Archiv für die Kategorie ‘Nachhaltigkeit’

Bienen und Bauern retten: Machen Sie mit!

Sonntag, 19. Januar 2020

Zusammenfassung: Wer in Bayern wohnt erinnert sich noch an den überwältigenden Erfolg des Volksbegehrens Rettet-die-Bienen im vergangenen Jahr. Jetzt ist auf europäischer Ebene die vergleichbare Kampagne „Bienen und Bauern retten“ gestartet. Bis Ende September 2020 sollen sich über 1 Million Bürger aus der EU eintragen, so das Ziel der Initiatoren. Die Eintragung ist hier online möglich.

 

Biene auf Blüte

 

Die Kernforderungen der Initiative sind:

 

– schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestziden

– Maßnahmen zur Erholung der Biodiversität

– Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern

 

Von wem kommt die Initiative, wer steckt dahinter?

 

Hier zitieren wir die Initiative selbst:

 

Wir sind ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, basisdemokratischen Bewegungen, Imkerei-Verbänden, landwirtschaftlichen Initiativen und Wissenschaftler*innen.


Unser Ziel ist eine europäische Landwirtschaft, die den Bedürfnissen der Umwelt und der Menschen gleichermaßen gerecht wird. Gemeinsam wollen wir mindestens eine Million Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!" sammeln.


Mitglieder des Lenkungskreises:
Aurelia Stiftung (Deutschland)
Bund für Umwelt und Naturschutz (Deutschland)
Europäischer Berufsimkerverband (EU)
Friends of the Earth Europe (EU)
Générations Futures (Frankreich)
Global 2000 (Österreich)
Pesticide Action Network Europe (EU)
Umweltinstitut München (Deutschland)

 

Wie können Sie sich tiefer informieren und selbst online unterschreiben?

 

Alle Informationen finden Sie auf der Seite www.bienenundbauernretten.eu. Dort können Sie auch online die Bürgerinitiative unterstützen. Heute (19. Januar 2020) sind bereits 150.637 online Unterschriften gesammelt. Wenn Sie die Intiative gut finden, unterstützen Sie sie gleich jetzt und helfen Sie, die 1 Million Unterstützer zusammen zu bekommen.

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

RE 13 Meeresenergie Bay of Fundy: Erster Gezeitenkraftwerks-Fonds gestartet

Mittwoch, 08. Januar 2020

Die Weltmeere sind ständig in Bewegung. Nichts liegt näher als diese Energie zu nutzen. Seit den 1960er Jahren gibt es dazu Gezeitenkraftwerke. Die größte Kapazität ist in Südkorea zu finden. Mit dem neuen Angebot RE 13 fördern Sie ein auf 15 Jahre ausgelegtes Projekt in Kanada, das mit neuer und einfacher Technik gut planbaren Erneuerbare-Energien-Strom liefern möchte. Für die Anleger gibt es interessante Renditeprognosen mit 7,2 Prozent IRR und einen Frühzeichnerbonus von 3 Prozent p.a.

 

 

Standort für den RE 13 Meeresenergie: Bay of Fundy

Die kanadische Bay-of-Fundy: mit ca. 13 Metern der wohl größte Tidenhub der Welt.

 

Wo stehen die Gezeitenkraftwerke technologisch?

Die Nutzung der Meeresenergie liegt nahe – schließlich sind die Meere der Menschheit schon immer vertraut und Gezeiten minutengenau planbar. Aber die Technik hat es bisher nicht geschafft, einen verlässlichen und gut einsetzbaren Standard zu entwickeln. Vielleicht auch, weil die Gezeitenkraft für eine einzelne Nation oftmals zu wenig Potenzial bietet. Weltweit gesehen werden mit jährlich nutzbaren 1.500 bis 2.000 Terrawattstunden  erheblich viel Energie bereitgestellt. Dies entspricht damit dem drei- bis vierfachen des deutschen Strombedarfs.

 

Das erste Gezeitenkraftwerk wurde schon 1967 an der Atlantikküste in der Bucht von Saint-Malo mit „La Rance” in Betrieb genommen. Von dort bis zu dem im RE 13 finanzierten Konzept Force 1 war es ein langer Weg, der analog zu Windkraft über die Jahre zu einer erheblichen Steigerung der Wirkungsgrade geführt hat.

 

Die Vorteile der Gezeitenkraft sind:

  1. praktisch unendlich verfügbar
  2. deutlich vorhersagbarer als Wind- und Solarenergie
  3. höhere Energiedichte als Windenergie und eine
  4. sehr gute Planbarkeit des Ertrages

 

Gezeitenkraftwerke sind somit die optimale Ergänzung zur schwankungsanfälligen Wind- u. Solarenergie. Die im RE 13 mit Force 1 eingesetzten Gezeitenkraftwerke sind die Weiterentwicklung einer über mehrere Monate erprobten Technologie, bei der man eine üblicherweise bei Schiffsantrieben genutzte Technik verwendet und sie als Generatoren benutzt. 6 dieser Einheiten werden an einem Schiff schwenkbar angebracht und bringen sich im Betrieb selbst in Position. Das gesamte Schiff steigt und fällt mit Ebbe und Flut. Im RE 13 werden drei dieser Schiffe eingesetzt.

 

Da das Schiff am Eingang zu einer Bucht an einer Engstelle mit Seilen am Meeresgrund vertaut ist, können die während Ebbe- und Flut dort herrschenden hohen Strömungsgeschwindigkeiten ideal ausgenutzt werden.

 

Force-1 und RE 13: Die Technik des Gezeitenkraftwerks

Grundsätzlicher Aufbau der Kraftwerks. Der Schiffsrumpf wird über Taue flexibel am Meeresgrund befestigt.

 

Wie wird daraus ein attraktives Investment?

Natürlich birgt ein solches Projekt wie die Finanzierung von neu entwickelten Gezeitenkraftwerken überdurchschnittliche Risiken, da keine Erfahrungswerte vorliegen. Das Hamburger Emissionshaus Reconcept, seit seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren hauptsächlich für Windkraftwerke bekannt, hat deshalb die maximal möglichen Absicherungen eingezogen. So muss das Kraftwerk schlüsselfertig erstellt werden und eine Abnahmeprüfung bestehen, bevor es vom Projekt RE 13 tatsächlich übernommen wird.

 

Außerdem wurden Mindestverfügbarkeitzeiten vereinbart, so dass die Kraftwerke über das Jahr gesehen zu mindestens 95 Prozent der Zeit laufen müssen. Ansonsten drohen Strafzahlungen des Anbieter SME.

 

Schlussendlich wurde das Konzept so gewählt, dass die Investoren über die komplette Förderzeit der kanadischen Regierung von 15 Jahren investiert bleiben. Der Vorteil: ein Anschlussfinanzierungsrisiko oder ein Wiederverkaufsrisiko werden vermieden, denn kalkulatorisch geht man von einem Rückbau der Anlagen nach 15 Jahren aus.

 

Die Förderung erfolt übrigens ähnlich wie beim deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetz EEG über ein über 15 Jahre festgelegten, hohen Stromeinspeisetarif.

 

Für den chancenorientierten Anleger ergibt sich ein Investment mit interessanten Eckdaten: 7,2 Prozent jährliche Rendite, jährliche Auszahlungen und 16 Jahre Anlagehorizont.

 

Mehr zum RE 13 Meeresenergie Bay of Fundy

 

Weitere Informationen

 

–> Beitrag vom 29.11.2019: Gezeitenkraftwerke: Ist die Zeit reif für die Nutzung der Meeresenergie?

 

–> Interessantes 3-Minuten-Video über das Projekt und die Bay-of-Fundy vom Emissionshaus Reconcept

 

–> Das Projekt RE 13 Meeresenergie Bay of Fundy für Anleger

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Gezeitenkraftwerke: Ist die Zeit reif für die Nutzung der Meeresenergie?

Freitag, 29. November 2019

Bis 2050 wollen wir klimaneutral leben. Dazu gehört der Dreiklang aus Energiesparen, Kompensation unvermeidlicher Treibhausgase und der Nutzung der Erneuerbaren Energien. Bei den Erneuerbaren Energien wird die Meeresenergie bis dato noch kaum genutzt. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf mit Gezeitenkraftwerken. Wie weit ist die Technologie und sollte man hier Geld investieren?

 

 

Gezeitenkraftwerk Gerd Junker Reconcept Grünes Geld Firma Schottel

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker bei der Betriebsbesichtigung der Firma Schottel. Im Bild ist ein Schiffsantrieb zu sehen, die Basistechnologie für die Generatoren der Gezeitenkraftwerke wie für die Bay-of-Fundy geplant. Bild: Grünes Geld GmbH.

 

 

Tidenhub oder Wellenkraft?

 

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten die Energie des in den Meeren sich bewegenden Wassers zu nutzen: die Nutzung der Wellen im Meerwasser oder die Nutzung von Ebbe und Flut. Kommerziell genutzt wird davon heute jedoch nur der Tidenhub in Form von Gezeitenkraftwerken.

 

Wo sind Gezeitenkraftwerke im Einsatz? Welches Potenzial gibt es?

 

Die Technik ist gar nicht mehr so neu wie man denken würde: das älteste Gezeitenkraftwerk ist schon seit 1967 in Betrieb. Das größte Gezeitenkraftwerk ist mit einer Nennleistung von 254 MW in Südkorea zu finden. Allerdings sind die meisten bisherigen Kraftwerke mit relativ starken Eingriffen in die Natur verbunden gewesen, weil man Staudämme baute.

Hier die Top 5 Länder mit installierter Kraftwerkskapazität im Bereich Meeresenergienutzung:

 

 

Land

Installierte Kapazität in MW

Südkorea

511

Frankreich

246

Großbritannien

139

Kanada

40

Belgien

20

 

Das theoretische Potenzial für Gezeitenkraftwerke liegt im Bereich 1.500 bis 2.000 TWh Energie pro Jahr. Das ist weniger als mit Windkraft oder Photovoltaik erzielt werden könnte, aber es ist eine tolle Ergänzung im Energiemix. Immerhin 240 bis 320 Millionen Menschen könnten damit Ihre Stromversorgung abdecken.

Vorteile der Meeresenergie-Nutzung

 

  • * Praktisch unendlich verfügbare Energieform
  • * Sehr gut planbar: Die Gezeiten sind minutengenau planbar
  • * Die Gezeitenkraftwerke erzeugen mehr als 12 Stunden pro Tag gut kalkulierbar Strom

 

Die neue Technologie

 

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker hat am 20. November 2019 das Unternehmen Schottel in Dörth besucht, es ist der Hauptlieferant für den Anbieter SME für das neue Konzept von Gezeitenkraftwerken (Foto siehe oben im Beitrag).

 

 

Das Konzept sieht ein am Boden mit Stahlseilen verankertes Schiff vor, an dem hydraulisch aus dem Wasser und in das Wasser bewegbare Propellturbinen befestigt sind. Dieses Boot muss an einer Engstelle positioniert werden, die bei Ebbe und Flut von Wasser stark durchspült wird – klassischerweise ist das ein Meereseingang zu einer Bucht.

 

 

Man setzt bei Schottel also auf eine schwimmende Konstruktion mit mehreren kleinen Turbinen mit Generatoren. Die Generatoren können im Wartungs- oder Reparaturfall einzeln aus dem Wasser gehoben und gegen einen Ersatzgenerator ausgetauscht werden, so dass der Betrieb gleich wieder aufgenommen werden kann. In der Zwischenzeit kann man in Ruhe den defekten Generator warten oder reparieren.

 

 

Getestet wurde das System vor der Küste Schottlands und es hat überzeugt. Es soll nun in einem neuen Projekt in Kanada in der Bay-of-Fundy / Nova Scotia eingesetzt werden, das über einen Zeitraum von 15 Jahren mit einer Einspeisevergütung von 0,53 CAD / kWh gefördert wird. Die Bay of Fundy gilt als die Stelle mit dem höchsten Tidenhub der Welt von 13 Metern. Hamburg zum Vergleich hat einen Tidenhub von 3,7 Metern. Am gewählten Standort sorgt dieser Tidenhub für eine Wasserfließgeschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde.

 

 

 

Fazit

 

Wir müssen für die Energiewende alle Möglichkeiten nutzen, dazu gehört auch die effektive Nutzung der Meeresenergie. Der neue technologische Ansatz von Schottel ist vielversprechend und sollte bei den günstigen Bedingungen in der Bay-of-Fundy funktionieren – der Hersteller verspricht 95% Verfügbarkeit. Allerdings ist es Neuland und ein Erstprojekt, mit allen damit verbundenen Risiken. Funktioniert die Technik sollte mit der attraktiven kanadischen Förderung über 15 Jahre ein gutes Investment für alle dabei herausspringen, die bewusst den ökologischen Wandel mit einer neuen Technologie fördern wollen.

 

 

Weitere Informationen

 

Youtube-Video über Gezeitenkraftwerk in der Bay of Fundy, Kanada

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Auszeichnung für deutschen Anbieter von Solarbeteiligungen hep

Freitag, 25. Oktober 2019

Quelle: hep

 

„TOP nachhaltiges Investmentvermögen“

Seit 2008 vergibt das Fachmagazin BeteiligungsReport jährlich den Deutschen BeteiligungsPreis für besondere Leistungen bei Konzeption und Management in der Sachwertbranche.

 

 

Im Rahmen einer feierlichen Verleihung in Landshut am 11. Oktober 2019 erhielt hep den BeteiligungsPreis in der Kategorie „TOP nachhaltiges Investmentvermögen“ für den aktuellen Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“.

 

Orientierung für Investoren

Anleger interessieren sich verstärkt für Sachwertinvestments, deren Renditen weit über dem aktuellen Zinsniveau liegen. Der Juryvorsitzende Edmund Pelikan erläutert,  dass es das Ziel des Preises sei,  die positiven Vertreter dieser wichtigen Produktgattung für ein ausgewogenes Assetportfolio aus der Masse herauszuheben.

 

Der ausgezeichnete Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ investiert mittelbar in Photovoltaikanlagen. Dabei liegt der Investment-Fokus auf den USA, Kanada, Japan, Australien, Europa und Taiwan. In diesen Zielländern ist das Umfeld für die Einspeisung von Strom aus Solaranlagen gut, da sie alle über ein politisch stabiles Umfeld und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen verfügen.

 

Quelle: hep

 

 

Zum 30. September waren rund 13,5 Millionen Euro des Investitionsvolumens platziert, dies sind 45 Prozent vom Gesamt-Investitionsvolumen. Die Platzierung verläuft plangemäß und der Fonds erfreut sich einer hohen Nachfrage im Markt, gerade im Rahmen der Klimadebatte und dem Wunsch vieler Anleger, umweltfreundlich zu investieren. Eine Beteiligung ist ab 20.000 Euro zzgl. Agio in Höhe von 3 Prozent möglich.
 
 

2x bestes Kabarett: ZDF „Die Anstalt“ und Jan Böhmermann in „Neo Magazin Royal“ klären über nicht-ethische Geldanlagen auf

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Quelle: Pixabay

 

 

Sehenswert: „Die Anstalt“  zum Thema Klimaschutz

 

Sehen Sie hier (bis 30.09.2020 verfügbar):

 

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-1-oktober-2019-100.html

 

Max Uthoff und Claus von Wagner haben in der ZDF Anstalt vom 1. Oktober über die wahren Hintergründe der Verhinderung des Klimaschutzes in Deutschland aufgeklärt. Treffend und  klug recherchiert nehmen die beiden Protagonisten die fehlerhafte EEG Umlagenberechnung und den Niedergang des deutschen Klimaschutzes aufs Korn.

 

Genauso treffend: Jan Böhmermann im ZDF / Neo Magazin Royale

 

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang, was Jan Böhmermann  im November 2018 im Neo Magazin Royale zum Thema Geldanlage zu sagen hatte:

 

https://www.youtube.com/watch?v=_91Gmb7HN7U&t=9s

 

Wir beraten Sie gerne zu nachhaltigen und ehrlichen Investments. Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf!

10 Punkte die Sie bei der jeder Blockheizkraftwerk Beteiligung beachten sollten

Dienstag, 20. August 2019
Zusammenfassung: Angebote zur Beteiligung an Blockheizkraftwerken klingen verlockend. Hohe Renditen bei angemessener Sicherheit. Aber Achtung: Sie sollten 10 Punkte bei jeder Blockheizkraftwerk Beteiligung beachten.

 

 

Holzhacken kann man sich sparen bei Blockheizkraftwerken (Bildquelle: Pixabay)

 

 

Der Zubau an Solarpanels im Jahr 2018 lag deutlich unter den Erwartungen und Hoffnungen. Die Energiewende weg von fossilen Energieträgern ist jedoch unbetritten. Im  Jahr 2017 wurden insgesamt 410 Terawattstunden (1 TWh entspricht 1 Milliarde Kilowattstunden) aus erneuerbaren Energien bereitgestellt.  36,2 Prozent des Bruttostromverbrauchs stellen erneuerbare Energien.

 

Die großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW versuchen halbherzig die Dickschiffe zu wenden und Richtung klimafreundlicher Energieversorgung zu lenken. Der Mut fehlt jedoch und an herkömmlichen Energieträgern wie der Braunkohle wird wie am Beispiel Hambacher Forst gut zu sehen ist, festgehalten. Die Börsen strafen die Unternehmen nun nicht mehr wie 2015 mit rapiden Kursrückgängen von 40 Prozent ab, sondern honorieren die Bemühungen. So liegt RWE beispielsweise auf Ein-Jahres-Sicht mit knapp 4,4 Prozent im Plus.

 

Der Zubau von neuen Windkraftanlagen stößt an den Widerstand der Bevölkerung, die Förderung von Photovoltaikenergie wurde immer mehr gekürzt. Damit entstehen neue Möglichkeiten. In den Fokus der Investoren und ökologischen Geldanlegern rückt in den letzten Jahren zunehmend die Kraft-Wärme-Kopplung oder auch Blockheizkraftwerk Technologie. 

 

Interessant ist dies, da dort das Kapital rentabel und zukunftsorientiert angelegt wird. Meist mit relativ kurzen Laufzeiten versehen entsprechen die Beteiliungsangebote den Wünschen der Anleger.

 

 

Grünes Geld sammelt seit 18 Jahren Erfahrung und kennt und empfiehlt seit mehreren Jahren Blockheizkraftwerke als Anlagemodelle. Die meist gestellten Fragen und wichtigsten Punkte möchten wir hier aufgreifen: (auf den Punkt klicken, um zur Antwort zu kommen)

 

  1. Wie funktioniert eine Geldanlage in ein Blockheizkraftwerk eigentlich?
  2. Wieso baut man nicht überall Blockheizkraftwerke?
  3. Ist die Technik überhaupt robust genug?
  4. Was passiert, wenn der Hersteller der Blockheizkraftwerke pleite geht?
  5. Kann ich damit auch Steuern sparen und die Abschreibungen gelten machen?
  6. Wie sicher ist eine Blockheizkraftwerks-Beteiligung?
  7. Welche Auswirkungen hat die Kürzung von staatlichen Förderungen?
  8. Im Bereich der Erneuerbaren Energien wurde in der Vergangenheit schon viel Geld verloren. Droht das hier auch?
  9. Sind denn die Kosten bei den Produkten nicht viel zu hoch?
  10. Wie sieht denn der Ausstieg bei Blockheizkraftwerks-Projekten aus?

 

1.) Wie funktioniert eine Geldanlage in ein Blockheizkraftwerk eigentlich?

 

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind einen Blick wert

Nicht nur in der Theorie gut: Blockheizkraftwerke

Zunächst muss man grundlegend verstehen, was ein Blockheizkraftwerk (oder auch Kraft-Wärme-Kopplung) ist: vereinfacht ausgedrückt eine Heizungsanlage, die neben Wärme auch Strom produziert. Technische Basis ist meist ein modifizierter Verbrennungsmotor, wie er in Autos, Lastkraftwagen oder Schiffen zum Einsatz kommt. Gespeist wird er in der Regeln mit Erdgas oder Holzhackschnitzeln, ein Betrieb mit anderen Kraftstoffen wie Bio-Gas ist ebenso machbar.

 

Welche prinzipiellen Vorteile hat diese Technik?

 

– durch die doppelte Nutzung der eingespeisten Energie ist der Wirkungsgrad mit bis zu 90 % sehr hoch (Wikipedia Blockheizkraftwerk)

– es entstehen fast keine Leitungsverluste, da das BHKW am Standort des Verbrauchs betrieben wird

– bei Nutzung von Erdgas oder Holz: sehr gute ökologische Bilanz

 

Die häufigste Geldanlage in BHKW’s ist die gemeinsame Investition mit anderen Anlegern in ein Projekt, welches dann Blockheizkraftwerke einkauft und mit den Strom- und Wärme-Erlösen sowie dem Verkauf des BHKW, Einnahmen erzielt. Man kann in diesem Fall von einer Direktbeteiligung an Blockheizkraftwerken sprechen, da die Anlagen direkt der Gesellschaft gehören, an der sich der Anleger beteiligt.

 

Die Geldanlage des Anlegers teilt dabei das Schicksal der Blockheizkraftwerke: läuft alles nach Plan, werden ansehnliche Renditen erzielt. Bei Projektproblemen können andererseits die Einnahmen für die Anleger kleiner oder ganz ausfallen und unter ungünstigen Umständen die Einlage gefährdet sein.

 

Die Anleger haben als Gesellschafter einer GmbH weitgehende Mitbestimmungsrechte und Informationsrechte. Unter anderem stimmen sie über die Höhe der Ausschüttungen ab und können die Geschäftsführung austausche.

 

Nicht zu verwechseln dazu sind Geldanlagen in Genussscheinen oder Anleihen. Hierbei handelt es sich um Schuldverschreibungen von Unternehmen, die auf Euro lauten und die keinerlei Mitspracherechte gewähren. Man ist von der Geschäftsführung abhängig und bei schlechtem Geschäftsverlauf oder Managementfehlern bleiben die Zahlungen einfach aus. Ein warnendes Beispiel ist der Fall des 2014 insolvent gegangenen Windkraftbetreibers Prokon, der stark auf Genusscheine setzte. Auch Währungskrisen oder hohe Inflationsraten treffen Anleger in Genussscheinen oder Anleihen.

 

2.) Wieso baut man nicht überall Blockheizkraftwerke?

 

In der Tat sehen die Ziele der Bundesregierung aggressive Ausbauziele für Blockheizkraftwerke vor. Aufgrund der Zuverlässigkeit, Grundlastfähigkeit und der bewährten Technik sind Blockheizkraftwerke eine wichtige Brückentechnologie auf dem Weg zu einer 100-prozentigen Energieversorgung mit CO2 freien Technologien.

 

Die Bundesrepublik Deutschland will eigentlich 25 Prozent des Strombedarfs durch Blockheizkraftwerke bis 2020 decken. Dieses Ziel scheint allerdings aufgrund fehlender unterstützender Maßnahmen kaum zu erreichen zu sein.

 

Der Ausbau scheitert derzeit daran, dass sich Blockheizkraftwerke finanziell nur dann lohnen, wenn eine kontinuierliche Auslastung im Jahresverlauf sichergestellt werden kann. Wichtig ist das besonders im Bereich der Wärmenutzung, denn in vielen Fällen kann die produzierte Wärme in den Sommermonaten nicht abgenommen werden.

 

In finanziell lohnenden Projekten wird das Blockheizkraftwerk also zur Deckung der Grundlast eingesetzt werden. Damit ist sichergestellt, dass auch in den kritischen Monaten Juni bis August das Blockheizkraftwerk in Betrieb sein kann.

 

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

 

3.) Ist die Technik von Blockheizkraftwerken überhaupt robust genug?

 

Die Technik von Blockheizkraftwerken ist aus anderen Einsatzbereichen abgeleitet, konkret ist die Basis meist ein Motor aus dem Bereich der Lastkraftwagen.

 

Mit solchen Motoren sind seit Jahrzehnten Erfahrungen gesammelt worden. Der Einsatz als Blockheizkraftwerk gilt dabei als relativ schonender Einsatz, da es sich um einen relativ konstanten Betrieb in optimalem Zustand handelt. Die Temperaturschwankungen der Umwelt sind deutlich niedriger als beispielsweise beim Einsatz in einem LKW.

 

Die Gesamtlebensdauer des Blockheizkraftwerkes hängt zwar von vielen Einflussfaktoren ab, eine Einschätzung des Fraunhofer-Instituts ISI geht jedoch generell von 15 oder mehr Betriebsjahren aus.

 

 

4.) Was passiert, wenn der Hersteller der Blockheizkraftwerke pleite geht?

 

Die Ausfall-Gefahr des Herstellers ist im Bereich der Blockheizkraftwerke weniger wichtig als zum Beispiel im Bereich der Windkraft-Anlagen-Bauer, da dort ein nochmals längere Betrieb vorgesehen ist und die Anbieter in der Regel eine kürzere Historie haben als bei Blockheizkraftwerken.

 

Sollte jedoch ein Anbieter der Blockheizkraftwerke aus dem Markt ausscheiden, gibt es – angelehnt an die Gegebenheiten im Kraftfahrzeugbereich – für alle wesentlichen Komponenten eine langfristige Ersatzteil-Bevorratung.

 

Das Know-How für die Reparatur der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ist vielfältig in Deutschland vorhanden, so dass auch hier kein Engpass droht.

 

5.) Kann ich damit auch Steuern sparen und die Abschreibungen gelten machen?

 

Es kann mit den Blockheizkraftwerks-Beteiligungen ein Steuer-Stundungseffekt erzielt werden, man kann also die steuerliche Belastung in die Zukunft verschieben. In der Zwischenzeit „arbeitet“ das Geld, man spart also auf indirektem Wege Geld ein. Klassische „Steuersparmodelle“, wie es sie früher gab, sind durch die aktuelle Gesetzgebung unterbunden worden. Aber auch eine Steuerstundung kann sich schnell mit ein paar hundert bis einigen tausend Euro in Ihrem Geldbeutel positiv auswirken.

 

Für die KWK-Beteiligung wird in aller Regel eine Gesellschaft (oftmals GmbH & Co. KG) gegründet, innerhalb welcher die Abschreibungen der Blockheizkraftwerke steuerlich geltend gemacht werden. Insofern werden also steuerliche Mittel zur Optimierung genutzt, allerdings bereits auf Ebene der Gesellschaft.

 

6.) Wie sicher ist eine Blockheizkraftwerks-Beteiligung?

 

Jedes Projekt unterliegt typischen Projekt-Risiken, so auch Blockheizkraftwerks-Beteiligungen. Alle denkbaren und heute bekannten Risiken sind in der Beschreibung des Projekts (Verkaufsprospekt) detailliert aufgeführt.

 

Grundsätzlich sind bei Kraft-Wärme-Kopplungs-Projekten jedoch einige sicherheitsförderliche Punkte vorhanden. Durch den im Vergleich zu anderen Technologien wie Photovoltaik oder Windkraft relativ niedrigen Investitionskosten pro Standort werden meist sehr viele Standorte realisiert. Wenn in einem Projekt 20 Standorte vorhanden sind, ist das Risiko einfach besser gestreut, als wenn nur 1 oder 2 Standorte vorhanden sind.

 

Auch die Abhängigkeit von staatlichen Förderungen birgt bei Blockheizkraftwerk-Projekten wenig Gefahr. Wesentliches Gesetz ist in Deutschland das “Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung”, kurz KWK-G. Während Solar- und Windkraftprojekte existenziell von staatlichen Zuschüssen (Energie-Einspeisegesetz EEG) abhängen, sind die staatlichen Vorteile bei Kraft-Wärme-Kopplungsprojekten gering. Die Anbieter gehen in den Prognosen deshalb von keiner wesentlichen Gefahr durch eine Kürzung staatlicher Hilfen aus.

 

Auch die technischen Risiken sind gering. Die Basistechnologie wird seit mehr als hundert Jahren genutzt und auch der Einsatz als Blockheizkraftwerk ist mittlerweile seit mehreren Jahrzehnten erprobt.

 

Natürliche Risiken wir Schwankungen der Sonneneinstrahlung (Photovoltaik-Kraftwerke) oder Schwankungen der Windgeschwindigkeiten (Windkraft Beteiligungen) spielen bei Blockheizkraftwerken keine Rolle.

 

Kurzum: sicherlich sind Risiken vorhanden. Im Vergleich zu den Vorteilen erscheinen sie jedoch gering.

7.) Welche Auswirkungen hat die Kürzung von staatlichen Förderungen?

 

Dazu sollte man sich die grundsätzliche Erlös-Situation einer Beteiligung an Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ansehen. Die Erlöse stammen dabei hauptsächlich aus

 

– der Veräußerung thermischer und elektrischer Energie

– den damit verbundenen vermiedenen Netznutzungsentgelt- und Energiesteuererstattungen

– sowie der Kraft-Wärme-Kopplungszuschlägen.

 

Dabei geht die Kalkulation typischerweise von Veräußerungspreisen der elektrischen Energie an Endkunden in Höhe von 15 bis 20 Cent / kWh aus.

 

Strom, der nicht direkt vor Ort verbraucht, sondern in das lokale Stromnetz des örtlichen Energieversorgers eingespeist wird, gibt es die vermiedenen Netznutzungsentgelt- und Energiesteuererstattungen. Hintergrund ist, dass der örtliche Energieversorger bei dem üblichen Bezug des Stroms über die bundesweiten Mittel- und Höchstspannungsnetze Nutzungungsentgelte entrichten muss, die ihm beim Strom aus den BHKW’s entfallen. Auch diese Entgelte schwanken, können aber mit 0,5 bis 1,5 Cent pro eingespeister kWh Strom angenommen werden.

 

Die thermische Energie wird zu einem Preis von 4 bis 6,5 Cent pro kWh abgeben.

 

Im Verhältnis mit diesen Einnahmen ist der staatliche Zuschuss eines KWK-Zuschlags zu setzen. Dieser beträgt heute, abhängig von der Anlagengröße, zwischen 1,8 Cent und 5,4 Cent pro kWh. Er beträgt also nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Einnahmen des Gesamtprojektes.

 

Sollte dieser KWK Zuschlag also gekürzt werden, wäre das für die Blockheizkraftwerke-Projekte recht gut verkraftbar (anders als zum Beispiel einen Kürzung im Bereich Windkraft-Anlagen, wo die Zuschüssen teilweise 80% der Einnahmen ausmachen).

 

 

 

8.) Im Bereich der Erneuerbaren Energien wurde in der Vergangenheit schon viel Geld verloren. Droht das hier auch?

 

Die Geschichte der Erneuerbaren Energien in Deutschland reicht bis zum Anfang der 90er Jahre zurück. Viel Pionierarbeit wurde geleistet und viel musste getestet und erprobt werden.

 

Dabei gingen auch Projekte schief oder erzielten nicht die ursprünglich erhofften Gewinne.

 

Ein anderer Fall liegt bei dem durch die Medien gegangenen Insolvenzfall des Windkraftbetreibers Prokon (Anfang 2014). Dort wurde die Insolvenz weniger durch die Windkraftanlagen, sondern viel mehr durch eine Reihe von Management-Fehlern ausgelöst, unter anderem wurde viel Kapital in Projekte außerhalb des Windkraftsektors investiert. Es zeigte sich in der Folge allerdings die Werthaltigkeit der insgesamt 318 Windkraftanlagen, denn den Anlegern bliebe trotz Insolvenz rund die Hälfte Ihres Kapitals erhalten (Stand August 2015).

 

Meine Erfahrung aus den letzten 15 Jahren und der Vermittlung von fast 100 verschiedenen Erneuerbaren Energien Projekten zeigt jedoch, dass sich mittlerweile die ganz überwiegende Anzahl der Projekte sich so entwickelt, wie man das geplant hat. Entsprechend kann man auch bei den aktuellen Blockheizkraftwerk-Projekten davon ausgehen, dass einer prognosegemäßen Entwicklung nichts im Wege steht.

 

 

9.) Sind denn die Kosten bei den Produkten nicht viel zu hoch?

 

 

In der Tat wird immer wieder vor hohen Kosten bei Beteiligungen und Projekten gewarnt. Die Erstellung von aussagefähigen Prospekten, von Gutachten und die Punkte wie Verwaltung & Vertrieb kosten in der Tat viel Geld.

 

Aufgrund der Investitionsvolumen von mehreren Dutzend Millionen Euro, teilweise mehr als 100 Millionen Euro, relativieren sich diese Kosten allerdings.

 

Letztlich sind die in Aussicht gestellten Renditen bei Blockheizkraftwerks-Beteiligungen von 6 bis 11 Prozent eine Betrachtung „nach Kosten“ und im Vergleich zum eingegangenen Risiko attraktiv.

 

10.) Wie sieht denn der Ausstieg bei Beteiligungen an Blockheizkraftwerken aus?

 

In der Regel wird bei aktuellen Blockheizkraftwerks-Projekten der Ausstieg über eine angenommene Veräußerung der Blockheizkraftwerke nach einer Laufzeit von zum Beispiel 6 Jahren oder 10 Jahren angenommen. Der dann zu erzielende Veräußerungserlös ist nicht genau bestimmbar. Manche Anbieter gehen zum Beispiel von pauschal 20% des Anschaffungspreises aus, andere zinsen zukünftig zu erwartende Erlöse auf den Verkaufszeitpunkt ab.

 

 

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen einige wichtige Fragen zur Geldanlage in Projekte mit Blockheizkraftwerken beantworten. Ich stehe Ihnen gerne für weitere Fragen, für eine Erweiterung der Liste oder für Kommentare und Anmerkungen zur Verfügung. Rufen Sie bei uns an unter 06021-369 29-19 oder schreiben Sie uns:

 

 

 

Für mich interessante Windkraft Projekte

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

 

 

7. Wissen, wem man vertrauen kann

Wer sein Geld nachhaltig anlegen will, findet für nahezu jede Anlagesumme eine Vielzahl sinnvoller Investments. Dennoch sorgt dieser wachsende Markt auch für Verunsicherung, denn welchem Finanzdienstleister kann man vertrauen?

 

Bei der Vertrauensfrage geht es zum einen um die solide Verwaltung der Anlage, zum anderen aber auch darum, wie konsequent dem Nachhaltigkeitsansatz gefolgt wird.

 

Sicher gehen Sie bei Spezialisten, die den Nachhaltigkeitsgedanken ins Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit stellen und nicht als wie ein beliebiges Produkt mit anbieten.

 

Grünes Geld hat von Anfang an auf ethische, soziale und ökologische Geldanlagen gebaut und zählt damit zu den Pionieren im Markt. Wenn Sie mehr über das Angebot von Grünes Geld, dem erfahrenen Finanzexperten im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen erfahren wollen, finden Sie HIER ausführliche Informationen zu Aktien-, Anleihe- und Immobilienfonds, fondsbasierte Lebens- und Rentenversicherungen sowie zu interessanten Sachwerten.

 

 

 

 

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

Plastiktüte? – Nein Danke!

Dienstag, 09. Juli 2019
Zusammenfassung: Plastik ist überall präsent. Der sparsame und sinnvolle Einsatz ist auch noch vertretbar. Zum echten Problem wird Plastik, wenn es in die Natur gerät. Deshalb lautet das Gebot der Stunde: Plastik vermeiden! Besonders dann, wenn es nur als einmalige Verpackung dient.

 

 

„Hemdchenbeutel“ am Obststand – jetzt lieber einen Korb geben!

 

 

Bio-Lebensmittel und Öko-Produkte boomen in Deutschland. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Herkunft ihrer Konsumgüter, natürliche Materialien liegen im Trend. ABER: Deutschland ist auch ein Plastikland.

 

Insgesamt 95.000 Tonnen Kunststoff wandern allein durch Plastiktüten verursacht bereits nach einem kurzen Einsatz in den Müll – oder in den Sammelsack aus Plastik vom „Grünen Punkt“. Das sind rund 6,1 Milliarde Plastiktüten aus dem Handel plus 3,1 Milliarden der sogenannten Hemdchenbeutel. Diese kommen vor allem an den Obst- und Gemüseständen der Verbrauchermärkte zum Einsatz.

 

Alles in allem liegt Deutschland mit rund 76 Plastiktüten pro Person und Jahr unter dem durchschnittlichen Verbrauch der europäischen Nachbarstaaten. Denn hier werden im Schnitt immerhin fast 200 Plastiktüten verbraucht – dabei sind die dünnen Hemdchenbeutel nicht mitgezählt.

 

 

 

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FFB FondsdepotJunior – Zeitgemäßes Sparen für Kinder und Enkel

Dienstag, 11. Juni 2019
Zusammenfassung: Regelmäßige Geldgeschenke für Kinder sind ein beliebtes und wertiges Geschenk. Um eine gute Rendite zu erzielen, sind Fondsparpläne sinnvoll, Fondsthemen sollten ökologisch und nachhaltig sein. Mit dem kostenlosen FondsdepotJunior der FFB wird dafür ein guter Rahmen geschaffen.

 

 

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Geldgeschenke zur Geburt sind bei Freunden und Verwandten beliebt, denn die Eltern wissen meist am besten, was noch dringend benötigt wird. Und das sind nicht unbedingt Wickelkommode und Kuscheltier, sondern – in die Zukunft geblickt – eine gute Ausbildung und ein solider Start ins Leben. Großartig also, wenn Großeltern oder Paten regelmäßig eine Summe für den neuen Erdenbürger anlegen können.

 

Aber auch ohne solvente Verwandte ist Sparen für zukünftige Ereignisse sinnvoll und möglich. So entscheiden sich vielfach auch Eltern dafür, monatlich etwas für den Nachwuchs zurückzulegen, beispielsweise das Kindergeld.

 

Wer für seine eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder regelmäßig Geld sparen möchte, sieht sich allerdings in Zeiten des Niedrigzinses vor neue Fragen gestellt. Denn das ehemals sichere Sparbuch bringt nicht einmal mehr die Zinsen, um die Inflation auszugleichen und die beliebten Bundesschatzbriefe wurden Ende 2012 bereits komplett eingestellt.

 

Kostenfrei Geld anlegen – FondsdepotJunior

Wer also für die Zukunft der Kinder finanziell vorsorgen möchte, musst neue Wege beschreiten. Eine zeitgemäße und attraktive Anlageform bietet jetzt das kostenfreie FondsdepotJunior der FIL Fondsbank GmbH, kurz FFB. Die FFB mit Sitz in Frankfurt, hat sich auf Depot- und Kontolösungen für Anleger spezialisiert und betreut aktuell mehr als 575.000 Kundendepots mit 15,4 Milliarden Euro Vermögen.

 

Fondsanlagen bieten gegenüber den klassischen Sparangeboten höhere Renditechancen. Durch langfristiges Anlegen können mögliche Schwankungen ausgeglichen und ein Wertzuwachs durch Wiederanlegen der Erträge erzielt werden. Darüber hinaus ist der Aufwand der Pflege eines Fondsdepots vergleichsweise gering.

 

Wer das Onlinedepot abschließt, zahlt bis zur Volljährigkeit des Kindes keine Depotführungsgebühren. Das Angebot gilt ab einer Einlage von 25 Euro monatlich. Wenn zu den regelmäßigen Beträgen ab und an Extra-Einzahlungen kommen, sind diese jederzeit ab 50 Euro möglich. So können Geldgeschenke zu besonderen Anlässen ebenfalls sinnvoll angelegt werden. Es fallen als Nebenkosten ausschließlich die üblichen Ausgabenaufschläge beim Fondskauf sowie Transaktionskosten bei börsengehandelten Fonds (ETF) an.

 

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Alles öko? – 10 wichtige Naturmaterialien zur Textilherstellung

Freitag, 07. Juni 2019
Zusammenfassung: Kleidung ist ein menschliches Grundbedürfnis. In Deutschland wird dieses Bedürfnis mehr als befriedigt - die meisten Kleiderschränke sind gut gefüllt. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist daher der Leitspruch „Qualität statt Quantität“ ein guter Kompass durch die Konsumwelt. Wir stellen die 10 wichtigsten Naturmaterialien zur Textilherstellung vor.

 

 

Bisher erschien in der Serie „Alles öko?“: Büro & Schule

Die nächste Folge erscheint Mitte November: Küche & Einkaufen

 

Textilien: Chemie-Cocktail oder natürliche Materialien?

 

„Kleider machen Leute“ – der alte Spruch hat kaum an Wahrheit eingebüßt. Die Art sich zu kleiden, sagt noch immer viel über Menschen aus. Auch Modeverweigerer zeigen mit ihrem Stil, dass Ihnen Kleidung gleichgültig ist. Denn in der Mode ist es wie in Beziehungen: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Und so lässt sich aus der Kleidung eines Menschen viel lesen. Kleidungsstücke geben Auskunft über die Herkunft einer Person, über die Höhe des Einkommens, die Einstellung zu Qualität, zum Zeitgeist und vieles mehr. Aber Kleidung kann ausgetauscht, abgelegt, verliehen werden – und schon gerät der gesamte Wertekanon wieder durcheinander und sagt nichts über die wirkliche Einstellung einer Person. „Kleider machen Leute“ gilt also nur für einen Augenblick.

 

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Cittàslow – Die entschleunigte Stadt

Montag, 03. Juni 2019
Zusammenfassung: Immer mehr Städte verlieren ihre kulturelle Identität, besonders in den Innenstädten ist eine rasante Angleichung durch Ladenketten und Franchise-Unternehmen zu beobachten. Gegen diese Entwicklung tritt die Cittàslow-Bewegung ein. Ziel der durch den Slow Food-Gedanken inspirierte Gruppierung ist es, die regionalen Besonderheiten zu stärken und zu betonen und damit die Lebensqualität generell zu verbessern.

 

 

Vielfalt bringt mehr Aufenthaltsqualität in die Städte.

Entschleunigung, Achtsamkeit, mehr Bewusstsein für die Umwelt mit all ihren zahlreichen Facetten. Immer mehr Menschen interessieren sich für Konzepte abseits der hektischen Betriebsamkeit der Großstädte und dem durchgetakteten Arbeitsleben. Und auch wenn vieles nicht im Lebensalltag konsequent umgesetzt werden kann – die Nachfrage nach sinngebenden, einfachen Dingen und Prozessen steigt und ist vielfach eine Kraftquelle in Freizeit und Urlaub. Ein Konzept, bei dem viel Wert auf den natürlichen Ablauf der Arbeits- und Herstellungsprozesse gelegt wird, ist die Slow Food-Bewegung.

 

Seit rund dreißig Jahren setzen sich die Anhänger dieser Bewegung für gutes Essen und ein gemäßigtes Lebenstempo ein. Dabei fühlt sich Slow Food nicht ausschließlich dem Thema Lebensmittel verspflichtet, sondern hat auch zum Ziel, kulturelle und traditionelle Werte zu bewahren und die spezifischen Eigenheiten jeder Region zu fördern und zu erhalten.

 

 

Die Slow-Bewegung breitet sich aus

Ende der neunziger Jahren formierte eine neue Bewegung, die durch die Slow Food-Prinzipien inspiriert wurde: die Cittàslow (cittaslow), die entschleunigte Stadt. Bis 2003 wurde auch der Begriff der Slow City offiziell verwendet, der teilweise noch immer gebräuchlich ist.

 

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