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7 Punkte um Ihr Geld über die Krise zu retten

Dienstag, 08. November 2011
4 junge Leute schauen nach oben

Wie soll man sein Geld anlegen? Mit unseren 7 Tipps sind Sie gut aufgestellt.

Ein Euro-Krisengipfel jagt den nächsten. Die Politik ändert im Tagesrythmus ihre Meinung. Da schnürt die EU ein Hilfspaket für Griechenland, stellt es dem Ministerpräsidenten vor, er lächelt und nickt, geht nach Hause, und dort fällt ihm ein: lassen wir doch das Volk nochmal darüber abstimmen. Keine 48 Stunden später hat er es sich wieder anders überlegt. Wiederrum nur wenige Tage später hat es ihn seinen Posten gekostet.

 

Sieht so eine wohlüberlegte, vertrauensbildende Politik aus? Sieht so ein Europa aus, in das die Welt noch beruhigt investieren kann?

 

Aber über dem Atlantik sieht es nicht besser aus – die Staatsverschuldung der USA ist so hoch, dass sie im Sommer ganz kurz vor der Zahlungsunfähigkeit standen, hätten sie nicht kurzfristig die selbst gesteckte Schuldenobergrenze zum wiederholten Male nach oben verschoben.

 

Doch wie sollte man jetzt investieren – wie kann man sein Geld sicher über die Krise retten? Denn in einem Punkt sind sich viele Experten sicher: in den nächsten Jahren werden wir über die Sicherung des Vermögens sprechen, nicht über große Renditen. Wer mehr dazu wissen will: hier unser Beitrag über die finanzielle Repression.

 

 

 

Hier nun die 7 wichtigsten Punkte zur Sicherung Ihres Vermögens:

 

  1. Auch bei der Geldanlage gilt: Nur wer streut rutscht nicht aus!
    Weder in normalen Zeiten, noch in Krisenzeiten kann jemand vorher sagen, wie sich welche Anlageklasse entwickelt. Deshalb gilt heute noch mehr als je zuvor: das angelegte Geld muss gestreut werden. Setzen Sie niemals alles auf eine Karte.
  2. Angst sollte nicht Hirn fressen: Bankprodukte sind weiterhin Geldvernichter
    Unsere im September 2011 durchgeführte Bevölkerungsbefragung (Ergebnisse hier) zeigt, dass 70% der Bevölkerung Bankeinlagen wie Sparbücher und Girokonten bei der Sicherheit für „Sehr gut“ oder „Gut“ halten. Dabei gab es bei uns in Deutschland in den letzten 100 Jahren bereits 2 Währungsreformen (1923 und 1948) die das Geld auf Banken für die Sparer vernichteten. Außerdem gilt weiterhin: Bankzinsen sind historisch (und auch aktuell) niedriger als die Inflationsraten –> effektiv vernichten Sie damit Geldwert. Bankeinlagen sollten also nur für kurzfristig benötigtes Geld genutzt werden (Girokonton und Tagesgeldkonten). Wenn Sie 3 Jahre oder mehr Anlagedauer haben: suchen Sie Alternativen.
  3. Teufelszeug oder sicherer Sachwert: Aktien und Aktienfonds
    Bei vielen Menschen sind Aktien und Aktienfonds Teufelszeug. Oftmals wurden erste, bittere Erfahrungen gemacht und danach diese Anlageklasse nie mehr angerührt. Aber: Aktien sind Sachwerte. Wer 1930 sein Geld in ein Sparbuch steckte, hatte 20 Jahre und einen Weltkrieg später fast alles verloren. Wer aber sein Geld in Aktien von Mercedes-Benz steckte, konnte sich 1950 freuen: sie hatten bereits wieder den Wert von 1930 erreicht. 10 Jahre später waren Sie um ein vielfaches gestiegen. Also: wer Grundregeln befolgt, wird weiterhin mit Aktien gut fahren. Die Streuung können Sie als Privatanleger nur über Aktienfonds erreichen. Gute nachhaltige Aktienfonds finden Sie z.B. in unseren Musterdepots für Vermögensbildung. Die überzeugende Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots im Jahr 2011 haben wir berichtet.
  4. Anleihen
    Neben Aktien sind die Anleihen (also Kredite die man Unternehmen oder Staaten gibt) die zweite, wichtig Investment-Klasse. Viele haben Angst, dass die Anleihen aus Griechenland, Italien oder Irland nicht mehr bedient werden würden. Auch hier gilt: Angst sollte nicht Hirn fressen. Breit gestreut, also für Privatanleger über einen (nachhaltigen) Anleihe-Fonds, gehören auch weiterhin Anleihen in jedes Depot. Denn erst die Mischung zwischen Aktien und Anleihen ergibt das optimale Depot. Die Stiftung Warentest hat dazu Musterdepots zusammen gestellt, die entweder die Minimale Schwankung oder die maximale Rendite ergeben. Auch unsere nachhaltigen Musterdepots für Vermögensaufbau sind nach diesem Schema aufgestellt. Mein Tipp: Wer nicht nur schwankungsarm, sondern auch sozial sinnvoll anlegen möchte, findet in Mikrofinanzen eine gute Möglichkeit.
  5. Weitere Sachinvestments
    Sachinvestments sind weiterhin Trumpf: Immobilien, Rohstoffe, Technologiebeteiligungen. Denn egel ob die Währung hält, ob es in den nächsten Jahren höhere oder niedrigere Inflationsraten gibt – Sachinvestments behalten einen tatsächlichen Wert und versprechen eine angemessene Rendite. Auch hier weiß niemand, auf welches Pferd man am besten sezten sollte. Zu streuen ist wichtig. Nachhaltig orieniterte Anleger finden gute Möglichkeiten zum Beispiel in attraktiven Waldfonds, Solarfonds, Windfonds oder auch in Beteiligungen an Wasserkraftwerken.
  6. Des Deutschen liebstes Kind: die Lebensversicherung
    Die klassischen Lebens- oder Rentenversicherungen in Deutschland sind weiterhin sehr beliebt. Bei ca. 82 Millionen Einwohnern existiern ca. 91 Millionen Verträge. Der Grund: die Gesellschaften geben auf das angelegte Geld eine Garantieverzinsung (1,75%) an. In Wirklichkeit erreichen Sie normalerweise allerdings höhere Werte. Wie? In der Regel legen die Gesellschaftn das Geld in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Immobilien an. Solange diese Märkte also funktionieren, sollten auch Renten-/Lebensversicherungen ihre Versprechen einhalten. Sollten z.B. deutsche Staatsanleihen wertlos werden, haben wir wahrscheinlich in Deutschland noch größere Sorgen als unsere Lebensversicherungen.
  7. Investieren Sie nachhaltig
    Wer sein Geld so anlegt, dass es etwas Gutes tut, kann noch einen positiven Nebeneffekt erwarten: die nachhaltige Geldanlage kennte keine Zockerprodukte der Wall-Street und die Empfänger der Anlegergelder handeln langfristig orientiert. Das kann durchaus ein Plus in den nächsten Jahren sein. Und ohne viel Aufwand tut man etwas Gutes.

 

Wir befinden uns in schwierigen Zeiten – aber in schwierigen Zeiten haben wir uns schon immer befunden! Das Kursziel des DAX ist nicht Null – Anleger, die die oben genannten 5 Punkte befolgen werden auch in Zukunft Freude an Ihrer Geldanlage haben.

 

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Retten Sie Ihr Geld Teil 3: Wie es in der Weltwirtschaftskrise 1929-1933 zuging

Donnerstag, 07. Juli 2011

Vor dem Hintergrund der weiterhin äußerst kritischen Lage im europäischen Finanzsektor, inbesondere nach der Herabstufung von Portugal durch die Rating-Agentur Moodys am 6. Juli 2011, möchten wir im dritten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ die Weltwirtschaftskrise 1929-1933 betrachten.

 

Gerne können Sie die Teile 1 und 2 nachlesen:

Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen

Teil 2: Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

 

Ähnlich wie heute hatte auch die Weltwirtschaftskrise von 1929-1933 zu staatlichen Eingriffen und sozialen Unruhen geführt. Doch wie kam es dazu – schließlich hatte es in den Jahren vor 1929 einen Boom in den Industrienationen gegeben. Doch dieser Boom war auf Pump finanziert. Genauso wie der aktuelle wirtschaftliche Boom, denn die Zinsen sind auch heute viel zu niedrig und Kredite werden weiterhin viel zu häufig und einfach vergeben.

 

Der Boom damals war durch kurzfristige Milliardenkredite aus den USA finanziert. Die Abhängigkeit von der US-Wirtschaft war damit gegeben. Durch den Aktiencrash an der US-Börse am 24. Oktober 1929, der ebenfalls die Folge einer Spekulationsblase und eine Folge von auf Kredit gekaufter Aktien war, wird eine Kettenreaktion ausgelöst. Denn die Investoren aus den USA ziehen auch die Gelder aus Deutschland ab.

 

Deutschland bekommt konjunkturelle Schwierigkeiten und macht einen Kardinalsfehler: es spart in die Krise hinein. Statt Konjunkturprogramm sparen: traurige Parallelen zu den EU-Forderungen gegenüber Griechenland.

 

Ganz anders die USA in der damaligen Zeit. Der „New Deal“ wird initiiert, staatliche Investitionen sollen die wirtschaftliche Konjunktur ankurbeln. Höhere Staatsschulden werden tempörär in Kauf genommen.

 

Die Weimarer Rebuplik versucht dagegen in der Endphase durch eine starke Währung und gekürzte Sozialleistungen der Krise zu entkommen. Eine fatale Entscheidung, die zu einer Radikalisierung der Parteienlandschaft und letztlich zur Machtübernahme Hitlers führt.

 

Die Volkswirtschaftslehre wird durch die Wirtschaftskrise zu einem Paradigmenwechsel gezwungen: die klassische Wirtschaftstheorie wird von Keynesianismus abgelöst, der stärkere staatliche Eingriffe in den Vordergrund stellt. Genau wie heute.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Der historische Vergleich zeigt die Dramatik der augenblicklichen Situation. Dinge, die noch vor 2 Jahren sicher erschienen, wie z.B. Staatsanleihen, gelten heute als gefährlich. Daher gilt in der heutigen Zeit: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen.

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

 

Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

Donnerstag, 26. Mai 2011

Im zweiten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ möchten wir die Hyperinflation von 1918 bis 1923 betrachten. Außerdem ein paar Tipps, wie Sie mit nachhaltiger Geldanlage Ihr Geld auch über eine Inflation retten können.

 

(Gerne können Sie Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen nochmals nachlesen)

 

Der Beginn der Hyperinflation in Deutschland ist das Ende des ersten Weltkrieges. Denn die erste demokratisch gewählte deutsche Regierung muss Schulden aufnehmen, besonders um die Sozialleistungen für die Kriegsopfer zu finanzieren. Außerdem werden großzügig Subventionen gewährt um die Wirtschaft von der Produktion von Rüstungsgütern auf zivile Produkte  umzustellen. Und der größte Brocken sind wohl die Reparationsforderungen der Siegermächte: sie fordern insgesamt 132 Milliarden Goldmark.

 

Kinder vor Geldstapel

Bei Inflation gibt es viel Geld - aber wenig Geldwert. Sachwerte wie z.B. Waldinvestitionen sind gefragt.

Der Schuldendienst steigt in dramatische Höhen an: 126 % der Staatseinnahmen. Die Notenbank kennt eine Lösung: es wird Geld gedruckt, man entwertet die Mark. Im November 1923 lässt die Notenbank einen Geldschein über 100 Billionen Mark drucken. Der Zahlungsverkehr bricht zusammen, die Hyperinflation (mehr als 50% Entwertung pro Monat) ist da.

 

Die Folgen sind dramatisch, denn sie sorgen für eine Verarmung weiter Teile der Bevölkerung. In nur fünf Jahren sinkt der Reallohn auf nur noch 40% des Vorkriegsniveaus. Dem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen können die Löhne nicht folgen. Oftmals zahlen die Unternehmen täglich Löhne und Gehälter aus. Und die Bevölkerung versucht ihr Bargeld schnellstmöglich in Sachwerte zu tauschen – denn am nächsten Tag ist die Markt schon wieder weniger wert.

 

Am schlimmsten trifft es die kleinen Leute. Deren Löhne, Gehälter und Renten steigen nicht schnell genug – müssten sie aber, denn sie werden für das tägliche Leben dringend gebraucht. Selbst Immobilienbesitzer waren häufig betroffen: die Mieteinnahmen stiegen nicht schnelle genug. Oftmals wurden die Immobilien deshalb verkauft – was aber auch nur eine kurze Erleichterung war, da das Bargeld wiederrum schnell an Wert verlor.

 

Gut kamen zum Beispiel Unternehmen weg, die rechtzeitig in Sachanlagen investierten und diese über Kredite finanzierten. Denn nicht nur die Staatsschulden verloren Ihren reellen Wert, sondern auch die Unternehmensschulden verflüchtigten sich in der Inflation.

 

Die Hyperinflation endete mit einem Währungsschnitt – die Goldmark wird im November 1923 abgelöst. Die Kriegsschulden Deutschlands sind mit einem Schlag auf nur noch 16,4 Pfennige weginflationiert worden.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Schulden sind in Inflationsphasen tendenziell gut, haben aber andere Risiken (kann der Schuldendienst immer erbracht werden?). Ansonsten: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen!

 

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

Weiter informieren? Teil 3 über die Weltwirtschaftskrise 1929-1933.

 

Retten Sie Ihr Geld Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen

Dienstag, 03. Mai 2011

Selten sind die EU-Bürger so aufgebracht: 20.000 Menschen demonstrieren und werfen Pflastersteine gegen die belgische Finanzverwaltung. Der Anlass: der EU-Gipfel am 24. März 2011 hat weitere Stützungsmaßnahmen für Portugal und Griechenland beschlossen. Das bittere daran: für diese Hilfen, die in vielen Fällen einfach nur die Großbanken vor Zahlungsausfällen schützen, führen mittlerweile zu massiven Einschnitten in den Sozialleistungen der Geberländer.

Doch die Regierungschefs sehen keinen anderen Ausweg. Der nun Europäischer Stabilitätsmechanismus genannte Rettungsschirm wird auf 500 Milliarden aufgestockt. Deutschland allein muss 22 Milliarden einzahlen und für weitere 100 Milliarden bürgen.

Doch es wird wohl alles nichts nützen. „Der Pakt für den Euro ist nur eine von vielen Übergangslösungen – das spüren auch die Märkte“, zitiert Euro 05/11 den Chefsvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer. Und auch der wichtigste Fondsmanager der Deutsche Bank Tochter DWS gibt keine Entwarnung – Klaus Kaldemorgen: „Die explodierende Staatsverschuldung ist mit konventionellen Mitteln kaum zu bewältigen.“, warnte dieser.

 


 

Unser Tipp für ein lohnendes Sachinvestment:  SunAsset 3


Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahren
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Wertentwicklung 2012-2016: 7,00%
2017-2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheiten a.) Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
b.) Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
c.) Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

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Stehen uns also einschneidende Maßnahmen bevor? Hohe Inflationsraten, ein für alle Anleiheeigner wertvernichtender Schuldenschnitt, Laufzeitverlängerungen bei den Anleihen oder gar eine Währungsreform?

Der Euro wird abgelöst werden. Die Frage ist nur noch wann und wie.

Sie sollten deshalb vorbereitet sein. So wie eine der weltgrößten Banken, die UBS. Sie setzt massiv auf Holz und ist mittlerweile einer der größten Waldbesitzer der Erde.

In einer losen Folge möchten wir deshalb in unserer Reihe „Retten Sie Ihr Geld“ Hintergrundinformationen und Lösungen bieten, wie Sie Ihre „gebunkerte Kaufkraft“ zu einem möglichst hohen Anteil behalten.

 

Mehr Informationen? Hier geht’s zum Teil 2 – die deutsche Hyperinflation von 1923