Archiv für die Kategorie ‘Main Echo’

Main-Echo Wirtschaftstipp 07/2020: Top-down oder Bottom-up?

Donnerstag, 12. März 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 

Top-down und Bottom-up – sicher sind Ihnen diese beiden Begriffe aus der Finanzwelt schon begegnet. Doch was bedeuten sie wirklich? Nehmen wir zur Erläuterung die Politik:

Top-down: Entscheidungen werden hier ganz oben getroffen – also auf EU- oder Bundesebene. Und diese Entscheidungen wirken sich nach unten aus.

Bottom-up: Jede Teileinheit wirkt nach oben. Sämtliche kleine Entscheidungen bedingen das große Ganze.

Am 15. März finden die Kommunalwahlen statt. Gemäß Bottom-up Ansatz entscheiden diese Wahlen nicht nur, wie  sich Ihr Umfeld vor Ort weiterentwickelt, es werden auch die Weichen gestellt für eine gute Wirtschaftspolitik in Deutschland und einen effektiven Schutz des Klimas. Denn bei Bottom-up kommt es auf die einzelnen Kommunen an. 

Wählen Sie also mit bedacht. Kompetenz und Weitsicht zählen mehr als schöne Worte und bunte Wahlplakate.

Ich selbst bin übrigens Anhängerin der Bottom-up Strategie. Daher finden Sie meinen Namen in Aschaffenburg auf Liste 1 (18).

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 22.02.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 06/2020: Wasserstoff: Der Durchbruch kommt

Donnerstag, 27. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

 

 

 

Das Potenzial von Wasserstoff ist fantastisch”, so die Forschungsministerin Anja Karliczek im Handelsblatt vom 7. Februar 2020. Die Aussage hätte bereits im Jahr 2000 kommen können, denn schon da gab es einen Wasserstoff-Hype.

 

Die Vorteile von H2 sind verlockend, denn Wasserstoff kann 

  • klimaneutral verwendet werden,
  • die vorhandenen Gas-Netze als Transportwege nutzen und 
  • Energie mit wenig Gewicht und geringen Verlusten speichern.

 

Wasserstoff wird in den nächsten zehn Jahren den Durchbruch schaffen! Wieso ich mir so sicher bin? Die Technologie ist bewährt und bekannt. Einziger Nachteil bislang: die hohen Kosten. Doch der wachsende Klimaschutz erzeugt Druck: Mittlerweile prognostiziert McKinsey eine Kostensenkung der Wasserstoffnutzung allein durch Skaleneffekte um 60 Prozent innerhalb von zehn Jahren. Damit bewegen sich Busse und Lokomotiven schon in sechs Jahren auf dem Preisniveau von Dieselfahrzeugen; Anwendungen in der Industrie rechnen sich sogar noch früher.

Freuen wir uns also auf einen Energieträger, der so schnell wie Benzin getankt wird, leicht ist und aus dem Auspuff nur Wasser entweichen lässt

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 15.02.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 05/2020: V wie Virus oder V-förmiger Kursverlauf

Mittwoch, 26. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 Corona beherrscht nicht nur die Nachrichten – das Virus hat auch die Finanzmärkte fest im Griff

Dabei sterben weit mehr Menschen durch eine gewöhnliche Grippe als durch das neuartige Virus. Während aber eine normale Grippewelle gesamtwirtschaftlich gesehen kaum Auswirkungen zeigt, legt Corona die Wirtschaft in weiten Teilen Chinas nahezu komplett lahm. Für die Wirtschaft sind die extremen Bekämpfungsmaßnahmen belastend. 

Anleger, die jetzt verunsichert sind, sollten ähnliche Entwicklungen in der Vergangenheit betrachten: Mit Auftreten eines neuartigen Virus entsteht ein unmittelbarer negativer Effekt. Gehen die Neuerkrankungen zurück, setzt gewöhnlich ein starker Nachholeffekt und eine V-förmige Erholung ein. 

Diesmal könnte der Schaden für die Weltwirtschaft durch das Coronavirus jedoch stärker ausfallen. Gründe dafür sind die straff getakteten Lieferketten und die gewachsene Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft

Als Anleger sollten Sie Ruhe bewahren und mögliche Kursrückgänge für einen Einstieg nutzen – sofern Sie nicht gerade mit Grippe im Bett liegen.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe,08.02.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 04/2020: In 30 Jahren Vermögen halbiert

Montag, 24. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

 

 

 

Haben Sie den Artikel am Dienstag in dieser Zeitung gelesen: “Sparkasse kündigt alte Sparverträge”? Laut Bericht sind in Aschaffenburg rund 3.800 Kunden mit einem Anlagevermögen von knapp 100 Millionen Euro betroffen. 

 

Was ist passiert? Sichere Prämienzahlungen passen nicht mehr in die heutige Zinswelt. Viele Kunden fühlen sich betrogen, denn langjährige Prämiensparverträge werden von der Bank nicht mehr getragen. Der BGH stärkt in einem Urteil die Sichtweise der Banken. 

 

Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt und sein Geld einfach auf dem unverzinsten Konto stehenlässt, vergisst, dass die Preissteigerungsrate das Vermögen unaufhaltsam aufzehrt!

 

Wer jedes Jahr 2 Prozent durch die Preissteigerung verliert, halbiert sein Vermögen in nur 30 Jahren. Richtig gelesen: die Hälfte ist dann weg.

 

Doch es gibt durchaus Alternativen: Sparpläne und Einmalanlagen im Börsenumfeld oder auch Sachwertinvestments. In weniger als 60 Minuten erklären wir Ihnen in einem unverbindlichen Gespräch, welche Möglichkeiten es gibt. Vereinbaren Sie gleich am Montag einen Termin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 01.02.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 02/2020: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 5: Immobilien

Sonntag, 23. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

 

 

 

Zinsen sind der Preis des Geldes. Und dieser Preis ist derzeit extrem niedrig. Daher sind Sachwertanlagen gefragter denn je. Das gilt insbesondere für den Klassiker aller Sachwerte, die Immobilien.

 

Immobilienspezialist Engel und Völkers ermittelt in einem aktuellen Marktbericht einen Anstieg der Kaufpreise in der Stadt Aschaffenburg um rund 15 Prozent in nur 2 Jahren. Auch die Mieten steigen, allerdings langsamer. Die Folge: Wer sich für eine Immobilie in der Stadt als Kapitalanlage entscheidet, erhält aktuell eine Brutto-Rendite von 3 bis 4 Prozent pro Jahr.

 

Abzüglich der Anschaffungskosten von rund 10 Prozent und jährlicher Kosten lohnt sich diese Anlage nur, wenn sie über einen möglichst hohen Kredit finanziert wird. Allerdings erhöht sich das Risiko, wenn sich Mieteinnahmen oder das eigene Einkommen ungünstig verändern. Wer sich nicht selbst um ein Objekt kümmern möchte, kann über offene oder geschlossene Immobilienfonds investieren. Hier winken tatsächliche Renditen zwischen 2 und 4 Prozent.

Unser Fazit: So lange die Zinssituation unverändert bleibt, entwickelt sich der Immobilienmarkt weiter positiv – der größte Preisanstieg liegt allerdings bereits hinter uns. Attraktiven Renditen stehen entsprechende Risiken gegenüber. Die Entscheidung für Immobilien ist immer langfristiger Natur – in 10 Jahren kann sich viel ändern.

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 18.01.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 03/2020: Renditen der Grünes Geld Musterdepots 2019

Samstag, 22. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 2019 haben sich die Grünes Geld Musterdepots durchweg positiv entwickelt und mit streng ethisch-ökologische Anlagekriterien gute Renditen erzielt:

–    Das ausgewogene Musterdepot Balance erwies sich passend für alle Marktlagen. Mit rund 50 % Aktienfonds erzielte es eine Rendite von 20,43 %, umgerechnet 6,2 % p.a. im 5-Jahres-Schnitt.

–    Mit etwa 70 % Aktien richtet sich das Depot Wachstum an chancenorientierte Anleger und erreichte 2019 einen Zuwachs von 24,30 % und 7,6 % p.a. auf 5-Jahres-Sicht. 

–     Das sicherheitsorientierte Depot Soziale Verantwortung bekämpft globale Armut. Von der Verbraucherzentrale Hamburg als Festgeldersatz beworben, lohnte es sich mit 1,05 %.

–    Das Investment in Unternehmen rund um den nachwachsenden Rohstoff Holz erreichte 2019 eine Wertsteigerung von 23,82 %. Auf 10-Jahres-Sicht erzielen Anleger 8,8 % p.a.

–    Sauberes Wasser – die kostbarste Ressource weltweit.  2019 legte das Musterdepot Wasser um 32,28 % zu. 

–    Klimaschutzinvestments bieten beste Chancen. 2019 erreichte das Musterdepot Klima einen Zuwachs von 35,91 %,  12,7 % p.a. im Fünf-Jahres-Schnitt.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 25.01.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 01/2020: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 4: Lebens- und Rentenversicherungen

Freitag, 21. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

Die Renditen bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen sinken auch 2020 weiter. Bei der laufenden jährlichen Verzinsung rechnen wir lediglich mit einem Schnitt von 2,3 Prozent. Kunden mit Altverträgen erhalten zwar vielfach noch höhere Renditen von bis zu 4 Prozent. Den Gesellschaften fällt es jedoch immer schwerer, ihre früheren Versprechen zu halten. Unter steuerlichen Aspekten sind Neuverträge dennoch besonders als fondsgebundene Verträge interessant.

Positive Entwicklungen gibt es in diesem Jahr bei der betrieblichen Altersvorsorge. Künftig werden erst ab einer monatlichen Rentenhöhe von 159,25 €  Krankenkassenbeiträge fällig. Damit – und mit den verpflichtenden Zuschüssen durch den Arbeitgeber – ist die betriebliche Altersvorsorge ab 2020 deutlich interessanter geworden. 

Noch eine gute Nachricht: Bei der Basisrente erhöht sich in diesem Jahr der steuerlich abzugsfähige Betrag auf 90 Prozent des Beitrags, maximal 22.541€ pro Person. 

Unser Fazit: Eine gut gestaltete Altersvorsorge lohnt sich. Lebens- und Rentenversicherungen bleiben durch steuerliche Vorteile auch weiterhin attraktiv. 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 11.01.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 46/2019: Jahresendrallye an den Börsen – Fakt oder Mythos?

Donnerstag, 16. Januar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 

Ist der Dezember wirklich ein guter Börsenmonat? Finanzdienstleister HQ Trust hat dies kürzlich anhand der  Daten aus den vergangenen 150 Jahren nachgewiesen. Verglichen wurde dafür die Wertentwicklung von Januar bis November mit der Rendite des Dezembers in den jeweiligen Jahren. Das Ergebnis: Der Dezember liegt im Schnitt mit durchschnittlich 1,2 Prozentpunkten Zuwachs auf Platz 4 der besten Börsenmonaten

Verlor der Aktienindex S&P 500 bereits im Gesamtjahr um mindestens 15 Prozent, dann brachte auch der Dezember Verluste von durchschnittlich 1,6 Prozent. Gewannen die Börsen jedoch im Zeitraum Januar bis November bereits um mindestens 15 Prozent, legte der Dezember weitere 2,1 Prozentpunkte zu .

Kurzgesagt: Es gibt Jahresendrallyes bei Aktien – allerdings nur in guten Börsenjahren. In schlechten Jahren setzt sich die Verlustphase im Dezember fort.

Seit Jahresanfang 2019 liegt der S&P 500 knapp 25 Prozent im Plus. Aktionäre können sich vermutlich auf den Dezember freuen.

 

 

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 30.11.2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 51/2019: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 3: Anleihen

Dienstag, 31. Dezember 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

Vor Kurzem sprach ich mit einem Anleger, der sich seit Jahren mit Aktien beschäftigt. Ich erklärte, dass die Asset Allocation wichtig sei und Anleihen klassischerweise mit ins Depot gehören. Da bekam er große Augen und fragte, was Anleihen überhaupt seien.

 

Anleihen sind Kredite an Unternehmen oder Staaten, die an der Börse gehandelt werden und einen variablen Kurs besitzen. Im Vergleich zu Aktien sind die Kurse viel stabiler und die Rendite geringer.

 

Privatanleger tun sich mit Anleihen schwer. Bei sicheren Schuldnern wie der Bundesrepublik Deutschland fallen die Renditen über alle Laufzeiten negativ aus. Auch werden viele Anleihen werden nur noch für 100.000 Euro oder mehr pro Anleihe emittiert, das erschwert die Stückelung. 

 

Unser Fazit für 2020: Auch nach zehn Jahren steigender Kurse an den Aktienbörsen sollten Anleger die Portfoliotheorie beherzigen, denn reine Aktiendepots sind zu riskant. Für  Privatanleger eignen sich Anleihefonds, möglichst mit rentierlichen Schwerpunkten wie Schwellenländern, Unternehmensanleihen, Mikrofinanzen oder speziellen Green Bonds – also Anleihen die ausschließlich in grüne Projekte investieren.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 04.01.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 34/2019: Wer blind investiert verliert!

Samstag, 07. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

Die Geschichte ist bekannt: 1999 stellte ein Affe ein zufälliges Aktienportfolio zusammen, verdiente damit 213 Prozent und belegte Platz 22 der besten Investoren der Welt. Es scheint also sehr leicht zu sein, die richtigen Aktien auszuwählen. Langfristig versprechen blind gestreute Aktien allerdings kaum Erfolg. Eine aktuelle Studie belegt, dass die meisten Aktien zwischen 1990 und 2018 eine schlechte Rendite erwirtschaftet haben. Untersucht wurde die strikte Buy-and-Hold-Strategie. Dabei werden einmal Aktien gekauft und liegengelassen. Lediglich 39,1 Prozent der Aktien konnten die Renditen von US-Staatsanleihen schlagen. Die Mehrheit der Aktien vernichtete Vermögen.

Aktien lohnen sich dennoch! Die Studie zeigt auch, dass Aktien im Schnitt die attraktivsten Renditen erzielen und die einmonatigen Staatsanleihen um jährlich 14,11 Prozentpunkte schlagen. Die Sache hat nur einen Haken: Die Gewinne resultieren aus lediglich 1,3 Prozent aller Unternehmen. Es kommt es also darauf an, die besten Werte zu identifizieren. Wie im Handwerk gilt auch bei der Aktienanlage: eine fachkundige Ausführung bringt beste Ergebnisse.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 07.09.2019

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“