Archiv für die Kategorie ‘Gentechnikfreie Geldanlage’

Denkanstöße zum Klimaschutz – Welt-Vegetariertag

Freitag, 30. September 2016
Zusammenfassung: Gedenk- und Aktionstage geben interessante Impulse. Der Welt-Vegetariertag ist ein Anstoß, wieder einmal über unser Lebensmittel nachzudenken, wie sie hergestellt werden und welchen Einfluss sie auf das weltweite Klima nehmen.

 

 

"Der Kürbis ist die Entschuldigung der Natur, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist."

„Der Kürbis ist die Entschuldigung der Natur, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist.“

In diesem Jahr liegen sie einträchtige nebeneinander im Kalender: Der Welt-Vegetariertag am 1. Oktober und das Erntedankfest am 2. Oktober. Erster macht in diesem Jahr bereits zum 40. Mal auf die Vorteile einer fleischfreien Ernährung aufmerksam, letzterer hat einen religiösen Hintergrund und steht für den Dank nach dem Ende der Erntezeit.

 

Eigentlich passen beide auch recht gut zusammen, denn beim Erntedank stehen die regionalen Früchte des Feldes und ihre Bedeutung für unser Leben im Vordergrund. Begangen wird das kirchliche Erntedankfest traditionell am ersten Sonntag im Oktober. Besonders in ländlichen Gemeinden wird dieser Tag groß gefeiert. Altäre werden mit Obst, Gemüse, Getreide und Blumen festlich geschmückt. Meist werden diese Gaben der Natur anschließend gespendet. In vielen Gegenden gibt es dann nach dem Kirchgang ein großes Essen für die Gemeinde – im Allgemeinen eine Gemüsesuppe, bei deren Anblick Vegetariern das Wasser im Munde zusammenläuft. Ein gutes Wochenende also für Freunde der fleischlosen Lebensweise. Wer nach so vielen Gedenk-Tagen erschöpft ist, kann sich auf einen freien Montag freuen, denn am 3. Oktober wird der „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert.

 

Nun sind die Kalender mittlerweile voll von Gedenk- und Aktionstagen und nicht alle sind von übergeordneter Bedeutung. Auch vielfältige Kuriositäten haben mittlerweile Einzug in die Jahresübersichten gehalten, wie beispielsweise der „Tag der Teppichfalte“ (3. Mai) oder der „Tag der Büroklammer“ (29. Mai). Letztere stammen beide – wenn wundert es – aus den USA.

 

 

Vegetarisches Essen – ein Thema setzt sich durch

Aus den USA kam auch der Impuls für einen internationalen Welt-Vegetariertag, der seit 1977 am 1. Oktober begangen wird. Anstoß dazu gab die „North American Vegetarian Society“ beim Welt-Vegetarier-Kongress in Schottland. Dass der Welt-Vegetariertag jedoch nicht einfach ein weiteres kurioses Datum darstellt, zeigt das gestiegene Bewusstsein für den Einfluss des hohen Fleischkonsums auf Umwelt und Klima weltweit.

 

Die Gründe für fleischlose Ernährung sind vielfältig. Vegetarier lassen sich nicht mehr so einfach einordnen.

Die Gründe für fleischlose Ernährung sind vielfältig. Vegetarier lassen sich nicht mehr so einfach einordnen.

Vegetarier, Veganer, Flexitarier, das Thema Ernährung ist niemandem mehr gleichgültig. Wegbereiter für das steigende Interesse an unserer Nahrung waren dabei mitunter die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre.

 

Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) geht derzeit von rund acht Millionen Vegetariern in Deutschland aus, das sind zehn Prozent der Bevölkerung. Konservativere Schätzungen liegen darunter, in jedem Fall hat sich jedoch der Anteil in den vergangenen dreißig Jahren rasant erhöht, denn 1983 gaben nur 0,6 Prozent an, Vegetarier zu sein.

 

Noch stärker gestiegen ist die Gruppe der Flexitarier, der sogenannten „Teilzeit-Vegetarier“. Sie praktizieren bewusst, was vor dem Abfall der Fleischpreise vielfach gang und gäbe war: Sie verzichten an mindestens drei Tagen pro Woche auf Fleisch. Flexitarier nehmen mit einem Anteil von 42 Millionen bereits die Mehrheit der Bevölkerung ein. Hier sind auch vielfach Anhänger der Slow Food-Bewegung zu finden, die regionale und ökologische und qualitativ hochwertige Fleischprodukte befürworten.

 

Dass die vegetarische Lebensweise mittlerweile flächendeckend akzeptiert wird, zeigt die Praxis. Nahezu jedes Lokal setzt ein oder mehrere vegetarische Gerichte auf seine Speisekarte – und nicht nur in den Szenelokalen der Metropolen, sondern auch im ländlichen Raum. Die vegetarischen Angebote werden bestellt, zunehmend auch von Nicht-Vegetariern.

 

Hinzu kommt die wachsende Vielfalt an vegetarischen Lebensmitteln. Diese werden nicht nur – wie noch vor zwanzig Jahren üblich – in Reformhäusern und Bioläden angeboten. Sie haben sich zu einem bedeutsamer Wirtschaftsfaktor auch für Supermärkte und Discounter entwickelt. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 454 Millionen Euro mit vegetarischen Produkten umgesetzt.

 

Um das Vertrauen in vegetarische Produkte zu unterstützen, hat der VEBU eine eigene Kennzeichnung für vegane Lebensmittel entwickelt, das V-Label. So lässt sich beim Einkauf schnell erfassen, ob das Produkt wirklich rein vegetarisch ist, oder ob sich im Kleingedruckten noch beispielsweise Gelatine versteckt hat.

 

 

Prima Klima ohne Fleisch

Sich bewusst gegen Fleischprodukte zu entscheiden – sei es täglich, sei es mehrmals pro Woche – ist unterschiedlich motiviert. Ethische Gründe, Ablehnung der Massentierhaltung, Viehtransporte und unwürdige Schlachtungen, ökologische und klimapolitische Gründe spielen vielfach eine wichtige Rolle. Hinzu kommen – auch flankierend – gesundheitliche Gründe und eine Verbesserung des Wohlbefindens durch den Verzicht auf Fleisch.

 

 

Der kleine Unterschied zwischen Soja-Bratling und Kraftfutter

Welt-Vegetariertag ist damit auch als Einladung für Alles-Esser zu verstehen, die Besonderheit und Vielfalt vegetarischer Mahlzeiten zu erleben und sich bewusst zu machen, wie unsere tierischen Lebensmittel hergestellt werden und welchen Einfluss diese Produktionsweise auf das weltweite Klima ausübt.

 

Denn der Siegeszug des Fleischs in den letzten Jahrzehnten ist vor allem dem enormen Preisverfall geschuldet. An die Stelle des traditionellen Sonntagsbratens trat eine erschwingliche tägliche Fleischmahlzeit für alle. Um diesen enormen Bedarf zu decken, sind riesige Ackerflächen weltweit nötig. Nicht allein für die Tierhaltung, die vornehmlich in Stallung geschieht. In erster Linie wird das Land für den Anbau von Viehfutter gebraucht. Wenn also zu lesen ist, dass südamerikanische Regenwälder für den Anbau von Soja zerstört werden, liegt das im Allgemeinen nicht an den Soja-Bratlingen der europäischen Vegetarier. Im Gegenteil: 80 Prozent der Soja-Importe kommen als Schrot zu uns und landen in den Futtertrögen von Rindern, Schweinen und Geflügel. Dabei ist der Sojaeinsatz hoch, die „Fleischausbeute“ dagegen niedrig: Ein Kilo Sojabohnen wird zur Herstellung von zwei Kilogramm Tofu benötigt. Wird die gleiche Menge Soja jedoch in der Schweinemast verfüttert, kommen im Endeffekt nur 300 Gramm Fleisch dabei heraus.

 

Das Soja, das hierzulande in vegetarischen Produkten zu finden sind, stammt dagegen mehrheitlich aus Europa, teilweise auch aus ökologischem Landbau in Süddeutschland. Dieser garantiert auch, dass kein gentechnisch verändertes Soja verwendet wird. Das kommt jedoch vielfach im Futter-Soja vor und landet damit oftmals unbemerkt auf dem Teller. Lebensmittel müssen nur bei einem Anteil über 0,1 Prozent gentechnisch veränderte Bestandteile gekennzeichnet werden, allerdings greift diese Regelung noch nicht bei Fleisch- und Milchprodukten sowie bei Eiern, denn die Verfütterung gentechnisch veränderter Pflanzen ist nicht kennzeichnungspflichtig. Verlässliche Informationen bieten hier nur die Siegel des ökologischen Landbaus (unter anderem Demeter und Bioland) und des Verbands Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG).

 

 

Natürliche Vielfalt erhalten – Klima schützen

Neben dem enormen Landverbrauch und der Verfütterung pflanzlicher Lebensmittel zur Fleischgewinnung tritt noch ein hoher Wasserverbrauch, die CO2-Belastung der Umwelt durch Viehtransporte, Lagerung und Kühlung und – nicht zu unterschätzen, die Methan-Emissionen durch flatulierende Rinder. Dieses Treibhausgas wirkt klimaschädlicher als CO2.

 

Zusammengefasst gilt, wer auf Fleisch verzichtet und sich hauptsächlich pflanzlich ernährt, produziert weniger Treibhausgase. Die Naturschutzorganisation Der World Wide Fund For Nature (WWF) geht davon aus, dass unsere Ernährung für rund 70 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich zeichnet. Ein Zahl, die erst einmal schwer im Magen liegt.

 

Der Welt-Vegetariertag zeigt, dass unser Essen eine weltweite Dimension. Wer sich bewusst mit der Herkunft seiner Lebensmittel auseinandersetzt, soll auch zukünftig genießen und die natürliche Vielfalt wertschätzen. Der Verzicht auf Fleisch, sei er auch teilweise, ist sicher ein guter Weg zum aktiven Klimaschutz und zur Erhaltung der Umwelt.

 

Wer sich neben seiner Ernährung auch Gedanken über seine Finanzen macht und sein Geld nachhaltig anlegen will, kann auch hier etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Wir beraten Sie gerne umfassend zu unseren Klimafonds.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Gentechnikfrei nicht nur in der Geldanlage sondern auch im Garten – Bantam Mais pflanzen!

Donnerstag, 22. März 2012

Jedes Jahr um diese Zeit werden wir an den Ursprung der Grünes Geld erinnert. Was 2005 mit der Bantam Mais Pflanzaktion begann, entwickelt sich wie der damals gepflanzte Mais prächtig.

 

Auch dieses Jahr findet die Aktion Bantam statt und wir möchten viele animieren daran teilzunehmen.

 

Die Aktion Bantam setzt ein Zeichen gegen den Anbau von gentechnisch Verändertem- und Hybrid-Saatgut! Die Idee ist einfach: Bantam ist eine samenfeste Zuckermais-Sorte und wo Bantam steht wächst keine Gentechnik! Denn wer gentechnikfreie Maissorten wie den „Golden Bantam“ anbaut muß über den Anbau von Gentechnikmais in seiner Nachbarschaft genau informiert werden UND er muß vor gentechnisch veränderten Pollen geschützt werden, besonders dann, wenn aus der Ernte neues Saatgut gewonnen und vermehrt werden soll! Auch wenn der Gentechnik-Anbau seit 2009 in Deutschland wieder verboten ist besteht der Aufruf zum bundesweiten Anbau auch in diesem Jahr, um weiterhin ein aktives und praktisches Zeichen gegen die drohende Gefahr der Agro-Gentechnik zu setzen. Wieder- und Neuzulassungen können auch in Deutschland jederzeit wieder Realität werden!

 

Seit 2009 kämpft Bantam um den Erhalt der Sorten-Vielfalt und weist auf die Bedrohung durch Hybrid-Züchtungen und die Monopolisierung des Saatguthandels hin. Neben dem Klassiker Zuckermais gibt es inzwischen immer mehr Sorten. Dieses Jahr sind auch erstmals Tomaten erhältlich. Die neuen Tomaten Sorten zeichnen sich durch eine verbesserte Feldresistenz gegen die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans), frühe Reife sowie Qualität und Geschmack der Früchte aus. Sie sind auch bei reduzierter Düngung und Bewässerung leistungsfähig.

Gentechnikfreier Mais - gentechnikfreie Geldanlage

Schickt uns Eure Fotos von Euren Bantam Pflanzen, die besten belohnt die Grünes Geld mit einer garantiert gentechnikfreien Geldanlage.

Da die Kultur im Kübel, z.B. auf dem Balkon, möglich ist, eignen sie sich auch gut für urbanes Gärtnern. Kohlrabi Weißgrüne, raschwachsende und zuverlässige Sorte, die nicht holzig wird. Relativ kurze Kulturzeit, im Garten mit vielen anderen Kulturen kombinierbar. Um holzige Knollen zu vermeiden, für zügige Anzucht sorgen, ausreichend hacken. Vorsichtig wässern, damit die Knolle nicht platzen. In Schalen oder Frühbeet vorziehen, pikieren und ab Mitte April ins Freiland.

 

Gelbe Zucchini Aussaat in Anzuchttöpfe ab April oder ab Mitte Mai direkt ins Freiland.

 

Blauer Lein Alte, elegante und anspruchslose Kulturpflanze mit wunderbaren blauen Blüten. Das „Blaue Wunder“ ist garantiert gentechnikfrei und eignet sich bestens als Gründüngung, für’s eigene Müsli oder als Feldumrandung von „Bantam Mais“.

 

Sonnenblume Einblütige, samenfeste Sonnenblumensorte mit goldgelben Zungenblüten. Je nach Aussaattermin unterschiedlich hoch. Dank Ausbildung von Pollen hervorragende Insektenweide. Frostempfindlich. Die Aussaat kann ab Anfang April erfolgen.

 

Weitere wertvolle Infos auf: www.bantam-mais.de

 

Schickt uns die schönsten Fotos von Euch und Euren Pflanzen, die besten belohnen wir mit einem Startguthaben einer garantiert gentechnikfreien Geldanlage im Wert von 200€.

Gerd das Gen erklärt warum …

Mittwoch, 01. Februar 2012

Durch einen Zufall sind wir wieder auf die nachfolgende Kampagne gestoßen. Sie läuft zwar schon seit einiger Zeit , doch wir finden, dass sie trotzdem auch noch mal hier in diesem Blog bekannt gemacht werden sollte.

 

 

Steht sie doch in so engem Zusammenhang mit Grünes Geld. Schließlich führte ausgerechnet unsere Protestaktion im heimischen Garten gegen Gen-Mais, mit der Anpflanzung von Bantam Mais im Jahr 2005, zur Grundsteinlegung des Unternehmens.

 

Gerd das Gen erklärt warum...

Argumente gegen Agro-Gentechnik liefert Gerd das Gen

 

Die zweite Gemeinsamkeit mit der Aktion ist, dass der zweite Geschäftsführer des Unternehmens Grünes Geld auch Gerd heisst. Wir hoffen, dass Ihr Euch nicht so sehr an der Beeinflussung des heutigen Blogs seitens der Grünes Geld GmbH stört. Doch für uns ist eine Trennung zwischen Leben und Arbeiten ohnhin kaum möglich.

 

 

Gerd das Gen, eine Zeichentrickfigur erklärt in einfachen Worten jedoch fundiert die Gründe weshalb Agro-Gentechnik nicht die Lösung der Zukunft sein kann. Unter http://www.keine-gentechnik.de/argumente.html findet Ihr Gerd das Gen.

 

 

Gentechnikfreie Geldanlage findet Ihr bei Grünes Geld.