Archiv für die Kategorie ‘Immobilien’

Förderungen für Dämmung und energetische Sanierung

Mittwoch, 21. Februar 2018

 

Wer ein neues Haus baut oder eine Immobilie sanieren will, kommt nicht umhin, sich über die Wärmedämmung Gedanken zu machen. Denn um langfristig Kosten zu sparen und energieeffizient zu heizen, ist eine gute Dämmung unabdingbar. Bauherren können zudem die finanzielle Belastung für ihren Neubau deutlich senken. Zwar schlägt eine Wärmedämmung zunächst mit hohen Kosten zu Buche, doch als Anreiz belohnt der Staat Bauherren und sanierungswillige Eigenheimbesitzer mit speziellen Förderprogrammen. Wer richtig frühzeitig plant, kann überdies von besonders günstigen Kreditkonditionen profitieren.

 

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Neues Pflege-Immobilien Projekt steht vor dem Start: Jetzt Reservierungen möglich

Mittwoch, 14. Februar 2018

Historische Ansichtskarte mit Pflegeimmobilie (Villa Seckendorff)

Das neue und mittlerweile 25. Projekt von INP befindet sich derzeit in Vorbereitung und Ende Februar 2018 in die Platzierung starten.

 

INP hat aber bereits bekannt gegeben, dass das 25. INP Deutsche Pflege Portfolio in mehrere Pflegeimmobilien an unterschiedlichen Standorten in Deutschland investieren wird. Die Pflegeeinrichtungen werden über langlaufende Pachtverträge an verschiedene renommierte und erfahrene Betreibergesellschaften verpachtet.

 

Ausführliche Informationen und alle Fondsunterlagen werden wir Ihnen schnellstmöglich hier zur Verfügung stellen. Initiator INP kann eine starke Leistungsbilanz vorweisen und alle Fonds leisten Ausschüttungen.

 

ACHTUNG: Die Angebote von INP sind meist innerhalb sehr kurzer Zeit komplett platziert. Grünes Geld konnte sich ein Kontingent sichern.

 

Wenn Sie Interesse an dem Projekt haben, treten Sie in Kontakt mit uns und reservieren Sie unverbindlich oder lassen Sie sich von uns alarmieren, sobald das Projekt verfügbar ist.

 

Geben Sie als Nachricht in unser Kontaktformular einfach ein „25. INP“ oder rufen Sie uns an:

 

 

Welche Rolle spielt meine Heizung in einem Smart Grid?

Montag, 10. April 2017

Wenn grüner Strom und Wärme sich zusammenschließen

 

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Ende 2016 versorgen insgesamt 27.270 Windanlagen den Stromverbraucher mit Windenergie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Bundesverbandes für Windenergie. Das sind 1.368 Anlagen mehr als im Vorjahr. Zusätzlich zählt der Bundesverband Solarwirtschaft zum 31. Dezember 2016 etwa 52.000 neu montierte Photovoltaikanlagen. Diese Auswertungen zeigen: Die Anzahl dezentraler Stromerzeuger steigt.

 

Ebenfalls interessant ist, wie Hausbesitzer mit einer smarten Heizung nicht nur Ersparnisse beim Stromverbrauch erzielen, sondern auch für Netzstabilität sorgen.

 

Warum Smart Grids?

 

 

Im Jahr 2016 lag der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion bereits bei knapp 30 Prozent. Um ihren Ausbau im Stromsektor weiter zu fördern, nehmen Smart Grids eine wichtige Rolle ein.

 

 

Ein Smart Grid ermöglicht durch die Nutzung intelligenter Technologiestandards, dass Stromverbraucher, elektrische Haushaltsgeräte, Energieversorger und digitale Stromheizungen miteinander kommunizieren können. Diese Interaktion schafft Transparenz über die erzeugten und verbrauchten Mengen an Ökostrom, um diese gezielt abgleichen zu können. Denn anders als bei fossilen Großkraftwerken unterliegt das Ökostromangebot witterungs- und wetterbedingten Schwankungen, die sich nur erschwert planen lassen. Daher besteht eine große Herausforderung in der Aussteuerung dieses volatilen Ökostromangebots. Einen Beitrag hierzu leisten Sensoren und digitale Schnittstellen. Intelligente Stromzähler (Smart Meter) ermitteln 24 Stunden am Tag, wie viel Strom im Netz zur Verfügung steht und wie viel Verbraucher bereits zum Betrieb beispielsweise der Waschmaschine verbraucht haben. Die gemessenen Daten senden die Stromzähler an den Energieversorger, damit diese gezielt Einfluss auf den Stromverbrauch nehmen können.

 

 

Welche Rolle übernimmt der Heizungskeller in einem Smart Grid?

 

 

Sofern Überangebote an regenerativem Strom entstehen, erhält die Wärmepumpe über ein Smart Meter, einen Energiemanager oder den Wechselrichter einer Photovoltaikanlage Signale. Über den Smart Grid Ready Eingang ist die Wärmepumpe in der Lage mit diesen Geräten zu kommunizieren und das Stromangebot entgegen zu nehmen, um es als thermische Energie in einem Heizspeicher zwischen zu speichern. Während Wärmepumpen sich als Speichertechnologie in ein Smart Grid einbinden lassen, fungieren Blockheizkraftwerke über das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung als Stromerzeuger. Hier gewährleisten IKT Gateways die Interaktion zwischen dem Stromnetz und der Heizung. Gateways sind in der Lage verschiedene Netzwerke miteinander zu koppeln.

Wie das Zusammenspiel von Wärmepumpe und Blockheizkraftwerke mit einem Smart Grid erfolgen kann, erklärt diese Infografik:

 

 

 

Häufig sind Stromheizungen in einem Smart Grid Bestandteil einer Komplettlösung, zu der auch Batteriespeicher, Energiemanager und PV-Anlagen auf dem Dach zählen. Weitere Informationen zu BHKWs und Wärmepumpen, sind auf der Seite von Kesselheld zu finden.

 

 


[1] Quelle: https://www.wind-energie.de/infocenter/statistiken/deutschland/windenergieanlagen-deutschland

[2] Quelle: https://www.solarwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/bsw_faktenblatt_pv_2017_2.pdf

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Aktuelle Immobilien-Projekte mit Sinn

Donnerstag, 23. Februar 2017
Zusammenfassung: Zum heutigen Stand gibt es zwei interessante Immobilienprojekte für ethisch-ökologisch interessierte Anleger. Für beide gilt: die Nachfrage nach Immobilien-Projekten ist sehr hoch und die Zeiträume, in denen man sich beteiligen kann, sind erwartungsgemäß sehr kurz. Schnell sein lohnt sich also.

 

1.) Bildungs-Immobilie in München, GreenBuilding

neues-schulgebaude-muenchenHauptmieter der Immobilie ist der gemeinnützige Verein Bavarian International School e.V. (BIS), der bereits seit 25 Jahren besteht und mit ca. 200 Angestellten ca. 1.100 Schüler/-innen ausbildet. Das Gebäude wurde 1972 gebaut und 2014 / 2015 kernsaniert. Mit einer Laufzeit bis 2026 und prognostizierten Ausschüttungen von 4 Prozent pro Jahr ist das eine eher konservative Anlage in einer der beliebtesten Immobilienregionen Deutschlands, in München.

 

Das Projekt ist ab sofort für einen begrenzten Zeitraum für Investoren verfügbar.

 

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2.) Pflege-Immobilien an mehreren Standorten

Mit INP möchte ein absoluter Pflege-Immobilien-Spezialist sein 24. Projekt bald vermarkten. Derzeit sind die Unterlagen zur Prüfung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin. Es gibt daher keine offiziellen Informationen. Gut informierten Kreisen zufolge soll es sich um mehrere Standorte für Pflegeheime in Deutschland handeln. Von diesem Jahr bis ins Jahr 2028 sollen jährliche Rückflüsse von gut 5 Prozent ausgeschüttet werden, insgesamt rund 160 Prozent (inkl. Einlage). Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro zzgl. Agio 5% möglich.

 

Achtung: aufgrund der sehr guten bisherigen Leistungsbilanz des Emissionshauses wird erneut mit einer sehr kurzen Platzierungsdauer gerechnet. Wenn das Projekt für Sie in Fragen kommt, lassen Sie es sich unverbindlich bei uns reservieren.

 

–> Kontakt zu Grünes Geld

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft warnt vor Preisblase im deutschen Markt

Freitag, 17. Februar 2017
Zusammenfassung: In ihrem jährlichen Frühjahrsgutachten warnen die Immobilienweisen des Wirtschaftsverbandes Zentraler Immobilien Ausschuss e. V. vor einer Immobilienblase in Deutschland. Besondere Hinweise dafür bilden die extremen Diskrepanzen zwischen Kauf- und Mietpreis in den sieben beliebtesten deutschen Metropolen. Besonders in München und Berlin werden die Preise sinken. Wer hier in Immobilien investiert, zahlt überteuerte Preise und wird mittelfristig keine entsprechenden Mieterträge realisieren können.

 

 

Immobilienbesitz gilt in deutschland als erstrebenswert.

Im vergangenen Jahr sorgte die deutsche Immobilienwirtschaft mit einem Investitionsvolumen von rund 52,9 Milliarden Euro für einen wichtigen wirtschaftlichen Stabilitätsfaktor im Land.

 

Immobilienbesitz ist in Deutschland nicht selbstverständlich, gilt jedoch innerhalb der Bevölkerung über alle Einkommens- und Altersklassen hinweg als durchaus erstrebenswert. Immobilieneigentum zählt damit zu den beliebtesten Werten der Deutschen. Rund die Hälfte der privaten Haushalte verfügt über Haus- und Grundbesitz, dazu zählen Ein- und Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke. Aber auch Büro- und Industrieobjekte gelten als grundsolide und wertbeständige Geldanlage. Doch der vermeintlich sichere Immobilienmarkt hat durchaus seine Tücken.

 

Nun warnt auch der „Rat der Immobilienweisen“ des Zentralen Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) in seinem diesjährigen Frühjahrsgutachten vor einer großen Preisblase im deutschen Immobilienmarkt. Und diese Blase droht, so die Wirtschaftsauguren, bald zu platzen.

 

Das Gutachten der ZIA wird seit 15 Jahren jährlich herausgegeben. Zum Weisenrat gehören sowohl Verbandsmitglieder als auch Mitglieder der Bundesregierung. Die Frühjahrsprognosen sollen Transparenz in den bundesdeutschen Immobilienmarkt bringen und Grundlagen für die Weichen für die weitere Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges stellen.

 

 

Steiler Preisanstieg in den Ballungsräumen

Wirtschaftsweise warnen vor einer Immobilienblase.

In den vergangenen Jahren sind die Preise für Immobilien in Deutschland rasant angestiegen. Kein Wunder, denn Angebot und Nachfrage bestimmen bekanntlich den Preis. Und während das Angebot generell limitiert ist, steigt die Nachfrage weiter an.

 

Besonders stark wird diese Entwicklung in den Ballungsgebieten spürbar. In vielen Großstädten ist die Miete für attraktive Wohnungen und Häuser auch für Gut- und Besserverdiener kaum noch bezahlbar. Auch die Kaufpreise sind in die Höhe geschossen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V., Interessensverband der Immobilienwirtschaft, bestätigt in seinem Gutachten einen Preisanstieg für Eigentumswohnungen von satten 37 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Dass diese Entwicklung immer schneller fortschreitet, zeigt die Preisentwicklung innerhalb eines Jahres: 2016 waren die Immobilienpreise verglichen mit dem Vorjahr bereits um 8,4 Prozent angestiegen. Entsprechend warnt der Verband vor vollkommen überzogenen Kaufpreisen. Diese Entwicklung kritisch im Blick, warnen Experten bereits seit Längerem vor einer Immobilienblase.

 

 

Schere zwischen mieten oder kaufen öffnet sich immer weiter

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr“, schrieb einst der Dichter Rainer Maria Rilke. Auf die heutige Marktsituation angepasst heißt das, mieten kommt vielfach günstiger als der Erwerb von Wohneigentum. Und diese Schere klafft, so der Frühjahrsbericht der Immobilienwirtschaft, immer stärker auseinander.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsDabei bewerten die Immobilienexperten die extreme Kluft zwischen Miet- und Kaufpreisen als klares Signal für eine Blasenbildung, denn seit gut fünf Jahren steigen die Kaufpreise im Vergleich zu den Mieten sehr viel stärker an. So sind die Mieten seit 2010 um 9,4 Prozent angestiegen. 2016 fiel die Mietsteigerung mit 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eher moderat aus.

 

Insgesamt bewerten die Experten die durchschnittlichen Preise für Immobilien deutschlandweit im Vergleich zu den Mietpreisen als rund 16 Prozent zu teuer. Noch extemer sieht das Bild in den Großstädten aus. Hier liegen die Kaufpreise unverhältnismäßig über den entsprechenden Mietpreisen. Spitzenreiter ist hier München. In der bayerischen Hauptstadt ist „eigener Herd“ wirklich „Goldes wert“, denn Kaufwillige müssen rund 75 Prozent mehr für eine Immobilie hinblättern, als es gegenüber dem Mietniveau angemessen wäre. In der Bundeshauptstadt Berlin und der Schwaben-Metropole Stuttgart sind es noch saftige 50 Prozent, Frankfurt und Hamburg liegen mit 40 Prozent höherem Kaufpreis als gerechtfertigt ebenfalls weit vorne, immerhin 36 Prozent zu viel zahlen Kaufwillige in Köln.

 

Warum bevorzugen dennoch weiterhin viele den Immobilienkauf gegenüber der Miete? Mentalitätsgründe sind sicher nur ein Teil der Wahrheit, denn in einer immer mobiler werdenden Arbeitsgesellschaft spielen Haus- und Wohnungseigentum keine übergeordnete Rolle mehr. Besonders jüngere Menschen stehen dem Immobilienerwerb nicht mehr so positiv gegenüber wie die ältere Generation.

 

Interessanter sind hier sicher die wirtschaftlichen Aspekte. Da sind zum einen die anhaltend niedrigen Zinsen. Diese machen die Finanzierung einer Immobilie durchaus interessant. Zum anderen rechnen Immobilienkäufer allerdings mittelfristig mit einer weiteren Verknappung von attraktiven Objekten und einem starken Anstieg der Mietpreise. Ist das wirklich der Fall, sparen sich Immobilienbesitzer den hohen Mietzins. Anleger, die ihre Immobilie vermieten rechnen mit sicheren und steigenden Einnahmen. Dies ist jedoch, so die Immobilienexperten, ein Trugschluss.

 

 

Infrastrukturelle Entwicklung im Blick

Sicher werden Großstädte wie München und Berlin auch zukünftig beliebt sein, jedoch haben gerade hier in den letzten Jahren Politik und Wirtschaft auf die starke Nachfrage reagiert und viele neue Wohnungen gebaut. Mittelfristig gehen die Experten davon aus, werden die Mieten bei Neuverträgen hier wieder sinken, da der Zuzug ebenfalls nachlasse.

 

Neben den klassischen Boom-Regionen nimmt dagegen der Zuzug und entsprechend die Nachfrage in Städten zu, die bislang auf dem Immobilienmarkt nicht ganz oben auf der Agenda standen. Dazu zählen Leipzig und Rostock in Ostdeutschland sowie Erlangen und Regensburg in Süddeutschland.

 

 

Überblick behalten – nachhaltig investieren

Immobilien können eine interessante Geldanlage sein. Das Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft zeigt aber auch, wie wichtig es ist, die aktuellen Entwicklungen stets im Blick zu behalten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

 

Auch im Immobiliengeschäft werden Nachhaltigkeitsfaktoren immer wichtiger. Viele umweltschonende Baumaßnamen ermöglichen einen niedrigen Energieverbrauch. Davon profitiert nicht nur das Klima, auch Bewohner freuen sich über geringe Nebenkosten. Wer also also in Erneuerbare Energien investiert, unterstützt den Ausbau wichtiger Infrastruktur – auch ohne den direkten Kauf von Immobilien.

 

Grünes Geld, unabhängiger Berater für nachhaltige Geldanlage, hat mehr als 300 ethische und ökologische Investments im Angebot, die eine solide Wertentwicklung versprechen. Lassen sie sich beraten und finden Sie mit uns Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sichere Geldanlage 2017: Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Mittwoch, 18. Januar 2017

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2017 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

 

 

Mietshaus in Berlin: Preise steigen stark

Die Lage für Immobilien hat sich in 2016 in die gleiche Richtung wie in den Jahren zu vor bewegt: die Preise für Immobilien sind gestiegen, die erzielbaren Renditen, da die Mieten nicht in gleichem Maße steigen, sind gefallen. Laut Immobilienscout24 ging es besonders in den Standorten Berlin, München und Stuttgart nach oben. Dort legten die Immobilienpreise zwischen 11,8 und 12,5 Prozent zu. In Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Hamburg stiegen sie „nur“ einstellig. Berlin, München und Stuttgart werden wohl Ausnahmen bleiben, denn nach Berlin wollen überdurchschnittliche viele Menschen; in München und Stuttgart ist das Angebot chronisch knapp.

 

Der Blick richtet sich deshalb jetzt von den A- auf die B-Städte; dort werden die Preise wohl stärker steigen. Dazu gehören zum Beispiel Nürnberg, Münster, Augsburg oder Leipzig. Zweitstellige Steigerungsraten bei den Preisen sind hier in 2017 möglich.

 

Drüber hinaus gibt es den Effekt, dass es den Menschen in den Top-Städten zu teuer wird – sie ziehen ins Umland. So steigen zum Beispiel die Preise in Mainz nun stärker, weil man sich Frankfurt nicht leisten kann.

 

Die Mieten werden auch weiterhin nicht so starkt steigen wie die Immobilienpreise, aber sie werden steigen. In Berlin legten allein die Mietpreise für Bestandswohnungen innerhalb von zwölf Monaten um 5,5 Prozent zu. Entsprechend steigt der Druck auf die Politik, die Mietpreisbremse nochmals zu verschärfen. Im Gespräch sind Geldbußen für Vermieter, die zuviel kassieren, oder es sollen die Renovierungsumlagen verringert werden.

 

In der Folge werden die erzielbaren Renditen für Vermieter weiter sinken. Bruttorenditen von 3 Prozent oder weniger sind üblich; nur in preisgünstigen Städten wie Leipzig oder Bremen können auch in guten Lagen noch Renditen mit einer 4 vor dem Komma erzielt werden. Betrachtet man die netto Renditen sind heute gekaufte Immobilien teilweise ein Verlustgeschäft.

 

 

 

Fazit: Weiterhin fließt viel Geld in den vermeintlich sicheren Immobilienmarkt. Sachwerte können ein Ausweg aus dem Zinstief sein. Doch Achtung: die niedrigen Zinsen werden durch Mietpreisbremse, hohe Handwerkerrechnungen und stark gestiegene Preise mehr als ausgeglichen. Angemessene Mietrenditen sind entsprechend im Wohnimmobilienbereich nur noch schwer erzielbar.

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

5 Tipps für private Vermieter

Mittwoch, 20. Juli 2016
Zusammenfassung: Immobilien sind als Investment beliebt, jedoch findet sich der Anleger unvermittelt in der Rolle des Vermieters wieder. 5 Tipps sollen helfen, häufige Fehler zu vermeiden. Aber es gibt auch Anlagemöglichkeiten, die weniger Ärger, jedoch attraktive Erträge versprechen.

 

Immobilien stehen in Deutschland derzeit als Investment hoch im Kurs. Niedrige Darlehenszinsen motivieren, Geld in eine zu vermietende Immobilie – auch Zinshaus genannt – anzulegen.  Fair gerechnet sind solche Investments – selbst in Top-Lagen –  jedoch nur sehr selten lukrativ. Dennoch ist die Immobilien bei Privatanlegern weiterhin beliebt, denn Häuser und Eigentumswohnungen vermitteln Sicherheit und Solidität.  Wer also dem Reiz der Geldanlage in Immobilien absolut nicht widerstehen kann, erspart sich mit den folgenden Tipps viele Probleme.

 

Nicht immer scheint für Vermieter die Sonne -  Manche Mieter sorgen für Schlechtwetterwolken

Nicht immer scheint für Vermieter die Sonne –
manche Mieter sorgen für Schlechtwetterwolken.

 

Tipp 1: Mietnomaden vermeiden – Damit aus dem Traum kein Alptraum wird

Wer vermietet wünscht sich einen solventen und langfristigen Mieter, denn unter einem  häufigen Mieterwechsel leidet die Immobilie genauso wie die Nerven des Vermieters.

Mit der Mieterselbstauskunft können Vermieter abfragen ob Schufa-Einträge oder ein Insolvenzverfahren gegen den Interessenten bestehen. Berechtigt sind außerdem Fragen nach dem Arbeitgeber, der Höhe des monatlichen Einkommens und nach dem Bezug von Sozialleistungen. Nach der ethnischer Zugehörigkeit sowie den politischen oder religiösen Ansichten des potenziellen Mieters darf dagegen nicht gefragt werden. Vermieter sollten sich jedoch nicht scheuen, ein Referenzschreiben des vorherigen Vermieters einzufordern oder – mit Erlaubnis des Interessenten – selbst Auskünfte bei früheren Vermietern einholen.

 

Tipp 2: Bei Mietvertragsvorlagen zweimal hinsehen

Wer eine Immobilie gekauft hat, um sie zu vermieten, sieht sich plötzlich in der Rolle des Vermieters wieder – in der Regel nicht der gelernte Beruf.  Praktisch scheint es daher, schnell Mietvertragsvorlagen aus dem Internet zu laden. Doch Vorsicht – nicht immer passt die Vertragsgestaltung. Vielfach kursieren im Netz noch Vordrucke mit veralteten Klauseln oder mehrdeutige Formulierungen, die teure Folgen haben können. Neue Rechtsprechungen sollten in die Verträge mit eingepflegt werden. So beschied beispielsweise der Bundesgerichtshof (BGH) im Februar,  dass eine allgemeine Vereinbarung im Mietvertrag ausreicht, um Betriebskosten später auf den Mieter  umlegen zu können. Vor diesem Beschluss war es notwendig, im Mietvertrag alle Positionen einzeln aufzulisten oder auf die Betriebskostenverordnung und den darin festgelegten Katalog zu verweisen.

 

Tipp 3: Steuertipps nutzen und kein Geld verschenken

Dem Kauf einer Immobilie folgen meist mehr Kosten als ursprünglich gedacht. Doch einige Kosten lassen sich steuermindernd geltend machen und können so vom Staat zurückgeholt werden. Beispielsweise können 20 Prozent der Reparatur- und Renovierungskosten steuerlich abgesetzt werden, sofern der Betrag 6.000 Euro im Jahr nicht überschreitet. Auch Kosten für Anzeigen, Maklergebühren sowie Anschaffungs- und Herstellungskosten können vom Immobilieneigentümer steuerlich geltend gemacht werden. Ebenso die Zinsen für das Hypothekendarlehen. Ein Tipp, der vielfach vergessen wird: Wird eine Immobilie möbliert vermietet, kann der Eigentümer die Kosten für Einrichtungsgegenstände bis 410 Euro komplett im Jahr der Anschaffung steuerlich abschreiben.

 

Tipp 4: Fiese Fallen: Hausgeld- und Nebenkostenabrechnung

Wer für seine vermietete Immobilie eine externe Hausverwaltung nutzt, spart sich einige lästige Arbeiten. Dennoch muss sich der Eigentümer mit der Hausgeldabrechnung auseinandersetzen.Diese erfasst alle Einnahmen und Ausgaben die zum Objekt gehören. Achtung: Die Hausgeldabrechnung entspricht nicht der Nebenkostenabrechnung. Zwar können einige in der Hausgeldabrechung enthaltenen Positionen auf den Mieter als Betriebskosten umgelegt werden, jedoch nicht alle. Beispielsweise wird der Betrag für den Kaminkehrer auf den Mieter umgelegt, nicht aber die Postition für den Hausverwalter selbst. Außerdem ist es wichtig, die Fristen für die Nebenkostenabrechnung einzuhalten. Spätestens ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraumes muss dem Mieter eine vollständige Abrechnung vorliegen, sonst kann der Vermieter keine Nachforderungen mehr stellen. Vermieter sollten sich diese Frist unbedingt im Kalender vermerken.

 

Was für Fliegen die Spinnenfalle ist für Vermieter die Hausgeldabrechnung - böse Falle

Was für Fliegen das Spinnennetz ist für Vermieter die Hausgeldabrechnung – eine böse Falle.

Tipp 5: Rechte und Pflichten regeln über die Hausordnung

Die Hausordnung hilft im Vorfeld Streit und Unstimmigkeiten zu reduzieren. Vermieter sollten über die Hausordnung klar regeln, wie das Wohnen im Objekt geregelt sein soll. Ist Grillen auf dem Balkon erlaubt? Wo werden die Müllsäcke im Hausflur gelagert? Und wie werden die Gemeinschaftsflächen genutzt? Teilweise müssen die Pflichten auch im Mietvertrag geregelt werden, dann können auch Schneeräumdienst, Reinigungsarbeiten im Treppenhaus oder Kehrarbeiten auf den Mieter übertragen werden. Der Aushang im Flur stellt nur eine „ordnende Regelung“ dar und kann bestenfalls die Schließzeiten der Haustüre regeln. Er ersetzt keinesfalls die Hausordnung.

 

Extra-Tipp: Weitere Anlagemöglichkeiten überdenken

Wenn die Mieteinnahmen auf das Konto fließen, ist die Freude groß. Doch mancher Vermieter wünscht sich, problemlosere Einnahmen zu haben. Speziell dann, wenn Ärger mit den Mietern auf der Tagesordnung steht. Einnahmen aus Zinsen und Dividenden werden häufig in ihrer Attraktivität unterschätzt. Die grünen Dividenden bereiten besondere Freude und bringen doppelten Mehrwert.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sichere Geldanlage 2016: Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Freitag, 15. Januar 2016

 

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

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Immobilien: Schöne Geldanlagen, aber Achtung: Verstand sollte immer mitentscheiden.

Das Betongold bleibt bei den Deutschen beliebt. Auch das abgelaufene Jahr 2015 zeigte spürbar mehr Nachfrage als Angebot auf dem Gebäude-Markt. Nach Berechnungen des Maklerhauses JLL wechselten in 2015 Gewerbeimmobilien für 55 Milliarden Euro den Besitzer. Das sei der höchste Wert seit der Finanzkrise gewesen.

 

Und in den nächsten Jahren ist mit keiner Änderung zu rechnen. EZB-Chef Mario Draghi sorgt mit seiner Null-Zinspolitik sowohl für Anlagenotstand, als auch für günstige Baufinanzierungen. Die Kredite bleiben billig.

 

Doch die langjährige Immobilien-Hausse macht es immer schwieriger, preiswerte Immobilien zu finden. Es sollen schon das bis zu 60fache der jährlichen Miete in Frankfurt für Premium-Geschäftshäuser gezahlt worden sein: damit sinkt die Brutto-Rendite auf 1,66 Prozent ab. Nach Kosten und Steuern wird die Rendite negativ.

 

Viele Neuerungen auf dem Immobilienmarkt in Deutschland

Das neue Jahr bringt viel Neues für den Immobilienmarkt in Deutschland. Die wesentlichen Punkte hat der Immobilienverband IVD zusammengefasst.

 

Die Energieeinsparverordnung wird verschärft

 

Für Bauherren die ab 1. Januar 2016 Ihren Bauantrag einreichen gelten die verschärften Regeln der Energieeinsparverordnung EvEV. Danach müssen neue Gebäude mindestens einen 1/4 niedrigeren Primärenergiebedarf haben als bis zum 31.12.2015. Die Gebäudedämmung muss 20 Prozent besser werden. Die Folge: die Kosten für Bauherren steigen spürbar an.

 

Die Mietpreisbremse wird häufiger genutzt

 

Seit 1. Januar 2016 gilt die Mietpreisbremse auch in Brandenburg. Zuvor hatten sie schon Berlin, Hamburg und Bremen flächendeckend eingeführt, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern in vielen Städten und Gemeinden. Thüringen und Niedersachsen sollen wohl als nächstes folgen.

 

Neue Kreditrichtlinie bis 21. März 2016

 

Nach der Versicherungsrichtlinie und der Finanzanlagenrichtlinie reguliert der Staat nun auch die Kreditvermittlung. Bis spätestens 21. März 2016 muss das entsprechenden Gesetz in Kraft treten. Ziel ist die Erhöhung des Verbraucherschutzes, indem dem Kreditnehmer mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden und höhere Anforderungen an die Finanzierungsvermittler gestellt werden. Auch an Immobilienmakler werden zukünftig höher Anforderungen gestellt: ein Sachkundenachweis und eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sollen Pflicht werden. Die Folge: höhere Kosten für Immobilienkäufer.

 

Mietrechtsnovelle: zweites Paket

 

Nach der Mietpreisbremse 2015 und der Einführung des sogenannten Bestellerprinzips (wer bei Vermietungen den Makler bestellt, muss ihn auch zahlen) sollen 2016 weitere Änderungen folgen. So zum Beispiel die Verlängerung des Bezugszeitraumes zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete von vier auf zehn Jahre oder die Kappung der modernisierungsbedingten Mieterhöhung auf 8 Prozent (statt bisher 11 Prozent).

 

 

Fazit: Durch die Niedrigzinspolitik bleiben Immobilien weiterhin für viele erschwinglich. Allerdings ist der Markt schon seit Jahren in diesem Zustand: Schnäppchen sind keine mehr zu machen. Außerdem sorgen Neuerungen für mehr Kosten und schlechtere Bedingungen für Vermieter. Höhere Renditen können im Gewerbeimmobilienbereich erzielt werden – allerdings ist das meist ein Spielfeld für Profis.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.