Archiv für die Kategorie ‘Photovoltaikfonds’

Wattner SunAsset 7 hat Ziel übertroffen: 8,9 Mio. Euro erreicht

Donnerstag, 31. Mai 2018

Zusammenfassung: Wie das Kölner Emissionshaus Wattner mitteilt hat das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 bereits mehr Anlegergelder eingesammelt als ursprünglich prospektiert. Knapp 9 Millionen Euro Kapital der Anleger haben den Weg in den Solarfonds bereits gefunden, 10 Photovoltaikkraftwerke sind angebunden.

 

Das Emissionshaus Wattner: überzeugende Bilanz

Deutscher Solarfonds: Wattner SunAsset 7Wenn wir einen Anleger eines älteren Wattner-Fonds fragen, ob er an einem neuen Angebot des Hauses interessiert sei, ist die Antwort praktisch immer „ja“.

 

Wen wundert’s, denn mit deutschen Solarkraftwerken Wattner bietet nicht nur ökologisch sinnvolle Investitionsprojekte an, sondern liefert auch finanziell überzeugende Leistungen.

 

Das seit 2004 aktive Emissionshaus konzentriert sich dabei konsequent auf eine Assetklasse: deutsche Solarfonds.

 

Dabei engagierte sich Wattner in Projekt-Entwicklungsfonds, die also alle Aufgaben übernehmen, bevor ein großes Solarkraftwerk tatsächlich Strom liefert. Diese haben bei meist kürzeren Laufzeiten relativ hohe Risiken und hohe Renditen.

 

Außerdem engagierte sich Wattner in Projekt-Betreiberfonds, also Fonds, die den tatsächlichen Betrieb von großen Solarkraftwerken übernehmen. Diese Projekte haben meist längere Laufzeiten bei relativ niedrigen Risiken und mittleren Renditen.

 

Insgesamt haben sich mehr als 6.000 Anleger für Wattner Projekte entschieden und in zehn Jahren die Rekordsumme von 435 Millionen Euro in 70 Solarkraftwerke mit 264 Megawatt Leistung investiert.
 
Dabei halten und betreiben Wattner SunAsset 2, 3, 5 und 6 ein Portfolio von 53 Anlagen mit insgesamt 216 Megawatt Leistung, die alle stabile Erträge liefern.
 
Die offizielle Leistungsbilanz von Wattner zeigt überzeugende Zahlen; alle angebotenen Wattner-Projekt haben die Anleger mit regelmäßigen und hohen Ausschüttungen begeistert.
 
Besonders eindrucksvoll: einer der ersten komplett abgewickelten Solarfonds in Deutschland, der Wattner SunAsset 1, hat mit einem Gewinn von 86 Prozent in 5 Jahren Laufzeit sogar die Prospektprognosen übertroffen.
 
 

Wattner SunAsset 7: aktueller Stand – voll im Plan

Das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 ist ein Betreiberfonds für deutsche Solarkraftwerke. Er kauft also fertige Solarkraftwerke, die bereits abgenommen sind und Strom ans Netz liefern, und betreibt diese über die gesetzliche Förderdauer von rund 20 Jahren.
 
Aus den Stromverkäufen werden die Zinszahlungen an die Anleger geleistet – eine IRR-Rendite von 5,1 Prozent kommt so zustande.
 
Gerade hat Wattner bekannt gegeben, dass mit 8,9 Millionen Euro an eingesammelten Anlegergeldern mehr als die im Prospekt genannte Zielsumme von 8,7 Millionen Euro erreicht wurde. Da jedoch ausreichen Investitionsobjekte für Wattner verfügbar sind, können weitere ca. 5 Millionen Euro noch gezeichnet werden.
 
Laut Investitionsübersicht von Wattner sind mittlerweile stehen bereits 10 Solarkraftwerke des Fonds fest und sind gekauft oder werden gerade errichtet. Das anfängliche Blindpool-Risiko ist damit eliminiert.
 
 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

ZUKUNFTSENERGIE DEUTSCHLAND 4: Weitere Solarkraftwerke gekauft

Mittwoch, 08. November 2017

Der Hamburger Spezialist für Erneuerbare Energien Beteiligungen Neitzel & Cie. hat den Kauf weiterer Solarkraftwerke in Deutschland für sein aktuelles Beteiligungsmodell Zukunftsenergie Deutschland 4 bekannt gegeben.

 

Exemplarisch: Aufdach-PV-Anlagen fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

 

Die Photovoltaik-Anlagen werden auf Dächern installiert und vermeiden damit weitere Flächenversiegelungen. Die landwirtschaftlichen Gebäude, auf denen die Installation erfolgt, werden zuvor saniert, stabilisiert – Installation und Netzanschluss der Photovoltaik-Anlagen soll im ersten Quartal 2018 stattfinden:

 

Dedelow,  Brandenburg: 750 kWp
Lunow, Brandenburg: 748 kWp
Schkölen, Thüringen: 747 kWp
Züssow, Mecklenburg-Vorpommern: 732 kWp

 

Die EEG Vergütung liegt bei 11,07 Ct/kWh und die Investitionssummer beträgt 3,4 Mio. Euro.

 

Der Zukunftsenergie Deutschland 4 ist nur noch kurz Zeit bis 21. Dezember 2017 für neue Anleger verfügbar. Er investiert in Solaranlagen und gegebenenfalls in Blockheizkraftwerke in Deutschland. Mit einer Laufzeit von nur 8 Jahren prognostiziert das Emissionshaus eine jährliche Rendite von 5,6 Prozent (IRR).

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wattner SunAsset 7: Erste Investitionen schon nach 8 Wochen getätigt

Dienstag, 07. November 2017

Zusammenfassung: Das Solar-Deutschland-Projekt SunAsset 7 hat bereits wenige Wochen nach Start die ersten beiden Solarparks eingekauft und viel Kaptial eingesammelt. Anleger können sich bereits ab 3.000 Euro beteiligen.
Der Kölner Solar-Deutschland-Spezialist Wattner legt beim aktuellen Angebot Wattner SunAsset 7 ein gutes Tempo vor: nur 7 Wochen nach Beginn der Angebotes haben die Anleger bereits 30 Prozent der geplanten Summe gezeichnet und Wattner konnte schon die ersten beiden Solarparks kaufen.

 

 

 

Von der von Wattner veröffentlichten Liste potenzieller Kraftwerke sind damit die 1,4 Millionen Euro teuren Kraftwerke Schrenz Ost & West in Zörbig-Schrenz gekauft. Weitere 7 Kraftwerke der Liste stehen noch zur Verfügung.

 

Der SunAsset 7 von Wattner ist eine interessante Möglichkeit um sich am Betrieb konkreter, in Deutschland befindlicher Photovoltaik-Anlagen zu beteiligen. Während Windkraft-Projekte in der Vergangenheit unter schwachen Windjahren litten und damit die wirtschaftlichen Ziele nur schwer erreichten, sieht es bei Photovoltaik-Projekten deutlich anders aus. Die Sonneneinstrahlung in Deutschland ist sehr konstant, die Tendenz ist bedingt durch den Klimawandel eher steigend.

 

In der Folge konnten sich Investoren in Solarprojekte in Deutschland freuen. Die Technik ist bewährt, die Sonneneinstrahlung ist gut und die staatlichen Förderungen sind gut kalkulierbar. Auch die Leistungsbilanz der bisherigen Wattner Vorgänger-Projekte ist entsprechend überzeugend.

 

Dabei sollten sich Anleger von 2 Punkten nicht irritieren lassen: Das ist zum ersten die fallende Vergütung für Solarstrom in Deutschland. Es richtig, dass die für 20 Jahre garantierten Einspeise-Vergütungen in den letzten Jahren immer weiter fielen; besonders das neue Ausschreibungsmodell hat hier für eine Beschleunigung gesorgt. Aber nach wie vor gilt: Die letztlich getroffene Zusage über die Einspeisevergütung ist verlässlich und gilt für 20 Jahre. Damit ist die Kalkulationsgrundlage weiterhin stabil und attraktiv. Die niedrigeren Vergütungssätze braucht ein Solar-Unternehmen wie Wattner dann nur akzeptieren, wenn sich auskömmliche Renditen erzielen lassen. Aufgrund ständig sinkender Solar-Teilekosten ist das bislang gegeben.

 

Der 2. Punkt ist der Niedergang der deutschen Solarindustrie. Auf den ersten Blick ist es verwunderlich, dass Milliarden Euro in die Solartechnik fließen und trotzdem die deutschen Photovoltaik-Hersteller reihenweise in die Pleite gehen. Aber auch hier sollte der Investor deutlich trennen: Für seine Investition in die Solarkraftwerke ist die Kalkulation des Projektes wichtig – für die deutschen Photovoltaik-Hersteller sind die Absatzpreise für Solarzellen wichtig. Und diese sind so niedrig geworden, dass ausländische Anbieter, häufig chinesische, niedrigere Preise anbieten können. In der Folge werden die deutschen PV-Projekte mit ausländischen Solarmodulen bestückt, was für die Kalkulation des Projektes unerheblich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie: Element Feuer – Energie, Wärme und Erneuerung

Dienstag, 24. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer bestimmen viele Prozesse in der Natur und im menschlichen Leben. Jedem Element werden zwar unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben, alle vier stehen jedoch für Energien und ein unentbehrliches Teil vom Ganzen. Das Element Feuer gilt als kulturstiftend und Treiber von Entwicklung und Fortschritt.

 

Hier geht es zu den 4 Teilen unserer Elemente-Serie: Erde, Luft, Wasser und Feuer

 

Feuer – kraftvoll und voll Energie.

Die Philosophen der Antike stritten anfangs noch darüber, welches Element das bestimmende und ursprünglichste für die Welt sei. Erst die Vier-Elemente-Lehre löste die Urstofftheorie ab.

(mehr …)

Mieterstromgesetz – Energiewende nach Hausrezept

Dienstag, 25. Juli 2017
Zusammenfassung: Kurz vor der Sommerpause beschlossen Bundestag und Bundesrat noch das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Mieter sollen dabei stärker am Ausbau Erneuerbarer Energien beteiligt werden und von kostengünstigem und sauberem Strom profitieren.

 

 

Neues Gesetz auf den Weg gebracht

Neues aus Berlin noch vor der Sommerpause: Ende Juni wurde das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“ im Bundestag verabschiedet. Anfang Juli ging das Gesetz auch durch den Bundesrat und kann damit jetzt, im Sommer 2017, in Kraft treten.

 

Das Mieterstromgesetzt hat zum einen das Ziel, die beschlossene Energiewende weiter voranzubringen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien forciert voranzutreiben.

 

Zum anderen sollen Vermieter und Mieter auch stärker am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligt werden. Durch die quasi hauseigene Gewinnung von sauberem Strom, können Mieter von günstigen Strompreisen profitieren. Vermieter werden finanziell gefördert.

 

 

Gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam stemmen

Photovoltaikanlagen – nicht nur für Häuslebesitzer attraktiv.

Generell sieht die Bundesregierung ein enormes Potenzial in der dezentralen Versorgung mit klimafreundlichem Strom, gewonnen auf den Dächern der Wohnhäuser.

 

Einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums  zu Folge, können so rund 3,8 Millionen Wohnungen mit Mieterstrom versorgt werden. Bislang beziehen lediglich vier Prozent der Mieter Strom aus einer hauseigenen Solaranlage oder einem Blockheizkraftwerk.

 

Das neue Gesetz und die darin verankerte finanzielle Förderung sollen helfen, das Potenzial voll auszuschöpfen und in den kommenden Jahren rund 370.000 neue Photovoltaikanlagen zu installieren.

 

Eine ambitionierte und dennoch realistische Zielsetzung, denn die Energiewende ist nicht nur eine politische, sondern in erster Linie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und diese kann nur dann gelingen, wenn sie von möglichst viele Menschen und Unternehmen mitgetragen wird.

 

Damit die Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien flächendeckend angeboten werden kann, müssen stärker als bisher auch Mieter an den Angeboten teilhaben können. Bislang konnten Hauseigentümer bereits ihren Strom durch eine Photovoltaikanlage selbst produzieren und nutzen. Durch das neue Gesetz zum Mieterstrom werden nun auch zunehmend Mieter in dieses System mit eingebunden.

 

Voraussetzung für den Erfolg des Gesetzes ist es allerdings auch, ein entsprechendes Mieterstromangebot für Vermieter attraktiv – sprich wirtschaftlich – zu machen. Die vorgesehenen Förderungen des Mieterstromgesetzes ermöglichen Vermietern künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen ihren Mietern selbsterzeugten Strom anzubieten.

 

 

Finanzen versus Klima

Vermieter, die künftig Mieterstrom anbieten werden, sind von den üblichen Konzessionsabgaben für Stromanbieter befreit. Damit müssen die Kommunen auf weniger Einnahmen einstellen. Konkret ist mit Einbußen von rund zwei Millionen Euro im Jahr zu rechnen.

 

Gut investierte Einnahmeausfälle: Förderung von Mieterstrom.

Auch dem Bund entgehen Einnahmen bei der Stromsteuer. Hier werden die Einnahmeausfälle im ersten Jahr von etwa 2,5 Millionen Euro angenommen, langfristig werden die Einnahmeausfälle auf bis zu 75 Millionen Euro jährlich ansteigen.

 

Eine stolze Summe, aber auch gut verloren gegebenes Geld. Denn ohne eine entschiedene Neuausrichtung der Energiepolitik, werden die Schäden an Umwelt und Natur diese Summen um ein vielfaches übersteigen. Und ob bei der fortschreitenden Klimakrise überhaupt noch mit Geld gegengesteuert werden kann, bleibt global gesehen ungewiss.

 

 

Mieterstromgesetz bringt Energiewende voran

Der Begriff Mieterstrom bezeichnet den Strom, der Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Wohnhäuser erzeugt und auch direkt in diesem Gebäude verbraucht wird. Damit entfällt eine Netzdurchleitung.

 

Das Mieterstromgesetz regelt künftig die Stromversorgung aus diesen hauseigenen erneuerbaren Energiequellen. Kernpunkt des Gesetzes ist es, dass Mieterstrom dann gefördert wird, wenn er in dem direkt Gebäude genutzt wird, in dem – beziehungsweise auf dessen Dach – er auch produziert wird. In der Praxis bedeutet das, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Dach dann gefördert wird, wenn sie den Strom für eben dieses Haus liefert.

 

 

Nur für den Hausgebrauch – keine Versorgung der Nachbarschaft

Mieterstrom sieht keine Versorgung der Nachbarschaft vor.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass innovative Konzepte zur Stromversorgung in städtischen Quartieren nicht umgesetzt werden können. Häuser in der Umgebung, deren Dächer für Photovoltaik nicht geeignet sind, können nicht an die Versorgung der produzierenden Nachbarschaft angeschlossen werden.

 

Der nicht verbrauchte Strom aus den Häusern mit Photovoltaik wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist und gemäß der gültigen Einspeisevergütung  honoriert.

 

Verschiedene Verbände hatten bei der Verbändeanhörung  im Vorfeld Vorschläge eingebracht, die auch eine Versorgung des nachbarschaftlichen Umfeldes mit sauberer Energie mit einbezogen. Diese Vorschläge wurden im neuen Gesetz jedoch leider nicht berücksichtigt.

 

 

Mieterstrom – lohnend für Mieter und Vermieter

Nutzung der Solarenergie liegt in unserer Hand.

Es gibt nichts Neues unter der Sonne? – Doch gibt es, die Mieterstromförderung beseitigt jetzt einige Problem aus der Vergangenheit.

 

Denn bisher war Mieterstrom zwar generell möglich, für Vermieter jedoch aus wirtschaftlicher Sicht nicht besonders attraktiv. Obwohl es verschiedene finanzielle Vorteile bei Abgaben und Umlagen gab, entstanden erhebliche Kosten durch komplizierte Abrechnungen, Vertrieb und Messungen.

 

Durch die neue Förderung wird Mieterstrom eine lohnende Sache. Nicht nur Umwelt und Klima profitieren vom sauberen und emissionsarm erzeugten Strom. Auch die Haushaltskasse der Stromkunden wird geschont. Denn im Gegensatz zu Strom, der aus dem Netz bezogen wird, entfallen bei der Nutzung des Mieterstrom Kosten wie beispielsweise Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben. Vollständig gezahlt werden müssen jedoch die EEG-Umlagen. Durch die generelle Erleichterung können Mieter günstigen Strom direkt vom Vermieter beziehen.

 

Darüber hinaus sieht das neue Gesetz einen Mieterstromzuschlag vor. Das bedeutet, dass Vermieter finanziell gefördert werden, wenn sie ihren Mietern sauberen Solarstrom direkt ohne die Nutzung des Netzes anbieten.

 

 

Mieterstromförderung konkret

Die Förderung orientiert sich dabei an den Einspeisetarifen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Von diesem Betrag wird ein Abschlag abgezogen. Wie hoch die Förderung dann jeweils konkret ausfällt, hängt von der Größe der Photovoltaikanlage ab.

 

Bei einer installierten Leistung bis 10 Kilowattstunden (kWh) ist derzeit ein Mieterstromzuschlag in Höhe von 3,81 Cent je kWh vorgesehen, Anlagen bis 40 kWh erhalten 3,47 Cent je kWh, größere Anlagen bis 100 kWh werden mit 2,21 Cent je kWh gefördert.

 

Die Förderung des Mieterstroms ist für zwanzig Jahre garantiert. Sie wird nur für Strom aus Photovoltaikanlage auf dem Hausdach gewährt, die nach Inkrafttreten des Gesetzes in Betrieb gehen und nachdem die Europäische Kommission die Förderung genehmigt hat.

 

Sofern es sich bei der geförderten Anlage nicht ohnehin um ein reines Wohnhaus handelt, muss mindestens 40 Prozent der Gebäudefläche Wohnraum sein. Der nicht genutzte Strom aus den hauseigenen Photovoltaikanlagen geht dann zum gültigen Einspeisetarif ins Netz.

 

Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch. Das neue Gesetz sieht nur eine Förderung für Anlagen bis 500 Megawatt pro Jahr vor. Damit bleibt das Mieterstromgesetz nicht nur weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, sondern ignoriert auch die Forderungen der Länder und der beteiligten Verbände. Mit der Limitierung der Förderung kommen gerade großen Wohnanlagen im urbanen Umfeld nicht in den Genuss von günstigem und umweltfreundlichem Solarstrom.

 

 

Wichtig für Mieter

Auch wenn das Angebot, sauberen und günstigen Strom direkt vom Hausdach zu beziehen durchaus attraktiv ist – das letzte Wort in dieser Sache hat der Mieter. Er kann nach wie vor seinen Stromanbieter frei auswählen. Um diese Wahlfreiheit zu garantieren, liefert das neue Gesetz Vorgaben zur Laufzeit der Mieterstromverträge. Außerdem darf der Stromvertrag nicht mit dem Mietvertrag gekoppelt werden. Darüber hinaus schützt der Gesetzgeber Mieter davor, dass schlussendlich nur der Vermieter von den Regelungen profitiert und den Stromverkauf als lukrative Einnahmequelle ausnutzt: das Gesetz sieht daher eine Preisobergrenze für den Mieterstrom vor.

 

Mieterstromvertrag und Mietvertrag sind unabhängig.

Der Mieterstromvertrag ist jeweils nur für ein Jahr gültig und muss dann ausdrücklich verlängert werden. Eine stillschweigende Verlängerung um jeweils ein Jahr, wie sie für sonstige Stromlieferverträge gilt, greift hier nicht.

 

Die Vorteile für den Mieter liegen jedoch auf der Hand. Er erhält hausgemachten Ökostrom, der mindestens preislich zehn Prozent billiger kommt als der Grundversorger der jeweiligen Region.

 

Laut einer Erhebung von Yougov würden sich derzeit zwei Drittel der Mieter für Mieterstrom entscheiden. 16 Prozent gaben an, erst mehr Informationen einzuholen, die übrigen Befragten lehnten das Angebot ab.

 

 

Wissenswertes für Vermieter

Vermieter, die sich bislang noch nicht mit den Möglichkeiten einer Photovoltaikanlage befasst haben, sind leicht verunsichert, ob sich die Dachfläche ihrer Immobilien für eine Solarstromanlage eignen und mit welchen Strommengen zu rechnen ist. Bundesweit haben bereits unzählige Städte und Gemeinden einen kommunalen Solar-Atlas erstellt. Mit diesem kostenfrei einsehbaren Solar-Kataster können Vermieter und Hausbesitzer anhand der Einfärbung ihrer Dachfläche die jeweilige Eignung für Solaranlagen leicht erkennen.

 

Passt eine Photovoltaikanlage aufs Dach? Solar-Kataster geben Auskunft.

Das Mieterstrommodell bietet ein hohes Potenzial. Die Akzeptanz des Angebotes von Mieterseite gibt Vermietern die Sicherheit, dass sich die Investition in eine Photovoltaikanlage rechnet.

 

Wer nur in geringem Umfang vermietet, sollte auch im direkten Gespräch mit den Mietern ermitteln, ob diese den Mieterstrom nutzen werden. Darüber hinaus sind die Betreiber von kleinen Mieterstromanlagen mit einer Leistung von bis zu zehn Kilowatt von den Lieferantenpflichten befreit, die das Energiewirtschaftsgesetz für Stromlieferanten ansonsten vorsieht. Die Abrechnungs-, Informations- und Mitteilungspflichten sind stark reduziert, um Vermieter kleiner Wohnungen nicht unverhältnismäßig mit administrativen Aufgaben zu belasten und zu demotivieren.

 

 

Die Zukunft aktiv gestalten

Das Mieterstromgesetzt bietet Mietern und Vermietern eine gute Möglichkeit, die dringend notwendig Energiewende selbst in Schwung zu bringen und zu vollenden. Durch die Förderung der Eigeninitiative und –Verantwortung kann jeder dazu beitragen, Erneuerbaren Energien zum Erfolg zu verhelfen.

 

Hauseigene Photovoltaikanlagen sind dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn die Nutzung der Sonnenenergie ist generell ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, bietet seinen Kunden daher ein breites Angebot an attraktiven Anlagemöglichkeiten aus dem Bereich Photovoltaik.

 

Ein Einstieg ist dabei bereits mit kleinen Summen möglich. Ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro monatlich können mit dem Musterdepot Sonne Monatssparen im Laufe der Jahre ein kleines Vermögen erwirtschaftet werden.

 

Eine gute Rendite verspricht auch die Sonne Geldanlage mit einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro. Bei einer empfohlenen Laufzeit von mindestens acht Jahren sind Erträge von rund 9,4 Prozent möglich. Basis des Erfolgs ist dabei ein fondsbasiertes Musterdepot, das aus rund 200 Werten führender Unternehmen der Erneuerbaren Energien Branche sorgfältig zusammengestellt wird. Die breite Streuung reduziert mögliche Risiken und ermöglicht ausgezeichnete Erträge.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie Emissionshäuser: Neitzel & Cie.

Freitag, 02. Juni 2017
Zusammenfassung: Seit zehn Jahren ist das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. auf Sachwert-Portfolios im Bereich der Erneuerbaren Energien spezialisiert. Schwerpunkte waren dabei bislang Investments in bestehende Photovoltaik-Anlagen. Bei der aktuellen Beteiligung „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ergänzt Neitzel erstmals die Investments um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung.

 

 

Freiland Photovoltaik-Anlagen – eine gut Investition.

„Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen will sie untergeh’n, im Norden ist sie nie zu sehn.“ – Dieser alte Reim hilft zwar dabei, sich die Himmelsrichtungen einzuprägen, die Sonne aber nicht im Norden zu suchen ist eindeutig ein Fehler. Denn im Norden Deutschlands hat Neitzel & Cie. seinen Sitz: Seit zehn Jahren ist das Emissionshaus erfolgreicher Anbieter von nachhaltigen Anlageprodukten aus den Bereich der Sonnenenergie.

 

Das Hamburger Emissionshaus hat sich schon früh auf einen Schwerpunkt konzentriert und diesen konsequent ausgebaut. Neitzel & Cie. hat sich damit an die Spitze der Anbieter grüner Investments hochgearbeitet. Das Unternehmen bietet seit 2009 ausschließlich Sachwertanlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien für private und institutionelle Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf die beiden Zukunftsenergien Solarenergie und Kraft-Wärme-Kopplung. In beiden Bereichen verfolgt das Unternehmen das Konzept, bestehende Anlagen zu kaufen und zu betreiben. Bislang investierten Anleger rund 45 Millionen Euro in Neitzels Energie-Assets. Insgesamt konnte das Unternehmen bereits Investments in Höhe von rund 150 Millionen Euro im Markt platzieren.

 

 

Herrlich hanseatisch

Wer an Neitzel & Cie. mailt, schreibt an „moin@“

Gegründet wurde das Emissionshaus von Bernd Neitzel. Der Diplom-Kaufmann lenkt als Geschäftsführender Gesellschafter seit 2007 die Geschicke des Unternehmens. Dass geschäftliche Erfolge auch immer die Erfolge eines optimal aufeinander abgestimmten Teams sind, war Neitzel von Anfang an bewusst. Daher baut der ehemalige Marineoffizier, der an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg studiert hat, auf vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem zehnköpfigen Team und auf flache Hierarchien innerhalb des Hauses.

 

Diese Art der Unternehmensführung ermöglicht es, flexibel und früh auf Entwicklungen im Markt zu reagieren, interessante Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und immer neue Finanzprodukte anbieten zu können. Eine Unternehmensstrategie, die aufgeht. Bislang konnte Neitzel & Cie. seine  Sachwertbeteiligungen planmäßig und vollständig platzieren. Dabei lagen die jährlichen Auszahlungen an die Anleger mit durchschnittlich 7,5 Prozent stets im Rahmen der Prognose und darüber. Mit dem Sachwert „Zukunftsenergie Deutschland 4“, der sich aktuell in der Investitionsphase befindet, plant Neitzel die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

 

 

Kaufmännische und technische Expertise aus einer Hand

Für die hervorragenden Ergebnisse zeichnet aber nicht allein die kaufmännische, sondern ebenso die technische Expertise des Hauses verantwortlich.

 

Die Tochtergesellschaft NCF Fondsverwaltung GmbH fungiert dabei als Verwalterin der Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. So können die Energieerzeugungsanlagen professionell betreut und ständig optimiert werden. Darüber hinaus ist die NCF auch für die direkte Vermarktung der gewonnenen Energie zuständig. Das reibungslose Zusammenspiel ermöglicht vielfältige Synergien und – nicht zuletzt – enorme Kostenvorteile. Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ist Bernd Neitzel, die kaufmännische und technische Betriebsführung obliegt dem Diplom-Ingenieur Kai Kinast, der über weitreichende Erfahrung im Energiemanagement verfügt.

 

 

 

Gut vernetzt

Mit starken Partnerschaften zum Erfolg.

Solide Netzwerke und zuverlässige Partnerschaften sind in der heutigen Wirtschaft wichtiger denn je. Daher setzt auch Neitzel & Cie. nicht allein auf die Experten aus den eigenen Reihen. Zusammen mit Energie-Spezialisten, Ingenieuren und Wirtschaftsprüfern kann das Unternehmen seine Investments sicher und kompetent betreiben und weiterentwickeln.

 

Eng arbeitet Neitzel daher mit den Hamburger Ingenieuren Obst & Ziehmann zusammen, die der, im Bereich Erneuerbarer Energien besonders versierten, 8.2-Gruppe angehören. In diesem Verbund von Sachverständigen kooperieren mehr als 20 Ingenieurbüros, die sich besonders im Bereich der technischen Prüfung von Wind-, Photovoltaik sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auskennen und entsprechende Beratungsdienstleistungen anbieten. Ebenso besteht eine Partnerschaft mit der Ensibo GmbH, die über eine tiefgehende Erfahrung in der technischen Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen verfügt. Ein besonderer Schwerpunkt der Ensibo ist es dabei, die Profitabilität der Anlagen langfristig zu sichern. Dabei ist das unabhängige Service-Unternehmen international aktiv. Zur Qualitätssicherung und Risikobewertung seiner Photovoltaik-Anlagen vertraut Neitzel auf die Zusammenarbeit mit PV LAB Germany. Das unabhängige Prüflabor mit Sitz in Potsdam ist besonders erfahren mit der Testung von Serienmodulen und neu entwickelten Teilen und beurteilt deren technische Leistungsfähigkeit.

In Fragen der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung verlässt sich Neitzel & Cie. auf die Dienste der Oldenburger BDO Arbicon, die als regionaler Dienstleister mit einem international agierenden Netzwerk als kompetenter Ansprechpartner zur Seite steht.

 

Geschäftliche Netzwerke und Partnerschaften sind wichtig für den Erfolg des Unternehmens. Ebenso wichtig ist es jedoch auch, das inhaltliche Thema – Erneuerbare Energien – in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen und die Bedeutung der Zukunftsenergien zu stärken. Diese Aufgaben übernehmen klassischerweise Branchenverbände. Daher engagiert sich Neitzel & Cie. im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sowie im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (Bundesverband KWK).

 

Der BSW-Solar ist 2006 aus dem Zusammenschluss mehrerer Solar-Industrieverbände hervorgegangen und zählt rund 1.000 Mitgliedsunternehmen aus der Solar- und Speicherbranche. Ziel ist es, die Interessen der Mitglieder politisch zu vertreten, für Investitionssicherheit in der Branche zu sorgen und den Mitgliedsunternehmen informierend, beratend und vermittelnd zu Seite zu stehen.

 

Bundesverband KWK wurde 2001 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung im Energiemix in Deutschland zu steigern. Dafür strebt der Verein ein breites gesellschaftliches Bündnis an. Entsprechend zählen sowohl KWK-Anlagenbetreiber, Anlagen- und Komponentenhersteller und Dienstleister zu den Mitgliedern, sondern ebenso Städte und Kommunen, Wissenschaftliche Institute und interessierte Privatpersonen. Die Vereinigung fühlt sich dem Klimaschutz und dem schonenden Umgang mit Ressourcen besonders verpflichtet.

 

 

Mit Solarinvestment die Energiewende mitgestalten

Neitzel & Cie. konnte in seiner Geschichte durch seine konsequente Investitionsstrategie ausgezeichnete Anlageerfolge verzeichnen. Mit seinem Solar-Portfolio bietet das Unternehmen Anlegern die Möglichkeit, die Energiewende mit umzusetzen und zudem attraktive Rendite zu erwirtschaften.

 

Dabei hat sich das Emissionshaus für Deutschland als einzigen Investitionsstandort entschieden. Innerhalb des deutschen Marktes setzt das Unternehmen jedoch auf eine breite Streuung an verschiedenen Standorten.

 

 

Gut angelegt – das Bestandsportfolio

Solarenergie an vielen Standorten.

Bislang hat Neitzel & Cie. vier Investitionsangebote im Bereich der Solarenergie aufgelegt. Den Anfang mache 2010 das Investment Solarenergie Nord, das bereits Anfang 2011 vollplatziert war. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in fünf Photovoltaik-Anlagen in Deutschland investiert. Sämtliche Anlagen waren bereits fertiggestellt, genehmigt, ans Netz angeschlossen und können mit ihren Stromerträgen rund 5.200 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Solarenergie Nord ist ein langfristiges Investment mit einer Laufzeit von 20 Jahren.

 

Aufgrund des positiven Starts im Bereich der Photovoltaik legte Neitzel direkt im Anschluss Solarenergie 2 Deutschland auf. Das zweite Solar-Investitionsangebot warb zwischen Frühjahr und Herbst 2011 insgesamt 15 Millionen Euro Eigenkapital ein. Investiert wurde wieder in fünf bereits fertiggestellte Photovoltaikanlagen. Diesmal handelte es sich neben den Freiflächen-Anlagen um ein Dachflächen-Portfolio. Außerdem setzten die Sachwert-Experten diesmal auf Standorte in unterschiedlichen Regionen des Landes. Solarenergie 2 Deutschland hat eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und produziert eine Strommenge, die zur Versorgung von rund 6.250 Vier-Personen-Haushalten ausreicht.

 

Mit Solarenergie 3 Deutschland legte Neitzel sein bislang letztes reines Solarinvestment auf. Zwischen 2012 und Anfang 2014 wurden Eigenkapital in Höhe von 12,3 Millionen Euro eingeworben und in vier Freiflächen- und drei Dachflächenanalgen investiert. Auch hier setzte Neitzel die Diversifikation der Standorte fort, die sieben Anlagen sind über sechs Bundesländer verteilt und produzieren insgesamt den Energiebedarf von rund 5.200 Vier-Personen-Haushalten. Die Mindestlaufzeit von Solarenergie 3 Deutschland beträgt zehn Jahre.

 

 

Das aktuelle Investment: Zukunftsenergie Deutschland 4

Mit dem aktuellen Investment Zukunftsenergie Deutschland 4 verlässt Neitzel & Cie. erstmals das bewährte Konzept und ergänzen die Photovoltaik-Beteiligungen um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung. Vorteile sieht die Beteiligungsgesellschaft dabei in der konstanten Energieproduktion in Blockheizkraftwerken, die unabhängig von Witterung und Tageszeit stets die gleiche Strommenge liefern. Durch die Kombination der beiden klimafreundlichen Energie-Anlagen werden schwankende Erträge ausgeglichen, mögliche Risiken weiter minimiert und die Energieproduktion – und damit auch die finanziellen Erträge – auf einem gleichbleibend hohen Niveau gehalten.

 

Aufgrund der erweiterten Platzierungsstrategie veränderte Neitzel auch den Titel seines Investments in „Zukunftsenergie Deutschland 4″. Gleich bleibt jedoch, dass auch weiterhin nur in bereits abgenommene Anlagen an verschiedenen Standorten im deutschen Markt investiert wird.

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ wurde im Juli 2015 aufgelegt, nachdem der Prospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt wurde. Da aufgrund einer Neuregelung des Kleinanlegerschutzgesetzes und des Vermögensanlagengesetz Prospekte für Emissionen nur noch ein Jahr lang eingesetzt werden dürfen, musste der Vertrieb von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ bis zur erneuten Genehmigung im Dezember 2016 für mehrere Monate ruhen. Mittlerweile ist das Projekt wieder zeichenbar; neue Anleger können beitreten.

 

 

Ertragreiche Sachwerte identifizieren

Aktuell befindet sich die Sachwertinvestition in der Platzierungsphase. Geplant ist die Investition zu 70 Prozent in Photovoltaik-Anlagen. Die verbleibenden 30 Prozent sollen in Blockheizkraftwerken angelegt werden. Dabei laufen die Investition gut an. Allein in diesem Jahr wurden bereits drei Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt gekauft.

 

Die Sonne – kraftvolle Energiespenderin.

Das Investitionsvolumen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ übersteigt das seiner Vorgänger: Neitzel & Cie. plant Investitionen von rund 51 Millionen Euro. 20 Millionen Euro sollen dabei als Eigenkapital von Anlegerseite kommen. Diese können sich ab einer Investitionssumme von 20.000 Euro beteiligen. Grünes Geld liegt allerdings eine Sondergenehmigung vor, so dass hier auch ein Beitritt ab 10.000 Euro möglich ist. Bedingt durch die Sachwertbeteiligung erzielen Anleger steuerlich gesehen Einkünfte aus Gewerbetrieben. Die Ertragsprognosen für „Zukunftsenergie Deutschland 4“ liegen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr. Insgesamt ist eine Gesamtauszahlung von 168 Prozent einschließlich des eingesetzten Kapitals geplant. Die Erträge dieses Investments ergeben sich zum einen aus den garantierten Einspeisevergütungen für den produzierten Strom, zum anderen durch den Verkauf der Anlagen nach der geplanten zehnjährigen Laufzeit.

 

Über eine Sonderausschüttung von rund fünf Prozent konnten sich Anleger drüber hinaus im April dieses Jahres freuen. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung, die Neitzel & Cie. bei einer außergerichtlichen Einigung erwirken konnte. Das Industrieunternehmen, das den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes wünschte, musste vom Vertrag zurücktreten und entsprechend Schadensersatz leisten. Auch ein Beispiel für die vorausschauenden Verhandlungen der Experten von Neitzel und deren unternehmerischer Verantwortung gegenüber ihren Kunden.

 

 

Zuverlässige Partner für nachhaltige Investments

Wer in Sachwerte investiert, benötigt einen zuverlässigen Partner. Neitzel & Cie. hat in den vergangenen Jahren das Vertrauen seiner Anleger nie enttäuscht und mit den Solar- und Zukunftsenergie-Investments sichere und ertragreiche Finanzanlagen angeboten. Alle Solar-Beteiligungen konnten alle geplanten Ausschüttungen mindest erfüllen; teilweise übererfüllen. Auch mit „Zukunftsenergie Deutschland 4“ schicken sich die Sachwertspezialisten aus Hamburg an, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Nicht zuletzt wurde die Beteiligung in der Branche als “TOP nachhaltiges Investmentvermögen” ausgezeichnet.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzdienstleister für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie gerne umfassend zu dieser interessanten Beteiligung und zu vielen anderen nachhaltigen Investment, die nicht nur gut für Umwelt und Klima sind, sondern auch sehr gute Erträge versprechen.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Neue Ideen zur Gewinnung von Sonnenenergie

Dienstag, 09. Mai 2017
Zusammenfassung: Solarenergie ist ein wichtiger Teil des Erneuerbaren Energien-Mix. Neue Ideen, wie Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Straßen, helfen, diese Art der Energiegewinnung populärer zu machen. Internationale Pilotprojekte zeigen, dass das Potenzial der Solarenergie noch lange nicht erschöpft ist.

 

Sonne spendet Energie – auch für gute Ideen!

Es gibt nichts Neues unter der Sonne? – Da irrt der Prediger im Buch der Bücher. Gerade im Bereich der Solarenergie werden aktuell viele neue Ideen entwickelt, um diese natürliche Energiequelle sinnvoll und effektiv zu nutzen.

 

Und diese Entwicklungen sind wichtige Puzzleteile auf dem Weg zu einer konsequent umgesetzten Energiewende. Denn nur durch die gezielte Förderung Erneuerbarer Energien kann es Deutschland gelingen, mittelfristig seine Stromversorgung vollständig aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

 

Dabei ist der Abschied von klimaschädlicher fossiler Energiegewinnung ein Ziel, das Deutschland mit vielen Ländern weltweit teilt. Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien stehen im völligen Einklang mir den Nachhaltigkeitszielen, die von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Ziel der Nachhaltigkeitsbestrebungen ist es bis zum Jahr 2030, den fortschreitenden Klimawandel aufzuhalten und die Lebensgrundlagen der Menschheit zu sichern. Darüber hinaus ist die Dekarbonisierung durch die Nutzung umwelt- und klimafreundlicher Energiequellen essentieller Bestandteil des Klimaschutzabkommens von Paris, das aktuell in den Unterzeichnerstaaten schrittweise umgesetzt werden soll.

 

Obgleich viele Staaten gute Absichten bekunden, geht die Entwicklung zu einer völligen Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen noch recht langsam voran. Die Gründe dafür sind vielfältig, zum einen spielen Lobbygruppen auch weiterhin eine wichtige Rolle, zum anderen fehlen teilweise noch infrastrukturelle Grundlagen, um den Kurs bei der Energiegewinnung komplett zu verändern.

 

Um die positive Entwicklung hin zu einer Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien zeitnah umzusetzen, ist daher das Zusammenspiel von Experten aus den Bereichen Politik, Technologie und Wirtschaft notwendig. Denn entscheidend ist der politische und gesellschaftliche Wille zur Veränderung, die technologische Machbarkeit sowie die Finanzierbarkeit der Pläne.

 

 

 

 

Anbietervielfalt treibt die Entwicklung voran

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind von enormer Bedeutung für eine zügige Umsetzung klimafreundlicher Energiegewinnung. Treiber dieser Entwicklung sind aber auch vielfältige Projekte und Ideen, die neue Horizonte eröffnen. Denn während das klassische Energiegeschäft von einigen „Big Playern“ dominiert und nach klassischen ökonomischen Prinzipien betrieben wurde, werden die Karten bei der Produktion Erneuerbarer Energien neu gemischt. Sicher bilden sich auch hier größere Anbieter heraus, dennoch ist die Produzentenlandschaft in der Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Wasser vielfältig. Nach der Liberalisierung des Strommarktes Ende der neunziger Jahre und der damit verbundenen wirtschaftlichen Konzentration auf die vier großen Anbieter E.on, RWE, Vattenfall und EnBW geht jetzt verstärkt wieder der Trend zu einem vielfältigeren Anbieterspektrum. Neben neuen Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien engagieren sich zunehmend auch wieder Kommunen beziehungsweise kommunale Versorgungsunternehmen im Energiemarkt. Positiv dabei: Viele nehmen aktuell ihren Versorgungsauftrag weitreichender wahr und sehen sich nicht allein als Stromlieferant. Beratung zur Einsparung von Strom, verbesserte Effizienz, Angebote für Elektrofahrzeuge, Unterstützung von Car-Sharing-Initiativen gehören mittlerweile genauso zum Portfolio, wie öffentlich zugängliche Solarkataster, die das Potenzial sämtlicher Gebäude für den Bau einer Solaranlage bewerten oder beispielgebende Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Gebäuden.

 

Gerade Leuchtturmprojekte beflügeln die Entwicklung zu einer klimafreundlichen Energieentwicklung und zeigen, was alles möglich ist, um eine Energiewende gelingen zu lassen.

 

 

Solarzellen – vom Hausdach auf die Straßen

Photovoltaik-Anlagen sind auf Häuserdächern längst keine Seltenheit mehr. Sowohl kleine Sonnenkollektoren auf privaten Gebäuden, als auch großflächige Photovoltaikanlagen auf großen Industrie- und Gewerbeflächen, die Sonnenenergie ins Stromnetz einspeisen, verbreiten sich stark. Ein besonderer Vorteil dieser Art der Energiegewinnung: bereits vorhandene Flächen werden effektiv genutzt.

 

Auf diesem Prinzip bauen auch Solarteppiche auf, die vorhandene Straßenoberflächen und Schienenwege zur Stromgewinnung nutzen wollen. Der Vorteile dieser Solarstraßen liegen auf der Hand: Die horizontalen Flächen können den ganzen Tag über Sonneneinstrahlung aufnehmen. Da diese Verkehrswege bereits bestehen, wird die Versiegelung und der Verbrauch anderer Flächen vermieden. Darüber hinaus spielt der neuartige Straßenbelag seine Kosten wieder ein, da er günstig sauberen Strom erzeugt. Experten zu Folge könnten durch Fahrbahnen mit integrierter Photovoltaik rund 20 Millionen Elektroautos betrieben werden.

 

Solar-Paneele erobern die Straßen.

Voraussetzung für diese Idee sind sehr stabile und zugleich flexible Solarzellen, die dem Straßenverkehr – auch tonnenschweren LKWs – standhalten können. Nur wenige Millimeter dick, sollen dann diese Photovoltaik-Beläge wie Teppichbodenplatten auf den Straßen ausgelegt werden. Das Fließen-System hat dazu auch den Vorteil, dass sich einzelne Elemente bei Beschädigungen austauschen lassen und die Platten sich flexibel an die örtlichen Gegebenheiten anpassen können. Die Lebenszeit der Solarteppiche wird auf rund 25 Jahre geschätzt. Damit rangiert die Haltbarkeit der Straßen-Photovoltaik sogar noch vor der durchschnittlichen Lebensdauer der üblichen Asphaltierungen.

 

In der Entwicklung befinden sich derzeit bruchsichere Photovoltaik-Module, auch Spezialglas. Im Gegensatz zur klassischen Dach-Photovoltaik, müssen die Solar-Fließen für die Straße einige zusätzliche Anforderungen erfüllen. Zum einen müssen die Platten rutschfest sein, zum anderen müssen sie selbstreinigend sein, damit das Sonnenlicht optimal gespeichert werden kann. Während die Dach-Photovoltaik im Allgemeinen nach Süden hin ausgerichtet ist, muss bei den Bodenplatten die einfallende Sonnenstrahlung gut gelenkt werden, um einen optimalen Energieertrag zu erzielen.

 

 

Aktuell arbeiten in Deutschland die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Start-up Solmove GmbH an der Entwicklung und Vermarktung entsprechender Solarmodule. Mit im Boot sind außerdem zwei Fraunhofer-Institute sowie – quasi als potenzielle Kundin – die Bundesanstalt für Straßenwesen.

 

Entsprechend der modernen Anforderungen an den Straßenbau, sollen Solar-Beläge über Flüsterqualität verfügen. Weiterhin befinden sich beleuchtete Seitenstreifen mit LED-Lampen und Ampelanlagen in der Planung, die ihren Energiebedarf direkt aus dem Solar-Straßenbelag beziehen. Der nächste Schritt in diese Denkrichtung: Elektrofahrzeuge versorgen sich über Induktionsschleifen ebenfalls direkt aus den Solarteppichen. Ein reizvoller Gedanke, schließlich zählt die vergleichsweise geringe Reichweite von Elektroautos noch immer zu den gewichtigsten Argumenten gegen diese klimafreundliche Art des motorisierten Individualverkehrs. Eine flächendeckende intelligente Infrastruktur auf Basis Erneuerbarer Energien könnte hier den Durchbruch bringen.

 

 

Keine Zukunftsmusik: Solarstraßen in den USA, Frankreich und den Niederlanden

Dass Solarstraßen kein Science Fiction-Szenario darstellen, sondern bereits in der Praxis eingesetzt werden, zeigen erste internationale Projekte. So hat das Start-up Solar Roadways bereits die ersten 30 Solarzellen in der Kleinstadt Sandpoint im US-Bundesstaat Idaho, zugleich auch Sitz des jungen Unternehmens, erfolgreich verlegt. Solar Roadway ist seit 2010 mit der Idee der Solarstraßen aktiv und wurde vom US-Energieministerium unterstützt. Mit den Photovoltaikmodulen auf einem öffentlichen Platz der Stadt wird aktuell die Energie für einen Springbrunnen sowie für die Beleuchtung der öffentlichen Toilette produziert. Außerdem integrierte Solar Roadways einige LED-Leuchten im Bodenbelag. Nach Angaben des Herstellers sollen die Solar-Paneele auch als Straßenbelag einsetzbar sein. Da die Winter in Idaho auch Minus-Grade erreichen, sind in den Modulen Heizelemente integriert, damit die Anlage nicht durch harte Kälte beschädigt wird. Außerdem wird im aktuellen Stadium das Projekt via Webcam überwacht. So können bislang noch nicht bekannte Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und behoben werden.

 

Automatisch aufladen auf Solar-Straßen – sonnige Aussichten für E-Mobilität.

In eine ähnliche Richtung geht auch das Solar-Projekt des französischen Bauunternehmens Colas, das einen Solar-Straßenbelag gemeinsam mit dem nationalen Institut für Solarenergie (Institut national de l’énergie solaire, Ines) entwickelt hat. In Frankreich sollen in den nächsten fünf Jahren etwa 1.000 Kilometer Straße mit dem Photovoltaik-Belag Wattway ausgelegt werden. Ziel ist es dabei zum einen die Stromversorgung durch Erneuerbar Energien in Frankreich zu unterstützen. Zum anderen sollen sich Elektroautos über Colas Wattway-Module während der Fahrt automatisch aufladen lassen. Die Verlegung des Straßenbelags Wattway wird durch das französische Energie- und Umweltministerium gefördert. Die Solarzellen sind nur wenige Millimeter dick und werden auf die bestehenden Straßenbeläge ausgebracht. Laut Hersteller Colas sollen die Module aus polykristallinem Silizium dem laufenden Straßenverkehr gewachsen sein und eine ausreichende Rutschfestigkeit bieten. Schätzungen zu Folge können die geplanten 1.000 Kilometer Solarstraße rund fünf Millionen Menschen mit sauberem Strom versorgen. Außerdem soll mit der auf der Straße produzierten Energie auch Haltestellen beleuchtet und öffentliche Einrichtungen versorgt werden.

 

Klimafreundlich hoch zwei: Fahrad und Solarenergie.

Auf eine erfolgreiche Pilotphase von gut zwei Jahren zurückblicken können die Niederlande mit dem weltweit ersten Radweg, der Solarstrom erzeugt. Im November 2014 startete das Projekt SolaRoad in der Gemeinde Krommenie bei Amsterdam. Dabei wurden 70 Meter eines Radwegs mit vorgefertigten Photovoltaik-Paneelen ausgelegt, die Solarzellen sind dabei durch Hartglasschicht geschützt. In der Startphase musste das Projekt einige Probleme lösen. So zeigten sich die Solar-Module anfangs witterungsempfindlich. Durch einige Nacharbeiten können sich die Ergebnisse des Solar-Radwegs mittlerweile jedoch sehen lassen. So lieferte die kurze Wegstrecke nach einem Jahr bereits genug nachhaltig produzierten Strom, um den Energiebedarf von drei Personen in einem Jahr zu decken. Ein Projekt mit enormem Potenzial, schließlich verfügt die Radfahr-Nation Niederlande über ein Radwegenetz von gut 140.000 Kilometer, das sich auf diese Weise zur Stromerzeugung nutzen lässt.

 

 

 

 

Sonnenenergie – herrliche Aussichten

Drei Beispiele zeigen, dass das enorme Potenzial der Solarenergie noch lange nicht erschöpft ist. Bald erschöpft sein werden jedoch die fossilen Energiequellen Kohle, Erdöl- und Erdgas, die zudem durch die exzessive Nutzung in den vergangenen Jahrzehnten unser Klima stark gefährdet haben.

 

Erneuerbare Energien sind preisgünstig und unerschöpflich. Sicher sind nicht alle Ideen zur Gewinnung sauberer Energien jederzeit und an jedem Ort umsetzbar. Dennoch zeigen Leuchtturmprojekte, wohin die Reise geht. Um den Ausbau Erneuerbarer Energien auch zukünftig zu stärken, sind allerdings auch Investitionen in diesem Bereich notwendig.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen und Experte für Investments in Erneuerbare Energien verfügt über mehr als 300 interessante Angebote, mit denen Anleger nicht nur zu einer positiven Entwicklung für Umwelt und Klima beitragen, sondern auch interessante Erträge erzielen. Ob Sonne, Wind oder Wasser, bei uns finden Sie das passende Investment.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Auf Solarenergie setzen – umweltfreundlichen Strom nutzen

Montag, 08. Mai 2017

Wer auf eine nachhaltige Energiequelle setzen möchte, kommt um das Thema Solarenergie nicht herum. Die Photovoltaikzellen und thermischen Solaranlagen sind eine gute Alternative zum konventionellen Stromverbrauch und schonen die Umwelt. Die Investition in Solarzellen ist dabei zwar nicht gerade günstig, jedoch zahlt sich die Anschaffung schon nach wenigen Jahren aus. So möchten wir Sie im Folgenden über die Vorteile der Solartechnik, die Möglichkeiten der eigenständigen Installation, den Kosten und der Umweltfreundlichkeit informieren.

 

Die Vorteile der Solartechnik genießen

 

Sonnenenergie ist unendlich verfügbar und somit neben der Energiegewinnung aus Wasser, Wind und Biomasse eine umweltfreundliche Alternative zur Energie aus fossilen Brennstoffen. Eine thermische Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage arbeiten in der Funktion ziemlich ähnlich und sind beide absolut klimaschonend. Ohne die Produktion von Abgasen oder CO2-Emissionen wird der globalen Erwärmung entgegengewirkt. Die regenerative Energiequelle der Sonne hat in den letzten 8 Jahren mehr als 50 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Allein in Deutschland wurde Dank der Solartechnik der Wert der umweltschädlichen Stoffe um mehr als 20 % verringert. Ein weiterer Vorteil von Solarzellen ist die von den Herstellern garantierte Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. In dieser Zeit wird allein durch die Herstellung von Solarenergie so viel Strom produziert, dass sich die Investition ausgezahlt hat. Damit sind Verbraucher komplett unabhängig von den Energiepreisen auf dem Markt und können ein echtes Zeichen für den Klimaschutz setzen.

 

Solarzellen selbst auf dem Dach anbringen

 

Eine Anbringung einer Solaranlage auf dem Dach des eigenen Hauses zahlt sich in jedem Fall aus. Wer bei den Kosten für die Solartechnik weiter sparen möchte, kann darüber nachdenken die Solarzellen selbstständig auf dem Dach anzubringen. Sind die Grundvoraussetzungen aus einer bestimmten Neigung des Daches und eine optimale Ausrichtung zur Sonne gegeben, steht der Montage einer Solaranlage nichts mehr im Wege. Mittlerweile gibt es dafür auf den Markt einige Handwerksunternehmen, die sich auf den Anbau von Solaranlagen spezialisiert haben. Die Montage und die technische Installation durch einen Profi geschehen dabei innerhalb von nur zwei bis drei Werktagen. Aber auch als Laie kann man dank einer ausführlichen Anleitung die Anbringung in einer Woche bewerkstelligen.

 

Kosten- Nutzenrechnung

 

Für den Bau einer Solaranlage auf dem eigenen Dach stellt der Bund attraktive Förderprogramme zur Verfügung, die einen Anbau schnell refinanzieren können. Außerdem stellen Banken interessante Kreditverträge in Aussicht, um den Bau einer Solaranlage zu realisieren. In der Regel lässt sich die Solartechnik dann mit einem Kredit innerhalb von elf bis dreizehn Jahre amortisieren, ohne einen Kredit sind die Kosten schon nach neun bis elf Jahren wieder abbezahlt und bieten ab diesem Zeitpunkt eine kostenlose Stromversorgung.

 

Erneuerbare Energien: Verkehrskonzepte für die Stromversorgung

Freitag, 05. Mai 2017
Zusammenfassung: Die Energiewende befindet sich in der Umsetzung. Bis Ende 2022 gehen in Deutschland die letzten Atomkraftwerke vom Netz. Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien werden ausgebaut. Windkraft kommt dabei eine besonders bedeutende Rolle zu. Um die Stromversorgung im Land zu gewährleisten und Energie vom windreichen Norden in den Süden zu transportieren, werden aktuell leistungsfähige Stromtrassen geplant. Angenehm für das Landschaftsbild und im Allgemeinen umweltverträglich: moderne Stromautobahnen verlaufen unterirdisch.

 

 

Erneuerbare Energien auf den Weg bringen.

Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache. Eine positive Entwicklung, denn die bisherige Energieerzeugung und der exzessive Verbrauch hat immense Schäden an Klima und Umwelt verursacht. Seit der Konferenz von Rio 1992 war es ein langer Weg. Mit dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz, das anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz von 196 Staaten beschlossen wurde, legte die Staatengemeinschaft fest, nationale Maßnahmen zu ergreifen, um die fortschreitende Erderwärmung deutlich abzubremsen.

 

Mit der bereits beschlossenen Energiewende, zählt Deutschland zu den Vorreitern des Klimaschutzabkommens. Mit einem CO2-Ausstoß von 11,5 Tonnen pro Kopf und Jahr allerdings auch mit zu den Verursachern der Klimakrise. Ziel ist es daher jetzt, CO2 zu vermeiden, nachhaltig Strom zu erzeugen und diesen effizient zu nutzen.

 

 

Hauptaufgaben der Energiewende

Ziel Nummer eins der Energiewende ist es, die umwelt- und klimaschädliche Stromproduktion durch Atomkraftwerke und die Energieerzeugung aus konventionellen Quellen, wie beispielsweise Kohlekraftwerken, auf null zurückzufahren. Um eine flächendeckende und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten hat die Bundesregierung außerdem beschlossen, die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu fördern und gleichzeitig vielfältige Maßnahmen für eine verbesserte Energieeffizienz voran zu treiben.

 

Die letzten Atomkraftwerke gehen 2022 vom Netz.

Spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist das Gefährdungspotenzial der Atomkraftwerke in den Köpfen der Menschen angekommen. Ende 2022 wird das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz gehen. Generell basiert der Ausstieg aus der Atomenergie auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens.

 

Dennoch werden immer wieder Stimmen laut, die dem Atomzeitalter hinterhertrauern und auf die angeblich klimafreundliche Stromproduktion durch Kernenergie hinweisen. Hier Umwelt und Klima auseinander zu dividieren ist sicher nicht sinnvoll, denn die Risiken der Kernreaktoren sind immens. Zum anderen verursacht auch Atomstrom CO2-Emissionen. Der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase entsteht dabei allerdings nicht während der Stromproduktion, sondern beim Kraftwerksauf- und Rückbau. Sowohl die Urangewinnung, als auch die Herstellung der Brennelemente sowie die Einlagerungen werden mit einem enorm hohen Energieaufwand betrieben, bei dem große Mengen von CO2 in die Atmosphäre entlassen werden. Atomkraft verursacht zwar deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber entschieden mehr als Erneuerbaren Energien.

 

Im Zuge der laufenden Veränderungen wird der Strommarkt neu organisiert, denn die bisherigen Stromanbieter geraten unter Druck. Ihre Stromproduktion fließt nicht mehr automatisch in die Netze und dient vermehrt dazu, Versorgungsengpässe auszugleichen. Um die Schwankungen in der Stromproduktion optimal auszugleichen und zukünftig flexibel zu lenken, wurde im vergangenen Jahr das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet.

 

Im Zuge dieser Regelung werden zukünftig intelligente Messsysteme Stromproduzenten und –verbraucher miteinander verbinden. Die neue digitale Infrastruktur sorgt nicht nur für eine sichere und zuverlässige Versorgung, sondern auch für eine effiziente und wirtschaftliche Nutzung der Energie. Um die Energie aus regenerativen Quellen zu den Verbrauchern zu bringen, ist jedoch auch eine komplexe Organisation der Übertragungsnetze notwendig.

 

 

Verkehrswege des Stroms: Vom Norden in den Süden

Leistungsfähige Infrastruktur bring geslleschaftlichen Wandel voran.

Die Planung und der Ausbau der Stromautobahnen ist aktuell ein wichtiges Thema der Energiewende, denn Strom wird – wie viele andere Güter des täglichen Lebens – nicht unbedingt dort produziert, wo er gebraucht wird. Entsprechend muss auch die benötigte Energie innerhalb des Landes verteilt werden. Hinzu kommt, dass Erneuerbare Energien nicht so gleichmäßig Strom erzeugen und ins Netz einspeisen wie konventionelle Kraftwerke. Es sind aber nicht nur die Schwankungen der Strommenge, die das Stromnetz vor neue Aufgaben stellt. Auch der erfreuliche Erfolg der Windenergie in Deutschland bringt es mit sich, dass Windenergie Mengen liefert, die das Stromnetz an die Grenzen seiner Kapazitäten bringt. Auch dieser neuen Herausforderung muss ein zukunftsfähiges Stromnetz begegnen. Die Energiewende erfordert also leistungsfähige Stromtrassen.

 

Der Umstieg von Atomstrom zu Erneuerbaren Energien bringt eine deutliche Verschiebung der Stromproduktion vom Süden in den Norden mit sich. Während sechs der noch acht laufenden Atomkraftwerke in Süddeutschland angesiedelt sind, stehen große Teile der Windkraftanlagen im Norden des Landes, teilweise auch als Offshore-Anlagen vor den Küsten. Für diese Standorte spricht nicht allein der sprichwörtliche Windreichtum des Nordens. Auch gesetzliche Hürden, wie die 10-H-Regel“, die einen großen Abstand der Anlagen zur nächsten Wohnbebauung vorschreibt, haben dazu geführt, dass ein Nord-Süd-Gefälle in Sachen Erneuerbarer Energien entstanden ist. Im vergangenen Jahr erzeugten insgesamt 27.220 Windkraftanlagen in Deutschland insgesamt 45.910 Megawatt sauberen Strom. 42 Prozent davon gingen aus dem Norden ins Netz, weitere 44 Prozent lieferte die Mitte des Landes, der Rest wurde in Süddeutschland erzeugt.

 

 

Stromtrasse vor der Haustür?

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Hinzugekommen ist der Wunsch nach nachhaltiger Stromerzeugung, die Klima und Umwelt nicht belastet. Diese Ziele werden mehrheitlich akzeptiert. Schwieriger sieht das aktuell noch mit der Akzeptanz von Stromtrassen aus. Seit einigen Jahren lieferten sich unterschiedliche Interessensgruppen erbitterte Auseinandersetzungen zur Routenführung der geplanten Stromtrassen, die benötigt werden, um den Strom vom Norden und der Mitte des Landes in die bevölkerungsreichen südlichen Bundesländer und ihre Industriezentren zu transportieren.

 

Kaum eine Gemeinde konnte sich für riesige Strommasten in direkter Nachbarschaft erwärmen. Vor allem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sprach sich wiederholt vehement gegen „Monstertrassen“ aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdkabel statt „Monstertrassen“

Um die Akzeptanz für die großen Stromtrassen generell zu erhöhen hat die Bundesregierung bereits 2015 beschlossen, vorrangig Erdkabel beim Bau der Übertragungsnetze einzusetzen, die Bedarfspläne weiterzuentwickeln und alle zwei Jahre einen neuen Netzentwicklungsplan vorzulegen. Zu diesem Umdenken haben auch verbesserte technologische Möglichkeiten beigetragen. Neuentwickelte Supraleiter sollen zukünftig auch große Stromengen unterirdisch transportieren können.

 

Im März diesen Jahres haben der süddeutsche Netzbetreiber TransnetBW, die niederländische Tennet Holding und die aus dem Vattenfall-Konzern hervorgegangene 50Hertz GmbH ihre Pläne für die zwei unterirdische Routenführungen vom Norden in den Süden Deutschlands vorgestellt und bei der Bundesnetzagentur zur eingehenden Prüfung eingereicht.

 

Erdkabel verschandeln die Landschaft nicht.

Damit liegen jetzt zwei Pläne für Stromautobahnen quer durch Deutschland vor. Die Stromleitung „Süd-Link“ führt von Brunsbüttel an der schleswig-holsteinischen Elbmündung rund 800 Kilometer weit über das bayerische Grafenrheinfeld ins baden-württembergische Großgartach. Die Unternehmen Tennet und TransnetBW haben dazu zwei mögliche Korridore für Erdkabel vorgeschlagen. Ein Vorschlag führt von Niedersachsen über Thüringen und Nordbayern nach Baden-Württemberg. Ein alternativer Erdkabelkorridor könnte westlicher verlaufen und Thüringen unberührt lassen. Die Kosten für dieses Projekt werden Schätzungen zu Folge bei bis zu zehn Milliarden Euro liegen.

 

Die Stromtrasse „Süd-Ost-Link“ ist zwischen dem sachsen-anhaltinischen Wolmirstedt nördlich von Magdeburg über Thüringen ins bayerische Isar bei Landshut geplant. Die verantwortlichen Netzbetreiber Tennet und 50Hertz haben zu ihrem geplanten Streckenverlauf ebenfalls eine Alternativroute eingereicht, die sich jedoch nur in kleinen Teilen vom eigentlichen Vorschlag unterscheidet. Da im Südosten Deutschlands noch keine direkten Leitungsverbindungen existieren, soll „Süd-Ost-Link“ verhindern, dass der saubere Strom durch die Nachbarländer Polen und Tschechien fließt. Die Nähe zum Braunkohleabbau und nicht zu den Windrädern irritiert allerdings. Die Kosten für die gut 500 Kilometer lange Trasse werden voraussichtlich fünf Milliarden Euro betragen.

 

Bei der Planung der Trassen wurden rund 9.000 Hinweise zum Verlauf von Kommunen, Verbänden und Einzelpersonen einbezogen, denn auch wenn die Stromautobahnen zum jetzigen Zeitpunkt U-Bahnen sind, gibt es auch weiterhin kritische Stimmen gegen den Bau und die Routenführung. Auch bei den jetzt eingereichten Plänen ist das letzte Wort längst nicht gesprochen. Die Bundesnetzagentur sicherte zu, bei der Infrastrukturplanung die Öffentlichkeit ausführlich zu informieren und zu beteiligen. Dazu werden in den jeweiligen Regionen Antragskonferenzen und Beteiligungsverfahren durchgeführt. Der genaue Verlauf der beiden geplanten Stromkorridore wird wahrscheinlich erst 2020 fest stehen. Strom wird dann voraussichtlich erst 2025 durch die Erdkabel fließen.

 

 

Verträgliche Wege für sauberen Strom

Eine vielfach geäußerte Kritik beim Bau der Nord-Süd-Stromtrassen äußerte sich in der Kritik an Freileitungen. Dabei wurde vielfach ins Feld geführt, dass das Landschaftsbild empfindlich gestört würde. Aber auch Naturschützer mahnten vor Gefahren für die Tierwelt, beispielsweise durch Kollisionen mit Zugvögeln. Zudem wurden auch gesundheitliche Risiken durch elektromagnetische Felder befürchtet.

 

Stromtrassen sollten nicht durch geschützte Gebiete führen.

Durch die geplante Erdverkabelung konnten viele dieser Bedenken vom Tisch geräumt werden. Allerdings ist auch die unterirdische Stromtrasse nicht gänzlich frei von Risiken. So fürchten Landwirte entlang der geplanten Trassen, eine Zerstörung des natürlichen Gefüges im Boden und entsprechend wirtschaftliche Ausfälle für mehrere Jahre. Neben diesen temporären Beeinträchtigungen während der Bauphase fürchten einige jedoch auch dauerhafte Eingriffe in die Struktur der Felder aufgrund der Erwärmung des Bodens durch die Gleichstromkabel.

 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. – Nabu begrüßt unterirdische Stromtrassen und sieht enorme Vorteile gegenüber den klassischen Freileitungen. Allerdings bemängelt der Verband, dass bislang kaum verbindliche Regelungen für die Erdkabelverlegung existieren.

 

Diese sollten geschaffen werden, um die Energiewende zügig umzusetzen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Wichtige Punkte sieht der Nabu hier im Schutz von Moorgebieten sowie naturnahen Still- und Fließgewässern. Außerdem sollen Schneisen durch Waldgebiete im allgemeinen und durch Naturschutzgebiete, Nationalparks, Biosphärenreservaten und wichtige Feuchtgebieten im besonderen umgangen werden.

 

Große Infrastrukturprojekte sind aufwändig, kostenintensiv und bringen immer auch einige Schwierigkeiten mit sich. Um die Energiewende konsequent umzusetzen und saubere Energie dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird, ist der umweltverträgliche Ausbau der Stromtrassen jedoch ein wichtiger Schritt, der nicht blockiert werden sollte.

 

 

Erneuerbare Energien – klimafreundliche Versorgung

Auch wenn zentrale Projekte jetzt den langfristigen Erfolg der Erneuerbaren Energien sichern werden, haben viele dezentrale Projekte das Thema ins Rollen gebracht, zum Beispiel engagierte Bürgerenergieprojekte und vielfältige Anbieter von Direktinvestments in Erneuerbare Energien.

 

Gemeinsam produzieren Sie seit Jahren saubere und nachhaltig erzeugte Energie. Eingespeist in das gemeinsame Stromnetz stellen Wind, Sonne, Wasser und Biomasse bald die komplette Versorgung des ganzen Landes. Und das zu günstigen Preisen.

 

Investitionen in Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zahlen sich aus. Nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die persönlichen Finanzen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie zu vielen interessanten und lukrativen Investments aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien.

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sonderausschüttung für „Zukunftsenergie Deutschland 4“

Dienstag, 18. April 2017
Zusammenfassung: Neitzel & Cie. hat bereits im Mai 2017 eine Sonderausschüttung von 5 Prozent für die Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ angekündigt. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung. Diese konnte außergerichtlich für ein nicht abgenommenes Blockheizkraftwerk ausgehandelt werden. Die Investitionsphase von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ läuft jedoch planmäßig weiter. Ein Beitritt ist für Anleger nur noch bis 28. Dezember 2017 möglich.

 

 

Sonderausschüttung: Warmer Geldregen statt kaltem Aprilschauer.

Der launische Monat April ist wegen seiner plötzlichen Regenfälle nicht besonders beliebt. Mit einem angenehmen Schauer überraschte dagegen jetzt der Hamburger Asset-Manager und Sachwertspezialist Neitzel & Cie.

 

Anleger, die bereits 2016 in die von Neitzel angebotene Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ investiert haben, können sich über eine Sonderausschüttung freuen. Die Sonderausschüttung belief sich auf 5 Prozent und wurde zusätzlich zur regulären Auszahlung in Höhe von 6 Prozent im August 2017 geleistet.

 

 

Erfolgreiche außergerichtliche Einigung

Hintergrund der Sonderausschüttung ist eine erfolgreiche außergerichtliche Einigung, bei der Neitzel jetzt eine Schadensersatzzahlung von 450.000 Euro für das vergangene Jahr erwirken konnte. Die Entschädigung wurde für ein nicht abgenommenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Thüringen geleistet. Dieses Blockheizkraftwerk wollte Neitzel Ende 2015 für die Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ erwerben. Der Preis für die wärmegeführte BHKW-Anlage belief sich auf 5,8 Millionen Euro.

 

Aufgrund interner Umstrukturierungen und einer strategischen Neuausrichtung musste der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Um die Vermögensanlage vorausschauend und sicher zu gestalten, hatte Neitzel bereits in den Verträgen einen Schadensersatz bei Nichterfüllung vereinbart. Von dieser Voraussicht profitieren jetzt die Anleger, denn Neitzel & Cie. gibt die ausgehandelte Entschädigung an seine Investoren in Form einer Sonderausschüttung weiter.

 

 

Investitionsphase läuft planmäßig weiter

Zukunftsenergie Deutschland 4 – Investitionsphase geht planmäßig weiter.

Die geplanten Investitionen im Rahmen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ laufen – trotz des nicht abgenommenen Blockheizkraftwerks – planmäßig weiter. In diesem Jahr hat Neitzel bereits drei neue Photovoltaik-Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern gekauft. Bei dieser Investition handelt es sich um Dachanlagen an sonnreichen Standorten mit einer Gesamtleistung von rund zwei Megawatt. Die Einspeisevergütung für den dort erzeugten Strom beläuft sich – gemäß dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) – in den kommenden 21 Sommern auf 0,11 Euro pro Kilowattstunde.

 

Mit bislang 22 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 62 Megawatt Strom zählt Neitzel & Cie. zu den ausgewiesenen Spezialisten für Investitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien.

 

Da Neitzel zukünftig sein Portfolio um leistungsfähige Blockheizkraftwerke erweitern will, prüft das Unternehmen aktuell mehrere Blockheizkraftwerke mit einer Nennleistung von 300 bis 500 Kilowatt.

 

Der besondere Vorteil einer Ergänzung des Portfolios um Blockheizkraftwerke liegt zum einen in den zusätzlichen Einnahmen durch die konstante und jahreszeitlich unabhängige Energieproduktion der BHKW, zum anderen in der generellen Risikostreuung der Anlagen.

 

 

Jetzt in Erneuerbaren Energien investieren

Anleger die zukünftig von den Erträgen  der erfolgreichen Finanzanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ profitieren wollen, haben seit Anfang des Jahres wieder die Möglichkeit dazu. Der Sachwert aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien verfügt über eine aktuelle Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

 

Grünes Geld, erfahrener Experte für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie kompetent und umfassend zu diesem – mit einer Renditeprognose von 5,6 Prozent (IRR) – interessanten Sachwert.

 

Achtung: Die Schließung für neue Anleger steht bevor. Ab 28. Dezember 2017 ist keine Beteiligung mehr durch neue Anleger möglich.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.