Archiv für die Kategorie ‘in Klimaschutz investieren’

Windenergie und Vogelschutz

Dienstag, 03. April 2018
Zusammenfassung: Vogelschutz und die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist wichtig. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist wichtig. Wenn beide Themen miteinander konkurrieren, gilt es abzuwägen, welche Interessen schwerer wiegen und welche Lösungen möglich sind, die keine Verlierer produzieren.

 

 

 

 

Naturschutz versus Umweltschutz. – Auf den Ersten Blick lässt sich für viele kein Konflikt zwischen diesen beiden Themen erkennen. Schließlich haben beide das Ziel, die Erde zu bewahren und die biologische Vielfalt zu schützen.

 

Für den klassischen Naturschutz gilt allerdings das Primat der Tier- und Pflanzenwelt. Umweltschützer stellen den Menschen mit in die Betrachtung und suchen den Einklang zwischen Mensch und Natur.

 

Vielfach diskutiert wird seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten die Problematik der Windenergieanlagen und ihrer Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse. Diese Diskussion hat sich von einem Fachdiskurs im kleineren Kreis zu einer großangelegten Debatte entwickelt. De facto hat sich der lokale Artenschutz zu einem beträchtlichen Hemmschuh beim Ausbau der Windenergie in Deutschland entwickelt.

 

 

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Endlich: Blockheizkraftwerke Deutschland 4 verfügbar!

Montag, 19. März 2018

Wir freuen uns mit Luana Capital aus Hamburg, dass es ein weiteres Projekt durch die Prüfung der Bafin geschafft hat. Nach rund einem 3/4 Jahr ist das Projekt Blockheizkraftwerke Deutschland 4 nun für den Vertrieb frei gegeben.

 

Es handelt sich um das 4. Projekt mit Inhalt Blockheizkraftwerke für das Emissionshaus Luana Capital, das sich ausschließlich auf ökologisch wertvolle Projekte ausgerichtet hat.

 

 

Ähnlich zu den Vorgänger-Projekten werden an bereits vorher identifizierten Standorten in Deutschland (eine Liste der Standorte ist in den Prospekten aufgeführt) effiziente Blockheizkraftwerke installiert und betrieben.

 

Der Vorteil von Blockheizkraftwerken: da Sie die Energie des zugeführten Erdgases sowohl für die Gewinnung von Wärme als auch für die Gewinnung elektrischer Energie nutzen, können Wirkungsgrade von kombiniert über 90 Prozent erreicht werden.

 

Da Erdgas mit wenig Emissionen verbrennt, sind BHKW’s eine sinnvolle Brückentechnologie auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbarer Energieerzeugung.

 

Und auch den Anleger freut es, denn durch die hohe Effizienz kann auf staatliche Förderung fast vollständig verzichtet werden.  Trotzdem bleiben für Ihn bei 6,5 Jahren Projektlaufzeit rund 8 Prozent jährliche Rendite (IRR-Methode).

 

Insgesamt will Luana in cirka 20 Blockheizkraftwerke investieren. Diese werden für das Projekt gekauft, betrieben und nach 6,5 Jahren wieder veräußert.

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Die „sieben Todsünden“ – 7 Fehler bei der Geldanlage

Dienstag, 13. März 2018
Zusammenfassung: Für Anleger gibt es viele gute Tipps, aus denen sie auswählen können. Aber es gibt auch sieben häufige Fehler. Wer hier in die Falle geht, kann schnell herbe Verluste verbuchen. – Alles Wissenswerte in die „sieben Todsünden der Geldanlage.

 

Die goldene Regel: Anlagefehler vermeiden!

 

Wer Geld anlegt hofft auf eine gute Entwicklung seiner Investition, wünscht sich Sicherheit und möchte gegebenenfalls auch auf die Anlage wieder zugreifen können. Je nach Anlegertyp spielt der eine Faktor eine größere Rolle, als der andere. Generell bewegen sich jedoch alle Geldanlagen innerhalb der Spielregeln des magischen Dreiecks, dessen Eckpunkte Rentabilität, Sicherheit und Verfügbarkeit lauten. Erfreulicherweise ist zu diesen drei Punkten in den letzten Jahren verstärkt der Aspekt der Nachhaltigkeit getreten.

 

Das bedeutet, dass immer mehr Anleger nicht nur wissen wollen, wieviel an Erträgen ihr Investment innerhalb der geplanten Anlagedauer abwerfen wird, sondern sich genauso dafür interessieren, wie ihr Geld eingesetzt wird und welche Auswirkungen ihre Investition auf die Gesellschaft, die Umwelt und das Klima haben wird. Entsprechend erfreuen sich Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien zunehmender Beliebtheit, aber auch Mikrofinanzfonds  und andere nachhaltige Investments sind im kommen. Gemeinsam haben diese Geldanlagen, dass sie Anlegern nicht nur eine gute Rendite bringen, sondern auch eine positive globale Auswirkung haben.

 

 

 

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ForestFinance überrascht mit positiver Nachricht: von 12 auf 7 Jahre verkürzte Laufzeit bei wichtigstem Angebot

Mittwoch, 14. Februar 2018
Zusammenfassung: Der langjährigste deutsche Anbieter von Wald-Investments, ForestFinance, überrascht mit einer positiven Nachricht: bei seinem am meisten nachgefragten Produkt namens GreenAcacia konnte die Laufzeit deutlich verkürzt werden.

 

Das Projekt GreenAcacia ist im oftmals idyllischen Kolumbien beheimatet.

Statt der Schlussernte in 12 Jahren ist die Schlussernte jetzt bereits nach 7 Jahren geplant.

 

Hintergrund sind die Ergebnisse umfangreicher Messungen aus dem Juli 2016, die auf sehr guten Holzzuwachs hindeuteten und die sich mittlerweile bestätigt haben.

 

Durch die verkürzte Laufzeit bei gleichzeitig ähnlichen prognostizierten Holz-Ernte-Mengen ergibt sich eine spürbar gestiegerte IRR-Rendite von 7,9 Prozent. Wie ForestFinance betont, wurden dabei die heutigen Holzpreise zu Grunde gelegt. In Wirklichkeit sollten die Holzpreise schon aufgrund der jährlichen Inflationsraten aber in den nächsten 7 Jahren steigen.

 

Das Faktenblatt des Anbieters zur Umstellung haben wir Ihnen online bereit gestellt (Download GreenAcacia Faktenblatt hier).

 

Beim Angebot GreenAcacia werden bestehende Akazien Monokulturen der Sorte Acacia Mangium  allmählich in gesunde Mischwälder umgewandelt. Das dabei entnommene Akazien-Holz wird verkauft und die Erlöse dem Kunden ausgezahlt. Erste Auszahlungen erfolgen prognosegemäß in 3 und 5 Jahren; die hauptsächliche Auszahlung erfolgt zur Haupternte im Jahr 2023.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots in 2017

Montag, 29. Januar 2018
Zusammenfassung: Die Börsenhausse ließ Anleger der aktienorientierten Grünes Geld Musterdepots saubere, gute bis zweistellige Renditen erwirtschaften. Sicherheitsorientierte Anleger der Musterdepots hingegen erfreuten sich im Niedrigzinsniveau eher weniger und schafften nur den Kapitalerhalt.

 

Es gab 2017 keine Alternative zu Aktien, denn diese waren die klaren Gewinner im vergangenen Jahr. Wir haben die Grünes Geld Musterdepots analysiert und eine Rangliste der Erträge erstellt. Die höchsten Gewinne schafften die Grünes Geld Themendepots mit einer hundert Prozent Aktienquote.

 

Rangliste der Musterdepots

Die Bandbreite der Renditen reicht von 0,67 bis 13,91 Prozent im Jahr 2017. Je nach Risikobereitschaft schnitten die Anleger unterschiedlich ab. Insbesondere Themeninvestoren freuten sich über zweistellige Renditen.

 

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7 mal Wissenswertes zum „Ewigen Eis“

Freitag, 12. Januar 2018
Zusammenfassung: Die Erderwärmung steigt noch immer weiter an. Der Temperaturanstieg bringt das fragile Zusammenspiel der Natur aus dem Gleichgewicht. Mit dem Schmelzen des ehemals „ewigen Eis“ müssen weite Teile der Erde ums Überleben fürchten.

 

 

Wegweiser zum Nordpol.

 

Die weltweite Klimakrise ist aktuell eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Denn wenn der Temperaturanstieg auf der Erde nicht gestoppt werden kann, wird das Eis an den Polkappen weiter schmelzen, Inseln und Küstenstädte werden überflutet werden. Das biologische Gleichgewicht des Planeten gerät ins Wanken, denn durch das Aussterben einiger Spezies, wie beispielsweise der Eisbären, wird das fragile Zusammenspiel der Natur massiv gestört.

 

Ein Endzeitszenario, dem es sich entgegen zu stellen gilt. Und das versucht die Staatengemeinschaft. Zuletzt wurden auf der COP 23 in Bonn Maßnahmen diskutiert, die eine fortschreitende Erderwärmung aufhalten sollen und Möglichkeiten vorgestellt, mit denen die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen gedrosselt werden können.

 

 

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Sichere Geldanlage 2018: Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 08. Januar 2018

 

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds (unten)
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

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Elektroautos: Wenn Sie nur einen Artikel über eAutos lesen, lesen Sie diesen

Montag, 11. Dezember 2017
Zusammenfassung: Elektroautos sind mittlerweile in aller Munde. Allein: der Deutsche kauft sie noch nicht. Zu Recht, denn in Deutschland sind die Vorraussetzungen dafür noch nicht gegeben. Langfristig könnte ein großer Teil der Individualmobilität jedoch elektrisch abgewickelt werden. Doch nur wenn die Batteriegröße passt, macht das Elektroauto ökologisch und ökonomisch Sinn.

 

Elektroautos sind in den letzten Jahren Hip geworden. Neben rationalen Überlegungen wie den Null-Emissionen zum Beispiel in Städten kommen in letzter Zeit auch immer häufiger die Gefühle dazu … seit Tesla-Fahrzeuge auf den Straßen sind, ist Elektromobilität cool.

 

Grund genug für uns, den aktuellen Stand im Bereich der Elektromobilität zu untersuchen und darzustellen. Wo steht die Elektromobilität heute? Wo lohnt sie sich für Umwelt und Geldbeutel? Welche Nachteile muss ein Fahrer in Kauf nehmen?

 

 

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Nachhaltige Geldanlagen: Die 7 wichtigsten Fragen verständlich beantwortet

Freitag, 20. Oktober 2017
Nachhaltige Geldanlagen haben den Anspruch einer doppelten Rendite: neben der finanziellen Rendite wollen sie auch eine ethische Rendite erzielen. Wir haben die 7 wichtigsten Fragen zu u nachhaltigen Geldanlagen für Sie beantwortet.

 

 

 

 

1. Wie kann Geld überhaupt nachhaltig sein?

Diese Frage ist berechtigt – schließlich ist Geld zunächst einmal neutral. Geld ist aufgesammelt Handlungs-Energie, gespeicherte Energie. Diese Energie kann der Mensch einsetzen, für etwas Gutes oder für etwas Schlechtes. Das ist ähnlich wie beim Messer, mit dem man Butter schmieren oder jemanden umbringen kann.

 

Die nachhaltige Geldanlage hat zum Ziel, dass das Geld nur in solche Projekte, Unternehmen und Staaten fließ, die etwas sinnvolles und ethisch Einwandfreies tun. Vom Geldfluss abgeschnitten werden die nicht nachhaltigen Unternehmen, zum Beispiel aus den Bereichen Waffenproduktion, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung oder Agrochemie. Entsprechend verschlechtert sich derern Situation.

 

 

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Wald schützen für ein gutes Klima

Sonntag, 16. Juli 2017
Zusammenfassung: Holz ist und bleibt ein wichtiger Rohstoff und CO2-Speicher. Aber Waldflächen nehmen weltweit ab. Mit Aufforstungsprogrammen soll gegengesteuert werden. Um die Wälder weltweit zu schützen, ist eine nachhaltige Forstwirtschaft gefragt. Wer in Holzprojekte investiert, kann langfristig gute Rendite erzielen und betreibt Klimaschutz.

 

Nicht nur Holzlieferant -  Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Nicht nur Holzlieferant – Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Kaum eine Naturlandschaft ist so „beschäftigt“ wie der Wald. Weltweit zeichnet er als CO2-Speicher für den Klimaschutz verantwortlich und bietet als Ökosystem Lebensraum für vielfältige, Tiere, Pflanzen und Pilze. Außerdem ist der Wald als Holzlieferant in der Forstwirtschaft tätig. Darüber hinaus ist der Wald ebenso als Wohlfühlort zur Erholung und Entspannung beliebt, wie als attraktiver Sport- und mystischer Abenteuerspielplatz. Hierzulande dient der vielzitierte „deutsche Wald“ auch noch als Projektionsfläche für romantische und mystische Romane und regt seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an.

 

Dass dem Wald bei so vielen anspruchsvollen Aufgaben ein Burnout drohen kann, ist auch eine der Quintessenzen von Peter Wohllebens Buch über „Das geheime Leben der Bäume“, in dem er auch die industrielle Forstwirtschaft anprangert, die den Wald in erster Linie nur noch als Massenproduzenten von Holz sieht.

 

Der Ex-Förster beschreibt einfühlsam die vielfältigen Kommunikationsarten der Bäume untereinander und führt seine Leserschaft in eine bislang gänzlich unbekannte Seite des Waldes ein. Wohlleben fordert einen langfristigen und nachhaltigen Umgang mit dem Wald. Bereits seit mehren Monaten führt Wohlleben die Bestsellerlisten an. Das Thema „Zukunft des Waldes“ trifft also den Nerv der Zeit.

 

 

Drei Billionen Bäume – aber es ist noch Platz für mehr

Auf der gesamten Erde stehen derzeit etwas mehr als drei Billionen Bäume. Zu diesem Ergebnis kam der US-Wissenschaftler Thomas Crowther von der forstwirtschaftlichen Fakultät der Yale University (Forestry & Environmental Studies). Die Studie liefert erstmalig wissenschaftlich belegte Zahlen über die Anzahl der Bäume weltweit. Bisherige Schätzungen gingen nur von 400 Milliarden Bäumen aus.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsJedoch hat sich der weltweite Baumbestand seit Beginn der menschlichen Zivilisation nahezu halbiert. Hinzu kommt, dass pro Jahr 9,5 Milliarden Bäume abgeholzt werden, häufig um die gewonnenen Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen, vielfach zur Viehzucht.

 

Ermittelt hat Crowther den weltweiten Baumbestand in erster Linie durch die computergestützte Auswertung von Satellitenbildern. Hinzu kamen die Daten, die an verschiedenen Orten erhoben wurden und Modellrechnungen. Die Summe von rund drei Billionen Bäumen entspricht durchschnittlich etwas mehr als 400 Bäume pro Mensch, in Deutschland sind es rund 100 Bäume pro Einwohner.

 

Motiviert ist die Studie durch die Anerkennung der enormen Bedeutung von Bäumen, respektive Wäldern, für das globale Klima. Die Forschungsergebnisse werden in zukünftige Prognosen zum Klimawandel einfließen.

 

 

Mit Aufforstung dem Klimawandel trotzen

Wälder sind beliebte und lebenswichtige Naturlandschaften.

Wälder sind beliebte und lebenswichtige Naturlandschaften.

Ohne die noch vorhandenen Waldflächen gäbe es kein lebensfreundliches Klima auf unserem Planeten. Denn jeder einzelne Baum ist in der Lage, jährlich zehn Kilogramm CO2 zu binden. Darüber hinaus regulieren Bäume die Qualität von Wasser und Luft.

 

Aufforstung ist eine der preiswertesten und einfach umzusetzenden Methoden, den Klimawandel aufzuhalten. Einen einfachen Aufforstungsplan verfolgt die weltweite Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet seit ihrer Gründung 2007. Sie geht davon aus, dass eine weitere Billion (1.000 Milliarden) Bäume rund ein Viertel der jährlich von Menschen produzierten CO2-Mengen kompensieren kann.

 

Entsprechend soll jeder Mensch auf der Welt 150 Bäume pflanzen. Gleichzeitig müssen bestehende Wälder geschützt werden. Platz genug gibt es: Experten gehen davon aus, dass weltweit etwa eine Milliarde Hektar zur Verfügung steht, die bewaldet werden kann. Mit bislang 14 Milliarden neu gepflanzter Bäume weltweit, mitunter auf eigens gekauften Aufforstungsflächen in Cancun/Mexiko, ist Plant-for-the-Planet auf einem erfolgreichen Weg. Unter dem Motto „Stop talking, start planting“ begeistert die Organisation viele Kinder und Jugendliche dafür, sich mit Klimaschutz aktiv auseinanderzusetzen. Schon 2012 forderte sie auch Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker dazu auf.

 

Dass die Anliegen von Plant-for-the-Planet ernst genommen werden, zeigt die UNEP (United Nations Environment Program), die 2011 offiziell den weltweiten Baumzähler in die Verantwortung der Organisation gab. Hier werden die neugepflanzten Bäume registriert. Auch verfügt Plant-for-the-Planet neben zahlreichen prominenten Unterstützern über einen wissenschaftlichen Beirat, der die neuesten Entwicklungen im Bereich des Klimaschutzes verfolgt und aktiv vorantreibt. Vorsitzender ist derzeit Baumzähler Thomas Crowther.

 

 

Holz – Baum – Wald, ein untrennbares Dreigespann

Holz ist seit Jahrtausenden ein lebensnotwendiger Rohstoff. In den Anfängen wichtig zum Hausbau, zur Befeuerung des Ofens, zum Heizen und Kochen. Später kommen Schiffs- und Bergbau dazu. Heute gilt Holz gemeinhin als angenehmer und haltbarer Werkstoff für viele Dinge des Lebens.

 

Angesichts des Klimawandels ist es daher besonders wichtig, den Wald als unverzichtbare Lebensgrundlage zu verstehen und nicht als Rohstofflager, das sich durch schnellwachsende Nadelbäume rasch wieder auffüllen lässt. Denn Baum ist nicht gleich Baum. Bei der Waldpflege spielen die vielfältigen landschaftlichen Gegebenheiten eine tragende Rolle. Mischwälder mit heimischen Arten werden als besonders gut für das Klima gesehen. Welche Bäume besonders gut dem Klimawandel gewachsen sind und viel CO2 speichern können, ist Gegenstand aktueller Untersuchungen. Dabei richtet sich das Interesse nicht nur auf Waldgebiete. Im Rahmen des bayerischen Projektes „Stadtgrün 21“ beobachten derzeit viele Kommunen, welche Bäume für ein gutes Klima in den Städten und Gemeinden sorgen können.

 

Holzprojekte für die Zukunft

„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ – Dieses Sprichwort ungeklärter Herkunft gilt für viele Bereiche des Lebens. Wie oft hätte schon etwas vor Jahren erkannt und erledigt werden müssen. Aber es gibt auch Hoffnung, denn der nächstbeste Zeitpunkt ist sicherlich nicht der schlechteste. Das gilt auch für Geldanlagen, bei einem früheren Start wären die Erträge schon früher sichtbar, aber wie gesagt, es ist nicht zu spät. Wer in Holzprojekte investiert befindet sich gewiss nicht auf dem Holzweg. Holz ist nachhaltig, lässt sich nachpflanzen, nimmt CO2 auf und sorgt für ein gutes Klima.

 

Da die Waldflächen – vielfältiger Anstrengungen zum Trotz – derzeit noch abnehmen, steigen die Preise für Holz weiter an. Eine gute Voraussetzung für nachhaltige Geldanlagen wie beispielsweise in Holzfonds, denn hier lassen sich langfristig sehr gute Renditen erzielen. Investiert wird hier in Möbelhersteller, Waldbesitzer, Sägewerke und weitere Unternehmen, die mit Holz arbeiten. Eine interessante Option, die der Umwelt, dem Klima und dem eigenen Geldbeutel nutzt.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.