Archiv für die Kategorie ‘Soziale Fonds’

EU Kommission stellt Strategie für nachhaltigeres Finanzsystem vor

Freitag, 09. März 2018

Die EU Kommission, als vergleichbarer Part zu Exekutive in einem Nationstaat, hat in vielen Dinge das Heft des Handelns in der Europäischen Union in der Hand. Da nutzte Sie am 8. März 2018 und stellte einen Aktionsplan für eine umweltfreundlichere und sauberere Wirtschaft vor.

 

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Umweltverbände – gemeinsam aktiv

Freitag, 23. Februar 2018
Umwelt- und Naturschutz geht alle an. Viele Vereine und Verbände machen sich für das Thema stark und benötigen Unterstützung - aktiv und finanziell. Die wichtigsten Verbände im Überblick.

 

Umwelt schützen – Artenvielfalt erhalten!

 

Aktiv sein für den Schutz von Natur, Umwelt und Klima – das geht zum einen durch unzählige kleine Taten im Alltag. Oder aber durch politisches Engagement oder die aktive Mitgliedschaft in einem Verein.

 

Doch durch die verstärkten Tendenzen zur Individualisierung, klagen immer häufiger Vereine über Mitgliederschwund. Stattdessen besteht immer häufiger die Tendenz, dass sich Menschen kurzzeitig zusammenschließen und für die Dauer eines bestimmten Projektes gemeinsam agieren. Diese Entwicklung setzte bereits in den 90er Jahren bei den Protesten gegen die Atommülltransporte ein und spiegelt sich auch bei unterschiedlichen Aktionsbündnissen zum Klimaschutz wider.

 

 

Vereinsmeier versus Indivualisten

Dennoch gilt Deutschland immer noch als das Land der Vereine schlechthin – insgesamt 580.000 Vereine sind registriert, viele davon agieren auf lokaler Ebene, einige sind bundesweit aktiv. Gerade im Umweltbereich sind einige Organisationen in der Öffentlichkeit besonders präsent. Allen voran der größte deutsche Umweltverband Greenpeace. Aber auch der Bund für Naturschutz (BUND) und der Naturschutzbund (NABU) haben sich durch vielfältige öffentlichkeitswirksame Aktionen und politische Lobbyarbeit einen Namen gemacht und nehmen durch ihre Aktivitäten durchaus Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen.

 

 

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Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Freitag, 16. Februar 2018
Zusammenfassung: Soziale Gerechtigkeit ist ein Ideal – schwer zu erreichen, aber dennoch unbedingt erstrebenswert. Um die Bedeutung dieses Wertes zu unterstreichen, haben die Vereinten Nationen den 20. Februar zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit erklärt.

 

 

20. Februar – Welttag der sozialen Gerechtigkeit!

 

Keine Armut, kein Hunger, eine gute Ausbildung für alle – das sind drei der insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele, die von den Vereinten Nationen verabschiedet und bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen.

 

Drei Ziele, die sich gut unter der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zusammenfassen lassen. Wichtige Ziele, denn soziale Gerechtigkeit ist eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben der Menschen weltweit. Die Aufhebung der sozialen Ungerechtigkeiten ist eine globale Aufgabe, die kaum lösbar erscheint. Um die Bedeutung der sozialen Gerechtigkeit öffentlichkeitswirksam zu unterstreichen, haben die Vereinten Nationen den 20. Februar zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit erklärt.

 

Eine besondere Herausforderung ist dabei eine faire Globalisierung, von der alle Menschen gleichermaßen profitieren. Das fordert auch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und betont dabei die Bedeutung einer menschenwürdigen Erwerbsarbeit mit einer angemessenen Bezahlung.

 

 

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Neues Pflege-Immobilien Projekt steht vor dem Start: Jetzt Reservierungen möglich

Mittwoch, 14. Februar 2018

Historische Ansichtskarte mit Pflegeimmobilie (Villa Seckendorff)

Das neue und mittlerweile 25. Projekt von INP befindet sich derzeit in Vorbereitung und Ende Februar 2018 in die Platzierung starten.

 

INP hat aber bereits bekannt gegeben, dass das 25. INP Deutsche Pflege Portfolio in mehrere Pflegeimmobilien an unterschiedlichen Standorten in Deutschland investieren wird. Die Pflegeeinrichtungen werden über langlaufende Pachtverträge an verschiedene renommierte und erfahrene Betreibergesellschaften verpachtet.

 

Ausführliche Informationen und alle Fondsunterlagen werden wir Ihnen schnellstmöglich hier zur Verfügung stellen. Initiator INP kann eine starke Leistungsbilanz vorweisen und alle Fonds leisten Ausschüttungen.

 

ACHTUNG: Die Angebote von INP sind meist innerhalb sehr kurzer Zeit komplett platziert. Grünes Geld konnte sich ein Kontingent sichern.

 

Wenn Sie Interesse an dem Projekt haben, treten Sie in Kontakt mit uns und reservieren Sie unverbindlich oder lassen Sie sich von uns alarmieren, sobald das Projekt verfügbar ist.

 

Geben Sie als Nachricht in unser Kontaktformular einfach ein „25. INP“ oder rufen Sie uns an:

 

 

Investmentfonds – 10 Schritte zur nachhaltigen Geldanlage

Dienstag, 07. November 2017
Zusammenfassung: Investmentfonds sind eine interessante Form der Geldanlage. Viele nachhaltige Angebote ermöglichen Anlegern gute Erträge und leisten einen positiven Beitrag für die Umwelt. 10 x Wissenswertes zum Thema.

Schritt für Schritt die richtige Entscheidung treffen.

 

Jeder, der mit seinem Einkommen gut auskommt, kann sich – zumindest im Bereich der finanziellen Sicherheit – glücklich schätzen. Denn Geld ist nicht der alleinige Schlüssel zum Glück, aber das Gefühl von Sicherheit trägt jedoch einen wesentlichen Anteil dazu bei.

 

Doch gerade in Zeiten, in denen die Versorgung im Alter unter ganz anderen Vorzeichen steht, als noch in den vorangegangenen Generationen, sollte ein Teil des Einkommens auch für die Zukunft angelegt werden. Denn nach den Rentenreformen Anfang des Jahrtausends ist eine zusätzliche eigenverantwortliche Absicherung für das Alter für nahezu jeden unumgänglich.

 

Aber nicht nur die fernere Zukunft erfordert eine gewisse Vorbereitung. Auch Pläne, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen, erfordern ein finanzielles Polster. Unser Leben ist extrem komplex geworden – daher werden auch bei gewissenhaftester Planung immer wieder unvorhergesehene Ereignisse eintreten. Und auch hier sichert die Lebensmaxime „be prepared“ eine gewisse Gelassenheit, sich auf neue Situationen einzustellen und diese erfolgreich zu meistern.

 

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Mikrofinanz-Fonds – Hilfe zur Selbsthilfe

Dienstag, 16. Mai 2017
Zusammenfassung: Das Frankfurter Finanzunternehmen Invest in Visions zählt zu den etablierten Anbietern von Mikrofinanz-Fonds. Gemeinsam mit erfahrenen internationalen Partnerunternehmen ermöglichte Invest in Visions bereits weit mehr als 100.000 Mikrokredite in Entwicklungs- und Schwellenländern. Wer in den Mikrofinanz-Fonds investiert, fördert nicht nur eine positive gesellschaftliche Entwicklung, sondern kann zudem mit einer guten Rendite rechnen.

 

 

Mikrokredite – kleiner Einsatz – große Wirkung.

Kleine Ursache – große Wirkung. Dieses Prinzip ist in vielen Lebensbereichen zu beobachten. Viel zitiert wird Schmetterlingseffekt, der von einem US-amerikanischen Meteorologen 1972 formuliert wurde. Demnach kann der Flügelschlag eines Schmetterlings einen ganzen Wirbelsturm auslösen („Does the Flap of a Butterfly’s Wings in Brazil set off a Tornado in Texas?“). Aber während in diesem Beispiel der Flügelschlag eine Katastrophe herbeiführt, stehen im wirtschaftlichen und sozialen Leben kleine Impulse oft für eine positive Entwicklung. Denn viele gute Ideen und innovative Projekte werden niemals umgesetzt, weil eine entscheidende Kleinigkeit fehlt. Und diese Kleinigkeit ist nicht selten die Anschubfinanzierung. Ein Problem, das viele Unternehmer in spe auf der ganzen Welt kennen. Doch während in der westlichen Welt Jungunternehmer mit einer tragfähigen Geschäftsidee auf Unterstützung von verschiedenen Stellen hoffen können, sieht das in ärmeren Ländern völlig anders aus. Hier haben breite Teile der Bevölkerung keinen Zugang zum Finanzmarkt. Mikrofinanz-Systeme schaffen hier Abhilfe.

 

 

Hilfe zur Selbsthilfe

Wer in den armen Ländern Afrikas, Asiens, Südamerika und Osteuropa Geld benötigt, um selbstständig Handel, Handwerk oder Dienstleistungen anbieten zu können, hat in vielen Fällen keine Möglichkeit, einen seriösen Bankkredit zu erhalten. Zum einen fehlt es an Bürgen und Sicherheiten, in einigen Regionen beginnt die Schwierigkeit schon damit, dass Finanzinstitute aufgrund der Infrastruktur kaum erreichbar sind. Die Alternative sind dann häufig lokale Geldverleiher, die ihr Geschäft mit überzogenen Zinsforderungen betreiben. Wer hier einen Kredit aufnimmt, gerät meist noch tiefer in die wirtschaftliche Misere. Wer so scheitert, verliert nicht nur sein letzte Hab und Gut, sondern auch meist seinen Unternehmergeist und seine Antriebskraft.

 

Um diesem teuflischen Kreislauf der Armut ein Ende zu setzen, wurde die Idee der Mikrokredite entwickelt. Mit Hilfe dieser Klein- und Kleinstkredite, die ohne die üblichen Sicherheiten vergeben werden, können Menschen eine selbstständige Arbeit aufnehmen, die sie und ihre Familie ernährt und von Almosen unabhängig macht.

 

Weithin bekannt wurde das Mikrofinanz-System durch den Volkswirtschaftler  Muhammad Yunus aus Bangladesch. Er wurde für die Belebung dieser Idee im Jahr 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Yunus von seiner Universität in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Aufgabe erhalten, ein Entwicklungsprojekt zu managen. Aus seiner Idee, Selbsthilfe zu fördern und Anschubkredite an die verarmte Bevölkerung zu vergeben, entstand eine weltweite Bewegung. Zahlreiche Erfolgsgeschichten gaben der Mikrofinanz-Idee Recht. Aktuell bietet eine Vielzahl von Mikrokredit-Instituten weltweit Darlehen an. Schätzungen zu Folge, beläuft sich das Gesamtvolumen der einhundert größten Anbieter auf rund 52 Milliarden US-Dollar. Der weltweite Bedarf an Klein- und Kleinstkrediten in Entwicklungs- und Schwellenländern wird allerdings sechsmal so hoch geschätzt.

 

 

Visionen fördern – Invest in Visions

Das Geld, das weltweit über Mikrofinanzinstitute an Kleinunternehmer vergeben wird, kommt von zahlreichen Mikrofinanzinvestoren weltweit. Ein Finanzier der ersten Stunde ist dabei die Frankfurter Invest in Visions GmbH, die damit zu den erfahrensten Anbietern in diesem Markt zählt.

 

Das Unternehmen wurde 2006 gegründet. Ein Jahr nach dem „Jahr der Mikrokredite“, das von den Vereinten Nationen zu Bekämpfung der Armut ausgerufen wurde und im gleichen Jahr wie die Ehrung der Mikrofinanzidee durch das schwedische Nobelpreiskomitee.

 

Ziel der Unternehmensgründerin Edda Schöder war es seit dem, privaten und institutionellen Anlegern sogenannte „Impact Investments“ zu ermöglichen. Das bedeutet, dass die Investoren nicht nur mit interessanten finanziellen Erträgen rechnen können, sondern zugleich auch mit ihrem Investment einen positiven gesellschaftlichen Effekt erzielen.

 

Engagierte Unternehmen geben wichtige Impulse.

2011 legte Invest in Visions mit dem IIV Mikrofinanzfonds den ersten Fonds dieser Anlageklasse in Deutschland auf. Ende des Geschäftsjahres 2016 belief sich das Fondsvolumen auf und 368 Millionen Euro. Damit konnte das Fondsvolumen um mehr als 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt werden, Ende 2015 belief sich das Fondvolumen noch auf 198 Millionen Euro.

 

Tipp: Aus Gesprächen wissen wir, dass immer wieder viele Menschen über den Namen „IIV“ rätseln. Sind das römische Zahlen? Für was steht es? Die Lösung ist recht einfach: es sind die Initialbuchstaben von Invest-in-Visions.

 

Insgesamt verwaltet Invest in Visions rund 500 Millionen Euro in vier Impact-Investment-Fonds. Mikrofinanzinvestments bilden dabei den größten Anteil des Vermögens. Das Unternehmen engagiert sich jedoch auch in Projekten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, der Förderung nachhaltiger Landwirtschaft sowie in den Bereichen Sozialunternehmen und sozialer Wirkungskredite.

 

 

Sorgfältige Auswahl der lokalen Mikrofinanzinstitute

Aktuell sind die Gelder des IIV Mikrofinanzfonds in 68 Mikrofinanzinstitute (MFI) in 25 Ländern investiert. Diese Mikrofinanzinstitute sorgen vor Ort in Afrika, Asien, Südamerika und Osteuropa dafür, dass die Mikrokredite bei den Menschen landen, die sie benötigen, das sind mittlerweile mehr als 122.000 Endkreditnehmer. Die durchschnittliche Kreditsumme beträgt dabei rund 2.320 US-Dollar.

 

Bei der Vergabe der Mikrokredite in den einzelnen Ländern, arbeitet Invest in Visions eng mit den Investmentmanagern der Kooperationspartner zusammen. Seit 2015 besteht eine Partnerschaft mit der belgischen Incofin Investment Management, einem Pionier in Sachen Mikrofinanz. Das Unternehmen verfügt über sehr spezifisches Know how zu den einzelnen Ländern und ist mit Niederlassungen in Kolumbien, Indien, Kenia und Kambodscha vertreten.

 

Seit 2016 arbeitet Invest in Visions darüber hinaus mit US-amerikanischen Unternehmen Developing World Markets, einem der ältesten Player in diesem Bereich, zusammen. Beide Partnerunternehmen prüfen die Mikrofinanzinstitute und erstellen Analysen der einzelnen Länder. So wird die Arbeit der lokalen Mikrofinanzinstitute genau überwacht. Dabei werden soziale und ökologische Faktoren genauso unter die Lupe genommen, wie die wirtschaftliche Tragfähigkeit des jeweiligen Mikrofinanzinstituts sowie die Abwägung der Kreditrisiken.

 

Eingehend geprüfte Mikrofinanzinstitute können dann ihre Teile des Fondsvolumens als Mikrokredite an sinnvoll ausgewählte Projekte vergeben.

 

Ein eigenes Feld zu bewirtschaften kann die Exisitenz der gesamten Familie langfristig sichern.

 

Aktuell ist eine Veränderung im Markt der Mikrofinanzinstitute zu beobachten, sie unterliegen zunehmend neuen Regularien. Vielfach wird die Hinterlegung eines höheren Eigenkapitalanteils als Reserve vorgeschrieben. Daraus folgend müssen vermehrt Mikrofinanzinstitute eine Banklizenz erwerben und Kundeneinlagen annehmen. Die zunehmenden Auflagen der Regulierungsbehörden bringen auch neue Möglichkeiten für die Institute: Durch Geldeinlagen ihrer Kunden vermehrt sich das Geld in der lokalen Währung und kann für weitere Kreditvergaben genutzt werden. Dabei entfallen die Kosten für die Währungsabsicherung. Eine wichtige Entwicklung, denn sie kann steigende Betriebskosten ausgleichen.

 

 

Erfolge vor Ort

Typische Zielgruppen für Mikrokredite sind dabei Kleinhändler- und Bauern sowie Handwerker. Mit den gewährten Krediten können sie Arbeitsgeräte, Saatgut und Vieh oder auch Transportmittel finanzieren, die für den Erfolg ihres Geschäftes notwendig sind. Läuft das Geschäft, und das tut es in vielen Fällen, kann durch die selbstständige Arbeit die Existenz langfristig gesichert werden. Besonders Frauen nutzen die Mikrokredite erfolgreich für sich und ihre Familien. Durch ihren Geschäftserfolg können sie nicht nur ihre wirtschaftliche, sondern vielfach auch ihre gesellschaftliche Position stärken.

 

In seinem aktuellen „Social Report“ stellt Invest in Visions, stellvertretend für unzählige andere Kreditnehmer, zwei Erfolgsgeschichten exemplarisch vor.

 

Zum einen die Geschichte einer fünfköpfigen Familie aus Kambodscha, die von einer kleinen Rente sowie dem Reisanbau lebte. Nachdem die Reisernte durch eine Überschwemmung vernichtet wurde, ließ sich die Frau beraten und erhielt einen Kredit über rund 300 US-Dollar, um den Reisanbau nochmals zu versuchen. Nach dem Verkauf ihrer ersten Ernte konnte sie den Kredit zurückzahlen und einen Teil ihres Gewinnes für neue Investitionen zurücklegen. Darüber hinaus nahm die Frau nochmals einen Kredit auf, erweiterte den Reisanbau und baute ein eigenes kleines Lebensmittelgeschäft auf. Mit dem regelmäßigen Einkommen konnte die Familie in ein größeres Haus umziehen und den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder sichern.

 

Die Früchte der Arbeit einfahren.

Ein weiteres Beispiel kommt aus Chile. Dort konnte ein Ehepaar mit Hilfe eines Mikrokredits ein Himbeerfeld kaufen. Nach einer Anlaufphase wurde die Ackerfläche vergrößert und ein erster Mitarbeiter eingestellt. Außerdem gelang es dem Paar, zusätzlich Brombeeren anzubauen und zu verkaufen. Der wirtschaftliche Erfolg ermöglichte es ihnen, für ihre Auslieferungen einen gebrauchten Lastwagen zu kaufen.

 

Die Erfolge der Mikrokredite für die Kreditnehmer wirken sich auch direkt positiv auf die Investoren aus. Denn Mikrokredite werden zwar ohne Sicherheiten an erfolgversprechende Projekte vergeben, sie sind jedoch nicht zinslos. Die Rückzahlungsquote ist generell hoch und liegt im Bereich der Mikrokredite zwischen 95 und 98 Prozent. Damit ist die Zahlungsmoral der Kreditnehmer in den Entwicklungs- und Schwellenländern entschieden höher als in den Industrienationen. Mikrokredite befördern so eine Win-Win-Situation auf beiden Seiten. Kreditnehmer profitieren von einem fairen Darlehen ohne Wucherzinsen, Kreditgeber und damit auch Investoren profitieren von Zinserträgen ohne hohe Rückzahlungsausfälle.

 

 

Die Nachfrage nach Mikrokrediten wird weiter steigen

Der größte Erfolg des Mikrofinanzsystems wäre sicher die endgültige Überwindung der Armut, wie sie von den Vereinten Nationen bereits in den Millenniumszielen sowie in den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung von den Vereinten Nationen gefordert wird. Fakt ist allerdings, dass die Weltbevölkerung besonders in Afrika südlich der Sahara weiter anwächst. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Bevölkerung von derzeit einer Milliarde Menschen bis 2100 auf rund vier Milliarden ansteigen wird. Das Bevölkerungswachstum dort sowie auch in vielen armen Region der Welt wird jedoch den Bedarf nach Mikrokrediten sicher auch zukünftig noch steigern.

 

 

Eine soziale Zukunft mitgestalten

Geld nur mit starrem Blick auf den Shareholder Value anzulegen, kommt für immer mehr Anleger nicht mehr in Frage. Viele Anleger wissen, dass sie mit ihrem Geld etwas bewirken können. Und das bedeutet nicht, dass sie auf interessante Erträge verzichten müssten. Im Gegenteil. Mit ethischen Geldanlagen – wie beispielsweise Mikrofinanz-Fonds von Invest in Visions –  ist es möglich, sein Geld sinnvoll und sicher anzulegen und dennoch gute Erträge zu erzielen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, bietet Mikrofinanz-Fonds im Rahmen des Musterdepots „Soziale Verantwortung“. Wer sich für diese gesellschaftlich sinnvolle und sozial sehr wirksame Geldanlage interessiert, hat zwei Möglichkeiten zur Auswahl.

 

Zum einen besteht die Möglichkeit, ab einer Anlagesumme von 5.000 Euro einmalig in das Musterdepot zu investieren. Die Anlage hat keine feste Laufzeit und ist damit täglich kündbar. Die Rendite pro Jahr wird mit lohnenden 2,4 Prozent pro Jahr prognostiziert.

 

Wer sich für das Monatssparen  entscheidet, legt jeden Monat 100 Euro an. Auch hier ist die Laufzeit frei wählbar. Auch Monatssparer können mit einer jährlichen Rendite von 2,4 Prozent rechnen. In beiden Fällen wird eine Mindestanlagedauer von drei Jahren empfohlen, um möglich Schwankungen ausgleichen zu können.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Fair Trade – Vielen Dank für die Blumen!

Freitag, 10. Februar 2017
Zusammenfassung: Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag an dem sich traditionell viele Paare mit Blumen beschenken. Was viele nicht wissen, die beliebten Rosen und unzählige weitere Blumenarten kommen von großen Plantagen, auf denen Menschen für geringen Lohn hart arbeiten und zudem noch schutzlos Pestiziden ausgeliefert sind. Eine echte Alternative sind fair gehandelte Blumen, wie sie mittlerweile an vielen Orten angeboten werden.

 

 

Nachhaltig Schenken – eine Herzensangelegenheit.

Blumenhändler und Gärtnereien können sich in der kommenden Woche freuen. Am Valentinstag, dem 14. Februar, werden sich wieder viele Paare mit Blumen beschenken. Die unangefochtene Nummer eins der beliebtesten Schnittblumen ist – keine Überraschung – die Rose. 45 Prozent der Deutschen entscheiden sich beim Kauf für das edle Gewächs. Chrysanthemen und Tulpen teilen sich mit jeweils abgeschlagenen 11 Prozent die Plätze zwei und drei.

 

Knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr setzt der deutsche Einzelhandel mit Schnittblumen um – das sind rund 37 Euro pro Strauß. Da die klassischen Geschenkanlässe – wie beispielsweise Geburtstag oder Hochzeitstag – über das gesamte Jahr verteilt liegen, stellt der Valentinstag einen echten Höhepunkt im Geschäftsjahr dar. Entsprechend wird der heilige Valentin, Namensgeber des Tages, auch scherzhaft als Schutzheiliger der Blumenhändler tituliert.

 

 

Ein alter Brauch setzt sich durch

De facto gilt Valentin als Schutzpatron der Verliebten. Er lebte im 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und war Bischof von Terni in Italien. Da er Liebespaare nach christlichem Ritus traute und damit das Verbot des römischen Kaisers Claudius II. ignorierte, wurde er enthauptet und bald darauf als Märtyrer verehrt. Der Valentinstag setzte sich seit dem 15. Jahrhundert besonders in England durch. Paare schickten sich an diesem Tag kleine Geschenke und Gedichte. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit nach Amerika, wo er sich gesellschaftlich fest im Jahresverlauf verankerte. Entsprechend kam die Sitte, den Valentinstag zu begehen, nach dem zweiten Weltkrieg über die USA auch nach Deutschland. Befördert durch die Werbung von Seiten des Einzelhandels, allen voran der Blumengeschäfte, hat der Valentinstag mittlerweile auch in Deutschland einen festen – wenn auch nicht extrem bedeutsamen – Platz gefunden.

 

 

Blumen sind das beliebteste Valentinsgeschenk

Blumen sind in Deutschland das beliebteste Geschenk zum Valentinstag. 77 Prozent der Schenkenden entscheiden sich dafür. Süßigkeiten nehmen den zweiten Platz ein. Ebenfalls beliebt sind Briefe und Karten, ein romantisches Abendessen oder Musik.

 

Wer Blumen verschenkt, gibt etwas Lebendiges und Vergängliches. Eine Geste, die immer wiederholt werden und damit einen festen Platz im Leben einnehmen kann. Darüber hinaus stehen Blumen auch für Freude und Natürlichkeit.

 

Die Schattenseite des Brauchs: Rund 80 Prozent der hier verkauften Blumen werden aus Ländern importiert, wo sie unter umweltzerstörenden und ausbeuterischen Bedingungen angebaut werden. Besonders betroffen sind Länder Afrikas, wo Blumen und Pflanzen auf großen Farmen angebaut werden. Um eine möglichst hohe Ernte zu erreichen werden auch hier – wie bei der konventionellen Landwirtschaft – hochgiftige Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Diese werden aus Flugzeugen über die weitläufigen Felder gespritzt, gleichgültig, ob dort gerade Pflücker arbeiten oder nicht. Arbeitsschutz spielt also eine sehr untergeordnete Rolle. Darüber hinaus sind die Löhne für die harte Arbeit auf diesen Plantagen kaum existenzsichernd.

 

Besonders perfide: Während bei uns – Gleichberechtigung hin oder her – vor allem Frauen mit Blumen beschenkt werden, arbeiten im anstrengenden Blumenanbau in den Ländern der sogenannten Dritten Welt in erster Linie Frauen.

 

 

Das schönste Blumengeschenk: Fairer Handel

Rosen aus fairem Handel machen nicht nur den Beschenkten Freude.

Auch für den Kauf von Blumen gibt es sinnvolle Alternativen. Blumen mit dem Fair Trade-Siegel stehen für ein Geschenk, dass sozial- und umweltverträglich angebaut wurde. So bringen Blumen nicht nur den Beschenkten Freude, auch die Produzenten und Landarbeiter profitieren von den verbesserten Bedingungen.

 

Fair gehandelte Blumen gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, Gartenzentren und bei ausgewählten Floristen. Positiv ist hier, dass Kunden vermehrt auf das Fair Trade-Siegel achten. Die fair gehandelten Blumen kommen derzeit aus 55 Produzentenorganisationen in Kenia, Äthiopien, Tansania, Uganda, Simbabwe, Ecuador, El Salvador, Sri Lanka und Costa Rica. Insgesamt arbeiten mehr als 48.000 Arbeitskräfte weltweit auf den Blumenfarmen. Allein 46.000 Menschen arbeiten in Afrika im arbeitsintensiven Anbau der Schnittblumen. Führende Länder sind hier Kenia und Äthiopien. Dabei spielt der Handel mit Blumen und mit Pflanzen eine wichtige wirtschaftliche Rolle in den Ländern, denn der Verkauf in alle Welt bringt Devisen. Für Kenia hat sich die Blumenindustrie zur zweitgrößten Devisenquelle entwickelt. Platz eins nimmt der Anbau von Tee ein.

 

 

Fair und bio – auch bei Blumen das perfekte Arrangement

Fair Trade-Blumen werden nach strengen sozialen und ökologischen Standards angebaut. So werden die Arbeits- und Lebensbedingungen in den Ländern nachhaltig verbessert. Gleichzeitig werden international wettbewerbsfähige Produkte hergestellt und vermarktet. Das gibt den Ländern eine wirtschaftliche Perspektive.

 

Die Arbeitskräfte auf Fair Trade-zertifizierten Blumenfarmen erhalten zum einen den gesetzlichen Mindestlohn, der im jeweiligen Land vorgeschrieben ist. Diese Festlegung ist in einigen Ländern nicht existenzsichernd. Daher gibt es zu dem die Vereinbarung, die Löhne sukzessive anzupassen. So werden langfristig sichere Arbeitsplätze geschaffen, mit denen die Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Neben der Bezahlung sind Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechte wichtige Fragen im fairen Handel. Daher müssen in Fair Trade-Betrieben Schutzkleidung gestellt und Schulungen zum Umgang mit Arbeitsmitteln durchgeführt werden. Außerdem werden feste Arbeitsverträge mit verbindlichen Regelungen zur Arbeitszeit abgeschlossen. Ebenfalls müssen für uns selbstverständliche Arbeitnehmerrechte wie Mutterschutz und Gewerkschaftsfreiheit garantiert werden.

 

 

Wermutstropfen Wasser

Fair Trade-Blumenfarmen verfügen über strenge Regelungen zum Umweltschutz. Die Initiative hat daher Konzepte für eine sparsame Bewässerung ihrer Felder und betreibt auch Kläranlagen sowie ein umfassendes Kompost- und Müllmanagement.

 

Dennoch ist die Wasserfrage ein Wermutstropfen auch im Fair Trade-Anbau. Denn die Bewässerung der Pflanzen ist generell aufwändig und kann zu Wasserknappheit führen. Positiv ist jedoch, dass durch die Vermeidung von Pestiziden Boden und Grundwasser nicht weiter belastet werden.

 

 

Ethische und soziale Investments schaffen Gewinner auf beiden Seiten

Durch den Kauf von Blumen – und natürlich auch anderen Produkten aus fairem Handel – werden die festgefahrenen Wirtschaftsprinzipien nachhaltig verändert. An die Stelle des ausbeuterischen Handels, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt, tritt ein ethisches Wirtschaften, das eine soziale Wirkung und damit Win-Win-Situationen schafft.

 

Das gilt nicht nur für die Dinge die wir kaufen, sondern auch für das Geld, das wir anlegen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter von ethischen und ökologischen Investments, zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Geld mit sozialer Verantwortung anlegen und gleichzeitig attraktive Erträge erwirtschaften können. Da bleibt genug übrig für einen fair gehandelten Blumenstrauß.

 

Informieren Sie sich hier über Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

3 gute und nachhaltige Vorsätze für das neue Jahr

Freitag, 16. Dezember 2016
Zusammenfassung: Gute Vorsätze für 2017. Viele Menschen fassen ihre persönlichen Ziele zusammen und starten mit einer mehr oder minder langen Liste in das neue Jahr. Erfolgversprechend ist es, realistisch zu bleiben und möglichst sofort mit der Umsetzung zu beginnen. Wer keine guten Vorsätze fasst, kann sich dennoch von den 3 nachhaltigen Vorschlägen inspirieren lassen.

 

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Silvester rückt näher. Und kaum ist die lange Liste der Erledigungen für das Weihnachtsfest abgehakt, werden schon wieder Listen erstellt. Diesmal mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Schließlich ist der Kalenderwechsel auch immer eine Einladung, sich neu zu besinnen und alte Gewohnheiten abzulegen.

 

Stress zu vermeiden und abzubauen sowie mehr Zeit mit der Familie zu verbringen steht mit gut 60 Prozent bereits seit mehreren Jahren auf Platz eins der guten Vorsätze. Rund 50 Prozent der Bevölkerung wollen auch für sich selbst mehr Zeit einräumen. Gute Vorsätze, die allerdings gar nicht so leicht zu realisieren sind.

 

Ebenfalls hoch im Kurs stehen die guten Vorsätze zum Thema Gesundheit. Fast 60 Prozent der Befragten haben sich vorgenommen, künftig mehr Sport zu treiben. Auf eine gesündere Ernährung wollte rund die Hälfte achten. Fast ein Drittel der Befragten wollte außerdem im kommenden Jahr sparsamer sein.

 

 

Gute Vorsätze – Erfolge motivieren

Blick nach vorne - jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Blick nach vorne – jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Ein ambitioniertes Programm, das sicher nicht komplett mit dem Neujahrsgeläut um Mitternacht direkt umgesetzt wird. Umfragen zu Folge hält nur jeder zweite seine guten Vorsätze dauerhaft durch. Gute Chancen für eine langfristige Umsetzung haben alle, die sich konkrete und vor allem realistische Ziele gesetzt haben.

 

Wer also einen guten Vorsatz fasst und erfolgreich umsetzt, kann motiviert und zufrieden durch das neue Jahr gehen. Nur sollte der Nummer-eins-Vorsatz nicht vergessen werden: Stress vermeiden. Wer mit einem Vorsatz scheitert, sollte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern lieber die Ziele überprüfen und neu formulieren.

 

Wer noch konkrete Vorsätze für das neue Jahr sucht, findet in unserer kleinen Liste der nachhaltigen Vorsätze sicher einige Anregungen mit hoher Erfolgsquote.

 

 

1. Vorsatz: Umstieg auf Ökostrom

„Wozu Atomkraft? – Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose!“ – Der alte Sponti-Spruch aus den achtziger Jahren bringt es auf den Punkt. Woher unser Strom kommt, spielt für viele Menschen im Alltag keine Rolle. Gleichzeitig wird die Energiewende von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt und die Abkehr von den klimaschädlichen fossilen Energieträgern und der unsicheren Atomenergie begrüßt.

 

2017 die private Energiewende einläuten

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, eine eventuell vorhandene Schere im Kopf zu schließen und zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln, der unabhängig von den großen Atomkonzernen ist. Ökostrom kommt aus erneuerbaren und klimafreundlichen Quellen, wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Je nach Kündigungsfrist des bisherigen Stromanbieters, sollte der Wechsel zu sauberem Strom dann spätestens im Frühling vollzogen sein.

 

Der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter ist nicht enorm aufwändig – und wenn Kündigung des alten und Abschließen des Neuvertrags erledigt sind, läuft alles in geregelten Bahnen. Ein guter Vorsatz also, der leicht umzusetzen ist, denn einmal aktiv geworden, wirkt die sinnvolle Entscheidung in den kommenden Jahren nahezu von alleine weiter.

 

 

2. Vorsatz: Fair geht vor

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Unsere Gesellschaft ist informiert wie noch nie zuvor, dennoch ist es schwierig aus der Wissensmenge die Konsequenz zu ziehen und unser Handeln entsprechend zu verändern. Vielen ist bekannt, dass beispielsweise unsere Lebensmittel unter umweltzerstörerischen Umständen produziert werden. Auch klassische Genussmittel, wie etwa Kaffee, Tee und Kakao sind für uns günstig zu kaufen, weil Menschen in den Anbauländern dafür ausgebeutet werden und ihren Lebensunterhalt kaum durch ihre schwere Arbeit bestreiten können.

 

Es ist nicht einfach mit gutem Gewissen einzukaufen, aber es ist auch nicht unmöglich. Leicht umzusetzen ist der folgende Vorsatz: Man wählt ein Produkt aus, das regelmäßig konsumiert wird und kauft ab sofort die entsprechende Fairtrade-Variante. Bei der Vielzahl der mittlerweile ausgezeichneten Artikel, findet jeder eine angenehme Möglichkeit, die Welt etwas gerechter zu machen. Orientierungshilfe beim Einkauf bietet das Fairtrade-Siegel, außerdem stammen sämtliche Artikel der Firma Gepa aus fairem Handel.

 

 

3. Vorsatz: Umstieg auf ethische Geldanlagen

Ökologisch einkaufen, auf fair-gehandelte Ware achten, das Auto einmal stehen lassen und ein umweltfreundliches Verkehrsmittel wählen. Es gibt unzählige Möglichkeiten im Alltag ethische und soziale Werte zu leben. Einige fallen leichter, andere schwerer. Kritiker monieren dabei, dass diese kleinen Schritte nicht die Welt aus den Angeln hebt und nur dem eigenen guten Gewissen dient. Darüber kann man geteilter Meinung sein, denn Konsumenten stellen durchaus eine große Marktmacht.

 

 

 

Sicher ist allerdings, dass Geld ein mächtiger Faktor ist und die Welt durchaus bewegt. Wer also seine Macht als Anleger für eine gute Sache nutzen will, sollte kritisch prüfen, bei welcher Bank er sein Geld gut aufgehoben weiß und welcher Finanzdienstleister die gleichen hohen ethischen, sozialen und ökologischen Werte teilt.

 

Der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank ist ähnlich einfach wie der Wechsel des Stromanbieters. Nachdem die neue Bank ausgewählt und ein Konto eingerichtet worden ist, läuft alles seinen gewohnten Weg. Die neue Bankverbindung muss den relevanten Stellen einmal mitgeteilt werden, Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Neu ist dann allerdings das Wissen, dass mit dem Bankguthaben keine Atomkraftwerke, fossilen Energien, Rüstungskonzerne und viele andere unethischen Unternehmen unterstützt werden. Vielmehr wird das Geld für ethische, soziale und klimafreundliche Projekte eingesetzt. Wer allerdings auf ein flächendeckendes Filialnetz und persönliche Beratung großen Wert legt, wird sich in diesem Bereich umstellen müssen.

 

Neben den täglichen Bankgeschäften, wie beispielsweise Überweisungen und Geldein- und auszahlungen, sind auch sämtliche anderen Geldgeschäfte nachhaltig und fair möglich. So bietet Grünes Geld zahlreiche, geprüfte ethisch-ökologische Geldanlagen an. Als unabhängiger Experte in Sachen nachhaltiger Geldanlagen berät das Unternehmen kompetent und sorgt dafür, dass die angelegten Gelder dort landen, wo sie sozial- und umweltverträglich eingesetzt werden. Gleichzeitig achten die erfahrenen Berater darauf, dass attraktive Erträge für die Anleger erwirtschaftet werden.

 

 

Unser guter Vorsatz für das kommende Jahr bleibt wie bisher: Grünes Geld will auch weiterhin gemeinsam mit seinen Kunden Gelder so anlegen, dass diese nicht nur den Anlegen nutzen, sondern auch sinnvollen ethische, soziale und ökologische Projekte auf der ganzen Erde voranbringen.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Mikrofinanz: Kleinkredite ermöglichen – Vermögen aufbauen

Freitag, 22. Juli 2016

Zusammenfassung: Mikrofinanzierung ermöglicht mit Kleinkrediten Menschen in armen Ländern eine Existenzgründung. Finanziert werden diese Projekte durch Mikrofinanz-Fonds - einer sicheren und sozialen Investitionsmöglichkeit. Mittlerweile existieren mehrere Fonds für Privatanleger in Deutschland.

 

 

Mikrofinanzierung hilft Menschen, sich lebst zu helfen.

Mikrofinanzierung hilft Menschen, sich lebst zu helfen.

Mit Kleinstkrediten Menschen helfen, selbstständig arbeiten und leben zu können, das ist in Kürze das Grundprinzip der Mikrofinanzierung.

 

Weithin bekannt geworden ist das Prinzip durch Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch. Er vergab in seinem Heimatland seit den siebziger Jahren Mikrokredite und gründete in den achtziger Jahren die Grameen Bank. Die Idee setzte sich durch und hatte Erfolg. Die Vereinten Nationen bescheinigen der Vergabe von Mikrokrediten eine hohe Wirksamkeit zur Bekämpfung der Armut und riefen 2005 das „Internationale Jahr der Mikrokredite“ aus. Ein Jahr später erhielt Muhammad Yunus und die Grameen Bank den Friedensnobelpreis.

 

Wer in Mikrofinanz-Fonds investiert, baut nicht nur sein eigenes Vermögen auf sondern übernimmt auch zugleich soziale Verantwortung. Denn das Geld aus diesen Fonds geht an verschiedene Mikrofinanz-Institute in den Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Diese Institute vergeben Existenzgründerkredite an Klein- und Kleinstunternehmer. Denn oftmals fehlt armen Menschen nur eine kleine Anschubfinanzierung, um selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können.

 

 

Wege aus der Armutsspirale

Mikrofinanz hat sich mittlerweile in rund 60 Entwicklungs- und Schwellenländern fest etabliert und vielen Menschen aus der Armutsspirale geholfen.

 

Denn zum einen konnten sie sich mit dem Mikrokredit die Dinge kaufen, die sie für ihre selbstständige Arbeit benötigten – sei es eine Nähmaschine, oder die Ausstattung für eine Suppenküche. Besonders profitieren Frauen von den Kleinkrediten: 97 Prozent der Kreditnehmer sind weiblich. Als Kleinstunternehmerinnen verdienen sie durch landwirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten Geld für ihre Familien.

 

Selbstverdientes Geld sichert den Unterhalt der Familie und stärkt die Rolle der Frau.

Selbstverdientes Geld sichert den Unterhalt der Familie und stärkt die Rolle der Frau.

Zum anderen tragen die Mikrofinanzierungen dazu bei, dass die Menschen sich kein Geld von einem örtlichen Geldverleiher mit überzogenen Zinsen leihen und weiter in Überschuldung und Armut abrutschen. Die herkömmlichen Banken vor Ort scheuen den Aufwand der Kleinstkreditvergabe, sehen diese als wenig lukrativ an und schließen so Menschen vom Wirtschaftsleben aus.

 

Wie sich dies konkret auf das Leben der Menschen auswirkt, hat die Asian Development Bank in einem kurzen Video dargestellt. Insbesondere Frauen profitieren stark von Mikrokrediten. Frauenrechte zu stärken ist eine der „Nebenwirkungen“ von Mikrofinanz.

 

 

 

 

Sozial und sicher zahlt sich aus

Zahlungsausfälle, wie sie die Banken in den Mikrofinanz-Ländern fürchten, sind in der Praxis eine Seltenheit. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Kreditnehmer das Geld, das auf Vertrauensbasis verliehen wurde, zurückzahlen und mit der Mikrofinanzierung eine Weg aus der Armut finden. Mit einer Rückzahlungsquote von rund 96 Prozent liegt die Zahlungsmoral höher als in den entwickelten Ländern.

 

 

Mikrofinanz-Fonds – Mehr Angebote für Privatanleger

Wer sein Geld sinnvoll und sicher anlegen will, findet in Mikrofinanz-Fonds eine interessante Möglichkeit für ein nachhaltiges Investment.

 

Mikrofinanz-Fonds sind seit 2007 als Fondskategorie in Deutschland zugelassen und unterliegen restriktiven gesetzlichen Einschränkungen. Waren sie in ihren Anfängen nur für institutionelle Investoren interessant, gibt es mittlerweile attraktive Angebote für private Anleger.

 

Der erste in Deutschland zugelassene Mikrofinanz-Fonds für Privatanleger ist Invest in Visions der seit 2011 aufgelegt wird und seit dem kein Kalenderjahr mit Wertverlust verzeichnen musste. Allerdings bewegen sich die Gesamtjahreskosten dieses Fonds auf dem Niveau eines Aktienfonds. Dennoch lagen die Kursgewinne, nach Abzug der Fondskosten durchschnittlich bei  2,5 Prozent für den Anleger.

 

Invest in Visions hat bereits rund 64.000 Mikrofinanzierungen ermöglicht, vor allem in ländlichen Regionen Asiens und Lateinamerikas, aber auch im Kaukasus und in Osteuropa. Die Fondsgesellschaft legt Wert auf die Stärkung der Rolle der Frau in diesen Gegenden und vergibt Kredite bevorzugt an Frauen. Außerdem verlangt Invest in Visions von den Mikrofinanzinstituten, Schulungen für die Kreditnehmer anzubieten, um den umweltfreundlichen Umgang mit Ressourcen und um alternative landwirtschaftliche Anbaumethoden voranzutreiben.

 

Zum Jahresende 2017 betrug das Volumen des Invest in Visions Mirkrofinanzfonds bereits über 500 Mio. Euro. Das gestiegene Volumen hat jedoch keinen Einfluss auf die Anlagepolitik. Denn die Philosophie lautet, dass aggressives Profitstreben auch in der Mikrofinanzierung Schaden anrichten kann. Invest in Visions ist auf der Suche nach profitablen Mikrofinanzinstituten mit nachhaltiger Ausrichtung –und nicht nach reiner Gewinnmaximierung.
Durch eine intensive Prüfung z.B. angemessener Zinssätze, transparenter Kreditberatung, Abdeckung ländlicher Gebiete und dem besonderen Fokus auf die Förderung von Frauen, soll die soziale Ausrichtung der Investments sichergestellt werden. Dazu unterschreiben die Mikrofinanzinstitute (MFI’s) zu diesem Zweck die „Client Protection Principles“ der SMARTKampagne und stehen zu deren Einhaltung. Dies beinhaltet die Begrenzung von Überschuldung der Mikrounternehmer und die respektvolle Behandlung der Kreditnehmer vor allem beim Forderungseinzug und dem Kreditverkauf.

 

Mittlerweile haben weitere Mikrofinanz-Fonds eine Zulassung für Deutschland erhalten, wie beispielsweise in diesem Jahr der Dual Return Fund – Vision Microfinance.

 

Dual Return Fund – Vision Microfinance ist für institutionelle Anleger bereits seit 2006 aktiv und hatte seit dem kein Kalenderjahr mit Wertverlust. Der Jahresgewinn belief sich auf durchschnittlich 2,9 Prozent. Wie bei Invest in Visions liegen allerdings auch hier die Gesamtjahreskosten im Bereich eines Aktienfonds.

 

Dual Return Fund – Vision Microfinance investiert in erster Linie in Asien und Lateinamerika sowie in der Kaukasus-Region. Bislang wurden Kleinkredite an 234.000 Menschen vergeben, knapp mehr als die Hälfte waren Frauen. Insgesamt ist das Kapital auf 258 verschiedene Mikrofinanzinstitute in 50 Ländern gestreut, die das Fondsmanagement regelmäßig überprüft. Dual Return Fund – Vision Microfinance legt dabei Wert auf qualifizierte Kreditberatung der Mikrofinanzinstitute, um Überschuldungen zu vermeiden und in Sachen Ernteausfallversicherung zu beraten. Darüber hinaus sollen soziale Projekte unterstützt und umweltschützende Projekte gefördert werden, beispielsweise Projekte aus den Bereichen Wasseraufbereitung und erneuerbare Energien.

 

 

Soziale Verantwortung zeigen – nachhaltig investieren

Die beiden Mikrofinanz-Fonds zeichnen sich durch Nachhaltigkeit, Stabilität und Sicherheit aus. Die soziale Wirkung ist hoch, die Wertentwicklung stabil und das Risiko gering. Gute Nachrichten für private Investoren, denn Geldanlagen sind schwierig geworden in Zeiten des Niedrigzinses.

 

Mikrofinanz-Fonds bieten Sicherheit und einen stetigen Wertzuwachs mit minimalen Schwankungen. Hinzu tritt, dass die Anlageklasse Mikrofinanz unabhängig ist von der Entwicklung an den Aktienmärkten und kaum korreliert mit klassischen festverzinslichen Wertpapieren.

Grünes Geld bietet beide Mikrofinanz-Fonds in seinen Musterdepots an. Möglich ist das monatliche Sparen, bei dem mit einer Rendite zwischen zwei und drei Prozent gerechnet werden kann oder die einmalige Anlage mit einer Rendite von rund zwei bis vier Prozent.

 

 

 

Soziale Verantwortung zeigen mit unseren Musterdepots

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Grünes Geld vor Ort: Forum Philanthropie

Donnerstag, 07. Juli 2016

 

Zusammenfassung: Grünes Geld besuchte die Veranstaltung Forum Philanthropie. Neue Impulse zum Social Investing aber auch neue Erkenntnisse zum F&C HVB Stiftungsfonds. Empfehlung: Diesen Fonds verkaufen.

 

Das Forum Philanthropie bot am 28. Juni 2016 in Frankfurt am Main eine außergewöhnliche Plattform zum Austausch zwischen Vertretern von Stiftungen, Vermögensverwaltern und Wissenschaftlern. Mit dabei Grünes Geld Geschäftsführerin Carmen Junker und Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker.

 

Der zwei Tage zuvor bekanntgewordene Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) warf seinen Schatten über sämtliche Gespräche des Tages.

 

Ulrich Wickert beim Forum Philanthropie (Bild: Grünes Geld)

Ulrich Wickert beim Forum Philanthropie (Bild: Grünes Geld)

Unter den Thema Social Investing oder auch Mission Investing diskutierten die Teilnehmer über die Potenziale, Möglichkeiten, Messbarkeiten und Strategien nachhaltiger Geldanlagen. Dabei stellt das Forum Philanthropie hohe Ansprüche an sich selbst: Es bietet vielfältige neue Impulse und ausgezeichnete Möglichkeiten, sich über erstklassiger Geldanlagen und nachhaltige Anlagegrundsätze auszutauschen. Im Mittelpunkt steht, über Ziele und Auswirkungen von Investments nachzudenken und mögliche Folgen abzuwägen. Ein Investieren mit dem Willen zur Wirkung (Impact Investing) bietet so weitreichende Möglichkeiten über sinnvolle Geldanlagen einen Wertewandel aktiv mitzugestalten.

 

Angeregt wurde die Diskussion im Forum Philanthropie durch die interessante Keynote von Ulrich Wickert. Der bekannte Buchautor und ehemaliger Tagesthemen-Moderator sprach über die Bedeutung von Werten und gesellschaftlicher Verantwortung. Das Thema ist für Ulrich Wickert eine Herzensangelegenheit und Leitgedanke seiner Stiftung plan international sowie seiner sehr lesenswerten Bücher, wie „Zeit zu handeln: Den Werten einen Wert geben“ oder „Redet Geld, schweigt die Welt: Was uns Werte wert sein müssen“.

 

 

Leitfragen des Social Investings

In offenen Diskussionsformaten konnten die Teilnehmer des Forums mit verschiedenen Experten die Leitfragen des „Social Investments“ diskutieren. Dabei ging es konkret um

– die Marktchancen von Social Investing und Impact Investing vor dem Hintergrund einer weltweiten Postwachstumgsphase.

– das Selbstverständnis als Berater: Ist die Philanthropie Mittel zum Zweck oder der beste Weg zur Kundenzufriedenheit?

– die Zukunftsfähigkeit der Idee “Earning to Give”.

 

 

Konkrete Handreichungen zum Thema Stiftungsfonds

Neben dem philosophischen Überbau des Social Investings bot das Forum Philanthropie auch ganz konkrete Handreichungen zum Thema Stiftungsfonds. So präsentierte Tobias Karow von der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner in seinem Vortrag einen haftungssicheren und professionellen Weg der Vermögensverwaltung mittels spezieller Stiftungsfonds. Dieser bietet sich besonders für kleinere Stiftungen bis 500.000 Euro Stiftungsvermögen an. Stiftungen können als Vorreiter des ethisch-ökologischen Investments angesehen werden. Als institutionelle Investoren verfolgen sie meist auch ethisch-ökologische Stiftungsziele und können aufgrund ihrer Professionalität alle Aspekte der Geldanlage genauer beleuchten als Privatanleger.

 

Gründe für den von Karow vorgeschlagenen Weg sind unter anderem, dass für kleinere Stiftungen

 

  1. Anleihen wegen der Stückelung schwierig sind.
  2. die Berichterstattung der Fonds am transparentesten und damit haftungssichersten ist
  3. teilweise eigene Websites für die Fonds mit ständig aktuellen Daten vorhanden sind.

 

Praktische Einblicke mit Stiftungsfondsvertretern

Heidi Foppa von Triodos bei der Präsentation ihres Fonds. (Bild: Grünes Geld)

Heidi Foppa von Triodos bei der Präsentation ihres Fonds. (Bild: Grünes Geld)

Vier Vertreter renommierter Stiftungsfonds nahmen an Gesprächskreis Stiftungsfonds teil. 

 

Teilnehmer an der Diskussion waren Vertreter renommierter Stiftungsfonds:

– Heidi Foppa, Triodos Bank

– Achim Lange, Hamburger Sparkasse

– Chris Childs, BMO Global Asset Management

– Alexander George, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA

 

Fazit der Diskussion: Eine Nachhaltigkeits-Strategie spielt bei den anwesenden Managern der Stiftungsfonds eine sehr unterschiedliche Rolle: So präsentierte Heidi Foppa von der Triodos Bank einen Stiftungsfonds mit umfassender und tiefgreifender nachhaltiger Ausrichtung. Schlusslicht dagegen bildet BMO Global Asset Management mit dem F&C HVB Stiftungsfonds, der sozial-ökologischen Kriterien annähernd keinerlei Beachtung schenkt.

 

Grünes Geld empfiehlt: F&C HVB Stiftungsfonds austauschen

Der F&C HVB Stiftungsfonds war vor einigen Jahren eine der Positionen in den von Grünes Geld entwickelten Musterdepots. Die Gesellschaft F&C hatte zu dieser Zeit ein sogenanntes Responsible-Investment-Overlay über alle Fonds – praktisch Nachhaltigkeits-Grundsätze – nach denen sich alle Fondsmanager zu richten hatten. Darüber hinaus sprach der genannte Fonds speziell Stiftungen an, also Kunden, die sozial-ökologische Kriterien schätzen.

 

In der Folge wurde der Fonds auch im Nachhaltigkeitsbereich eingesetzt. Auch Grünes Geld prüfte den Fonds, insbesondere die einzelnen Unternehmen, die der Fonds damals im Portfolio hielt. Zusammen mit überzeugenden finanziellen Ergebnissen konnte er sich dann einen Platz in den Grünes Geld Musterdepots sichern.

 

Doch vor rund zwei Jahren zeichnete sich eine Abkehr von der strengen Nachhaltigkeitsausrichtung ab. Für uns Grund genug, den Fonds schon damals nicht mehr in den Grünes Geld Musterdepots zu empfehlen.

 

Mittlerweile befinden sich sogar Titel wie Airbus (Rüstung), Total (Gas & Öl) oder Deutsche Bank (Korruption) im Fonds. Dazu kommen die Aussagen des Fondsmanagers Chris Child auf dem Forum Philanthropie, nach denen er sich „nur noch als reiner Geld-Verwalter“ sieht und keinerlei ethisch-ökologische Kriterien mehr beachtet. Das lässt uns nun noch einen Schritt weiter gehen:

 

Lesson Learned: F&C HVB Stiftungsfonds austauschen

Da weder die finanziellen Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit, noch die ethisch-ökologische Ausrichtung überzeugen, empfehlen wir allen unseren Mandanten auch bestehende Bestände des Fonds F&C HVB Stiftungsfonds gegen einen geeigneteren Fonds auszutauschen.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.