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Für Christen geeignet: „Globale Aktien – Katholische Werte“

Donnerstag, 17. November 2016
Zusammenfassung: Wer seine Werte und Vorstellungen in der Geldanlage umsetzen möchte und gläubiger Christ ist, hat mit dem Fonds Globale Aktien - Katholische Werte eine neue und interessante Alternative gefunden. Es ist nach Kenntnissen des Fondsmanagements der einzige Fonds, der streng nach der Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen in Deutschland die Gelder verwaltet.

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Was sind katholische Werte in der Geldanlage?

 

Die Werte der katholischen Kirche decken sich in weiten Teilen mit den Werten des generellen, nachhaltigen Investitions-Gedankens. In vielen Punkten ist die katholische Kirche sogar kompromissbereiter, z.B. bei der Akzeptanz von Umsatzanteilen unerwünschter Sparten in Konzernen. Gilt zum Beispiel für Atomenergie bei strengen Nachhaltigkeitsfonds die Nullprozentgrenze beim Umsatz eines Unternehmens, lässt die katholische Kirche hier auch 15 Prozent Anteil der Atomenergie am Umsatz einer Aktiengesellschaft noch zu.

 

Besonderen Wert legt sie aber auch Punkte wie der Vermeidung von Stammzellenforschung, Schwangerschaftsabruch oder bei Verhütungsmitteln, die so in anderen Nachhaltigkeitsansätzen kaum zu finden sind.

 

Die evangelische Kirche ist dabei näher am allgemeinen Nachhaltigkeitsgedanken für Investments. Sie setzt eher Schwerpunkt auf Themen wie Treibhausgasminderung, gilt aber bei zum Beispiel bei Verhütungsmitteln als liberaler (Leitfaden der EKD).

 

Konkret schließen die katholischen Nachhaltigkeitskriterien folgenden Themengebiete aus:

 

  1. Alkohol
  2. Glücksspiel
  3. Tabak
  4. Rüstung
  5. Atomenergie
  6. Genforschung
  7. Schwangerschaftsabbruch
  8. Stammzellenforschung
  9. Verhütungsmittel und
  10. Erwachsenenunterhaltung

 

 

Wie werden die katholischen Werte in Deutschland definiert?

Broschüre von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz

Broschüre von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz (Auf Bild klicken zum Download)

 

 

Es gibt keine verbindliche Maßgabe, wie zum Beispiel katholische Einrichtungen oder einzelne Gläubige ihr Geld anlegen sollten oder dürfen. Es wurde jedoch im Jahr 2015 eine sogenannte „Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen in Deutschland“ mit dem Titel „Ethisch-nachhaltig investieren“ veröffentlicht. Herausgeber sind das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Das Vorwort wurde unterzeichnet von Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und von Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

 

Dieses Heft mit 44 Seiten ist die verlässliche Basis für katholische Werte in der Geldanlage.

 

Der oben erwähnte Investmentfonds „Globale Aktien – katholische Werte“ der Commerzbank investiert nur in Unternehmen, die diesen Maßstäben genügen. Dazu wird der weltweite Aktienindex MSCI World mit ca. 1.600 Einzeltiteln aus 23 Ländern verwendet. Ein ESG-Team von MSCI wählt dann streng nach den vorgegebenen, katholischen Maßstäben daraus die möglichen Zielaktien aus. Aktuell sind das ca. 750 Einzeltitel, aus denen dann das aktive Fondsmanagement die rund 200 Titel des Fonds auswählt.

 

Das Angebot: Der Globale Aktien – katholische Werte Fonds

 

Entsprechend des oben genannten Prozesses ergibt sich damit ein weltweit investierende Aktienfonds, der bei den finanziellen Kriterien einen Schwerpunkt auf risikoarme Einzeltitel mit hoher Dividendenrendite setzt.

 

Ziel ist eine Wertentwicklung, die ähnlich der des weltweiten Indizes MSCI World ist. Seit der Auflage im September 2015 ist das gut gelungen. Auch ein Vergleich mit anderen weltweiten Nachhaltigkeits-Aktienfonds wie dem LIGA-Pax-Cattolico, dem Steyler Fair und Nachhaltig Aktien R oder dem ÖkoWorld Ökovision Classic C zeigt eine gute Leistung. Aber Vorsicht: die Aussagekraft kurzfristiger Wertentwicklungen von nur gut 1 Jahr lässt bei Aktienfonds keine Rückschlüsse zu. Dazu ist der Anlagehorizont wesentlich zu kurz.

 

Darüber hinaus wurde das „Europäische Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds“ verliehen. Das Europäische Transparenzlogo für Nachhaltigkeitsfonds kennzeichnet, dass das Fondsmanagement sich verpflichtet, korrekt, angemessen und rechtzeitig Informationen zur Verfügung zu stellen, um Interessierten, insbesondere Kunden, die Möglichkeit zu geben, die Ansätze und Methoden der nachhaltigen Geldanlage des jeweiligen Fonds nachzuvollziehen. Ausführliche Informationen über den Europäischen Transparenz Kodex finden Sie unter www.eurosif.org.  Informationen über die Nachhaltige Anlagepolitik und ihre Umsetzung durch des Management des Fonds Commerzbank Globale Aktien – Katholische Werte finden Sie unter: http://www.am.commerzbank.com. Der Transparenz Kodex wird gemanagt von Eurosif, einer unabhängigen Organisation.

 

Beim FNG-Siegel wurde dem Fonds 1 Stern verliehen. Das FNG-Siegel bietet Verbrauchern, institutionellen Anlegern und Vertriebsorganisationen erstmals einen nachvollziehbaren Standard für Fonds, die eine konsequente und stringente Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen.

 

Wie wird daraus eine katholische Geldanlage?

 

Für die wenigsten Anleger wird eine reine Aktienstrategie empfehlenswert sein. Zu groß sind die Kursschwankungen; zu lange die dann empfohlenen Anlagedauern von 10 und mehr Jahren. Wir nehmen in unseren speziellen katholischen Musterdepots mit dem Terrassisi Rentenfonds einen von der Missionszentrale der Franziskaner initiierten Fonds mit auf. Abhängig von der Verteilung zwischen dem Terrassisi Rentenfonds und dem Globale Aktien – Katholische Werte kann man damit 3 katholische Musterdepots erhalten.

 

 

Musterdepot katholisch Sicherheit (30% Aktienanteil, 70% Rentenanteil):

Entwicklung Musterdepot katholisch Sicherheit seit Auflage des Globale Aktien - Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode): 3,50%

Entwicklung Musterdepot katholisch Sicherheit seit Auflage des Globale Aktien – Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode): 3,50%

 

Musterdepot katholisch Balance (50% Aktienanteil, 50% Rentenanteil):

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Entwicklung Musterdepot katholisch Balance seit Auflage des Globale Aktien – Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode): 5,44%

 

 

Musterdepot katholisch Wachstum (70% Aktienanteil, 30% Rentenanteil):

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Entwicklung Musterdepot katholisch Wachstum seit Auflage des Globale Aktien – Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode). 7,38%

 

 

 

Zum Kontaktformular

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Lieber jetzt als später – Berufsunfähigkeitsversicherung

Dienstag, 08. November 2016
Zusammenfassung: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Wer sich bereits in jungen Jahren für einen BU-Schutz entscheidet, zahlt meist günstige Beiträge. Wichtig für alle, die noch keine BU haben: Im kommenden Jahr werden Neuverträge durch den sinkenden Garantiezins teurer werden.

 

 

Die Zeit drängt - jetzt noch eine BU-Versicherung abzuschließen lohnt sich.

Jetzt noch eine BU-Versicherung abzuschließen lohnt sich.

Sie ist eine der teuren Versicherungen und zugleich eine der wichtigsten: die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU. Wer die hohen Beiträge scheut, den kann es teuer zu stehen kommen. Seit sich der Staat faktisch aus der Absicherung im BU-Fall im Jahre 2001 herausgezogen hat, ist etwa im Falle einer frühen Verrentung – etwa aufgrund körperlicher oder psychischer Beschwerden – nur mit einer geringen Rentenzahlungen zu rechnen. Ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz, eigenes Vermögen oder einen finanzstarken Ehepartner ist es dann nur ein kleiner Schritt in die staatliche Grundsicherung.

 

 

Der kleine Unterschied

Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll die finanzielle Lücke zwischen den Einkünften und dem tatsächlichen monatlichen Bedarf schließen, die sich nach einem unerwartet frühen Ende der Erwerbstätigkeit nahezu zwangsläufig ergibt. Dabei sollten Beiträge zur Altersvorsorge beim monatlichen Bedarf nicht vergessen werden, denn die Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung endet meist mit dem Rentenbeginn. Die BU-Versicherung kann als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) zu einer Lebensversicherung oder als selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

 

Fällig wird die Versicherung, wenn der Versicherungsnehmer voraussichtlich dauerhaft nicht mehr in seinem bislang ausgeübten Beruf arbeiten kann. Neben der BU wird auch teilweise noch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung angeboten. Diese tritt erst dann ein, wenn der Versicherte auch keiner anderen Erwerbsarbeit mehr nachgehen kann. Diese Versicherung wird günstiger angeboten als die umfassendere BU-Versicherung.

 

 

Auch Versicherungen sind wählerisch

Verbraucherschützer raten regelmäßig, bei der Wahl einer Versicherungsgesellschaft wählerisch zu sein. Das ist sicher richtig, denn die Konditionen unterscheiden sich stark voneinander, teilweise kommt es bei vergleichbaren Leistungen zu Preisunterschieden von 100 Prozent!

 

Im Falle der Berufsunfähigkeitsversicherung ist allerdings auch die Versicherungsgesellschaft wählerisch. Gute Chancen auf einen Vertrag mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis haben junge und gesunde Menschen, die einen Beruf ausüben, der nur geringe Risiken für die körperliche und geistige Gesundheit birgt.

 

Teilweise belastend - auch Ausbildung und Studium fordern schon Höchstleistungen.

Teilweise belastend – auch Ausbildung und Studium fordern schon Höchstleistungen.

Entsprechend prüfen die Berufsunfähigkeitsanbieter sehr genau ihre Antragsteller. Hier ist eine ausführliche Gesundheitsprüfung Pflicht. Dabei geht es nicht nur um körperliche Einschränkungen. Auch die psychische Vorgeschichte wird beleuchtet. Ein wichtiger Punkt, denn das Burn-out-Syndrom hat sich zur Volkskrankheit entwickelt, die auch vor Auszubildenden und Studierenden nicht Halt macht. Im Gegenteil, die psychosozialen Beratungsstellen der Hochschulen verzeichnen einen rasanten Anstieg an Ratsuchenden mit typischen Symptomen eines Burn-outs.

 

Wer sich dann – sinnvollerweise – in Behandlung begibt, hat bei einem späteren Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung schlechte Karten. Das gleiche gilt auch für den verbreiteten Hörsturz. Denn während körperliche Gebrechen im Rahmen der Gesundheitsprüfung im Allgemeinen nur für die vergangenen fünf Jahre abgefragt werden, müssen psychische Vorerkrankungen meist für die letzten zehn Jahre angegeben werden. Je nach Versicherung müssen die Versicherungsbewerber mit hohen Beiträgen rechnen, schlimmstenfalls wird der Antrag komplett abgelehnt. Dabei ergibt sich der besondere Nachteil, dass ein bereits abgelehnter BU-Antrag auch den Abschluss bei einer anderen Gesellschaft erschwert und meist auch verteuert.

 

Um erst gar nicht in diese Schwierigkeit zu geraten, ist es gerade bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung geboten, sich im Vorfeld von unabhängigen Experten beraten zu lassen und auf keinen Fall die Versicherung selbst oder einen entsprechenden Versicherungsvertreter direkt zu kontaktieren.

 

Unabhängige Berater können bei den in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften eine sogenannte Risikovoranfrage stellen und so zuverlässig ermitteln, wer zu welchen Konditionen eine Police anbietet. Teilweise bieten Versicherungsgesellschaften auch vereinfachte Gesundheitsprüfungen an, beispielsweise bei erfolgreichem Hochschulabschluss oder dem Berufseinstieg nach einer abgeschlossenen Ausbildung. So haben auch Kunden mit möglichen Vorerkrankungen gute Chancen, einen fairen und bezahlbaren BU-Schutz zu erhalten.

 

 

Was du heute kannst besorgen …

Viele Sprichwörter sind überholte Binsenweisheiten und sollten besser ignoriert werden. Im Falle der Berufsunfähigkeitsversicherung stimmt jedoch der alte Spruch „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Zwei gewichtige Argumente: Je jünger der Versicherungsnehmer, desto geringer sind im Allgemeinen die Beiträge zur BU-Versicherung. Darüber hinaus sind – statistisch gesehen – weniger Vorerkrankungen zu erwarten, die den Abschluss einer BU-Versicherung erschweren könnten.

 

Das zweite wichtige Argument für den raschen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist der fallende Garantiezins: Ab dem kommenden Jahr sinkt der gesetzlich vorgeschriebene Garantiezins von aktuell 1,25 Prozent auf ein neues Rekordtief von 0,9 Prozent. Der Garantiezins bezeichnet den Zinssatz, mit dem die Sparanteile der Versicherungsbeiträge mindestens verzinst werden müssen. Daher werden im kommenden Jahr die Beiträge vieler Versicherungen teurer werden, auch der Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Je nach Alter und Laufzeit werden die Beiträge der Neuverträge um rund fünf Prozent höher ausfallen als jetzt. Besonders ungünstig für junge Versicherungsnehmer: Je länger die Laufzeit des BU-Vertrages, desto stärker steigen auch die Beiträge, denn die Versicherungsgesellschaften müssen entsprechende finanzielle Reserven aufbauen und diese entsprechend verzinsen. Sinkt der Garantiezins, wie es nun seit einigen Jahren kontinuierlich der Fall ist, müssen die Versicherer ihre Reserven aufstocken. Dies geschieht durch steigende Beiträge. Wer sich noch in diesem Jahr für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, kann sich den bisherigen höheren Garantiezins weiterhin sichern. Wichtig: Durch die Gesundheitsprüfung nimmt der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Zeit in Anspruch – daher sollte jetzt, nur noch acht Wochen vor Jahresende, nicht gezögert werden.

 

 

Gut gesichert für die Zukunft

Ist die eigene Arbeitskraft finanziell gut abgesichert, lässt es sich positiv in die Zukunft schauen. Doch es gibt auch Einflüsse auf unsere Zukunft, gegen die es keine Versicherung gibt: Zerstörung der Umwelt, Klimawandel, soziale Missstände. Daher ist es sinnvoll, auch bei der Wahl der Versicherung auf ökologische und soziale Kriterien zu achten. So dienen Versicherungsbeiträge nicht nur der persönlichen Absicherung, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Umwelt.

 

Für wichtige finanzielle Entscheidungen sind zuverlässige Berater unerlässlich. Bei Grünes Geld profitieren Kunden von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz der Experten für nachhaltige Geldanlagen.

 

 

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Wussten Sie schon? Mit nur 10€ können Sie sich für die nächsten 50 Jahre einen höheren Garantiezins sichern (bis 31.12.16)

Freitag, 07. Oktober 2016
Zusammenfassung: Die Bundesregierung hat beschlossen den Garantiezins zum 31.12.2016 abzusenken. Dadurch werden viele Absicherungsprodukte, insbesondere im Bereich der Altersabsicherung, teurer. Sich vor dem 31.12.16 beraten zu lassen kann mehrere Zehntausend Euro sparen.

 

Die demografische Entwicklung und die kontinuierlich sinkenden Zinsen sind für die Sparer in Deutschland eine teuflische Mischung. Denn seit Jahren kennen die Veränderungen an den bei den Deutschen sehr beliebten Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen nur Verschlechterungen.

 

Nachdenken und Nachrechnen lohnt sich: wer bis 31.12.16 handelt vermeidet höhere Kosten.

Nachdenken und Nachrechnen lohnt sich: wer bis 31.12.16 handelt, kann höhere Kosten vermeiden.

Beispiele für die kontinuierliche Verschlechterungen gefällig? Bis 31.12.2004 waren die Auszahlungen aus Lebens- oder Rentenversicherungen komplett steuerfrei. Ab 2005 leider nicht mehr, ein Nachteil von häufig 20.000 bis 30.000 Euro zum Ende der Laufzeit eines Vertrages. Der Garantiezins, also der Zinssatz, mit dem die eingezahlten Beiträge nach Abzug der Kosten mindestens verzinst werden, wird von der Bundesregierung praktisch vorgeschrieben und fällt, und fällt und fällt. Zum 1.1.2007 sank er von 2,75 auf 2,25 Prozent. Zum 1.1.2012 dann auf 1,75 Prozent, zum 1.1.2015 auf 1,25 Prozent. Und nun, zum 1.1.2017, wird der Garantiezins auf nur 0,9 Prozent gesenkt.

 

Das ist bitter für alle nach dem 1.1.2017 abgeschlossenen Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungsverträge (und einige andere Versicherungstarife).

 

Deshalb hat ein regelrechter Run auf Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen eingesetzt, denn viele Mandanten möchten sich noch den hohen Zins sichern.

 

Garantiezins: Vorsicht bei späteren Erhöhungen der Einzahlungen

 

Doch Achtung: Bei den meisten Gesellschaften ist der Garantiezins für heute festgeschriebene Beiträge zwar für alle Zukunft garantiert, aber spätere Erhöhungen der monatlichen Beiträge, zum Beispiel weil man mehr zur Seite legen möchte, werden nur mit dem späteren (wohlmöglich niedrigeren) Zins berechnet. Das gleiche gilt für spätere Zuzahlungen, auch für diese gilt fast immer der spätere, wohlmöglich ungünstigere, Garantiezins.

 

Wie kann ich mir für alle Eventualitäten den Garantiezins sichern?

 

An dieser Stelle ist uns eine Gesellschaft positiv aufgefallen, die auch für alle zukünftigen Erhöhungen des Beitrags – zum Beispiel weil man mehr verdient und dann mehr sparen kann – den bis 31.12.2016 angebotenen hohen Zins garantiert. Und das für alle Zeiten: oft 50 Jahre oder mehr (ein heute 30jähriger mit einer Lebenserwartung von rund 90 Jahren hat sich 60 Jahre Garantiezins gesichert). Allerdings sind diese Erhöhungen und Nachversicherungen in der Höhe begrenzt, man sollte also die genauen Tarifdetails prüfen.

 

Die 2. Besonderheit bei diesen Tarifen: Die Besparung ist schon ab ausgesprochen niedrigen 10 Euro im Monat möglich. Wer also im Moment (zum Beispiel wegen eines Studiums) noch keine großen Summen sparen kann, der kann sich durch Abschluss eines solchen Vertrages die günstigen Konditionen warm halten. In diesem Fall ist einen Erhöhung auf 100 Euro monatlichem Beitrag immer möglich; ansonsten gelten die einschränkenden Bedingungen für Erhöhungen des Beitrags und für Nachversicherungen.

 

Vergleichen lohnt sich: Bis zu 15% und mehr Beitragsvorteil in der Altersvorsorge

 

Garantiezins-Retter: bis zu 15% Beiträge einsparen

 

Das in der Darstellung gezeigte Beispiel demonstriert die Vorteile des Garantiezins-Retters anhand eines üblichen Verlaufs: Modellhafte Darstellung für den Tarif R1, Eintrittsalter 30 Jahre, Endalter 67 Jahre, Versicherungsbeginn vor dem 31.12.2016, Startbeitrag 100 EUR mtl., Beitragsrückgewähr, Kapitalrückgewähr. Die mögliche Beitragsersparnis durch den Garantiezins-Retter entspricht dem Beitragsvorteil für die gleiche garantierte Leistung des aktuellen Tarifs gegenüber einer Tarifsimulation mit dem aktuellen Tarif bei gleicher Gesamtverzinsung und niedrigerem Garantiezins von 0,90 % p.a.

 

Wieso profitiere ich auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung von einem Abschluss vor dem 31.12.2016?

 

Dass der Garantiezins in der Altersvorsorge, auch bei den beliebten fondsgebundenen Policen, eine wichtige Rolle spielt, leuchtet ein. Er ist die Berechnungsgrundlage für sämtliche garantierte Zusagen, wie zum Beispiel bei der Rentenhöhe pro für die Rente verfügbaren Euro,  für die Beitragsgarantien, Ablaufgarantien und ähnlichem.

 

Weniger klar ist der Zusammenhang bei den Berufsunfähigkeits-Verträgen. Die von Verbraucherschützern  als unentbehrlich empfohlene Absicherung muss im Notfall den Ausfall der Arbeitskraft kompensieren, also nicht selten 500.000 Euro oder mehr an den Versicherten auszahlen.

 

Der Hintergrund: Für den Leistungsfall der Berufsunfähigkeitsversicherung bilden Versicherer bilanzielle Reserven und verzinsen diese mit dem Garantiezins. Um die Leistungen erbringen zu können, müssen bei einer Senkung des Garantiezins folglich die Reserven erhöht werden. Diese Erhöhung der Reserven kann nur über steigende Beitragseinnahmen finanziert werden.

 

Wie hoch fällt die Beitragserhöhung nach dem 31.12.2016 aus?

 

Wieviel die Absenkung des Garantiezinses von derzeit 1,25 % auf nur noch 0,9 % im nächsten Jahr ausmacht, kommt immer auf den individuellen Fall an. Wir haben hier typische Berechnungen der Gesellschaft LV1871 aufgeführt, die einen Vorteil in der Größenordnung zwischen 7,7 Prozent und 14,7 Prozent ergeben:

 

Bis zu 15 Prozent Vorteil durch Abschluss dieses Jahr

 

 

Wie kann ich mir den grünen Garantiezins für 50 Jahre sichern?

 

Natürlich konzentrieren wir uns ausschließlich auf Rentenverträge mit ethisch-ökologischen Auswahlkriterien. Aber auch hier gelten die gesetzlichen Rahmenbedingungen, also die Absenkung des Garantiezinses. Übrigens ist das auch für fondsgebundene Verträge wichtig, denn bei der Verrentung oder bei Optionen wie der Beitragsgarantie zählt der Garantiezins.

 

 

Was ist zu tun?

 

–> Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot von uns erstellen. Das geht schon ab Monatsbeiträgen von 10 Euro.

 

–> Reichen Sie den Antrag rechtzeitig vor Ablauf des Jahres ein, denn die Alt-Konditionen gelten nur bei bis 31.12.2016 angenommenen Verträgen.

 

 

 

Unverbindliches Angebot anfordern

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie Sie sich Ihre Altersvorsorge ohne Riester und trotz Nullzins aufbauen

Freitag, 20. Mai 2016
Zusammenfassung: Wer auf staatliche Zuschüsse verzichtet kann in kostengünstigere Geldanlagen einsteigen. Damit erhält er mehr Rente und vererbt sogar noch Kapital.

 

Die Sachlage ist klar: immer mehr Rentner müssen von immer weniger Arbeitnehmern getragen werden. Die Folge: eine gesetzliche Rente, die für einen auskömmlichen Lebensabend sorgen könnte, wird es nicht mehr geben. Obwohl ein heute 30jähriger sein ganzes Leben lang arbeitet, wird er aus der Rentenkasse nur noch eine Art Grundsicherung erhalten, zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Wer aber statt Wasser und Brot lieber Pasta, Salat und Fruchtsäfte genießen möchte, muss zusätzlich etwas tun.

 

Für die immer mehr werdenden Selbstständigen stellt sich die Frage ohnehin. Diese haben zwar meist das Glück, nicht in die gesetzlichen Rentensysteme gezwungen zu werden, müssen dafür aber entsprechend selbst vorsorgen.

 

 

Wer blickt noch durch beim Förder-Dschungel?

Auch der Staat hat das erkannt und viele Wege geschaffen, wie man privat zusätzliches Kapital zur Seite legen kann und dafür staatliche Förderungen erhalten kann. Die Anzahl ist kaum noch zu überschauen: Riester-Versicherung, Riester-Bausparvertrag, Riester-Banksparplan, Riester-Fondssparplan, Rürup, Pensionskasse, Direktversicherung, Pensionszusage, vermögenswirksame Leistungen, usw.

 

Richtig analysiert und angewendet, kann mit den staatlichen Wegen tatsächlich ein finanziell interessantes Ergebnis erzielt werden. Doch mit Einschränkungen und Restriktionen sind die staatlichen Förderungen immer verbunden, kompliziert und unverständlich sind die Regelungen darüber hinaus, und so mancher Durchführungsweg stellt sich als Irrweg heraus. Nicht erst Hort Seehofer erkannte zum Beispiel: „Die Riester-Rente ist gescheitert.“ (Merkur, 9. April 2016)

 

Doch es geht auch ohne die Fallstricke, Restriktionen und Nullzinsen der staatlich geförderten Produkte. Mit recht einfachen Mitteln kann man sich eine Altersvorsorge selbst aufbauen, die sicher und flexibel ist. In den meisten Fällen kommt dabei auch das beste finanzielle Ergebnis heraus.

 

 

 

Phase 1: Die Ansparphase

Frage 1: Wieviel soll ich sparen?

 

Der lange Weg zum Ruhestand: Nachdenken zahlt sich aus.

Die klassische Anwort auf die Frage, wieviel soll ich monatlich zur Seite legen, ist kompliziert und unscharf: man überlegt, wieviel zusätzliche Rente braucht man, und rechnet dann zurück, wieviel man monatlich sparen muss. Ich habe diese Übung in der Praxis schon ausreichend durchgeführt – und viele Enttäuschungen erlebt. Denn wer kann seriös abschätzen, wieviel Zusatzbedarf in der Zukunft besteht? Wer kann abschätzen, wie sich sein Einkommen in den nächsten 20, 30 oder 40 Jahren verändern wird? Welche Erbschaften stehen an, welche Krankheiten, Ausbildungen etc. müssen finanziert werden? Welche Inflationsrate gilt für die nächsten 20 Jahre?

 

 

Deshalb hier ein pragmatischer Ansatz:

 

 

Für Arbeitnehmer: Schauen Sie sich Ihr Netto-Gehalt an. Davon nehmen Sie 10 Prozent für die Altersvorsorge her. Warum? Das ist lediglich ein Zehntel des Geldes, das sie monatlich zur Verfügung haben. Von 10 Euro also nur 1 Euro. Das muss jeder leisten können. Jetzt kommt Teil 2: Von jeder zukünftigen Lohn-Erhöhung nehmen Sie 50% zur Erhöhung Ihrer Beiträge für die Altersvorsorge. Die anderen 50% behalten Sie für die schönen Dinge des Lebens.

 

 

Für Selbstständige: Die für Arbeitnehmer geltenden 10% des Netto-Gehaltes sind zu wenig – schließlich fehlen bei Ihnen ja die gesetzliche Rente bzw. sonstige gesetzlich vorgeschriebene Rentensysteme. Der normale Arbeitnehmer zahlt 18,7 Prozent – gerundet 20 Prozent seines Brutto-Lohnes. Damit lässt sich eine Grundabsicherung erreichen. Wenn Sie jedoch ein bisschen mehr im Alter haben wollen, dann satteln Sie hier noch etwas obendrauf. Dann sind wir bei 30% Ihres Unternehmerlohns (also tatsächliche Lohn-Zahlungen plus Ihren Unternehmensgewinn). Auch hier gilt: von Lohnerhöhungen oder höherem Gewinn zahlen Sie 50% in die Rente ein, die anderen 50% bleiben Ihnen selbst.

 

 

Frage 2: Wie soll ich ansparen?

 

 

Ich habe Ihnen in der Überschrift versprochen, dass ich Ihnen ein Weg anbieten kann, der die Nullzinsen umgeht. Denn von den Null-Zinsen sind die allermeisten der aktuellen und üblichen, staatlich geförderten Ansparformen betroffen. Selbst fondgebunden Varianten, zum Beispiel bei Riester-Verträgen, leiden unter den Null-Zinsen. Denn der Gesetzgeber verlangt eine Garantie für die eingezahlten Beiträge – in der Folge muss ein Teil der Beiträge in den sogenannten Deckungsstock des Versicherers gehen, der aber nur noch mit aktuell 0,9 % Verzinsung angesetzt wird. Entsprechend gehen auch in fondsgebundenen Riester-Verträgen oftmals 70 oder 80 Prozent der Gelder in den Deckungsstock.

 

 

Um die Nullzinsen zu umgehen sollten Sie deshalb in den Sachwert Aktien investieren. Aktien sind Anteile an Unternehmen – diese profitieren von den Nullzinsen sogar, denn die Konjunktur wird durch niedrige Zinsen angekurbelt.

 

 

Sie glauben Aktien seien risikoreich? Kurzfristig haben Sie damit völlig recht. Doch je länger Ihr Anlagehorizont ist, umso kalkulierbarer werden Aktien. Und dank Investmentfonds können auch Laien in Aktien investieren, denn ein Fondsmanager kümmert sich dann um den Kauf- und Verkauf von Einzeltiteln.

 

 

In der folgenden Grafik sehen Sie den Zusammenhang: wer 30 Jahre in einen Aktienfonds anspart, wird immer sehr zufrieden sein:

Fondssparplan: Bei 30 Jahren Spardauer super sicher. Bei kürzeren Anlagedauern sollten Rentenfonds hinzugenommen werden (Grafik: BVI)

Fondssparplan: Bei 30 Jahren Spardauer super sicher. Bei kürzeren Anlagedauern sollten Rentenfonds hinzugenommen werden (Grafik: BVI)

 

 

Man kann am Diagramm aber auch erkennen: Bei einer 10jährigen Anspardauer kann in Extremfällen wie der Finanzkrise 2008 die Rendite negativ werden. Deshalb empfehlen wir bei Zeiträumen von 20 und weniger Jahren die Beimischung von festverzinslichen Wertpapieren. Je kürzer die Anlagedauer, desto niedriger sollte der Aktienanteil sein.

 

 

Die Ansparung sollte also in eine Auswahl von Investmentfonds erfolgen. Damit lassen sich Renditen deutlich oberhalb der Bank-Zinsen mit einer hohen Sicherheit erzielen, wenn man die empfohlenen Spardauern einhält. Hier mein Vorschlag:

 

 

Anspardauer bis 5 Jahre: Monatssparen Sicherheit (hier klicken)

Anspardauer von 5 bis 9 Jahren: Monatssparen Balance (hier klicken)

Anspardauer ab 10 Jahre: Monatssparen Wachstum (hier klicken)

 

Extra Tipp: Steuern sparen durch Fondspolice

 

Wer in einen Fondssparplan anspart, wird mit einer hohen Sicherheit eine gute Rendite, langfristig zwischen 6 und 8 Prozent, erzielen. Doch eine Tatsache trübt die Freude – die Besteuerung der Gewinne. Für alle Ausschüttungen aus den Fonds und bei allen Umschichtungen zwischen Fonds greift nämlich der Fiskus zu. Die Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer summieren sich auf gewaltige 28 Prozent, die von den Gewinnen einbehalten werden. Dieses Geld fehlt besonders für den Zinseszins-Effekt, denn dieses Geld ist verloren und kann nicht mehr für Sie arbeiten.

 

 

Deshalb mein Tipp: sparen Sie bei der Altersvorsorge nicht in einem Wertpapierdepot an. Sparen Sie bei der Altersvorsorge in eine sogenannte Fondspolice an. Dabei wird Ihr Geld ebenfalls wieder in Fonds angelegt, diese unterliegen aber keiner ständigen Besteuerung. Erst wenn Sie sich zum Rentenbeginn Ihr Kapital auszahlen lassen, wird die Steuer erhoben. Und dann nur nach dem Halbeinkünfteverfahren (bei Verträgen mit mind. 12 Jahren Laufzeit und Mindestalter 62 Jahre).

 

Gleiche Rendite der Geldanlage, aber weniger Steuern: Vorteil der Fondspolice (Berechnungen: Helvetia)

Gleiche Rendite der Geldanlage, aber weniger Steuern: Vorteil der Fondspolice (Berechnungen: Helvetia, Basis 30 Jahre Anspardauer, 30-Jähriger, 250 Euro monatlicher Sparbetrag)

 

 

Wichtig: In unserem Fall nutzen Sie keine Rentenzahlung, sondern lassen sich das Kapital zu Rentenbeginn auszahlen.

Für mehr Informationen zur Fondspolice, klicken Sie hier.

 

Phase 2: Die Rentenphase

Sie haben sich also in den vergangen Jahren ein hübsches Sümmchen zusammen gespart. Bleiben wir bei den Zahlen aus dem obigen Beispiel, wären das 183.000 Euro (Halbeinkünfteverfahren).

Sie könnten sich damit eine lebenslange Rente einer Versicherung auszahlen lassen. Im obigen Beispiel einer Fondspolice würde dann keine Steuer zum Ende der Ansparphase anfallen, es würden also 206.010 Euro für die Rente zur Verfügung stehen. Daraus errechnet beispielsweise die Helvetia eine lebenslange Rente von rund 600 Euro (Stand 2016). Nachteil: Wenn Sie versterben, ist das Kapital verbraucht – Hinterbliebene erhalten dann nichts mehr (es gibt einige kostenpflichte Optionen, um das zu vermeiden; im Normalfall ist das Geld aber komplett oder zum größten Teil verbraucht).

Es gibt aber eine andere Lösung, die das Kapital nicht verzehrt und für Ihre Hinterbliebenen erhält. Die sogenannte 4% Regel.

Was besagt die 4% Regel?

Wer sein Geld zu 60% in Aktien, zu 40% in Rentenpapiere anlegt, kann jährlich 4% des Kapitals entnehmen, ohne dass sich das Kapital aufzehren würde. Okay – im Gegensatz zur lebenslangen Rente einer Lebensversicherung kann ich mir also nicht nur regelmäßig eine Rente auszahlen lassen, sondern ich kann auch jederzeit über meine Gesamtsumme verfügen? Und wenn ich versterbe, bleibt das Geld für meine Hinterbliebenen, zum Beispiel meinem Ehepartner, erhalten? Die verblüffende Antwort darauf ist: ja.

 

Die 4% Regel ist von vielen berechnet und überprüft worden. Trotzdem habe ich selbst auch nochmal eine Überprüfung vorgenommen – und zwar erstmals mit nachhaltigen Renten- und Aktienfonds. Ich habe dabei gleich mit einem kräftig negativen Jahr begonnen und habe die Weltfinanz-Krise von 2008, in der erstmalig sowohl die Renten- als auch die Aktienmärkte kräftig verloren, mit einbezogen.

 

Hier das Ergebnis in Tabellenform:

4Prozent-Regel-funktioniert-praechtig

Die 4%-Regel funktioniert auch in schwierigen Phasen (Berechnung: Grünes Geld, die Entnahme im Jahr 2002 ist erhöht durch der Ausgabeaufschlag der Fonds).

 

Interessant ist auch die Entwicklung des Kapitals über die Jahre:

 

 

Klar erkennbar: trotz extremer Bedingungen bleibt das Kapital erhalten (Berechnung: Grünes Geld GmbH)

Gut erkennbar: trotz extremer Bedingungen und jährlichen Auszahlungen i.H.v. 4% bleibt das Kapital erhalten (Berechnung: Grünes Geld GmbH, ohne Gewähr, Vergangenheitsbetrachtungen lassen keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu)

 

Fazit:

Wer es geschickt anstellt, kann ohne staatliche Restriktionen sicher und lukrativ eine Altersvorsorge aufbauen. Im Gegensatz zu den gesetzlich geförderten lebenslangen Renten bleibt dann das Kapital auch noch für die Hinterbliebenen erhalten. Der Ansatz: in einer Fondspolice monatlich 10% des Netto-Einkommens (bei Selbstständigen: 25% des Einkommens) ansparen. Zu Rentenbeginn die Kapitaloption wählen und nach der 4%-Regel das Geld anlegen.

 

 

Mehr-zum-Rentenplan-ohne-Staat

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2016: Teil 3 Lebens- und Rentenversicherungen

Donnerstag, 14. Januar 2016

 

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

lebensversicherung-rentenversicherungTeil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 3 – Sichere Geldanlage in Lebens- und Rentenversicherungen

Wer sein Kapital in Lebensversicherung oder Rentenversicherungen anspart, hat in den letzten Jahren die allgemeine Zinsentwicklung auch zu spüren bekommen. Sicherlich unterschiedlich stark – wer in eine fondsgebundene Rentenversicherung einzahlt muss mit weniger Einbußen rechnen als mit einer klassischen Lebensversicherung, aber auch ihn trifft die Absenkung der Zinsen.

 

Die Absenkung des allgemeinen Zinsniveaus hat als Folge eine Absenkung der erzielbaren Renditen mit Staatsanleihen und festverzinslichen Wertpapieren – das wirkt sich direkt auf den sogenannten Deckungsstock der Lebens- und Rentenversicherungen aus, der hauptsächlich daraus besteht. Mit dem Deckungsstock garantiert die Versicherungsgesellschaft zum einen eine Mindestverzinsung, zum anderen erzielt sie meist Überschüsse und kann so das Kapital des Anlegers mit 3 bis 4 Prozent jährlich verzinsen.

 

Wo wird der Deckungsstock eingesetzt? Folgende Tabelle soll das verdeutlichen.

 

Art der Lebens- / Rentenversicherung

Einsatz des Deckungsstockes

Klassische Lebens- / Rentenversicherung – in der Ansparphase: Anlage des Kundengeldes
– in der Rentenphase: zur Auszahlung der lebenslangen Rente
Fondsgebunden Lebens- / Rentenversicherung mit Auszahlung einer lebenslangen Rente – in der Ansparphase: kein Einsatz, außer bei Zusatzoptionen wie der Beitragsgarantie
– in der Rentenphase: zur Auszahlung der lebenslangen Rente
Fondsgebunden Lebens- / Rentenversicherung mit Auszahlung einer konstanten Geldsumme (keine Langlebigkeitsabsicherung) – in der Ansparphase: kein Einsatz, außer bei Zusatzoptionen wie der Beitragsgarantie
– in der Rentenphase: kein Einsatz

 

 

 

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Klassische Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

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Augen auf: Rentenversicherungen sind meist besser als ihr Ruf

Wie oben dargelegt, ist die klassische Rentenversicherung oder Lebensversicherung am stärksten von Änderungen der Renditen des Deckungsstockes betroffen, denn das Kapital des Anlegers ist sowohl in der Anspar-, als auch in der Rentenphase dort angelegt.

 

Durch die zum 1.1.2015 erfolgte Absenkung des maximalen Zinssatzes, den die Versicherungen Ihren Kunden garantieren dürfen, hat diese Anlageform in den Augen vieler an Attraktivität verloren. Bei nüchterner Betrachtung stellt man allerdings fest, dass sich die Differenz zwischen dem Bankzinssatz und der Garantieverzinsung praktisch nicht verändert hat. Während früher bei einem Zinsniveau von 3 bis 3,5 Prozent ein Garantiezinssatz von 4,5 Prozent geboten wurde, wird heute bei Zinsen von praktisch 0 Prozent ein Garantiezinssatz von 1,25 Prozent angesetzt. Die Differenz bleibt praktisch gleich.

 

Teilweise wurde im Jahresverlauf 2015 schon die komplette Abschaffung des Garantiezinssatzes für Lebens- und Rentenversicherungen diskutiert. Diese Diskussion ist jedoch beendet worden, es besteht weiterhin der Garantiezinssatz von 1,25 Prozent.

 

Sollte das Zinsniveau durch die Europäische Zentralbank EZB jedoch weiterhin so niedrig gehalten werden, könnte eine erneute Absenkung, vielleicht auf 1,0 oder gar 0,75 Prozent, zum 1.1.2017 ins Haus stehen.

 

 

Fondsgebundene Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

Wie oben beschrieben erfolgt die Anlage der Kundengelder bei fondsgebundenen Renten- oder Lebensversicherungen nicht in dem vom Kapitalmarktzins abhängigen Deckungsstock der Versicherer, sondern in vom Kunden wählbaren Investmentfonds. Das können Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds oder verschiedenste Themenfonds sein.

 

Der Kunde ist damit normalerweise vom gesunkenen Zinsniveau nur in der Rentenphase abhängig. Kunden, die ältere Verträge mit höheren Garantiezinsen besitzen, können sich auf diese Zinssätze verlassen. Allerdings: ohne das Niedrigzinsumfeld hätten diese Kunden von deutlich höheren Überschüssen profitiert, während sich nach aktuellem Stand die Auszahlungen näher am Garantiezins befinden.

 

 

Fazit: Allen Unkenrufen zum Trotz haben Renten- und Lebensversicherungen weiterhin Ihre Daseinsberechtigung. Fondsgebundene Versicherungen erzielen die Renditen unabhängig vom Zinsniveau und auch klassische Lebensversicherungen konnten den Abstand zu den allgemeinen Zinsen praktisch konstant halten. Und schließlich locken die steuerfreie Ansparphase, die steuergünstige Auszahlphase und kostenlose Fonds-Tausch-Möglichkeiten nach wie vor. Und die Sicherheit deutscher Lebensversicherungen kann weiterhin als sehr hoch eingestuft werden.

 

 

 

Nachhaltige Rentenversicherung

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2016: Teil 2 Anleihen und Anleihefonds

Mittwoch, 13. Januar 2016

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

Anleihen oder Anleihefonds

Bieten Sicherheit: Anleihen

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

Teil 2 – Sichere Geldanlage in Anleihen und Anleihefonds

Mit Anleihen ist das so eine Sache: Sie haben viele Namen und sind prinzipiell eine gut kalkulierbare Sache. Trotzdem können Verluste auftreten und die Beurteilung ist im Detail ist gar nicht so einfach wie man denkt.

 

Anleihen, englisch auch „Bonds“ genannt oder in Deutschland auf „Rentenpapiere“ oder „festverzinsliche Papiere“ sind aus Anlegersicht Kredite an Unternehmen oder Staaten. Meist mit fester Laufzeit und fester Verzinsung. So wird die Bundesrepublik Deutschland am 13. Januar 2016 eine 10jährige Bundesanleihe herausgeben, die dem Anleger 0,5 Prozent Zinsen jährlich auszahlt (sogenannter Kupon). Wer diese Bundesanleihe 10 Jahre hält, erhält jährlich, erstmalilg zum 17.2.2017, seine Zinsen und am Ende der Laufzeit sein Geld zurück. Details zu dieser Anleihe finden Sie hier.

 

Während diesen 10 Jahren lässt sich die Anleihe jedoch an den Börsen verkaufen. Theoretisch immer zu 100%, wer also 10.000 Euro angelegt hat, würde auch 10.000 Euro wieder erhalten. Aber in der Praxis schwankt der tatsächliche Verkaufswert täglich, denn die Käufer beobachten die aktuelle Situation. So könnte zum einen sein, dass man befürchtet, die Anleihe würde am Ende der Laufzeit nicht zurück gezahlt werden. Das war in den letzten Jahren häufiger bei griechischen Staatsanleihen der Fall. Die Folge: der Kurs der Anleihe notierte nicht bei 100%, sondern viel niedriger.

 

Zum anderen ist das Zinsniveau für Bankeinlagen sehr wichtig. Beim aktuellen Zinsniveau werden 0,5% Kupon geboten. Wenn jedoch das Zinsniveau generell steigen würde, wären die 0,5% Kupon nicht mehr so attraktiv – die Preise für die Anleihe an den Börsen fallen. Mit dem niedrigeren Einkaufspreise könnte ein Käufer an der Börse das kompensieren.

 

Daraus lässt sich die wohl wichtigste Regel für Anleihen ableiten:

 

Steigt das allgemeine Zinsniveau, sinken die Kurse für Anleihen und umgekehrt.

 

Der Anleihe-Besizter wünscht sich also fallende Zinsen, um damit höher Anleihekurse zu erzielen (es sei denn, er hält die Anleihen bis zum Ende, dann erhält er die vereinbarte Einlage zurück).

 

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Wie werden sich die Zinsen in 2016 entwickeln?

 

Die Zinsen sind von den Entscheidungen der Zentralbanken, in den USA also von der FED, in Europa von der Europäischen Zentralbank (EZB), abhängig. Verleihen die Zentralbanken ihr Geld an die Geschäftsbanken nur noch zu höheren Zinssätzen, müssen in der Folge auch die Geschäftsbanken Ihre Zinsen anheben – sowohl für Sparbücher, Sparbriefe oder Tagesgeldkonten, also auch für zu vergebende Kredite.

 

In Amerika hat die FED Mitte Dezember 2015 erstmals seit 7 Jahren den Leitzins erhöht. Die Spanne wurde von 0 bis 0,25 Prozent auf 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben. Das ist eine moderate Anhebung und ein behutsamer Umgang mit den weltweiten Börsen. Ein nächster Zinsschritt könnte zur Mitte des Jahres 2016 kommen, hängt aber von der wirtschaftlichen Entwicklung im ersten Halbjahr 2016 in den USA ab.

 

Sollte sich die Konjunktur und die Arbeitslosenrate nicht positiv entwickeln, wäre auch der Verzicht auf eine weitere (moderate) Anhebung gut vorstellbar. Schließlich ist in den USA Präsidentschaftswahljahr, und in solchen Jahren möchte man die Konjunktur nicht mit höhern Zinsen belasten.

 

 

Rentenfonds: fleißige, konstante Arbeiter für Ihr Depot

Rentenfonds: fleißige, konstante Arbeiter für Ihr Depot

 

In Europa sieht das Bild anders aus. Die EZB hat im Januar 2015 angekündigt, massiv Staatsanleihen zu kaufen und hat dieses Programm im Herbst 2015 sogar noch etwas ausgeweitet. Die Zinsen bleiben deshalb noch lange Zeit, mindestens 2016, auf dem extrem niedrigen Niveau bestehen. Eine Anhebung des Zinssatzes ist für 2016 also nicht zu befürchten. Die Anleihemärkte in Europa dürften also gut bleiben, auch wenn das niedrige Zinsniveau für sehr niedrige Zinskupons geführt hat.

 

Insgesamt hatten Anleihen und entsprechend auch die Anleihefonds in 2015 einen schwierigen Stand. Die meisten nachhaltigen Anleihefonds schnitten mit einem leichten Kursminus in 2015 ab, nachdem sie bis ca. April 2015 stiegen, dann abprupt abfielen, und seit Mai 2015 leicht gestiegen sind.

 

Fazit: Die seit vielen Jahren anhaltenden guten Kursentwicklungen von Anleihefonds konnte in 2015 nicht fortgesetzt werden. Die Kurse steigen jedoch seit Mai 2015 wieder moderat an, so dass 2016 mit leichten Gewinnen gerechnet werden kann. Zinserhöhungen in den USA könnten jedoch ab Mitte 2016 zu fallenden Kursen führen. Die kurz- und mittelfristigen Aussichten für Anleihen und Anleihenfonds sind durchwachsen.

 

Innerhalb unserer Musterdepots spielen Anleihen hier eine wichtige Rolle:

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Sicherheits-Depots): Das Sicherheits-Depot ist für all jene, die keine Schwankungen in Ihrem Depot mögen aber trotzdem spürbar mehr Rendite erzielen wollen, als es auf der Bank gibt. Die Basis ist ein hoher Anleiheanteil von rund 80% im Depots.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Balance-Depots): Die Balance-Musterdepots sind die ausgewogenen Alleskönner. Schlechtere Aktienjahre gleichen Sie mit Anleihen aus, schwächere Anleihejahr mit den Aktien. Insgesamt ein Erfolgskonzept mit oftmals zweistelligen Renditen (in 2015:  5,6 Prozent) und guten Aussichten auch in 2016.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Vergleich: Riesterrente oder Basisrente

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Die Rentenversicherung wurde wegen der Überalterung der Gesellschaft durch viele Reformen immer wieder angepasst. Hierdurch ist eine Versorgungslücke entstanden. Um diese zu schließen hat der Gesetzgeber die Riester Rente und die Basisrente eingeführt. Damit Sie diese optimal nutzen können, ist es sehr wichtig, die Merkmale dieser Rentenmodelle zu kennen. Was müssen Sie wissen?

 

 

 

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Versorgungslücke

 

entscheidung-riesterrente-basisrenteUrsache für die Rentenlücke, auch Versorgungslücke genannt, sind die durchgeführten Rentenreformen. Diese sind notwendig, da innerhalb der Rentenbeitragszahlern und Rentenbezieher ein demographischer Wandel stattfindet. Die Anzahl der erwerbstätigen Personen geht zurück, und die Zahl der Rentenbezieher steigt rapide. Ursache hierfür ist die Überalterung der Gesellschaft. Die wachsende Zahl der älteren Menschen sowie die längere Lebenszeit führen zu höheren Rentenzahlungen. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden und das Rentensystem zu stabilisieren, werden weiter zukünftige Rentenreformen notwendig sein.

 

Unter der Versorgungslücke versteht man die Differenz der Rente zu dem bisherigen Nettoeinkommen. Dabei geht man davon aus, dass der bisherige Lebensstandard sich an dem Nettolohn orientiert hat. Mit Eintritt in die Rente kann dieser Lebensstandard nicht mehr aufrecht gehalten werden, Einschränkungen beim Lebensstandard sind notwendig. Entscheidend für die Höhe der Versorgungslücke ist die jeweilige Höhe der Rentenbezüge. Die bisherigen Rentenreformen haben das Niveau der Rentenbezüge verringert. Dementsprechend hat sich die Versorgungslücke stetig vergrößert. Es ist auch zukünftig damit zu rechnen, dass sich dieser Trend fortsetzt.

 

 

Riester Rente

Bei der Riester Rente handelt es sich um eine staatlich geförderte privatfinanzierte Zusatzrente. Die staatliche Förderung besteht einerseits in der Zahlung einer Zulage, zum anderen in der steuerlichen Absetzbarkeit bei den Sonderausgaben.

 

Der Anlass für die Einführung der Riester Rente war die Rentenreform von 2000/2001. Dabei wurde das Rentenniveau von 70 % auf 67 % reduziert. Das Rentenniveau bezieht sich dabei auf einen idealtypischen Rentner, der 45 Jahre gearbeitet und in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Diese Konstellation trifft für viele heutige und zukünftige Rentner immer weniger zu. In den Erwerbsbiographien gibt es Zeiten der Unterbrechung durch Arbeitslosigkeit, Kindererziehung und Selbstständigkeit. Maßgebend ist letztendlich der individuelle Einzahlungsverlauf in die Rentenkasse. Das jeweilige Rentenniveau bezieht sich auf den letzten Nettolohn.

 

Als Ausgleich für die Herabsetzung des Rentenniveaus auf 67 % hat der Gesetzgeber das Altersvermögensgesetz 2002 eingeführt.

 

Der damalige Minister für Arbeit und Sozialordnung war Walter Riester, somit wurde die Rente aus dem Altersvermögensgesetz im allgemeinen Sprachjargon als „Riester Rente“ bezeichnet.

 

Berechtigte Personen der Riester Rente

 

Hier unterscheidet man zwischen unmittelbar berechtigten Personen und mittelbar berechtigte Personen.

 

Unmittelbar berechtigte Personen

 

Dies sind alle rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, sowie freiwillig gesetzlich rentenversicherte Personen.

 

Dieser Gruppe gleichgestellt sind Personen, die zwar keine Beiträge leisten, rentenmäßig jedoch so gestellt sind, als würden sie einzahlen. Hierzu gehören:

 

* Bezieher von Arbeitslosengeld
* Bezieher von Krankengeld
* Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Hartz IV genannt)
* Wehr- und Zivildienstleistende
* Bezieher von vollständiger Erwerbsminderungsrente

* Personen, die sich in der gesetzlichen Kindererziehungszeit befinden und Kindererziehungszeiten beantragt haben

Zu den unmittelbar berechtigten Personen zählen auch Beamte, Richter sowie sonstige staatliche Amtsträger.

 

Mittelbar berechtigte Personen

 

Mittelbar berechtigt sind Personen, die keine eigenen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, deren Ehe- oder Lebenspartner jedoch unmittelbar berechtigt sind. Voraussetzung ist, dass sie nicht dauernd vom Partner getrennt leben und beide ihren Wohnsitz in der Europäischen Union haben.

 

Beiträge zur Riesterrente

 

Auch hier wird unterschieden zwischen unmittelbar berechtigten Personen und mittelbar berechtigten Personen.

 

Die unmittelbar berechtigten Personen zahlen 4 % ihres Bruttoeinkommens des Vorjahres in die Riester-Versicherung ein. Der maximal geförderte Einzahlungs-Betrag beträgt 2.100 Euro. Der Netto-Eigenbeitrag ergibt sich, wenn man von dem Regelbeitrag oder der Höchstgrenze die Zulagen abzieht.

 

Der gesetzliche Mindestbeitrag für mittelbar berechtigte Personen beträgt 60 Euro im Kalenderjahr. Höhere Beitragseinzahlungen sind möglich.

 

Staatliche Förderung

 

 

Damit möglichst viele Personen eine solche privat finanzierte Rentenversicherung in Anspruch nehmen, fördert der Staat diese Zusatzrente in zweierlei Hinsicht.

 

Die Förderung besteht erstens in der Zahlung von Zulagen, die direkt in den Riester-Vertrag einfließen. Die derzeitige Grundzulage für den Versicherungsnehmer beträgt 154 Euro. Die Grundzulage im ersten Jahr erhöht sich um 200 Euro, wenn die Person jünger als 25 Jahre ist.

 

Zusätzlich wird für jedes Kind eine Zulage gezahlt. Voraussetzung ist, dass für das Kind Kindergeld gezahlt wird. Bei der Höhe der Kinderzulage wird nach dem Geburtsdatum unterschieden.

 

Für Kinder, die vor 2008 geboren sind, beträgt die Kinderzulage 185 Euro pro Jahr. Für Kinder, die nach 2008 geboren wurden, beträgt die Zulage 300 Euro.

 

Die Zulagen für die Kinder können dem Riester-Vertrag des Vaters oder dem Vertrag der Mutter zugeordnet werden. Wird nichts angegeben, werden sie automatisch der Mutter zugeordnet. Ist eine Zuordnung zum Vertrag des Vaters erwünscht, ist eine diesbezügliche Erklärung erforderlich. Die Erklärung der abweichenden Zuordnung ist von beiden Elternteilen zu unterschreiben.

 

Die Höhe der jeweiligen Zulage hängt von dem Einzahlungsbetrag ab. Wird ein geringerer Beitrag als der erforderliche Betrag eingezahlt, werden die Zulagen ebenfalls nur anteilig gewährt. Dieses Prinzip gilt auch für die Zulage der mittelbar berechtigten Personen. Deren Förderung ist abhängig von dem Einzahlungsbetrag des unmittelbar berechtigten Partners.

 

 

Beispiel 1:

 

riesterfoerderung-ueber-partnerDer Ehemann hatte im Vorjahr als Angestellter ein Bruttoeinkommen von 40.000 Euro. Seine Ehefrau ist nicht berufstätig. Sie haben zwei Kinder, eins ist 2007 geboren und das Zweite ist 2009 geboren. Kinder werden dem Ehemann zugeordnet.

 

Ermittlung des Riesterrenten Eigenbeitrages

 

4 % von 40.000 Euro = 1.600 Euro
./. Grundzulage 154 Euro
./. Kinderzulage 185 Euro (für Kind, das 2007 geboren ist)
./. Kinderzulage 300 Euro (für Kind, das nach 2008 geboren ist)

Sein jährlicher Eigenbeitrag ist also 961 Euro.

 

 

Ehefrau ist mittelbar berechtigt.

Jahreseigenbeitrag 60 Euro
Grundzulage 154 Euro

 

Zahlt der Ehemann nur die Hälfte des Eigenbetrages, als 480,50 Euro werden sämtliche Zulagen, auch die der Ehefrau, nur zur Hälfte dem Riester Vertrag gutgeschrieben.

 

 

Beispiel 2:

 

riesterfoerderung-fuer-beamteBeamter hat ein Bruttoeinkommen im Vorjahr von 60.000 Euro. Er ist ledig und hat keine Kinder.

 

Ermittlung des Eigenbeitrages

 

4 % vom Bruttoeinkommen = 2.400 Euro
Maximal geförderter Betrag 2.100 Euro
./. Grundzulage 154 Euro

Jahreseigenbeitrag 1.946 Euro

 

 

 

 

Steuerliche Förderung

 

Neben den staatlichen Zulagen wird die Riester Rente auch noch steuerlich gefördert. Der eingezahlte Betrag in das Riester-Produkt kann als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Neben der eigenen Beitragsleistung werden auch die Zulagen als Sonderausgaben anerkannt. Diese Möglichkeit der steuerlichen Förderung ist insbesondere für besser verdienende Personen vorteilhaft. Das Finanzamt führt stets eine Günstiger-Berechnung durch und überprüft dabei die Vorteilhaftigkeit bezüglich Zulagen und Steuerersparnis.

 

Vertragsarten und Zinsbesteuerung

 

 

 

Als Riester-Produkte eignen sich 4 Vertragsarten. Diese sind

  • Fondsparplan
  • Banksparplan
  • Versicherungsvertrag
  • Bausparvertrag

Bei all diesen Produkten gilt, dass die jährlichen Zinsen während der Ansparphase steuerfrei sind. Man spricht hier von einer Steuerverlagerung nach hinten. Das bedeutet, dass die Beiträge zwar steuerfrei sind, nicht jedoch die späteren Rentenbezüge. Diese unterliegen dann dem individuellen Steuersatz. Bei Rentenbezug dürfte dieser Steuersatz in der Regel niedriger sein als der während der Ansparphase. Durch die zeitliche Verschiebung und durch diesen Effekt spart man schließlich spürbar Steuern.

 

Auszahlung des Guthabens aus dem Riester-Vertrag

 

Vom Grundsatz her ist vorgesehen, dass eine Verrentung des Guthabens erfolgt. Das resultiert daraus, dass der Gesetzgeber primär die Altersabsicherung fördern möchte. Jedoch kann bei Renteneintritt eine Auszahlung erfolgen. Bis zu 30 % des Guthabens können einmalig ausgezahlt werden. Erfolgen höhere Auszahlungen, ist dies förderschädlich. Dies hat zur Folge, dass die Zulagen entfallen und eine Nachbesteuerung stattfindet. Der ausgezahlte Betrag unterliegt der Besteuerung und führt dazu, dass die Rentenzahlungen aus dem Riester-Vertrag niedriger ausfallen.

 

Eine weitere Besonderheit ist die Verwendung des Riester-Guthabens für die Anschaffung von Wohneigentum. Diese Form der Verwendung wird als Wohnriester bezeichnet. Wohneigentum ist die beste Anlageform gegen Altersarmut. Statistiken zeigen, dass Rentner mit einer Wohnimmobilie einen höheren Betrag der Rente zur freien Verfügung haben. Dies hat der Gesetzgeber erkannt und ermöglichte die vorzeitige Verwendung des Guthabens für Wohnzwecke. Das Guthaben samt Förderzulagen darf verwendet werden zum Kauf oder Neubau von Wohneigentum, zur Entschuldung bestehender Immobiliendarlehen oder für gezielte altersgerechte Modernisierungskosten.

 

Basisrente

 

Sie wird umgangssprachlich auch Rürup-Rente, nach dem Ökonom und Rentenexperte Bert Rürüp, bezeichnet. Ähnlich wie die Riester Rente ist das Ziel der Basisrente den Aufbau einer kapitalgedeckten privaten Zusatzrente zu fördern. Sie wurde 2005 als weiterer Baustein der Altersvermögenssicherung eingeführt. Sie kann von allen Personen genutzt werden, richtet sich jedoch insbesondere an Selbstständige und Freiberufler. Diese unterliegen überwiegend nicht der Beitragspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Basisrente ermöglicht dieser Personengruppe somit den gezielten zusätzlichen Aufbau einer Alterssicherung.

 

Staatliche Förderung

 

Die staatliche Förderung der Basisrente besteht darin, dass die Beiträge zu dieser Versicherungsform steuerlich als Sonderausgaben absetzbar sind. Somit kann sich über die gesamte Einzahlungslaufzeit ein erheblicher Steuerspar-Effekt ergeben. Analog der Riester Rente handelt es sich auch hier um eine nachgelagerte Besteuerung, das bedeutet, dass die Rentenzahlungen voll steuerpflichtig sind.

 

Besonderheiten der steuerlichen Absetzbarkeit

 

 

 

Die Höhe der steuerlichen absetzbaren Sonderausgaben betragen in 2015 bei ledigen Personen 22.172 Euro und für Eheleute 44.344 Euro. Allerdings gibt es bezüglich der Höhe der Absetzbarkeit die Besonderheit, dass der absetzbare Teil sich jährlich um 2 % erhöht. In 2015 beträgt dieser Gesamtanteil 80 %. Ab dem Jahr 2025 können 100 % der Beitragszahlungen abgesetzt werden.

 

Produkte der Basisrente

 

Aktuell gibt es 3 Produktarten für diese Form der Altersvorsorge. Diese sind

  • traditionelle Rentenversicherung
  • fondsgebundene Rentenversicherung
  • Fondssparen

 

Auszahlung der Basisrente

Die Besonderheit bei der Basisrente ist, dass diese nur als laufende Rentenzahlungen möglich sind. Einmalauszahlungen wie bei der Riester Rente gibt es hier nicht. Es besteht zudem kein Kapitalwahlrecht wie bei normalen Rentenversicherungen.

 

Die Rentenlaufzeit endet mit dem Tod der begünstigten Person. Eine Übertragung auf Ehepartner oder weiterer Rentenzahlungen an Hinterbliebene ist nicht vorgesehen. Versicherungsgesellschaften haben kombinierte Versicherungsprodukte angeboten, die solch eine Absicherung beinhalten. Hier muss jedoch vorher geklärt werden, dass diese nicht steuerschädlich sind.

 

Weitere Besonderheiten der Basisrente 

 

Ähnlich wie die Riester Rente wird die Rürup Rente in der Ansparphase nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Auch im Falle eines Konkurses bleibt der Vertrag unangetastet. Dies ist ein bedeutender Vorteil für Selbstständige und Freiberufler.

 

Wertsteigerungen bei fondsgebundenen Rentenversicherungen und Fondssparplänen bleiben steuerlich ebenfalls unberücksichtigt.

 

Die Basisrente kann mit einer Berufsunfähigkeitsrente kombiniert werden. Beide Beiträge sind abzugsfähig, sofern der Anteil der Berufsunfähigkeitsversicherung kleiner ist als 50 %.

 

 

Beurteilung beider Rentenformen

 

Der Gesetzgeber hat mit diesen beiden Rentenformen eine Ergänzung zu der gesetzlichen Rentenversicherung und der betrieblichen Altersversorgung geschaffen. Diese Form der zusätzlichen Altersvorsorge wird im Zuge weiterer Rentenreformen immer wichtiger. Die Versorgungslücke zu reduzieren und eine bedarfsgerechte Altersvorsorge aufzubauen sind unumgänglich.

 

 

 

entscheidung-basisrente-oder-rueruprente

 

 

Insbesondere die Basisrente ermöglicht es den selbstständigen Personen und den Freiberuflern eine kapitalgedeckte private Rentenversicherung aufzubauen. Aber auch gutverdienende Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Rentenversicherung haben die Möglichkeit eine zusätzliche Altersvorsorge zu betreiben. Hierdurch können Steuerzahlungen in Altersvorsorge umgewandelt werden.
Es gibt jedoch auch negative Kommentare zu beiden Rentenmodellen. Der Hauptkritikpunkt zu den Rentenprodukten sind die hohen Kosten. Hierdurch wird die Rendite der Altersvorsorge verringert. Ein weiterer Kritikpunkt bei der Riesterrente ist, dass das Bezugsalter bis zur Rentabilität der Rentenmodelle sehr hoch ist. Stirbt der Begünstigte vorher, war die Einzahlung ein Verlustgeschäft. Kritisiert wird auch, dass gerade Geringverdiener kaum eine Möglichkeit der Altersvorsorge haben. Zudem wird die spätere Rentenzahlung auf die Grundsicherung angerechnet. Somit ist für diese Personen eine private Altersvorsorge wenig sinnvoll.

 

Viele dieser Kritikpunkte haben eine gewisse Berechtigung. Jedoch muss man berücksichtigen, dass auch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung mit dem Tod verfallen. Auch hier kann die Situation entstehen, dass die Einzahlungssumme deutlich höher war als die Summe der Rentenauszahlungen.

 

In der nachfolgenden Tabelle werden beide Rentenmodelle bezüglich Möglichkeit und Vorteilhaftigkeit beurteilt. Somit erhalten Sie eine Entscheidungsgrundlage für Ihre persönliche Situation.

 

Vergleich Pro und Contra staatlich geförderter Vorsorgewege

 

Name Riester Rente Basisrente Bemerkungen
Erwerbsstatus      
Angestellte      
– Niedriges Einkommen optimal weniger geeignet  
– Mittleres Einkommen optimal    
– Hohes Einkommen optimal gut geeignet  
Angestellte pflichtversichert in berufsständigen Versorgungswerken     Riester: Mitglieder von Versorgungswerken sind nicht förderfähig
– Niedriges Einkommen nicht möglich weniger geeignet  
– Mittleres Einkommen nicht möglich    
– Hohes Einkommen nicht möglich    
Selbstständige nicht möglich optimal Riester: Pflichtmitglieder in der gesetzl. Rentenversicherung sind förderfähig
Selbstständige gefördert über Ehegatte weniger geeignet optimal  
Beamte optimal gut geeignet  
Einkommen      
Unterhalb Beitragsbemessungsgrenze gesetzl. Krankenversicherung optimal   Riesterförderung ist höher als Förderung Basisrente
Oberhalb Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzl. Krankenversicherung optimal gut geeignet  
Art der Krankenversicherung      
gesetzlich optimal gut geeignet  
privat gut geeignet gut geeignet  
Flexible Beiträge      
erhöhen gut geeignet gut geeignet Bis zur maximalen Obergrenze
aussetzen (temporär) gut geeignet gut geeignet Je nach Produktart sind Mindestwerte notwendig
reduzieren gut geeignet gut geeignet Vertrag ursprünglich auf höhere Summe kalkuliert
freistellen gut geeignet gut geeignet Mindestwerte beachten
Kapitalentnahme     Rürup: keine Kapitalauszahlung erlaubt
während der Einzahlungsphase weniger geeignet nicht möglich Riester: im Rahmen der Wohnriester-Förderung möglich
zu Beginn der Rentenphase weniger geeignet nicht möglich Riester: 30 % des Kapitals möglich
Flexibilität Rentenbeginn      
vorziehen     Gesetzliches Mindestalter von 62 Lebensjahren beachten
aufschieben gut geeignet optimal Riester: maximal bis zum 85. Lebensjahr, gesetzl. Mindestalter von 62 Lebensjahren beachten
Renditechancen gut geeignet optimal Riester: Beitragsgarantie. Beitragsanteile oberhalb der Garantie können renditeorientiert angelegt werden
      Rürup: keine Vorgaben
Vererbbarkeit weniger geeignet nicht möglich Riester: förderunschädlich an Ehegatte und Lebenspartner/-gefährte und kindergeldberechtigte Kinder; förderschädlich ist auch eine freie Vererbbarkeit möglich
      Rürup: nur mit zusätzlichem Hinterbliebenenschutz, Kinder sind nach Ehegatten erbberechtigt (Auszahlung nur als Rente)
Hinterbliebenenabsicherung   weniger geeignet  
Hartz IV-Sicherheit optimal gut geeignet Nur in der Einzahlungsphase, nicht in der Auszahlungsphase im Rahmen der Grundsicherung
      Riester: unpfändbar
      Rürup: abgesehen von Einzelfällen unpfändbar
Zuschussmöglichkeit des Arbeitgebers nicht möglich nicht möglich  
Einfachheit des Antrages auf staatliche Förderung gut geeignet   Riester: jährlich über die Steuererklärung und einmaligen Dauerzulagenantrag
      Rürup: jährlich über Steuererklärung
Dynamischer Ausbau der staatlichen Förderung weniger geeignet   Riester: im Rahmen der Förderobergrenze möglich, aber keine weitere Ausbaustufen
      Rürup: im Rahmen der Obergrenze von 22172 Euro (wird bis zum Jahr 2025 schrittweise) jährlich für Ledige möglich (Verheiratete: 44344 Euro)
Absicherung des Risikos von Berufsunfähigkeit Nicht möglich optimal Rürup: Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind in Kombination mit dem Hauptvertrag ebenfalls steuerlich absetzbar (Arbeitgeber ist nicht in die Vertragsabwicklung involviert)

Die 5 größten Irrtümer über die Riester Rente

Montag, 16. März 2015

 

Die Riester Rente hat es schwer. Sehr bürokratisch, mit vielen Geburtsfehlern gestartet, und mit dem Vorwurf hoher Kosten belastet, hat sie einen schlechten Ruf. Trotzdem wurden schon rund 16 Millionen Riester Renten abgeschlossen (Quelle: Statista). Zu Recht, denn in vielen Fällen lohnen sich Riester Renten alleine schon wegen der Zulagen. Selbst wenn die Verträge selbst keine Rendite erzielen würden, kommen durch die Zulagen teilweise 8 Prozent garantierte Rendite zu Stande. Denn die Höhe aller Einzahlungen ist bei Riester Renten zum Rentenbeginn garantiert, ein Verlust damit ausgeschlossen.

 

Wir haben deshalb die 5 größten Irrtümer über Riester Renten zusammen gefasst und klären auf.

 

Riester Rente: Irrtum 1 – Viel zu kompliziert

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Schöner Lebensabend dank Riester? (Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

In den ersten Jahren nach Einführung der Riester Rente mag der Vorwurf gestimmt haben, aber mittlerweile ist das anders. Durch die Einführung des Dauerzulagenantrags muss die Förderung nur noch ein mal beantrag werden. Ansonsten sollten Riester Renten Sparer darauf achten, dass ihr vorgeschriebener Mindesteigenanteil jährlich eingezahlt wird und dass die Zulagen wie gewünscht auf dem Riester-Vertrag gutgeschrieben werden. Das ist schon alles was getan werden muss, um die lukrative Riester-Förderung in volle Höhe zu erhalten.

 

Riester Rente: Irrtum 2 – Zu starr

In der Tat hat der Gesetzgeber gewisse Regeln für die Zertifizierung eines Riester Renten Vertrages festgeschrieben. Diese sind jedoch in der Praxis recht einfach gehalten, die wichtigsten sind:

 

– nur Rentenversicherungspflichtige, Beamte und Soldaten samt Ehegatten dürfen “riestern”

– die Auszahlungen dürfen frühestens mit 62 beginnen

– prinzipiell sind lebenslange Rentenzahlungen vorzusehen

– nur 30 Prozent der angesparten Summe dürfen zu Rentenbeginn einmalig entnommen werden

– alle eingezahlten Beiträge müssen zu Rentenbeginn garantiert sein

 

Riester Rente: Irrtum 3 – Nur für Geringverdiener geeignet

Nichts ist falscher als das. Zwar profitieren Geringverdiener in Prozenten gerechnet oftmals stärker von den direkten, fixen Zulagen für Sparer und deren Kinder (bei 3 Kindern zum Beispiel 1.054 Euro im Jahr). Aber Riester Renten Beiträge können auch steuerlich angesetzt werden, was gerade bei Gutverdienern zu sehr hohen Förderungen führt. Richtig ist aber, dass man das Riestern individuell betrachten sollte, denn für manche lohnt es sich mehr als für andere. Verluste sind aufgrund der Beitragsgarantie bei Riester Renten aber ausgeschlossen.

 

Riester Rente: Irrtum 4 – Nur für Großfamilien

Auch hier gilt das unter Irrtum 3 genannte: nicht nur die direkte Riester Renten Förderung betrachten, sondern auch die steuerliche Seite beachten. Für die Zulagen gilt: 154 Euro pro Jahr für den Sparer, 185 Euro für jedes Kind – für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro jährlich. Für Singles ist die Riester Rente wegen den Steuervorteilen interessant. Bis zu 2.100 Euro pro Jahr können als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Das kann eine Ersparnis von 1.000 Euro und mehr erbringen.

 

Riester Rente: Irrtum 5 – Das lohnt sich nicht

In vielen Fällen werden die Riester Renten Verträge isoliert als eigener Vertrag betrachtet. Hier schneiden sie wirklich nicht besonders attraktiv ab. Werden jedoch die staatlichen Zulagen mit in die Rechnung einbezogen, dreht sich das Bild gewaltig. Denn wie ein renommiertes Institut vor kurzem errechnet hat, erzielen Riester-Sparer nach Abzug aller Kosten und Steuern meist eine Rendite zwischen drei und fünf Prozent. Welche andere Sparform kann nach Abzug von Abgeltungssteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag solche Renditen aufweisen?

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Merkel: Die Rente ist unsicher

Mittwoch, 03. Dezember 2014

 

Es sollte eigentliche eine feierliche Stunde mit guter Laune und guter Mine werden: Bundeskanzlerin Angela Merkel gab dazu am 2. Dezember 2014 eine Festrede zu 125 Jahre gesetzliche Rentenversicherung in Berlin. Doch leider mussten sie und der ehemalige Ex-Minister Norbert Blüm feststellen: die Rente ist unsicher und wird weiter geschwächt.

 

 

 

 

 

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: Ansprache zu 125 Jahren GRV. Die Rente ist unsicher (Bild: Bundesregierung/Bergmann)

 

 

Angela Merkel hat die Feierstunde genutzt, um zu mahnen. Die Deutsche Rentenversicherung sei von zentraler Bedeutung für die Zusammenhalt der deutschen Gesellschaft. Allerdings sei die Altersarmut eine zunehmende Gefahr.

 

Trotz der Erfolgsgeschichte der gesetzlichen Rentenversicherung komme es immer mehr darauf an, dass die Menschen privat zusätzlich vorsorgen. Unter anderem verwies sie auf die Riester-Rente, die 2001 eingeführt wurde und ein richtiger und wegweisender Schritt gewesen sei.

 

Die Rente ist unsicher: 3 Bausteine müssen sein

Die künftige Altersvorsorge muss laut Merkel auf 3 Bausteinen beruhen: die gesetzliche Rente, die Betriebsrente und die private Vorsorge. Nur damit wäre laut Merkel eine gute Versorgung im Alter möglich. Außerdem solle die Wirtschaft verstärkt Arbeitnehmer einstellen, denn nur damit ist es überhaupt möglich, die Menschen länger arbeiten zu lassen und die Renten finanzierbar zu halten.

 

“Wir sind gefordert, Altersarmut vorzubeugen und dafür geeignete Lösungen zu entwickeln.” so Angela Merkel beim Festakt.

 

 

Kritik vom Bundesrechnungshof macht deutlich, dass die Rente unsicher ist

Parallel zu Rede der Kanzlerin legte der Bundesrechnungshof einen Bericht vor. Die Finanzkontrolleure warnen dabei vor “strukturellen Belastungen und Risiken” des Bundeshaushalts, insbesondere durch die Ausweitung der Rentenversicherung. Diese könnten eine nachhaltige Haushaltspolitik in Gefahr bringen. Hier geht es unter anderem um die abschlagsfreie Rente mit 63 und die Mütterrente, beides Werke der aktuellen Koalition aus rot-schwarz.

 

Die Gesetzliche Rente in Zahlen

 

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Noch kommen für 20 Millionen Rentner 50 Millionen Beitragszahler auf: bis 2050 könnte das 50:50 sein.

 

 

 

Unsichere Rente – was können Sie tun?

Schon mit relativ kleinen monatlichen Beiträgen kann praktisch jeder für die Rente etwas tun, denn denn die Altersarmut muss vermieden werden. In unserem Blog zu den 3 Geheimnissen der Altersvorsorge zeigen wir die wichtigsten Punkte auf. Ganz wesentlich: durch den exponentiellen Zinseszins-Effekt ist der wichtigste Faktor die Anspardauer. Es sollten also schon möglichst die Kinder mit kleinen Beiträgen etwas fürs Alter tun.

 

 

 

  Informationen und Angebote

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltige Altersvorsorge: Betriebsrente

Dienstag, 20. Mai 2014

Im ersten Teil unserer Serie nachhaltige Altersvorsorge haben wir uns mit der entstehenden Deckungslücke beschäftigt, im zweiten Teil mit dem Thema Fondssparplan, im dritten Teil mit privaten Rentenversicherungen, im vierten Teil mit der Riester-Rente, im fünften Teil mit der Rürup-Rente und im sechsten Teil mit dem Thema Steuern sparen.  Heute möchte ich Ihnen die Betriebsrenten vorstellen und aufzeigen, wie der Staat diese Art fördert. 

 

 

Nachhaltige Altersvorsorge: die grüne Betriebsrenten

Im Herbst des Lebens die Ernte einfahren: Wer eine gute Betriebsrente hat kann sich entspannen.

 

 

 

Um was geht es bei der Betriebsrente?

Der Ansatz, dass zusammen mit dem Arbeitgeber eine Altersvorsorge aufgebaut wird, gibt es schon lange – und Gesetze dazu in Deutschland auch. Besonders in den Aufschwungjahren der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden viele Betriebsrenten aufgebaut. Doch einen richtigen Schub bekamen die Betriebsrenten erst 2002, als der damalige Finanzminister Hans Eichel das Recht für jeden Arbeitnehmer einführte, dass er Bestandteile seines Gehaltes in einen Rentenanspruch umwandeln darf.

 

Darum geht es: Arbeitnehmer in Deutschland dürfen einen Teil, aktuell (Jahr 2014) bis zu 2.856 Euro pro Jahr, steuer- und sozialabgabenfrei in einen Rentenvertrag einzahlen. Weitere 1.800 € pro Jahr sind darüber hinaus noch möglich, diese allerdings nur steuerfrei (und sozialabgabenpflichtig). Dieses Werte gelten auch für die nachhaltige Altersvorsorge.

 

Und wo ist der Haken bei der Betriebsrente?

Während die Einzahlungen also stark begünstigt sind („aus dem Bruttogehalt heraus gezahlt werden“), müssen die später ausgezahlten Renten ganz normal versteuert werden. Im Gegensatz zur Riester- und Rürup-Renten müssen darüber hinaus auch Sozialabgaben bei den Renten abgeführt werden. Die Grundidee dabei: im Ruhestand dürften die Steuern niedrig sein oder ganz wegfallen (Freibeträge), ähnlich bei den dann üblicherweise niedrigeren Sozialabgaben. Und in der Ansparphase bis zum Ruhestand konnten sich auch die Einsparungen verzinsen, was bei langlaufenden Verträgen (oftmals 30 Jahre oder länger), erheblich ist.

 

Gibt es etwas vom Arbeitgeber dazu?

Der Rechtsanspruch bedeutet zunächst, dass der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehaltes umwandeln darf (in Rentenansprüche). Er spart darauf Steuern und Sozialabgaben, so dass für 100,00 Euro Einzahlung in den Vertrag oftmals nur 40 bis 50 Euro tatsächlich vom Arbeitnehmer gezahlt werden müssen. Der Rest kommt durch die Einsparungen zustanden. Der Fachbegriff: arbeitnehmerfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

 

 

 

Darüber hinaus spart der Arbeitgeber ebenfalls seine Sozialversicherungsabgaben auf die Beiträge, die in den Betriebsrentenvertrag gezahlt werden. Das sind rund 20%. Sehr viele Arbeitgeber spendieren diese Ersparnis dem Arbeitnehmer. Der Fachbegriff hierfür: mischfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

In einigen Fällen gehen die Arbeitgeber noch einen Schritt weiter und zahlen aus eigener Tasche noch einen größeren Teil des Beitrags hinzu oder übernehmen den Beitrag komplett. Der Fachbegriff: arbeitgeberfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

 

Wie schaut ein konkretes Beispiel für eine grüne Betriebsrente aus?

Am besten kann man die Betriebsrente an einem konkreten Beispiel darstellen. Hier geht es um einen mischfinanzierten Fall, bei dem der Arbeitgeber seine rund 20% Sozialabgabenersparnis in den Vertrag des Arbeitnehmers mit einzahlt. Der Monatsbeitrag beträgt 232 Euro, die Höchstgrenze für 2013 für Sozialabgaben- und Steuerfreiheit.

 

Nachhaltige Altersvorsorge Betriebsrente

Berechnungsergebnis Stuttgarter Grüne Rente: aus 80,76 Euro Beitrag 520,22 Euro Rente (nicht garantiert, mit Leistungen aus Überschussanteilen)

 

Auch nach Abzug Sozialabgaben und Steuern in der Rentenphase kann sich diese Arbeitnehmerin über eine attraktive Form der Altersvorsorge freuen, denn dem Eigenbeitrag von 80,76 Euro stehen „Fremdbeiträge“ von 151,24 Euro (!) gegenüber.

 

Welche Auswahlmöglichkeiten gibt es bei der Betriebsrente?

Es gibt verschiedene sogenannte Durchführungswege. Das können zum Beispiel Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung, sein. In der Praxis wird heutzutage nahezu immer die Direktversicherung gewählt, denn sie minimiert den Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber und überlässt die Haftung hauptsächlich der Versicherung. Auch bei einer Insolvenz des Arbeitgebers bleibt das Vermögen geschützt und der Vertrag kann weiter geführt werden.

Bei der Direktversicherung kann, ähnlich wie bei der nachhaltigen Privatrente, den Riesterrenten oder den Rüruprenten, zwischen einen klassischen Garantievariante und einer fondsgebundenen Variante ausgewählt werden.

Die Garantievarianten bieten aktuell eine Verzinsung der Beiträge von rund 3,5% p.a. und einen Garantiezins von 1,75% p.a. (dieser gilt für die Sparbeiträge ohne Kosten).

Als nachhaltige Betriebsrente mit Garantie empfehle ich üblicherweise die Oeco Capital oder die Stuttgarter Grüne Rente. In beiden Fällen handelt es sich um alteingesessene, verlässliche Unternehmen die das eingesetzte Kapital nach strengen ethisch-ökologischen Kriterien anlegen. Die Philosophie ist bei der ausschließlich auf nachhaltige Geldanlagen ausgerichteten Oeco Capital stringenter; die besseren finanziellen Erfolge erzielt üblicherweise die Stuttgarter Grüne Rente.

Auf bessere langfristige Anlageergebnisse dürfen sich Anleger von fondsgebundenen Betriebsrenten freuen. Statt 3,5% werden über lange Anlagezeiträume Renditen im Bereich 6% bis 9% realisiert. Hier ist die Auswahl an Gesellschaften mit eine guten Auswahl hochwertiger Ökofonds breiter. Favoriten sind hier Continentale, Volkswohl Bund, Helvetia oder die Stuttgarter.

 

 

Mehr zur nachhaltigen Altersvorsorge

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.