Archiv für die Kategorie ‘Grüne Rente’

Main-Echo Wirtschaftstipp 01/2020: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 4: Lebens- und Rentenversicherungen

Freitag, 21. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

Die Renditen bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen sinken auch 2020 weiter. Bei der laufenden jährlichen Verzinsung rechnen wir lediglich mit einem Schnitt von 2,3 Prozent. Kunden mit Altverträgen erhalten zwar vielfach noch höhere Renditen von bis zu 4 Prozent. Den Gesellschaften fällt es jedoch immer schwerer, ihre früheren Versprechen zu halten. Unter steuerlichen Aspekten sind Neuverträge dennoch besonders als fondsgebundene Verträge interessant.

Positive Entwicklungen gibt es in diesem Jahr bei der betrieblichen Altersvorsorge. Künftig werden erst ab einer monatlichen Rentenhöhe von 159,25 €  Krankenkassenbeiträge fällig. Damit – und mit den verpflichtenden Zuschüssen durch den Arbeitgeber – ist die betriebliche Altersvorsorge ab 2020 deutlich interessanter geworden. 

Noch eine gute Nachricht: Bei der Basisrente erhöht sich in diesem Jahr der steuerlich abzugsfähige Betrag auf 90 Prozent des Beitrags, maximal 22.541€ pro Person. 

Unser Fazit: Eine gut gestaltete Altersvorsorge lohnt sich. Lebens- und Rentenversicherungen bleiben durch steuerliche Vorteile auch weiterhin attraktiv. 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 11.01.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Wieso Frauen besonders viel Geld anlegen sollten

Montag, 17. Februar 2020

 

Frauen verdienen durchschnittlich weniger als Männer und haben deshalb geringere Rentenansprüche.  Sie müssen also privat rs Alter vorsorgen, um ihren Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Der Kapitalmarkt bietet dafür die besten Möglichkeiten.


Im Jahr 2019 war es der 18. März: Der Aktionstag „Equal Pay Day findet immer an dem Tag statt, bis zu dem Frauen im neuen Jahr arbeiten müssen, um auf das Gehalt zu kommen, das ihre männlichen Kollegen bereits Ende des Vorjahres erzielt haben. Klingt kompliziert, verdeutlicht aber einen einfachen Sachverhalt: Frauen verdienen weniger als Männer. Selbst r die gleiche Arbeit erhalten sie oft weniger Lohn als Männer. Dieser sogenannte Gender Pay Gap beträgt je nach Erhebungsmethode bis zu 21 %.


Aus der Lohnlücke folgt die Rentenlücke

Für Frauen ist die finanzielle Vorsorge fürs Alter deshalb besonders wichtig. Denn wer im Berufsleben weniger verdient, steht auch im Ruhestand finanziell schlechter da.
Aus dem Gender Pay Gap folgt der Gender Pension Gap und diese Rentenlücke ist beachtlich. Sie beträgt 26 %. Bis Zum 35. Lebensjahr liegen beide Geschlechter bei ihren gesetzlichen Rentenansprüchen noch gleichauf. Danach öffnet sich die Schere, Männer erwerben jetzt wesentlich mehr Rentenpunkte als Frauen. Im Rentenalter haben
sie folglich höhere Bruttorentenansprüche. Hinter dieser Entwicklung steckt meist der berufliche Werdegang von Frauen. Weibliche Angestellte arbeiten öfter in Teilzeit, pflegen Angehörige oder
setzen mehrere Jahre ganz aus, um sich um Kinder zu kümmern. Viele Frauen verhandeln darüber hinaus nicht ganz so hart ums Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Entsprechend fallen sowohl Gehalt als auch Rentenzahlungen selbst fü kinderlose Frauen und solche in gut bezahlten Berufen geringer aus. Wobei Frauen länger leben.“Unterm Strich haben sie so höhere finanzielle Risiken zu tragen als Männer“, sagt Antonia Grohmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Weltwirtschaft am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

   
 
   

Jeder Frau fehlen im Schnitt 25.000 Euro Rente

 

Der Staat bemüht sich zwar, die Rentenlücke zu schließen –  etwa mit der Mütterrente II,  die seit dem 1. Januar 2019 gilt. Die meisten Frauen müssen allerdings privat vorsorgen, wenn sie im Ruhestand unabhängig leben und ihren Lebensstandard halten wollen. Frauen fehlen im Vergleich mit Männern durchschnittlich 25.000 Euro Kapitalstock aus der gesetzlichen Rente, wenn sie mit 67 Jahren in den Ruhestand gehen und noch 15 Jahre Rente beziehen. Das geht aus der Kurzstudie The Gender Pension Gap in Germany“ hervor, die Professorin Alexandra Niessen-Ruenzi von der Universität Mannheim und Professor Christoph Schneider von der Tilburg University im Auftrag von Fidelity International erstellt haben.

               
   

Die beste Option für die private Altersvorsorge von Frauen bietet der Kapitalmarkt. Hier sind die Renditechancen besonders hoch. Insbesondere bei einem längeren Anlagezeitraum ab fünf Jahren kann sich das investierte Kapital signifikant vermehren. Wie hoch die monatliche Sparrate sein sollte, um die Rentenlücke im Alter zu schließen, hängt davon ab, in welchem Alter
eine Frau anfängt, Geld am Kapitalmarkt anzulegen. Eine 35Jährige musste beispielsweise jeden Monat 64 Euro sparen, wenn sie in einen Mischfonds mit einer erwarteten Rendite von 3pro Jahr investiert  – sofern sie mit 67 Jahren in Rente geht und dann 15 Jahre Rente bezieht.

 


Frauen halten die Börse für riskant


Bislang scheuen viele weibliche Anleger die rse. Einige sind risikoscheuer als Männer oder bevorzugen schlicht die vermeintliche Sicherheit von Bargeld. Nur 15 % aller deutschen Frauen investieren überhaupt m Wertpapiere, wie eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus dem Jahr 2018 zeigt. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je älter Frauen sind und je weniger sie verdienen,desto risikoscheuer agieren sie in finanziellen Dingen.Umso wichtiger ist es, Frauen umfassend über die Chancen,Risiken und vor allem die Möglichkeiten des Kapitalmarkts zu informieren. Finanzberater müssen keine geschlechtsspezifische Beratung bieten, sondern sollten vorgehen wie immer: Interessen, Anlageziele und Lebenssituation des Kunden bzw.der Kundin berücksichtigen und daraufhin ein Portfolio zusammenstellen, das zur Risikobereitschaft passt.

 

 

Geld geerbt: Diese 7 Punkte müssen Sie jetzt beachten

Montag, 28. Oktober 2019
Zusammenfassung: Immer mehr Deutsche erben Geld. Wer vorher noch keine Erfahrung gesammelt hat kann mit dem Erbe schnell Schiffbruch erleiden. Nichts tun ist aber keine Lösung, denn dann wird das Erbe durch die Inflation immer weniger. Wir zeigen die 7 wichtigsten Punkte für Erben auf.

 

 

Wer ein Erbe antritt hat häufig zunächst einen emotionalen Schmerz zu verarbeiten. Wenn dieser sich gelegt hat, kommt eine neue Herausforderung aus ihn zu: Wie lege ich eine größere Summe Geld an, wenn ich möglicherweise vorher noch nie viel investiert habe? Wir gehen mit Ihnen die 7 wichtigsten Punkte durch, die jeder in einer solchen Situation beachten sollte.

 

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Wie geht grüne Altersvorsorge ? – Beispiel Grüne Rente der Stuttgarter

Mittwoch, 12. September 2018

Gastbeitrag von Klaus-Peter Klapper / Stuttgarter Versicherung a.G.

 

Nachhaltige Altersvorsorge am Beispiel GrüneRente

 

Viele Kunden finden in ihrem persönlichen Umfeld sehr wahrscheinlich Bereiche, in denen Nachhaltigkeit bereits eine wichtige Rolle spielt. Immer mehr Menschen pflegen einen nachhaltigen Lebensstil und engagieren sich in Sachen Umwelt und Soziales. Man denke hier zum Beispiel an Bio-Lebensmittel oder fair gehandelte Produkte, Elektro-Autos oder Strom aus erneuerbaren Energien. An diesen Beispielen erkennt man, wie vielfältig das Thema Nachhaltigkeit ist. Auch bei der Geldanlage gewinnt es immer mehr an Bedeutung. Zahlreiche Vermittler berichten uns, dass das Thema in ihren Kundengesprächen immer wichtiger wird, auch und gerade in der betrieblichen Altersversorgung.

 

 

 

Erneuerbare Energien sind Teil der Kapitalanlage in der Grünen Rente (Bildquelle: Pixabay)

 

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