Archiv für die Kategorie ‘Main Echo’

Main-Echo Wirtschaftstipp 26/2019: Nachhaltiges Investieren boomt

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 

Nachhaltiges Investieren liegt im Trend: Mit einem Anlagevolumen von 219 Milliarden Euro haben nachhaltige Finanzprodukte in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Nachhaltige Investmentfonds und Mandate erreichen inzwischen einen Marktanteil von 4,5 Prozent bei einem Volumen von 133 Milliarden Euro. Werden die niedrigschwelligen „Responsible Investments“ hinzugezählt, erreicht das Gesamtvolumen sogar 1,5 Billionen Euro. Das Wachstum nachhaltiger Finanzprodukte wird dabei maßgeblich von institutionellen Investoren wie Wohlfahrtsorganisationen und Pensionskassen getragen.

 

In Deutschland zählen Arbeitsrechtsverletzungen, Korruption und Menschenrechtsverletzungen zu den drei wichtigsten Ausschlusskriterien für verantwortungsvolle Geldanlagen.

 

Andere Prioritäten setzen die Anleger in Österreich. Hier werden Investitionen in Kohle, Waffen- und Rüstungsindustrie sowie Kernenergie eine Absage erteilt. Der Anteil nachhaltiger Finanzanlagen liegt in Österreich übrigens bei satten 13 Prozent. Höchste Zeit also, unsere Selbstwahrnehmung als Umweltschützer zu korrigieren und unserem Nachbarland nachzueifern.

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 13. Juli 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 33/2019: Ist Elektromobilität zukunftsfähig?

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Viele von uns verbinden Mobilität noch immer mit dem sonoren Brummen starker Motoren. Dagegen denken viele bei E-Mobilität zuerst an geringe Reichweite und leere Akkus. Kein Wunder, schließlich leben wir in einem Land, das viel Geld mit dem Verkauf von Verbrenner-Autos verdient und es wird viel Geld investiert, um dieses Meinung in der Bevölkerung zu erhalten. Wir müssen uns aber von zwei großen Mythen verabschieden:

 

Mythos 1: Elektroautos sind klimaschädlicher. Unabhängige Studien – wie die aktuelle Untersuchung des deutschen Umweltministeriums – sehen das anders. Demnach schneiden über den gesamten Lebenszyklus gesehen beim heutigen Strom-Mix gleichwertige E-Autos bei der Klimafreundlichkeit um 27 Prozent besser ab als Benziner und um 16 Prozent besser als Dieselfahrzeuge.

 

Mythos 2: Elektromobilität ist teurer. Auch hier lohnt sich ein neutraler Blick. So kommt die aktuelle Mobilitätsstudie von BNP Paribas zu dem Ergebnis, dass Benziner zukünftig nur dann wettbewerbsfähig sind, wenn der Preis für Erdöl unter 10 Dollar liegt – aktuell liegt der Preis bei 55 Dollar. 

 

Also lieber auf Fakten setzen, als alten Mythen zu glauben: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Beim Zweitwagen ist das heute schon möglich. Für die Familienkutsche in ein paar Jahren.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 31.August 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 32/2019: Frage des Monats: Strafzinsen für Sparguthaben?

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

Im Juli haben wir Sie aufgefordert, uns Finanzfragen zu stellen. Heute geben wir  unsere Antwort zum Thema Negativzinsen: Noch schrecken die meisten Banken vor der Einführung von Negativzinsen zurück. Wenige, wie die Sparda-Bank Berlin, erheben für einen Anlagebetrag von 100.000 Euro einen Minuszins von 0,4%. Senkt die Europäische Zentralbank den Einlagenzins für Banken weiter, könnten sich Negativzinsen durchsetzen. Allerdings bestehen hier rechtliche Hürden. So entschied im letzten Jahr das Landgericht Tübingen, dass ein Entgelt für die Einlagenverwahrung  bei einem gebührenpflichtigen Girokonto nicht erlaubt sei. Auch Tagesgeldkonten von Bestandskunden dürfen nicht belastet werden. 

 

Eine weitere Frage bezog sich die Kündigung von älteren und noch rentablen Prämiensparverträgen seitens der Banken. Laut BGH ist diese Praxis rechtens, sobald die höchste Prämienstufe erreicht wird.

Keine Zinsen für Spareinlagen und Vermögensverluste durch Inflation – schwere Zeiten für Sparer! Aber es gibt auch weiterhin gute Investitionsmöglichkeiten mit Rendite. Wir informieren Sie!

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 24. August 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 27/2019: Ihre Fragen rund ums Thema Geldanlagen

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Mit den Geldgeschenken zur Geburt fängt es an. Weitere Anlässe folgen. Kurzum: fast jeder hat schon einmal Geld angelegt. Früher wanderten Geldgeschenke meist auf ein Sparbuch. Doch die Welt ist komplizierter geworden!

 

Bei Sparbuchzinsen von null Prozent und einer Inflation von 2 Prozent wird der Geldsegen nicht vermehrt. Im Gegenteil: Derzeit werden auf diese Weise von der Geburt bis zur Volljährigkeit rund 35 Prozent der Kaufkraft vernichtet. 

 

Diese und viele andere Fragen bewegen die Anleger: Soll ich für mein Kind eine Ausbildungsversicherung abschließen? Wie sorge ich für das Alter vor? Wie kann Geld mit guten Erträgen angelegt werden? Eignen sich Aktien, Anleihen oder Beteiligungen? Wie erreiche ich mit meinen Investitionen eine monatliche Rente? Wie zahlen meine Kinder wenig Erbschaftssteuer?

 

Fragen über Fragen … die wir Ihnen gerne beantworten. Nach unserer Sommerpause behandeln wir am 24. August an dieser Stelle eine Leserfrage pro Monat. Alle anderen Fragen beantworten wir direkt. Schicken Sie uns Ihre Frage per eMail oder unter www.bit.ly/gruenes-geld-frage

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Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 20. Juli 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 25/2019: Lohnt sich die Riester-Rente?

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

“Die Renten sind sicher” – das waren die 1980er Jahre. Anfang des Jahrtausends war klar, dass das staatliche Rentensystem nicht mehr ausreicht. So wurde 2002 eine staatlich geförderte, private Rentenversorgung eingeführt. Die sogenannte Riester-Rente.

 

Die gute Idee wurde jedoch schlecht umgesetzt. Zu unflexibel, zu hohe Kosten, zu kompliziert. Und so geriet das “Riestern” zu Recht in Verruf. 17 Jahre später hat sich am ursprünglichen Konzept viel geändert. Der Grundsatz – direkte jährliche Zuschüsse und Steuervorteile – ist jedoch erhalten geblieben. Die Zuschüsse belaufen sich oftmals auf 775 Euro im Jahr, die Steuervorteile können noch höher liegen.

 

Generell eignet sich die Riester-Rente lediglich als Ergänzung, um Versorgungslücke zu schließen. Als alleinige Absicherung ist sie zu gering. Durch die mittlerweile hohe staatliche Förderung rechnen sich die moderne Verträge besonders für Personen mit vielen Kindern oder für Gutverdienende.

 

Unser Fazit: “Riestern” bringt zwar eher kleine Renten, lohnt sich aber dennoch. Die Auswahl eines wirklich passenden Vertrages gelingt nur Profis.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 6. Juli 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 24/2019: Verantwortungsvoll reisen – CO2-Ausstoß kompensieren

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

Gemessen an der Einkommensverteilung der Weltbevölkerung sind die reichsten 10 Prozent für 49 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Mitverantwortlich für den hohen CO2-Ausstoß ist auch unsere Reiselust. Sicher, Reisen bildet. Aber gerade Flugreisen produzieren klimaschädliche CO2-Emissionen. Wer nicht auf seine Ferienreise verzichten, jedoch verantwortlich handeln will, sollte daher die CO2-Emissionen kompensieren. Dafür eignen sich Waldinvestments hervorragend.

 

Ein Baum in heimischen Gefilden speichert jährlich etwa 10 kg CO2, tropische Bäume können rund drei Mal so viel CO2 aufnehmen. Durch das beschleunigte Wachstum ist die Aufforstung in den Tropen daher für das Klima sehr viel effektiver. Bereits mit einem Investment von 9.250 Euro kann ein Vier-Personen-Haushalt so seine Reisen für die nächsten 18 Jahre klimaneutral stellen. Investiert wird dabei in Miller Forest Grünes Klima Wertholz. Von diesen Aufforstungen profitiert nicht nur das Klima. Auch die Anleger können positive Effekte erzielen. Prognostiziert wird eine Rendite von 6,8 Prozent p.a. durch den Verkauf von Holz.

 

Mehr erfahren Sie unter: http://bit.ly/2JkKQ5l

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 29. Juni 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 22/2019: Strategien gegen den Null- und Niedrigzins

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Die anhaltende Niedrigzinsphase hat Sparer in Deutschland insgesamt bereits 648 Milliarden Euro gekostet. Börsengeschäfte bieten eine Alternative in Zeiten des Null- und Niedrigzins, bringen aber auch Risiken mit sich. Setzen Sie daher auf bewährte Anlagestrategien mit geringem Risiko. 

 

  • Die Dividendenstrategie

Ziel eines Dividenden-Depots sind kontinuierlich steigende Einnahmen aus regelmäßigen Ausschüttungen. Interessante Unternehmen schütten maximal 70 Prozent ihres Jahresgewinns aus und weisen ein jährliches Dividendenwachstum von mindestens 10 Prozent aus. Wer langfristig anlegt, profitiert von Ausschüttungen. Kursgewinne sind hier nur ein positiver Nebeneffekt. 

Die Burggraben-Strategie

Unternehmen mit hohem Wettbewerbsvorteil können in den kommenden 20 Jahren eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. Die Unternehmen sind wie durch einen Burggraben oder eine Ritterrüstung geschützt. Sei es durch hohe Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber, besonders kosteneffiziente Arbeitsweise oder internationale Dominanz.  

Nutzen Sie diese Strategien für Ihren Anlageweg und überwinden Sie die Null-Zins-Falle.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 1. Juni 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 20/2019: Unser Wohlstand wächst – auf Kosten der Natur

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Vor 50 Jahren betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland rund 273 Mrd. Euro. Heute liegt es bei mehr als  3.378 Mrd. Euro. Das BIP gilt als Gradmesser für unseren Wohlstand – und der ist in den letzten 50 Jahren um das 12,4-fache gigantisch gestiegen. Dabei war die Ausgangssituation nicht übel – gemessen an heutigen Standards jedoch bescheiden: Meist nur ein Auto im Haushalt, ein Urlaub im Jahr – und den in Europa.  Fast Food und Fast Fashion waren praktisch unbekannt.

 

Mit dem Wohlstand haben sich jedoch auch die Probleme um ein Vielfaches vermehrt. Kürzlich verkündete der Weltbiodiversitätsrat, dass von den rund acht Millionen Tier- und Pflanzenarten etwa eine Million vom Aussterben bedroht sei. Das globale Artensterben wird nicht zum ersten Mal vorhergesagt. Vor 50 Jahren warnte der bereits der US-Biologe Paul Ehrlich vor einem globalen Artensterben bis 2025. Höchst Zeit zu handeln!

Geld ethisch-ökologisch korrekt anzulegen ist sicher nicht der einzige Weg, jedoch ein wichtiger Baustein, um das Problem zu lösen.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 18. Mai 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 18/2019: Gilt noch die alte Börsenregel „Sell in May“?

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Eine alte Börsenregel empfiehlt:  „Sell in May and go away“. Anleger sollten also vor Beginn des Sommers ihr Depot räumen und in den umsatzschwachen Monaten Börsengeschäfte meiden. Stimmt diese Weisheit heute noch? Schließlich kann – dank Smartphone – jeder, zu jeder Zeit und von jedem Ort aus die aktuellen Kursentwicklungen verfolgen und entsprechend handeln. 

 

Eine aktuelle Studie nimmt dazu den Zeitraum 1989 bis 2018 genau unter die Lupe: Wer 10.000 Euro in den DAX investiert hat, jedes Jahr im Mai verkauft und im September wieder kauft, kann sich über rund 28.000 Euro mehr freuen, als Investoren, die ohne Unterbrechung dabei geblieben sind. Die Strategie geht in 17 von 30 Jahren auf, in 13 Jahren bringt sie Verluste. Wer die Statistik genauer betrachtet, kommt auf die Regel „im Juni verkaufen – im Oktober kaufen“. Steuern und Transaktionskosten wurden jedoch nicht berücksichtigt und beeinflussen erheblich die Rendite.

Lassen Sie sich nicht von Börsenweisheiten beirren. Setzen Sie auf eine langfristige Anlagestrategie mit nachhaltigen Unternehmen. Das bringt interessante Renditen – unabhängig von der Jahreszeit.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 4. Mai 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 16/2019: Stillstand sorgt für Aufwind an den US-Märkten

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Die US-Aktienmärkte sind im zweiten Teil der Regierungszeit Trumps angelangt. Statistisch gesehen verspricht die zweite Hälfte der Amtszeit jedes Präsidenten hohe Renditen und Konsistenz. Denn aktive Regierungen nehmen große Gesetzesvorhaben in Angriff und schüren so Unsicherheit an den Märkten. Stillstand dagegen fördert die Risikobereitschaft. 

 

Nach den Zwischenwahlen herrscht meist eine Pattsituation und damit verbunden Stillstand. Im dritten Jahr einer Präsidentschaft verzeichneten in bislang 91 Prozent der Fälle die Aktienkurse einen Zuwachs von durchschnittlich 17,8 Prozent. Im vierten Jahr stiegen die Aktien in 82 Prozent der Fälle um durchschnittlich 11,1 Prozent. Die Entwicklung verlangsamt sich, sobald der politische Stillstand eingepreist ist. Wenn nur noch zwei starke Wahlkandidaten feststehen, beginnt die stärkere Hälfte des vierten Jahres.

 

Nutzen Sie den politischen Stillstand in den USA und bevorzugen Sie amerikanische Aktien. Die turbulente Zeit der Vorwahlen können Sie getrost ignorieren – denn je weniger Gesetze verabschiedet werden, desto stärker steigen die Aktien!

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 20. April 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“