Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte: Paraguay 2013’

Grünes Geld Interview: MillerForest steht vor guten Holzernten

Dienstag, 29. September 2015

Ein langjähriger Anbieter im Angebot von Grünes Geld ist MillerForest aus Oberschwaben. Das familiengeführte Unternehmen hat mittlerweile mehr als 8.000 Hektar in Paraguay aufgeforstet und beschäftigt rund 180 Mitarbeiter. Beim Besuch in Aschaffenburg am 23. September 2015 stellt sich Pierre Guttwein den Fragen von Grünes Geld zu den Themen erste große Ernte, hohe Niederschläge und zu den neuen Preisen ab November 2015.

 

MillerForest bietet Aufforstungs-Projekte für Anleger schon ab wenigen Tausend Euro Anlagesumme und ab 5 Jahren Laufzeit an. Beliebteste Produkte sind Energieholz 5 Jahre und Energieholz 10 Jahre.

 

MillerForest, Grünes Geld GmbH, Pierre Guttwein, Gerd Junker

Pierre Guttwein von MillerForest erklärt Gerd Junker die neuesten Entwicklungen in Paraguay (Bild: Grünes Geld GmbH)

 

 

Grünes Geld: Herr Guttwein, MillerForest kann auf immer mehr geerntetes Holz verweisen. Das ist die Nagelprobe für Holzinvestments, denn erst bei der Ernte stellt sich heraus, ob die Prognosen eingehalten werden. Wie war das Holzwachstum bisher, welche Ernte-Erträge konnten Sie gewinnen?

 

Mit dem Holzwachstum sind wir bislang sehr zufrieden und liegen bei Flächen mit Pflanzdatum nach 2010 oftmals mehr als 20 % über der Prognose. Auch bei älteren Flächen, die in den Anfangs- und damit Lehrjahren gepflanzt wurden, erreichen wir nach derzeitigen Messungen die prognostizierten Zuwächse, selbst wenn das Wachstum in den kommenden Jahren etwas rückläufig wäre. Im vergangenen Jahr wurden 3.500 Tonnen Holz in Form von Hackschnitzeln an eine lokale Fabrik zur Herstellung von Recycling-Karton geliefert. Der dabei erzielte Erlös in Höhe von rund 300.000 US$ entsprach ebenfalls unseren Erwartungen.

 

 

Grünes Geld: Während Deutschland einen Rekordsommer feierte, hatte Südamerika in den letzten Monaten mit heftigen Regenfällen zu kämpfen. Inwieweit waren die Aufforstungen von Miller Forest betroffen und gibt es Schäden zu beklagen?

 

Wir haben in der Tat wieder ein Jahr mit extrem viel Niederschlag in Südamerika. Wir konnten von April bis August nicht ein einziges Mal mit den größeren Maschinen auf die Forstflächen, da es stets zu nass war. Die vergangenen 7 Wochen war es wieder trockener und wir konnten in dieser Zeit rund 700 Hektar für Neuanpflanzungen vorbereiten und sind somit wieder im Zeitplan. Da wir jedes Jahr aufgrund der regelmäßig hohen Niederschläge nur etwa 100 Tage im Jahr mit allen Maschinen auf den Forstflächen arbeiten können, ist dies für uns nichts Neues. Die Bäume fühlen sich bei rund 300 Sonnentagen und viel Niederschlag aber natürlich sehr wohl. Schäden haben die Bäume durch den extremen Regen im vergangenen Halbjahr nicht genommen, wobei natürlich der Zuwachs in dieser Zeit schon etwas zurück geht und dies erst im Laufe des Jahres wieder aufgeholt wird.

 

 

Grünes Geld: Wie man hört werden sich die Preise bei MillerForest zum November 2015 hin ändern. Können Sie schon etwas zu den Änderungen sagen und sollte ein Interessent die neuen Preise abwarten oder lieber jetzt noch zu den alten Preisen zuschlagen?

 

Die Entwicklung der vergangenen Jahre setzt sich fort. Wir sind derzeit in Verhandlungen für weitere Landflächen und es zeichnet sich ab, dass wir zu den bisherigen Konditionen kein neues Land kaufen können. Bei den Pachtflächen könnten wir vielleicht mit dem aktuellen Preis hinkommen, aber wahrscheinlicher ist auch hier eine geringfügige Erhöhung. Daher empfehle ich auf jeden Fall eine zeitnahe Investition um die derzeit noch vorhandenen Restflächen zu den alten Konditionen zu bekommen.

 

 

 

 

MillerForest Energieholz 10 Jahre

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 4: Abschluss der Reise und Fazit

Freitag, 15. März 2013

Am letzten Tag der Inspektionsreise ging es um die Abrundung der Eindrücke durch einen Besuch eines holzverarbeitenden Betriebes sowie um den Besuch des ehemals größten Wasserkraftwerks der Welt, Itaipu, das für rund 80% der Stromversorgung Paraguays und rund 25% der Stromversorgung Brasiliens sorgt.

 

 

weiterverarbeitung-eukalyptus

Was passiert danach mit dem Holz: Zum Beispiel die Imprägnierung und die Verwendung als Mast. Hier eine einheimische Fabrik zur Imprägnierung von Eukalyptus (Foto: Grünes Geld, 15.3.2013)

 

 

Dass MillerForest und das vor Ort tätige Unternehmen Felber die Aufforstung nach neuesten Erkenntnissen und mit deutscher Gründlichkeit betreiben ist nach den vergangenen 4 Tagen klar. Aber was passiert mit den Holz nachdem es geerntet wurde? Dazu muss die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Energieholz und Wertholz gemacht werden.

 

Das Energieholz wird auf hohen Volumenzuwachs in kurzer Zeit optimiert und dann zu Hackschnitzeln verarbeitet. Die Hackschnitzel werden als Energieträger in Paraguay dringend benötigt, denn Paraguay muss alle Energieträger wie Gas oder Öl teuer importieren. Selbst auf unsere nur kurzen Stippvisite bekam der Forstingenieur Jonas Hönnebeck Anruf von Abnehmern, die nach Lieferungen fragten. MillerForest sieht hier einen langfristigen Bedarf an Holz als Energieträger und steht damit nicht alleine da. Auch andere Aufforstungen haben das Ziel, Hackschnitzel für den steigenden Energiebedarf Paraguays zu produzieren.

 

Das Wertholz hat einen anderen Absatzmarkt. Hier geht es um Eukalyptus und Kiefer zur späteren Verwendung als Nutzholz. Das wird wahrscheinlich Furnier sein, Bauholz oder Möbelholz. Vor Ort haben wir uns eine weitere Möglichkeit angesehen, nämlich die Verwendung von Eukalyptus als Holz für Strommasten. Da in Paraguay das Stromnetz fast ausnahmslos oberirdisch verläuft, werden dazu große Mengen imprägnierten Holzes für langfristige Haltbarkeit benötigt. Bei der besichtigten Fabrik wurde ausschließlich Eukalyptus-Holz hierfür verwendet.

 

 

 

Danach nutzten wir die Chance zum Besuch des zweitgrößten Kraftwerks für Erneuerbare Energien weltweit. Das 1966 zwischen Brasilien und Paraguay beschlossene und 1983 fertig gestellte Projekt Itaipu erzeugt 24-Stunden saubere Energie und wartet mit vielen Superlativen auf. Alleine durch eines der 18 im einsatzbefindlichen, weißen Rohre (siehe Bild oben) fließt mehr Wasser, als durch die gesamten, nahegelegenen Wasserfälle von Iguacu (mit 2,7 Kilometern Ausdehnung 3x so groß wie die Niagarafälle).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit der Reise

 

Die letzten Tage haben mir einen persönlichen und direkten Eindruck vom Projekt MillerForest, aber auch von der Region in Paraguay gegeben. Alle Fragen wurden mir mit großer Offenheit beantwortet und ich konnte alles ansehen, was ich wollte. Mir lagen auch die Berichte des unabhängigen Waldrat e.V. vor, in dem geschätzte 85% des Anlegerkapitals in einem unabhängigen Verein vertreten sind.

 

Und natürlich entdeckt man bei 5000 Hektar Aufforstung auch Schwächen. Gleich am ersten Tag sah ich abgestorbene Bäume.  Anpflanzungen einheimischer Arten wuchsen nicht so an, wie man es sich bei Miller zunächst vorstellte. Nicht jeder Stamm ist exakt so dick wie der seines Nachbarbaumes. Und weil man zu Beginn Probleme mit den fertigen Setzlinge hatte, setzt man mittlerweile auf eine eigene Baumschule.

 

Aber in Summe ist das Fazit klar: hier wurde mit viel Engagement von Paraguay-Kennern und Forst-Experten ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt mit deutscher Effizienz und Gründlichkeit geschaffen. Die Bäume wachsen prächtig, die Pflege wird zuverlässig erledigt und der vor Ort lebende, von der TU München ausgebildete Forstingenieur ist ständig an Verbesserungen interessiert. Und auch das Land stellt eine stabile Basis dar. Die Wirtschaft und der Wert der Währung wachsen kontinuierlich. Schließlich sind auch die Projekt-Initatoren mit erheblichen Investments selbst dabei – das zeigt deren Zuversicht.

 

Ich bin mir sicher, dass alles getan wird, dass die versprochenen Ernte-Erträge erreicht werden. In vielen Fällen, wie zum Beispiel dem Energieholz, ist das Wachstum schon deutlich weiter als geplant. In den anderen liegt man gut im Plan. Die größten Risiken erkenne ich in heute noch nicht vorhersehbaren politischen Einflüssen oder in Währungsschwankungen, auch wenn diese bisher zu Gunsten der Investoren ausfielen.

 

Link zum Beitrag Tag 1 – hier

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Angebot von MillerForest bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 3: Besichtigung der Anpflanzungen

Freitag, 15. März 2013

Der dritte Tag bestand ausschließlich aus Besichtigungen der Anpflanzungen. Viele, viele, viele Bäume…

Baumschule von Miller

Bild 1 von 15

Die Pflanzen haben bei Lieferung in die Baumschule ca. 10 Zentimeter Größe und werden einige Monate bei Miller groß gezogen.

 

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Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 2: Ankunft bei den 5000 Hektar Wald

Mittwoch, 13. März 2013

Am zweiten Tag reisten wir über die Töpferstadt Aregua und die wichtigste Kathedrale Paraguays Caacupé (am Tag der Wahl des neuen Papstes!) bis zu unserer Unterkunft auf den Aufforstungsflächen. Ich war beeindruckt vom Wuchs der Bäume – und von der unberührten Natur Paraguays. Selbst der Sternenhimmel ist dort noch viel intensiver als bei uns.

 

 

 

toepferstadt

Die Reise von Asunción zu den Aufforstungsflächen ging zunächst über gut ausgebaute Straßen und führte uns in die Töpferstadt Arequa. Dort bieten Einheimische selbst gefertigte Ton-Figuren, Vasen und Kunstgegenstände an – alles in den latinotypischen kräftigen Farben. Später besichtigten wir die Kathedrale Caacupé, eine wichtige Pilgerstädte in Südamerika und berühmt durch die Einweihung durch Papst Johannes Paul II im Jahre 1988. Welche Zufall: genau heute wurde der neue Papst Franziskus gewählt.

 

Die letzten rund 15 Kilometer unserer 6-stündigen Anfahrt im Geländewagen gingen dann über die typischen Straßen Paraguays – rötliche Lehmböden, festgefahren,  wegen Regenfällen aufgewühlt und aufgrund Nässe sehr rutschig.

 

Gegen 17.00 Uhr kamen wir dann bei den Aufforstungen von MillerForest an und konnten in der von einem deutschen Auswanderer geführten Herberge “Isla del Bosque” unsere Zimmer beziehen. Natürlich machten wir uns auch zu einem ersten Rundgang auf.

 

Ankunft bei MillerForest: Isla-del-Bosque

Der erste Eindruck dieses Projektes mit 5000 Hektar angepflanzten Wäldern und rund 150 Mitarbeitern, ist: Gelungene Symbiose aus deutscher Professionalität von MillerForest und einheimischer Natur.

 

Denn obwohl bei einem solchen Projekt hohe waldwirtschaftliche Standards erreicht werden müssen, erscheinen die Wälder naturnah. Bewuchs zwischen den Bäumen wird zugelassen, selbst natürliche Gegebenheiten wie ein kleiner See oder vorher auf der Fläche befindliche Palmen werden integriert.

 

Die Bäume selbst sind eindrucksvoll. Der Zuwachs bei den schnell wachsenden Hölzern des Eukalyptus ist mit 3-4 Metern pro Jahr enorm. Das feuchte und warme Klima, optimale Pflanzabstände und gute Setzlinge zeigen hier Wirkung. Die angepflanzten Kiefern und “Nativos” (also einheimische Baumarten) wachsen unterschiedlicher, aber laut MillerForest auch plangemäß.

 

Auch die Mitarbeiter von MillerForest investieren

 

Beruhigend ist auch zu erfahren, dass die Miller-Mitarbeiter selbst in den Wäldern investiert sind. Auch der MillerForest Unternehmensgründer und Namensgeber Josef Miller ist mit großen Flächen selbst beteiligt – ein wichtiges Zeichen seines Vertrauens in das Projekt. Der abendliche Plausch mit einem Deutschen, der in Paraguay mit Grundstücken handelt und der sich die Aufforstungen in den Tagen zuvor ansah, rundete das Bild ab: hier wird ordentliche Arbeit geleistet, der Umgang mit anfallenden Problemen ist professionell. Er hat bereits einige Forstprojekte in Paraguay gesehen, dieses hier sei das Gepflegteste. An der Stelle auch ein Tipp: die Grundstückspreise in Paraguay steigen aktuell stark an. Wer seine Wälder also statt mit dem Pacht-Modell mit dem Kauf-Modell anpflanzt, könnte alleine mit Grundpreissteigerungen eine angenehme Rendite erzielen.

 

Erste Impressionen der MillerForest Wälder

Erste Impressionen der Wälder: Links 4 Jahre alte Bäume, dann bewusst zugelassene Natur, dann Sonnenuntergang

 

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Link zum Beitrag Tag 3 – hier

 Link zum Beitrag Tag 4 – hier

 

 

Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 1: Die Anreise

Dienstag, 12. März 2013

Wie berichtet  (im Artikel Was bietet MillerForest eigentlich an?) besuche ich in diesen Tagen das Aufforstungsprojekt von MillerForest in Paraguay. Der erste Tag ist natürlich von der Reise geprägt, lieferte aber bereits interessante Hintergrundinformationen.

 

 

Seit die Lufthansa vor vielen Jahren ihre 3 Direktflüge pro Woche einstellte, kommen Deutsche bevorzugt über Brasilien’s größte Stadt, São Paulo, nach Paraguay. Nach 11,5 Stunden erreichten wir die brasilianische Millionen-Metropole, hatten dort 5 Stunden Aufenthalt und flogen dann nochmals 1,5 Stunden in die Hauptstadt Paraguay’s, Asunción. Die 18 Stunden Anreise habe ich gut verkraftet und der Einstieg in die Welt Lateinamerikas wurde und durch den Reiseführer leicht gemacht. Auch ist die für deutsche Verhältnisse sehr gelassene Lebensweise in Paraguay Balsam für die Seele.

 

Gleich am ersten Tag lernten wir das launische, tropenähnliche Wetter kennen: Bei der Ankunft am Flughafen hatten wir 85% Luftfeuchtigkeit und 32 Grad Temperatur. Während der Besichtigung einer Kathedrale nur 3 Stunden später begann ein wolkenbruchartiger Regen der jeden draußen in nur wenigen Sekunden vollkommen durchnässte und den Strom ausfallen lies. Aber irgendwie müssen die 2000 mm Niederschlagsmenge (zum Vergleich: Frankfurt: 611 mm) erreicht werden.

 

Man sieht es bereits nach wenigen Stunden: Paraguay ist nach westlichen Standards ein armes Land. Häuser zerfallen über die Jahre ohne dass renoviert wird. Die Autos sind im Durchschnitt viel älter als in Deutschland. Die einzige Eisenbahnlinie wurde aus Finanznot in den 90er Jahren eingestellt. Und auch die sehr gut bezahlten einheimischen Mitarbeiter von MillerForest erhalten nur rund 100 Euro im Monat. Das reicht aber immerhin für einen finanziellen Aufstieg, sichtbar an den Transportmitteln: zunächst kommen die Arbeiter zu Fuß, nach einem Jahr per Fahrrad und schließlich per Motorrad.

 

Obwohl die Fläche Paraguays größer ist als die Deutschlands, wohnen dort nur gut 6 Millionen Menschen. Es gibt also Platz im Überfluss. Wirtschaftlich ist Paraguay damit allerdings ein Zwerg, der meist die Entwicklung Brasiliens teilt. Das ist nicht das schlechteste, so liegt das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre oberhalb der 5%-Marke. Die Wirtschaft ist allerdings sehr einseitig und hängt von der Landwirtschaft ab. Soja alleine macht rund 40% der Exporte Paraguays aus.

 

Und auch das reichlich vorhandene Land wird begehrter. Die Reisebegleitung von Miller erklärt uns, dass die Grundstückspreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, und Miller bereits die nächsten preislichen Anpassungen planen muss.

 

 

Link zum Beitrag Tag 2 – hier

Link zum Beitrag Tag 3 – hier

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Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Eine Woche vor Reiseantritt – was bietet MillerForest eigentlich an?

Dienstag, 05. März 2013

 

Am 12. März 2013 werde ich bereits in Paraguay sein: vor Ort ansehen, was Prospekte, Internet und direkte Gespräche mit den Verantwortlichen in Deutschland nie werden ersetzen können, den persönlichen Eindruck. Ich werde mir die angepflanzten Bäume und Wälder ansehen, die Arbeitsbedingungen prüfen und das Wachstum nachvollziehen. MillerForest ist sicherlich einer der besten Anbieter für Waldinvestments, seine Angebote wie Energieholz oder Kombiwald sind anlegerfreundlich und sicher gestaltet. Heute, eine Woche vor Abflug nach Sao Paulo und Ascunion, stelle ich Ihnen MillerForest und die Angebote von Miller einmal genauer vor.

 

MillerForest wurde von Josef Miller gegründet, der zuvor schon MillerReisen zu einem dem größten Anbieter für individuelle Südamerikareisen gemacht hat.

 

Josef Miller ist gelernter Land- und Forstwirt und hat dieses Wissen mit seinem Know-How über Südamerika kombiniert, um nachhaltige und wirtschaftlich gesunde Forstprojekte in Paraguay zu ermöglichen.

 

Vom Firmensitz in oberschwäbischen Schlier aus werden die Strategie festgelegt und die deutschen Kunden betreut. Alle Verträge mit den Kunden werden nach deutschem Recht abgeschlossen (Registergericht Ulm). Die Aufforstung, die Pflege der Bäume und letztlich die Verwertung werden in Paraguay von einem weitaus größeren Team mit mehr als 100 Mitarbeitern umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Angebot 1: Energieholz

Es Anpflanzungen von den Hybridsorten Camaldulensis-Grandis und Urophylla Camaldulensis vorgenommen, die der Erzeugung von Biomasse in Form von Holzhackschnitzeln dienen. Der ökologische Nutzen: Da in Paraguay jedes Jahr mehr von den wertvollen Naturwälder abgeholzt werden, bietet jeder genutzte Raummeter Energieholz direkten Schutz für Naturholz. Die beiden angebotenen Beteiligungsmodelle sind über einen Zeitraum von 5 Jahren (rund 7% Rendite p.a.) oder 10 Jahren (rund 9% Rendite p.a.) zeichenbar.

 

Angebot 2: Wertholz (Mischwald)

 

Statt Monokulturen zu erzeugen, werden beim Mischwald sowohl schnell wachsende Nutzhölzer für die Industrie als auch Urwaldhölzer angebaut. 70% sind Eukalyptusarten und 30% sind Nadelhölzer. Erträge erhalten die Anleger durch Ausforstungen in den Jahren 7, 10 und 15, die Endernte findet nach 20 Jahren statt. Die Rendite hängt von den Verkaufserlösen des Holzes ab, Miller prognostiziert knapp 10%.

 

Angebot 3: Kombiwald (Wert- und Energieholz)

 

Der Kombiwald verbindet das Beste aus den beiden Konzepten Energieholz und Wertholz. Typische Mischungen sind 1,5 Hektar Energieholz auf 1 Hektar Wertholz. Rückflüsse erhält der Anleger so nach 5 Jahren, 7 Jahren, 10 Jahren und 15 Jahren. Die Rückflüsse aus der Endernte erhält der Anleger dann nach 20 Jahren. Die Rendite bewegt sich zwischen 9% und 10%.

 

Darüber hinaus bietet MillerForest die Aktion “Grünes Klima”. Dabei berechnet man die Treibhausgas Emissionen von Organisationen, z.B. von Unternehmen, und kompensiert dieses Treibhausgas durch eine entsprechende Anzahl an Bäumen. So kann z.B. ein Unternehmen mit 35 Mitarbeitern, 4 Firmenwagen, 400 m2 Büroflächen und 35 PC’s schon ab 5.280 € Investition sauber gestellt werden. Der Rückfluss daraus ergibt einen Ertrag von 33.553 €.

 

 

Ab dem ersten Reisetag, dem 12. März, versuche ich täglich über meine Reise zu berichten. Sofern eine Internetverbindung besteht, können Sie also live dabei sein. Wer Fragen hat, einfach einen Kommentar hinterlassen!

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.