Archiv für die Kategorie ‘Sichere Geldanlage’

FFB FondsdepotJunior – Zeitgemäßes Sparen für Kinder und Enkel

Dienstag, 11. Juni 2019
Zusammenfassung: Regelmäßige Geldgeschenke für Kinder sind ein beliebtes und wertiges Geschenk. Um eine gute Rendite zu erzielen, sind Fondsparpläne sinnvoll, Fondsthemen sollten ökologisch und nachhaltig sein. Mit dem kostenlosen FondsdepotJunior der FFB wird dafür ein guter Rahmen geschaffen.

 

 

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Geldgeschenke zur Geburt sind bei Freunden und Verwandten beliebt, denn die Eltern wissen meist am besten, was noch dringend benötigt wird. Und das sind nicht unbedingt Wickelkommode und Kuscheltier, sondern – in die Zukunft geblickt – eine gute Ausbildung und ein solider Start ins Leben. Großartig also, wenn Großeltern oder Paten regelmäßig eine Summe für den neuen Erdenbürger anlegen können.

 

Aber auch ohne solvente Verwandte ist Sparen für zukünftige Ereignisse sinnvoll und möglich. So entscheiden sich vielfach auch Eltern dafür, monatlich etwas für den Nachwuchs zurückzulegen, beispielsweise das Kindergeld.

 

Wer für seine eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder regelmäßig Geld sparen möchte, sieht sich allerdings in Zeiten des Niedrigzinses vor neue Fragen gestellt. Denn das ehemals sichere Sparbuch bringt nicht einmal mehr die Zinsen, um die Inflation auszugleichen und die beliebten Bundesschatzbriefe wurden Ende 2012 bereits komplett eingestellt.

 

Kostenfrei Geld anlegen – FondsdepotJunior

Wer also für die Zukunft der Kinder finanziell vorsorgen möchte, musst neue Wege beschreiten. Eine zeitgemäße und attraktive Anlageform bietet jetzt das kostenfreie FondsdepotJunior der FIL Fondsbank GmbH, kurz FFB. Die FFB mit Sitz in Frankfurt, hat sich auf Depot- und Kontolösungen für Anleger spezialisiert und betreut aktuell mehr als 575.000 Kundendepots mit 15,4 Milliarden Euro Vermögen.

 

Fondsanlagen bieten gegenüber den klassischen Sparangeboten höhere Renditechancen. Durch langfristiges Anlegen können mögliche Schwankungen ausgeglichen und ein Wertzuwachs durch Wiederanlegen der Erträge erzielt werden. Darüber hinaus ist der Aufwand der Pflege eines Fondsdepots vergleichsweise gering.

 

Wer das Onlinedepot abschließt, zahlt bis zur Volljährigkeit des Kindes keine Depotführungsgebühren. Das Angebot gilt ab einer Einlage von 25 Euro monatlich. Wenn zu den regelmäßigen Beträgen ab und an Extra-Einzahlungen kommen, sind diese jederzeit ab 50 Euro möglich. So können Geldgeschenke zu besonderen Anlässen ebenfalls sinnvoll angelegt werden. Es fallen als Nebenkosten ausschließlich die üblichen Ausgabenaufschläge beim Fondskauf sowie Transaktionskosten bei börsengehandelten Fonds (ETF) an.

 

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Lebensversicherung optimieren: Wir zeigen Ihnen die 3 wichtigsten Schritte

Freitag, 24. Mai 2019

Zusammenfassung: Bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen handelt es sich häufig um die größten Kapitalanlagen im Leben eines Deutschen. Mehrere Hundertausend Euro kommen zum Ablauf oft zusammen. Schließlich wird meist viele Jahrzehnte eingespart und es soll die Rentenphase spürbar aufgebessert werden.

 

Doch nach dem Vertragsabschluss kümmert sich meist niemand mehr um den Vertrag. Dabei können mit einer geschickten Vorgehensweise leicht einige Tausend Euro mehr herausgeholt werden. Wir zeigen Ihnen in 3 Schritten wie Sie Ihren bestehenden Vertrag optimieren können.

 

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26. INP Deutsche Sozialimmobilien gestartet

Freitag, 15. März 2019

 

Ganz frisch ist vom Emissionshaus INP der 26. INP Deutsche Sozialimmobilien gestartet. Das Projekt hat bereits alle Immobilien gekauft, so dass keine Kaufpreis- oder Kaufrisiken mehr bestehen. Die Anleger beteiligen sich an den 6 Immobilien und erzielen Ihre Rendite aus den Mieteinnahmen sowie am Projektende aus dem Verkauf der Immobilien. Die attraktive Ausschüttung von 4,5 Prozent pro Jahr wird durch zwölf geteilt und monatlich ausgezahlt.

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So legen Sie 30.000 Euro richtig an

Donnerstag, 07. März 2019

 

 

Immer wieder kommen Anleger auf uns zu und wollen einen bestimmten Betrag anlegen, hauptsache ethisch-ökologisch. Doch dazu muss man noch vieles mehr wissen, zum Beispiel die Risikoneigung, die zur Verfügung stehende Zeit oder auch wie wichtig es ist, zwischenzeitlich auf das Geld zugreifen zu können. So haben wir in den letzten 18 Jahren sicherlich tausende individuelle Lösungen gefunden.

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Wie kann ich 30.000 Euro sinnvoll investieren?

Freitag, 21. Dezember 2018

Zusammenfassung: So mancher steht plötzlich vor der Entscheidung, Geld anlegen zu müssen - vielleicht wegen einer Erbschaft oder einer Auszahlung. Aber die erste Idee, die Anlage auf der Bank, funktioniert mangels fehlender Zinsen nicht mehr. Am Beispiel von 30.000 Euro Anlagesumme zeigen wir interessante Möglichkeiten zur sauberen und rentierlichen Geldanlagen auf.

 

Ein Vertrag läuft aus oder eine Erbschaft kommt und schnell stellt sich die Frage: wie kann ich Geld in der heutigen Zeit sinnvoll anlegen? Zum Beispiel 30.000 Euro.

 

Aus dem sogenannten risikolosen Zins – also den Zinsen auf Staatsanleihen oder Bankeinlagen – wurde längst das zinslose Risko; es gibt nämlich keine (spürbaren) Zinsen mehr, während spätestens seit der Finanz- und der Euro-Krise klar ist, dass auch Staaten und große Banken insolvent werden können.

 

Außerdem möchten die wenigsten Menschen mit Ihrem Geld noch die Spekulation auf Lebensmittel, die Massentierhaltung oder die Atomkraft unterstützen.

 

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Sparen für die Enkel 2019 – Alle Möglichkeiten, die wirklich etwas bringen!

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Zusammenfassung: Großeltern, Eltern oder andere nahestehende Menschen möchten oftmals monatlich Geld für Kinder und Enkelkinder zurücklegen. Damit können diese später vielleicht ein Studium, das  erste Auto oder die erste Wohnung bezahlen. Aber welche Möglichkeiten bringen wirklich etwas? Häufig ist ein Fondssparplan in einen Mischfonds die richtige Lösung.

 

 

Den Enkeln Geld zustecken – dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten!

 

Die Ankunft eines neuen Erdenbürgers löst nicht nur bei den Eltern große Freude aus. Auch Geschwister, Tanten und Onkels, Paten und – nicht zu vergessen – die Großeltern sind oft völlig aus dem Häuschen. Der Wunsch, Geborgenheit zu schenken und Sicherheit zu geben sitzt dabei tief. So reift schnell der Gedanke, Geld „für später“ zurück zu legen.

 

Jeden Monat eine kleine Summe, die leicht zu schaffen ist. Dann gibt es zum 18. Geburtstag einen ordentlichen Betrag, der den Weg ins Erwachsenenleben ebnen soll. Für die Ausbildung oder ein Studium, ein Auto, die eigene Wohnung oder auch für ein erfahrungsreiches Jahr im Ausland.

 

Doch auch auf diesem Weg gibt es viele Hürden. Papierkram muss erledigt werden und das Spannungsfeld zwischen Überraschung, Rendite, Sicherheit, Steuernsparen und nicht zuletzt Nachhaltigkeit muss wohl überlegt sein und entsprechend geplant werden. Ein besonders wichtiger Punkt ist dabei, wem das Kapital wann rechtlich gehört und wer darauf zugreifen darf.

 

Da es keinen einen Königsweg gibt haben wir uns auf den Weg gemacht und die wohl umfangreichste Liste aller Möglichkeiten erstellt, wie Paten oder Großeltern für die Enkel Geld sinnvoll anlegen können. Natürlich gilt das meiste auch für andere Personen, die etwas zum Wohl des Kindes tun wollen. In der Praxis sind das häufig die Eltern, Patenonkel und -tanten, aber auch Nachbarn oder Freunde.

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MillerForest Holzinvestments: Eigentumssicherheit in Paraguay vergleichbar mit Deutschland

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Interviewpartner Pierre Guttwein bei einer Inspektionsreise in Paraguay (Bild: MillerForest Investment AG)

 

Von Stiftung Warentest / Finanztest wurden bei der letzten großen Untersuchung nur 2 Anbieter von Aufforstungsprojekten als seriös eingeschätzt, eines davon ist die Miller Forest Investment AG. Wir konnten den Leiter Vertrieb & Marketing von Miller Forest für ein Interview über Umweltschutz, Sicherheit eines Forstinvestments und externe Kontrollgremien gewinnen. Lesen Sie seine Antworten exklusiv bei uns.

 

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Neu: Ökorenta Erneuerbare Energien 10

Mittwoch, 31. Oktober 2018

 

In der aktuellen Niedrigzins-Phase sind Alternativen mit regelmäßigen Rückflüssen und interessanten Renditen weiterhin sehr rar gesät. Der Erneuerbaren Enerigen Pionier Ökorenta (seit 1999 am Markt) bietet nun zum 10. Mal eine attraktive Lösung. In nachwachsende Energien investieren und gleichzeitig 4,4 Prozent Rendite (Prognose) erhalten.

 

Warum ist das wichtig? Zum einen macht in Deutschland kaum noch jemand etwas für die Erneuerbaren Energien und gegen den mit Händen greifbaren Klimawandel. Hier können Sie mit Ihrer Investition helfen. Zum anderen bieten deutsche Erneuerbaren Energien Kraftwerke einen entscheidenden Vorteil: die Vergütung für den von Ihnen erzeugten Strom ist auf 20 Jahre staatlich garantiert. Damit ist die Planbarkeit und Sicherheit solcher Projekte hoch.

 

Wie sind die Eckwerte? Das Projekt Erneuerbare Energien 10 verwendet das von Anlegern eingesammelte Geld (planmäßig 25 Millionen Euro) um damit Beteiligungen an bereits bestehenden Erneuerbare Energien Kraftwerksparks zu erwerben und zu halten. Aus dem Verkauf des Stroms werden Renditen von ca. 4 bis 5 Prozent jährlich erzielt. Die Projektlaufzeit ist 10 Jahre, das Projekt ist jedoch weiterveräußerbar für die Anleger. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 10.000 €.

 

Was sind die Risiken? Ein solches Projekt muss von sich heraus funktioniern – ein staatliche Rettung oder ein Hilfsfonds exisitieren nicht. Die Vorgängerprojekt haben funktioniert und funktionieren auch aktuell. Trotzdem sollte der Anleger nur Geld investieren, auf das er im Fall der Fälle verzichten kann. Alle bekannten Risiken sind im Verkaufsprospekt genannt.

 

 

—> Mehr zum Erneuerbaren Energien 10 <—

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Beteiligung an Windkraft-Projekten – 11 Tipps für eine nachhaltige Investition

Montag, 29. Oktober 2018

Zusammenfassung: Beteiligungen an Windkraft-Projekten sind ökologisch sinnvoll, bringen die Energiewende voran und versprechen gute Erträge. 11 Tipps, auf die Anleger unbedingt achten sollten.

 

 

Windkraft-Beteiligungen stellen das perfekte Investment in Erneuerbare Energien dar. Denn mit mehr als 27.270 installierte Anlagen hat Windenergie das Experimentierfeld längst verlassen. Die ausgereifte Windkrafttechnologie verspricht außerdem Anlegern beste Chancen auf attraktive Erträge.

 

Vorreiter in Sachen Windenergie sind allerdings nicht die windreichen Küstenländer Europas, sondern  China und die USA sind am besten aufgestellt. Beide Staaten haben einen hohen Energiebedarf und ausreichend Flächen für große Windparks. Dennoch ist Windenergie auch in Deutschland stark gefragt.Im Konzept der Bundesregierung zur Energiewende spielt Windkraft eine zentrale Rolle. Denn mit Windenergie lassen sich die benötigten Mengen an klimafreundlicher Energie bereitstellen. Bis 2035 sollen nach Plänen der Bundesregierung 55 bis 60 Prozent unseres Stromverbrauchs aus  regenerativen Quellen kommen.

 

Eine Entwicklung, die sich auch viele Anleger zu Nutze machen und ihr Geld in Windkraft anlegen möchten – ökologisch, sicher und rentabel. Doch wie bei jeder Geldanlage, ergeben sich auch bei Windkraftbeteiligungen vielfältige Fragen, mit denen Anleger nicht alleine bleiben sollten. Grünes Geld, ein erfahrener Experte für Investements in Erneuerbare Energien hat daher die elf wichtigsten Fragen zum Thema Windkraft zusammengestellt.

 

 

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Kurssturz an der Börse? Diese 5 Punkte müssen Sie wissen

Freitag, 12. Oktober 2018

Zusammenfassung: Die Aktienbörsen bewegen sich nicht linear nach oben sondern unter starken Schwankungen. Was kann man im Fall eines Börsencrashs oder Kurssturzes tun? Wichtig ist das Verfolgen einer zum Anleger passenden Strategie.

 

 

 

 

Wer an der Börse investiert ist kennt das Spiel: Man weiß, dass langfristig im Aktienmarkt die höchsten Gewinne zu erzielen sind. Wenn man dann aber einsteigt und seine Titel beobachtet, laufen die Kurse häufig seitwärts oder steigen langsam und allmählich an. Die großen Bewegungen fallen häufig an wenigen Tagen an. Für steigende Aktienmärkte hat das Investmenthaus Charles Schwab zusammen mit J.P. Morgen eine Untersuchung über 20 Jahre angestellt (Index: S&P 500): Wer die kompletten 20 Jahre dabei blieb, erzielte 8,2 Prozent pro Jahr. Wer nur die 10 besten Tage innerhalb dieser 20 Jahre verpasste, reduzierte seine Rendite auf nur noch 4,5% Prozent.

 

So wie es sehr starke Börsentage gibt, gibt es aber auch sehr schwache Börsentage. Zu erkennen ist das häufig in den Zeitungen am nächsten Tag, die über einen Kurssturz der Aktienbörsen berichten. Gerne folgen mehrere solcher Tage hintereinander – teilweise von wenigen steigenden Tagen unterbrochen – und man spricht leicht von einem Crash.

 

Für alle Anleger die das bewusst durchleben stellt sich die Frage, wie man reagieren soll? Im Gegensatz zu Immobilien ist ein Verkauf der Wertpapiere einfach möglich, doch ist er auch sinnvoll?

 

Wir haben die 5 wichtigsten Punkte dazu für Sie aufbereitet.

 

1.) Buy-and-Hold

 

Wer eine Buy-and-Hold Strategie verfolgt kauft einzelne Aktien um sie langfristig – vom Gedankenmodell her ewig – zu halten. Das kann Sinn machen: Unternehmen, die Gewinne machen, steigern den Unternehmenswert genau um eben diesen Gewinn jedes Jahr. Entweder indem sie den Gewinn als Dividende ausschütten oder indem der innere Wert des Unternehmens steigt. Beide Wege sind für den Anleger gleichwertig, denn die Börsenkurse bilden langfristig exakt den inneren Wert des Unternehmens nach.

 

Wie sollte also ein Buy-and-Hold Anleger im Fall eines Kurssturzes reagieren? Überhaupt nicht, denn seine Strategie ist ja gerade das langfristige Halten der Aktien, um die Aus- und Einstiegsszeitpunkte weniger wichtig werden zu lassen. Denn diese zu treffen ist extrem schwierig und gelingt niemals genau.

 

Immer wieder werden wir gefragt, ob man denn nicht beim Kurssturz (teuer) verkaufen sollte, um sich später wieder (billig) mit den gleichen Aktien einzudecken. Davon rate ich ab, denn:

 

— Sie haben Handelskosten zu decken

— Beim Verkauf fällt möglicherweise Abgeltungssteuer auf den Verkaufsgewinn an, so dass weniger Kapital zur neuen Investition zur Verfügung steht

— Timing von Aktien ist Glückssache; selten erwischt man wirklich die richtigen Zeitpunkte zum Ein- und Ausstieg. Häufig war der Kurssturz zu weit, bevor man davon erfährt und verkaufen möchte

— in fallende Märkte eine Aktie zu verkaufen ist undankbar: gesetzte Limits werden häufig nicht erreicht, und bis man das Limit nachzieht ist der Kurs möglichweise weiter gefallen

 

2.) Anlage in Investmentfonds / ETF’s

 

Die Anlag in Investmentfonds und ETF’s ähnelt häufig der unter 1.) beschriebenen Buy-and-Hold-Strategie. Statt einzelner Aktien wird jedoch eine Vielzahl von Werten in Form eines Investmentfonds bzw. ETF’s gekauft. Da die im Fonds enthalten Einzelwerte mit der Zeit verkauft und gegen andere getauscht werden, eignet sich diese Form der Anlage sogar noch besser für eine Buy-and-Hold Strategie; schließlich braucht man sich nicht darum kümmern, dass die einzelnen Aktien weiterhin gut performen.

 

Auch hier gilt: auch im Falle eines Kurssturzes braucht man nicht reagieren. Die Zusammenstellung der Fonds sollte so erfolgen, dass man durch Tiefs- und Hochs hindurch einfach nur die Fonds hält.

 

Wer statt auf möglichst breit streuende Fonds auf bestimmte Themen setzt muss immer wieder überprüfen, ob diese Themen weiterhin zukunftsträchtig sind. Diese Prüfung hat in aller Regel jedoch nichts mit einem Kurssturz zu tun und die Bewertung sollte möglichst zu einem anderen, weniger emotional besetzten Zeitpunkt erfolgen. Emotional belastete Zeitpunkt – und das sind Zeiten eines Börsencrashs – führen häufig zu falschen Entscheidungen.

 

3.) Stopp-Loss-Strategie

 

Sowohl bei der Anlage in Einzel-Aktien als auch bei der Anlage in Investmentfonds / ETFs kann eine Verlustbegrenzung eine sinnvolle Strategie sein. Die Idee dahinter: ich möchte einen maximalen Verlust bei meinem Investment nicht überschreiben oder ich möchte einmal erzielte Gewinne möglichst erhalten und nicht mehr verlieren.

 

Im einfachsten Fall prüft man dazu zyklisch, zum Beispiel täglich oder immer am Wochenende, die Kurse seiner Wertpapiere. Ist der Kurs unter die festgelegte Grenze gefallen, wird verkauft.

 

Die Grenze kann zum Beispiel eine absolute Grenze sein. Wer einen Investmentfonds zum Anteilspreis von 182 Euro erworben hat und maximal 10 Prozent Verlust bei dieser Anlage akzeptieren will, würde eine feste Grenze von 182 Euro – 10% = 163,80 Euro aufnotieren und bei Erreichen dieser Grenze verkaufen.

 

Die Grenze kann aber auch eine dynamische Grenze sein. Man könnte zum Beispiel eine dynamische Grenze von 15 Prozent festsetzen. Immer dann, wenn der Kurs zyklisch kontrolliert wird und gestiegen ist, wird die Grenze neu berechnet. Steigt also der Anteilswert des oben genannten Investmentfonds von 182 Euro auf 213 Euro, wäre die Grenze 213 Euro – 15% = 181,50 Euro. Steigt der Anteilspreis eine Woche später zum Beispiel auf 218 Euro, wäre die Grenze neu 218 Euro – 15% = 185,30 Euro. Fällt der Kurs eine Woche später wieder auf 214 Euro, bleibt die dynamische Verlustgrenze bei 185,30 Euro. Würde der Anteilspreis auf 185,30 Euro fallen, würde der Verkauf erfolgen.

 

Da das manuell zu bewerkstellen recht aufwendig ist, bieten verschiedene Broker, Depotplattformen und Depotstellen automatische Lösungen hierfür an.

 

Aber Achtung: besonders bei Aktien sind Stopp-Loss-Kurse mit Vorsicht zu genießen. Zum einen schwanken Aktienkurse schon im Verlauf eines Tages recht stark, so dass die Verlustschwelle sehr schnell erreicht wird – sie muss also besonders großzügig berechnet werden (z.B. 30 Prozent) oder löst viel zu schnell aus. Zum anderen muss unbedingt eine Börse ausgewählt werden, bei der ein reger Handel mit dieser Aktie stattfindet – denn der Verkauf erfolgt unlimitiert, also bei Erreichen der Verlustschwelle wird der Verkauf eingestellt und kann zu einem wesentlich niedrigern Kurs ausgeführt werden, als es die Verlustschwelle war. Automatische Stopp-Loss-Verkaufsordern sollten also nur für häufig gehandelte Titel großer Unternehmen durchgeführt werden; meist ist die manuelle Kontrolle zum Beispiel der Tagesschlusskurse und der anschließende, händische Verkauf mit Limit sinnvoller.

 

4.) Absicherung durch Derivate

 

Wenn ein Markt fällt kann das der Beginn einer längerfristigen Abwärtsbewegung sein. Muss aber nicht … leider lässt sich das mit Bestimmtheit nur im Nachgang klären, dann ist es also zu spät.

 

Nehmen wir also an der Markt fällt und Sie möchten sich gegen einen noch weiter fallenden Markt absichern. Sie könnten dazu Ihre Wertpapiere verkaufen, was allerdings mit Handelskosten und häufig mit Steuern auf die erzielten Gewinne verbunden ist. Auch der spätere Wiedereinstieg will geplant und zum möglichst passenden Zeitpunkt durchgeführt werden; auch dieser verursacht wieder Handelskosten.

 

Einen Ausweg dazu könnte die Absicherung Ihres Depots mit Hilfe von Derivaten sein. Derivate sind Wertpapiere, die sich abhängig von einem anderen Wert entwickeln – nach bestimmten, für das jeweilige Derivat geltenden Regeln. Sie werden in der Regel von Banken als Gegenpartei ausgegeben und man muss sich natürlich darauf verlassen, dass die Bank Ihre sich nach den Derivate-Regeln ergebenden Verpflichtungen einhält.

 

Die Idee bei der Absicherung mit Derivaten: man kauft ein Derivat zu einem günstigen Preis, das, sollte der Markt weiter fallen, hohe Gewinne erzielt. Das wird den Verlust des Gesamtdepots verringern oder gar überkompensieren. Der Nachteil: läuft der Markt seitwärts oder dreht er, wird das Derivat Verluste bescheren oder gar wertlos werden. Es handelt sich um eine  Versicherungsprämie, die möglicherweise umsonst gezahlt wird, im Fall des Falles jedoch Schaden abwendet.

 

Meist werden dazu Derivate auf einen ganzen Index gekauft; aber auch die Absicherung einzelner Aktienpositionen ist denkbar.

 

Ein Beispiel:

 

Sie haben ein Depot mit 20 Aktien aus Deutschland, insgesamt haben Sie 150.000 Euro investiert. Statt nun 20 Derivate auf die einzelnen Aktien zu kaufen, suchen Sie sich einen passenden Aktienindex und sichern diesen ab. Sie entscheiden sich für den DAX.

 

Sie möchten sich für die nächsten 3 Monate absichern. Mit einer Optionsscheinsuche identifizieren Sie einen Put-Optionsschein der Ihnen zusagt: Laufzeit gut ein Jahr, notiert am Geld, Spread 0,13 Prozent, Kaufkurs 8,15 Euro. Wir haben gelernt, dass die Absicherung als eine Art „Versicherung“ zu sehen ist; Sie möchten deshalb nur 8.000 Euro dafür ausgeben (aus vorhandener Liquidität, nicht durch Verkauf von Aktien). Der Optionsschein wird überproportional an Wert gewinnen, wenn der DAX fällt.

 

Mit einem Optionsschein-Rechner ergibt sich:

 

Dax Entwicklung in 3 Monaten Veränderung des Aktiendepots in 3 Monaten Veränderung des Optionsscheins in 3 Monaten Veränderung Ihrer Gesamtinvestition von 158.000 Euro
plus 5 Prozent plus 5 Prozent minus 43 Prozent plus 2,57 Prozent
0 Prozent 0 Prozent minus 18 Prozent minus 0,7 Prozent
minus 5 Prozent minus 5 Prozent plus 25,06 Prozent minus 3,5 Prozent
minus 15 Prozent minus 15 Prozent plus 132 Prozent minus 7,6 Prozent
minus 30 Prozent minus 30 Prozent plus 341 Prozent minus 11,2 Prozent

 

Fazit: Die Absicherung mit Derivaten kann harte Rückschläge abfedern – während das voll investierte Depot 30 Prozent Verlust hinnehmen muss würde das abgesicherte Depot nur 11,2 Prozent verlieren; ein deutlicher Unterschied. Verliert der DAX aber entgegen der Annahme nicht an Wert oder er steigt gar, dann kommen die Kosten für die Absicherung zum Tragen und statt zum Beispiel 5 Prozent Gewinn werden nur 2,6 Prozent erzielt (3,4 Prozentpunkte für die Kosten der Absicherung).

 

5.) Einbindung in eine Gesamtstrategie

 

 

Die oben genannten Handlungsweisen können Sie im Fall eines Kursabsturzes an den Börsen anwenden. Doch der Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie man sich im Fall eines Börsencrashs verhält, sollte nicht erst zum Zeitpunkt des Crashs sein. Wie erwähnt sind das emotional angestrengte Zeiten, in denen es den wenigsten gelingt, gute Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen an der Börse erforden einen kühlen Kopf, strategisches Denken und häufig auch die Einordnung in größere Zusammenhänge.

 

Legen Sie deshalb eine für Sie passende Gesamtstrategie fest. Wer die Zeit und die Lust hat, liest einige Bücher und verfolgt die Märkte längere Zeit mit Musterdepots und unterschiedlichen Anlagestrategien in diesen Musterdepots und legt seine individuelle Anlagestrategie selbst fest. Diese wird auch die Vorgehensweisen im Fall von starken Kursrückgänge, Börsencrashs und Rücksetzern beinhalten.

 

Wer diese Zeit nicht aufwenden möchte, sollte von der Börse fern bleiben – er wird zuviel Geld verliegen. Oder sich geeigneter Vermögensverwalter und Berater bedienen, die ihn auch gut durch turbulente Zeiten bringen.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.