Archiv für die Kategorie ‘Sachwertinvestment’

ForestFinance überrascht mit positiver Nachricht: von 12 auf 7 Jahre verkürzte Laufzeit bei wichtigstem Angebot

Mittwoch, 14. Februar 2018
Zusammenfassung: Der langjährigste deutsche Anbieter von Wald-Investments, ForestFinance, überrascht mit einer positiven Nachricht: bei seinem am meisten nachgefragten Produkt namens GreenAcacia konnte die Laufzeit deutlich verkürzt werden.

 

Das Projekt GreenAcacia ist im oftmals idyllischen Kolumbien beheimatet.

Statt der Schlussernte in 12 Jahren ist die Schlussernte jetzt bereits nach 7 Jahren geplant.

 

Hintergrund sind die Ergebnisse umfangreicher Messungen aus dem Juli 2016, die auf sehr guten Holzzuwachs hindeuteten und die sich mittlerweile bestätigt haben.

 

Durch die verkürzte Laufzeit bei gleichzeitig ähnlichen prognostizierten Holz-Ernte-Mengen ergibt sich eine spürbar gestiegerte IRR-Rendite von 7,9 Prozent. Wie ForestFinance betont, wurden dabei die heutigen Holzpreise zu Grunde gelegt. In Wirklichkeit sollten die Holzpreise schon aufgrund der jährlichen Inflationsraten aber in den nächsten 7 Jahren steigen.

 

Das Faktenblatt des Anbieters zur Umstellung haben wir Ihnen online bereit gestellt (Download GreenAcacia Faktenblatt hier).

 

Beim Angebot GreenAcacia werden bestehende Akazien Monokulturen der Sorte Acacia Mangium  allmählich in gesunde Mischwälder umgewandelt. Das dabei entnommene Akazien-Holz wird verkauft und die Erlöse dem Kunden ausgezahlt. Erste Auszahlungen erfolgen prognosegemäß in 3 und 5 Jahren; die hauptsächliche Auszahlung erfolgt zur Haupternte im Jahr 2023.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

10.000 Euro anlegen – Die 5 besten Tipps

Dienstag, 06. Februar 2018
Zusammenfassung: Plötzlich um 10.000 Euro reicher – eine angenehme Situation. Wer jetzt eine clevere Geldanlage wählt, kann diese Summe weiter mehren. Neben guten Erträgen, bringen nachhaltige Geldanlagen darüber hinaus positive gesellschaftliche Entwicklungen voran. Fünf Tipps zum Thema.

 

Geld allein macht zwar nicht glücklich – aber es eröffnet Möglichkeiten!

 

 

 

„Was würden Sie tun, wenn Sie plötzlich 10.000 Euro zur Verfügung hätten?“ – Ein schönes Gedankenspiel, bei dem die Antworten ganz unterschiedlich ausfallen können. Wer Schulden zu begleichen hat, tut gut daran, seine Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Abenteuerlustige werden eine größere Reise ins Auge fassen und manchmal sollte auch im Haus die eine oder andere Anschaffung oder Reparatur getätigt werden.

 

Wer aktuell keine vorrangigen Pläne hat, sieht 10.000 Euro meist sehr realistisch: Als Geld, das clever angelegt sich weiter vermehrt und damit zukünftig weitere Handlungsspielräume und Freiheiten eröffnet.

 

 

Wenn aus „Was wäre wenn?“ Wirklichkeit wird

Manchmal meint es das Leben gut mit uns. Mit einer kleinen Erbschaft, Bonus-Zahlungen, großzügigen Geldgeschenken oder einem guten Verkauf stehen relativ unerwartet 10.000 Euro zur freien Verfügung.

 

Dieser unverhoffte warme Regen kommt zwar nicht alle Tage vor, doch sehr viel häufiger als auf den ersten Blick gemeinhin angenommen. Für den Empfänger erst einmal eine schöne Überraschung.

 

Auf der anderen Seite stehen wir durch den plötzlichen Geldsegen auch unerwartet vor Entscheidungen, die vorher nicht getroffen werden mussten. Die Devise lautet jetzt also, einen kühlen Kopf zu behalten und die notwendigen Entscheidungen nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn Prokrastination – oder zu deutsch „Aufschieberitis“ – strapaziert die Nerven und geht bei bei Geldanlagen auf Kosten der Erträge.

 

 

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Sichere Geldanlage 2018: Sachwerte wie Rohstoffe, Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 16. Januar 2018

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

 

Junger Baum

Rohstoff Holz – ertragreich, nachwachsend und klimafreundlich.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Rohstoffe, Gold, Holz oder Windkraft (unten)

 

 

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Die beste Geldanlage für Faule

Dienstag, 21. November 2017

Cornelia Westreicher ist 38 Jahre und hat sich über die Zeit einen hübschen Betrag zusammen gespart. Ursprünglich wollte sie einmal etwas sparen, um vielleicht eine Familie zu gründen. Oder um vielleicht den Grundstock für einen Hausbau zu haben. Das mit der Familie hat sich allerdings so nicht ergeben und das geplante Haus, jetzt wo sie Single ist, wäre zwar schön, aber doch irgendwie zu kompliziert.

 

Zumal die Immobilienpreise in den letzten Jahren fulminant gestiegen sind. Eine zu ihren Vorstellungen passende Immobilie ist kaum noch zu bekommen, und wenn, dann ist der Preis unglaublich hoch.

 

Auch den Neubau hat sich Cornelia Westreicher schon überlegt. Aber das ist aufwändig und von allen Architekten wie von ihren Freunden hat sie gehört, dass die billigen Kreditzinsen durch die gestiegenen Handwerker-Kosten und die gestiegenen Baulandpreise mehr als kompensiert wurden.

 

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Wie kann ich 30.000 Euro sinnvoll investieren?

Montag, 30. Oktober 2017
Zusammenfassung: Viele Anleger stehen plötzlich vor der Entscheidung, Geld anlegen zu müssen. Aber die Banken zahlen keine Zinsen mehr. Am Beispiel 30.000 Euro Anlagesumme zeigen wir interessante Möglichkeiten zur sauberen und rentierlichen Geldanlagen auf.

 

Ein Vertrag läuft aus oder eine Erbschaft kommt und schnell stellt sich die Frage: wie kann ich Geld in der heutigen Zeit sinnvoll anlegen? Zum Beispiel 30.000 Euro.

 

Aus dem sogenannten risikolosen Zins – also den Zinsen auf Staatsanleihen oder Bankeinlagen – wurde längst das zinslose Risko; es gibt nämlich keine (spürbaren) Zinsen mehr, während spätestens seit der Finanz- und der Euro-Krise klar ist, dass auch Staaten und große Banken insolvent werden können.

 

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Nachhaltige Geldanlagen: Die 7 wichtigsten Fragen verständlich beantwortet

Freitag, 20. Oktober 2017
Nachhaltige Geldanlagen haben den Anspruch einer doppelten Rendite: neben der finanziellen Rendite wollen sie auch eine ethische Rendite erzielen. Wir haben die 7 wichtigsten Fragen zu u nachhaltigen Geldanlagen für Sie beantwortet.

 

 

 

 

1. Wie kann Geld überhaupt nachhaltig sein?

Diese Frage ist berechtigt – schließlich ist Geld zunächst einmal neutral. Geld ist aufgesammelt Handlungs-Energie, gespeicherte Energie. Diese Energie kann der Mensch einsetzen, für etwas Gutes oder für etwas Schlechtes. Das ist ähnlich wie beim Messer, mit dem man Butter schmieren oder jemanden umbringen kann.

 

Die nachhaltige Geldanlage hat zum Ziel, dass das Geld nur in solche Projekte, Unternehmen und Staaten fließ, die etwas sinnvolles und ethisch Einwandfreies tun. Vom Geldfluss abgeschnitten werden die nicht nachhaltigen Unternehmen, zum Beispiel aus den Bereichen Waffenproduktion, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung oder Agrochemie. Entsprechend verschlechtert sich derern Situation.

 

 

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Impressionen: MillerForest aus Paraguay

Mittwoch, 13. September 2017
Seit vielen Jahren vermitteln wir das Aufforstungsprojekt von MillerForest aus Schlier in Oberschwaben. Heute Impressionen von den Aufforstungsanlagen in Paraguay. Sie können Bilder von Baum-Erntern, Hackschnitzel-Verladung, Bodenvorbereitung und anderem sehen. Alle Bilder stammen frisch aus Paraguay.

 

 

 

 

Mehr zum aktuellen Angebot? Klicken Sie auf den Button:

 

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Auf Solarenergie setzen – umweltfreundlichen Strom nutzen

Montag, 08. Mai 2017

Wer auf eine nachhaltige Energiequelle setzen möchte, kommt um das Thema Solarenergie nicht herum. Die Photovoltaikzellen und thermischen Solaranlagen sind eine gute Alternative zum konventionellen Stromverbrauch und schonen die Umwelt. Die Investition in Solarzellen ist dabei zwar nicht gerade günstig, jedoch zahlt sich die Anschaffung schon nach wenigen Jahren aus. So möchten wir Sie im Folgenden über die Vorteile der Solartechnik, die Möglichkeiten der eigenständigen Installation, den Kosten und der Umweltfreundlichkeit informieren.

 

Die Vorteile der Solartechnik genießen

 

Sonnenenergie ist unendlich verfügbar und somit neben der Energiegewinnung aus Wasser, Wind und Biomasse eine umweltfreundliche Alternative zur Energie aus fossilen Brennstoffen. Eine thermische Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage arbeiten in der Funktion ziemlich ähnlich und sind beide absolut klimaschonend. Ohne die Produktion von Abgasen oder CO2-Emissionen wird der globalen Erwärmung entgegengewirkt. Die regenerative Energiequelle der Sonne hat in den letzten 8 Jahren mehr als 50 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Allein in Deutschland wurde Dank der Solartechnik der Wert der umweltschädlichen Stoffe um mehr als 20 % verringert. Ein weiterer Vorteil von Solarzellen ist die von den Herstellern garantierte Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. In dieser Zeit wird allein durch die Herstellung von Solarenergie so viel Strom produziert, dass sich die Investition ausgezahlt hat. Damit sind Verbraucher komplett unabhängig von den Energiepreisen auf dem Markt und können ein echtes Zeichen für den Klimaschutz setzen.

 

Solarzellen selbst auf dem Dach anbringen

 

Eine Anbringung einer Solaranlage auf dem Dach des eigenen Hauses zahlt sich in jedem Fall aus. Wer bei den Kosten für die Solartechnik weiter sparen möchte, kann darüber nachdenken die Solarzellen selbstständig auf dem Dach anzubringen. Sind die Grundvoraussetzungen aus einer bestimmten Neigung des Daches und eine optimale Ausrichtung zur Sonne gegeben, steht der Montage einer Solaranlage nichts mehr im Wege. Mittlerweile gibt es dafür auf den Markt einige Handwerksunternehmen, die sich auf den Anbau von Solaranlagen spezialisiert haben. Die Montage und die technische Installation durch einen Profi geschehen dabei innerhalb von nur zwei bis drei Werktagen. Aber auch als Laie kann man dank einer ausführlichen Anleitung die Anbringung in einer Woche bewerkstelligen.

 

Kosten- Nutzenrechnung

 

Für den Bau einer Solaranlage auf dem eigenen Dach stellt der Bund attraktive Förderprogramme zur Verfügung, die einen Anbau schnell refinanzieren können. Außerdem stellen Banken interessante Kreditverträge in Aussicht, um den Bau einer Solaranlage zu realisieren. In der Regel lässt sich die Solartechnik dann mit einem Kredit innerhalb von elf bis dreizehn Jahre amortisieren, ohne einen Kredit sind die Kosten schon nach neun bis elf Jahren wieder abbezahlt und bieten ab diesem Zeitpunkt eine kostenlose Stromversorgung.

 

Erneuerbare Energien: Verkehrskonzepte für die Stromversorgung

Freitag, 05. Mai 2017
Zusammenfassung: Die Energiewende befindet sich in der Umsetzung. Bis Ende 2022 gehen in Deutschland die letzten Atomkraftwerke vom Netz. Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien werden ausgebaut. Windkraft kommt dabei eine besonders bedeutende Rolle zu. Um die Stromversorgung im Land zu gewährleisten und Energie vom windreichen Norden in den Süden zu transportieren, werden aktuell leistungsfähige Stromtrassen geplant. Angenehm für das Landschaftsbild und im Allgemeinen umweltverträglich: moderne Stromautobahnen verlaufen unterirdisch.

 

 

Erneuerbare Energien auf den Weg bringen.

Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache. Eine positive Entwicklung, denn die bisherige Energieerzeugung und der exzessive Verbrauch hat immense Schäden an Klima und Umwelt verursacht. Seit der Konferenz von Rio 1992 war es ein langer Weg. Mit dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz, das anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz von 196 Staaten beschlossen wurde, legte die Staatengemeinschaft fest, nationale Maßnahmen zu ergreifen, um die fortschreitende Erderwärmung deutlich abzubremsen.

 

Mit der bereits beschlossenen Energiewende, zählt Deutschland zu den Vorreitern des Klimaschutzabkommens. Mit einem CO2-Ausstoß von 11,5 Tonnen pro Kopf und Jahr allerdings auch mit zu den Verursachern der Klimakrise. Ziel ist es daher jetzt, CO2 zu vermeiden, nachhaltig Strom zu erzeugen und diesen effizient zu nutzen.

 

 

Hauptaufgaben der Energiewende

Ziel Nummer eins der Energiewende ist es, die umwelt- und klimaschädliche Stromproduktion durch Atomkraftwerke und die Energieerzeugung aus konventionellen Quellen, wie beispielsweise Kohlekraftwerken, auf null zurückzufahren. Um eine flächendeckende und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten hat die Bundesregierung außerdem beschlossen, die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu fördern und gleichzeitig vielfältige Maßnahmen für eine verbesserte Energieeffizienz voran zu treiben.

 

Die letzten Atomkraftwerke gehen 2022 vom Netz.

Spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist das Gefährdungspotenzial der Atomkraftwerke in den Köpfen der Menschen angekommen. Ende 2022 wird das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz gehen. Generell basiert der Ausstieg aus der Atomenergie auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens.

 

Dennoch werden immer wieder Stimmen laut, die dem Atomzeitalter hinterhertrauern und auf die angeblich klimafreundliche Stromproduktion durch Kernenergie hinweisen. Hier Umwelt und Klima auseinander zu dividieren ist sicher nicht sinnvoll, denn die Risiken der Kernreaktoren sind immens. Zum anderen verursacht auch Atomstrom CO2-Emissionen. Der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase entsteht dabei allerdings nicht während der Stromproduktion, sondern beim Kraftwerksauf- und Rückbau. Sowohl die Urangewinnung, als auch die Herstellung der Brennelemente sowie die Einlagerungen werden mit einem enorm hohen Energieaufwand betrieben, bei dem große Mengen von CO2 in die Atmosphäre entlassen werden. Atomkraft verursacht zwar deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber entschieden mehr als Erneuerbaren Energien.

 

Im Zuge der laufenden Veränderungen wird der Strommarkt neu organisiert, denn die bisherigen Stromanbieter geraten unter Druck. Ihre Stromproduktion fließt nicht mehr automatisch in die Netze und dient vermehrt dazu, Versorgungsengpässe auszugleichen. Um die Schwankungen in der Stromproduktion optimal auszugleichen und zukünftig flexibel zu lenken, wurde im vergangenen Jahr das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet.

 

Im Zuge dieser Regelung werden zukünftig intelligente Messsysteme Stromproduzenten und –verbraucher miteinander verbinden. Die neue digitale Infrastruktur sorgt nicht nur für eine sichere und zuverlässige Versorgung, sondern auch für eine effiziente und wirtschaftliche Nutzung der Energie. Um die Energie aus regenerativen Quellen zu den Verbrauchern zu bringen, ist jedoch auch eine komplexe Organisation der Übertragungsnetze notwendig.

 

 

Verkehrswege des Stroms: Vom Norden in den Süden

Leistungsfähige Infrastruktur bring geslleschaftlichen Wandel voran.

Die Planung und der Ausbau der Stromautobahnen ist aktuell ein wichtiges Thema der Energiewende, denn Strom wird – wie viele andere Güter des täglichen Lebens – nicht unbedingt dort produziert, wo er gebraucht wird. Entsprechend muss auch die benötigte Energie innerhalb des Landes verteilt werden. Hinzu kommt, dass Erneuerbare Energien nicht so gleichmäßig Strom erzeugen und ins Netz einspeisen wie konventionelle Kraftwerke. Es sind aber nicht nur die Schwankungen der Strommenge, die das Stromnetz vor neue Aufgaben stellt. Auch der erfreuliche Erfolg der Windenergie in Deutschland bringt es mit sich, dass Windenergie Mengen liefert, die das Stromnetz an die Grenzen seiner Kapazitäten bringt. Auch dieser neuen Herausforderung muss ein zukunftsfähiges Stromnetz begegnen. Die Energiewende erfordert also leistungsfähige Stromtrassen.

 

Der Umstieg von Atomstrom zu Erneuerbaren Energien bringt eine deutliche Verschiebung der Stromproduktion vom Süden in den Norden mit sich. Während sechs der noch acht laufenden Atomkraftwerke in Süddeutschland angesiedelt sind, stehen große Teile der Windkraftanlagen im Norden des Landes, teilweise auch als Offshore-Anlagen vor den Küsten. Für diese Standorte spricht nicht allein der sprichwörtliche Windreichtum des Nordens. Auch gesetzliche Hürden, wie die 10-H-Regel“, die einen großen Abstand der Anlagen zur nächsten Wohnbebauung vorschreibt, haben dazu geführt, dass ein Nord-Süd-Gefälle in Sachen Erneuerbarer Energien entstanden ist. Im vergangenen Jahr erzeugten insgesamt 27.220 Windkraftanlagen in Deutschland insgesamt 45.910 Megawatt sauberen Strom. 42 Prozent davon gingen aus dem Norden ins Netz, weitere 44 Prozent lieferte die Mitte des Landes, der Rest wurde in Süddeutschland erzeugt.

 

 

Stromtrasse vor der Haustür?

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Hinzugekommen ist der Wunsch nach nachhaltiger Stromerzeugung, die Klima und Umwelt nicht belastet. Diese Ziele werden mehrheitlich akzeptiert. Schwieriger sieht das aktuell noch mit der Akzeptanz von Stromtrassen aus. Seit einigen Jahren lieferten sich unterschiedliche Interessensgruppen erbitterte Auseinandersetzungen zur Routenführung der geplanten Stromtrassen, die benötigt werden, um den Strom vom Norden und der Mitte des Landes in die bevölkerungsreichen südlichen Bundesländer und ihre Industriezentren zu transportieren.

 

Kaum eine Gemeinde konnte sich für riesige Strommasten in direkter Nachbarschaft erwärmen. Vor allem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sprach sich wiederholt vehement gegen „Monstertrassen“ aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdkabel statt „Monstertrassen“

Um die Akzeptanz für die großen Stromtrassen generell zu erhöhen hat die Bundesregierung bereits 2015 beschlossen, vorrangig Erdkabel beim Bau der Übertragungsnetze einzusetzen, die Bedarfspläne weiterzuentwickeln und alle zwei Jahre einen neuen Netzentwicklungsplan vorzulegen. Zu diesem Umdenken haben auch verbesserte technologische Möglichkeiten beigetragen. Neuentwickelte Supraleiter sollen zukünftig auch große Stromengen unterirdisch transportieren können.

 

Im März diesen Jahres haben der süddeutsche Netzbetreiber TransnetBW, die niederländische Tennet Holding und die aus dem Vattenfall-Konzern hervorgegangene 50Hertz GmbH ihre Pläne für die zwei unterirdische Routenführungen vom Norden in den Süden Deutschlands vorgestellt und bei der Bundesnetzagentur zur eingehenden Prüfung eingereicht.

 

Erdkabel verschandeln die Landschaft nicht.

Damit liegen jetzt zwei Pläne für Stromautobahnen quer durch Deutschland vor. Die Stromleitung „Süd-Link“ führt von Brunsbüttel an der schleswig-holsteinischen Elbmündung rund 800 Kilometer weit über das bayerische Grafenrheinfeld ins baden-württembergische Großgartach. Die Unternehmen Tennet und TransnetBW haben dazu zwei mögliche Korridore für Erdkabel vorgeschlagen. Ein Vorschlag führt von Niedersachsen über Thüringen und Nordbayern nach Baden-Württemberg. Ein alternativer Erdkabelkorridor könnte westlicher verlaufen und Thüringen unberührt lassen. Die Kosten für dieses Projekt werden Schätzungen zu Folge bei bis zu zehn Milliarden Euro liegen.

 

Die Stromtrasse „Süd-Ost-Link“ ist zwischen dem sachsen-anhaltinischen Wolmirstedt nördlich von Magdeburg über Thüringen ins bayerische Isar bei Landshut geplant. Die verantwortlichen Netzbetreiber Tennet und 50Hertz haben zu ihrem geplanten Streckenverlauf ebenfalls eine Alternativroute eingereicht, die sich jedoch nur in kleinen Teilen vom eigentlichen Vorschlag unterscheidet. Da im Südosten Deutschlands noch keine direkten Leitungsverbindungen existieren, soll „Süd-Ost-Link“ verhindern, dass der saubere Strom durch die Nachbarländer Polen und Tschechien fließt. Die Nähe zum Braunkohleabbau und nicht zu den Windrädern irritiert allerdings. Die Kosten für die gut 500 Kilometer lange Trasse werden voraussichtlich fünf Milliarden Euro betragen.

 

Bei der Planung der Trassen wurden rund 9.000 Hinweise zum Verlauf von Kommunen, Verbänden und Einzelpersonen einbezogen, denn auch wenn die Stromautobahnen zum jetzigen Zeitpunkt U-Bahnen sind, gibt es auch weiterhin kritische Stimmen gegen den Bau und die Routenführung. Auch bei den jetzt eingereichten Plänen ist das letzte Wort längst nicht gesprochen. Die Bundesnetzagentur sicherte zu, bei der Infrastrukturplanung die Öffentlichkeit ausführlich zu informieren und zu beteiligen. Dazu werden in den jeweiligen Regionen Antragskonferenzen und Beteiligungsverfahren durchgeführt. Der genaue Verlauf der beiden geplanten Stromkorridore wird wahrscheinlich erst 2020 fest stehen. Strom wird dann voraussichtlich erst 2025 durch die Erdkabel fließen.

 

 

Verträgliche Wege für sauberen Strom

Eine vielfach geäußerte Kritik beim Bau der Nord-Süd-Stromtrassen äußerte sich in der Kritik an Freileitungen. Dabei wurde vielfach ins Feld geführt, dass das Landschaftsbild empfindlich gestört würde. Aber auch Naturschützer mahnten vor Gefahren für die Tierwelt, beispielsweise durch Kollisionen mit Zugvögeln. Zudem wurden auch gesundheitliche Risiken durch elektromagnetische Felder befürchtet.

 

Stromtrassen sollten nicht durch geschützte Gebiete führen.

Durch die geplante Erdverkabelung konnten viele dieser Bedenken vom Tisch geräumt werden. Allerdings ist auch die unterirdische Stromtrasse nicht gänzlich frei von Risiken. So fürchten Landwirte entlang der geplanten Trassen, eine Zerstörung des natürlichen Gefüges im Boden und entsprechend wirtschaftliche Ausfälle für mehrere Jahre. Neben diesen temporären Beeinträchtigungen während der Bauphase fürchten einige jedoch auch dauerhafte Eingriffe in die Struktur der Felder aufgrund der Erwärmung des Bodens durch die Gleichstromkabel.

 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. – Nabu begrüßt unterirdische Stromtrassen und sieht enorme Vorteile gegenüber den klassischen Freileitungen. Allerdings bemängelt der Verband, dass bislang kaum verbindliche Regelungen für die Erdkabelverlegung existieren.

 

Diese sollten geschaffen werden, um die Energiewende zügig umzusetzen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Wichtige Punkte sieht der Nabu hier im Schutz von Moorgebieten sowie naturnahen Still- und Fließgewässern. Außerdem sollen Schneisen durch Waldgebiete im allgemeinen und durch Naturschutzgebiete, Nationalparks, Biosphärenreservaten und wichtige Feuchtgebieten im besonderen umgangen werden.

 

Große Infrastrukturprojekte sind aufwändig, kostenintensiv und bringen immer auch einige Schwierigkeiten mit sich. Um die Energiewende konsequent umzusetzen und saubere Energie dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird, ist der umweltverträgliche Ausbau der Stromtrassen jedoch ein wichtiger Schritt, der nicht blockiert werden sollte.

 

 

Erneuerbare Energien – klimafreundliche Versorgung

Auch wenn zentrale Projekte jetzt den langfristigen Erfolg der Erneuerbaren Energien sichern werden, haben viele dezentrale Projekte das Thema ins Rollen gebracht, zum Beispiel engagierte Bürgerenergieprojekte und vielfältige Anbieter von Direktinvestments in Erneuerbare Energien.

 

Gemeinsam produzieren Sie seit Jahren saubere und nachhaltig erzeugte Energie. Eingespeist in das gemeinsame Stromnetz stellen Wind, Sonne, Wasser und Biomasse bald die komplette Versorgung des ganzen Landes. Und das zu günstigen Preisen.

 

Investitionen in Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zahlen sich aus. Nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die persönlichen Finanzen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie zu vielen interessanten und lukrativen Investments aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien.

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sonderausschüttung für „Zukunftsenergie Deutschland 4“

Dienstag, 18. April 2017
Zusammenfassung: Neitzel & Cie. hat bereits im Mai 2017 eine Sonderausschüttung von 5 Prozent für die Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ angekündigt. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung. Diese konnte außergerichtlich für ein nicht abgenommenes Blockheizkraftwerk ausgehandelt werden. Die Investitionsphase von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ läuft jedoch planmäßig weiter. Ein Beitritt ist für Anleger nur noch bis 28. Dezember 2017 möglich.

 

 

Sonderausschüttung: Warmer Geldregen statt kaltem Aprilschauer.

Der launische Monat April ist wegen seiner plötzlichen Regenfälle nicht besonders beliebt. Mit einem angenehmen Schauer überraschte dagegen jetzt der Hamburger Asset-Manager und Sachwertspezialist Neitzel & Cie.

 

Anleger, die bereits 2016 in die von Neitzel angebotene Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ investiert haben, können sich über eine Sonderausschüttung freuen. Die Sonderausschüttung belief sich auf 5 Prozent und wurde zusätzlich zur regulären Auszahlung in Höhe von 6 Prozent im August 2017 geleistet.

 

 

Erfolgreiche außergerichtliche Einigung

Hintergrund der Sonderausschüttung ist eine erfolgreiche außergerichtliche Einigung, bei der Neitzel jetzt eine Schadensersatzzahlung von 450.000 Euro für das vergangene Jahr erwirken konnte. Die Entschädigung wurde für ein nicht abgenommenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Thüringen geleistet. Dieses Blockheizkraftwerk wollte Neitzel Ende 2015 für die Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ erwerben. Der Preis für die wärmegeführte BHKW-Anlage belief sich auf 5,8 Millionen Euro.

 

Aufgrund interner Umstrukturierungen und einer strategischen Neuausrichtung musste der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Um die Vermögensanlage vorausschauend und sicher zu gestalten, hatte Neitzel bereits in den Verträgen einen Schadensersatz bei Nichterfüllung vereinbart. Von dieser Voraussicht profitieren jetzt die Anleger, denn Neitzel & Cie. gibt die ausgehandelte Entschädigung an seine Investoren in Form einer Sonderausschüttung weiter.

 

 

Investitionsphase läuft planmäßig weiter

Zukunftsenergie Deutschland 4 – Investitionsphase geht planmäßig weiter.

Die geplanten Investitionen im Rahmen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ laufen – trotz des nicht abgenommenen Blockheizkraftwerks – planmäßig weiter. In diesem Jahr hat Neitzel bereits drei neue Photovoltaik-Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern gekauft. Bei dieser Investition handelt es sich um Dachanlagen an sonnreichen Standorten mit einer Gesamtleistung von rund zwei Megawatt. Die Einspeisevergütung für den dort erzeugten Strom beläuft sich – gemäß dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) – in den kommenden 21 Sommern auf 0,11 Euro pro Kilowattstunde.

 

Mit bislang 22 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 62 Megawatt Strom zählt Neitzel & Cie. zu den ausgewiesenen Spezialisten für Investitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien.

 

Da Neitzel zukünftig sein Portfolio um leistungsfähige Blockheizkraftwerke erweitern will, prüft das Unternehmen aktuell mehrere Blockheizkraftwerke mit einer Nennleistung von 300 bis 500 Kilowatt.

 

Der besondere Vorteil einer Ergänzung des Portfolios um Blockheizkraftwerke liegt zum einen in den zusätzlichen Einnahmen durch die konstante und jahreszeitlich unabhängige Energieproduktion der BHKW, zum anderen in der generellen Risikostreuung der Anlagen.

 

 

Jetzt in Erneuerbaren Energien investieren

Anleger die zukünftig von den Erträgen  der erfolgreichen Finanzanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ profitieren wollen, haben seit Anfang des Jahres wieder die Möglichkeit dazu. Der Sachwert aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien verfügt über eine aktuelle Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

 

Grünes Geld, erfahrener Experte für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie kompetent und umfassend zu diesem – mit einer Renditeprognose von 5,6 Prozent (IRR) – interessanten Sachwert.

 

Achtung: Die Schließung für neue Anleger steht bevor. Ab 28. Dezember 2017 ist keine Beteiligung mehr durch neue Anleger möglich.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.