Archiv für die Kategorie ‘ökologischer Fußabdruck’

„Es grünt so grün“ – Urban Gardening entwickelt sich zum Trend

Freitag, 19. Oktober 2018
Zusammenfassung: Großstadtleben, Selbstversorgung und Kommunikation. Unter diesen drei Schlagworten lässt sich der Trend zum Urban Gardening zusammenfassen. Immer mehr Stadtbewohnter engagieren sich in vielfältigen Projekten, produzieren nachhaltig Lebensmittel und verbessern Klima und Lebensqualität.

 

 

Selbst angebaut und geerntet schmeckt es nochmal so gut.

Es ist noch nicht so lange her, da hing Kleingärtnern noch der Ruf eines verschrobenen Spießers an, der – als Ausgleich für das Alltagsleben in der Stadt – am Wochenende in seiner Parzelle kleine Mengen an Obst, Gemüse und Blumen züchtet und im Vereinsheim ein Feierabend-Bier trinkt.

 

Ob diese Idylle in Reinkultur jemals so existiert hat, sei dahin gestellt. Fakt ist, dass immer mehr „Stadtmenschen“ Gartenarbeit für sich neu entdeckt haben. Dabei sind in den vergangenen Jahren viele interessante Projekte entstanden, die unter dem Begriff Urban Gardening, also Gärtnern in der Stadt, zusammengefasst werden.

 

 

Ursprünge des Urban Gardening

Eigentlich ist Urban Gardening keine neue Entwicklung. Mit der Entstehung der Städte war es von je her von Bedeutung, die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Da die Transportwege vom Land in die Stadt teilweise beschwerlich und lang waren, wurde auch in den Stadtvierteln Landwirtschaft und Viehzucht – wenn auch in einem bescheideneren Ausmaß – betrieben. Mit diesen Stadtgärten konnten Versorgungsmängel in Kriegs- und Krisenzeiten überbrückt werden.

 

Damit dient Urban Gardening nicht nur Projekten à la „Unser Stadt soll schöner werden“ sondern kann auch heutzutage noch ein relevanter Faktor in der Versorgung der städtischen Bevölkerung darstellen. Nach den verheerenden Folgen des Hurrikans Katrina im Süden der USA zeigte sich, dass es in den betroffenen Regionen bereits nach drei Tagen zu Versorgungsengpässen kam.

 

 

 

Licht und Luft für die Stadtbevölkerung

Stadtnahes Gärtnern – klassische Schrebergärten.

Der Leipziger Arzt Moritz Schreber erforschte im 19. Jahrhundert die negativen Auswirkungen des Stadtlebens zu Beginn der Industrialisierung. Um Kindern ein gesünderes Umfeld zu bieten, empfahl er „Armen- und Specialgärten“ als Ausgleich für das naturferne Leben in den städtischen Mietskasernen. Die daraufhin entstehenden Schrebergartenkolonien gehen zwar nicht direkt auf die Initiative Schrebers zurück, folgen aber seiner Empfehlungen, Licht, Luft, Sonne und Bewegung als wichtigen Teil der Gesundheitsvorsorge für Stadtkinder zu ermöglichen. Noch heute ist die Schrebergartenkultur rund um die industriellen Ballungszentren weit verbreitet. Im Ruhrgebiet ist die Kleingarten-Kultur noch immer fest im Selbstverständnis der Region verankert.

 

Neue Impulse erhielt das städtische und stadtnahe Gärtnern in den 1970er Jahren. So fanden sich Menschen in den New Yorker Community Gardens zusammen und bewirtschafteten gemeinsam städtisches Brachland. Neben der Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln steht dabei auch die Kommunikation im Mittelpunkt der Projekte in Manhatten, Brooklyn und vielen anderen Teilen des „Big Apple“. Bekanntheit erlangten die Urban Gardening Projekte auch 1990 durch den US-Film „Green Card“ von Peter Weir. Hauptdarstellerin Andy MacDowell engagierte sich darin beruflich und privat für die Begrünung der Innenstadt.

 

 

Boom regionaler Produkte

Immer mehr Urban Gardening-Projekte engagieren sich für mehr Grün in den Städten, nachhaltige Bewirtschaftung der zur Verfügung sehenden landwirtschaftlichen Flächen und die umweltschonende Produktion von regionalen Lebensmitteln.

 

Damit schaffen Urban Gardening-Projekte nicht nur einen angenehmen Ausgleich für Städter zum Arbeitsleben fernab der klassischen Landwirtschaft, sondern fördern auch relevante politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

 

Offene Gartenprojekte stärken Verantwortung und Gemeinsinn.

Wer seine Lebensmittel – mindestens teilweise – selbst herstellt, konsumiert quasi automatisch bewusster. Denn wer selbst gepflanzt, gejätet, geerntet und zubereitet hat, weiß die geleistete Arbeit zu schätzen und sieht viele Nahrungsmittel mit anderen Augen. Das selbst angebaute Obst und Gemüse ist damit mehr als nur ein Nahrungsmittel. Die Produkte stehen für selbstbestimmten und verantwortlichen Konsum. Auch wenn der Erntesegen nicht generell üppig ausfällt, liefert Urban Gardening den ökonomischen Gegenentwurf zur Macht der multinationalen Lebensmittelkonzerne. Die Wertschätzung und das steigende Interesse an Produkten aus heimischem Anbau entsprechen damit den Prinzipien der Slow Food-Bewegung, die sich für gute, saubere und faire Nahrungsmittel stark macht.

 

Diese Identifikation mit den regionalen und saisonalen Lebensmitteln stärkt auch die Identität der Gemeinschaft. Und auch wenn diese Formen der Subsistenzwirtschaft in unseren Großstädten teilweise noch eher symbolischer Natur sind, gelten sie als Wegweiser für eine nachhaltigere Entwicklung. Schließlich werden ähnliche Projekte in ärmeren Ländern als Hilfe zur Selbsthilfe auch von internationalen Organisationen unterstützt, denn hier ist die Subsistenzwirtschaft überlebenswichtig. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind auch die Aktivitäten von Vandana Shiva. Die Trägerin des alternativen Nobelpreises propagiert die Nutzung traditioneller Anbaumethoden und des eigenen Saatgutes, um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen und von Saatgut, Düngemitteln und Pestiziden internationaler Anbieter unabhängig zu machen.

 

 

Umwelt- und klimafreundliche Stadtentwicklung

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKWSelbstversorgung ist ein wichtiger Leitgedanke in der Philosophie des Urban Gardening. Aber auch die Verantwortung für Umwelt und Klima sind wichtige Treiber der Entwicklung. Dabei profitiert nicht nur das urbane Klima von den wachsenden grünen Oasen der Städte. Da die regionale Versorgung mit Lebensmitteln Transportwege auf ein Minimum reduzieren, wird auch der CO2-Ausstoß vermindert. Weitere Einsparungspotenziale ergeben sich durch effizient genutzte Anbauflächen.

 

Vielfach leisten Urban Gardening-Projekte auch einen relevanten Beitrag zum lokalen Recycling, den organische Abfälle werden kompostiert und im Anbau wieder integriert. Da urbaner Gartenbau im Allgemeinen den Prinzipien des ökologischen Gärtnerns folgt, entfällt auch eine Belastung des Trinkwassers durch Pestizide.

 

Schließlich leistet Urban Gardening auch einen Beitrag zur Biodiversität. Durch blühende Felder werden Bienen und weitere Nützlinge in die Städte gelockt und finden neue Lebensräume.

 

 

Neue Großstadtkultur – gemeinsam statt einsam

Gemeinschaftliche Leben auf dem Lande – Vereinsamung in den Großstädten. So einfach lässt sich das soziale Leben längst nicht mehr zusammenfassen. Gerade die sozialen Bewegungen innerhalb der Metropolen verändern dieses Bild. Durch Urban Gardening-Projekte entstehen innerhalb der Zentren neue Begegnungsstätten mit hoher Aufenthaltsqualität. Gemeinsames Arbeiten an einem Projekt verbindet und wirkt sich so auch positiv auf das gesellschaftliche Klima aus. Dabei erweist sich die Gardening-Bewegung als hochintegrativ und überwindet Alters- und Nationalitätsgrenzen. Beispielhaft dafür stehen die interkulturellen Bio-Gärten in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln.

 

 

Stadtluft wird grün

Dachgärten – ein Platz an der Sonne.

Auch ansonsten zeigt sich die Hauptstadt als einer der Vorreiter im urbanen Grün. Hier ist in den vergangen Jahren eine sehr rege Urban Gardening-Szene entstanden. Dabei werden Neugärtner von erfahrenen Hobbygärtnern unterstützt. Das Angebot erstreckt sich vom Bauerngarten zum selber Ernten über das Pflanzen neuer Obstbäume bis zur gemeinsamen Nutzung und Ernte von Wildblumen und Kräutern.

 

Auch Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche kommunale Grabeland-Projekte initiiert. Im Gegensatz zur festen Gartenangeboten in der Stadt, wird das Grabeland nur für eine bestimmte Zeit bewirtschaftet, das die Gebiete mittelfristig anderweitig genutzt werden sollen. Meist werden daher nur einjährige Pflanzen angebaut, Gartenlauben und Baumbestände sucht man hier vergebens. Der Vorteil allerdings liegt in der sehr geringen Pacht der Grabeland-Parzellen. Außerdem wird aktuell ungenutztes Brachland sinnvoll nutzbar gemacht.

 

Auch ambitionierte Unternehmen haben den Urban Gardening-Trend für sich entdeckt und bieten – auch außerhalb der Trend-setzenden Metropolen stadtnahes Ackerland an. Das Bonner Start-up „meine ernte“ beispielsweise, vermietet an derzeit 26 Standorten Gemüsegärten in unterschiedlichen Größen. Gartengeräte werden gestellt, außerdem steht den Freizeitgärtnern eine landwirtschaftliche Fachkraft zur Seite. Der Arbeitseinsatz der Mieter beträgt so lediglich 2 bis 3 Stunden pro Woche. Mit einem sogenannten „Gemüsepatronat“ können soziale Einrichtungen mit einem gesponserten Garten unterstützt werden.

 

 

Neue Landlust

Im Zuge von Urban Gardening hat sich auch ein stärkeres Interesses an Subsistenzwirtschaft im größeren Stil entwickelt. So haben sich in den letzten Jahren Projekte entwickelt, die abseits der eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten der Städte als Gemeinschaftsprojekte aktiv sind. Ein Beispiel dafür ist das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft (SoLawi). Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Landwirten und Gärtnereien. Zusammen mit privaten Haushalten bilden sie eine Wirtschaftsgemeinschaft. Während die landwirtschaftlichen Betriebe zuverlässig ihre Ernte sowie selbst hergestellte Produkte liefern, verpflichten sich die beteiligten Haushalte zur Abnahme der Erzeugnisse und leisten im Voraus einen festgesetzten Beitrag. Die bäuerlichen Betriebe profitieren von der festen Kundenstruktur und können bedarfsorientiert produzieren. Die Haushalte erhalten frische und gesunde Lebensmittel von einem regionalen Anbieter ihres Vertrauens.

 

 

 

Trautes Heim

Wer sich nicht langfristig an ein Projekt binden will oder abseits von kommunalen und gewerblichen Angeboten lebt, hat derzeit viele Möglichkeiten, auf individuelle Art und Weise am urbanen Gärtnern teilzuhaben: Die Begrünung von Terrassen, Balkonen und Dächer in den Innenstädten ist absolut im Kommen. Dabei zeichnet sich – gerade bei einem begrenztem Raumangebot – der Trend zum vertikalen Gärtnern ab. Die Idee ist nicht ganz neu, denn die ehemals beliebten Spalierobstbäume basierten auf dem Prinzip bei geringer Breite verstärkt die Höhe zum Wachsen zu nutzen. Mittlerweile haben die städtischen Freizeitgärtner jedoch vielfältige Vertikalbeete entwickelt, auch platzsparend ein relativ ertragreiches Gärtnern ermöglichen. Neben der umgebauten Euro-Palette bis hin zu hängenden Pflanzgefäßen und –säulen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Diese urbanen Gartenprojekte reichen zwar selten zur Selbstversorgung, stellen jedoch sicher eine Bereicherung des Speisezettels dar.

 

 

Fassadenbegrünung – die Mutter des vertikalen Gartens

Fassadengrün belebt das Gesicht der Städte.

Das urbane Gärtnern hat die klassische Gartenkunst der Städte zu ihrem ursprünglichen Zweck zurückgeführt. Anstelle von gepflegten Stadtparks und Anlagen zur Entspannung, treten vermehrt Nutzgärten zur ökologischen und gemeinsamen Versorgung. Es bleibt jedoch unbestritten, dass auch das schmückende städtische Grün nicht vollkommen zweckfrei ist, denn auch städtischen Baumbestände und Bepflanzungen leisten einen Beitrag zu einem besseren Klima.  

 

Daher ist auch eine umfangreiche Fassadenbegrünung eine interessante Möglichkeit, mehr Grünpflanzen in die Zentren zu bringen, Häuserfronten optisch aufzuwerten und die Stadtluft erheblich zu verbessern. Gleichzeitig nutzt die Fassadenbegrünung auch als natürliche Dämmung gegen Wärme, Kälte und Lärm. Darüber hinaus stellt sie einen – in den Städten seltenen – Lebensraum für Vögel und Insekten dar.

 

Eindrucksvoll umgesetzt ist die moderne Fassadenbegrünung am neuen Völkerkundemuseum in Paris. Das 2006 eröffnete Museum liegt in einem großen Stadtgarten in der Nähe des Eiffelturms. Eine Fassade des Museums besteht aus einer riesigen begrünten Mauer. Auf rund 800 Quadratmetern versammeln sich rund 15.000 Pflanzen aus 150 Arten aus der ganzen Welt zu einem gigantischen Bild.

 

 

Grün ist das neue Gold

Einst waren goldene Dächer und prächtige Stadthäuser kennzeichnend für Wohlstand und wirtschaftlichen Erfolg einer Metropole. In Zeiten der Klimakrise und sozialer Ungerechtigkeiten zeichnen grüne Städte ein hoffnungsvolleres und menschengrechtes Bild.

 

Und nicht nur Städte lassen sich begrünen, auch Ihre Geldanlagen können zu einer ökologischen und sozialen Entwicklung beitragen. Mit Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, finden Sie die passende Strategie.

 

 

 

…oder schauen Sie sich die Grünes Geld Vermögensverwaltung an: eine der wenigen wirklich Nachhaltigen Vermögenesverwaltungen in Deutschland (schon ab 50.000 Euro).

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Die Vorteile eines agilen Nachhaltigkeitsmanagements für kleine und mittlere Unternehmen

Donnerstag, 02. August 2018

Gastbeitrag von  Johannes Pföhler (CSR-Consulting Pföhler)

 

 

Die Hemmnisse für kleine und mittlere Unternehmen

Die Veröffentlichung der endgültigen Fassung des Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten, der sogenannten CSR-Richtlinie, bedeutete eine Zäsur in der Nachhaltigkeitsberichterstattung, da über Nachhaltigkeit bei der wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens nunmehr nicht nur auf Grundlage einer intrinsischen Motivation oder aus Stakeholderinteresse berichtet werden musste, sondern dies nun eine gesetzliche Notwendigkeit darstellt. Zwar stehen Unternehmen des öffentlichen Interesses, die an der Börse notiert sind oder Anleihen ausgeben, sowie Finanzdienstleister wie Banken und Versicherungen eher im Fokus. Allerdings werden kleine und mittelständische Unternehmen als Teil der Wertschöpfungs- und Lieferkette von der neuen Berichtspflicht ebenfalls betroffen sein.

 

 

Diese Unternehmen befinden sich noch in Familienhand und werden von natürlichen Personen geführt. Dementsprechend ist die Strategie des Unternehmens langfristig und somit nicht auf eine schnelle Generierung von „Shareholder Value“ ausgerichtet. So können kleine und mittlere Unternehmen, anders als starre Großunternehmen, flexibel auf Marktentwicklungen reagieren. Dazu tragen auch die unbürokratischen Entscheidungswege bei. Der geringe Formalisierungsgrad macht das Unternehmen, sowohl bei der externen Kommunikation mit Kunden wie auch bei der internen Kommunikation zwischen Belegschaft und Geschäftsleitung, sehr flexibel und handlungsschnell. Das führt schließlich auch dazu, dass Kunden, die im persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen und der Geschäftsleitung stehen, direkt Feedback abgeben und somit unmittelbar das Unternehmen beeinflussen können. Das Verhalten und die Entscheidungen der obersten Managementebene haben direkten Einfluss und prägen die Kultur des Unternehmens unmittelbar. Die getroffenen Maßnahmen des Unternehmens haben wiederum einen direkten Bezug zur Region und wirken sich beispielsweise durch Infrastrukturinvestitionen, je nach Größe und Einfluss des Unternehmens, stark auf die Gesellschaft aus.

 

 

Somit lässt sich sagen, dass kleine und mittlere Unternehmen aufgrund ihrer inhärenten Struktur, ihrer hohen wirtschaftlichen Relevanz und der einzigartigen Verwurzelung in der Region, eine erhebliche Hebelwirkung für die nachhaltige Entwicklung besitzen. Erst durch deren Beteiligung und In Bezugnahme wird die Erreichung gesetzter Klimaschutzziele ermöglicht, indem globale Probleme regional gelöst werden.

 

 

Viele dieser Unternehmen haben wir bereits die Notwendigkeit eines Nachhaltigkeitsmanagements erkannt, selbst aber noch keines eingeführt. Zurückzuführen ist diese Diskrepanz auf die geringen physikalischen Ressourcen, inklusive  finanzieller Ressourcen,  Human- und  Organisationskapital zurück, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Viele Unternehmen scheuen sich auch noch davor, Kapazitäten aufzubauen, die sich spezialisiert um Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen kümmern. Dementsprechend fehlt es oft an Know-how und ausgefeilten Instrumenten für Nachhaltigkeitsmanagement und –reporting.

 

Zwar haben bereits eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen bereits Unternehmensleitbilder und Definitionen von Unternehmenswerten festgelegt sowie Nachhaltigkeit beim unternehmerischen Handeln berücksichtigt. Allerdings, und das ist der maßgebliche Aspekt, wurden getroffene Maßnahmen in den meisten Fällen eher unstrukturiert und ohne strategischen bzw. langfristigen Vorgaben durchgeführt. Somit verfolgen diese kein klar definiertes Ziel und tragen nicht stringent zu einer nachhaltigen Entwicklung zum einen auf der Mesoebene und zum anderen auf der Makroebene bei.

 

 

Agiles Nachhaltigkeitsmanagement als gangbarer Weg

An diesem Punkt setzt das Konzept Agiles Nachhaltigkeitsmanagement an. Da Zeit und Finanzen die wichtigsten limitierenden Faktoren bei kleinen und mittleren Unternehmen sind, muss darauf ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Dieses Konzept sieht sich nicht als starres Konstrukt, welches nur branchenspezifisch anzuwenden ist, sondern ist agil und individuell auf alle Branchen und Unternehmen kleiner und mittlerer Größe anwendbar. Als oberste Prämisse gilt es zu beachten, das Tagesgeschäft des Unternehmens so wenig wie möglich einzuschränken. Das heißt, die Einführung des Nachhaltigkeitsmanagements muss möglichst effizient durchgeführt werden, um nur so wenig Manpower und zeitliche Ressourcen wie nötig zu binden.

 

 

Zu beachten ist, dass die Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements kein zeitlich terminiertes Projekt ist, sondern als permanenter Entwicklungsprozess wahrgenommen werden muss, der zwar langfristig Einfluss auf die Organisationsstruktur nimmt, aber das sensible Tagesgeschäft wenig beeinträchtigt. Dies ist möglich, da das Konzept zuerst an der Unternehmenskultur ansetzt und diese hin zu einer nachhaltigen Denkweise verändern möchte. Werden die einzelnen Mitarbeiter aktiviert, im Sinne der Nachhaltigkeit proaktiv zu handeln und durch die Geschäftsleitung legitimiert, kann auch ohne große strukturelle Einschnitte ein Unternehmen tatsächlich nachhaltig werden. Das Agile Nachhaltigkeitsmanagement setzt auf eine schrittweise Entwicklung des bestehenden hin zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell, da kleine und mittlere Unternehmen bereits ein im Grundsatz auf Langfristigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell besitzen.

 

 

Wie das Agile Nachhaltigkeitsmanagement vollständig implementiert in der Praxis funktioniert, soll anhand des Beispiels der OSWALD Elektromotoren GmbH demonstriert werden.

 

Die Eckpfeiler des Nachhaltigkeitsmanagements bei OSWALD sind das nachhaltige Produkt, das Engagement der Geschäftsleitung und die wertegeprägte Firmenkultur. Diese Komponenten sichern die langfristige Aufrechterhaltung des Nachhaltigkeitsmanagements und den damit einhergehenden Erfolg des Unternehmens.

 

Insbesondere mit den energieeffizienten Torquemotoren ist das Unternehmen in seiner Produktpalette per se nachhaltig. Wichtig ist, dass dies nicht zum Selbstzweck verkommen ist, sondern weiterhin Maßnahmen durchgeführt werden, die zu einer Verbesserung der Nachhaltigkeit im Unternehmen beitragen, sei es für das Produktportfolio oder auch in anderen Bereichen. Selbst Unternehmen mit einem vermeintlich umweltunverträglichen Produkt sind in der Lage, sich nachhaltig auszurichten, immer abhängig davon, von welcher Basis aus das Unternehmen startet. Daneben ist das persönliche Engagement des Geschäftsführers Johannes Oswald für eine nachhaltige Entwicklung, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens, zu nennen. Es steht ein umfangreiches Budget für kulturelle und soziale Projekte zur Verfügung, das auch regelmäßig genutzt wird. Allerdings ohne feste Struktur, sondern flexibel und abhängig von der Sinnhaftigkeit der Projekte. Wichtig zu betonen ist, dass grundsätzlich jeder Mitarbeiter befähigt und ermutigt wird, eigene Projekte und Ideen einzubringen. Dies ist auch fest in der Unternehmenskultur verankert und wird von oben getragen und vorgelebt. OSWALD setzt auf sehr flache Hierarchien und auf eine „Politik der offenen Türen“, das heißt, jeder Mitarbeiter kann zu jeder Zeit bei der Geschäftsleitung vorstellig werden und Verbesserungsvorschläge einbringen. Das unbürokratische Management ist ein wesentlicher Faktor bei der Unternehmensführung. Des Weiteren setzt OSWALD, bedingt auch durch den ländlichen Standort, auf das unternehmensinterne Aus- und Weiterbildungsprogramm. Die Ausbildungsquote liegt permanent im zweistelligen Bereich und es bestehen verschiedene Forschungskooperationen mit Hochschulen der Region. Ziel ist es, Mitarbeiter zu finden, die sich mit dem Unternehmen und der Region identifizieren und langfristig zur guten Unternehmenskultur beitragen.

 

 

Neben diesen drei Eckpfeilern ist die umfangreiche und transparente Kommunikation, sowohl über interne als auch externe Kanäle, einer der wichtigsten Aspekte des Nachhaltigkeitsmanagements. Zum einen wurde im Jahr 2017 der erste Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, zum anderen wird großen Wert auf eine zeitnahe und lückenlose Berichterstattung der Belegschaft gelegt. Der Nachhaltigkeitsbericht wurde nach den Richtlinien der internationalen Global Reporting Initiative erstellt und wird in einem Zyklus von drei Jahren veröffentlicht. Intern wurden drei Kommunikationskanäle implementiert. Die Installation von Flachbildschirmen als interner Aushang, die Veröffentlichung einer Mitarbeiterzeitung, erstellt von Auszubildenden der verschiedenen Jahrgänge sowie die Einführung der OSWALD Akademie. Mit Hilfe dieser Akademie werden Mitarbeiterschulungen durchgeführt und wesentliche Informationen an die Mitarbeiter weitergegeben –  auch  zum Thema Nachhaltigkeit. Somit wird jeder Mitarbeiter unmittelbar informiert und kann unmittelbar an Entscheidungsfindungen teilhaben. 

 

 

Zur Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts wurde ein CSR-Beauftragter benannt, da bei Oswald keine permanente CSR-Abteilung existiert. Das Thema Nachhaltigkeit wird von der Geschäftsleitung vorgelebt und ist bereits so stark internalisiert, dass auch bedingt durch die Größe des Unternehmens,  keine zentrale Steuereinheit notwendig ist. Bei OSWALD wird Nachhaltigkeit automatisch in die Entscheidungsprozesse im Unternehmen eingebunden und kommt damit dem Konzept Agiles Nachhaltigkeitsmanagement  sehr nahe.

 

 

Fazit

 

Das Konzept Agiles Nachhaltigkeitsmanagement, ist für jedes Unternehmen kein terminiertes Projekt, sondern ein individueller und permanenter Entwicklungsprozess, abhängig unter anderem von Größe, Branche und Entwicklungsstand des Unternehmens. Dieser soll das jeweilige Unternehmen in seinem Tagesgeschäft so wenig wie möglich einschränken und möglichst wenig zeitliche und finanzielle Ressourcen binden. Dementsprechend ist eine zielgerichtete und effiziente Beratung gefordert.

 

Um die Entwicklung vom bestehenden hin zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell vollziehen zu können, muss jeder einzelne Mitarbeiter erreicht und motiviert werden, daran teilzuhaben. Dazu notwendig ist ein unternehmensweites Commitment, ausgehend von der Geschäftsführung und den Multiplikatoren, die die Umsetzung der Maßnahmen überwachen und die Informationen an die Mitarbeiter weitertragen. Erwünscht ist, dass die nachhaltige Denkweise in jeden Entscheidungsprozess des Unternehmens einfließt und Teil der Unternehmenskultur wird. Das langfristige Ziel besteht darin, irgendwann ohne eine CSR-Abteilung auskommen, weil jeder im Unternehmen das Thema in seinem Verantwortungsbereich vorantreibt.

 

 

 

Zum Autor

 

 

Johannes Pföhler, Gastautor, Geschäftsführer CSR-Consulting Pföhler

Johannes Pföhler ist selbstständiger Nachhaltigkeitsberater, Initiator des Nachhaltigkeitsnetzwerks Sustainable Management Circle und Dozent an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt im Bereich CSR und Wirtschaftsethik. Der Artikel erscheint in ähnlicher Form im Buch Nachhaltiges Wirtschaften von Prof. Dr. Anabel Ternès im Springer Verlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wattner SunAsset 7 hat Ziel übertroffen: 8,9 Mio. Euro erreicht

Donnerstag, 31. Mai 2018

Zusammenfassung: Wie das Kölner Emissionshaus Wattner mitteilt hat das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 bereits mehr Anlegergelder eingesammelt als ursprünglich prospektiert. Knapp 9 Millionen Euro Kapital der Anleger haben den Weg in den Solarfonds bereits gefunden, 10 Photovoltaikkraftwerke sind angebunden.

 

Das Emissionshaus Wattner: überzeugende Bilanz

Deutscher Solarfonds: Wattner SunAsset 7Wenn wir einen Anleger eines älteren Wattner-Fonds fragen, ob er an einem neuen Angebot des Hauses interessiert sei, ist die Antwort praktisch immer „ja“.

 

Wen wundert’s, denn mit deutschen Solarkraftwerken Wattner bietet nicht nur ökologisch sinnvolle Investitionsprojekte an, sondern liefert auch finanziell überzeugende Leistungen.

 

Das seit 2004 aktive Emissionshaus konzentriert sich dabei konsequent auf eine Assetklasse: deutsche Solarfonds.

 

Dabei engagierte sich Wattner in Projekt-Entwicklungsfonds, die also alle Aufgaben übernehmen, bevor ein großes Solarkraftwerk tatsächlich Strom liefert. Diese haben bei meist kürzeren Laufzeiten relativ hohe Risiken und hohe Renditen.

 

Außerdem engagierte sich Wattner in Projekt-Betreiberfonds, also Fonds, die den tatsächlichen Betrieb von großen Solarkraftwerken übernehmen. Diese Projekte haben meist längere Laufzeiten bei relativ niedrigen Risiken und mittleren Renditen.

 

Insgesamt haben sich mehr als 6.000 Anleger für Wattner Projekte entschieden und in zehn Jahren die Rekordsumme von 435 Millionen Euro in 70 Solarkraftwerke mit 264 Megawatt Leistung investiert.
 
Dabei halten und betreiben Wattner SunAsset 2, 3, 5 und 6 ein Portfolio von 53 Anlagen mit insgesamt 216 Megawatt Leistung, die alle stabile Erträge liefern.
 
Die offizielle Leistungsbilanz von Wattner zeigt überzeugende Zahlen; alle angebotenen Wattner-Projekt haben die Anleger mit regelmäßigen und hohen Ausschüttungen begeistert.
 
Besonders eindrucksvoll: einer der ersten komplett abgewickelten Solarfonds in Deutschland, der Wattner SunAsset 1, hat mit einem Gewinn von 86 Prozent in 5 Jahren Laufzeit sogar die Prospektprognosen übertroffen.
 
 

Wattner SunAsset 7: aktueller Stand – voll im Plan

Das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 ist ein Betreiberfonds für deutsche Solarkraftwerke. Er kauft also fertige Solarkraftwerke, die bereits abgenommen sind und Strom ans Netz liefern, und betreibt diese über die gesetzliche Förderdauer von rund 20 Jahren.
 
Aus den Stromverkäufen werden die Zinszahlungen an die Anleger geleistet – eine IRR-Rendite von 5,1 Prozent kommt so zustande.
 
Gerade hat Wattner bekannt gegeben, dass mit 8,9 Millionen Euro an eingesammelten Anlegergeldern mehr als die im Prospekt genannte Zielsumme von 8,7 Millionen Euro erreicht wurde. Da jedoch ausreichen Investitionsobjekte für Wattner verfügbar sind, können weitere ca. 5 Millionen Euro noch gezeichnet werden.
 
Laut Investitionsübersicht von Wattner sind mittlerweile stehen bereits 10 Solarkraftwerke des Fonds fest und sind gekauft oder werden gerade errichtet. Das anfängliche Blindpool-Risiko ist damit eliminiert.
 
 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Insektensterben – Das Ende des großen Krabbelns?

Freitag, 18. Mai 2018
Zusammenfassung: Am 20. Mai ist der Weltbienentag. Die Bedeutung von Bienen für die Ernährung der Weltbevölkerung ist bekannt. Mittlerweile setzen immer mehr Projekte für den Erhalt von Bienen ein. Aber auch ohne die unzähligen anderen Insekten sähe es nicht gut für die Menschen aus.

 

Bei Kleingärtnern unbeliebt – dennoch etwas ganz besonderes – der Maikäfer.

 

„Und ich rüttelte an Bäumen, und ich wühlte auch im Moos. Die Erfolge waren prächtig und mein Trickreichtum war groß. Würd‘ ich heut noch einmal loszieh‘n, blieb mein Schuhkarton wohl leer; Selbst ein guter Käferjäger brächte keinen Schornsteinfeger, keinen Müller, erst recht keinen Kaiser her: Es gibt keine Maikäfer mehr, es gibt keine Maikäfer mehr!“

 

Mit diesem Lied aus dem Jahr 1973 besang der Liedermacher Reinhard Mey bereits früh das Thema, das immer stärker in den Fokus der Berichterstattung gerät: Das Insektensterben.

 

Verantwortlich für dieses gigantische Artensterben – rund ein Drittel der Insekten ist bedroht – sind die immer knapperen Lebensräume verbunden mit den vielfältigen schädlichen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft und dem Einsatz vielfältiger Insektizide. Auch die drastischen Veränderungen des Klimas wirken sich auf die Biodiversität negativ aus.

 

 

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Runter vom Sofa – Rauf auf’s Rad!

Dienstag, 17. April 2018
Zusammenfassung: Natürlich gibt es viele, die sich zu jeder Jahreszeit aufs Rad schwingen. Aber Frühling und Sonnenschein laden jetzt auch die weniger Wetterfesten zur Radtour ein. Wichtigste Voraussetzung: ein verkehrssicheres Rad und eine gute Radroute – Spaß und Fitness kommen dann bei dieser klimaschonenden Aktivität von ganz allein.

 

 

Rauf auf’s Rad – Länge und Tour richten sich nach Fitness und Laune.

 

 

Die Temperaturen steigen, der 1. Mai, Pfingsten und Christi Himmelfahrt stehen bundesweit in den Kalendern. Im Süden beschert Fronleichnam einen weiteren arbeitsfreien Tag. In den kommenden Wochen bieten sich also durch zahlreiche Feiertage, Brückentage und verlängerte Wochenende unzählige Möglichkeiten für eine kleine Auszeit. Wenn zudem das Wetter weiter mitspielt, liegt der Gedanke an eine schöne Radtour nahe. Ob alleine, in einer Gruppe oder mit der Familie – Radtouren bieten sich für jede Konstellation an. Wer selten fährt oder noch jüngere Kinder dabei hat, wählt eine kürzere und steigungsarme Route. Für Sportsfreunde darf der Ausflug auch anspruchsvoller ausfallen.

 

Sehr beliebt sind mehrtägige Ausflüge. Wer dabei etwas weiter in die Ferne schweifen möchte, nimmt für die erste Etappe eine Regionalverbindung der Bahn. So kommen umweltbewusste Radler klimaschonend an den Start.  Für Übernachtungen auf dem Weg bieten sich die Häuser des Deutschen Jugendherbergswerks an. Jugendherbergen haben sich zu modernen Hostels gewandelt, die günstige und zeitgemäße Angebote für junge und ältere Reisende sowie für Familien und Gruppen bereit halten. Viele Jugendherbergen bieten darüber hinaus besondere Services für Radreisende an. Bei diesen Bett & Bike-Angeboten können die Fahrräder sicher im Haus abgestellt werden. Werkzeug für kleinere Reparaturen und Ersatzschläuche runden das attraktive Angebot ab.

 

 

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ForestFinance überrascht mit positiver Nachricht: von 12 auf 7 Jahre verkürzte Laufzeit bei wichtigstem Angebot

Mittwoch, 14. Februar 2018
Zusammenfassung: Der langjährigste deutsche Anbieter von Wald-Investments, ForestFinance, überrascht mit einer positiven Nachricht: bei seinem am meisten nachgefragten Produkt namens GreenAcacia konnte die Laufzeit deutlich verkürzt werden.

 

Das Projekt GreenAcacia ist im oftmals idyllischen Kolumbien beheimatet.

Statt der Schlussernte in 12 Jahren ist die Schlussernte jetzt bereits nach 7 Jahren geplant.

 

Hintergrund sind die Ergebnisse umfangreicher Messungen aus dem Juli 2016, die auf sehr guten Holzzuwachs hindeuteten und die sich mittlerweile bestätigt haben.

 

Durch die verkürzte Laufzeit bei gleichzeitig ähnlichen prognostizierten Holz-Ernte-Mengen ergibt sich eine spürbar gestiegerte IRR-Rendite von 7,9 Prozent. Wie ForestFinance betont, wurden dabei die heutigen Holzpreise zu Grunde gelegt. In Wirklichkeit sollten die Holzpreise schon aufgrund der jährlichen Inflationsraten aber in den nächsten 7 Jahren steigen.

 

Das Faktenblatt des Anbieters zur Umstellung haben wir Ihnen online bereit gestellt (Download GreenAcacia Faktenblatt hier).

 

Beim Angebot GreenAcacia werden bestehende Akazien Monokulturen der Sorte Acacia Mangium  allmählich in gesunde Mischwälder umgewandelt. Das dabei entnommene Akazien-Holz wird verkauft und die Erlöse dem Kunden ausgezahlt. Erste Auszahlungen erfolgen prognosegemäß in 3 und 5 Jahren; die hauptsächliche Auszahlung erfolgt zur Haupternte im Jahr 2023.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Alles öko? – Die 5 besten Energiesparer & Klimaschützer im Haus

Freitag, 19. Januar 2018
Zusammenfassung: Energiesparen und das Klima zu schützen geht Hand in Hand. Gerade der Verbrauch von Heizenergie und Strom im privaten Haushalt macht einen erheblichen Anteil am allgemeinen Energieverbrauch aus. Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie zur Nutzung sauberer Energiegewinnung schützen nachhaltig das Klima und schonen langfristig den Geldbeutel.

 

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

Energiesparen rund ums Haus!

 

 

Wer Energie spart, spart bares Geld und leistet einen positiven Beitrag für Umwelt und Klima. Gerade im Haushalt ergeben sich unzählige Möglichkeiten, Energiekosten zu drosseln. Doch auch die eigenen vier Wände selbst bergen eine ganze Menge an Einsparpotenzialen. Gerade Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen, können viel Geld sparen, wenn sie beim Bau oder der Sanierung auf energiesparende Maßnahmen setzen.

 

Mieter dagegen haben allerdings oft nur einen geringen Einfluss auf die Energieeffizienz ihrer Wohnung. Dennoch lässt sich auch ohne eigene Immobilie einiges tun.

 

 

 

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7 mal Wissenswertes zum „Ewigen Eis“

Freitag, 12. Januar 2018
Zusammenfassung: Die Erderwärmung steigt noch immer weiter an. Der Temperaturanstieg bringt das fragile Zusammenspiel der Natur aus dem Gleichgewicht. Mit dem Schmelzen des ehemals „ewigen Eis“ müssen weite Teile der Erde ums Überleben fürchten.

 

 

Wegweiser zum Nordpol.

 

Die weltweite Klimakrise ist aktuell eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Denn wenn der Temperaturanstieg auf der Erde nicht gestoppt werden kann, wird das Eis an den Polkappen weiter schmelzen, Inseln und Küstenstädte werden überflutet werden. Das biologische Gleichgewicht des Planeten gerät ins Wanken, denn durch das Aussterben einiger Spezies, wie beispielsweise der Eisbären, wird das fragile Zusammenspiel der Natur massiv gestört.

 

Ein Endzeitszenario, dem es sich entgegen zu stellen gilt. Und das versucht die Staatengemeinschaft. Zuletzt wurden auf der COP 23 in Bonn Maßnahmen diskutiert, die eine fortschreitende Erderwärmung aufhalten sollen und Möglichkeiten vorgestellt, mit denen die klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen gedrosselt werden können.

 

 

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10 gute Buch-Geschenke für Kinder und Jugendliche

Freitag, 08. Dezember 2017
Zusammenfassung: Bücher sind gute Weihnachtsgeschenke. Bei der großen Anzahl an sinnvollen Sachbüchern und Romanen für Kinder und Jugendliche findet sich für jeden die passende Lektüre. Gerade Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sind gut vertreten und stoßen auf das Interesse der jungen Leser.

 

 

„Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben“ – so lautet die Titelzeile eines noch immer populären Weihnachtsliedes. Was der Dichter Hofmann von Fallersleben darin beschreibt, steht kaum dem weihnachtlichen Massenkonsum der heutigen Zeit nach. In der Original-Version des Liedes von 1835 stehen neben Kuscheltieren auch „Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn‘ und Säbel und noch mehr, ja ein ganzes Kriegesheer“ auf dem kindlichen Wunschzettel. Doch die Zeiten des Kriegsspielzeugs sind glücklicherweise passé.

 

In der politisch bereinigten Version des 20. Jahrhunderts, die in den vielen Weihnachtsliederbüchern zu finden ist, werden „Musketier und Grenadier“ durch „Kind und Krippe, Schaf und Stier“ ersetzt. In beiden Versionen hat der Weihnachtsmann allerdings kein einziges Buch dabei. Schade eigentlich, denn viele Titel der Kinder- und Jugendbuchprogramme der Verlage nehmen sich der Themen unserer Zeit sehr gut an. – Ohne moralischen Zeigefinger und ohne Druck lernen Kinder und Jugendliche so die Welt kennen, entdecken ihre eigenen Möglichkeiten und erhalten unzählige Anregungen zur Gestaltung ihrer Zukunft.

 

Lesen verkürzt die Zeit bis zum nächsten Weihnachtsfest …

Unsere 10 Lieblingsbücher für den Gabentisch:

  1. Wie wollen wir leben?: Kinder philosophieren über Nachhaltigkeit
  2. Kinder, die die Welt verändern 
  3. Wie geht’s dir Welt und was ist morgen?
  4. 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern
  5. Zukunft 2050: Wie wir schon heute die Zukunft erfinden
  6. Und jetzt retten wir die Welt: Wie du die Veränderung wirst, die du dir wünschst 
  7. Die Wolke
  8. Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald
  9. Welcher Gartenvogel ist das?: 100 Arten erkennen und beobachten
  10. „Fair für alle!: Warum Nachhaltigkeit mehr ist als nur bio“

 

 

 

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Klimafreundlich mobil – Neues aus der Mobilitätsforschung

Freitag, 24. November 2017
Zusammenfassung: Verkehr und Mobilität verursachen noch immer enorme Mengen an CO2-Emissionen. Um das Klima zu schützen, sind neue Wege in der Verkehrspolitik notwendig, wie beispielsweise die intelligente und bedarfsgerechte Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel ohne Verbrennungsmotor. Einige Trends aus der Mobilitätsforschung.

 

Nicht nur das Auto bewegt die Welt.

 

Jeder Deutsche verursacht im Durchschnitt rund zwölf Tonnen CO2 pro Jahr. Hauptverursacher der enormen Emissionen von Treibhausgasen sind zum einen der noch immer sehr hohe Verbrauch von Energie aus fossilen Quellen, dicht gefolgt vom Thema Verkehr. Wenn Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein will, müssen gut elf Tonnen CO2 pro Person und Jahr eingespart werden.

 

Deutschland tut sich zwar noch immer mit dem konsequenten Ausstieg aus der Kohle schwer. Dennoch sind die Alternativen zu den klimaschädlichen fossilen Energieträgern und der mehr als riskanten Atomenergie längst bekannt und weitgehend akzeptiert. Sonne, Wind  und Wasser liefern saubere regenerative Energien. Darüber hinaus sorgen vielfältige Entwicklungen in Sachen Energieeffizienz dafür, dass Strom und Wärme ökonomischer genutzt werden können.

 

Nicht ganz so einfach sind die Alternativen im Bereich Verkehr zu beschreiben. Denn während ein Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr für junge Großstädter leicht zu bewältigen ist, würde es für Menschen in ländlichen Regionen nahezu unmöglich, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Und auch die vielgerühmte E-Mobilität hat ihre Tücken, denn Autos mit Elektromotor fahren zwar umweltfreundlich, werden jedoch auch mit einem großen „ökologischen Rucksack“ produziert. Darüber hinaus wirkt sich die Nutzung der E-Autos nur im der Nutzung von klimafreundlich erzeugtem Strom positiv aus.

 

 

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