Archiv für die Kategorie ‘Solarfonds’

ZUKUNFTSENERGIE DEUTSCHLAND 4: Weitere Solarkraftwerke gekauft

Mittwoch, 08. November 2017

Der Hamburger Spezialist für Erneuerbare Energien Beteiligungen Neitzel & Cie. hat den Kauf weiterer Solarkraftwerke in Deutschland für sein aktuelles Beteiligungsmodell Zukunftsenergie Deutschland 4 bekannt gegeben.

 

Exemplarisch: Aufdach-PV-Anlagen fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

 

Die Photovoltaik-Anlagen werden auf Dächern installiert und vermeiden damit weitere Flächenversiegelungen. Die landwirtschaftlichen Gebäude, auf denen die Installation erfolgt, werden zuvor saniert, stabilisiert – Installation und Netzanschluss der Photovoltaik-Anlagen soll im ersten Quartal 2018 stattfinden:

 

Dedelow,  Brandenburg: 750 kWp
Lunow, Brandenburg: 748 kWp
Schkölen, Thüringen: 747 kWp
Züssow, Mecklenburg-Vorpommern: 732 kWp

 

Die EEG Vergütung liegt bei 11,07 Ct/kWh und die Investitionssummer beträgt 3,4 Mio. Euro.

 

Der Zukunftsenergie Deutschland 4 ist nur noch kurz Zeit bis 21. Dezember 2017 für neue Anleger verfügbar. Er investiert in Solaranlagen und gegebenenfalls in Blockheizkraftwerke in Deutschland. Mit einer Laufzeit von nur 8 Jahren prognostiziert das Emissionshaus eine jährliche Rendite von 5,6 Prozent (IRR).

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Investmentfonds – 10 Schritte zur nachhaltigen Geldanlage

Dienstag, 07. November 2017
Zusammenfassung: Investmentfonds sind eine interessante Form der Geldanlage. Viele nachhaltige Angebote ermöglichen Anlegern gute Erträge und leisten einen positiven Beitrag für die Umwelt. 10 x Wissenswertes zum Thema.

Schritt für Schritt die richtige Entscheidung treffen.

 

Jeder, der mit seinem Einkommen gut auskommt, kann sich – zumindest im Bereich der finanziellen Sicherheit – glücklich schätzen. Denn Geld ist nicht der alleinige Schlüssel zum Glück, aber das Gefühl von Sicherheit trägt jedoch einen wesentlichen Anteil dazu bei.

 

Doch gerade in Zeiten, in denen die Versorgung im Alter unter ganz anderen Vorzeichen steht, als noch in den vorangegangenen Generationen, sollte ein Teil des Einkommens auch für die Zukunft angelegt werden. Denn nach den Rentenreformen Anfang des Jahrtausends ist eine zusätzliche eigenverantwortliche Absicherung für das Alter für nahezu jeden unumgänglich.

 

Aber nicht nur die fernere Zukunft erfordert eine gewisse Vorbereitung. Auch Pläne, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen, erfordern ein finanzielles Polster. Unser Leben ist extrem komplex geworden – daher werden auch bei gewissenhaftester Planung immer wieder unvorhergesehene Ereignisse eintreten. Und auch hier sichert die Lebensmaxime „be prepared“ eine gewisse Gelassenheit, sich auf neue Situationen einzustellen und diese erfolgreich zu meistern.

 

(mehr …)

Wattner SunAsset 7: Erste Investitionen schon nach 8 Wochen getätigt

Dienstag, 07. November 2017

Zusammenfassung: Das Solar-Deutschland-Projekt SunAsset 7 hat bereits wenige Wochen nach Start die ersten beiden Solarparks eingekauft und viel Kaptial eingesammelt. Anleger können sich bereits ab 3.000 Euro beteiligen.
Der Kölner Solar-Deutschland-Spezialist Wattner legt beim aktuellen Angebot Wattner SunAsset 7 ein gutes Tempo vor: nur 7 Wochen nach Beginn der Angebotes haben die Anleger bereits 30 Prozent der geplanten Summe gezeichnet und Wattner konnte schon die ersten beiden Solarparks kaufen.

 

 

 

Von der von Wattner veröffentlichten Liste potenzieller Kraftwerke sind damit die 1,4 Millionen Euro teuren Kraftwerke Schrenz Ost & West in Zörbig-Schrenz gekauft. Weitere 7 Kraftwerke der Liste stehen noch zur Verfügung.

 

Der SunAsset 7 von Wattner ist eine interessante Möglichkeit um sich am Betrieb konkreter, in Deutschland befindlicher Photovoltaik-Anlagen zu beteiligen. Während Windkraft-Projekte in der Vergangenheit unter schwachen Windjahren litten und damit die wirtschaftlichen Ziele nur schwer erreichten, sieht es bei Photovoltaik-Projekten deutlich anders aus. Die Sonneneinstrahlung in Deutschland ist sehr konstant, die Tendenz ist bedingt durch den Klimawandel eher steigend.

 

In der Folge konnten sich Investoren in Solarprojekte in Deutschland freuen. Die Technik ist bewährt, die Sonneneinstrahlung ist gut und die staatlichen Förderungen sind gut kalkulierbar. Auch die Leistungsbilanz der bisherigen Wattner Vorgänger-Projekte ist entsprechend überzeugend.

 

Dabei sollten sich Anleger von 2 Punkten nicht irritieren lassen: Das ist zum ersten die fallende Vergütung für Solarstrom in Deutschland. Es richtig, dass die für 20 Jahre garantierten Einspeise-Vergütungen in den letzten Jahren immer weiter fielen; besonders das neue Ausschreibungsmodell hat hier für eine Beschleunigung gesorgt. Aber nach wie vor gilt: Die letztlich getroffene Zusage über die Einspeisevergütung ist verlässlich und gilt für 20 Jahre. Damit ist die Kalkulationsgrundlage weiterhin stabil und attraktiv. Die niedrigeren Vergütungssätze braucht ein Solar-Unternehmen wie Wattner dann nur akzeptieren, wenn sich auskömmliche Renditen erzielen lassen. Aufgrund ständig sinkender Solar-Teilekosten ist das bislang gegeben.

 

Der 2. Punkt ist der Niedergang der deutschen Solarindustrie. Auf den ersten Blick ist es verwunderlich, dass Milliarden Euro in die Solartechnik fließen und trotzdem die deutschen Photovoltaik-Hersteller reihenweise in die Pleite gehen. Aber auch hier sollte der Investor deutlich trennen: Für seine Investition in die Solarkraftwerke ist die Kalkulation des Projektes wichtig – für die deutschen Photovoltaik-Hersteller sind die Absatzpreise für Solarzellen wichtig. Und diese sind so niedrig geworden, dass ausländische Anbieter, häufig chinesische, niedrigere Preise anbieten können. In der Folge werden die deutschen PV-Projekte mit ausländischen Solarmodulen bestückt, was für die Kalkulation des Projektes unerheblich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie: Element Feuer – Energie, Wärme und Erneuerung

Dienstag, 24. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer bestimmen viele Prozesse in der Natur und im menschlichen Leben. Jedem Element werden zwar unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben, alle vier stehen jedoch für Energien und ein unentbehrliches Teil vom Ganzen. Das Element Feuer gilt als kulturstiftend und Treiber von Entwicklung und Fortschritt.

 

Hier geht es zu den 4 Teilen unserer Elemente-Serie: Erde, Luft, Wasser und Feuer

 

Feuer – kraftvoll und voll Energie.

Die Philosophen der Antike stritten anfangs noch darüber, welches Element das bestimmende und ursprünglichste für die Welt sei. Erst die Vier-Elemente-Lehre löste die Urstofftheorie ab.

(mehr …)

Wattner Sunasset 7 offiziell gestartet

Donnerstag, 28. September 2017
Zusammenfassung: Nach fast einem Jahr Wartezeit darf das neueste Solar-Deutschland-Projekt von Wattner nun von Anlegern gezeichnet werden. Aufgrund der sehr positiven Erfahrung mit dem Hause Wattner haben sich vorab bereits über 200 Anleger per Reservierung Anteile im Wert von mehr als 3 Millionen Euro gesichert.

 

Das neueste Projekt von Solar-Pionier Wattner aus Köln ist seit heute offiziell gestartet. Der Wattner SunAsset 7 ist bereits das 7. Projekt dieser Reihe und wurde mit Sehnsucht erwartet, nachdem Wattner das Projekt bereits im Oktober 2016 angekündigt hatte.

 

Für die Verzögerung sorgte – wie bei vielen anderen Emissionshäusern auch – die wesentlich umfangreicheren Prüfungen der Behörden. Während früher eine Prospektprüfung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) rund 2 Wochen dauerte, musste Wattner fast 1 Jahr mit der Behörde an der Gestaltung des Verkaufsprospekts arbeiten.

 

Die Rahmendaten des SunAsset 7

 

Was wird mit dem Geld der Anleger gemacht? Kauf, Betrieb und eventuell Verkauf von Solarkraftwerken in Deutschland. Die Kraftwerke stehen bereits (weitgehend) fest und sind von Wattner veröffentlicht (siehe Detailinformationen).

 

Was ist daran so überzeugend? Solarkraftwerke haben 2 Vorteile. Sie sind eine der Lösungen, wenn es um eine 100% Energieversorungen mit Erneuerbaren Energien geht. Und sie werden über 20 Jahre mit einem festen Einspeisetarif für jeder erzeugte Kilowattstunde Energie vergütet. Da die produzierte Strommenge ebenfalls gut bestimmt werden kann, ein ideales Geschäftsmodell. Man weiß schon 20 Jahre im voraus, wie die Einnahme-Situation aussieht.

 

Wie lange ist der Anlagezeithorizont? Analog der Förderung für deutsche Photovoltaik-Kraftwerke, also knapp 20 Jahre.

 

Wie ist die Verzinsung? Die Zinsen beginnen bei 4,5 Prozent und steigen bis 6 Prozent p.a an. Gleichzeitig mit den Zinszahlungen wird auch der Kredit zurückgeführt. Der Anleger erzielt eine prognostizierte IRR-Rendite von 5,1 Prozent.

 

Wie sicher ist das Projekt? Die Sicherheit kommt aus dem Investitionsobjekt: die staatliche Förderung der Photovoltaik-Anlagen in Deutschland ist über einen sehr langen Zeitraum garantiert und entsprechend einfach ist das Geschäftsmodell zu rechnen. Trotzdem könnten technische Risiken oder wirtschaftliche Risiken, wie z.B. eine nachträgliche Kürzung zugesagter Fördermittel zu Problemen führen. Selbstverständlich informiert Watter SunAsset 7 ausführlich im Verkaufsprospekt über alle möglichen Risiken.

 

Was gefällt sonst noch am SunAsset 7? Aus der Erfahrung von vielen Jahren in der Branche können wir beurteilen, wie sich Photovoltaik-Projekte in Deutschland in der Vergangenheit entwickelt haben. Da die Sonneneinstrahlung in Deutschland auf Jahresbasis sehr konstant, die Rechtssicherheit in Deutschland hoch und die Technik mittlerweile sehr ausgereift ist, sind wir grundsätzlich begeistert von PV-Projekten in Deutschland.

 

Die bisherigen Leistungen des Emissionshauses

 

Wer Grünes Geld kennt, weiß dass wir nicht unbedingt Freund von „Nachrangdarlehen“ sind. Man trägt als Anleger die Risiken in voller Höhe, bei den Gewinnen wird jedoch nur der vereinbarte Zinssatz ausgezahlt.

 

Außerdem haben feste Zinszusagen in der Vergangenheit Emissionshäuser dazu bewogen, um jeden Preis die Zinszusagen einzuhalten um aufgebrachte Anleger zu vermeiden – auf Kosten der langfristigen Tragfähigkeit der Projekte.

 

Wir sehen es hier allerdings differenzierter. Zum einen hat Wattner als Emissionshaus bereits eine halbe Million Euro an nicht zu verzinsender Einlage zur Verfügung gestellt. Diese darf nur ausgezahlt werden, wenn die Ansprüche der Anleger bedient wurden.

 

Zu jedem Zeitpunkt im Projektverlauf sind mindestens 0,4 Mio. Euro an Reserven auf den Konten des Projektes vorgesehen. Das ist komfortabel kalkuliert.

 

Wattner hat in den Vorgänger-Projekten SunAsset 1 bis 6 bewiesen, dass sie PV-Projekte in Deutschland beherrschen. Eines der ersten komplett abgewickelten PV-Projekte in Deutschland ist der Wattner SunAsset 1 – er hat dem Anleger mehr Rendite eingebracht, als ursprünglich versprochen.

 

Und schließlich hat ein Nachrangdarlehen auch einen zählbaren Vorteil: die Gewinne werden nur mit der relativ günstigen Abgeltungssteuer belegt, statt wie bei Kommandit-Beteiligungen mit dem persönlichen Steuersatz.

 

Hoher Andrang: schon 3 Millionen reserviert

 

Der gute Ruf eilt den Wattner-Projekten mittlerweile voraus: noch bevor die Zeichnung überhaupt möglich war, wollten schon über 200 Anleger über eine Reservierung am neuen Projekt teilhaben. Über 3 Millionen der insgesamt geplanten 8,7 Millionen Euro an Kapital wurden darüber schon praktisch eingesammelt.

 

Der Vorteil: durch die Reservierung steht fest, dass der Anleger auch tatsächlich berücksichtigt wird. Aller Anleger mit Reservierung werden in den nächsten Tagen von Wattner angeschrieben und informiert.

 

Um sich am Wattner Sunasset 7 beteiligen zu können sollten Sie sich also bald entscheiden. Nicht zuletzt der erstmals bei Wattner gewährte Frühzeichnerbonus ist eine kleine Motivationshilfe, denn damit wird Ihr Geld zwischen Zahlungseingang und 31.12.2017 mit einem Prozent p.a. verzinst. In Zeiten negativer Zinsen auf Sparkonten und Tagesgeldkonten eine interessante Idee.

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Mieterstromgesetz – Energiewende nach Hausrezept

Dienstag, 25. Juli 2017
Zusammenfassung: Kurz vor der Sommerpause beschlossen Bundestag und Bundesrat noch das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Mieter sollen dabei stärker am Ausbau Erneuerbarer Energien beteiligt werden und von kostengünstigem und sauberem Strom profitieren.

 

 

Neues Gesetz auf den Weg gebracht

Neues aus Berlin noch vor der Sommerpause: Ende Juni wurde das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“ im Bundestag verabschiedet. Anfang Juli ging das Gesetz auch durch den Bundesrat und kann damit jetzt, im Sommer 2017, in Kraft treten.

 

Das Mieterstromgesetzt hat zum einen das Ziel, die beschlossene Energiewende weiter voranzubringen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien forciert voranzutreiben.

 

Zum anderen sollen Vermieter und Mieter auch stärker am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligt werden. Durch die quasi hauseigene Gewinnung von sauberem Strom, können Mieter von günstigen Strompreisen profitieren. Vermieter werden finanziell gefördert.

 

 

Gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam stemmen

Photovoltaikanlagen – nicht nur für Häuslebesitzer attraktiv.

Generell sieht die Bundesregierung ein enormes Potenzial in der dezentralen Versorgung mit klimafreundlichem Strom, gewonnen auf den Dächern der Wohnhäuser.

 

Einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums  zu Folge, können so rund 3,8 Millionen Wohnungen mit Mieterstrom versorgt werden. Bislang beziehen lediglich vier Prozent der Mieter Strom aus einer hauseigenen Solaranlage oder einem Blockheizkraftwerk.

 

Das neue Gesetz und die darin verankerte finanzielle Förderung sollen helfen, das Potenzial voll auszuschöpfen und in den kommenden Jahren rund 370.000 neue Photovoltaikanlagen zu installieren.

 

Eine ambitionierte und dennoch realistische Zielsetzung, denn die Energiewende ist nicht nur eine politische, sondern in erster Linie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und diese kann nur dann gelingen, wenn sie von möglichst viele Menschen und Unternehmen mitgetragen wird.

 

Damit die Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien flächendeckend angeboten werden kann, müssen stärker als bisher auch Mieter an den Angeboten teilhaben können. Bislang konnten Hauseigentümer bereits ihren Strom durch eine Photovoltaikanlage selbst produzieren und nutzen. Durch das neue Gesetz zum Mieterstrom werden nun auch zunehmend Mieter in dieses System mit eingebunden.

 

Voraussetzung für den Erfolg des Gesetzes ist es allerdings auch, ein entsprechendes Mieterstromangebot für Vermieter attraktiv – sprich wirtschaftlich – zu machen. Die vorgesehenen Förderungen des Mieterstromgesetzes ermöglichen Vermietern künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen ihren Mietern selbsterzeugten Strom anzubieten.

 

 

Finanzen versus Klima

Vermieter, die künftig Mieterstrom anbieten werden, sind von den üblichen Konzessionsabgaben für Stromanbieter befreit. Damit müssen die Kommunen auf weniger Einnahmen einstellen. Konkret ist mit Einbußen von rund zwei Millionen Euro im Jahr zu rechnen.

 

Gut investierte Einnahmeausfälle: Förderung von Mieterstrom.

Auch dem Bund entgehen Einnahmen bei der Stromsteuer. Hier werden die Einnahmeausfälle im ersten Jahr von etwa 2,5 Millionen Euro angenommen, langfristig werden die Einnahmeausfälle auf bis zu 75 Millionen Euro jährlich ansteigen.

 

Eine stolze Summe, aber auch gut verloren gegebenes Geld. Denn ohne eine entschiedene Neuausrichtung der Energiepolitik, werden die Schäden an Umwelt und Natur diese Summen um ein vielfaches übersteigen. Und ob bei der fortschreitenden Klimakrise überhaupt noch mit Geld gegengesteuert werden kann, bleibt global gesehen ungewiss.

 

 

Mieterstromgesetz bringt Energiewende voran

Der Begriff Mieterstrom bezeichnet den Strom, der Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Wohnhäuser erzeugt und auch direkt in diesem Gebäude verbraucht wird. Damit entfällt eine Netzdurchleitung.

 

Das Mieterstromgesetz regelt künftig die Stromversorgung aus diesen hauseigenen erneuerbaren Energiequellen. Kernpunkt des Gesetzes ist es, dass Mieterstrom dann gefördert wird, wenn er in dem direkt Gebäude genutzt wird, in dem – beziehungsweise auf dessen Dach – er auch produziert wird. In der Praxis bedeutet das, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Dach dann gefördert wird, wenn sie den Strom für eben dieses Haus liefert.

 

 

Nur für den Hausgebrauch – keine Versorgung der Nachbarschaft

Mieterstrom sieht keine Versorgung der Nachbarschaft vor.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass innovative Konzepte zur Stromversorgung in städtischen Quartieren nicht umgesetzt werden können. Häuser in der Umgebung, deren Dächer für Photovoltaik nicht geeignet sind, können nicht an die Versorgung der produzierenden Nachbarschaft angeschlossen werden.

 

Der nicht verbrauchte Strom aus den Häusern mit Photovoltaik wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist und gemäß der gültigen Einspeisevergütung  honoriert.

 

Verschiedene Verbände hatten bei der Verbändeanhörung  im Vorfeld Vorschläge eingebracht, die auch eine Versorgung des nachbarschaftlichen Umfeldes mit sauberer Energie mit einbezogen. Diese Vorschläge wurden im neuen Gesetz jedoch leider nicht berücksichtigt.

 

 

Mieterstrom – lohnend für Mieter und Vermieter

Nutzung der Solarenergie liegt in unserer Hand.

Es gibt nichts Neues unter der Sonne? – Doch gibt es, die Mieterstromförderung beseitigt jetzt einige Problem aus der Vergangenheit.

 

Denn bisher war Mieterstrom zwar generell möglich, für Vermieter jedoch aus wirtschaftlicher Sicht nicht besonders attraktiv. Obwohl es verschiedene finanzielle Vorteile bei Abgaben und Umlagen gab, entstanden erhebliche Kosten durch komplizierte Abrechnungen, Vertrieb und Messungen.

 

Durch die neue Förderung wird Mieterstrom eine lohnende Sache. Nicht nur Umwelt und Klima profitieren vom sauberen und emissionsarm erzeugten Strom. Auch die Haushaltskasse der Stromkunden wird geschont. Denn im Gegensatz zu Strom, der aus dem Netz bezogen wird, entfallen bei der Nutzung des Mieterstrom Kosten wie beispielsweise Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben. Vollständig gezahlt werden müssen jedoch die EEG-Umlagen. Durch die generelle Erleichterung können Mieter günstigen Strom direkt vom Vermieter beziehen.

 

Darüber hinaus sieht das neue Gesetz einen Mieterstromzuschlag vor. Das bedeutet, dass Vermieter finanziell gefördert werden, wenn sie ihren Mietern sauberen Solarstrom direkt ohne die Nutzung des Netzes anbieten.

 

 

Mieterstromförderung konkret

Die Förderung orientiert sich dabei an den Einspeisetarifen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Von diesem Betrag wird ein Abschlag abgezogen. Wie hoch die Förderung dann jeweils konkret ausfällt, hängt von der Größe der Photovoltaikanlage ab.

 

Bei einer installierten Leistung bis 10 Kilowattstunden (kWh) ist derzeit ein Mieterstromzuschlag in Höhe von 3,81 Cent je kWh vorgesehen, Anlagen bis 40 kWh erhalten 3,47 Cent je kWh, größere Anlagen bis 100 kWh werden mit 2,21 Cent je kWh gefördert.

 

Die Förderung des Mieterstroms ist für zwanzig Jahre garantiert. Sie wird nur für Strom aus Photovoltaikanlage auf dem Hausdach gewährt, die nach Inkrafttreten des Gesetzes in Betrieb gehen und nachdem die Europäische Kommission die Förderung genehmigt hat.

 

Sofern es sich bei der geförderten Anlage nicht ohnehin um ein reines Wohnhaus handelt, muss mindestens 40 Prozent der Gebäudefläche Wohnraum sein. Der nicht genutzte Strom aus den hauseigenen Photovoltaikanlagen geht dann zum gültigen Einspeisetarif ins Netz.

 

Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch. Das neue Gesetz sieht nur eine Förderung für Anlagen bis 500 Megawatt pro Jahr vor. Damit bleibt das Mieterstromgesetz nicht nur weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, sondern ignoriert auch die Forderungen der Länder und der beteiligten Verbände. Mit der Limitierung der Förderung kommen gerade großen Wohnanlagen im urbanen Umfeld nicht in den Genuss von günstigem und umweltfreundlichem Solarstrom.

 

 

Wichtig für Mieter

Auch wenn das Angebot, sauberen und günstigen Strom direkt vom Hausdach zu beziehen durchaus attraktiv ist – das letzte Wort in dieser Sache hat der Mieter. Er kann nach wie vor seinen Stromanbieter frei auswählen. Um diese Wahlfreiheit zu garantieren, liefert das neue Gesetz Vorgaben zur Laufzeit der Mieterstromverträge. Außerdem darf der Stromvertrag nicht mit dem Mietvertrag gekoppelt werden. Darüber hinaus schützt der Gesetzgeber Mieter davor, dass schlussendlich nur der Vermieter von den Regelungen profitiert und den Stromverkauf als lukrative Einnahmequelle ausnutzt: das Gesetz sieht daher eine Preisobergrenze für den Mieterstrom vor.

 

Mieterstromvertrag und Mietvertrag sind unabhängig.

Der Mieterstromvertrag ist jeweils nur für ein Jahr gültig und muss dann ausdrücklich verlängert werden. Eine stillschweigende Verlängerung um jeweils ein Jahr, wie sie für sonstige Stromlieferverträge gilt, greift hier nicht.

 

Die Vorteile für den Mieter liegen jedoch auf der Hand. Er erhält hausgemachten Ökostrom, der mindestens preislich zehn Prozent billiger kommt als der Grundversorger der jeweiligen Region.

 

Laut einer Erhebung von Yougov würden sich derzeit zwei Drittel der Mieter für Mieterstrom entscheiden. 16 Prozent gaben an, erst mehr Informationen einzuholen, die übrigen Befragten lehnten das Angebot ab.

 

 

Wissenswertes für Vermieter

Vermieter, die sich bislang noch nicht mit den Möglichkeiten einer Photovoltaikanlage befasst haben, sind leicht verunsichert, ob sich die Dachfläche ihrer Immobilien für eine Solarstromanlage eignen und mit welchen Strommengen zu rechnen ist. Bundesweit haben bereits unzählige Städte und Gemeinden einen kommunalen Solar-Atlas erstellt. Mit diesem kostenfrei einsehbaren Solar-Kataster können Vermieter und Hausbesitzer anhand der Einfärbung ihrer Dachfläche die jeweilige Eignung für Solaranlagen leicht erkennen.

 

Passt eine Photovoltaikanlage aufs Dach? Solar-Kataster geben Auskunft.

Das Mieterstrommodell bietet ein hohes Potenzial. Die Akzeptanz des Angebotes von Mieterseite gibt Vermietern die Sicherheit, dass sich die Investition in eine Photovoltaikanlage rechnet.

 

Wer nur in geringem Umfang vermietet, sollte auch im direkten Gespräch mit den Mietern ermitteln, ob diese den Mieterstrom nutzen werden. Darüber hinaus sind die Betreiber von kleinen Mieterstromanlagen mit einer Leistung von bis zu zehn Kilowatt von den Lieferantenpflichten befreit, die das Energiewirtschaftsgesetz für Stromlieferanten ansonsten vorsieht. Die Abrechnungs-, Informations- und Mitteilungspflichten sind stark reduziert, um Vermieter kleiner Wohnungen nicht unverhältnismäßig mit administrativen Aufgaben zu belasten und zu demotivieren.

 

 

Die Zukunft aktiv gestalten

Das Mieterstromgesetzt bietet Mietern und Vermietern eine gute Möglichkeit, die dringend notwendig Energiewende selbst in Schwung zu bringen und zu vollenden. Durch die Förderung der Eigeninitiative und –Verantwortung kann jeder dazu beitragen, Erneuerbaren Energien zum Erfolg zu verhelfen.

 

Hauseigene Photovoltaikanlagen sind dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn die Nutzung der Sonnenenergie ist generell ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, bietet seinen Kunden daher ein breites Angebot an attraktiven Anlagemöglichkeiten aus dem Bereich Photovoltaik.

 

Ein Einstieg ist dabei bereits mit kleinen Summen möglich. Ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro monatlich können mit dem Musterdepot Sonne Monatssparen im Laufe der Jahre ein kleines Vermögen erwirtschaftet werden.

 

Eine gute Rendite verspricht auch die Sonne Geldanlage mit einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro. Bei einer empfohlenen Laufzeit von mindestens acht Jahren sind Erträge von rund 9,4 Prozent möglich. Basis des Erfolgs ist dabei ein fondsbasiertes Musterdepot, das aus rund 200 Werten führender Unternehmen der Erneuerbaren Energien Branche sorgfältig zusammengestellt wird. Die breite Streuung reduziert mögliche Risiken und ermöglicht ausgezeichnete Erträge.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie Emissionshäuser: Neitzel & Cie.

Freitag, 02. Juni 2017
Zusammenfassung: Seit zehn Jahren ist das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. auf Sachwert-Portfolios im Bereich der Erneuerbaren Energien spezialisiert. Schwerpunkte waren dabei bislang Investments in bestehende Photovoltaik-Anlagen. Bei der aktuellen Beteiligung „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ergänzt Neitzel erstmals die Investments um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung.

 

 

Freiland Photovoltaik-Anlagen – eine gut Investition.

„Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen will sie untergeh’n, im Norden ist sie nie zu sehn.“ – Dieser alte Reim hilft zwar dabei, sich die Himmelsrichtungen einzuprägen, die Sonne aber nicht im Norden zu suchen ist eindeutig ein Fehler. Denn im Norden Deutschlands hat Neitzel & Cie. seinen Sitz: Seit zehn Jahren ist das Emissionshaus erfolgreicher Anbieter von nachhaltigen Anlageprodukten aus den Bereich der Sonnenenergie.

 

Das Hamburger Emissionshaus hat sich schon früh auf einen Schwerpunkt konzentriert und diesen konsequent ausgebaut. Neitzel & Cie. hat sich damit an die Spitze der Anbieter grüner Investments hochgearbeitet. Das Unternehmen bietet seit 2009 ausschließlich Sachwertanlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien für private und institutionelle Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf die beiden Zukunftsenergien Solarenergie und Kraft-Wärme-Kopplung. In beiden Bereichen verfolgt das Unternehmen das Konzept, bestehende Anlagen zu kaufen und zu betreiben. Bislang investierten Anleger rund 45 Millionen Euro in Neitzels Energie-Assets. Insgesamt konnte das Unternehmen bereits Investments in Höhe von rund 150 Millionen Euro im Markt platzieren.

 

 

Herrlich hanseatisch

Wer an Neitzel & Cie. mailt, schreibt an „moin@“

Gegründet wurde das Emissionshaus von Bernd Neitzel. Der Diplom-Kaufmann lenkt als Geschäftsführender Gesellschafter seit 2007 die Geschicke des Unternehmens. Dass geschäftliche Erfolge auch immer die Erfolge eines optimal aufeinander abgestimmten Teams sind, war Neitzel von Anfang an bewusst. Daher baut der ehemalige Marineoffizier, der an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg studiert hat, auf vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem zehnköpfigen Team und auf flache Hierarchien innerhalb des Hauses.

 

Diese Art der Unternehmensführung ermöglicht es, flexibel und früh auf Entwicklungen im Markt zu reagieren, interessante Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und immer neue Finanzprodukte anbieten zu können. Eine Unternehmensstrategie, die aufgeht. Bislang konnte Neitzel & Cie. seine  Sachwertbeteiligungen planmäßig und vollständig platzieren. Dabei lagen die jährlichen Auszahlungen an die Anleger mit durchschnittlich 7,5 Prozent stets im Rahmen der Prognose und darüber. Mit dem Sachwert „Zukunftsenergie Deutschland 4“, der sich aktuell in der Investitionsphase befindet, plant Neitzel die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

 

 

Kaufmännische und technische Expertise aus einer Hand

Für die hervorragenden Ergebnisse zeichnet aber nicht allein die kaufmännische, sondern ebenso die technische Expertise des Hauses verantwortlich.

 

Die Tochtergesellschaft NCF Fondsverwaltung GmbH fungiert dabei als Verwalterin der Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. So können die Energieerzeugungsanlagen professionell betreut und ständig optimiert werden. Darüber hinaus ist die NCF auch für die direkte Vermarktung der gewonnenen Energie zuständig. Das reibungslose Zusammenspiel ermöglicht vielfältige Synergien und – nicht zuletzt – enorme Kostenvorteile. Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ist Bernd Neitzel, die kaufmännische und technische Betriebsführung obliegt dem Diplom-Ingenieur Kai Kinast, der über weitreichende Erfahrung im Energiemanagement verfügt.

 

 

 

Gut vernetzt

Mit starken Partnerschaften zum Erfolg.

Solide Netzwerke und zuverlässige Partnerschaften sind in der heutigen Wirtschaft wichtiger denn je. Daher setzt auch Neitzel & Cie. nicht allein auf die Experten aus den eigenen Reihen. Zusammen mit Energie-Spezialisten, Ingenieuren und Wirtschaftsprüfern kann das Unternehmen seine Investments sicher und kompetent betreiben und weiterentwickeln.

 

Eng arbeitet Neitzel daher mit den Hamburger Ingenieuren Obst & Ziehmann zusammen, die der, im Bereich Erneuerbarer Energien besonders versierten, 8.2-Gruppe angehören. In diesem Verbund von Sachverständigen kooperieren mehr als 20 Ingenieurbüros, die sich besonders im Bereich der technischen Prüfung von Wind-, Photovoltaik sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auskennen und entsprechende Beratungsdienstleistungen anbieten. Ebenso besteht eine Partnerschaft mit der Ensibo GmbH, die über eine tiefgehende Erfahrung in der technischen Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen verfügt. Ein besonderer Schwerpunkt der Ensibo ist es dabei, die Profitabilität der Anlagen langfristig zu sichern. Dabei ist das unabhängige Service-Unternehmen international aktiv. Zur Qualitätssicherung und Risikobewertung seiner Photovoltaik-Anlagen vertraut Neitzel auf die Zusammenarbeit mit PV LAB Germany. Das unabhängige Prüflabor mit Sitz in Potsdam ist besonders erfahren mit der Testung von Serienmodulen und neu entwickelten Teilen und beurteilt deren technische Leistungsfähigkeit.

In Fragen der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung verlässt sich Neitzel & Cie. auf die Dienste der Oldenburger BDO Arbicon, die als regionaler Dienstleister mit einem international agierenden Netzwerk als kompetenter Ansprechpartner zur Seite steht.

 

Geschäftliche Netzwerke und Partnerschaften sind wichtig für den Erfolg des Unternehmens. Ebenso wichtig ist es jedoch auch, das inhaltliche Thema – Erneuerbare Energien – in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen und die Bedeutung der Zukunftsenergien zu stärken. Diese Aufgaben übernehmen klassischerweise Branchenverbände. Daher engagiert sich Neitzel & Cie. im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sowie im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (Bundesverband KWK).

 

Der BSW-Solar ist 2006 aus dem Zusammenschluss mehrerer Solar-Industrieverbände hervorgegangen und zählt rund 1.000 Mitgliedsunternehmen aus der Solar- und Speicherbranche. Ziel ist es, die Interessen der Mitglieder politisch zu vertreten, für Investitionssicherheit in der Branche zu sorgen und den Mitgliedsunternehmen informierend, beratend und vermittelnd zu Seite zu stehen.

 

Bundesverband KWK wurde 2001 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung im Energiemix in Deutschland zu steigern. Dafür strebt der Verein ein breites gesellschaftliches Bündnis an. Entsprechend zählen sowohl KWK-Anlagenbetreiber, Anlagen- und Komponentenhersteller und Dienstleister zu den Mitgliedern, sondern ebenso Städte und Kommunen, Wissenschaftliche Institute und interessierte Privatpersonen. Die Vereinigung fühlt sich dem Klimaschutz und dem schonenden Umgang mit Ressourcen besonders verpflichtet.

 

 

Mit Solarinvestment die Energiewende mitgestalten

Neitzel & Cie. konnte in seiner Geschichte durch seine konsequente Investitionsstrategie ausgezeichnete Anlageerfolge verzeichnen. Mit seinem Solar-Portfolio bietet das Unternehmen Anlegern die Möglichkeit, die Energiewende mit umzusetzen und zudem attraktive Rendite zu erwirtschaften.

 

Dabei hat sich das Emissionshaus für Deutschland als einzigen Investitionsstandort entschieden. Innerhalb des deutschen Marktes setzt das Unternehmen jedoch auf eine breite Streuung an verschiedenen Standorten.

 

 

Gut angelegt – das Bestandsportfolio

Solarenergie an vielen Standorten.

Bislang hat Neitzel & Cie. vier Investitionsangebote im Bereich der Solarenergie aufgelegt. Den Anfang mache 2010 das Investment Solarenergie Nord, das bereits Anfang 2011 vollplatziert war. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in fünf Photovoltaik-Anlagen in Deutschland investiert. Sämtliche Anlagen waren bereits fertiggestellt, genehmigt, ans Netz angeschlossen und können mit ihren Stromerträgen rund 5.200 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Solarenergie Nord ist ein langfristiges Investment mit einer Laufzeit von 20 Jahren.

 

Aufgrund des positiven Starts im Bereich der Photovoltaik legte Neitzel direkt im Anschluss Solarenergie 2 Deutschland auf. Das zweite Solar-Investitionsangebot warb zwischen Frühjahr und Herbst 2011 insgesamt 15 Millionen Euro Eigenkapital ein. Investiert wurde wieder in fünf bereits fertiggestellte Photovoltaikanlagen. Diesmal handelte es sich neben den Freiflächen-Anlagen um ein Dachflächen-Portfolio. Außerdem setzten die Sachwert-Experten diesmal auf Standorte in unterschiedlichen Regionen des Landes. Solarenergie 2 Deutschland hat eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und produziert eine Strommenge, die zur Versorgung von rund 6.250 Vier-Personen-Haushalten ausreicht.

 

Mit Solarenergie 3 Deutschland legte Neitzel sein bislang letztes reines Solarinvestment auf. Zwischen 2012 und Anfang 2014 wurden Eigenkapital in Höhe von 12,3 Millionen Euro eingeworben und in vier Freiflächen- und drei Dachflächenanalgen investiert. Auch hier setzte Neitzel die Diversifikation der Standorte fort, die sieben Anlagen sind über sechs Bundesländer verteilt und produzieren insgesamt den Energiebedarf von rund 5.200 Vier-Personen-Haushalten. Die Mindestlaufzeit von Solarenergie 3 Deutschland beträgt zehn Jahre.

 

 

Das aktuelle Investment: Zukunftsenergie Deutschland 4

Mit dem aktuellen Investment Zukunftsenergie Deutschland 4 verlässt Neitzel & Cie. erstmals das bewährte Konzept und ergänzen die Photovoltaik-Beteiligungen um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung. Vorteile sieht die Beteiligungsgesellschaft dabei in der konstanten Energieproduktion in Blockheizkraftwerken, die unabhängig von Witterung und Tageszeit stets die gleiche Strommenge liefern. Durch die Kombination der beiden klimafreundlichen Energie-Anlagen werden schwankende Erträge ausgeglichen, mögliche Risiken weiter minimiert und die Energieproduktion – und damit auch die finanziellen Erträge – auf einem gleichbleibend hohen Niveau gehalten.

 

Aufgrund der erweiterten Platzierungsstrategie veränderte Neitzel auch den Titel seines Investments in „Zukunftsenergie Deutschland 4″. Gleich bleibt jedoch, dass auch weiterhin nur in bereits abgenommene Anlagen an verschiedenen Standorten im deutschen Markt investiert wird.

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ wurde im Juli 2015 aufgelegt, nachdem der Prospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt wurde. Da aufgrund einer Neuregelung des Kleinanlegerschutzgesetzes und des Vermögensanlagengesetz Prospekte für Emissionen nur noch ein Jahr lang eingesetzt werden dürfen, musste der Vertrieb von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ bis zur erneuten Genehmigung im Dezember 2016 für mehrere Monate ruhen. Mittlerweile ist das Projekt wieder zeichenbar; neue Anleger können beitreten.

 

 

Ertragreiche Sachwerte identifizieren

Aktuell befindet sich die Sachwertinvestition in der Platzierungsphase. Geplant ist die Investition zu 70 Prozent in Photovoltaik-Anlagen. Die verbleibenden 30 Prozent sollen in Blockheizkraftwerken angelegt werden. Dabei laufen die Investition gut an. Allein in diesem Jahr wurden bereits drei Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt gekauft.

 

Die Sonne – kraftvolle Energiespenderin.

Das Investitionsvolumen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ übersteigt das seiner Vorgänger: Neitzel & Cie. plant Investitionen von rund 51 Millionen Euro. 20 Millionen Euro sollen dabei als Eigenkapital von Anlegerseite kommen. Diese können sich ab einer Investitionssumme von 20.000 Euro beteiligen. Grünes Geld liegt allerdings eine Sondergenehmigung vor, so dass hier auch ein Beitritt ab 10.000 Euro möglich ist. Bedingt durch die Sachwertbeteiligung erzielen Anleger steuerlich gesehen Einkünfte aus Gewerbetrieben. Die Ertragsprognosen für „Zukunftsenergie Deutschland 4“ liegen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr. Insgesamt ist eine Gesamtauszahlung von 168 Prozent einschließlich des eingesetzten Kapitals geplant. Die Erträge dieses Investments ergeben sich zum einen aus den garantierten Einspeisevergütungen für den produzierten Strom, zum anderen durch den Verkauf der Anlagen nach der geplanten zehnjährigen Laufzeit.

 

Über eine Sonderausschüttung von rund fünf Prozent konnten sich Anleger drüber hinaus im April dieses Jahres freuen. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung, die Neitzel & Cie. bei einer außergerichtlichen Einigung erwirken konnte. Das Industrieunternehmen, das den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes wünschte, musste vom Vertrag zurücktreten und entsprechend Schadensersatz leisten. Auch ein Beispiel für die vorausschauenden Verhandlungen der Experten von Neitzel und deren unternehmerischer Verantwortung gegenüber ihren Kunden.

 

 

Zuverlässige Partner für nachhaltige Investments

Wer in Sachwerte investiert, benötigt einen zuverlässigen Partner. Neitzel & Cie. hat in den vergangenen Jahren das Vertrauen seiner Anleger nie enttäuscht und mit den Solar- und Zukunftsenergie-Investments sichere und ertragreiche Finanzanlagen angeboten. Alle Solar-Beteiligungen konnten alle geplanten Ausschüttungen mindest erfüllen; teilweise übererfüllen. Auch mit „Zukunftsenergie Deutschland 4“ schicken sich die Sachwertspezialisten aus Hamburg an, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Nicht zuletzt wurde die Beteiligung in der Branche als “TOP nachhaltiges Investmentvermögen” ausgezeichnet.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzdienstleister für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie gerne umfassend zu dieser interessanten Beteiligung und zu vielen anderen nachhaltigen Investment, die nicht nur gut für Umwelt und Klima sind, sondern auch sehr gute Erträge versprechen.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Neue Ideen zur Gewinnung von Sonnenenergie

Dienstag, 09. Mai 2017
Zusammenfassung: Solarenergie ist ein wichtiger Teil des Erneuerbaren Energien-Mix. Neue Ideen, wie Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Straßen, helfen, diese Art der Energiegewinnung populärer zu machen. Internationale Pilotprojekte zeigen, dass das Potenzial der Solarenergie noch lange nicht erschöpft ist.

 

Sonne spendet Energie – auch für gute Ideen!

Es gibt nichts Neues unter der Sonne? – Da irrt der Prediger im Buch der Bücher. Gerade im Bereich der Solarenergie werden aktuell viele neue Ideen entwickelt, um diese natürliche Energiequelle sinnvoll und effektiv zu nutzen.

 

Und diese Entwicklungen sind wichtige Puzzleteile auf dem Weg zu einer konsequent umgesetzten Energiewende. Denn nur durch die gezielte Förderung Erneuerbarer Energien kann es Deutschland gelingen, mittelfristig seine Stromversorgung vollständig aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

 

Dabei ist der Abschied von klimaschädlicher fossiler Energiegewinnung ein Ziel, das Deutschland mit vielen Ländern weltweit teilt. Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien stehen im völligen Einklang mir den Nachhaltigkeitszielen, die von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Ziel der Nachhaltigkeitsbestrebungen ist es bis zum Jahr 2030, den fortschreitenden Klimawandel aufzuhalten und die Lebensgrundlagen der Menschheit zu sichern. Darüber hinaus ist die Dekarbonisierung durch die Nutzung umwelt- und klimafreundlicher Energiequellen essentieller Bestandteil des Klimaschutzabkommens von Paris, das aktuell in den Unterzeichnerstaaten schrittweise umgesetzt werden soll.

 

Obgleich viele Staaten gute Absichten bekunden, geht die Entwicklung zu einer völligen Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen noch recht langsam voran. Die Gründe dafür sind vielfältig, zum einen spielen Lobbygruppen auch weiterhin eine wichtige Rolle, zum anderen fehlen teilweise noch infrastrukturelle Grundlagen, um den Kurs bei der Energiegewinnung komplett zu verändern.

 

Um die positive Entwicklung hin zu einer Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien zeitnah umzusetzen, ist daher das Zusammenspiel von Experten aus den Bereichen Politik, Technologie und Wirtschaft notwendig. Denn entscheidend ist der politische und gesellschaftliche Wille zur Veränderung, die technologische Machbarkeit sowie die Finanzierbarkeit der Pläne.

 

 

 

 

Anbietervielfalt treibt die Entwicklung voran

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind von enormer Bedeutung für eine zügige Umsetzung klimafreundlicher Energiegewinnung. Treiber dieser Entwicklung sind aber auch vielfältige Projekte und Ideen, die neue Horizonte eröffnen. Denn während das klassische Energiegeschäft von einigen „Big Playern“ dominiert und nach klassischen ökonomischen Prinzipien betrieben wurde, werden die Karten bei der Produktion Erneuerbarer Energien neu gemischt. Sicher bilden sich auch hier größere Anbieter heraus, dennoch ist die Produzentenlandschaft in der Energieerzeugung aus Sonne, Wind und Wasser vielfältig. Nach der Liberalisierung des Strommarktes Ende der neunziger Jahre und der damit verbundenen wirtschaftlichen Konzentration auf die vier großen Anbieter E.on, RWE, Vattenfall und EnBW geht jetzt verstärkt wieder der Trend zu einem vielfältigeren Anbieterspektrum. Neben neuen Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien engagieren sich zunehmend auch wieder Kommunen beziehungsweise kommunale Versorgungsunternehmen im Energiemarkt. Positiv dabei: Viele nehmen aktuell ihren Versorgungsauftrag weitreichender wahr und sehen sich nicht allein als Stromlieferant. Beratung zur Einsparung von Strom, verbesserte Effizienz, Angebote für Elektrofahrzeuge, Unterstützung von Car-Sharing-Initiativen gehören mittlerweile genauso zum Portfolio, wie öffentlich zugängliche Solarkataster, die das Potenzial sämtlicher Gebäude für den Bau einer Solaranlage bewerten oder beispielgebende Kraft-Wärme-Kopplung in öffentlichen Gebäuden.

 

Gerade Leuchtturmprojekte beflügeln die Entwicklung zu einer klimafreundlichen Energieentwicklung und zeigen, was alles möglich ist, um eine Energiewende gelingen zu lassen.

 

 

Solarzellen – vom Hausdach auf die Straßen

Photovoltaik-Anlagen sind auf Häuserdächern längst keine Seltenheit mehr. Sowohl kleine Sonnenkollektoren auf privaten Gebäuden, als auch großflächige Photovoltaikanlagen auf großen Industrie- und Gewerbeflächen, die Sonnenenergie ins Stromnetz einspeisen, verbreiten sich stark. Ein besonderer Vorteil dieser Art der Energiegewinnung: bereits vorhandene Flächen werden effektiv genutzt.

 

Auf diesem Prinzip bauen auch Solarteppiche auf, die vorhandene Straßenoberflächen und Schienenwege zur Stromgewinnung nutzen wollen. Der Vorteile dieser Solarstraßen liegen auf der Hand: Die horizontalen Flächen können den ganzen Tag über Sonneneinstrahlung aufnehmen. Da diese Verkehrswege bereits bestehen, wird die Versiegelung und der Verbrauch anderer Flächen vermieden. Darüber hinaus spielt der neuartige Straßenbelag seine Kosten wieder ein, da er günstig sauberen Strom erzeugt. Experten zu Folge könnten durch Fahrbahnen mit integrierter Photovoltaik rund 20 Millionen Elektroautos betrieben werden.

 

Solar-Paneele erobern die Straßen.

Voraussetzung für diese Idee sind sehr stabile und zugleich flexible Solarzellen, die dem Straßenverkehr – auch tonnenschweren LKWs – standhalten können. Nur wenige Millimeter dick, sollen dann diese Photovoltaik-Beläge wie Teppichbodenplatten auf den Straßen ausgelegt werden. Das Fließen-System hat dazu auch den Vorteil, dass sich einzelne Elemente bei Beschädigungen austauschen lassen und die Platten sich flexibel an die örtlichen Gegebenheiten anpassen können. Die Lebenszeit der Solarteppiche wird auf rund 25 Jahre geschätzt. Damit rangiert die Haltbarkeit der Straßen-Photovoltaik sogar noch vor der durchschnittlichen Lebensdauer der üblichen Asphaltierungen.

 

In der Entwicklung befinden sich derzeit bruchsichere Photovoltaik-Module, auch Spezialglas. Im Gegensatz zur klassischen Dach-Photovoltaik, müssen die Solar-Fließen für die Straße einige zusätzliche Anforderungen erfüllen. Zum einen müssen die Platten rutschfest sein, zum anderen müssen sie selbstreinigend sein, damit das Sonnenlicht optimal gespeichert werden kann. Während die Dach-Photovoltaik im Allgemeinen nach Süden hin ausgerichtet ist, muss bei den Bodenplatten die einfallende Sonnenstrahlung gut gelenkt werden, um einen optimalen Energieertrag zu erzielen.

 

 

Aktuell arbeiten in Deutschland die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Start-up Solmove GmbH an der Entwicklung und Vermarktung entsprechender Solarmodule. Mit im Boot sind außerdem zwei Fraunhofer-Institute sowie – quasi als potenzielle Kundin – die Bundesanstalt für Straßenwesen.

 

Entsprechend der modernen Anforderungen an den Straßenbau, sollen Solar-Beläge über Flüsterqualität verfügen. Weiterhin befinden sich beleuchtete Seitenstreifen mit LED-Lampen und Ampelanlagen in der Planung, die ihren Energiebedarf direkt aus dem Solar-Straßenbelag beziehen. Der nächste Schritt in diese Denkrichtung: Elektrofahrzeuge versorgen sich über Induktionsschleifen ebenfalls direkt aus den Solarteppichen. Ein reizvoller Gedanke, schließlich zählt die vergleichsweise geringe Reichweite von Elektroautos noch immer zu den gewichtigsten Argumenten gegen diese klimafreundliche Art des motorisierten Individualverkehrs. Eine flächendeckende intelligente Infrastruktur auf Basis Erneuerbarer Energien könnte hier den Durchbruch bringen.

 

 

Keine Zukunftsmusik: Solarstraßen in den USA, Frankreich und den Niederlanden

Dass Solarstraßen kein Science Fiction-Szenario darstellen, sondern bereits in der Praxis eingesetzt werden, zeigen erste internationale Projekte. So hat das Start-up Solar Roadways bereits die ersten 30 Solarzellen in der Kleinstadt Sandpoint im US-Bundesstaat Idaho, zugleich auch Sitz des jungen Unternehmens, erfolgreich verlegt. Solar Roadway ist seit 2010 mit der Idee der Solarstraßen aktiv und wurde vom US-Energieministerium unterstützt. Mit den Photovoltaikmodulen auf einem öffentlichen Platz der Stadt wird aktuell die Energie für einen Springbrunnen sowie für die Beleuchtung der öffentlichen Toilette produziert. Außerdem integrierte Solar Roadways einige LED-Leuchten im Bodenbelag. Nach Angaben des Herstellers sollen die Solar-Paneele auch als Straßenbelag einsetzbar sein. Da die Winter in Idaho auch Minus-Grade erreichen, sind in den Modulen Heizelemente integriert, damit die Anlage nicht durch harte Kälte beschädigt wird. Außerdem wird im aktuellen Stadium das Projekt via Webcam überwacht. So können bislang noch nicht bekannte Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und behoben werden.

 

Automatisch aufladen auf Solar-Straßen – sonnige Aussichten für E-Mobilität.

In eine ähnliche Richtung geht auch das Solar-Projekt des französischen Bauunternehmens Colas, das einen Solar-Straßenbelag gemeinsam mit dem nationalen Institut für Solarenergie (Institut national de l’énergie solaire, Ines) entwickelt hat. In Frankreich sollen in den nächsten fünf Jahren etwa 1.000 Kilometer Straße mit dem Photovoltaik-Belag Wattway ausgelegt werden. Ziel ist es dabei zum einen die Stromversorgung durch Erneuerbar Energien in Frankreich zu unterstützen. Zum anderen sollen sich Elektroautos über Colas Wattway-Module während der Fahrt automatisch aufladen lassen. Die Verlegung des Straßenbelags Wattway wird durch das französische Energie- und Umweltministerium gefördert. Die Solarzellen sind nur wenige Millimeter dick und werden auf die bestehenden Straßenbeläge ausgebracht. Laut Hersteller Colas sollen die Module aus polykristallinem Silizium dem laufenden Straßenverkehr gewachsen sein und eine ausreichende Rutschfestigkeit bieten. Schätzungen zu Folge können die geplanten 1.000 Kilometer Solarstraße rund fünf Millionen Menschen mit sauberem Strom versorgen. Außerdem soll mit der auf der Straße produzierten Energie auch Haltestellen beleuchtet und öffentliche Einrichtungen versorgt werden.

 

Klimafreundlich hoch zwei: Fahrad und Solarenergie.

Auf eine erfolgreiche Pilotphase von gut zwei Jahren zurückblicken können die Niederlande mit dem weltweit ersten Radweg, der Solarstrom erzeugt. Im November 2014 startete das Projekt SolaRoad in der Gemeinde Krommenie bei Amsterdam. Dabei wurden 70 Meter eines Radwegs mit vorgefertigten Photovoltaik-Paneelen ausgelegt, die Solarzellen sind dabei durch Hartglasschicht geschützt. In der Startphase musste das Projekt einige Probleme lösen. So zeigten sich die Solar-Module anfangs witterungsempfindlich. Durch einige Nacharbeiten können sich die Ergebnisse des Solar-Radwegs mittlerweile jedoch sehen lassen. So lieferte die kurze Wegstrecke nach einem Jahr bereits genug nachhaltig produzierten Strom, um den Energiebedarf von drei Personen in einem Jahr zu decken. Ein Projekt mit enormem Potenzial, schließlich verfügt die Radfahr-Nation Niederlande über ein Radwegenetz von gut 140.000 Kilometer, das sich auf diese Weise zur Stromerzeugung nutzen lässt.

 

 

 

 

Sonnenenergie – herrliche Aussichten

Drei Beispiele zeigen, dass das enorme Potenzial der Solarenergie noch lange nicht erschöpft ist. Bald erschöpft sein werden jedoch die fossilen Energiequellen Kohle, Erdöl- und Erdgas, die zudem durch die exzessive Nutzung in den vergangenen Jahrzehnten unser Klima stark gefährdet haben.

 

Erneuerbare Energien sind preisgünstig und unerschöpflich. Sicher sind nicht alle Ideen zur Gewinnung sauberer Energien jederzeit und an jedem Ort umsetzbar. Dennoch zeigen Leuchtturmprojekte, wohin die Reise geht. Um den Ausbau Erneuerbarer Energien auch zukünftig zu stärken, sind allerdings auch Investitionen in diesem Bereich notwendig.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen und Experte für Investments in Erneuerbare Energien verfügt über mehr als 300 interessante Angebote, mit denen Anleger nicht nur zu einer positiven Entwicklung für Umwelt und Klima beitragen, sondern auch interessante Erträge erzielen. Ob Sonne, Wind oder Wasser, bei uns finden Sie das passende Investment.

 

 

erneuerbare-energien-musterdepots-gruenesgeld24.png

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Auf Solarenergie setzen – umweltfreundlichen Strom nutzen

Montag, 08. Mai 2017

Wer auf eine nachhaltige Energiequelle setzen möchte, kommt um das Thema Solarenergie nicht herum. Die Photovoltaikzellen und thermischen Solaranlagen sind eine gute Alternative zum konventionellen Stromverbrauch und schonen die Umwelt. Die Investition in Solarzellen ist dabei zwar nicht gerade günstig, jedoch zahlt sich die Anschaffung schon nach wenigen Jahren aus. So möchten wir Sie im Folgenden über die Vorteile der Solartechnik, die Möglichkeiten der eigenständigen Installation, den Kosten und der Umweltfreundlichkeit informieren.

 

Die Vorteile der Solartechnik genießen

 

Sonnenenergie ist unendlich verfügbar und somit neben der Energiegewinnung aus Wasser, Wind und Biomasse eine umweltfreundliche Alternative zur Energie aus fossilen Brennstoffen. Eine thermische Solaranlage oder eine Photovoltaikanlage arbeiten in der Funktion ziemlich ähnlich und sind beide absolut klimaschonend. Ohne die Produktion von Abgasen oder CO2-Emissionen wird der globalen Erwärmung entgegengewirkt. Die regenerative Energiequelle der Sonne hat in den letzten 8 Jahren mehr als 50 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Allein in Deutschland wurde Dank der Solartechnik der Wert der umweltschädlichen Stoffe um mehr als 20 % verringert. Ein weiterer Vorteil von Solarzellen ist die von den Herstellern garantierte Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. In dieser Zeit wird allein durch die Herstellung von Solarenergie so viel Strom produziert, dass sich die Investition ausgezahlt hat. Damit sind Verbraucher komplett unabhängig von den Energiepreisen auf dem Markt und können ein echtes Zeichen für den Klimaschutz setzen.

 

Solarzellen selbst auf dem Dach anbringen

 

Eine Anbringung einer Solaranlage auf dem Dach des eigenen Hauses zahlt sich in jedem Fall aus. Wer bei den Kosten für die Solartechnik weiter sparen möchte, kann darüber nachdenken die Solarzellen selbstständig auf dem Dach anzubringen. Sind die Grundvoraussetzungen aus einer bestimmten Neigung des Daches und eine optimale Ausrichtung zur Sonne gegeben, steht der Montage einer Solaranlage nichts mehr im Wege. Mittlerweile gibt es dafür auf den Markt einige Handwerksunternehmen, die sich auf den Anbau von Solaranlagen spezialisiert haben. Die Montage und die technische Installation durch einen Profi geschehen dabei innerhalb von nur zwei bis drei Werktagen. Aber auch als Laie kann man dank einer ausführlichen Anleitung die Anbringung in einer Woche bewerkstelligen.

 

Kosten- Nutzenrechnung

 

Für den Bau einer Solaranlage auf dem eigenen Dach stellt der Bund attraktive Förderprogramme zur Verfügung, die einen Anbau schnell refinanzieren können. Außerdem stellen Banken interessante Kreditverträge in Aussicht, um den Bau einer Solaranlage zu realisieren. In der Regel lässt sich die Solartechnik dann mit einem Kredit innerhalb von elf bis dreizehn Jahre amortisieren, ohne einen Kredit sind die Kosten schon nach neun bis elf Jahren wieder abbezahlt und bieten ab diesem Zeitpunkt eine kostenlose Stromversorgung.

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ ist wieder verfügbar

Dienstag, 24. Januar 2017
Zusammenfassung: Die grüne Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ des Sachwertspezialisten Neitzel & Cie. ist im Dezember von der BaFin wieder genehmigt worden und wird seit Anfang des Jahres vertrieben. „Zukunftsenergie Deutschland 4“ investiert zu 70 Prozent in Photovoltaik-Anlagen und zu 30 Prozent in Blockheizkraftwerke. Die Laufzeit der Anlage ist bis Ende 2025 geplant. Die Erträge werden mit bis zu 8 Prozent pro Jahr prognostiziert.

 

 

Gute Nachricht für Anleger: „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ist wieder verfügbar

Gute Nachrichten für Anleger, die sich für ertragreiche Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien interessieren: Seit Anfang des Jahres bietet Asset-Manager und Sachwertspezialist Neitzel & Cie. wieder die erfolgreiche Finanzanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ an.

 

Voraussetzung für den erneuten Vertrieb war die  Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), die nach eingehender Prüfung im Dezember 2016 erfolgte.

 

 

Sachwertanlage gemäß dem Kleinanlegerschutzgesetz

Das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. hat das Sachwert-Portfolio Zukunftsenergie Deutschland 4″ im Jahr 2015 auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um den vierten  Sachwert aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien.

 

Eine neue Regelung des Kleinanlegerschutzgesetzes von 2015 und dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) besagt, dass Prospekte für Emissionen nur noch ein Jahr lang verwendet werden dürfen. „Zukunftsenergie Deutschland 4“ war im August 2015 der erste von der BaFin genehmigte Prospekt nach dieser Vorschrift und musste dann – während der Platzierungsphase – neu vorgelegt, geprüft und gebilligt werden. Entsprechend ruhte im vergangenen Jahr der Vertrieb für dieses Produkt fünf Monate lang.

 

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ – Fortsetzung des bewährten Konzepts

Mit „Zukunftsenergie Deutschland 4“ setzt Neitzel & Cie. auch weiterhin auf Erneuerbare Energie aus Sonne sowie die Gewinnung elektrischer Energie und Wärme durch Kraft-Wärme-Kupplung. Entsprechend wird zu 70 Prozent in Photovoltaik-Anlagen investiert, mit 30 Prozent der Gelder werden Blockheizkraftwerke gekauft.

 

Insgesamt sollen rund 51 Millionen Euro in entsprechende Anlagen in Deutschland investiert werden. 20 Millionen Euro sind als Eigenkapital von Anlegern geplant. Davon wurden bereits 5 Millionen Euro platziert.

 

Privatanleger können sich ab einer Summe von 20.000 Euro (zuzüglich Agio) an der Finanzanlage beteiligen. Dabei werden steigende Ausschüttungen von 6 Prozent pro Jahr bis zu 8 Prozent pro Jahr prognostiziert.

 

Die Finanzanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ist mit einer Laufzeit von insgesamt zehn Jahren geplant worden und soll entsprechend Ende 2025 abgeschlossen werden. Die Rückflüsse sind jährlich geplant; die Gesamtauszahlung soll dann voraussichtlich etwa 168 Prozent betragen (inkl. Rückzahlung des eingesetzten Kapitals).

 

 

Sicherheit bei Sachwerten

Um den Sachwert „Zukunftsenergie Deutschland 4“ für Anleger sicher zu gestalten, investiert Neitzel & Cie. ausschließlich in Projekte an unterschiedlichen Standorten im deutschen Markt. Diese müssen bereits fertiggestellt, von Gutachtern technisch überprüft und behördlich genehmigt sein. Die Anlagen müssen bereits am Netz angeschlossen sein oder über eine Zusage zum Netzanschluss verfügen.

 

Zukunftsenergie Deutschland 4: 70 Prozent der Gelder werden in Photovoltaik-Anlagen investiert.

Durch die Investition in bestehende Anlagen, profitieren die Photovoltaik-Anlagen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ vom Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG), das eine feste Einspeisevergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien garantiert. Obwohl die Einspeisevergütung aktuell für neue Anlagen niedriger ausfällt, erhalten bereits laufende Anlagen die alten festgesetzten und höheren Vergütungen.

 

Damit werden Risiken ausgeschlossen, die sich bei der Entwicklung neuer Projekte und beim Aufbau neuer und bislang nicht genehmigter Anlagen entstehen können.

 

Ähnlich dem Erneuerbaren Energien Gesetz, regelt das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK-Gesetz, die Vergütung von eingespeistem Strom aus Blockheizkraftwerken. Darüber hinaus setzt „Zukunftsenergie Deutschland 4“ auf langfristige Lieferverträge, um die Einnahmen in diesem Bereich zuverlässig planen zu können. Abnehmer für die in Blockheizkraftwerken erzeugte Energie sind beispielsweise öffentliche Einrichtungen, Krankenhäuser oder Industrieunternehmen.

 

Durch die Mischung der Investitionen in Photovoltaik und Blockheizkraftwerke, bietet das Sachwert-Portfolio „Zukunftsenergie Deutschland 4“ eine zukunftsorientierte und sichere Finanzanlage.

 

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ nimmt Gestalt an

Die ersten Investitionen hat „Zukunftsenergie Deutschland 4“ bereits im vergangenen Jahr getätigt. Gekauft wurde eine Photovoltaik-Anlage für 2,17 Millionen Euro. Die Dachanlage mit einer Leistung von rund einem Megawatt befindet sich seit 2011 in Betrieb und erwirtschaftet eine Einspeisevergütung von 26,07 Cent pro Kilowattstunde Strom. Standort der Anlage ist das Fiege Logistik Zentrum in Dortmund. Darüber hinaus plant Neitzel & Cie. konkret den Ankauf weiterer Anlagen.

 

 

Energiewende und Klimawandel

Um dem weltweiten Klimawandel wirkungsvoll zu begegnen und die Erderwärmung unterhalb der 2-Grad-Celsius-Grenze zu halten, ist die Energiewende in Deutschland beschlossene Sache. Denn die Abkehr von Kohle, Öl und Gas bewirkt die extreme Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

 

Bis zum Jahr 2050 sollen Atomkraft und fossile Rohstoffe nicht mehr zu Energieerzeugung genutzt werden. Stattdessen soll die gesamte Energieversorgung des Landes auf Erneuerbaren Energien basieren.

 

Daher werden verstärkt Anlagen für Erneuerbarer Energien benötigt, um die Einspeiseprognosen von Wind- und Sonnenenergie zu erhöhen. „Zukunftsenergie Deutschland 4“ unterstützt das Ziel einer Energiewende in Deutschland durch Investitionen in Photovoltaik-Anlagen.

 

 

Sachwertinvestition mit sonnigen Aussichten

Investitionen in Zukunftsenergien sind nachhaltig und ökologisch sinnvoll. „Zukunftsenergie Deutschland 4“ bietet Anlegern eine Sachwertinvestition mit sehr guten Ertragsprognosen.

 

Im vergangenen Oktober wurde “Zukunftsenergie Deutschland 4” von der Fachzeitschrift „Beteiligungsreport“ in der Kategorie “TOP nachhaltiges Investmentvermögen” mit dem Beteiligungspreis 2016 ausgezeichnet.

 

Anleger, die sich für eine Investition in „Zukunftsenergie Deutschland 4“ entscheiden, erzielen aus steuerlicher Sicht Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb. Eine Investition in „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ist eine langfristige unternehmerische Beteiligung, die tiefergehende Einblicke in das Projekt gewährt und damit eine sehr transparente Geldanlage darstellt.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen, berät Sie gerne umfassend zu dieser Anlage.

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.