Archiv für die Kategorie ‘Green Building’

Immac Sozialimmobilien Irland: ab sofort verfügbar

Mittwoch, 05. September 2018

Schon im Dezember 2017 sicherte sich das Hamburger Emissionshaus Immac 3 Pflege-Immobilien in Irland, um diese an Pflegeheim-Betreiber langfristig zu mieten.

 

 

Während also der Kauf und auch die Vermietung in trockenen Tüchern waren, musste noch der offizielle Verkaufsprospekt und alle weiteren benötigten Unterlagen von der deutschen Finanzausicht Bafin genehmigt werden. Auch das wurde mittlerweile erreicht: der vom Markt lange ersehnte Immac Sozialimmobilien Irland ist ab sofort verfügbar!

 

Die Anleger können sich ab einer Summe von 10.000 Euro zzgl. 5 % Agio am Projekt beteiligen. Damit werden die Immobilien in Irland finanziert. Die Mieteinnahmen sorgen für monatliche Mittelzuflüsse in den Fonds, die dieser auch monatlich an die Anleger ausschüttet.

 

Da Irland in Bezug auf die Versorgung der älteren Bevölkerung noch an einem Punkt ist, an dem Deutschland vor 20 oder 30 Jahren war, ist der Pflege-Markt in Irland erst im Aufbau und noch am Wachsen. Gleichzeitig steht fest, dass auch die irische Bevölkerung, heute im Schnitt noch über 10 Jahre jünger als die Deutschen, altern wird und Pflege-Immobilien in der Zukunft noch mehr gefragt sein werden.

 

Zusammen mit dem relativ günstigen Einkaufspreis für die Immobilien und mit niedrigen Fremdkapital-Anteil ist der Immac Sozialimmobilien Irland deshalb ein attraktives Angebot. Man hilft älteren Menschen einen würdigen Lebensabend zu erleben und gleichzeitig erzielt man attraktive Renditen: 5,25 Prozent Rendite sind jährlich prognostiziert; ausgezahlt wird monatlich.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Alles öko? – Die 5 besten Energiesparer & Klimaschützer im Haus

Freitag, 19. Januar 2018
Zusammenfassung: Energiesparen und das Klima zu schützen geht Hand in Hand. Gerade der Verbrauch von Heizenergie und Strom im privaten Haushalt macht einen erheblichen Anteil am allgemeinen Energieverbrauch aus. Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie zur Nutzung sauberer Energiegewinnung schützen nachhaltig das Klima und schonen langfristig den Geldbeutel.

 

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

Energiesparen rund ums Haus!

 

 

Wer Energie spart, spart bares Geld und leistet einen positiven Beitrag für Umwelt und Klima. Gerade im Haushalt ergeben sich unzählige Möglichkeiten, Energiekosten zu drosseln. Doch auch die eigenen vier Wände selbst bergen eine ganze Menge an Einsparpotenzialen. Gerade Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen, können viel Geld sparen, wenn sie beim Bau oder der Sanierung auf energiesparende Maßnahmen setzen.

 

Mieter dagegen haben allerdings oft nur einen geringen Einfluss auf die Energieeffizienz ihrer Wohnung. Dennoch lässt sich auch ohne eigene Immobilie einiges tun.

 

 

 

(mehr …)

Welche Rolle spielt meine Heizung in einem Smart Grid?

Montag, 10. April 2017

Wenn grüner Strom und Wärme sich zusammenschließen

 

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Ende 2016 versorgen insgesamt 27.270 Windanlagen den Stromverbraucher mit Windenergie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Bundesverbandes für Windenergie. Das sind 1.368 Anlagen mehr als im Vorjahr. Zusätzlich zählt der Bundesverband Solarwirtschaft zum 31. Dezember 2016 etwa 52.000 neu montierte Photovoltaikanlagen. Diese Auswertungen zeigen: Die Anzahl dezentraler Stromerzeuger steigt.

 

Ebenfalls interessant ist, wie Hausbesitzer mit einer smarten Heizung nicht nur Ersparnisse beim Stromverbrauch erzielen, sondern auch für Netzstabilität sorgen.

 

Warum Smart Grids?

 

 

Im Jahr 2016 lag der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion bereits bei knapp 30 Prozent. Um ihren Ausbau im Stromsektor weiter zu fördern, nehmen Smart Grids eine wichtige Rolle ein.

 

 

Ein Smart Grid ermöglicht durch die Nutzung intelligenter Technologiestandards, dass Stromverbraucher, elektrische Haushaltsgeräte, Energieversorger und digitale Stromheizungen miteinander kommunizieren können. Diese Interaktion schafft Transparenz über die erzeugten und verbrauchten Mengen an Ökostrom, um diese gezielt abgleichen zu können. Denn anders als bei fossilen Großkraftwerken unterliegt das Ökostromangebot witterungs- und wetterbedingten Schwankungen, die sich nur erschwert planen lassen. Daher besteht eine große Herausforderung in der Aussteuerung dieses volatilen Ökostromangebots. Einen Beitrag hierzu leisten Sensoren und digitale Schnittstellen. Intelligente Stromzähler (Smart Meter) ermitteln 24 Stunden am Tag, wie viel Strom im Netz zur Verfügung steht und wie viel Verbraucher bereits zum Betrieb beispielsweise der Waschmaschine verbraucht haben. Die gemessenen Daten senden die Stromzähler an den Energieversorger, damit diese gezielt Einfluss auf den Stromverbrauch nehmen können.

 

 

Welche Rolle übernimmt der Heizungskeller in einem Smart Grid?

 

 

Sofern Überangebote an regenerativem Strom entstehen, erhält die Wärmepumpe über ein Smart Meter, einen Energiemanager oder den Wechselrichter einer Photovoltaikanlage Signale. Über den Smart Grid Ready Eingang ist die Wärmepumpe in der Lage mit diesen Geräten zu kommunizieren und das Stromangebot entgegen zu nehmen, um es als thermische Energie in einem Heizspeicher zwischen zu speichern. Während Wärmepumpen sich als Speichertechnologie in ein Smart Grid einbinden lassen, fungieren Blockheizkraftwerke über das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung als Stromerzeuger. Hier gewährleisten IKT Gateways die Interaktion zwischen dem Stromnetz und der Heizung. Gateways sind in der Lage verschiedene Netzwerke miteinander zu koppeln.

Wie das Zusammenspiel von Wärmepumpe und Blockheizkraftwerke mit einem Smart Grid erfolgen kann, erklärt diese Infografik:

 

 

 

Häufig sind Stromheizungen in einem Smart Grid Bestandteil einer Komplettlösung, zu der auch Batteriespeicher, Energiemanager und PV-Anlagen auf dem Dach zählen. Weitere Informationen zu BHKWs und Wärmepumpen, sind auf der Seite von Kesselheld zu finden.

 

 


[1] Quelle: https://www.wind-energie.de/infocenter/statistiken/deutschland/windenergieanlagen-deutschland

[2] Quelle: https://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/bsw_faktenblatt_pv_2017_2.pdf

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2015: Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Montag, 19. Januar 2015

 

 

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

businesswoman thinking green earthGetrieben von weiterhin sehr niedrigen Zinsen erleben die Immobilien ein weiter andauernde Hoch-Phase. Laut einer Umfrage von Goldman Sachs unter den Deutschen von Ende 2014 würden bei einer Geldanlage von 100.000 Euro enorme 37% der Befragten das Vermögen in Immobilien anlegen. Das war der mit Abstand höchste Wert.

 

Doch ein Direktinvestment in eine Immobilie will gut überlegt sein, da auch der Immobilienmarkt kein Markt für Laien ist. Der Blasenindex des Prognoseinstituts Empirica, der in einem Ampelmodell die 12 größten Städte Deutschlands beobachtet, sieht mittlerweile bei 5 Städten eine mäßig hohe Blasengefahr – vor 3 Jahren war das noch in keiner Stadt der Fall.

 

In einigen besonders beliebten Städten wurde der bundesweite Durchschnitt von 19% für den mittleren Kaufpreisanstieg einer Wohnung seit 2010 schon deutlich übertroffen: statt 19% waren es 37% in Hamburg, 39% in Berlin und 44% in München. Billig sind Wohnungen hier also nicht mehr.

 

Zumindest in Deutschland ist die Lage für Immobilien also regional sehr unterschiedlich. Ländliche Regionen verlieren und Städte legen zu, in einigen Städten auch schon bedenklich stark. Bei einer zu erwartenden Rendite von bis zu 3% also weiterhin eine Überlegung wert, aber sich keine gute Gelegenheit.

 

 

Beteiligungsmodelle sinnvoller als Einzelinvestment

Anstatt selbst auf die Suche zu gehen und als Laie einen möglicherweise folgenschweren Fehler zu begehen, kann sich der interessierte Anleger auch mit anderen zusammenschließen und gemeinsam eine Immobilie erwerben. Dann lässt sich eine professionellere Vorgehensweise realisieren und vor allem auch schon der Einstieg mit kleineren Beteiligungssummen wagen. Denn eine eigene Immobilie bedeutet für viele, dass zu viel Geld in einer einzigen Anlageklasse steckt. Damit steigt das Risiko unverhältnismäßig.

 

Im nachhaltigen Bereich gibt es immer wieder interessante GreenBuildingsGreenBuildings, also zertifizierte Immobilien mit besonders guter Wärmedämmung, hervorragendem Wohnklima, recyclebaren Materialien. Im Moment ist das entsprechende Angebot über ein langjährig vermietetes GreenBuilding für Danone in Utrecht sehr interessant.

 

Fazit: Immobilien bleiben in der Niedrigzinsphase eine Überlegung wert. Die Kreditzinsen sind extrem niedrig und sollten über 15 oder 20 Jahre gesichert werden. In einigen Regionen Deutschlands kann bereits eine Blasenbildung erkannt werden, jedoch noch nicht in allen Regionen. Trotzdem bleibt die selbst gekaufte Immobilie für die meisten privaten Geldanleger unattraktiv, da zu viel Kapital in einer Anlageklasse gebunden wird und 3 Prozent erzielbare Rendite für den Aufwand und die Anlagedauer wenig attraktiv sind.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

GreenBuilding mit Zerfitikat Exzellent verfügbar

Donnerstag, 04. September 2014

Der seit vielen Jahren tätige Qualitätsanbieter Hannover Leasing hat ein hoch interessantes GreenBuilding, also ein besonders ökologisches und sozial verträgliches Immobilienprojekt, auf den Markt gebracht.

 

Hannover Leasing 210 Danone Utrecht

Grünes Prachtbau: Energieeffizient und auf viel Wohlfühlen optimiert. (Quelle: Hannover Leasing).

 

Hannover Leasing Danone Utrecht: Nachhaltigkeit

 

Das Projekt Hannover Leasing Danone Utrecht besteht aus einer Immobilie, die bereits im Mai 2013 bezogen wurde. Hannover Leasing Danone Utrecht wird zum Green Building durch besondere Leistungen in den Feldern    

  • Management des Gebäudes
  • Energie
  • Wasser
  • Landverbrauch und Ökologie
  • Gesundheit und Wohlbefinden
  • Transport
  • Material
  • Verschmutzung

Die Zertifizierung kann nur bei bereits gebauten Objekten durchgeführt werden und wurde bereits am 28. August 2013 abgeschlossen. Das Ergebnis ist ausgezeichnet: BREEAM Level „Exzellent“. Damit zählt Hannover Leasing Danone Utrecht zu den nachhaltigsten Gebäuden in den Niederlanden und in Europa.

 

Hannover Leasing Danone Utrecht: Finanziell interessant

 

Aber natürlich gehört zu einem guten grünen Investment auch der finanzielle Aspekt. Hier überzeugt das Hannover Leasing Danone Utrecht ebenfalls, denn die Einnahmen sind gesichert und das Gebäude ist bereits zu 100% über die komplette Projektlaufzeit vermietet. Mieter ist der weltweite Lebensmittelanbieter Danone, der im Gebäude ein Entwicklungszentrum betreibt und einen nicht ordentlich kündbaren Mietvertrag bis 2033 abgeschlossen hat. Dabei ist eine Anpassung an die Inflationsrate in Holland vereinbart, so dass die Mieteinnahmen kontinuierlich steigen.

 

Auch die steuerliche Situation des lässt die Anlegerherzen höher schlagen. Die Mieteinnahmen werden nämlich lediglich nach dem sogenannten Box-3-Verfahren in den Niederlanden besteuert, das einen pauschalen Gewinn von 4% p.a. auf den Nettovermögenswert (Verkehrswert des Gebäudes minus Valuta des Restdarlehens) annimmt und diesen mit 30% besteuert. Diese versteuerten Einnahmen müssen wegen eines Doppelbesteuerungsabkommens in Deutschland nicht mehr versteuert werden. Auch ist ein Verkauf des Gebäudes erst nach Ablauf von 10 Jahren vorgesehen, so dass keine Steuern auf einen Verkaufsgewinne entrichtet werden müssen. Die exakte steuerliche Bewertung entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt und lassen Sie sie sich von Ihrem Steuerberater erklären.

 

 

Hannover Leasing Danone Utrecht

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Video. Green Building von Aquila Capital – nicht einfach nur Rasenfläche auf dem Dach.

Freitag, 17. Januar 2014

 

 

Unser Geschäftsführer, Gerd Junker, interviewt Stefan Parey, Director bei Aquila Capital, zum aktuellen Projekt Real EstateINVEST I. Es geht insbesondere um das Themengebiet Green Building und was ein modernes Green Building auszeichnet – nämlich mehr, als nur eine Rasenfläche auf dem Dach zu haben.

Sichere Geldanlage 2014 – Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Donnerstag, 16. Januar 2014

 

Wie jedes Jahr möchte ich auch 2014 einen Ausblick auf die einzelnen Anlageklassen geben. Die Einschätzungen von mir in den letzten Jahren waren recht zutreffend (Ausblick 2012, Ausblick 2013), aber trotzdem bleibt es ein Blick in die Glaskugel. Ich möchte ihn trotzdem wagen, denn in Zeiten historisch niedriger Zinsen ist die (hoffentlich nachhaltige) Geldanlage außerhalb der Sparbücher wichtiger als nie zuvor.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft (ab 17.1.2014)

 

 

Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

 

Auch in 2014 sind die Umstände für eine Geldanlage in Immobilien zunächst gut: niedrige Zinsen, aufgrund stabiler Wirtschaftsbedingungen kalkulierbare, stabile Löhne und Gehälter, und als Sachwert sind Immobilien auch vor extremer Inflation oder Währungsturbulenzen gut geschützt.

 

Die Zinssituation sollte – wie in Teil 2 unserer Serie besprochen – auch in 2014 stabil bleiben oder nur leicht ansteigen. Finanzierungen für 10 Jahre lassen sich bereits für unter 2,5% p.a. erzielen, bei 15 Jahren liegt der unterste Wert bei aktuell 3,14% p.a.

 

Allerdings hält der Immobilien-Boom in Deutschland bereits seit einigen Jahren an. In Städten wie München (+48,8% seit 2008), Nürnberg (+48,2%) oder Hamburg (+47,4%) entkoppeln sich bereits seit einiger Zeit die Preisentwicklungen zum Immobilien-Kauf und den Mieten: Die Kaufpreise steigen spürbar schneller als die Mieten. Das sind Anzeichen einer Überhitzung. Hier die Entwicklung des Immobilien-Index IMX seit 2007:

 

Immobilien Index IMX von Immobilienscout24.de

Steigt spürbar: Immobilien-Index IMX (Quelle: Immobilienscout24.de)

 

Fazit: Günstige Einstiegspreise in guten Regionen sind aktuell sicher nicht geboten. Trotzdem kann aufgrund der tiefen Zinsen eine Immobilie sinnvoll sein – speziell wenn sie zum Eigengebrauch genutzt wird. Für Mietwohnungen gilt: Wer Immobilien-Fan ist und sich gerne auch um die unangenehmen Details einer vermieteten Immobilie kümmert (Mietausfall, Reparaturen, Streitigkeiten, etc. ), kann eine Immobilie auch weiterhin als Geldanlage in Betracht ziehen. Nur steht hier den Risiken wie Mietausfall oder niedriger Verkaufspreise ein realistisch gerechnete Rendite von oftmals nur 3-4% gegenüber. Das ist für ein so langfristiges Investment wie eine Immobilie kaum angemessen. Außerdem: für viele Anleger verschiebt sich die Asset-Allocation stark in Richtung Immobilien, wenn Sie ein Objekt für 100.000 €, 200.000 € oder 300.000 € erwerben. Die Vermögensverteilung wird einseitig – ein Kardinalsfehler, den man unbedingt vermeiden sollte.

 

Alternativ dazu kann sich der Anleger auch gemeinsam mit vielen anderen Anlegern zusammentun und sich an einem größeren Immobilienprojekt beteiligen. Vorteile sind die professionelle Projektbetreuung, die dem Anleger alle lästigen Immobilien-Arbeiten abnimmt, sowie die Möglichkeit, schon ab 10.000 € ein direktes Immobilien-Investment abzuschließen. Allerdings muss er den Projektverantwortlichen für viele Jahre sein Vertrauen schenken und ist von Mehrheitsbeschlüssen aller Anleger abhängig. Empfehlenswerte nachhaltige Projekte sehen wir aktuell 2 Stück am Markt:

 

Classic Value 4: GreenBuilding als Innenstadt Büro- und Geschäftszentrum in Hamburg [mehr]

Real EstateINVEST: 4 Logistik-Immobilien nach DGNB-Standard als GreenBuilding [mehr]

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2013 – Teil 4: Immobilien- und Immobilienfonds

Montag, 28. Januar 2013

Wie wird 2013 und wie kann ich mein Geld in 2013 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2013 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Haus von Bil Gates in Washington

Öko-Haus der Superlative: angeblich 147 Mio. US$ kostete das Haus von Microsoftgründer Bill Gates

 

Immobilien und Immobilienfonds

 

Auch wenn die wenigsten, wie Bill Gates, 147 Mio US$ in eine Immobilie investieren werden, stellen sie sich doch die eine Frage: Immobilen-Blase oder keine Immobilien-Blase? Denn Immobilien sind in Deutschland seit einigen Jahren im Trend. Die Zinsen sind historisch niedrig (selbst 15jährige Darlehen sind unter 3,0% zu bekommen) und die Furcht vor einem Bruch des Euro-Raumes lässt viele an vermeintlich sichere Immobilien denken. 

 

Doch wie sieht es wirklich aus – sind die teilweise stark gestiegenen Preise für Wohnungen und Häuser bereits die Vorboten einer Blase wie in den USA oder Spanien im letzten Jahrzehnt?  Zu einer Immobilienblase braucht es einige Voraussetzungen:

 

1.) Kaufpreise steigen stärker als die Mieten

 

Das ist ein typischer Indikator für Immobilienblasen, denn eigentlich sollten die Kaufpreise und die Mieten in etwa im Gleichschritt steigen. Auf breite Basis ist das in Deutschland allerdings nicht zu beobachten. Nur in einigen Vierteln Münchens, Hamburgs oder Berlin ist das bisher der Fall. Hier gab es bei Mietpreissteigerungen von 5% teilweise Kaufpreissteigerungen von 20%. Im restlichen Bundesgebiet ist an der Stelle also Entwarnung angesagt.

 

2.) Sehr günstige Hypothekenkredite

 

Obwohl sich die Wirtschaft in Deutschland stabil entwickelt, kann man sich derzeit Geld für historisch niedrige Zinsen leihen. Das ist den schwächelnden Euro-Krisenländern geschuldet, die eine höhere Zinslast nicht mehr tragen könnten. Niedrige Zinsen führen in der Theorie dazu, dass sich mehr Menschen die Kredite für eine Immobilie leisten können und entsprechend mehr gebaut wird. Allerdings gehen die Deutschen sehr vernünftig mit den niedrigen Zinsen um und versuchen derzeit vor allem, die Kredite möglichst schnell zurück zu führen. Das ist auch sinnvoll, denn wer sich die Hypothekenkredite nur aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen leisten kann, geht ein hohes Risiko ein – bei der Anschlussfinanzierung in 10 Jahren könnte es nämlich sein, dass er sich den nächsten Kredit nicht mehr leisten könnte.

 

3.) Ungünstiges wirtschaftliches Umfeld

 

Wenn ein Land wirtschaftsschwach ist, verliert es Vermögen und Gelder ins Ausland. Wenn Geld ins Ausland wandert, platzen Immobilienblasen und die Preise verfallen. Allerdings ist das derzeit in Deutschland nicht der Fall – Deutschland gilt weiterhin als wirtschaftlich sehr robust und zieht Gelder aus dem Ausland an. Teilweise führt das zu so hohen Kaufpreisen, dass die Miete kaum noch die notwendigen 5% Rendite bringt. Nach Abzug von Nebenkosten, Instandhaltung und Teuerung die Untergrenze eines rentablen Immobilien-Investments. Aber für so manchen gilt eben, dass die Immobilie nur als sicherer Anker für den Vermögenserhalt dienen soll.

 

Was soll der Privatanleger also in 2013 bezüglich Immobilieninvestments erwarten?

 

In Deutschland sind bisher nur leichte Anzeichen einer Blase zu sehen. Ein Investment in eine selbst genutzte Immobilie macht entsprechend Sinn. Als Geldanlage sind deutsche Immobilien nur noch bedingt geeignet. Bessere Chancen sehe ich im europäischen Ausland. Bevorzugt im Euro-Raum, damit Währungsrisiken außen vor bleiben. Natürlich in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit bonitätsstarken Mietern. Ein Green-Building, das nach höchsten ökologischen und sozialen Standards erstellt wurde und damit Natur wie Mensch dient, ist das z.B. das Angebot Holland 72. Günstiges Umfeld und Ökologie verbinden sich hier ideal. Das besondere: die Laufzeit ist nur 6 Jahre.

 

 Fuer-mich-interessante-Green-Buildings

 

 

 

Nächster Teil:    Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltigkeit spielt bei Immobilien eine immer größere Rolle

Freitag, 24. Februar 2012
nachhaltige immobilien

Immobilieninvestoren setzen immer mehr auf Nachhaltigkeit bei Gebäuden.

Viele nachhaltige Investments enthalten  Immobilien die aufgrund Ihrer Bauweise als besonders nachhaltig gelten. Ob eine Immobilie als nachhaltig anzusehen ist, stellt sich jedoch häuftig als ein Problem heraus, da eindeutige Beurteilungskriterien dafür kaum vorhanden sind. Dies fand die Hamburger Union Investment Real Estate GmbH in Folge einer Investorenumfrage fest. Insgesamt 167 Immobilieninvestoren, welche aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien stammen, wurden dafür befragt. Ausschließlich jedes fünfte Beurteilungskriterium für nachhaltige Gebäude wurde als eindeutig angesehen.

 

Der Umfrage zufolge finden 83% der Befragten, dass der Primärenergieverbrauch eine „besonders wichtige Kennzahl“ für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden ist. 67% denken das selbe auch über die Lebenszykluskosten. Vorallem deutsche Investoren schenken den Lebenszykluskosten große Aufmerksamkeit. Ersichtlich ist dies anhand einer 80%igen Zustimmung der deutschen Immobilieninvestoren. Frankreich (64% Zustimmung) und Großbritannien (46% Zustimmung) bewerten die Lebenszykluskosten hingegen als nicht so extrem wichtig.

 

Des Weiteren mussten die Umfrageteilnehmer angeben, ob sie die Kennzahlen objektbezogen oder nutzungsbezogen erheben. 74% gaben hierbei Ersteres an und 32% beantworteten mit nutzungsbezogen. Kennzahlen vollständiger Portfolien waren kaum vorhanden. Lediglichlich ein Viertel der Investoren gaben an, die Kennzahlen portfoliobezogen zu erheben.

 

Des Weiteren fand  die Studie heraus, dass nachhaltige Immobilieninvestments sehr gefragt sind in Europa. Laut Angaben der Befragten wollten 60% in naher Zukunft verstärkt in nachhaltige Immobilien investieren. Insbesondere Versicherungen und Pensionskassen sprachen sich dafür aus. Auch Umweltbanken richten ihren Fokus besonders auf nachhaltige Immobilien. Die Modernisierung von Immobilien um diese nachhaltiger zu gestalten besitzt in etwa den selben Stellenwert wie die Neuentwicklung von Green Buildings.

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 4: Immobilien- und Immobilienfonds

Montag, 30. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Assetklassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

 
Auch 2011 sind die Papiergeld-Währungen immer weicher geworden; Investitionen in Beton waren wieder gefragt. Die Preise für Eigentumswohnungen, Wohnhäuser und auch Büroobjekte erlebten 2011 deutliche Steigerungen. Regionale Unterschiede sind dabei weiterhin vorhanden.

 
Doch nur in seltenen Fällen ist das direkte Investment in Wohnungen oder Häuser zu empfehlen. Denn die wichtigste Regel der Geldanlage ist es, zu streuen. Und wer in eine Immobilie investiert, bindet damit oftmals mehr als die empfehlenswerten maximal 10 % seines Kapitals. Wenn sich dann die Immobilie nicht wie geplant entwickelt, weil z.B. eine neue Straße vor der Wohnung oder geänderte Flugrouten den Lärm erhöhen und damit den Wert und Preis der Immobilie senken, war die Investition schnell ein kapitaler Fehler.

 
Bleiben also offene oder geschlossene Immobilienfonds. Um offene Immobilienfonds sollten sicherheitsorientierte Anleger allerdings auch in 2011 einen großen Bogen machen. Der Grund: die Branche steht weiterhin vor tiefgreifenden Änderungen. Mehrere offene Immobilienfonds und sogar Dach-Immobilienfonds mussten geschlossen werden und werden abgewickelt, d.h. alle Immobilien veräußert und die eingenommenen Mittel ausgezahlt. Zwar kann das in Zeiten steigender Preise – das Verfahren ist zeitlich nicht begrenzt – sogar zu positiven Entwicklungen führen. Trotzdem gilt: die Branche muss sich 2012 neu erfinden, denn ihr Anspruch aus iliquiden Immobilien liquide Fonds zu machen, ist nach Jahrzehnten des Erfolgs gescheitert.

 
Für Anleger sollten deshalb nur Immobilien-Projekte in Frage kommen. Investiert wird dabei meist nur in 1 oder 2 größere Immobilien, die in der Regel langfristig vermietet und dann verkauft werden. Wenn die Mieter stabil sind, meist eine gelungene Sache. Eine in unserem Blog-Beitrag über Immobilienfonds am 11. August 2011 vorgestellt Untersuchung kam zu dem überzeugenden Ergebnis, dass 93% dieser Projekte erfolgreich verliefen.

 
Die Renditen sind dabei besonders nach Steuern interessant, denn meist können die geschlossenen Immobilienfonds ihre Ausschüttungen komplett steuerfrei gestalten.

 
Die Anlage in das sogenannte Betongold gilt in den nächsten Jahren als sicher. Gerade für den Fall, dass die Inflationsraten ansteigen, behalten Gebäude ihren Wert. Auch bei der Extremsituation der Hyperinflation mit Währungsschnitt ist der Anleger in der Regel mit Immobilien gut beraten.

 

Tricon-Gebäude: Nachhaltig und effizient

Immobilien verursachen 2/3 des Treibhauseffektes: Nachhaltigen Immobilien sind deshalb entscheidend. Hier Tricon Green Building aus Deutschland 05

 

 

Die besten nachhaltige Investments im Bereich geschlossener Immobilien und Green Buildings bietet derzeit der Deutschland 05. Es handelt sich um ein zertifiziertes Green Building mit hoher Wärmeeffizienz, sehr gutem Raumklima für die Mitarbeiter und einem komplett aus recyceltem Stahl bestehenden Aufbau. Ausschüttungen von jährlich 5,5 % und der stabile Mieter lassen das Projekt sehr gut glänzen. Der Einstieg ist ab 10.500 € möglich. Mehr dazu finden Sie bei Grünes Geld im Bereich Projekt – Immobilien: gruenesgeld24.de/deutschland-05.htm.

 

 Nächster Teil: Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks