Archiv für die Kategorie ‘in Wasser Geld anlegen’

Welttag des Wassers

Dienstag, 20. März 2018
Zusammenfassung: Sauberes Trinkwasser für alle Menschen und der Zugang zu sanitären Einrichtungen sind Menschenrechte. Leider werden diese Rechte weltweit gebrochen. Eine Herausforderung, der sich die Staatengemeinschaft auch in ihren Zielen zur Nachhaltigkeit stellt. Der Weltwassertag, der jährlich am 22. März begangen wird, rückt regelmäßig die Bedeutung von Wasser ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

 

 

 

Heute ist der 20. März –  Weltglückstag. Der Tag, an dem Glückssymbole verschenkt werden können. Aber auch ein Tag, um darüber nachzudenken, wie glücklich das eigene Leben verläuft. Im Allgemeinen hat jeder ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu essen, kann seinen Weg zur Arbeit ohne lebensbedrohliche Situationen zurück legen und bedenkenlos das Wasser aus der Leitung trinken, damit duschen, Wäsche waschen und die Toilettenspülung nutzen.

 

Ein großes Glück, das bei weitem nicht jeder Mensch auf dieser Erde hat. Denn der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist in vielen Teilen der Erde keine Selbstverständlichkeit. Daher ist die Forderung auch Teil des 17-Punkte-Plans für Nachhaltigkeit. Die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) wurden im Jahr 2015 auf den Weg gebracht. Innerhalb von 15 Jahren – also bis zum Jahr 2030 – sollen sämtliche Punkte – darunter auch der sechste Punkt „Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen“ – von der Staatengemeinschaft angegangen und gelöst worden sein.

 

Ein Zufall, aber ein durchaus interessanter Zusammenhang, dass zwei Tage nach dem Weltglückstag der Weltwassertag auf der Agenda steht.

 

 

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Dr. Gerhard Wagner: Nachhaltige Anlagelösungen in Schweizer Qualität

Donnerstag, 15. März 2018
Zusammenfassung: Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker trifft den Leiter des Nachhaltigkeits-Teams eines führenden Nachhaltigkeits-Fonds Anbieter, Swisscanto, Dr. Gerhard Wagner, am 8. März 2018 am Rande des Swisscanto-Investment-Frühstücks zum Interview.

 

Gerd Junker, Geschäftsührer Grünes Geld und Dr. Gerhard Wagner, Leiter ESG Team, Swisscanto (von links, Bild: Grünes Geld GmbH)

 

Grünes Geld: Sehr geehrter Herr Dr. Wagner, Sie sind seit langer Zeit einer der führenden Köpfe im Bereich des nachhaltigen Investments. Seit wann beschäftigen Sie sich damit und in welchen Funktionen?

 

Dr. Wagner: Seit 2001 arbeite ich in der Finanzindustrie. Begonnen habe ich als Finanz-/Nachhaltigkeitsanalyst bei der UBS mit Fokus auf die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Von 2002 bis 2007 war ich dort als Portfoliomanager für nachhaltige Anlagen verantwortlich und leitete zuletzt auch das Nachhaltigkeitsteam.

 

Bei Swisscanto Invest bin ich im Jahr 2008 eingetreten und leite seit rund drei Jahren das Team ESG Solutions mit vier Portfoliomanagern und sechs Analysten. Bevor ich in die Finanzindustrie wechselte, forschte ich als Physiker im Bereich Klimawandel an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich und dem Wasserforschungsinstitut EAWAG.

 

 

 

Grünes Geld: Unter dem Oberbegriff nachhaltiges Investment versteht man Anlagestile wie ESG-Integration, Best-in-Class, Engagement oder auch Themeninvestments. Bei der heutigen Veranstaltung hatten Sie den Titel „Impact Investing – Der heilige Gral für profitables Wachstum?“ gewählt. Können Sie in einfachen Worten unseren Anlegern erklären, was das Besondere an „Impact Investing“ ist?

 

Dr. Wagner:  Beim „Impact Investing“ geht es darum, dass neben dem finanziellen Return mit dem Investment ein gesellschaftlicher Nutzen angestrebt wird. Wir investieren beispielsweise in Unternehmen, die einen Beitrag dazu leisten, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch und der Umweltverschmutzung zu entkoppeln.

 

 

 

Grünes Geld: Welche Lösungen bietet Ihr Haus konkret zum Thema Impact Investing an?

 

Dr. Wagner:  Im Aktienbereich bieten wir Investoren mit dem Swisscanto (LU) PF – Green Invest Equity einen globalen Aktienfonds an, der in Unternehmen mit hohem gesellschaftlichen Nutzen („Impact“) investiert. Der Fonds fokussiert sich dabei auf folgende sechs Themenbereiche: Energie, Mobilität, Ressourcen, Gesundheit, Finanzen und Wissen. Das gleiche Fondskonzept wenden wir mit dem Swisscanto (LU) EF – Green Invest Emerging Markets an und richten den Blick explizit auf Unternehmen in Schwellenländern.

 

Daneben gehört der Swisscanto (LU) EF Global Water Invest zu unserer nachhaltigen Fondspalette. Dieser investiert in Unternehmen, die einen Beitrag leisten, um die Wassernachfrage und die Wasserverschmutzung zu senken. Und der Swisscanto (LU) EF Global Climate Invest ist ebenfalls ein Themenfonds. Er richtet seinen Fokus auf Unternehmen, die einen Beitrag leisten zur Senkung der CO2-Emissionen.

 

Bei den gemischten Fonds wie beispielsweise dem Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Balanced zielen wir bei den Anleihen darauf ab, den Anteil der Green Bonds stetig zu erhöhen, insofern diese Anleihen finanziell attraktiv bewertet sind.

 

 

 

Grünes Geld: Auch dem nachhaltigen Anleger machen Ängste vor steigenden Zinsen und damit Verluste im Anleihebereich zu schaffen. Wie können die Anleger in der aktuellen Situation darauf reagieren und wie sehen die nachhaltigen Lösungen aus dem Hause Swisscanto Invest dazu aus?

 

Dr. Wagner:  Einerseits kann in Anleihen investiert werden, deren Wert relativ gering auf Zinsänderungen reagiert. Andererseits kann in Aktien investiert werden, die von steigenden Zinsen profitieren. Hier sehe ich das größte Potenzial. Momentan gewichten wir in unseren gemischten Fonds die Anleihekomponente deutlich unter, während Aktien und Cash im Gegenzug übergewichtet sind.

 

 

Grünes Geld: Können Sie unseren Anlegern zum Abschluss noch ein paar Worte zu Swisscanto Invest mit auf den Weg geben?

 

Unter der Marke Swisscanto Invest bieten wir unseren Kunden qualitativ hochstehende Anlagelösungen mit Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit an. Wir sind der einzige Asset Manager in dieser Größe, der zu vollständig in der Schweiz „produziert“. Mit unserem „100% Swiss Made Asset Management“ profitieren unsere Kunden von konstantem Mehrwert und stabiler Performance.

 

Zudem sind wir ein Partner, der bekannt ist für seine Vorreiterrolle im Bereich der nachhaltigen Anlagen. Sustainability pflegen wir seit den Neunzigerjahren und legten 1998 die ersten nachhaltigen Anlagefonds auf. Ein umfassendes Nachhaltigkeitsteam mit über zehn Personen befasst sich eingehend mit der Analyse und Auswahl der Titel. Unsere verwalteten Kundengelder betragen rund 160 Milliarden Schweizer Franken.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots in 2017

Montag, 29. Januar 2018
Zusammenfassung: Die Börsenhausse ließ Anleger der aktienorientierten Grünes Geld Musterdepots saubere, gute bis zweistellige Renditen erwirtschaften. Sicherheitsorientierte Anleger der Musterdepots hingegen erfreuten sich im Niedrigzinsniveau eher weniger und schafften nur den Kapitalerhalt.

 

Es gab 2017 keine Alternative zu Aktien, denn diese waren die klaren Gewinner im vergangenen Jahr. Wir haben die Grünes Geld Musterdepots analysiert und eine Rangliste der Erträge erstellt. Die höchsten Gewinne schafften die Grünes Geld Themendepots mit einer hundert Prozent Aktienquote.

 

Rangliste der Musterdepots

Die Bandbreite der Renditen reicht von 0,67 bis 13,91 Prozent im Jahr 2017. Je nach Risikobereitschaft schnitten die Anleger unterschiedlich ab. Insbesondere Themeninvestoren freuten sich über zweistellige Renditen.

 

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Sichere Geldanlage 2018: Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 08. Januar 2018

 

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds (unten)
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

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Weltwassertag – Wasser eine unserer wertvollsten Ressourcen

Mittwoch, 22. März 2017
Zusammenfassung: Wasser ist Leben – aber der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ist keine Selbstverständlichkeit. Eines der wichtigsten Ziele einer nachhaltigen Entwicklung ist daher der Schutz des Wassers. Seit 1993 rufen die Vereinten Nationen den jährlichen Weltwassertag am 22. März als Aktionstag aus. In diesem Jahr steht der Umgang mit Abwasser im Mittelpunkt des World Water Day. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung sind Investitionen im Wasserbereich besonders wichtig. Wasserfonds stellen ein sinnvolles ethisches und ökologisches Investment dar, das sehr gute Entwicklungsaussichten hat.

 

 

Wasser ist Leben!

Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt – dennoch ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser – eines der dringlichsten Bedürfnisse der Menschheit – nicht weltweit sichergestellt. Aber auch Länder, in denen der Zugang zu Wasser kein besonderes Problem darstellt, können ihre Augen nicht vor der globalen Problematik verschließen: Verschmutzung der Weltmeere, rapide Verringerung der Süßwasservorräte, Absinken des Grundwasserspiegels und eine schlechte Wasserqualität in vielen Gegenden der Welt, darüber hinaus Dürren und eine generell schlechte Erreichbarkeit von Wasserstellen.

 

 

Der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen ist seit 2010 ein offizielles – wenn auch nicht einklagbares – Menschenrecht. Dieses elementare Menschenrecht wird jedoch ständig verletzt. Laut Schätzungen der Umweltorganisation WWF haben derzeit mehr als 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,6 Milliarden Menschen müssen ohne eine minimale sanitäre Versorgung auskommen. Besorgniserregende Zahlen, denn angesichts der wachsenden Weltbevölkerung wird das Problem sich weiter verschärfen.

 

 

Weltweiter Tag des Wassers

Seit fast einem Viertel Jahrhundert befassen sich die Vereinten Nationen intensiv mit dem Thema und haben 1993 den Weltwassertag („Tag des Wassers“ oder „World Water Day“) ins Leben gerufen, der alljährlich am 22. März terminiert ist. Anstoß für den Weltwassertag war die UN-Konferenz „Umwelt und Entwicklung“, die 1992 in Rio de Janeiro stattfand und aus der heraus sich auch das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm „Agenda 21“ entwickelte. Verantwortlich für den „Tag des Wassers 2017“ zeichnen das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) gemeinsam mit der UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA.

 

In diesem Jahr steht der Weltwasserstag unter dem Motto „Wastewater – Abwasser“. Der Aktionstag hat zum Ziel, die breite Öffentlichkeit international für das wichtige Thema „Schutz des Wassers“ zu sensibilisieren und – vor allem in den Industrienationen – ihren eigenen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource zu überdenken. Um das zu erreichen, sind alle Staaten aufgefordert, geeignete lokale Aktionen durchzuführen und auf die globale Bedeutung des Weltwassertages hinzuweisen.

 

 

Lokale Aktionen bringen das Thema in die Öffentlichkeit

In Deutschland beispielsweise stellt das Umweltbundesamt (UBA) regelmäßig am Tag des Wassers einen speziellen Gewässertyp vor und liefert vielfältige Informationen darüber welchen  Beitrag der Gewässertyp für das Ökosystem leistet und welche Lebensräume er bietet. „Gewässertyp des Jahres 2017“ ist der tiefe, große, kalkarme Mittelgebirgssee, der in Deutschland immer als Talsperre auftritt und meist in einer waldreichen Gegend liegt.

 

Der Weltwassertag bietet aber auch Nichtstaatlichen Organisationen (NGO) eine gute Gelegenheit, kritische Wasserthemen öffentlichkeitswirksam zu platzieren und darauf aufmerksam zu machen, dass viele Menschen auf der ganzen Welt keinen Zugang zu sauberem Wasser haben. Neben Umwelt- und Sozialverbänden machen auch Frauenrechtsorganisationen an diesem besonderen Tag auf die Rolle der Frauen bei der Beschaffung von Wasser in den Entwicklungsländern aufmerksam.

 

 

Abwasser als Ressource nutzen

Der Weltwassertag 2017 steht unter dem Motto „Wastewater – Abwasser“.

Zum Schwerpunktthema Abwasser veröffentlichen die Vereinten Nationen auch ihren aktuellen „World Water Development Report“. Das Thema Abwasser steht dabei in engem Zusammenhang mit der 6. Forderung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG), die eine generelle „Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen“ gewährleisten soll. Ein Teilaspekt dieses speziellen Nachhaltigkeitsziels ist es, den Anteil des unbehandelten Abwassers zu halbieren. Außerdem soll die Wiederaufbereitung des Abwassers verstärkt vorangetrieben werden, um eine unbedenkliche Wiederverwertung weltweit zu ermöglichen.

 

Die Zielsetzung macht deutlich, dass Abwasser kein Abfall ist, der einfach nur entsorgt werden muss. Stattdessen wird klar unterstrichen, dass Abwasser eine wichtige Ressource darstellt und – wieder aufbereitet – als ein unentbehrlicher Ersatz für Frischwasser in der Landwirtschaft und in der Industrie genutzt werden muss. Darüber hinaus wird auch die erneute Verwendung von Inhaltsstoffen des Abwassers thematisiert. Diese könnten beispielsweise als Nährstoffe bei der Produktion von Düngemitteln eingesetzt werden.

 

 

In Wasser investieren – Lebensgrundlagen bewahren

Wasser ist wertvoll und bereits heute eine erbittert umkämpfte Ressource. Während die Weltbevölkerung weiter anwächst – mittlerweile gehen Experten von 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 aus – sinken die Süßwasservorräte der Erde. Ursache dafür ist nicht zuletzt die Klimakrise, aber auch der generelle Raubbau an Natur leistet einen Beitrag an der Verknappung des lebenswichtigen Guts.

 

Vor diesem eher Hintergrund, entwickeln sich Geldanlagen in diesem Bereich sehr gut. Eine Investition in die wertvolle Ressource Wasser ist daher in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Unter ökologischen und ethischen Gesichtspunkten können so die Umwelt geschützt und das Menschenrecht auf sauberes Wasser unterstützt werden. Darüber hinaus versprechen Wasserinvestments sehr gute Erträge und nutzen so auch direkt den Anlegern.

 

Wer sich für eine Geldanlage im Bereich Wasser entscheidet, hilft aktiv dabei mit, die Wasserversorgung weltweit sicherzustellen. Im Rahmen der unterschiedlichen Wasserfonds werden Unternehmen gefördert, die mit verschiedenen Technologien einen Beitrag dazu leisten, dem weltweiten Wassermangel zu begegnen. Vielfach engagiert sind – passend zum Thema Abwasser des Weltwassertages – Hersteller von Filtersystemen, Reinigungsanlagen und Rohrleitungen. Ebenfalls interessant sind Firmen, die sich der Wassergewinnung verschrieben haben. Dazu zählen beispielsweisen Meerwasserentsalzungsanlagen oder auch Pumpenhersteller für den Brunnenbau.

 

 

Nachhaltige Investments müssen nicht kompliziert sein

Die passenden Geldanlagen zu finden ist dabei nicht schwer, wenn man sich auf einen erfahrenen Finanzexperten verlassen kann, der die gleichen ethischen und ökologischen Ansprüchen vertritt, wie der Anleger.

 

 

Grünes Geld, hat als unabhängiger Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen ein Musterdepot  zusammengestellt, das die besten Wasserfonds im Markt umfasst. Dabei achtet Grünes Geld sowohl auf die inhaltliche Ausrichtung im Sinne einer grünen Geldanlage, als auch auf die Stabilität und Performance der Investments.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Sichere Geldanlage 2017: Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Dienstag, 10. Januar 2017

 

ausblick-2016-nachhaltige-kapitalanlagenMit den beiden bestimmenden Themen Brexit und Trump-Wahl war das Jahr 2016 politisch geprägt. Besonders die Trump-Wahl könnte in 2017 zur Zinswende führen. Welche Auswirkungen das auf die wichtigsten Anlageklassen hat, möchte ich Ihnen in 5 Teilen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

Es ist für die meisten Anleger nur schwer zu verstehen, aber gerade in unseren unruhigen Zeiten mit Terroranschlägen, der EU-Krise und mit Null-Zinsen bieten die vermeintlich unsichersten Anlagen die besten Möglichkeiten. Das war auch im Jahr 2016 wieder so, wie der Blick auf die Entwicklung z.B. des weltweiten Nachhaltigkeits-Index Dow Jones Sutainability zeigt:

 

Wertentwicklung DJSI im Jahr 2016

Entwicklung 2016: Plus von rund 5% im weltweiten Nachhaltigkeitsindex DJ Sustainability Index

 

Wie alle Aktienmärkte auch, hatte er zunächst mit dem unerwarteden Januar-Rückgang zu kämpfen, denn üblicherweise sind die Wintermonte starke Börsen-Monate. Bis Mai waren die Verluste aufgeholt, von da an ging es wegen Brexit-Ängsten und US-Präsidentschaftswahl zunächst seitwärts. Nachdem die Wahlen in den USA Klarheit schufen, konnte eine kleine Jahres-Ende-Rally ein Kursplus von 5 % ergeben.

 

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Doch was wird das Jahr 2017 bringen? Nachdem das Jahr 2016 an den Aktienmärkten schon stark von politischen Entscheidungen geprägt war, stehen auch in 2017 wieder wichtige politische Weichenstellungen an.

 

Zunächst wird man abwarten, was passiert, nachdem Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt worden ist. Bisher ist er von der Börse mit Vorschusslorbeeren bedacht worden. Denn er hat neben Protektionismus vor allem auch Investitionen in die US-Infrastruktur angekündigt. Das könnte also zunächst US-Unternehmen guttun, auch wenn es mittel- und langfristig die Wirtschaft ausbremst: Protektionismus und hohe Schulden sorgen für rückläufige Entwicklungen.

 

Kurzfristig sind US-Unternehmen also gefragt, deutsche Unternehmen, die relativ viel in die USA exportieren sind wegen „America first“ also theoretisch im Nachteil. Doch Achtung: die Börse hat dies schon vorweggenommen; seit der US-Wahl ist der wichtige Börsenindikator Dow Jones schon auf fast 20.000 Punkte hochgeschnellt. US-Werte sind also relativ teuer, während europäische Aktien eher günstig sind. Ihnen hilft auch der erstarkte Dollar (+3% in zwölf Monaten) bei den Exporten in die USA. Das KGV, also praktisch der Preis der Aktien, ist in Europa mit 14,5 deutlich attraktiver als in den USA mit 16,7. Nur: alleine ein billiges oder teueres KGV ist noch kein belastbarer Hinweis auf die Kursentwicklung.

 

Es bleiben neben den politischen Risiken die Zinsen als Haupt-Einflussfaktor an den Aktienmärkten. Dabei sind steigende Zinsen grundsätzlich negativ für die Aktienmärkte, denn wer schon auf Sparbüchern mehr Geld bekommt, investiert weniger gern in schwankende Aktien. Die FED hat im Dezember 2016 bereits eine Zinserhöhung durchgeführt; weitere Zinserhöhungen könnten in 2017 kommen. Aber ähnlich wie beim KGV zählt auch bei den Zinsen, dass der Effekt nicht direkt bemerkbar ist. In einer Phase insgesamt steigender Börsen können auf die ersten Zinserhöhungen problemlos weitere 2 bis 3 Jahre steigender Kurse folgen.

 

Und auch der wichtige Faktor Euphorie ist zu beachten. Wenn die Menschen euphorisch sind und Putzfrauen und Taxifahrer Aktientipps erteilen, ist man möglicherweise kurz vor Kursrückgängen. Aber Euphorie für Aktien ist nirgends zu erkennen – von daher sollte die jahrelange Hausse auch durchaus noch weitergehen.

 

Fazit: Das Fazit für Aktien bleibt ähnlich wie vor einem Jahr. Auch wenn die Aktienmärkte schon einige Jahre am steigen sind, ist keine Euphorie zu spüren. Mancher spricht von der ungeliebtesten Hausse, die jemals aufgetreten ist. Nutzen Sie das aus, lassen Sie sich nicht von politischen Risiken (die  bekanntlich kurze Beine haben) verunsichern und halten Sie Aktien. Ein ansehnlicher Gewinn von 5 bis 10 Prozent winkt auch in 2017, auch wenn die ganz großen Kurszuwächse vielleicht nicht anstehen.

 

Innerhalb unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Sauberes Wasser bleibt auch im Jahr 2017 ein knappes Gut, denn die Wasservorräte werden geringer, die Menschen werden immer zahlreicher. Grünes Geld Anleger hatte mit Wasser-Depots in 2016 ein überragendes Jahr mit zweitstelligern Kurszuwächsen. Auch für die mittel- und langfristige Zukunft bleibt der Trend erhalten. Kurzfristige Prognosen sind schwierig, könnten aber auch leicht oberhalb der allgemeinen Börsenentwicklung liegen.

 

Holzinvestments: Beim Musterdepot Holz wurde nach einem eher schwachen Jahr 2015 im Jahr 2016 wohl die Trendwende geschafft – ein Plus von 9,38 Prozent lässt fast alle anderen Anleger alt aussehen. Die Entwicklung bleibt langfristig sehr aussichtsreich und hängt kurzfristig stark mit der Entwicklung der Rohstoffmärkte zusammen. Hier sollte es in 2017 zur Fortsetzung der Erholung kommen, wenn die USA das Trump-Programm umsetzen und der Ölpreis aufgrund gebremster Fördermenge der OPEC leicht steigt. Entsprechend positiv sind die Aussichten für das Musterdepot Holz in 2017.

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots): Nach der Aufbruchstimmung durch die Weltklimakonferenz in Paris 2015 und einer entsprechenden Euphorie im ersten Halbjahr 2016 kam die Ernüchterung im zweiten Halbjahr. Die Erwartungen waren zu hoch, die Börsenkurse brachen häufig ein. Dazu kam die Trump-Wahl und Trump zweifelt an der bekanntlich an der von Menschen verursachten Klimakatastrophe. Der langfristige Trend bleibt positiv; in 2017 sind die Aussichten jedoch durchwachsen.

 

 

Klimaschutz: Die Musterdepots Klimaschutz sind die praktisch die großen Brüder der Sonne-Musterdepots; denn zusätzlich zu den Erneuerbaren Energien sind hier auch alle anderen klimaschützenden Themen enthalten wie Dämmung oder Energieeffizienz. Auch hier gilt: langfristig wichtig und äußerst positiv; auf Sicht eines Jahres jedoch mit Vorsicht zu genießen – auch wenn immer positive Überraschungen eintreten können.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Wachstums-Depots setzen auf nachhaltige Unternehmen aller Branchen weltweit. Ihr Schwerpunkt liegt auf grünen Aktien-Titeln. Dabei gelten die grundsätzlichen Aussichten für 2017 wie oben genannt – es sollte also ein moderates Wachstum geben.

 

 

 

Was ist nun mein Tipp für das Jahr 2017 – Klicken Sie hier und kommen Sie direkt zu meinem aussichtsreichsten 2017-Tipp!

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wasser sparen – Steter Tropfen höhlt den Stein

Dienstag, 16. August 2016

Zusammenfassung: Tipps zum Wasser sparen können helfen, sauberes Trinkwasser zu erhalten. Der bewusste Umgang mit dem lebenswichtigen Schatz Wasser öffnet auch den Blick für größere ökologische Zusammenhänge.

 

 

Der tropfende Wasserhahn - Sinnbild für gedankenlosen Umgang mit Wasser.

Der tropfende Wasserhahn – Sinnbild für den gedankenlosen Umgang mit Wasser.

Durchschnittlich verbraucht ein Deutscher täglich 122 Liter Wasser. Jedoch werden dabei lediglich drei Liter davon zum Essen und Trinken verwendet. Stolze 84 Liter gehen ihren Weg durch die Toilettenspülung und den Abfluss von Dusche und Badewanne. Die übrigen 35 Liter werden im Haushalt zum Wäsche waschen, zum Geschirrspülen und zum Putzen verwendet.

 

Hierzulande kein logistisches Problem, denn das Trinkwasser kommt in Deutschland jederzeit in guter Qualität und beliebiger Menge aus der Wasserleitung. Laut Weltgesundheitsbehörde WHO haben jedoch mehr als 700 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu einer Mindestmenge an sauberem Wasser. Diese Mindestmenge wurde mit 20 Litern täglich festgelegt. Betroffen sind vor allem ländliche Gebiete in Afrika südlich der Sahara sowie Teile Asiens und Lateinamerikas. Um ihre Familien mit Wasser zu versorgen, legen Millionen Menschen, vornehmlich Mädchen und Frauen, täglich viele Kilometer zurück. Der bewusste Umgang mit Wasser ist also nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ethische Frage.

 

 

Sparpotenziale im Alltag

Wassersparen im Alltag ist seit vielen Jahren ein wichtiges Thema. Viele Tricks und Kniffe sind bereits bekannt. Doch manchmal gibt es kleine schlechte Angewohnheiten, die sich summieren und erst wieder bewusst werden müssen. Außerdem bieten neue technische Entwicklungen bislang ungenutzte Möglichkeiten zum Wasser sparen. Ein kleiner Gang durch Haus und Garten zeigt einige Stellen, an denen der Wasserverbrauch noch optimiert werden kann.

 

 

 

Badezimmer und Toilette

Dass ein tropfender Wasserhahn das wertvolle Nass ungenutzt verschwendet, Duschen weniger Wasser verbraucht als Wannenbäder und, dass beim Zähne putzen der Wasserhahn nicht weiterlaufen sollte, sind einfache Weisheiten. Durch eine neue Dichtung leicht zu beheben, vielfach beherzigt, einfach umzusetzen. Aber gerade im Badezimmer bieten sich noch vielfältige weitere Wassersparmöglichkeiten.

 

Für die Dusche gibt es moderne Lösungen zum Wasser sparen: Duschköpfe, die dem Wasserstrahl Luft beimischen reduzieren den Wasserverbrauch, ohne das Duschvergnügen zu schmälern. Wasserhähne in Bad und Küche lassen sich ebenfalls mit diesen Mischdüsen ausstatten.

 

Eine moderne WC-Spülung verfügt über eine Start-Stopp-Taste oder große und kleine Tasten, um die Wassermenge zu regulieren. Nachrüsten rentiert sich hier sicher. Es funktioniert aber auch, einen Backstein in den Spülkasten zu legen. Damit wird bei jedem Spülgang die verdrängte Wassermenge eingespart.

 

Eine interessante Möglichkeit zum Trinkwasserschutz ist die Nutzung von Regenwasser für die heimische Toilette. Voraussetzung dafür ist eine professionelle Zisterne mit Leitungssystem. Regenwasser kann so auch zum Wäsche waschen eingesetzt werden.

 

 

Küche

Augen auf, wenn neue Haushaltsgeräte angeschafft werden sollen. Hier geben die Hersteller mittlerweile zuverlässige Angaben zur Energiesparklasse. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern summiert sich die Wasserersparnis schnell. Beide Geräte sollten immer voll beladen werden und für beide gilt: Bei sehr starken Verschmutzungen ist eine Vorbehandlung die sparsamere Lösung. Verschmutzte Kleidung also vorbehandeln oder einweichen, sehr dreckiges Geschirr in der Spüle einweichen. Mit diesen Tricks können dann (fast) immer Spar- oder Kurzprogramme gewählt werden. Übrigens: Moderne Geschirrspüler verbrauchen weniger Wasser als das Spülen von Hand.

 

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Zum Waschen von Salaten, Obst und Gemüse wird ganz klar Wasser benötigt. Oft genügt kann aber eine Waschschüssel den fließenden Strahl ersetzen.

 

 

Garten

Wer einen Garten bewirtschaftet, kann mit einer Regentonne oder mit einer Zisterne Regenwasser sammeln und zum Bewässern nutzen. Wer außerdem zur richtigen Zeit gießt, also am frühen Morgen oder am Abend, kommt mit dem gesammelten Wasser viel länger aus.

 

 

 

Virtuelles Wasser im realen Leben

Direkter Wasserverbrauch für eine Tasse Kaffee: 0,15 Liter; Verbrauch an virtuellem Wasser: 140 Liter.

Direkter Wasserverbrauch für eine Tasse Kaffee: 0,15 Liter; Verbrauch an virtuellem Wasser: 140 Liter.

Den direkten Wasserverbrauch zu reduzieren ist sinnvoll und die Einsparmöglichkeiten sind vielfältig. Viele Dinge verbrauchen aber auch enorme Mengen an Wasser, ohne dass dies auf den ersten Blick sichtbar wäre.

 

Zu den durchschnittlichen 122 Litern Wasser, die in Deutschland pro Kopf täglich direkt verbraucht werden, kommen rund 4.000 Liter virtuelles Wasser hinzu. Mit dieser Menge Wasser werden die Dinge produziert, die an einem durchschnittlichen Tag konsumiert werden. Die Berechnung des virtuellen Wasserverbrauchs oder des Wasserfußabdrucks  ist noch relativ neu und wird erst seit Anfang des Jahrhunderts systematisch erforscht. Der Wasserfußabdruck bildet damit quasi die Ergänzung zum ökologischen Fußabdruck und ermittelt die relative Menge an Wasser, die zur Herstellung von Produkten und Dienstleistungen aufgewendet werden muss.

 

Das niederländische UNESCO Institute for Water Education (UNESCO-IHE) hat demnach errechnet, dass für eine Tasse Kaffee rund 140 Liter virtuelles Wasser benötigt werden. Für eine Tasse Tee werden dagegen nur 35 Liter aufgewendet, denn vielfach wird Tee in regenreichen Gebieten angebaut.

 

Rund 70 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs weltweit, geht in die landwirtschaftliche Nutzung. Entsprechend hoch ist der Aufwand an virtuellem Wasser für ein Kilo Steakfleisch: Hier gehen Wissenschaftler von einem Wasseraufwand von 14.000 Litern aus.

 

Auch der Baumwollanbau für Bekleidung verbraucht große Mengen an Wasser. Für ein T-Shirt aus Baumwolle etwa, werden 2.000 Liter Wasser benötigt, eine Jeans schlägt mit bis zu 8.000 Litern zu Buche.

 

Gering klingt dagegen der virtuelle Wasserverbrauch für ein Papierblatt in Größe DIN-A-4. Hierfür werden zehn Liter Wasser verbraucht. Ein Blick in den Altpapierstapel aber zeigt, dass hier schnell ein ganzer Berg zusammenkommt. Entprechend haben sich  vielfach Hinweise in E-Mails durchgesetzt, die darauf hinweisen, dass nicht jede Nachricht ausgedruckt werden muss.

 

Wasser lässt sich hier also generell durch bewussteren Konsum sparen. So sollten Produkte mit einem sehr hohen Wasserfußabdruck auch vermieden oder mindestens bewusst genossen werden. Denn sowohl die Produktion als auch Verbrauch von Gütern belastet die Süßwasserreserven weltweit. Laut einer Studie der Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF ist der direkte Wasserverbrauch in Deutschland in den vergangenen Jahren in der Industrie genauso gesunken wie in den privaten Haushalten. Der virtuelle Wasserverbrauch steigt jedoch fortlaufend an, sicher auch wegen des hohen Anteils an Importgütern.

 

 

Wasser – eine Investition, die sich lohnt

Sich für den Zugang zu sauberem Wasser weltweit und dessen Erhalt einzusetzen, ist auf vielfältige Weise möglich. Ein bewusster Umgang im Alltag ist sicher ein wichtiger Schritt. Wer darüber hinaus Unternehmen und Projekte unterstützen will, die sich in diesen Bereichen engagieren, investiert in nachhaltige Wasserfonds.

 

Diese Fonds versprechen langfristig eine gute Rendite und entsprechen optimal den Erwartungen an eine grüne Geldanlage.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Wasseraktienfonds – Sprudelnde Geldanlage

Freitag, 05. August 2016
Zusammenfassung: Wasseraktienfonds versprechen eine gute Rendite. Wenn die Fonds zugleich auch einen Nachhaltigkeitsanspruch erfüllen, ist Wasser eine ertragreiche und sinnvolle Geldanlage.

 

 

Veraltete aber gute erhaltene Wasserversorgung - das Aquädukt.

Veraltete aber gute erhaltene Wasserversorgung – das Aquädukt.

Wer sich mit nachhaltigen Geldanlagen befasst, kommt um das Thema Wasser nicht umhin. Schließlich ist Wasser, als Grundlage allen Lebens, eine der wichtigsten Ressourcen. Und die Trinkwasserressourcen werden knapper, denn die Verunreinigung steigt genauso rasant wie der Wasserbrauch durch Industrie und Landwirtschaft. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser bleibt eines der vorrangigsten Themen auf der globalen Agenda.

 

Entsprechend wichtig sind Investitionen in die Wassernetze und in Technologien, die zum Erhalt der Qualität des Wassers beitragen. Diese Investitionen sind vielfach lukrativ, müssen jedoch nicht per se nachhaltig und ethisch sein. Hier lohnt es sich genauer hinzusehen, denn der sparsame Umgang mit Wasser, die Erhaltung und Wiederherstellung der Wasserqualität sowie der Zugang zu sauberem Wasser weltweit sind zentrale Punkte, die in einem nachhaltigen Wasserfonds berücksichtig sein müssen.

 

 

Wasseraktienfonds – ertragreich, sicher und nachhaltig

Das Magazin ECOreporter hat aktuell acht Wasseraktienfonds genauer unter die Lupe genommen und deren Stärken und Schwächen untersucht. Bewertet wurden dabei sowohl die möglichen Erträge als auch die Nachhaltigkeit der Fonds.

 

Wasseraktienfonds erreichen sehr gute Ergebnisse. Drei der untersuchten Fonds schafften eine Wertentwicklung von mehr als 70 Prozent innerhalb von fünf Jahren, drei weitere mehr als 50 Prozent. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die positive Stimmung auf den Aktienmärkten bis 2015. Generell sind Wasseraktienfonds für eine Geldanlage von mindestens acht Jahren besonders geeignet, denn schwankende Kurse können so ausgeglichen werden. Die Kosten der meisten Wasseraktienfonds belaufen sich jährlich auf 1,5 bis 2,5 Prozent der Investitionssumme und fallen damit bei der aktuellen Wertentwicklung kaum ins Gewicht.

 

 

Nicht im trüben Wasser fischen

Eine interessante Investition - Wasserversorgung.

Eine interessante Investition – Wasserversorgung.

In den Wasseraktienfonds sind Unternehmen aus den Bereichen Wasserver- und entsorgung enthalten. Darüber hinaus Wasseraufbereitungsanlagen, Hersteller von Filtersystemen, Klär- und Sanitäranlagen sowie Rohrleistungssysteme. Außerdem vertreten sind Meerwasserentsalzungsanlagen, Anbieter von Bewässerungstechnologien für die Agrarwirtschaft und weitere Spezialunternehmen aus dem Wassersektor – eine breite Palette.

 

Der Anteil von Wasseraktien in den einzelnen Fonds wird unterschiedlich gehandhabt und reicht von mehr als zwei Dritteln an Wasseraktien bis zu sehr viel geringeren Anteilen. Aber auch hier lohnt es sich, zweimal hinzuschauen. Denn teilweise sind hier Unternehmen im Fonds enthalten, die sich durch besonders niedrigen Wasserverbrauch auszeichnen und damit auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wasserwirtschaft leisten.

 

Ein kritischer Blick empfiehlt sich auch bei den Auswahlkriterien der einzelnen Wasseraktienfonds. Wie weit oder eng ethische und ökologische Aspekte ausgelegt werden, wird recht unterschiedlich ausgelegt. So haben beispielsweise Unternehmen, die lokale Wassernetzte in Entwicklungs- und Schwellenländern kontrollieren nichts in einem nachhaltigen Wasseraktienfonds verloren. Schließlich werden bereits 15 Prozent der Weltbevölkerung durch private Wasseranbieter versorgt, Tendenz steigend, vielfach mit verheerenden Folgen.

 

Ebenso tabu sein sollten Unternehmen, die mit Atomenergie arbeiten oder im Zusammenhang mit Kinderarbeit, Glücksspiel und Drogen stehen. Wer in Aktienfonds investiert, ist kein Aktionär und hat keine entsprechenden Stimmrechte. Positiv ist es daher auch, wenn das Fondsmanagement die Rolle des kritischen Aktionärs übernimmt.

 

 

Getestet und für gut befunden

Drei der von ECOreporter getesteten Wasseraktienfonds sind im Grünes Geld Wasser Musterdepot enthalten. Untersucht wurde die zu erwartende Rendite, die Kosten und Risiken des Fonds sowie die Kriterien Nachhaltigkeit und Transparenz. Die Ergebnisse unserer Wasseraktienfonds wollen wir näher vorstellen.

 

 

Klassenprimus: Swisscanto Equity Fund Global Water Invest B

Im Vergleichstest unter acht Wasseraktienfonds geht der Wasseraktienfonds der Swisscanto Asset Management AG mit guter Wertentwicklung und hohem Nachhaltigkeitsanspruch als Gesamtsieger hervor. Obwohl der Fonds zeitweise Kursrückgänge verzeichnen musste, hat Swisscanto in fünf Jahren 66 Prozent an Wert zugelegt. Das Risiko eines Totalverlusts ist sehr unwahrscheinlich. Da Swisscanto als Themenfonds eine geringere Streuung ausweist als herkömmliche Aktienfonds, sind die Risiken erhöht. Daher empfiehlt sich eine Anlagedauer von mindestens acht und mehr Jahren. Mindestens 80 Prozent des Fondsvermögens werden in Wasseraktien investiert, also in Unternehmen, die mindestens ein Viertel ihrer Umsätze auf dem Wassersektor erwirtschaften. Darüber hinaus sind alle im Fonds enthaltenen Unternehmen dazu verpflichtet, in ihrer Produktion Wasser effizient zu nutzen. Berücksichtigt wird auch, wie sich die hergestellten Produkte auf den Wasserverbrauch auswirken.

 

So sind beispielsweise Anbieter wassersparender Sanitäranlagen genauso im Fonds vertreten wie ein Hersteller von Enzymen für Wachmittel, die einen geringeren Wasser- und Energieverbrauch bewirken. Die Auswahl der Unternehmen trifft ein Nachhaltigkeitsbeirat. Ausgeschlossen sind generell Unternehmen aus der Automobil- und Flugzeugindustrie sowie Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken. Die im Fonds enthaltenen Unternehmen werden in den periodischen Berichten veröffentlicht. Das Fondsmanagement steht mit den Unternehmen in direktem Austausch und nimmt sein Stimmrecht auf den Hauptversammlungen wahr.

 

 

Finanzstark: KBC Eco Fund Water

Mit einem Wertzuwachs von mehr als 74 Prozent in fünf Jahren geht der Wasseraktienfonds der belgischen KBC Asset Management S.A. als Sieger in der Finanzwertung hervor. Wie bei Swisscanto ist auch bei KBC eine Anlagedauer von mindestens acht Jahren ratsam. KBC musste mehrmonatige Verlustphasen hinnehmen, das Risiko eines Totalverlusts ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Der Fonds enthält mindestens 75 Prozent Wasseraktien. Bei KBC sind das Unternehmen, die mindestens die Hälfte ihrer Umsätze im Wassersektor erwirtschaften oder Branchenprimus in ihrem Bereich sind.

 

Konkret enthalten sind beispielsweise Aktien des britischen Wasserversorgers United Utilities Waters aber auch das US Unternehmen TetraTech, das auch Umsätze mit der Atomindustrie generiert. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die gegen Arbeitnehmerrechte verstoßen oder Menschenrechte verletzen. Ein unabhängiger Beirat überprüft die Auswahl der Aktiengesellschaften und kann Widerspruch erheben. KBC veröffentlicht die im Fonds enthaltenen Unternehmen in den periodischen Berichten, steht aber nicht in direktem Kontakt mit den Aktiengesellschaften. Die Stimmrechte auf Hauptversammlungen werden genutzt.

 

Aktualisierung Juli 2017:

 

Inzwischen hat KBC seine Geschäftstätigkeit in Deutschland komplett eingestellt. Es bleibt abzuwarten in wie weit die Fondsgesellschaft noch die Herausforderungen die durch das Investmentsteuerreformgesetz entstehen, annimmt. Sollte die steuerlichen Maßgaben ab 2018 nicht umgesetzt werden, so hätte dies für Anleger Nachteile. Die Grünes Geld Musterdepots Wasser wurden bereits angepasst und der Wasserfonds aus dem Hause KBC entfernt. Anleger die den Fonds außerhalb der Grünes Geld halten, sollten wachsam bleiben was die Entwicklung der Fonds und der Gesellschaft bringt und rechtzeitig andere Wasserfonds in die Analyse nehmen.

 

Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit: Ökoworld Water for Life C

Eine akzeptable Wertentwicklung von rund 40 Prozent über fünf Jahre hat die Luxemburger Fondsgesellschaft Ökoworld Lux S.A. gezeigt. Auch bei diesem Fonds ist das Risiko eines Totalverlusts sehr unwahrscheinlich und auch hier empfiehlt sich aufgrund der zwischenzeitlichen Verlustphasen eine Anlagedauer ab mindestens acht Jahren. Waren die Kosten der Fonds von Swisscanto und KBC durchschnittlich und geringer, erhebt Ökoworld ab einem bestimmten Wertzuwachs eine Performancegebühr.

 

Ökoworld zeichnet sich durch einen besonders anspruchsvollen Nachhaltigkeitsansatz aus. Vom Fonds ausgeschlossen sind Unternehmen die im Zusammenhang mit Militär, Kinderarbeit, Atomenergie, Gentechnik und Tierversuchen stehen oder mit Zulieferern und Finanzgebern aus diesen Bereichen zusammenarbeiten. Zu diesen Nachhaltigkeitskriterien stellt Ökoworld auch eigenen Untersuchungen an.

 

Ökoworld stellt keine Mindestanforderungen an Wasserumsätzen bei den Gesellschaften innerhalb des Fonds. Stattdessen sind Unternehmen enthalten, die zu einem schonenden Umgang mit Wasser beitragen. Konkret sind das beispielsweise das chinesische Unternehmen CT Environmental, das Abwasser aus der Textilindustrie klärt, aber auch Aktienunternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, da diese –im Gegensatz zu Kohle und Atomkraftwerken – nur wenig Wasser verbrauchen. Bei der Auswahl der Aktien wird Ökoworld von drei Wissenschaftlern unterstützt, die auf den Bereich Wasser spezialisiert sind. Die im Fonds enthaltenen Unternehmen werden in den periodischen Berichten ausführlich veröffentlicht. Ökoworld übt keine Stimmrechte auf Hauptversammlungen aus, steht aber mit den Unternehmen bei Bedarf in direktem Kontakt.

 

 

Auf den richtigen Wassermix achten

Aufgrund ihrer guten Wertentwicklung stellen nachhaltige Wasseraktienfonds längst kein Nischenprodukt mehr dar. Sie sind für viele Anleger eine attraktive Investitionsmöglichkeit. Vielleicht auch ein Anreiz für Menschen, die sich bislang noch nicht aktiv mit nachhaltigen Geldanlagen beschäftigt haben. Denn Investitionen in Wasserunternehmen zahlen sich nicht nur aus. Sie helfen auch dabei, gegen den weltweiten Wassermangel vorzugehen und das Menschenrecht auf den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu verwirklichen. Ein Recht, das 2010 von den Vereinten Nationen (UNO) anerkannt worden ist.

 

Mit den drei Wasseraktienfonds im Musterdepot  gehen Anleger sicher, dass ethische und ökologische Standards verlässlich eingehalten werden und sie zugleich auf eine stabile und sichere Geldanlage vertrauen können. Denn hier kommt es auf die richtige Mischung an. Mit der Zusammenstellung aus dem bestbewerteten nachhaltigen Wasseraktienfonds, kombiniert mit einem besonders finanzstarken und einem besonders nachhaltigen Fonds, werden alle Kriterien an eine grüne Geldanlage berücksichtigt.

 

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Wasser – Lebensgrundlage des blauen Planeten

Freitag, 29. Juli 2016
Zusammenfassung: Wasser ist Leben! Die Vereinten Nationen haben den Zugang zu sauberem Wasser als ein Menschenrecht anerkannt. Dennoch sind die Trinkwasservorräte der Erde in Gefahr. Verschmutzungen und zunehmende Privatisierung lassen Teile der Welt verdursten.

 

Hier geht es zu den 4 Teilen unserer Elemente-Serie: Erde, Luft, Wasser und Feuer

 

 

Wasser, kaum ein Element wird so stark mit dem Leben an sich in Verbindung gebracht. Denn ohne das kostbare Nass wäre kein Leben auf der Erde möglich. Der Körper eines erwachsenen Menschen besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Ähnlich hoch ist der Anteil der Wassermassen auf der Erdoberfläche. Entsprechend wird unsere Erde auch der blaue Planet genannt. Das Wasser der Erde besteht fast ausschließlich aus Salzwasser. Lediglich 2,6 Prozent des Wassers existiert als Gletscher, Polareis der Arktis und Antarktis sowie Grönlandeis. Als Trinkwasser stehen nur 0,3 Prozent des weltweiten Wasservorkommens zur Verfügung.

 

Sauberes, klares Wasser - in vielen Regionen der Erde keine Selbstverständlichkeit.

Sauberes, klares Wasser – in vielen Regionen der Erde keine Selbstverständlichkeit.

Ein wichtiger Schatz, der sorgsam gehütet werden muss, denn die Weltbevölkerung nimmt stetig zu. Laut einer Prognose der UNO wird die Menschheit von aktuell rund 7 Milliarden bis zum Jahr 2050 auf rund 9,7 Milliarden angewachsen sein. Und die Wasserknappheit ist vielerorts schon Realität: Mehr als eine Milliarde Menschen in 80 Ländern müssen mit weniger als 20 Litern Wasser pro Tag auskommen, weniger als die Hälfte der Wassermindestforderung der UNO. Im Vergleich dazu verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland täglich 130 Liter Wasser pro Person.

 

Bis vor wenigen Jahren gab es in der deutschen Sprache keinen Begriff für den Zustand, genug getrunken zu haben, also nicht mehr durstig zu sein. Erst 1999 nahm der Duden das Kunstwort „sitt“ als Entsprechung zu satt auf. Der Begriff konnte sich jedoch bislang nicht durchsetzen. Kein Wunder, gar keinen Durst (mehr) zu haben gilt nicht als natürlicher Zustand und ist vielmehr ein Begriff einer Überflussgesellschaft.

 

 

Menschenrecht auf Wasser

Seit 2010 gilt das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als ein Menschenrecht, das von der Vollversammlung der Vereinten Nationen anerkannt wird. Allerdings ist dieses Recht weder für die UN-Mitgliedstaaten bindend, noch einklagbar. Die offizielle Anerkennung ist damit eher ein Akt symbolischer Politik. Denn Schätzungen zufolge haben etwa 884 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser. 2,6 Milliarden Menschen fehlt der Zugang zu grundlegenden sanitären Einrichtungen. Entsprechend sterben jährlich rund 1,5 Millionen Kleinkinder an Krankheiten aufgrund des verschmutzten Trinkwassers oder katastrophaler hygienischer Bedingungen, vielfach in Afrika. Daher ist der verbesserte Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu grundlegenden sanitären Einrichtungen ein internationales und wichtiges Entwicklungsziel.

 

 

Verschmutztes Trinkwasser durch Raubbau an der Natur

Reines, klares Wasser, direkt aus der Quelle sprudelnd – diese Bilder von Wasser als Grundlage allen Lebens haben einen Riss bekommen. Verschiedene Faktoren haben dazu geführt, dass das Grundwasser verunreinigt ist und die überlebenswichtigen Wasservorräte unbrauchbar gemacht werden.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsEine große Bedrohung der Trinkwasserreserven weltweit resultiert aus der industriellen Landwirtschaft und dem damit verbundenen hohen Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden. Hinzu kommt die Belastung durch enorme Mengen von Gülle durch die Massentierhaltung. Aus diesem Bereich stammt auch die Verschmutzung des Wassers durch Antibiotika und andere Medikamente.

 

Weitere Bausteine zur Verschmutzung des Wassers liefern Industrie und Bergbau. Während in den westlichen Industrienationen Wasserschutz ein gesellschaftlich stark akzeptiertes Thema ist und die Wasserqualität in Flüssen und Seen in den letzten Jahrzehnten teilweise massiv verbessert werden konnte, existieren gerade in ärmeren Ländern kaum gesetzliche Regeln zum Schutz des Wassers. So ist beispielsweise die Verschmutzung des Trinkwassers durch die Kleiderfabriken in Asien enorm.

 

Bergbau, Erdölförderung, Fracking – wo immer fossile Energieträger aus dem Boden geholt werden, sind die Belastungen für die Wasservorkommen hoch. Zum einen werden direkt große Mengen an Wasser für den Abbau verbraucht, zum anderen verschmutzen eingesetzte und freigesetzte Schwermetalle und Chemikalien das Trinkwasser.

 

 

Bodenschätze bringen keinen Wohlstand vor Ort

Knappe Trinkwasservorkommen bedrohen Mensch und Natur.

Knappe Trinkwasservorkommen bedrohen Mensch und Natur.

Eine neue Dimension hat der Abbau von Lithium ins Spiel gebracht. Das Leichtmetall ist ein wichtiger und damit wertvoller Bestandteil von Akkus und Batterien in Mobiltelefonen und Computern. 85 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen liegen in Südamerika. Dort werden sie durch aufwändige Verdunstungsverfahren aus dem Grundwasser entnommen. Die hohe Verdunstung lässt den Grundwasserspiegel sinken, bringt das ökologische Gleichgewicht zum Wanken und führt zu einer Verknappung des Trinkwassers.

 

Ebenso problematisch ist der Abbau von Gold. Denn heutzutage waschen Goldsucher nicht mehr mit einem Sieb am Klondike sondern führen großflächige Sprengungen in Südamerika durch und waschen Gold mit Hilfe giftiger Cyanide aus dem Gestein. Durch die Reaktion der Chemikalien mit der Luft entsteht Schwefelsäure. So wird das Grundwasser vergiftet und dauerhaft ungenießbar gemacht.

 

Trotz der wertvollen Rohstoffe in den Ländern kommt dieser Reichtum nicht der Bevölkerung zugute. Vielfach agieren hier internationale Konzerne bei denen die wirtschaftliche Nutzung der Rohstoffe im Vordergrund steht, nicht aber der Schutz von Mensch und Natur. Entsprechend verliert die lokale Bevölkerung nicht nur ihre ökologische Lebensgrundlage, sie zieht auch keinerlei finanziellen Nutzen aus dem Verkauf der lokalen Bodenschätze, nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Erträge bleibt im Land.

 

Wenn die Wasservorräte der Welt durch Raubbau und Verschmutzung weiter reduziert werden, ist das eine ökologische Katastrophe. Und nicht nur das: Durch den ungerechten Zugang zu sauberem Wasser und der ungleichen Verteilung dieser lebenswichtigen Ressourcen werden soziale Ungleichheiten weiter festzementiert und bestehende Machtstrukturen gestärkt. Der Kampf um das Wasser ist auch ein Grund für Vertreibung, Flucht und Kriege.

 

 

Privatisierung von Wasserrechten

Wasservorkommen zu privatisieren und wirtschaftlich zu nutzen ist das Ziele einiger internationaler Konzerne, wie beispielsweise dem Schweizer Lebensmittelhersteller Nestlé. Das Unternehmen ist Marktführer für Trinkwasser in Flaschen, hat bereits in vielen Regionen der Erde Ländereien und Wasserrechte gekauft, was in Afrika ohne besondere behördliche Hürden leicht möglich ist. Doch gerade in diesen Regionen ist Wasser knapp. Durch den Besitz von Land, kommen auch Flüsse, Quellen und das Grundwasser in private Hände. Mit dieser Privatisierung des Wassers verhindern die Konzerne den öffentlichen und freien Zugriff auf das Lebenselixier. Entsprechend erfahren regionale Kleinbauern in Afrika einen existenziellen Schaden, denn die Landwirtschaft ist von der Bewässerung abhängig. Der Zugang zu sauberem Wasser ist in den armen Ländern Mittelamerikas bereits sehr schwierig. So geben beispielsweise Familien in El Salvador und Nicaragua rund zehn Prozent ihrer Einkünfte für Wasser aus.

 

 

Wasserinvestments – Kein Tropfen auf den heißen Stein

Sauberes Wasser erhalten und Menschen zugänglich zu machen ist eine elementare ethische Aufgabe. In Wasser zu investieren ist daher nicht nur eine interessante Geldanlage sondern eine Investition in die Zukunft des blauen Planeten.

 

Die Möglichkeiten sind in diesem Bereich vielfältig. Nachhaltige Wasserfonds sind strengen ethischen Kriterien verpflichtet. Investiert wird hier in vorbildliche und erfahrene Unternehmen aus den Bereichen Wasserversorgung, Meerwasserentsalzungsanlagen, Filtersystemen und Kläranlagen, aber auch effiziente Rohrleitungssysteme.

 

Im Grünes Geld Musterdepot Wasser sind Investmentfonds bewährter Anbieter enthalten, welche die Anforderungen an ethisch-ökologische Geldanlagen erfüllen und für Anleger eine interessante Rendite versprechen.

 

Das Thema Wasser begleitet uns. Hier haben wir Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser recherchiert und wir stellen Ihnen besonders empfehlenswerte Angebote vor.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Sichere Geldanlage 2016: Teil 1 Aktien- und Aktienfonds

Montag, 11. Januar 2016

 

ausblick-2016-nachhaltige-kapitalanlagenIn den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

Das abgelaufene Jahr 2015 hat deutsche Anleger gut abschneiden lassen. Der wichtigste Deutsche Aktienindex DAX  legte um 9,6 Prozent zu – ein ordentliches Plus im Vergleich zu den praktisch null Prozent Zinsen auf den Sparbüchern oder Tagesgeldkonten. Die internationalen Börsen waren in der jeweiligen Landeswährung meist deutlich schlechter – aber, aufgrund der Euro-Abwertung im Jahresverlauf, konnten deutsche Anleger auch mit ausländischen Aktien eine Rendite im Bereich von fünf Prozent erreichen.

 

Hier der Chart des weltweiten, breiten Nachhaltigkeitsindex Dow Jones Sustainability für 2015:

 

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Wertentwicklung in 2015 negativ, aber dank Euro-Abwertung für deutsche Anleger interessant

 

 

Wie alle Indizes hat auch der Dow Jones Sustainability Index bis April / Mai kräftig zugelegt, um dann im weiteren Jahresverlauf nachzugeben. Der August 2015 bot Tage mit extremen Verlusten, die aber im letzten Quartal des Jahres 2015 weitgehend wieder aufgeholt werden konnten.

 

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Wichtig für die weltweiten, also auch für die nachhaltigen, Aktienmärkte sind die Zinsen. Dabei gilt, dass hohe Zinsen eher Gelder der Anleger aus den Aktienmärkten heraus in die Zinsprodukte fließen lassen, also tendenziell nachteilig für die Aktienmärkte sind. Während die Europäische Zentralbank EZB die Zinsen in 2015 niedrig hielt und ein Anleihekaufprogramm installierte, hat die amerikanische Notenbank FED die Zinsen erstmals wieder – sehr moderat – um 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben.

 

Wie Ken Fisher im Focus Money schreibt, ist daraus aber kurzfristig nichts Negatives für die Aktien zu erwarten. Seit 1933 hat die erste Zinserhöhung im Rahmen eines Aufschwungs niemals einen Börsencrash ausgelöst. Im Gegenteil: nach der ersten Zinserhöhung hielten die steigenden Börsenmärkte im Schnitt noch weitere 3,3 Jahre an.

 

Ein Börsencrash wird immer von Euphorie oder unvorhersehbaren Großereignissen (z.B. Terror-Anschläge 2001) ausgelöst. Lässt man die Großereignisse weg, da sie ohnehin nicht planbar sind, muss man die Euphorie betrachten. Davon ist an den Aktienmärkten zu Beginn des Jahres 2016 überhaupt nichts zu spüren – ausgelöst durch erneute China-Ängste waren die ersten Handelstage des Jahres deutlich negativ. Die Folge: keine Euphorie, kein Börsencrash. Aktienkurse steigen entlang der Mauer der Angst.

 

Fazit: Auch im 5. Jahr nach der negativen Aktienjahr 2011 bleiben die Aussichten für Aktien und Aktienfonds in Takt. Es gibt weiterhin billiges Geld der Zentralbanken und von Aktien-Euphorie, die regelmäßig vor großen Kurszusammenbrüchen auftritt, ist nichts zu spüren.

 

Innerhalb unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Hersteller von Meerwasserentsalzungsanlagen, Wasserfiltern oder Rohrleitungssystemen bleiben weiterhin wichtig, um das globale Wasserproblem zu lösen. Nach dem Zuwachs unseres Wasserdepots von 6,1 Prozent in 2015 sollte auch 2016 ein ordentliches Jahr auf gleichem Niveau für Wasserinvestments werden.

 

 

Holzinvestments: Das Musterdepot Holz konnte mit einem Zuwachs von 2,3 Prozent in 2015 aufwarten. Damit wurden die hohen Zuwächse der Vorjahre nicht erreicht. Die langfristigen Perspektiven für diesen Natur-Werkstoff bleiben sehr positiv, der Ausblick auf 2016 ist durchschnittlich.

 

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots): Die auf nachwachsenden Energien spezialisierten Musterdepots Sonne zeigten sich nach schwächeren Vorjahren von Ihrer Sonnenseite: plus 8 Prozent am Ende des Jahres 2015 wurden erreicht. Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 sollten für die langfristig steigende Kurse sorgen. Wir bleiben auch für 2016 optimistisch.

 

 

Klimaschutz: Mit einer weniger starken Konzentration auf die Erneuerbaren Energien, dafür auch mit Anbietern von Dämmstoffen oder Infrastrukturprojekten, bleiben die Klimaschutz-Depots für die meisten Anleger attraktiver als die Sonne-Depots. Die Wertentwicklung in 2015 erreichte 9,25 Prozent. Ähnlich wie bei den Sonne Musterdepots sollten auch die Klimaschutz-Depots ein gutes Jahr 2016 vor sich haben.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Wachstums-Depots setzen auf nachhaltige Unternehmen aller Branchen weltweit. Nach einem ordentlichen Jahr 2015 mit einem Plus von 6,6 Prozent sollte auch 2016 ein moderates und ansehnlich positives Ergebnis erreicht werden. Denn besonders für diese breit anlegenden Lösungen gelten die Ausführungen von oben: ein Crash-Grund ist nicht in Sicht, Aktien werden 2016 wohl überzeugen.

 

 

 

Was ist nun mein Tipp für das Jahr 2016 – Klicken Sie hier und kommen Sie direkt zu meinem aussichtsreichsten 2016-Tipp!

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.