Archiv für die Kategorie ‘Ethikbank’

Zukunftsenergie Deutschland 4 gestartet: Plus 63% in zehn Jahren geplant

Donnerstag, 13. August 2015

 

 

Neitzel & Cie hat ein neues Beteiligungs-Modell an dem operativ tätigen Zukunftsenergien Deutschland 4 gestartet. Es besitzt eine einzigartige Eigenschaft: Es streut das Risiko durch eine Investition in 2 Technologien – Blockheizkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen.

 

 

 

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In 2015 wieder ein Thema: Solarkraftwerke in Deutschland. Bisher die zuverlässigste Technik für Geldanleger.

 

Zukunftsenergie Deutschland 4: zu rund 1/3 in Blockheizkraftwerke

 

Blockheizkraftwerke oder auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind vereinfacht ausgedrückt Heizungsanlagen, die neben Wärme auch noch Strom produzieren. Der Vorteil: die zugeführte Energie wird fast komplett ausgenutzt, es geht kaum Energie verloren (Wirkungsgrad oberhalb von 90 Prozent erreichbar).

 

Damit wird die Umwelt wirkungsvoll entlastet, denn ein höhere Wirkungsgrad bedeutet weniger Schadstoffausstoß. Dabei werden moderne Blockheizkraftwerkte (kurz: BHKW) meist mit Erdgas betrieben, was per se weniger Treibhausgase bei der Verbrennung emittiert als andere fossile Brennstoffe.

 

Blockheizkraftwerke stehen außerdem für ein dezentrale Stromerzeugung. Statt Strom in riesigen, teilweise gefährlichen Energieerzeugungsanlagen zu produzieren und dann verlustträchtig über lange Strecken zu transportieren, wird der Strom bei BHKW’s dort erzeugt, wo er verbraucht wird. Noch ein Pluspunkt für die Umwelt.

 

Wirtschaftlich betrachtet bieten BHKW’s zwei Vorteile: Wenn eine gute Auslastung der Systeme über das Jahr verteilt sicher gestellt ist, also auch im Sommer Wärme abgenommen wird, erzielen sie sehr gute Renditen auf das eingesetzte Geld. Der zweite Vorteil ist, dass sie kaum auf staatliche Hilfen und Zusagen angewiesen sind. Ein Sicherheitsplus in Zeiten klammer Staatskassen, denn es wäre nicht das erste Mal, dass der Staat gemachte Zusagen wieder revidiert.

 

Zukunftsenergie Deutschland 4: zu rund 2/3 in Solaranlagen in Deutschland

 

Der größere Anteil der Investitionen, rund 2/3 der Gelder, werden in Solaranlagen in Deutschland investiert. Solaranlagen zeigen immer wieder eine beruhigende Eigenschaft für die Geldanleger: die Technik funktioniert zuverlässig, die Sonneneinstrahlung ist recht konstant, die finanziellen Ergebnisse deutscher Solaranlagen sind praktisch immer gut.

 

Die im Verkaufsprospekt vorgestellten Solaranlagen-Projekte in Deutschland wurden bereits vor ein paar Jahren, meist 2011, in Betrieb genommen. Entsprechend sind die tatsächlichen Ergebnisse bereits gut bekannt. Typische Neu-Projekt-Risiken wie abweichende Sonneneinstrahlungen gegenüber den Prognosen, entfallen entsprechend.

 

Übrigens gilt für Solar wie für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen: alle Anlagen müssen vor Kauf durch das Projekt Zukunftsenergien Deutschland 4 bereits komplett fertig gestellt sein, alle staatlichen Hürden müssen übersprungen worden sein, Abnahmen durch Gutachter müssen erfolgt sein.

 

 

Die Rendite überzeugt beim Zukunftsenergie Deutschland 4

 

Stellen Sie sich vor, sie würden einen 10-Jahresvertrag für Festgeld bei einer Bank abschließen. Der Zinssatz dafür beträgt aktuell, am 13. August 2015, 0,50 % (Ethikbank). Ihr Ergebnis für 10.500 Euro nach 10 Jahren: 11.025 Euro.

 

Im Vergleich dazu der Zukunftsenergie Deutschland 4 mit einem Gesamtmittelrückfluss von 163 Prozent – Ergebnis für 10.000 Euro Anlage zzgl. 5 Prozent Agio nach 10 Jahren: 16.300 Euro.

 

 

 

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Die High-Lights des Zukunftsenergie Deutschland 4:

 

 

– 6 % p. a. Auszahlung (ansteigend auf bis zu 8 %)

– Potenzielles Startportfolio besteht, die erste Investition steht bevor

– Alle Energieerzeugungs-Anlagen jederzeit handelbar (Verkauf)

– Keine Fertigstellungsrisiken

– Klare Investitionskriterien

– Hohe Investitionsquote von ca. 93 % inkl. einer Liquiditätsreserve von ca. 4 %

– Kompetenzteam bestehend aus kaufmännischer und technischer Betriebsführung, Sachverständigen, Ingenieurbüros und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

– Politisch gewollte und gesetzlich beschlossene Förderung (EEG und KWKG)

– Anlagedauer von rund 10 Jahren geplant

– Externe Mittelverwendungskontrolle in der Investitionsphase sowie laufende Liquiditätsflusskontrolle während der Betriebsphase durch unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Umweltbank – gute Zahlen auf der Hauptversammlung

Freitag, 26. Juni 2015

 

Die Umweltbank AG ist die einzige börsennotierte, deutsche, ethisch-ökologische Bank. Ich besuchte die Hauptversammlung der Umweltbank in Nürnberg am 25. Juni 2015 in der Meistersingerhalle. Aufgrund des Ausscheidens des Gründers und der Aufsichtsratsvorsitzenden war dies eine ganz besondere Hauptversammlung für die Umweltbank. Aber auch gute Geschäftszahlen und aufgebrachte Anleger ließen aufhorchen.

 

 

 

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Von links: Hofmann, Klotz, Schöne, Bašic, Weber, Hammermann (Hauptversammlung 25.6.15)

 

Umweltbank Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende gehen

 

Die bisherige Geschichte der Umweltbank ist ganz eng mit Horst P. Popp verknüpft. Bereits Mitte der neunziger Jahre setzte er die Idee einer Bank um, die der Umwelt Gutes tut und damit wirtschaftlichen Erfolg hat. Laut Popp damals ein neuer Gedanke – zu dieser Zeit galt Umweltschutz als reiner Kostenblock. Vorbilder gab es allerdings schon, die Bochumer GLS Bank oder die Triodos Bank etwa. Doch von den heute weltweit rund 700 Ethikbanken konnte damals niemand auch nur träumen.

 

Popp gründete die Umweltbank, erhielt 1997 die Banklizenz und führte das Institut später an die Börse. Es folgten gute Geschäftszahlen mit einer ebenso positiven Entwicklung an der Börse. Zum 1.5.2015 schließlich trat Pop als Vorstandsvorsitzender im Alter von 57 Jahren zurück und übergab die Geschicke der Bank an die langjährigen Umweltbank Manager Goran Bašic (Vorstandssprecher) und Stefan Weber (Vorstand). Die Hauptversammlung 2015 erlebte Popp erstmals als reiner Aktionär (seine Beteiligungsgesellschaft hält 15,5 Prozent der Aktien) ohne Funktion auf dem Podium.

 

Nach einer Abkühlphase kann sich Horst P. Popp eine Mitarbeit im Aufsichtsrat vorstellen. Im Moment, und das zeigt das Besondere an der Umweltbank, ist er zur Vertretung eines mehrmonatig erkrankten Abteilungsleiters wieder im operativen Geschäft eingesprungen. Sicher eine interessante Erfahrung für Popp, der in seinem Grußwort anführte, dass er von ihm bearbeitete Anträge von den aktuellen Vorständen mit Korrekturen wieder zurück erhält. Eine neue Gefühlt für den ansonsten dominanten Anführer Popp.

 

Seit 18 Jahren schließlich war Dr. Irene Schöne im Aufsichtsrat der Umweltbank tätig. Mit der Hauptversammlung 2015, die sie als Aufsichtsratsvorsitzende noch leitete, scheidet auch sie aus Ihrem Amt aus. Sie hat die Bank in unruhigen Zeiten begleitet – Platzen der Börsenblase 2000, Bankenkrise 2008 oder Atomausstieg in Deutschland seien hier genannt, auch wenn die Umweltbank nur teilweise von diesen Vorgängen berührt wurde. Die 71jährige leitete die nicht immer einfache Hauptversammlung gekonnt und gut.

 

Zahlen der Umweltbank: prächtig, aber abklingend?

 

Wie im Geschäftsbericht der Umweltbank AG nachzulesen können sich die Aktionäre über ein wirtschaftlich wie ökologisch erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 freuen. Der Jahresüberschuss stiegt um 8,1% und die Dividende konnte von 1,20 Euro auf 1,30 Euro erhöht werden. Auch die von der Umweltbank ausgewiesene ökologische Rendite, gemessen in kg CO2 pro Aktie, stieg um 7,1% auf 506.

 

Im Vergleich zum Umweltbank Konkurrenten GLS Bank ziehen allerdings ein paar Wolken auf. Zwar gibt es im Detail große Unterschiede, denn die GLS Bank ist eine ökologische Vollbank, die auch normale Girokonten anbietet, aber trotzdem sprechen beide Institute eine ähnliche Klientel an. Während bei der GLS Bank die Kundenanzahl um 14 Prozent wuchs, stieg diese Zahl bei der Umweltbank nur um bescheidene 0,8 Prozent. Auch die Bilanzsumme der GLS Bank wuchs mit 12,5 Prozent deutlich stärker als die Bilanzsumme der Umweltbank (plus 3,3 Prozent) – eine wichtige Kennzahl zur Bestimmung der Bedeutung einer Bank.

 

Zwar berichtete der Vorstand von einer großen Verunsicherung in den ersten 3 Quartalen bei Photovoltaik- und Windkraftprojekten in 2014 durch politische Unsicherheiten in Deutschland, doch das Geschäft wuchs bereits im letzten Quartal 2014 und in den bisherigen Monaten des Jahres 2015 wieder stark an. So stark, dass die Umweltbank AG neues Eigenkapital benötigt um die Kreditnachfrage befriedigen zu können. Das möchte sie durch sogenannte CoCo Bonds von Anlegern einwerben.

 

Aus diesen ansteigenden Kreditzahlen heraus sieht der Vorstand ein gutes Wachstum für die Zukunft der Umweltbank voraus.

 

 

Umweltbank Kunden nutzten Hauptversammlung um Unmut kund zu tun

 

Gestört wurde die insgesamt überzeugende Hauptversammlung der Umweltbank durch Redebeiträge und Anfragen zweier Kunden, die dem Vernehmen nach in frühe Windfonds, die von der Umweltbank vermittelt wurden, investiert hatten und deren Erwartungen enttäuscht wurden. Letztlich wiesen die Umweltbank Vorstände die Vorwürfe jedoch zurück, zumal die Windkraft Beteiligungen nicht von der Umweltbank herausgegeben sondern nur vermittelt wurden. Vorwürfe waren eine unzureichende Prospektprüfung der Umweltbank AG. Als Beobachter konnte man den Eindruck gewinnen, dass persönliche Enttäuschungen von Anlegern der Umweltbank das Motiv für die Beiträge der Redner waren.

 

Computerpanne verursacht Abbruch der Versammlung um 21.00 Uhr

 

Bei der Auszählung zum nächsten Tagesordnungspunkt kam es zu einer Computerpanne. Die versammlungsleitende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Irene Schöne beriet sich mit dem protokollführenden Notar und entschied in Abstimmung mit ihren beiden Aufsichtsratskollegen, die Versammlung gegen 21.00 Uhr ohne Ergebnis vorzeitig zu beenden. Die Hauptversammlung soll aus Gründen der Rechtssicherheit voraussichtlich Ende September wiederholt werden. Über alle Tagesordnungspunkte wird dann erneut abgestimmt

 

 

 

 

 

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Wie Eva Ihr Depot vor Einbrüchen am Aktienmarkt schützt

Mittwoch, 25. März 2015

 

Auch nachhaltige Aktien und Aktienfonds unterliegen den allgemeinen Regeln für Aktienmärkte. Langfristig steigen die Aktienkurse an und die ausgeschütteten Dividenden sorgen für einen jährlichen Zins-Ersatz. Insgesamt kommen rund 8 Prozent Rendite heraus. Aber zwischenzeitlich gibt es Auf- und Ab’s. Unser Serivcepaket Eva schützt Ihr Depot vor großen Verlusten bei einem Börseneinbruch. Bei der Vergangenheitsbetrachtung kommt so ein erstaunlicher Gewinn-Vorsprung bei 100.000 Euro Anlagesumme von 33.892 Euro über 10 Jahre heraus.

 

 

Das Auf und Ab der Börsen: Wie der DAX schwankt

Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf den in Deutschland bekanntesten Aktien-Index, den DAX, werfen. Er setzt sich aus den 30 wichtigsten und größten deutschen Aktien-Gesellschaften zusammen. Er ist nicht nachhaltig, kann aber zur prinzipiellen Erklärung des Verhaltens von Aktien gut heran gezogen werden. Hier die letzten 10 Jahre des DAX:

 

 

 

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Was ist zu erkennen?

 

1.) In den letzten 10 Jahren stieg der DAX von 4.608 Punkten auf 12.005 Punkte. Das entspricht einem

 

Gewinn des DAX von 10,34 Prozent pro Jahr.

 

Zum Vergleich: der Bankzins der letzten Jahre lag bei 2 bis 3 Prozent im Durchschnitt; aktuell ist er bei knapp über Null Prozent.

 

2.) Der Aufstieg verläuft relativ konstant, starke Korrekturen sind in den letzten 10 Jahren zwei vorgekommen. Im Rahmen der Immobilienkrise 2008 und im Jahr 2011. Im Jahr 2008 war der Kursverlust rund 52 Prozent (!), im Jahr 2011 war der maximale Kursverlust 33 Prozent.

 

Was wäre mit Eva passiert?

Wir möchten nun untersuchen, was bei Anwendung unseres Service-Konzeptes Eva geschehen wäre. Eva als Gesamtkonzept enthält viele Service-Tätigkeiten wie automatisches Re-Balancing, 100%-Nachlass bei Fondstausch, etc. Wichtig in unserer Untersuchung ist die Verlustbegrenzung durch Reduzierung des Aktienanteils. Nur diese wenden wir im Folgenden an.

 

Am 16.01.2008 wäre die erste Alarm-Schwelle erreicht gewesen. Bei 6.800 Punkten wäre Eva ausgestiegen und hätte auf Renten gesetzt. Zur Vereinfachung der Rechnung gehen wir in unserem Beispiel einfach von einer jährlichen Rendite der Renten von 2% p.a. aus, in den vergangenen 10 Jahren ein absolut vorsichtiger Wert. Am 5.11.2008 wäre der Wiedereinstieg mit Eva erfolgt, bei einem Indexstand von 5162 Punkten. Man hätte sich also mehr als 1.600 Punkte Verlust erspart.

 

Schon am 19.11.2008 wäre wieder ein Ausstieg fällig gewesen, bei 4383 Punkten. Nicht schön, aber dieser Verlust lässt sich verkraften. Der nächste Einstieg wäre am 4.11.2009 erfolgt, bei einem Indexstand von 5451 Punkten. Nach knapp 2 Jahren hätte der nächste Ausstieg am 3. August 2011 stattgefunden, Indexstand 6300 Punkte. Ein guter Zwischengewinn von knapp 2000 Punkten.

 

Er Einstieg wäre zum 2.11.2011 erfolgt, Index-Stand 5937. Richtige Entscheidung, 350 Punkte Verlust eingespart! Von jetzt an wäre eine lange Phase ohne Handel erfolgt. Am Ende der Untersuchung, am 24. März 2015, stand der Index bei 12005 Punkten.

 

Das Ganze grafisch aufbereitet (auf die Grafik klicken für große Darstellung):

 

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Bei den roten Pfeilen empfiehlt Eva den Ausstieg, bei den grünen den Einstieg. Bitte auf das Bild klicken für große Darstellung.

 

Das Ergebnis ist überaus erstaunlich, alleine diese eine Funktion von Eva hätte isoliert betrachtet dieses Ergebnis gebracht:

 

Gewinn DAX mit Eva: 11,67%, also rund 1,33 Prozentpunkte mehr als ohne Eva.

 

Bedenkt man, dass durch Eva keine Transaktionskosten (z.B. Ausgabeaufschlag) anfallen und damit die 1,33 Plus-Punkte auch wirklich im Depot des Anlegers bleiben, eine erstaunliche Bilanz.

 

Der Eva-Vorteil in Euro ausgedrückt

 

Natürlich interessiert Sie als Anleger, was denn in Euro und Cent durch die Verlust-Begrenzung von Eva der Vorteil gewesen wäre. Wir haben deshalb hypothetisch angenommen, ein Anleger hätte 100.000 Euro vor 10 Jahren investiert. Einmal hätte er einfach den DAX abgebildet, im zweiten Versuch hätte er den DAX mit unserer Verlustbegrenzung durch Eva gewählt. Steuern und Depotkosten haben wir vernachlässigt. Folgende Ergebnisse wären zu berichten:

 

 

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Der Renditevorteil durch die Verlustbegrenzung mit Eva auf 10 Jahre: 33.892,37 Euro (Berechnungen ohne Gewähr)

Weitere Vorteile mit Eva

Nicht zu vergessen: Dank der Verlust-Begrenzungs-Alarme durch Eva vermeiden Sie auch die extremen Ausschläge nach unten. Selbst wenn die erzielte Rendite gleich bliebe, würde alleine diese Verlustbegrenzung ein starkes Argument darstellen. Denn sollten Sie in den Schwächephasen verkaufen müssen, sind die begrenzten Verluste durch Eva Gold wert.

Hinzu kommen die hier nicht näher beleuchteten Vorteile von Eva:

 

– niedrigere Kosten (z.B. keine Tauschgebühren)

– Risiko-Profil bleibt gleich durch Re-Balancing

– 0,5% Rendite-Vorteil durch Re-Balancing

– automatische Reports frei wählbar monatlich, vierteljährlich, jährlich

– persönliches Gespräch und umfangreiche Auswertung einmal pro Jahr

 

Wie können Sie Eva nutzen?

Alle neuen Depots bei Grünes Geld werden automatisch mit Servicekonzept Eva (Erträge maximieren, Verluste minimieren, Automatisch informiert bleiben) angelegt. Wenn Sie bereits ein Depot bei uns haben, das noch ohne Eva ausgestattet ist, dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir stellen Ihr Depot unkompliziert um, so dass Sie schon nach wenigen Tagen die vielen Vorteile von Eva nutzen können.

 

 

 

 

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Neue Ethikbank in Deutschland: Kuveyt Türk Bank hat Lizenz erhalten

Dienstag, 24. März 2015

 

 

 

Die Landschaft für ethisch ausgerichtete Banken in Deutschland ist bisher klar aufgeteilt: neben den etablierten GLS Bank, Umweltbank, Ethikbank und Triodos gibt es noch eine handvoll christlich orientierter Banken wie die Steyler Ethik Bank oder die Evangelische Bank eG. Jetzt wurde der ersten islamische orientierten Ethikbank die Lizenz für Bankgeschäfte in Deutschland erteilt.

 

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Neue Ethikbank in Deutschland: Kuveyt Türk (Bild:Unternehmen)

Es handelt sich um die aus Istanbul stammende Kuveyt Türk Bank, nach eigenen Angaben eine der größten Banken in der Türkei. Wie das Handelsblatt berichtet gehört sie zur kuwaitischen Kuwai Finance House Gruppe, einem großen Finanzkonzern. Sie zielt auf die knapp 5 Millionen in Deutschland lebenden Moslems, von denen offensichtlich mehr als 20 Prozent bereit seien, eine islamische Ethikbank zu Ihrer Hausbank zu machen.

 

Ethikbank mit islamischen Grundsätzen: ein großer Unterschied besteht

In vielen Punkten gleicht die neue Ethikbank den bisher am Markt befindlichen Wettbewerbern. So verbietet der Koran die Herstellung und den Vertrieb von Alkohol, Spekulationsgeschäfte auf Lebensmittel oder Prostitution und Pornographie. Auch die klassischen Ausschlusspunkte wie Waffen- und Rüstungsgeschäfte sind tabu. Neu dagegen sind das Verbot von Schweinefleisch und vor allem das Zinsverbot des Korans.

 

 

Wie kann eine Ethikbank mit dem Zinsverbot umgehen?

Das Zinsverbot wurde sowohl im Koran als auch im alten Testament festgeschrieben. So galt das Zinsverbot auch lange Zeit im Christentum, wurde jedoch über die Jahrhunderte abgeschwächt und im Mittelalter ganz fallen gelassen. Zinsen sind letztlich der Ausgleich dafür, dass der Geldgeber auf sofortigen Konsum verzichtet. Ohne Zinsen macht das Vergeben eines Kredites wirtschaftlich keinen Sinn. Ohne Kredite sind viele Vorhaben nicht möglich, man denke an den privaten Hausbau oder auch an die Errichtung neuer Fabriken, die sich erst im Laufe der Jahre durch den Verkauf der produzierten Produkte finanzieren.

 

Der Koran wird aktuell so interpretiert, dass er direkte, festgeschriebene Zinsen verbietet. Bezug genommen wird lt. Wikipedia auf den Koran, Sure 3, Vers 130: “Ihr Gläubigen! Nehmt nicht Zins, indem ihr in mehrfachen Beträgen wiedernehmt, was ihr ausgeliehen habt!”. Das schließt nach heutigem Verständnis festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen ebenso aus wie Zinsen aus Girokonten, Sparbriefen oder Sparbüchern.

 

Erträge, die auf einem Handel, oder eine Investition beruhen, sind jedoch erlaubt. Das ermöglicht Einnahmen aus Vermietung, Rohstoffhandel oder Leasing. Am gebräuchlichsten sind Investitionen in Aktien. Die dabei zu erzielenden Dividenden sind nicht fest vereinbart und ändern sich, damit islam-konform.

 

Nachdem die Zinsen auf Girkokonten oder Tagesgeldkonten ohnehin faktisch abgeschafft sind, hat die neue Ethikbank damit einen guten Einstiegszeitpunkt gewählt. Denn auch deutsche Anleger, die Zinsen einnehmen dürfen, schichten Ihr Anlegen von Bankkonten in Aktien um. Genau der Weg, den auch die neue Kuveyt Türk Bank geht.

 

Wie sieht der Start der neuen Ethikbank aus?

Drei Jahre nach der erstmaligen Antragsstellung hat die neue Ethikbank nun von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nun die Zulassung als Vollbank erteilt. Die Pläne sehen die Eröffnung von drei Filialen noch in diesem Jahr vor: Berlin, Frankfurt und Mannheim. Danach steht ein Standort in Köln auf der Wunschliste.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Experte: Zinsen fallen auf minus 3 Prozent

Donnerstag, 05. März 2015

 

Die Zinsen innerhalb der Euro-Zone sind auf historischen Tiefständen – der Leitzins befindet sich seit September 2014 bei nur noch 0,05 Prozent. Anleihe-Spezialist Robert Michele sieht die Zinsen nach einem Bericht des Handelsblatts bei minus drei Prozent.

 

 

 

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Gibt die Zinsen der Banken vor: der EZB-Leitzins (Quelle: leitzinsen.info)

 

 

 

 

Viele Menschen trauten im vergangenen Jahr Ihren Augen nicht mehr: die ersten Banken verlangten negative Zinsen für bei Ihnen hinterlegte Anlagegelder. Der Hintergrund: Niedrige Zinsen sorgen dafür, dass die Unternehmen mehr Kredite aufnehmen können und dass weniger Geld auf Sparkonten bleibt. Das soll die marode europäische Wirtschaft ankurbeln. Wie die Grafik oben zeigt, sank so der Zinssatz der Europäischen Zentralbank (Leitzins) auf mittlerweile 0,05 Prozent ab. Eine andere Sichtweise: Geld zu bekommen ist so günstig wie nie zuvor. Damit wird mehr Geld aufgenommen und verkonsumiert.

 

 

JP-Morgen Experte Michele: Zinsen fallen weiter

 

 

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Robert Michele (Quelle: investmentweek.co.uk)

 

Im Interview mit dem Handelsblatt in der Ausgabe vom 4. März 2015 nannte der Anleihe- und Zins-Experte Robert Michele die Prognose von minus drei Prozent für die Zinsen (zehnjährige Bundesanleihe). Michele leitet seit über sechs Jahren den Bereich Anleihen, Währungen und Rohstoffe bei JP-Morgen, dem sechstgrößten Geldverwalter der Welt. Seine Prognose: die Inflationsrate im Euro-Raum wird auf minus ein Prozent fallen, die EZB reagiert mit Zinssenkungen auf minus drei Prozent.

 

Das deckt sich mit den Erwartungen die wir in den grünes Geld News bereits Anfang 2012 in dem Artikel “Der Weg aus der Schuldenkrise ist klar: Repression” veröffentlichten. Die Grundaussage: um die riesigen Schuldenberge der europäischen Länder wieder abbauen zu können, muss die Inflationsrate höher als der Schuldzins der Staaten sein. Damit baut die Geldentwertung (Inflation) automatisch die Staatsschulden ab. Was 2012 noch wie Zukunftsmusik klang, ist seit einigen Monaten traurige Wirklichkeit. Traurig deshalb, weil auch diese Art des staatlichen Schuldenabbaus natürlich von den Bürgern gezahlt werden muss. Sie zahlen durch eine Vermögensvernichtung Ihrer Sparguthaben, denn die Inflationsrate oberhalb der Zinsen bedeutet effektiv ein jährliche, allmähliche Reduzierung ihres Vermögens.

 

Wer dem entgehen will, muss sich mit höher rentierlichen Anlagen auseinandersetzen. Wer das richtig macht, geht praktisch kein Risiko ein und erhält Renditen spürbar oberhalb der Inflationsrate.

 

Hier haben wir die Musterdepots von Grünes Geld zusammen gestellt, die besonders stark von Zinssenkungen profitieren:

 

 

 

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Garantiezins Lebensversicherung 2015: Welche Sparten betrifft es, was bedeutet es für Sie?

Dienstag, 07. Oktober 2014

 

Der Garantiezins für die Lebensversicherung 2015 sinkt für alle Gesellschaften in Deutschland ab. Das betrifft natürlich auch unsere im Angebot befindlichen, nach ethisch-ökologischen Gesichtspunkten anlegenden Gesellschaften. In diesem Artikel wollen wir die wichtigsten Fragen dazu beantworten.

 

Was ist der Garantiezins überhaupt?

In verschiedenen Versicherungssparten wird der Sparanteil der eingezahlten Versicherungsbeiträge zu dem bei Vertragsabschluss festgelegten Garantiezins verzinst. Der Sparanteil ist dabei der eingezahlte Beitrag minus der Kosten. Dieser Garantiezins wird von den Gesellschaften dann über die komplette Vertragsdauer tatsächlich eingehalten, das ist meist über viele Jahrzehnte. Die Gesellschaften dürfen dabei nicht einen selbst gewählten, möglicherweise viel zu hoch angesetzten Garantiezins verwenden. Es gibt einen gesetzlich vorgeschriebenen Höchstrechnungszins. Nur dieser darf maximal verwendet werden. Die meisten Gesellschaften verwenden diesen Höchstrechnungszins als Garantiezins in ihren Verträgen. Eine Absenkung des gesetzlich vorgegebenen Höchstrechnungszins wirkt sich deshalb bei praktisch allen Gesellschaften aus.

 

Im Gegensatz zum Garantiezins, können die Gesellschaften höhere Zinsen durch erwirtschaftete Überschüsse in den Verträgen gutschreiben. Die Auszahlungen der Kunden haben also in den meisten Fällen einen höheren Zinssatz erzielt, als nur den Garantiezins.

 

Und was passiert mit dem Garantiezins für Lebensversicherungen in 2015?

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase wird es für die Gesellschaften immer schwieriger, gute Zinssätze zu erzielen. Es geht ihnen ähnlich wie dem normalen Sparer. Deshalb wurde beschlossen, dass für neu abgeschlossene Verträge ab dem 1.1.2015 nur noch ein niedrigerer Garantiezins versprochen werden darf.

Er sinkt von aktuell 1,75% auf dann 1,25% pro Jahr

Hier die historische Betrachtung:

01.01.1980: 3 Prozent
01.07.1986: 3,50 Prozent
01.07.1994: 4 Prozent
01.07.2000: 3,25 Prozent
01.01.2004: 2,75 Prozent
01.01.2007: 2,25 Prozent
01.01.2012: 1,75 Prozent
01.01.2015: 1,25 Prozent

 

Auf welche Sparten wirkt er sich aus?

Prinzipiell auf alle Sparten in denen der Garantiezins zur Anwendung kommt – das ist mehr als man auf Anhieb erwarten würde. Zum einen sind das die klassischen Lebensversicherungen, bei denen die Gesellschaft in der Ansparphase mit dem Garantiezins arbeitet. Ebenso bei klassischen Rentenversicherungen, bei denen zusätzlich auch in der Rentenphase mit dem Garantiezins gearbeitet wird. Aber auch bei fondsgebundenen Rentenversicherungen, bei denen in der Ansparphase das Kapital in frei wählbaren Investmentfonds angelegt wird, hat es Auswirkungen: die Rentenphase wird nämlich meist durch den Versicherer verwaltet, es gilt der Garantiezins. Und auch bei Optionen wie zum Beispiel der Beitragsgarantie zählt der Garantiezins. Insgesamt trifft es folgende Sparten:

 

– klassische Lebensversicherung

– klassische Rentenversicherung

– fondsgebundene Rentenversicherung

– Riester-Renten

– Basisrenten (Rürup)

– betriebliche Altersvorsorge (Direktversicherungen)

– Pflegeversicherungen

– Berufsunfähigkeitsversicherungen

– Erwerbsunfähigkeitsversicherungen

– …

 

Wie wirkt es sich in konkreten Zahlen aus?

Die konkreten Zahlen sind natürlich in jedem Einzelfall anders, aber aufgrund der expotenziellen Eigenschaften des Zinseszins-Effektes ist die Absenkung um 0,5 Prozentpunkte pro Jahr gewaltig. Hier Beispiele von Helvetia:

 

 

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Unverbindliches Rechenbeispiel Garantiezins Lebensversicherung 2015

 

Der relativ klein anmutende Zinsunterschied macht am Ende also einen Verlust von bis zu 19% aus.

 

Garantiezins Lebensversicherung 2015: Wer sollte reagieren?

Jeder der noch Lücken im Rahmen seiner Altersvorsorge oder der Absicherung gegen die Risiken Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Pflegefall hat, sollte noch vor Dezember 2015 prüfen. Denn klar ist: Ein Abschluss im Jahr 2015 wäre ärgerlich, hätte man sich die besseren Konditionen des Jahres 2014 noch sichern können.

 

Besitzer von laufenden Verträgen, die bereits in der Vergangenheit abgeschlossen wurden, sollten die Vertragssituation ebenfalls prüfen. Abhängig von der Vertragsgestaltung kann es auch für Sie sinnvoll sein, einen gewünschte höhere Absicherung bereits in 2014 durchzuführen. Eine spätere Erhöhung in 2015 oder noch später wird möglichweise mit niedrigeren Garantiezinsen bestraft.

 

Achtung: Es wird mit einem hohen Interesse der Kunden gerechnet. Damit sichergestellt ist, dass ein Vertrag auch wirklich noch in 2015 zustand kommt, sollte der entsprechende Antrag bis Ende November eingereicht werden.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Festgeld 1 Jahr: Aktuelle Zinsen

Samstag, 28. Juni 2014
Festgeld 1 Jahr

Wer etwas Risiko eingeht, kann auch bei Festgeld 1 Jahr gute Zinsen erzielen (Foto: Konstantin Gastmann / pixelio.de)

Immer mehr Menschen möchten wieder Spaß haben beim Geld anlegen und suchen deshalb ethisch-ökologische Investments. Denn in der Vergangenheit ist viel Frust und Enttäuschung aufgekommen. Herkömmliche Banken spekulieren auf Lebensmittel, während in Schwellenländern weiterhin Kinder und Erwachsene an Folgen des Hungers sterben. Große Investitionen werden in Öl-Unternehmen und unsichere Explorations-Projekte von Banken investiert, obwohl Katastrophen wie der Untergang der Deep Water Horizon (Golf von Mexiko) aus dem April 2010 noch jedem im Kopf sind. Dagegen wird das Geld bei Umweltbanken wie der GLS Bank, der Triodos, der Umweltbank oder der Ethikbank nach strengen Nachhaltigkeitskriterien ausschließlich in sinnvolle Projekte investiert. 

 

Viele Anleger möchten Ihr Geld deshalb bei Umweltbanken anlegen. Allerdings sind kurze Laufzeiten gefragt, denn beim aktuell super-niedrigen Zinsniveau möchte sich kaum jemand längerfristig binden. Ich habe deshalb einmal untersucht, wie die Zinsen beim Festgeld 1 Jahr bei den wichtigsten Umweltbanken aussehen.

 

Festgeld 1 Jahr bei Umweltbanken

 

 
Angebot Zinssatz Sicherheit
GLS Bank
Tagesgeld privat
bis 49.999 Euro
0,2% p.a. hoch
Ethikbank
Mäusekonto
0,1% p.a. hoch
Umweltbank
Umweltzertifikat
0,75% p.a. hoch
Triodos
TriodosTagesgeld
0,5% p.a. hoch
ThomasLLoyd
Festzins
4,15% p.a. niedrig

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 28.6.2014, die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

 

Festgeld 1 Jahr: ThomasLloyd

 

Ich habe zum Vergleich auch den ThomasLloyd Festzins mit in der Tabelle für Festgeld 1 Jahr aufgenommen. Im Gegensatz zu den abgesicherten Angeboten der Umweltbanken handelt es sich hier um ein Investment, also kein Sparen. Investments können grundsätzlich immer auch zu Verlusten bis hin zum Totalverlust führen. Es ist jedoch aufgrund der Zukunftsthemen Erneuerbare Energien und aufgrund der hohen Eigenkapitalquote als Beimischung für 1 Jahr für manche Anleger gut geeignet. Hier klicken für die Details zum ThomasLloyd Festzins, das auch ab 6 Monaten Laufzeit angeboten wird.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.