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Sichere Geldanlage 2018: Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Montag, 15. Januar 2018

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

 

nachhaltige immobilien

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds (unten)
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft 

 

 

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Nachhaltige Branchen 6 – Banken und Finanzdienstleister

Dienstag, 13. Juni 2017
Zusammenfassung: Nachhaltigkeit hat sich in vielen Branchen zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor entwickelt. Während jedoch produzierende Betriebe an harten Faktoren gemessen werden können, muss die Nachhaltigkeit im Dienstleistungsbereich differenzierter ermittelt werden, denn hier geht es verstärkt um die Auswirkungen der Geldströme. Auch Banken und Finanzdienstleister bemühen sich um mehr Nachhaltigkeit und bieten zunehmend ökologische und soziale Geldanlagen an.

 

 

Nachhaltige Unternehmensführung – mehr als nur Recycling-Umschläge.

Nachhaltiges Wirtschaften hat sich vom Trend zum wettbewerbsentscheidenden Faktor entwickelt, dem sich kaum eine Branche noch verschließen kann und will. Um die Nachhaltigkeit einer Branche beziehungsweise eines einzelnen Unternehmens jedoch sicher zu beurteilen, bedarf es klarer Regeln.

 

Denn nur so können Nachhaltigkeitsziele verbindlich definiert und vergleichbar überprüft werden. Besonders wichtig in diesem Bereich ist außerdem das Zusammenspiel der unterschiedlichen Aspekte, wie beispielsweise Beschaffungsmanagement, Mitarbeiterführung und natürlich die Nachhaltigkeitsaspekte des Produktes selbst.

 

Denn ein Unternehmen, das umweltzerstörende Produkte fördert oder produziert, lässt sich kaum als nachhaltig einstufen – selbst dann nicht, wenn sämtliche Briefe in recycelten Umschlägen verschickt werden und die Kantine Bio-Essen anbietet. Denn bei Nachhaltigkeit geht es um die ausgewogene Balance zwischen dem Mensch und seiner Umwelt.

 

Im sechsten Teil unserer Serie zu nachhaltigen Branchen beschäftigen wir uns heute teilweise mit uns selbst und gehen der Frage nach, welche Anstrengungen in Sachen Nachhaltigkeit aktuell Banken und Finanzdienstleister unternehmen.

 

 

Vom Imageteil zum Nachhaltigkeitsbericht

Bereits seit mehr als einem Viertel Jahrhundert betonen besonders große Finanzkonzerne regelmäßig ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Im Imageteil der jährlichen Geschäftsberichte waren für dieses Engagement stets einige Seiten reserviert. Die dort beschriebenen Aktivitäten, etwa im Bereich Umweltschutz, gingen anfänglich kaum über Selbstverständlichkeiten hinaus, begegneten aber auch dem wachsenden Interesse der Öffentlichkeit an diesen Fragen.

 

Damit gaben die ersten Imageteile bereits einen Impuls für die kommenden Nachhaltigkeitsberichte, die für börsennotiere Unternehmen ab 500 Mitarbeiter gemäß der europäischen CSR-Richtlinie seit diesem Jahr verpflichtend ist. Die Richtlinie zur sozialen Verantwortung der Unternehmen (Corporate Social Responisbility, CSR) spiegeln dabei auch ein generelles Umdenken wider, dass sich – wenn auch langsam – durch die Wirtschaft zieht: Unternehmen sind nicht mehr allein ihren Eigentümern gegenüber Rechenschaft schuldig, sondern müssen die Auswirkungen ihrer Unternehmensführung auch gegenüber der gesamten Gesellschaft verantworten.

 

Das Ganze im Blick behalten.

Die Entwicklung geht damit von der reinen Shareholder-Orientierung hin zu einer Orientierung an den Ansprüchen der internen und externen Stakeholdern. In der Praxis bedeutet das, dass Unternehmen zunehmend das Ziel der Gewinnmaximierung um weitere Ziele erweitern, die ein sinnvolles und nachhaltiges Wirtschaften einschließen und die Ansprüche der unterschiedlichen Interessensgruppen mit berücksichtigen.

 

Eine Entwicklung, die auch kleine und mittelständische Unternehmen betrifft, denn der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit ist von der Unternehmensgröße unabhängig und wird von Seiten der Kunden und der Öffentlichkeit an nahezu jedes Unternehmen gestellt.

 

Für kleinere Unternehmen ist zwar kein Nachhaltigkeitsbericht vorgeschrieben, aber auch sie tuen gut daran, ihren Einsatz in diesem Bereich zu dokumentieren und zu publizieren. Ein weg ist dabei auch die Gemeinwohl-Bilanz, die sich für Unternehmen unterschiedlichster Größe gleichermaßen anbietet.

 

 

Banken und Finanzdienstleister – Geld verändert die Welt

Auf den ersten Blick ist Nachhaltigkeit kein anspruchsvolles Thema für Banken und Finanzdienstleister. Die Branche unterliegt einer wachsenden Virtualisierung und Digitalisierung. Standardtransaktionen sind nahezu lückenlos automatisiert, die Finanzdienstleister verbrauchen also nur wenige Ressourcen und konzentrieren sich auf Beratungsdienstleistungen und Handel. Hier setzt der zweite Blick an, denn Geld verändert die Welt.

 

Im Zuge des gesteigerten Interesses an einem verantwortungsvollen Finanzmanagement, müssen sich Banken und andere Finanzdienstleister die Frage stellen lassen, welche Auswirkungen eine bestimmte Geldanlage auf die gesamte Gesellschaft haben wird und nach welchen Kriterien Kredite vergeben werden. In diesem Bereich ist der Nachhaltigkeitsbegriff eng mit der unternehmerischen Sozialverantwortung verknüpft.

 

 

Nachhaltige Finanzprodukte

Nachhaltige Finanzprodukte sind bislang noch immer ein Nischenprodukt innerhalb der Finanzwirtschaft. Allerdings nimmt das Interesse an stetig zu. Nachhaltige Geldanlagen, sind durchgehend ökologisch und ethisch einwandfrei konzipiert.

 

Die Produktpalette ist dabei breit aufgestellt. Zu den klassischen nachhaltigen Geldanlagen zählen beispielsweise Mikrofinanzprodukte, die eine Vergabe von Klein- und Kleinstkrediten an Unternehmensgründer in Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

Anleger erwirtschaften hier eine gute Rendite durch die überdurchschnittliche Zahlungsmoral der Kreditnehmer  sowie durch die Zinserträge, denn Mikrokrediten sind zwar Hilfe zur Selbsthilfe, jedoch keine Almosen.

 

Die richtigen Kriterien anlegen.

Ein weiteres wachsendes Feld im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen sind Investments in Erneuerbare Energien und in weitere Projekte zum Thema Klimaschutz. In diesen Bereichen bieten Finanzdienstleister unterschiedliche Produkte an, Anleger können sich durch Direktbeteiligungen, Fondsanteilen oder Fondssparpläne am Auf- und Ausbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien beteiligen.

 

Dazu zählen Solar- und Windparks, Wasserkraftanlagen, Biomasseanlagen und Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Die Rendite aus diesen Anlagen resultiert – je nach Investment – aus dem Verkauf der sauberen Energie, teilweise auch aus dem vorteilhaften Weiterverkauf der Energieanlagen.

 

Im Bereich der Klimaschutzanlagen fließen Gelder in Technologien für eine verbesserte Energieeffizienz, aber auch in richtungsweisende Projekte, wie beispielsweise Meerwasserentsalzungsanlagen oder moderne Recyclingprojekte.

 

Eine weiteres Feld der Geldanlagen im Bereich des Klimaschutzes ist außerdem das Investment in Aufforstungsprojekte. Dabei werden biodiverse Mischwälder auf gerodeten Flächen neu angelegt. Teile der Waldflächen werden nachhaltig bewirtschaftet. Erträge bringen diese Investments durch den Verkauf von entnommenen Edelhölzern sowie landwirtschaftlichen Produkten wie beispielsweise Kakao.

 

 

Gut ist, wer Gutes tut – und Schlechtes meidet

Finanzdienstleister, die ethische und soziale Geldanlagen anbieten und ihre Kunden zu diesem Thema fair beraten, leisten unbestritten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Branche. Ebenso bedeutsam ist es allerdings auch, die gleichen hohen ethischen Kriterien an zulegen, wenn es um konventionelle Investments geht.

 

Denn Unternehmen, die im Zusammenhang mit Kinderarbeit, Ausbeutung und Diskriminierung stehen, umweltzerstörende Technologien produzieren oder Teil der Kriegsindustrie sind, gehören nicht in das Feld der Nachhaltigkeit.

 

Um hier Kunden mehr Transparenz zu bieten, arbeiten viele Anbieter mit einem sogenannten Ethik-Filter. Dieser Filter definiert bestimmte Ausschlusskriterien, die – je nach Anbieter – unterschiedlich sind.

 

Die so geprüften Wertpapiere umfassen im allgemeinen keine Anlagen aus dem Bereich der Atomenergie, Rüstung und definierten Teilen der Chemie- und Pharmabranche. Außerdem sind menschenrechtsverletzende Unternehmen ausgeschlossen. Der Finanzdienstleister Grünes Geld, verwendet beispielsweise einen Ethik-Filter bei seinen Erneuerbare Energie Fonds, Umweltfonds, Solar Fonds, Wind Fonds und Mikrofinanzfonds.

 

Gute Finanzberater können ihren Kunden detaillierte Angabe zu den jeweiligen Kriterien geben und umfassend beraten. Darüber hinaus haben Anleger auch die Möglichkeit, eigene ethische Vorstellungen in ihr Anlage-Portfolio einzubringen.

 

So gibt es auch kirchliche Leitlinien, die Geldanlagen gemäß christlicher Werte- und Moralvorstellungen definieren. Ebenso ist es möglich, Bereiche wie Massentierhaltung aus Geldanalgen auszuschließen. Gerade für Veganer und Klimaschützer eine interessante Option, mehr Nachhaltigkeit in die persönliche Vermögensplanung einzubeziehen.

 

 

Nachhaltigkeit kommt aus der Nische

Nachhaltigkeit kommt aus der Deckung.

Dass Ökobanken und spezialisierte Finanzdienstleister, Nachhaltigkeitskriterien in ihrem Angebot souverän berücksichtigen und ihre Kunden entsprechend umfassend und kompetent beraten, ist selbstverständlich.

 

Durch die steigende Nachfrage von Kundenseite stehen jetzt allerdings auch die konventionellen Anbieter aus der Finanzbranche vor der Herausforderung, ökologisch-sozial einwandfreie Finanzprodukte anzubieten. Entsprechend muss die Branche zügig Spezialisten einbinden oder aus eigenen Reihen weiterbilden, denn Kunden, die ihr Geld nachhaltig anlegen, haben dezidierte Vorstellungen und fragen kritisch nach.

 

Um diese Aufgabe weltweit voran zu bringen, hat 2005 eine Gruppe institutioneller Investoren die „UN Principles for Responsible Investment“, kurz PRI-Richtlinien, entwickelt. Angestoßen wurde diese Initiative für verantwortliches Investieren durch den damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan.

 

Mittlerweile haben mehr als 1.200 Investoren weltweit das Programm unterzeichnet, die immerhin rund 15 Prozent des global investierten Kapitals verwalten. Die Unterzeichnenden verpflichten sich gemäß der PRI-Richtlinie, die Umwelt zu schützen, soziale Standards einzuhalten und das Unternehmen gut zu führen.

 

Allerdings liegt die Definitionshoheit, was das konkret bedeutet, bei den teilnehmenden Unternehmen selbst, Mindestkriterien, die erfüllt werden müssen, existieren nicht. Um für mehr Glaubwürdigkeit zu sorgen, wurde 2014 eine Berichtspflicht eingeführt, in der die Mitglieder darlegen, wie sie die Richtlinien in der Praxis umsetzen.

 

In Deutschland haben 47 Unternehmen die Prinzipien für verantwortliches Investieren unterzeichnet, das sind im Vergleich zu den europäischen Nachbarmärkten wenig. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Allianz Global Investors (AGI), Bayern Invest und Deka Investment.

 

Für einen konkreten Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen des Unternehmens hat sich die Sparda-Bank München eG entschieden. Sie engagiert sich als erste deutsche Bank für die Gemeinwohl-Ökonomie und veröffentlicht bereits zum dritten Mal eine Gemeinwohl-Bilanz. Hier legt die Sparda-Bank transparent nieder, in welchen Bereichen bereits eine gute soziale und ökologische Unternehmensführung gelungen ist und welche Ziele sich das Unternehmen darüber hinaus setzt.

 

Gemessen wird darüber hinaus auch die Nachhaltigkeit der angebotenen Finanzprodukte. Dabei erreicht die genossenschaftliche Bank gute Ergebnisse für ihr solides, transparentes und faires Einlagen- und Kreditgeschäft. Das Unternehmen bezieht außerdem bereits zu einhundert Prozent Strom aus erneuerbaren Energien und will sich auch in anderen ökologischen Bereichen stärker engagieren.

 

 

Nachhaltigkeit leben – sinnvoll investieren

Immer mehr Menschen interessieren sich für das Thema Nachhaltigkeit und fragen zunehmend nach, anfänglich nur bei Produkten, verstärkt jetzt auch bei Dienstleistungen wie in etwa in der Finanzbranche.

 

Eine gute Entwicklung, denn Geld eröffnet weitreichende Möglichkeiten, um Veränderungen in Gang zu bringen. Daher ist es wichtig, dass Geldströme in die richtige Richtung fließen, zum Wohle möglichst vieler Menschen.

 

Seit mehr als zehn Jahren berät Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, seine Kunden im Bereich der ökologischen und sozialen Geldanlagen, Vermögensaufbau und –verwaltung. Gerade in Zeiten der niedrigen Zinsen suchen Kunden nach neuen Anlageprodukten und –strategien. Hier bieten wir Konzepte für jeden Anlegertyp und nahezu jede Anlagesumme.

 

Mit unseren nachhaltigen Anlageprodukten finanzieren unsere Kunden nicht nur positive Veränderungen, sondern sind selbst Teil einer gesellschaftlichen Veränderung geworden und haben durch ihre Anlagestrategie selbst erlebt, das Geld viel bewegen kann und gleichzeitig attraktiven Erträge bringt. Denn eine sinnvolle Geldanlage dient dem Gemeinwohl genauso wie dem Kundenwohl.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft warnt vor Preisblase im deutschen Markt

Freitag, 17. Februar 2017
Zusammenfassung: In ihrem jährlichen Frühjahrsgutachten warnen die Immobilienweisen des Wirtschaftsverbandes Zentraler Immobilien Ausschuss e. V. vor einer Immobilienblase in Deutschland. Besondere Hinweise dafür bilden die extremen Diskrepanzen zwischen Kauf- und Mietpreis in den sieben beliebtesten deutschen Metropolen. Besonders in München und Berlin werden die Preise sinken. Wer hier in Immobilien investiert, zahlt überteuerte Preise und wird mittelfristig keine entsprechenden Mieterträge realisieren können.

 

 

Immobilienbesitz gilt in deutschland als erstrebenswert.

Im vergangenen Jahr sorgte die deutsche Immobilienwirtschaft mit einem Investitionsvolumen von rund 52,9 Milliarden Euro für einen wichtigen wirtschaftlichen Stabilitätsfaktor im Land.

 

Immobilienbesitz ist in Deutschland nicht selbstverständlich, gilt jedoch innerhalb der Bevölkerung über alle Einkommens- und Altersklassen hinweg als durchaus erstrebenswert. Immobilieneigentum zählt damit zu den beliebtesten Werten der Deutschen. Rund die Hälfte der privaten Haushalte verfügt über Haus- und Grundbesitz, dazu zählen Ein- und Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Grundstücke. Aber auch Büro- und Industrieobjekte gelten als grundsolide und wertbeständige Geldanlage. Doch der vermeintlich sichere Immobilienmarkt hat durchaus seine Tücken.

 

Nun warnt auch der „Rat der Immobilienweisen“ des Zentralen Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) in seinem diesjährigen Frühjahrsgutachten vor einer großen Preisblase im deutschen Immobilienmarkt. Und diese Blase droht, so die Wirtschaftsauguren, bald zu platzen.

 

Das Gutachten der ZIA wird seit 15 Jahren jährlich herausgegeben. Zum Weisenrat gehören sowohl Verbandsmitglieder als auch Mitglieder der Bundesregierung. Die Frühjahrsprognosen sollen Transparenz in den bundesdeutschen Immobilienmarkt bringen und Grundlagen für die Weichen für die weitere Entwicklung dieses Wirtschaftszweiges stellen.

 

 

Steiler Preisanstieg in den Ballungsräumen

Wirtschaftsweise warnen vor einer Immobilienblase.

In den vergangenen Jahren sind die Preise für Immobilien in Deutschland rasant angestiegen. Kein Wunder, denn Angebot und Nachfrage bestimmen bekanntlich den Preis. Und während das Angebot generell limitiert ist, steigt die Nachfrage weiter an.

 

Besonders stark wird diese Entwicklung in den Ballungsgebieten spürbar. In vielen Großstädten ist die Miete für attraktive Wohnungen und Häuser auch für Gut- und Besserverdiener kaum noch bezahlbar. Auch die Kaufpreise sind in die Höhe geschossen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V., Interessensverband der Immobilienwirtschaft, bestätigt in seinem Gutachten einen Preisanstieg für Eigentumswohnungen von satten 37 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Dass diese Entwicklung immer schneller fortschreitet, zeigt die Preisentwicklung innerhalb eines Jahres: 2016 waren die Immobilienpreise verglichen mit dem Vorjahr bereits um 8,4 Prozent angestiegen. Entsprechend warnt der Verband vor vollkommen überzogenen Kaufpreisen. Diese Entwicklung kritisch im Blick, warnen Experten bereits seit Längerem vor einer Immobilienblase.

 

 

Schere zwischen mieten oder kaufen öffnet sich immer weiter

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr“, schrieb einst der Dichter Rainer Maria Rilke. Auf die heutige Marktsituation angepasst heißt das, mieten kommt vielfach günstiger als der Erwerb von Wohneigentum. Und diese Schere klafft, so der Frühjahrsbericht der Immobilienwirtschaft, immer stärker auseinander.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsDabei bewerten die Immobilienexperten die extreme Kluft zwischen Miet- und Kaufpreisen als klares Signal für eine Blasenbildung, denn seit gut fünf Jahren steigen die Kaufpreise im Vergleich zu den Mieten sehr viel stärker an. So sind die Mieten seit 2010 um 9,4 Prozent angestiegen. 2016 fiel die Mietsteigerung mit 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eher moderat aus.

 

Insgesamt bewerten die Experten die durchschnittlichen Preise für Immobilien deutschlandweit im Vergleich zu den Mietpreisen als rund 16 Prozent zu teuer. Noch extemer sieht das Bild in den Großstädten aus. Hier liegen die Kaufpreise unverhältnismäßig über den entsprechenden Mietpreisen. Spitzenreiter ist hier München. In der bayerischen Hauptstadt ist „eigener Herd“ wirklich „Goldes wert“, denn Kaufwillige müssen rund 75 Prozent mehr für eine Immobilie hinblättern, als es gegenüber dem Mietniveau angemessen wäre. In der Bundeshauptstadt Berlin und der Schwaben-Metropole Stuttgart sind es noch saftige 50 Prozent, Frankfurt und Hamburg liegen mit 40 Prozent höherem Kaufpreis als gerechtfertigt ebenfalls weit vorne, immerhin 36 Prozent zu viel zahlen Kaufwillige in Köln.

 

Warum bevorzugen dennoch weiterhin viele den Immobilienkauf gegenüber der Miete? Mentalitätsgründe sind sicher nur ein Teil der Wahrheit, denn in einer immer mobiler werdenden Arbeitsgesellschaft spielen Haus- und Wohnungseigentum keine übergeordnete Rolle mehr. Besonders jüngere Menschen stehen dem Immobilienerwerb nicht mehr so positiv gegenüber wie die ältere Generation.

 

Interessanter sind hier sicher die wirtschaftlichen Aspekte. Da sind zum einen die anhaltend niedrigen Zinsen. Diese machen die Finanzierung einer Immobilie durchaus interessant. Zum anderen rechnen Immobilienkäufer allerdings mittelfristig mit einer weiteren Verknappung von attraktiven Objekten und einem starken Anstieg der Mietpreise. Ist das wirklich der Fall, sparen sich Immobilienbesitzer den hohen Mietzins. Anleger, die ihre Immobilie vermieten rechnen mit sicheren und steigenden Einnahmen. Dies ist jedoch, so die Immobilienexperten, ein Trugschluss.

 

 

Infrastrukturelle Entwicklung im Blick

Sicher werden Großstädte wie München und Berlin auch zukünftig beliebt sein, jedoch haben gerade hier in den letzten Jahren Politik und Wirtschaft auf die starke Nachfrage reagiert und viele neue Wohnungen gebaut. Mittelfristig gehen die Experten davon aus, werden die Mieten bei Neuverträgen hier wieder sinken, da der Zuzug ebenfalls nachlasse.

 

Neben den klassischen Boom-Regionen nimmt dagegen der Zuzug und entsprechend die Nachfrage in Städten zu, die bislang auf dem Immobilienmarkt nicht ganz oben auf der Agenda standen. Dazu zählen Leipzig und Rostock in Ostdeutschland sowie Erlangen und Regensburg in Süddeutschland.

 

 

Überblick behalten – nachhaltig investieren

Immobilien können eine interessante Geldanlage sein. Das Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft zeigt aber auch, wie wichtig es ist, die aktuellen Entwicklungen stets im Blick zu behalten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

 

Auch im Immobiliengeschäft werden Nachhaltigkeitsfaktoren immer wichtiger. Viele umweltschonende Baumaßnamen ermöglichen einen niedrigen Energieverbrauch. Davon profitiert nicht nur das Klima, auch Bewohner freuen sich über geringe Nebenkosten. Wer also also in Erneuerbare Energien investiert, unterstützt den Ausbau wichtiger Infrastruktur – auch ohne den direkten Kauf von Immobilien.

 

Grünes Geld, unabhängiger Berater für nachhaltige Geldanlage, hat mehr als 300 ethische und ökologische Investments im Angebot, die eine solide Wertentwicklung versprechen. Lassen sie sich beraten und finden Sie mit uns Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sichere Geldanlage 2013 – Teil 4: Immobilien- und Immobilienfonds

Montag, 28. Januar 2013

Wie wird 2013 und wie kann ich mein Geld in 2013 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2013 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Haus von Bil Gates in Washington

Öko-Haus der Superlative: angeblich 147 Mio. US$ kostete das Haus von Microsoftgründer Bill Gates

 

Immobilien und Immobilienfonds

 

Auch wenn die wenigsten, wie Bill Gates, 147 Mio US$ in eine Immobilie investieren werden, stellen sie sich doch die eine Frage: Immobilen-Blase oder keine Immobilien-Blase? Denn Immobilien sind in Deutschland seit einigen Jahren im Trend. Die Zinsen sind historisch niedrig (selbst 15jährige Darlehen sind unter 3,0% zu bekommen) und die Furcht vor einem Bruch des Euro-Raumes lässt viele an vermeintlich sichere Immobilien denken. 

 

Doch wie sieht es wirklich aus – sind die teilweise stark gestiegenen Preise für Wohnungen und Häuser bereits die Vorboten einer Blase wie in den USA oder Spanien im letzten Jahrzehnt?  Zu einer Immobilienblase braucht es einige Voraussetzungen:

 

1.) Kaufpreise steigen stärker als die Mieten

 

Das ist ein typischer Indikator für Immobilienblasen, denn eigentlich sollten die Kaufpreise und die Mieten in etwa im Gleichschritt steigen. Auf breite Basis ist das in Deutschland allerdings nicht zu beobachten. Nur in einigen Vierteln Münchens, Hamburgs oder Berlin ist das bisher der Fall. Hier gab es bei Mietpreissteigerungen von 5% teilweise Kaufpreissteigerungen von 20%. Im restlichen Bundesgebiet ist an der Stelle also Entwarnung angesagt.

 

2.) Sehr günstige Hypothekenkredite

 

Obwohl sich die Wirtschaft in Deutschland stabil entwickelt, kann man sich derzeit Geld für historisch niedrige Zinsen leihen. Das ist den schwächelnden Euro-Krisenländern geschuldet, die eine höhere Zinslast nicht mehr tragen könnten. Niedrige Zinsen führen in der Theorie dazu, dass sich mehr Menschen die Kredite für eine Immobilie leisten können und entsprechend mehr gebaut wird. Allerdings gehen die Deutschen sehr vernünftig mit den niedrigen Zinsen um und versuchen derzeit vor allem, die Kredite möglichst schnell zurück zu führen. Das ist auch sinnvoll, denn wer sich die Hypothekenkredite nur aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen leisten kann, geht ein hohes Risiko ein – bei der Anschlussfinanzierung in 10 Jahren könnte es nämlich sein, dass er sich den nächsten Kredit nicht mehr leisten könnte.

 

3.) Ungünstiges wirtschaftliches Umfeld

 

Wenn ein Land wirtschaftsschwach ist, verliert es Vermögen und Gelder ins Ausland. Wenn Geld ins Ausland wandert, platzen Immobilienblasen und die Preise verfallen. Allerdings ist das derzeit in Deutschland nicht der Fall – Deutschland gilt weiterhin als wirtschaftlich sehr robust und zieht Gelder aus dem Ausland an. Teilweise führt das zu so hohen Kaufpreisen, dass die Miete kaum noch die notwendigen 5% Rendite bringt. Nach Abzug von Nebenkosten, Instandhaltung und Teuerung die Untergrenze eines rentablen Immobilien-Investments. Aber für so manchen gilt eben, dass die Immobilie nur als sicherer Anker für den Vermögenserhalt dienen soll.

 

Was soll der Privatanleger also in 2013 bezüglich Immobilieninvestments erwarten?

 

In Deutschland sind bisher nur leichte Anzeichen einer Blase zu sehen. Ein Investment in eine selbst genutzte Immobilie macht entsprechend Sinn. Als Geldanlage sind deutsche Immobilien nur noch bedingt geeignet. Bessere Chancen sehe ich im europäischen Ausland. Bevorzugt im Euro-Raum, damit Währungsrisiken außen vor bleiben. Natürlich in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit bonitätsstarken Mietern. Ein Green-Building, das nach höchsten ökologischen und sozialen Standards erstellt wurde und damit Natur wie Mensch dient, ist das z.B. das Angebot Holland 72. Günstiges Umfeld und Ökologie verbinden sich hier ideal. Das besondere: die Laufzeit ist nur 6 Jahre.

 

 Fuer-mich-interessante-Green-Buildings

 

 

 

Nächster Teil:    Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltigkeit spielt bei Immobilien eine immer größere Rolle

Freitag, 24. Februar 2012
nachhaltige immobilien

Immobilieninvestoren setzen immer mehr auf Nachhaltigkeit bei Gebäuden.

Viele nachhaltige Investments enthalten  Immobilien die aufgrund Ihrer Bauweise als besonders nachhaltig gelten. Ob eine Immobilie als nachhaltig anzusehen ist, stellt sich jedoch häuftig als ein Problem heraus, da eindeutige Beurteilungskriterien dafür kaum vorhanden sind. Dies fand die Hamburger Union Investment Real Estate GmbH in Folge einer Investorenumfrage fest. Insgesamt 167 Immobilieninvestoren, welche aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien stammen, wurden dafür befragt. Ausschließlich jedes fünfte Beurteilungskriterium für nachhaltige Gebäude wurde als eindeutig angesehen.

 

Der Umfrage zufolge finden 83% der Befragten, dass der Primärenergieverbrauch eine „besonders wichtige Kennzahl“ für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden ist. 67% denken das selbe auch über die Lebenszykluskosten. Vorallem deutsche Investoren schenken den Lebenszykluskosten große Aufmerksamkeit. Ersichtlich ist dies anhand einer 80%igen Zustimmung der deutschen Immobilieninvestoren. Frankreich (64% Zustimmung) und Großbritannien (46% Zustimmung) bewerten die Lebenszykluskosten hingegen als nicht so extrem wichtig.

 

Des Weiteren mussten die Umfrageteilnehmer angeben, ob sie die Kennzahlen objektbezogen oder nutzungsbezogen erheben. 74% gaben hierbei Ersteres an und 32% beantworteten mit nutzungsbezogen. Kennzahlen vollständiger Portfolien waren kaum vorhanden. Lediglichlich ein Viertel der Investoren gaben an, die Kennzahlen portfoliobezogen zu erheben.

 

Des Weiteren fand  die Studie heraus, dass nachhaltige Immobilieninvestments sehr gefragt sind in Europa. Laut Angaben der Befragten wollten 60% in naher Zukunft verstärkt in nachhaltige Immobilien investieren. Insbesondere Versicherungen und Pensionskassen sprachen sich dafür aus. Auch Umweltbanken richten ihren Fokus besonders auf nachhaltige Immobilien. Die Modernisierung von Immobilien um diese nachhaltiger zu gestalten besitzt in etwa den selben Stellenwert wie die Neuentwicklung von Green Buildings.

Steht Dexia vor dem finanziellen Aus?

Freitag, 07. Oktober 2011
Dexia

Finanzgigant Dexia steht vor finanziellem Abgrund.

Der belgisch-französische Finanzkonzern Dexia zählt zu einem der wichtigsten Unternehmen in der Branche der nachhaltigen Investments. Auf dem deutschen Markt befinden sich insgesamt 17 nachhaltige Investmentfonds des Konzerns mit einem gesamten Anlagevolumen von rund einer Milliarde Euro. Viele nachhaltige Banken und Umweltbanken haben diese Fonds in ihrem Angebot. Jetzt kam die Meldung, dass Dexia am finanziellen Abgrund steht, ein Schock, nicht nur für Anleger.

 

Dabei erhielt der Konzern erst vor 3 Jahren Zuschüsse in Milliardenhöhe von den Regierungen in Paris und Brüssel um seine Existenz aufrechtzuhalten. Aufgrund der US-Bankenkrise geriet der Finanzgigant ins Schwanken, da er zur damaligen Zeit der weltweit größte Finanzierer von Immobilienkrediten für Kommunen war. Auslöser für die jetzige Krise ist das bankrotte Griechenland. Dexia ist nämlich in Besitz von milliardenhohen griechischen Schuldverschreibungen. Zusätzlich hat der Konzern ein großes Engagement auch in andere Krisenstaaten von Europa. Es wird geschätzt, dass Dexia rund 95 Milliarden Euro an problematischen Wertpapieren haben soll.

Um eine Insolvenz zu vermeiden wird man um eine Zerschlagung aller Wahrscheinlichkeit nicht herumkommen, da extrem hohe Abschreibungen drohen. Hinzu kommt das Problem um die Beschaffung von frischem Kapital. Rexia ist darauf ausgelegt, regelmäßig und kurzfristig sich zu refinanzieren, indem sie Kredite bei anderen Banken aufnehmen. Nun, da jedoch eine Krise droht, sind nur wenige bis keine Finanzinsitute bereit frisches Kapital bereitzustellen.

Viele Anleger haben laut belgischen Medien aus Angst vor einer Insolvenz ihr Geld zurückgeholt. Mehrere hunderte Millionen Euro sollen bereits bei Dexia abgezogen worden sein.

 

Belgien und Frankreich sind nun bemüht unbedingt eine Insolvenz von Dexia zu vermeiden. Schließlich ist das Unternehmen ein enorm wichtiger Bestandteil für den belgischen Finanzsektor und  der wichtigste Finanzierer der französischen Kommunen. Außerdem würden etwa 35.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

 

Geplant ist deshalb eine Zerschlagung von Dexia in drei Teile. Der belgische Ministerpräsident, Yves Leterme, strebt eine Verstaatlichung des belgischen Teils an, Frankreich fordert, dass das französische Kommunalfinanzierungsgeschäft mit der staatlichen Caisse des Depots under der Postbank Banque Postale fusionieren soll. Eine Fusion mit der belgischen Bank KBC steht ebenfalls zur Debatte.

Was aber auch passieren mag, der große Finanzkonzern Dexia wird es in der jetzt bestehenden Form nicht mehr lange geben.

Fondsimmobilie des Deutschland 05 erhält LEED Gold Zertifizierung

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Nun ist es offiziell: Nachdem die Fondsimmobilie des Deutschland 05, welche von vielen nachhaltigen Banken angeboten wird, bereits mit dem LEED Gold vorzertifiziert gewesen ist, hat sie das Gütesiegel jetzt auch offiziell erhalten.

 

Die LEED Zertifizierung ist ein Nachhaltigkeitssiegel, dass 1998 vom US Green Buildiung Council eingeführt wurde. Damit ein Unternehmen diese Auszeichnung erhalten kann, muss es in sechs unterschiedlichen Kategorien gute Werte abliefern. Diese Kategorien sind:

 

Grafik

 

Anhand eines Punktesystems wird ein Unternehmen in Bezug auf diese Kriterien bewertet und erhält eines von vier Stufen (Certified, Silber, Gold, Platin) des Gütesiegels.

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment: Deutschland 05

 


Projekt Deutschland 05
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2018: 5,5%
2019 – 2020: 5,5%
2021: 116,32%
Besonderheit – Attraktive Renditen nach Steuer durch bonitätsstarken Mieter
– Sie nutzen den attraktiven Immobilienstandort Rhein-Main-Gebiet
– Sie fördern aktiv den Umweltschutz und bekämpfen den Klimawandel

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 – Bonus für Frühzeichner bis 9.9.11

Montag, 22. August 2011

Der Berliner Anbieter White Owl will Ende August mit einem soliden und auf Sicherheit ausgelegten Solarfonds auf den Markt kommen und für Furore sorgen. Der White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 investiert in 8 bereits errichtete Solarfonds in Italien. Der Vorteil: die Einspeisevergütungen stehen bereits fest.

 

In Italien sinken die Einspeisevergütungen nach dem aktuellen Gesetz von Monat zu Monat. Je früher ein Solarpark ans Netz geht, desto höher ist die Einspeisevergütung. Beim White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 sind die Solarkraftwerke bereits errichtet – der Umweltfonds kann also exakt kalkulieren.

 

Die Laufzeit geht über die Förderungsdauer von 20 Jahren, für Erneuerbare Energien Fonds im üblichen Rahmen. Der Vorteil – wenn die Kredite zurück gezahlt sind, kann der Fonds sehr hohe Ausschüttungen aus den Stromerlösen leisten. Beim White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 sind das in den Jahren 2028, 2029 und 2030 ca. 23, 26 und 36 % pro Jahr. Aber auch die anfänglichen Rückflüsse von 7,6% (ab 2012) sind attraktiv und für Solarfonds angemessen. Die steuerliche Situation ist freundlich – die Ausschüttungen unterliegen lediglich dem Progressionsvorbehalt und werden entsprechend niedrig besteuert.

 

Bonus: Anleger die bereits jetzt eine unverbindliche Reservierung zeichnen, können sich bei tatsächlichem Beitritt bis 9. September 2011 eine Sondervergütung in Höhe von 25 Basispunkten sichern. Sprechen Sie uns an. Weitere Details finden Sie bei der White Owl WOC Nachhaltigkeitsfonds 4 Vorstellung auf gruenesgeld24.de.

Große Untersuchung: Immobilienfonds bescheren zu 93% einen Gewinn

Donnerstag, 11. August 2011

Immobilienvermögen gilt als besonders wertstabil und solide. Schließlich haben Immobilien auch bei den Währungsreformen  1923 und 1948 viel Freude bereitet – ihr Wert blieb bestehen, während Geldvermögen vernichtet wurde. Und auch außerhalb solcher Krisenzeiten zeigen Immobilien eine erstaunlich konstante Wertentwicklung.

 

Wer deshalb nicht gleich auf eine eigene Immobilie setzen will, sondern sein Geld breiter streuen und es Profis überlassen möchte, der kann seit langer Zeit auf Immobilienfonds sezten – seit einiger Zeit auch auf Immobilien in Umweltfonds, denn Green Buildings sind im kommen. Solche Immobilienfonds bündeln das Geld vieler Anleger und kaufen dann eine oder mehrere, meist gewerblich oder als Büro-Gebäude genutzte, Immobilien.

 

Deutschland 05 Immobilie: gelungener Immobilienfonds und Umweltfonds

"Wesentlich besser": moderne Immobilienfonds wie der Deutschland-05

In den 90er Jahren ist dieses Modell in Veruf geraten, denn Subventionen provozierten Fehlallokationen – so eine Studie von Fondsmedia, einem Hamburger Experten-Team für geschlossene Fonds. Damals rechneten sich die Immobilien Fonds nur über die gewährten Steuersubventionen. Als diese gestrichen wurden, konnten viele Fonds die prognostizierten Ergebnisse nicht mehr erreichen. Für viele Anleger trotzdem ein Gewinn – denn der Studie zufolge machte die durchschnittliche Verlustzuweisung der Anleger 111 Prozent der Einlage aus.

 

Die seit 2001 emittierten Immobilienfonds machen das anders. Sie sind so konzipiert, dass sich ohne die damaligen Steuervorteile ein jährlicher Gewinn von ca. 5-6 % erzielen lässt. Wie war die Performance dieser Fonds und sind sie als nachhaltiges Investment geeignet?

 

Die Studie ist dabei sehr beruhigend – 93 Prozent der Fonds bescherten Ihren Anlegern einen Gewinn. Der Vermögenszuwachs dieser Immobilienfonds beträgt im Schnitt 6 Prozent pro Jahr. Und auch die laufenden Fonds, unter Ihnen auch die als grünes Investment angelegten Ökofonds mit Green Buildings, entwicklen sich gut und nach plan.

 

Insgesamt bescheinigt die Fondsmedia Studie den heutigen Fonds sehr gute Arbeit – die Produkte seien wesentlich besser geworden. „Offensichtlich war es damals – ander als heute – auch ohne Nachweis der Leistungsfähigkeit oder der Sinnhaftigkeit der Investments möglich, Eigenkapital zu platzieren“, so Fondsmedia.

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Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment: Deutschland 05

 


Projekt Deutschland 05
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012: 5,5%2019: 5,5%

2021: 116,32%

Besonderheit – Attraktive Renditen nach Steuer durch bonitätsstarken Mieter
– Sie nutzen den attraktiven Immobilienstandort Rhein-Main-Gebiet
– Sie fördern aktiv den Umweltschutz und bekämpfen den Klimawandel

 

Mehr Informationen zu nachhaltigen Investments in Immobilien: Deutschland 05

 


 

La

 

Wölbern Deutschland 05

Donnerstag, 04. August 2011

Neues Green Building des Hamburger Anbieters glänzt mit vorbildlicher Ökologie

 

Deutschland 05 Immobilie

Nahe Frankfurt gelegen ist Oberursel ein Top-Standort für das Green Building TriCon

Wenn Sie in einen stabilen Sachwert sowie in eine nachhaltige Immobiliensubstanz investieren und dabei von attraktiven jährlichen Auszahlungen profitieren möchten ist das Beteiligungsangebot Deutschland 05, welches bei nachhaltigen Banken angeboten wird, genau das Richtige für Sie. Der Ökofonds ermöglicht es Ihnen in die Neubaubüroimmobilie „TriCon“ in Oberursel zu investieren. Oberursel liegt zentral in der wirtschaftsstarken Frankfurt-Rhein-Main-Region ganz in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Das Gebäude besitzt als angehendes Green Building Gebäude die optimalen Vorraussetzungen für ein perfektes nachhaltiges Investment.

 

Mieter des Gebäudes ist die Outotec GmbH, welche aus der ehemaligen Metallurgiesparte der Lurgi GmbH entstanden ist (Lurgi GmbH war jahrelang erfolgreich mit der Veredelung von Rohstoffen).  Zusätzlich zur Umsetzung von Erzgewinnung steht die Outotec GmbH auch für innovative Lösungen für die chemische Industrie, die Wasseraufbereitung und die Nutzung alternativer Energien zur Verfügung. Bereits 2001 hat Outotec ein Gebäude in Oberursel angemietet, die neue Immobilie ist somit eine Erweiterung des bereits bestehenden Geländes.

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment: Deutschland 05

 


Projekt Deutschland 05
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2018: 5,5%2019 – 2020: 5,75%

2021: 116,32%

Besonderheit – Attraktive Renditen nach Steuer durch bonitätsstarken Mieter
– Sie nutzen den attraktiven Immobilienstandort Rhein-Main-Gebiet
– Sie fördern aktiv den Umweltschutz und bekämpfen den Klimawandel

 

 


 

Sichere Gründe für dieses Investment:

 

– Oberursel gilt als ein stabiler Standort mit hohen Zukunftschancen. Es liegt zentral in der wirtschaftsstarken Frankfurt-Rhein-Main-Region, ist nahe dem Frankfurter Flughafen gelegen und besitzt eine gute Anbindung zur Frankfurter Messe. Zusätzlich herrscht in Oberursel ein geringerer Steuerhebesatz als in Frankfurt direkt.

 

– Mit der Outotec GmbH besitzt die Immobilie einen bonitätsstarken Mieter aus der Wachstumsbranche Rohstoffe. Outotec ist eines der weltweit führenden Anlagebauunternehmen für die Planung und Durchführung von Rohstoffgewinnung sowie -verarbeitung.

 

– Die Immobilie wird ein zertifiziertes Green Building mit Nachhaltigkeitscharakter. Es wird eine Gold-Zertifizierung nach LEED ( Leadership in Energy and Environmental Design) beabsichtigt. LEED ist ein amerikanisches Gütesiegel, das am internationalen Markt als eines der etabliertesten Zertifikate für nachhaltiges Bauen gilt.

 

– Es besteht nur sehr geringes Risiko bei einer inflationsgeschützten Immobilieninvestition mit hoher Transparenz.

 

– Hohe attraktive Auszahlungen sind geplant. Zu Beginn 5,5% jährlich, dann ansteigend auf 5,75% pro Jahr. Laut Prognose liegt die Gesamtauszahlung inkl. Kapitalrückzahlung bei etwa 169%.