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Monatssparen – Die einfache Art der Geldanlage

Freitag, 15. September 2017
Zusammenfassung: Sparen gilt als Tugend. Aber lohnt sich Sparen noch zu Zeiten des Niedrigzinses? Die Antwort lautet „jein“, denn Sparbuch & Co. haben in der Tat ausgedient. Dafür gibt es mittlerweile vielfältige Angebote, die monatliches Sparen attraktiv machen und gleichzeitig nachhaltig wirken.

 

 

Sparen hat teilweise an Glanz verloren.

Sparen oder nicht sparen – eine schwierige Frage in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist die Motivation zur Sparsamkeit, für unvorhersehbare Situationen und das Alter vorzusorgen. Wenn Sparen allerdings bedeutet, heute zu verzichten und morgen dennoch wenig zu haben, dann muss Sparen neu gedacht werden.

 

Banken und Fondsgesellschaften bewerben seit je her regelmäßig ihre Sparangebote. Dennoch haben auch Ökonomen die vermeintliche Tugend Sparen durchaus kritisch gesehen. So erklärte der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass Sparen zu einer Rezession führen kann, denn ohne Konsum werden weite Teile der Wirtschaft lahm gelegt. Dagegen steht die Ansicht, dass gespartes Geld bei den Banken im Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt und so beispielsweise Kredite ermöglicht.

 

 

Sparen – schwierig aber erstrebenswert

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant konstatierte, dass Sparsamkeit keine Tugend sei, denn zum Sparen gehöre weder Geschicklichkeit noch Talent. Kant würde sich jedoch wundern, wenn er heute eine Sparentscheidung zu treffen hätte, denn von Einfachheit ist seit einigen Jahren kaum noch etwas zu bemerken. Wer heute Geld sparen will, muss sich genau überlegen, wie das zurückgelegte Geld in einigen Jahren an Wert gewinnt und nicht verliert.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz, Sparen ist und bleibt ein Thema, dass die Deutschen bewegt und auch weiterhin als erstrebenswert gilt. Nicht umsonst ist Deutschland wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, in dem es mit rund 90 Millionen Lebensversicherungen mehr Policen gibt, als Einwohner. Denn Sparen vermittelt Sicherheit und Unabhängigkeit.

 

Dass Sparen so extrem unattraktiv geworden ist, kratzt entsprechend am Selbstbewusstsein einer gesamten Gesellschaft. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel ging gar soweit, deutschen Sparern zu unterstellen, dass sie ihr Geld schlichtweg ohne Zins und Verstand horten. Ein harsches Urteil, angesichts der mehr als zehn Millionen staatlich geförderter Riester-Verträge, die kaum Gewinn abwerfen – jedoch nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

Was ist also zu tun? Der „Spiegel“ sieht  ein gesellschaftliches Problem, wenn immer mehr Menschen mit ihren Sparplänen scheitern und von der Altersarmut  bedroht sind. Entsprechend stehe die Politik in der Verantwortung.

 

 

Ein erfolgreicher Sparer – geht das überhaupt?

Erfolgreiches Sparen bedeutet, dass das zurückgelegte Geld nicht nur werterhaltend sondern auch wertsteigernd angelegt wird. Bedingt durch die anhaltende Niedrig- bis Nullzinsphase stehen Sparwillige jedoch vor einer neuen Herausforderung, denn mit dem einfachen Sparbuch ist es längst nicht mehr getan.

 

Sparplan statt planlos!

Auch der Vogelstrauß steckt nicht (immer) den Kopf in den Sand.

Dennoch sollten sich Sparer durch die komplexen Veränderungen im Finanzbereich nicht verunsichern lassen und den Kopf in den Sand stecken. Denn ein solider Sparplan ist auch ohne Wirtschaftsstudium möglich. Mit einem passenden und solide ausgearbeiteten Sparplan können die Einzahlungen individuell gestaltet werden, eben so, wie es das persönliche Budget und die aktuelle Lebenssituation zulässt.

 

Auch die Dauer des Sparens kann flexibel auf die individuellen Ziele angepasst werden. Soll das Sparvermögen beispielsweise für eine spätere Altersvorsorge dienen, ist eine langfristige Planung sinnvoll.

 

A und O eines soliden Sparplans ist die regelmäßige Einzahlung. Mit dem Sparguthaben werden unterschiedliche Fondsanteile erworben. Bei niedrigen Preisen im Markt werden mehr Anteile erworben, bei höheren Preisen wenige. Damit wir ein günstigerer durchschnittlicher Preis erzielt, als bei einem „Großeinkauf“.

 

 

Die goldenen Regeln des Sparens

Mit einem soliden Sparplan kann die Bildung von langfristigen Rücklagen losgehen. Dabei ist es jedoch auch wichtig darauf zu achten, dass der Plan den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Daher bei einem Sparvorhaben folgende Fragen vorab geklärt werden:

 

  • Erst Rücklagen bilden, dann Sparvermögen Aufbauen
    Wer gerade erst mit dem Sparen beginnt, sollte seine Pläne nicht unterbrechen, weil unvorhergesehene Anschaffungen gemacht werden müssen. Daher bietet sich die alte Faustregel an, drei Monats-Nettoeinkommen als Rücklage schnell verfügbar zu halten. Wenn diese Basis stimmt, kann mit dem langfristigen Sparen begonnen werden.

 

  • Wie viel Geld kann und will ich monatlich sparen?
    Sicher fällt das spätere Sparvermögen höher aus, wenn höhere Summen regelmäßig gespart wurden. Es ist jedoch auch nicht sinnvoll, sich im hier und jetzt in eine finanzielle Schieflage zu bringen.

 

  • Welche Summe soll erreicht werden?
    Ziele setzen und realistisch bleiben, lautet hier die Devise. Wie hoch das Sparvermögen in einigen Jahren ausfallen soll, ist allerdings von vielen individuellen Faktoren abhängig. Hier sollten sich Sparer ausführlich informieren, um beispielsweise Versorgungslücken zu ermitteln.

 

  • Wie lange wird gespart?
    Zeit ist ein wichtiger Faktor beim Sparen. Generell gilt hier die Faustregel, je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto niedriger können die monatlichen Beiträge ausfallen um eine bestimmte Summe zu erreichen. Hier wirkt sich der Zinseszinseffekt positiv aus.

 

 

Keine Pauschallösung in Sicht

Wer diese Fragen für sich geklärt hat, steht noch vor einer weiteren Entscheidung: Welche Faktoren sind mir beim Sparen wichtig? Steht die Sicherheit im Vordergrund der Handlung oder das solide Wachstum des Sparvermögens. Oder eine Mischung aus Beidem. Wie auch immer ein one-size-fits-all-Lösung gibt es auch hier nicht.

 

Ein Produkte, das allen passt, gibt es selten.

 

Schade? – Eigentlich nicht, denn es gibt zwar keine Einheitslösung, wohl aber eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten. Tipp: die meisten finden sich bei einer ausgewogenen Variante, unserem Musterdepot Balance wieder. Ab 5 Jahren Anlagedauer bei guter Sicherheit und interessanten Renditen im Bereich 4 bis 6 Prozent jährlich. Erfahren Sie mehr zum Musterdepot Balance.

 

 

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Die Welt befindet sich in Bewegung, sichere Prognosen für die Zukunft werden immer schwieriger. Unter diesem Eindruck wünschen sich viele Sparer eine sichere Art der Geldanlage.

 

Hier bietet das Sicherheit Monatssparen von Grünes Geld eine gute Lösung. Das Konzept ist einfach und überzeugend. Monatlich werden mindestens 100 Euro im Musterdepot angespart. Die empfohlene Mindestlaufzeit beträgt drei Jahre.

 

Das Musterdepot Sicherheit Monatssparen basiert auf rund 500 nachhaltigen Wertpapieren (Festverzinsliche und Aktien). Durch die breite Streuung über mehrere Nachhaltigkeitsfonds ist das Depot besonders sicher aufgestellt. Das macht sich bei der jährlichen Rendite bemerkbar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dieses Depot mit durchschnittlichen 4,7 Prozent Rendite rentabel entwickelt.

 

Konkret bedeutet das, dass ein Sparer aus monatlichen 300 Euro über zehn Jahre hinweg mit einem Sparvermögen von mehr als 45.000 Euro (gemäß BVI-Methode) rechnen kann. Ein Ergebnis, das sich positiv von den Zinsergebnissen aus Sparbüchern und Tagesgeldkonten abhebt. Gleichzeitig verfügt das Monatssparen Sicherheit über eine hohe soziale und ökologische Wirkung.

 

 

Im Gleichgewicht bleiben

Ausgewogenheit – fair und beruhigend.

Wer spart, setzt generell auf Sicherheit. Wie stark jedoch das Sicherheitsbedürfnis ist, hängt vom Anlegertyp ab. Für viele Sparer ist daher der Mittelweg in der Tat der Weg, der zum einen ausreichende Sicherheit und zugleich auch eine profitable Rendite verspricht.

 

Hier bietet sich das Balance Monatssparen von Grünes Geld an. Auch hier beginnt die monatliche Sparanlage bei 100 Euro. Um die avisierte Rendite zu erreichen, empfiehlt sich eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren, um den Zinseszins-Effekt optimal ausnutzen zu können. Es gibt jedoch keine vorgeschriebene Vertragslaufzeit, Sparer können jederzeit auf ihr Geld zugreifen oder über die empfohlene Laufzeit hinaus weiter sparen.

 

In den vergangenen fünf Jahren belief sich die Rendite im Musterdepot Balance Monatssparen auf durchschnittlich 7,8 Prozent. Wer also über zehn Jahre hinweg monatlich 300 Euro anlegt, kann mit einem Sparvermögen von rund 54.000 Euro rechnen.

 

Auch das Musterdepot Balance Monatssparen baut auf Nachhaltigkeit und kann eine hohe soziale und ökologische Wirkung für sich verbuchen. Das Geld wird dabei in einem Portfolio von mehr als 500 nachhaltigen Staaten und Unternehmen weltweit gestreut.

 

 

Wenn es etwas mehr sein darf …

Monatssparen ist einfach und bequem!

Monatssparen ist einfach und bequem. Wenn einmal der passende Sparplan gefunden wurde, läuft alles eigentlich wie von selbst. Dafür bleiben die Erträge aber auch hinter den Ergebnissen anderer Geldanlagen zurück? – Nicht unbedingt! Denn auch mit Monatssparen kann eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent erreicht werden.

 

Das Musterdepot Wachstum Monatssparen von Grünes Geld beispielsweise, setzt auf voll auf den Cost-Average-Effekt und nutzt diesen optimal aus, um mit einer längeren Laufzeit – empfohlen sind mindestens sieben Jahre – mögliche Schwankungen optimal auszugleichen.

 

Entsprechend verfügt das Musterdepot Wachstum Monatssparen über einen höheren Aktienanteil. Hier wirken Geduld und Erfahrung. Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile gekauft, bei hohen wenige. Selbstverständlich kommen auch hier nur nachhaltige Staaten und Unternehmen zum Zug. Für eine gleichmäßige Wertentwicklung sorgt außerdem noch eine Beimischung festverzinslicher Wertpapiere.

 

Wer sich über zehn Jahre hinweg für einen monatlichen Sparbetrag von 300 Euro entscheidet, kann mit einem Sparvermögen von rund 57.000 Euro rechnen. Eine sehr gute finanzielle Rendite und zugleich ein positiver Beitrag zur ethischen und ökologischen Entwicklung der Welt.

 

 

Sparen – der bewusste Umgang mit Ressourcen

Wer spart, geht bewusst mit seinem Geld um und versucht, auch morgen noch über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Wer so an seine Zukunft denkt, sollte auch einen Schritt weiter denken und die globale Entwicklung mit in seinen individuellen Sparplan einbeziehen. Denn Monatssparen kann nachhaltig wirken. Auch nachhaltige Fonds mehren das Sparvermögen und setzen das Geld darüber hinaus da ein, wo es eine positive soziale, ökologische oder klimaschonende Wirkung zeigt.

 

Wer also mit gutem Gewissen und guten Ergebnissen sparen will, sollte auf die Angebote von Finanzdienstleistern zurückgreifen, die Erfahrung und Expertise aufweisen können, wie beispielsweise Grünes Geld. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der ethischen und ökologischen Geldanlagen.

 

Dabei greifen die Experten von Grünes Geld zum einen auf ihre umfangreiche Kenntnisse des Marktes für nachhaltige Geldanlagen zurück, zum anderen nutzen die Berater die umfangreichen Methoden wie beispielsweise Ausschlusskriterien („Blacklist“), Positivauswahl („Whitelist“) oder den Best-in-Class-Ansatz, bei dem in die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche investiert wird.

 

Damit kann sichergestellt werden, dass Sparvermögen nicht durch Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg erwirtschaftet wird. Genauso wichtig wie die Marktkenntnis ist aber auch die Menschenkenntnis. Daher ist eine Analyse der Kundenbedürfnisse eine essentielle Voraussetzung für die passende Lösung. Finden Sie mit uns Ihre passende Lösung und machen sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

MD Sicherheit – Sparen und Anlegen für Sicherheitsbewusste

Dienstag, 10. Januar 2017

Zusammenfassung: Sichere Geldanlagen sind gefragt, aber mit Sparbüchern, Sparbriefen oder Bausparverträgen lassen sich keine attraktiven Erträge erwirtschaften. Eine Alternative bietet das regelmäßige Fondssparen oder das Anlegen einer bestimmten Summe in Fonds. Mit einem Musterdepot, das auf das individuelle Sicherheitsbedürfnis zugeschnitten ist, lassen sich auch in Zeiten des Niedrigzinses noch gute Erträge erzielen. Wer auf ein nachhaltiges Musterdepot setzt, fördert auch ethische und ökologische Projekte.

 

 

Reizthema Sicherheit

Sicher gespart – aber sicher ohne Erträge!

Das Thema Sicherheit entwickelt sich zum Reizthema unserer Gesellschaft. Datensicherheit, innere Sicherheit, öffentliche Sicherheit – viele Facetten werden kontrovers diskutiert, Konsenslösungen sind in diesem – auch emotional stark besetzten – Feld nicht leicht zu finden.

 

Sicherheit ist eines der psychischen Grundbedürfnisse des Menschen. Dieses Sicherheitsbedürfnis umfasst die politischen Verhältnisse genauso wie die individuelle wirtschaftliche Situation.

 

In unserer komplexen Gesellschaft ist es nicht leicht, auf die Geschehnisse rund um uns wirkungsvoll Einfluss zu auszuüben. Für die persönliche wirtschaftliche Sicherheit lässt sich jedoch einiges unternehmen.

 

 

 

 

Sicher Geld anlegen mit Musterdepots

Wer früher auf Nummer Sicher gehen und Geld risikofrei anlegen wollte, setzte auf bewährte Produkte, wie das Sparbuch oder auch Wertpapiere des Bundes. Mit dem aktuell anhaltenden Niedrigzins haben diese Anlageformen jedoch an Attraktivität enorm eingebüßt.

 

Obgleich seit Mitte der neunziger Jahre Aktiengeschäfte als Anlage für Jedermann propagiert wurden, folgte auf den großen Börsenhype Anfang des Jahrtausends auch rasch eine große Katerstimmung. Sicherheitsbewusste Anleger waren hier seit dem kaum noch für Investitionen zu begeistern.

 

Eine Alternative für alle, die eine sichere und solide Geldanlage mit relevanten Erträgen suchen, ist die Anlage in Fonds sowie das regelmäßige Fondssparen.

 

 

Keine Angst vor der internationalen Finanzwelt

Wer sich bislang noch nicht mit der Ausgestaltung eines Wertpapierdepots beschäftigt hat, verspürt möglicherweise schnell eine gewisse Unsicherheit gegenüber der unübersichtlichen Welt der Kapitalmärkte.

 

Tatsächlich ist Fondssparen nahezu genauso einfach wie es die regelmäßigen Einlagen auf das konventionelle Sparbuch waren. Auch einmalige Investitionen sind problemlos zu bedienen. Und mit Hilfe von Musterdepots ist auch die Zusammenstellung der Fonds kein unlösbares Problem.

 

 

Musterdepots werden gemäß der unterschiedlichen Anlegerinteressen von Finanzprofis zusammengestellt. Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage bieten die erfahrenen Finanzexperten von Grünes Geld eine Zusammenstellung unterschiedlicher risikoarmer Fonds und Wertpapiere an. Anleger können diesen Vorschlag direkt übernehmen.

 

Die Erträge sind dabei erwartungsgemäß geringer als bei anderen angebotenen Musterdepots, dafür ist die Zusammenstellung auch bewusst risikoarm gehalten. Und nicht zu vergessen: Die aktuellen Zinsen für konventionelles Sparguthaben liegt unterhalb der ein-Prozent-Marke und damit bestimmt niedriger als die Erträge eines Musterdepots.

 

 

Musterdepot Sicherheit: Individuell und nachhaltig

Schwerpunkt im Musterdepot Sicherheit Geldanlage bilden Papiere mit guten Zukunftsprognosen, Stabilität und guter Rendite. Dabei ist die richtige Mischung der Fonds von Bedeutung. Für alle Fonds gelten jedoch auch strenge Nachhaltigkeitskriterien. Das bedeutet, dass Anleger ihr Geld nicht nur sicher anlegen, sondern auch sicher sein können, dass ihr Geld nicht in Projekte und Konzerne fließt, die im Zusammenhang mit Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und weiteren unethischen Machenschaften stehen. Stattdessen wird das Geld in nachhaltige Staaten und Unternehmen angelegt und so auch ein wichtiger Beitrag für eine sichere Zukunft geleistet.

 

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage hat Grünes Geld eine beispielhafte Auswahl getroffen. Anleger, die stärker ihre eigenen Vorstellungen einbringen möchten, können das Musterdepot als Basis nehmen und dieses individuell verändern, gezielt Schwerpunkte setzen und nach ihren Bedürfnissen optimieren.

 

 

Regelmäßig sparen oder einmalig anlegen

Jetzt aus dem Winterschlaf aufwachen und den Vermögensaufbau in Angriff nehmen!

Dem Begriff Routine haftet oft ein negativer Geschmack an. Völlig zu unrecht, denn gerade Wiederholungen vermitteln Sicherheit im Leben. Schließlich ist bekannt, was man zu erwarten hat und ist vor negativen Überraschungen geschützt. Eine positive Routine ist entsprechend auch das Sicherheit Monatssparen.

 

Bereits mit einer Mindestanlage von monatlich 50 Euro ist eine Spareinlage  möglich. Wer regelmäßig einzahlt, kann so schrittweise sein Vermögen aufbauen und dabei Schrittlänge und Tempo selbst bestimmen.

 

Gemäß der Wertentwicklungsberechnung des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) können Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von 50 Euro über 10 Jahre mit einem Gesamtvermögen von 7.912 rechnen.

 

Wer lieber eine gößere Summe auf einmal anlegen möchte, kann sich ab einer Summe von 10.000 Euro am Musterdepot Sicherheit Geldanlage beteiligen. Hier können Anleger bei einer einmaligen Einzahlung von 10.000 Euro laut BVI-Methode in 10 Jahren mit 14.774 Euro rechnen.

 

Natürlich sollte Routine niemals mit Starre verwechselt werden, denn ein gewisser Grad an Flexibilität ist auch beim Vermögensaufbau von Bedeutung. Mit dieser Flexibilität können Fondssparer rechnen. Denn anders als bei anderen Kapitalanlagen können Sparer jederzeit auf ihr Geld zugreifen und bleiben so finanziell beweglich. Damit steht das Monatssparen dem überholten Sparbuch auch hier in nichts nach, denn das angelegte Geld bleibt täglich verfügbar. Auch Anleger, die sich für das Musterdepot Sicherheit Geldanlage entscheiden verfügen über diesen Vorteil. Allerdings werden durch längere Laufzeiten mögliche Schwankungen im Depot optimal abgefedert, eine Mindestlaufzeit von drei Jahren ist beim Fondssparen daher zwar nicht zwingend, jedoch empfehlenswert.

 

 

Entwicklungscheck: Das Musterdepot Sicherheit

Die Rendite des Musterdepots Sicherheit lag in den vergangenen 5 Jahren bei durchschnittlich 4,0 Prozent. Im vergangenen Jahr 2016 entwickelte sich das Depot zu Jahresanfang abwärts, ab März des vergangenen Jahres ging die Entwicklung jedoch nach oben und passierte in den Sommermonaten Juli bis September bereits die 3-Prozent-Marke.

 

Das Musterdepot besteht aus fünf nachhaltigen Investment- und Rentenfonds, in die das Geld der Anleger zu ungefähr gleichen Anteilen investiert wird. Enthalten sind beispielsweise Nachhaltigkeitsfonds von etablierten Anbietern wie Swisscanto, Candriam oder J. Safra Sarasin. Mit der breiten Streuung auf unterschiedliche Fonds, und damit verbunden auf rund 500 verschiedene Anlagen, können Schwankungen optimal ausgeglichen und Verluste weitgehend vermieden werden.

 

Die Wertpapiere im Musterportfolio sind entsprechend auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Rentenpapiere. Darüber hinaus sind Aktien, Geldmarkt – und Mischfonds enthalten.

 

 

Sicherer Start ins neue Jahr

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage und dem Sicherheit Monatssparen können sicherheitsorientiere Sparer jetzt ins neue Jahr starten und Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufbauen – und das bequem und risikoarm.

 

Durch die Investition in nachhaltige Wertpapiere leisten Sparer einen wertvollen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit und ein umweltfreundliches Wirtschaften.

 

Grünes Geld berät Sie zu Ihrem optimalen Fondssparplan.

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

FFB FondsdepotJunior – Zeitgemäßes Sparen für Kinder und Enkel

Dienstag, 27. September 2016
Zusammenfassung: Regelmäßige Geldgeschenke für Kinder sind ein beliebtes und wertiges Geschenk. Um eine gute Rendite zu erzielen, sind Fondsparpläne sinnvoll, Fondsthemen sollten ökologisch und nachhaltig sein. Mit dem kostenlosen FondsdepotJunior der FFB wird dafür ein guter Rahmen geschaffen.

 

 

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Geldgeschenke zur Geburt sind bei Freunden und Verwandten beliebt, denn die Eltern wissen meist am besten, was noch dringend benötigt wird. Und das sind nicht unbedingt Wickelkommode und Kuscheltier, sondern – in die Zukunft geblickt – eine gute Ausbildung und ein solider Start ins Leben. Großartig also, wenn Großeltern oder Paten regelmäßig eine Summe für den neuen Erdenbürger anlegen können.

 

Aber auch ohne solvente Verwandte ist Sparen für zukünftige Ereignisse sinnvoll und möglich. So entscheiden sich vielfach auch Eltern dafür, monatlich etwas für den Nachwuchs zurückzulegen, beispielsweise das Kindergeld.

 

Wer für seine eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder regelmäßig Geld sparen möchte, sieht sich allerdings in Zeiten des Niedrigzinses vor neue Fragen gestellt. Denn das ehemals sichere Sparbuch bringt nicht einmal mehr die Zinsen, um die Inflation auszugleichen und die beliebten Bundesschatzbriefe wurden Ende 2012 bereits komplett eingestellt.

 

 

Kostenfrei Geld anlegen – FondsdepotJunior

Wer also für die Zukunft der Kinder finanziell vorsorgen möchte, musst neue Wege beschreiten. Eine zeitgemäße und attraktive Anlageform bietet jetzt das kostenfreie FondsdepotJunior der FIL Fondsbank GmbH, kurz FFB. Die FFB mit Sitz in Frankfurt, hat sich auf Depot- und Kontolösungen für Anleger spezialisiert und betreut aktuell mehr als 575.000 Kundendepots mit 15,4 Milliarden Euro Vermögen.

 

Fondsanlagen bieten gegenüber den klassischen Sparangeboten höhere Renditechancen. Durch langfristiges Anlegen können mögliche Schwankungen ausgeglichen und ein Wertzuwachs durch Wiederanlegen der Erträge erzielt werden. Darüber hinaus ist der Aufwand der Pflege eines Fondsdepots vergleichsweise gering.

 

Wer bis zum 31. Dezember 2017 ein Onlinedepot abschließt, zahlt bis zur Volljährigkeit des Kindes keine Depotführungsgebühren. Das Angebot gilt ab einer Einlage von 25 Euro monatlich. Wenn zu den regelmäßigen Beträgen ab und an Extra-Einzahlungen kommen, sind diese jederzeit ab 50 Euro möglich. So können Geldgeschenke zu besonderen Anlässen ebenfalls sinnvoll angelegt werden. Es fallen als Nebenkosten ausschließlich die üblichen Ausgabenaufschläge beim Fondskauf sowie Transaktionskosten bei börsengehandelten Fonds (ETF) an.

 

Komplett kostenfrei sind neben der Depotführung auch sämtliche Transaktionen in Fonds, die ansonsten bei jedem An- und Verkauf mit zwei Euro zu Buche schlagen, sowie die Spar- und Auszahlungspläne. Sämtliche Abrechnungen werden kostenlos im Online-Postfach abgelegt. So sparen Anleger mindestens 25 Euro jährlich für die Depotführung, je nach Menge der Transaktionen auch um einiges mehr.

 

Wer Erträge wieder anlegt, profitiert beim FondsdepotJunior vom Zinseszinseffekt und kann so einen stärkeren Wertzuwachs verbuchen. Darüber hinaus bietet das FondsdepotJunior eine hohe Flexibilität, denn das Kapital ist frei verfügbar. Darüber hinaus können Sparraten jederzeit ausgesetzt werden.

 

Eine cleverer Einstieg in den eigenen Vermögensaufbau ist das FondsdepotJunior für Berufseinsteiger, die noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht haben: Sparverträge zu vermögenswirksamen Leistungen werden gleichfalls gebührenfrei geführt.

 

 

Sicherer Start ins Erwachsenenleben

Kostenfreie Depots motivieren zur sinnvollen Geldanlage.

Kostenfreie Depots motivieren zur sinnvollen Geldanlage.

Die Wünsche der Kinder ändern sich im Laufe der Jahre. Gleich bleibt, dass alles finanziert werden muss. Wer das FondsdepotJunior für ein Kind von Geburt an führt und monatlich 100 Euro in einen Fonds mit drei Prozent Ausgabeaufschlag und drei Prozent Rendite jährlich investiert, kann mit einem Geburtstagsgeschenk über 27.000 Euro zur Volljährigkeit aufwarten.

 

Das Geld kann dann vielfältig für die ganz persönlichen Lebensentwürfe des Kindes genutzt werden. Gleichgültig, ob ein Auslandsjahr oder ein Zuschuss zur Ausbildung auf dem Programm steht, eine große Reise oder die erste eigenen Wohnung finanziert werden muss oder – ein Klassiker – der Führerschein und das erste Auto ansteht. In jedem Fall ist eine extra Finanzspritze mehr als willkommen.

 

Wer an seinem 18. Geburtstag wunschlos glücklich ist oder sich bereits einige Herzenswünsche selbst erfüllt hat, kann auch darüber hinaus sein Fondsdepot behalten und den Vermögensaufbau in den kommenden Jahren fortführen. Denn auch junge Menschen interessieren sich für die Mechanismen der Finanzwelt. Laut einer Studie des Bundesverband deutscher Banken e.V. ist das Interesse an Wirtschaftsthemen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich gestiegen: Aktuell geben 34 Prozent an, ein starkes oder sehr starkes Interesse an ökonomischen Themen zu haben, 2012 hatten nur rund 20 Prozent ein überdurchschnittliches Interesse bekundet. Dies mag durchaus mit der hohen Komplexität der Finanzkrise zusammenhängen. Fakt ist jedoch auch, dass sich Kinder, die früh Informationen zu Finanzen, Sparplänen und Geldanlagen erhalten, auch als Erwachsene das Thema in ihrem Leben weiterführen.

 

 

Interessante Fonds für das Depot

Wer sich für das FFB FondsdepotJunior entscheidet, hat Zugang zu mehr als 8.000 Fonds und börsennotierten Fonds (ETFs), die von mehr als 200 Fondsgesellschaften angeboten werden. Da fällt die Entscheidung nicht leicht. Gut, wenn dann ein erfahrener Berater zur Seite steht.

 

Grünes Geld berät Sie gerne detailliert und individuell zum kostenfreien FondsdepotJunior der FFB, hilft Ihnen bei der Auswahl der verfügbaren Fonds und erstellt Ihren persönlichen Fondssparplan.

 

Als Spezialist für nachhaltige Geldanlagen verfügen wir über ein breites Angebot an ökologischen und sozialen Fonds. So legen Sie das Geld für ihre Lieben nicht nur finanziell optimal an, sondern fördern auch sinnvolle Projekte, die Umwelt, Klima und Menschen nutzen.

 

Wir bieten Geldanlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, wie beispielsweise Wasser-, Windkraft und Photovoltaik, oder auch Holzinvestments, die Aufforstungen in Süd- und Mittelamerika unterstützen. Gemeinsam finden wir die passenden Produkte.

 

Informationen anfordern

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Wo sind all die Gewinne geblieben?

Mittwoch, 14. Oktober 2015

 

 

 

Die Entwicklung der Aktienmärkte, auch der überwiegenden Zahl der grünen und ökologischen Aktienwerte, in den letzten Monaten, lässt sich plakativ mit dem Spruch “wie gewonnen so zerronnen” beschreiben. Bis in den Juni freuten sich Anleger über Kursgewinne. Doch das heiße Wetter im August brachte nicht nur das Eis, sondern auch die Aktiengewinne zum Schmelzen. Was tun, fragt sich mancher Anleger beunruhigt.

 

Plötzlich regierte die Panik an den Börsen Mitte August. Der deutsche Leitindex fiel unter die 10.000 Punkte Marke und international herrschte ebenfalls Ausverkauf-Stimmung. Der amerikanische Index Dow Jones gab am 24. August gleich zu Beginn 1.000 Punkte ab, der größte absolute Verlust seiner Geschichte. Im April jubelten die Analysten, Fachzeitschriften und Kommentatoren riefen ein neues Zeitalter der Aktienanlage aus. Kursziel des DAX wurde nicht selten mit 13.000 Punkte zum Jahresende genannt. Und so überraschend sollte sich das Blatt gewendet haben? Was war geschehen? Weshalb wollten nun so viele Investoren verkaufen und sich vom Markt zurückziehen?

 

Chinas Wirtschaft schwächelt

 

Der Auslöser für den diesjährigen Kursrückgang war China. Dort herrschte bis vor kurzem Aufbruchsstimmung an den Aktienmärkten. Viele Kleinanleger tummelten sich ähnlich wie zu Zeiten des Neuen Marktes in den 2000 er Jahren an den Aktienbörsen. Bereits Wochen vor den am 24 August morgens die chinesische Festlandbörse bereits mit starken Verlusten eröffnete, zweifelten Marktteilnehmer an den offiziellen Wachstumszahlen des Bruttoinlandsprodukts und fürchteten einen Einbruch der Wirtschaft. 

 

China_Flag

Die chinesische Notenbank sowie die Regierung hat versucht die Börsen mit Regulierungen und Interventionen zu stützen. Die überraschende Abwertung des Yuan, der chinesischen Währung, löste an den globalen Finanzmärkten Kursrückgänge aus. Die Devisenreserven Chinas sind durch diese Maßnahmen deutlich zurückgegangen.

 

 

                                                                                                                                                                                        BIP Jahreswachstumsrate China (in %)
                                                                                                                                                                                        Stand: 2. Quartal 2015
                                                                                                                                                                                        Quelle: Bloomberg; DAB

 

Sicherlich hat die abnehmende Stärke der chinesischen Wirtschaft Auswirkungen auf die globale Konjunktur. Insbesondere exportorientierte Länder wie Deutschland werden einen rückläufige Wachstumstendenz spüren können. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit hat die Wachstumsprognosen um 0,7%  auf 3,1% gesenkt.

 

Drohende Zinswende

 

Die Frage wann die US-Notenbank die Zinsen erhöhen wird, sorgte für Spannungen in den letzten Monaten. Börsianer tippten auf eine Zinsanhebung Mitte September. Die US-Wirtschaft wächst moderat und der Zielbereich der Notenbank bezüglich Arbeitslosenquote wurde mit 5,1% genau getroffen. Aufgrund der nun von China ausgegangenen unsichereren Aussichten für die weltweite Konjunktur verschob die FED-Chefin den ersten Zinsschritt. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir dürfen also gespannt sein, wann in den nächsten Monaten eine Zinserhöhung kommt oder ob sie gänzlich ausfallen wird. 

 

Rettungsanker EZB

 

In Europa ist eine Zinswende noch weit entfernt. Die europäische Schuldenkrise wurde zwar aufgrund der Flüchtlingsproblematik aus den Medien verdrängt, sie ist jedoch nicht gelöst. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfolgt den Kurs die Märkte mit Liquidität zu schwemmen. Das laufende riesige Anleihen-Kaufprogramm soll gegebenenfalls noch ausgeweitet und zeitlich gestreckt werden. Bis September sollen nach jetzigem Stand Anleihen im Wert von 60 Milliarden Euro gekauft werden. Der gewünschte Inflationsschub blieb bisher jedoch aus und auch die Konjunktur entwickelt sich schleppend wie zuvor. Der Konjunkturausblick ist verhalten und unter anderem durch das VW Debakel getrübt.

 

Hoffnungsschimmer Statistik

 

Viele Anleger sind vorsichtig geworden, denn das freundliche Bild zu Jahresanfang hat sich verdüstert. Statistisch gesehen sind die Monate November bis Mai, Zeiträume mit deutlich positiven Anlageergebnisse an den Aktienmärkten. Für steigende Kurse spricht auch, dass die Notenbanken nach wie vor eine lockere Geldpolitik verfolgen und die Märkte mit Liquidität fluten. Die jüngsten Inflationszahlen die eine null Preissteigerung zum Vorjahr ausweisen, wird dazu führen, dass es auf absehbare Zeit nicht zu einer restriktiveren Geldpolitik kommen wird. Es ist zu erwarten, dass dieses Geld in den nächsten Wochen und Monaten auch den Weg Richtung Aktien finden wird. Ein vorsichtiger Einstieg nach dem Sommerschlussverkauf ist für Anleger gut möglich. Eindeutig sind die Signale jedoch aktuell noch nicht und es empfiehlt sich sukzessive über mehrere Zeitpunkte einzusteigen. Themenspezifische Investitionen erscheinen nach den Kursrückgängen ebenfalls wieder attraktiv und erste Positionen dürfen den Weg ins Anlageportfolio finden.

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Wie rechnet sich monatliches Ansparen?

Sonntag, 02. August 2015

Bereits Jugendliche und junge Erwachsene bekommen immer wieder nahegelegt, etwas monatlich auf die Seite zu legen. Eltern sparen monatlich für die eigene oder die  Zukunft der Kinder. Immer wieder taucht die Frage auf, welches denn die rentabelste Form der monatlichen Ansparung ist, denn schließlich ist es der erste Schritt zu einem kleinen oder größerem Vermögen.  Entscheidend für den Anlageerfolg und die Leistung am Ende der Ansparzeit ist die richtige Wahl der Anlageform. Möglichkeiten gibt es Zahlreiche. Die häufigsten sind: Bausparverträge, Bonussparverträge von Banken und Sparkassen oder Investmentfonds.

 

Von den genannten Varianten unabhängig sind die Anlagen für die Altersvorsorge zu sehen, denn dafür gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Darüber haben wir in anderen Blogbeiträgen bereits informiert.

 

Ein Anlass für die Gegenüberstellung der einzelnen Anlageformen ist die Veröffentlichung des Deutschen Fondsverbandes BVI – Bundesverband  Investment und Asset Management e.V . Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Statistiken zur Wertentwicklung einzelner Fonds und der unterschiedlichen Fondskategorien. Natürlich stets in der Retrospektive, denn erst im Rückblick kann man die tatsächliche Entwicklung einer Anlage in offene Investmentfonds quantifizieren.

 

 

 

Aktueller Anlass

 

Ein zweiter Anlass ist jedoch ganz berufspraktischer Natur. In einem aktuellen Beratungsgespräch fragte mich eine Familie, die auf Empfehlung Ihrer Hausbank für die Kinder (3 und 6 Jahre) zwei Bausparverträge abgeschlossen hatten, ob dies sinnvoll sei. Sie baten mich um eine Einschätzung, ob sich die Ansparung der Verträge mit 50 € monatlich lohnen würde, denn schließlich gäbe es spezielle Boni für Kinder. Eine persönliche Meinung dazu hatte ich bereits im Vorfeld, doch wollte ich es mit harten Zahlen, Berechnungen und Fakten darlegen, denn nur so kann eine Anlageform abschließend beurteilt werden.

 

Für den Sparer stellt sich in der aktuellen Niedrigzinsphase die besondere Situation, dass er bei Garantiezinsen nicht einmal mehr ein Prozent im Jahr auf seine Anlagen erwarten kann. Wenn dann noch Kontoführungsgebühren hinzukommen, beträgt das Guthaben am Ende der Sparzeit teilweise sogar weniger als die Einzahlungssumme. Dass sich monatliches Sparen mit der richtigen Anlageform lohnen kann, belegt die aktuelle Auflistung des BVI mit realen Vergangenheitsentwicklungen.

 

 

Infografik gibt Überblick

 

Eine Gegenüberstellung der einzelnen Sparformen zeigt die Unterschiede bei den Endguthaben sehr deutlich. Bei diesen enormen Differenzen fällt die Entscheidung leicht, welche Vertragsform in der jetzigen Zeit angebracht ist.

 

 

 Vergleich der Sparplanmöglichkeiten

 

 

Sicherheit statt Garantie mit Aktienfonds

 

Wer 10 Jahre lang 100 € in Aktienfonds mit weltweiter Streuung gespart hat, konnte sich zum Stichtag 30. Juni 2015 über eine jährliche Wertentwicklung von 7,4 Prozent oder über ein Ergebnis von 17.572 € freuen. Bei 15 Jahren Spardauer waren es schon 28.299€. Das häufiger gehörte Argument, dass noch einiges an Kosten weggehen würde, wurde in der Berechnung berücksichtigt. Alle Kosten inklusive des bei Kauf fälligen Ausgabeaufschlag wurden in der Berechnung der Wertentwicklung abgezogen.  Sparer die deutschen Aktiengesellschaften treu geblieben waren, konnten sich sogar über eine Rendite über die letzten 10 Jahre von 8,3 Prozent pro Jahr freuen.

 

Vergangenheitsentwicklungen sind zwar keine Garantie für die Zukunft, doch wenn ähnliche Entwicklungen in einer Regelmäßigkeit in der Vergangenheit auftreten, liegt die Vermutung nahe, dass eine künftige Entwicklung in der Zukunft möglich ist. Möglicherweise beträgt die Rendite dann ein oder zwei Prozent mehr oder weniger, doch die Richtung ist ähnlich. In Punkto Sicherheit kann die Aktienfondsanlage ebenfalls überzeugen, denn ein Totalverlust ist ausgeschlossen. Denn das würde bedeuten, dass eine Vielzahl von Unternehmen nicht mehr existieren würde oder ausfallen müsste. Das Motto lautet also Sicherheit statt Garantie.

 

 Sparplanergebnisse BVI

 

 

Prämiensparer ungenügend

 

Zwar können Prämiensparverträge von Banken und Sparkassen mit Garantien punkten, doch  die Rendite ist nicht ausreichend um die Anlageformen tatsächlich attraktiv erscheinen zu lassen. Als Beispiel haben wir einen üblichen Sparvertrag einer deutschen Sparkasse hergenommen. Im Grunde ist der Sparvertrag ein ganz normales Sparkonto mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Man wählt jedoch eine fixe monatliche Sparleistung von mindestens 20€. Erhöht werden können die Sparraten nicht, Reduzierungen sind möglich bis zur Mindestrate. Während der Laufzeit erhält man Zinsen, die flexibel angepasst werden können. Derzeit werden 0,15% p.a. gezahlt. Das besondere ist jedoch die Prämie, denn die Sparkasse zahlt zusätzlich zum Zins am Ende des Sparjahres, allerdings erst nach dem dritten Jahr eine verzinsliche Prämie auf den im Jahr geleisteten Sparbetrag. Bei 100€ monatlichem Sparbetrag beläuft sich die Prämie nach Ablauf des vierten Sparjahres  auf 12 Euro, im fünfzehnten Jahr das mit 25 Prozent Bonus werbewirksam herausragend dargestellt wird, auf 300€. Was sich auf den ersten Blick vielleicht viel anhört, wirkt bei näherer Betrachtung schon nicht mehr ganz so attraktiv.

 

Die tatsächliche Verzinsung des Vertrages incl. gewährter Boni beträgt 1,19 Prozent pro Jahr. Die Mehrzahl der Sparer rechnet sich vor Abschluss eines Sparvertrages nicht die Effektive Verzinsung aus denn zu deutlich werden Boni in den Werbeunterlagen dargestellt. Und die Bonussätze von bis zu 50% erscheinen verlockend.

 

Bausparvertrag größter Verlustbringer

 

Mit Bonus werben auch die Bausparkassen, vom Junior Bonus über Rendite Bonus zum Treue Bonus. Dies verdeckt die unattraktive Verzinsung und Wertentwicklung der Bauspartarife. Bausparen mag für Finanzierungen oder Menschen mit dem Wunsch in absehbarer Zeit ein Bauvorhaben zu starten sinnvoll sein. Für die Ansparung für Kinder und Enkelkinder ist es trotz Junior Bonus ungenügend. Die Verzinsung beläuft sich gegenwärtig nicht einmal auf ein Prozent, es fällt eine Abschlussgebühr an und es werden Kontoführungskosten verrechnet. Insbesondere für sehr junge Kinder, da sie eine lange Sparzeit vor sich haben, wirkt sich diese Form des monatlichen Sparens sehr nachteilig aus.

 

In unserer Modellrechnung haben wir einen Tarif zu Grunde gelegt, der insbesondere für Kinder und Enkelkinder empfohlen wird. Erstaunlich ist, dass bei einer Verzinsung von 0,25 Prozent p.a. nach 15 Jahren weniger Endguthaben vorhanden ist als eingezahlt wurde. Dies kann auch der Juniorbonus der gewährt wird, wenn der Abschluss im Alter von  0-15 Jahren erfolgte und nach mindestens 7 und höchstens 15 Jahren die Mindestansparung und die Bewertungszahl von 208 erreicht werde, nicht auffangen. Dieser Bonus ist in seiner Höhe abhängig von der Bausparsumme und beläuft sich beispielsweise auf  100 Euro Juniorbonus für Bausparsumme ab 10.000 Euro, 200 Euro ab 20.000 Euro und 300 Euro ab 30.000 Euro. Das Ergebnis nach 15 Jahren Sparzeit ist ein Verlust von 285 €.

 

Um tatsächlich Vermögen zu bilden und nicht zu vernichten mit den monatlichen Sparmöglichkeiten ist es also dringend notwendig auf die richtige Anlageform zu setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Warum die Menschen denken dass Grünes Geld Musterdepots eine gute Idee sind

Dienstag, 10. Februar 2015

Diese Bilanz kann sich sehen lassen! Alle nachhaltigen Musterdepots haben 2014 an Wert gewonnen – ausnahmslos. Der Spitzenreiter Holz legte sogar um 13,7 Prozent zu.  Damit knüpfen die Musterdepots an die positiven Entwicklungen an die letzten Jahre an.

 

Um auch 2015 wieder ertragsstarke und ethisch-ökologisch korrekte Musterdepots zu bieten hat die Grünes Geld GmbH die beinhalteten Anlagefonds leicht modifiziert und darüber hinaus auf vielfachen Wunsch noch zwei weitere Musterdepots aufgenommen.

Erstmalig sind 2015 sind die Modelle “Geld grün parken”  und “Vermögensaufbau Premium” hinzugekommen.

Während “Premium” sich für höhere Anlagesummen ab 30.000€ Einmalanlage und einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont eignet, dient wie der Name schon sagt “grün parken” eher der kurzfristigen Anlage von 1-3 Jahren.

 

Auch wenn Vergangenheitsentwicklungen keine Rückschlüsse auf die Zukunft erlauben, lohnt sich doch ein Blick zurück auf die Ergebnisse der Musterdepots im Jahr 2014.

Nicht nur von der Universität Kassel wurde bewiesen, dass sich ethisch-ökologische Anlage auch finanziell rechnet, sondern auch die Musterdepots zeigen dies auf.

Bezüglich der Anlagekriterien wenden sie sowohl Ausschlusskriterien als auch Positivkriterien an, die einzelnen beinhalteten Anlagefonds agieren nach unterschiedlichen Ansätzen. Alle Fonds werden auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien geprüft,

so dass sich die Anleger sicher sein können, keine Rüstungsunternehmen, Prostitutionsbetriebe, Atomkonzerne usw. zu finanzieren.

 

Der erfolgreichste Einzelthemenfonds findet sich im Musterdepot Sonne. So legte der RobecoSAM Smart Energy Fund auf 12 Monate 12,39% zu. Damit hat er alle Fonds  der Kategorie Erneuerbare-Energien-Aktienfonds übertroffen. Mit 30% Gewichtung trägt er als

Schwergewicht zu dem positiven Ergebnis es Musterdepot Sonne von 8,19 Prozent bei. Seit 2004 setzt das Fondsmanagement auf den Bereich erneuerbare Energien, Energieübertragung und Energiespeicherung, Energieeffizienz und Erdgas. Der Bereich

Kernenergie ist tabu.

 

2014 Wertentwicklung

Stämmige Rendite

 

Überaus erfreulich schnitt das Musterdepot Holz ab. Der beinhaltete Fonds Pictet Funds Timber legt mindestens zwei Drittel des Fondsvermögens in Aktien oder ähnlichen Titeln von Unternehmen, die im Bereich des Mehrwerts des Holzes tätig sind, und zwar von

der Finanzierung, der Anpflanzung und der Verwaltung der Wälder und der bewaldeten Gegenden bis hin zur Verarbeitung, der Herstellung und Verteilung von Holz und anderen Dienstleistungen und Produkte in Zusammenhang mit Holz. Nachdem im Vorjahr

11,11 Prozent Zuwachs erzielt wurden, konnte das Ergebnis um 2,6 Prozent verbessert werden auf 13,71 Prozent Wertentwicklung nach jährlichen Fondskosten.

 

Sprudelnde Rendite

 

Das Musterdepot Wasser schneidet mit 12,23 Prozent Zuwachs am zweitbesten ab. Das Musterdepot wurde nach Ethikkriterien für das Jahr 2015 leicht modifiziert und ein Fonds ersetzt. Die Fonds investieren weltweit mindestens 80% ihrer

Nettovermögen in Beteiligungspapiere von Unternehmen, die Technologien, Produkte oder Dienstleistungen mit Bezug zur Wertschöpfungskette des Wassers anbieten. Anvisiert werden insbesondere Unternehmen aus dem Bereich der

Wasserversorgung, Wassertechnologien,  Wasseraufbereitung, Wasserleistungen, Wasserreinigung und Wasserrecycling.

 

Rendite Sicherheit und Balance

 

Über eine Durchschnittsrendite in den letzten 5 Jahren von 7,6 Prozent p.a. verfügt das Musterdepot Balance. Im Jahr 2014 wächst es um 8,26 Prozent und erfreut so die Mehrzahl der Investoren. Ist es doch das beliebteste Musterdepot der Vermögensaufbau Reihe.

Gerne wird es als Basis Investment genommen um es mit Themenfonds Holz, Wasser oder Klima anzureichern. Spitzenreiter unter den Einzelfonds war ein Nachhaltigkeitsfonds aus dem Hause F&C mit einer Jahreswertentwicklung in 2014 von 14,10 Prozent. Die

Gewichtung von etwa 50 Prozent festverzinslichen Wertpapierfonds sorgt für Ausgewogenheit. In den Musterdepots Vermögensaufbau finden für Anleger mit etwas mehr Sicherheitsbedürfnis als auch risikobereitere Anleger ein zu Hause. Überzeugend ist die

Wertentwicklung im Sicherheitsdepot mit 5,4% jährlicher Durchschnittsrendite nach jährlichen Fondskosten in den letzten 5 Jahren. Mit nur wenig Abstand erzielte das Musterdepot Sicherheit einen Zuwachs von 8,17 Prozent, während Vermögensaufbau Wachstum

9,24 Prozent Zuwachs erzielte.

 

Sozial Verantwortliche Rendite

 

Anleger im Musterdepot Soziale Verantwortung erzielten unter extrem geringer Volatilität einen Zuwachs von 3,64 Prozent. Mit Hilfe der Anlegergelder werden über den Mikrofinanzfonds Kleinstunternehmern in armen Gegenden der Welt Darlehen gegeben, die

eine wirtschaftliche Existenz damit aufbauen, absichern und ausbauen können. Investoren in Deutschland erhielten dafür in 2014 eine Rendite von 3,64%. Sozial verantwortliches Investieren als Mittel zur Armutsbekämpfung und Förderung von Frauen und Bildung

zahlt sich für vom Niedrigzins geplagte Sparer aus, wenn sie diese Alternative wählen.

 

 

Ausblick auf 2015

 

Die Musterdepots sollen sich nicht auf den Erfolgen des vergangenen Jahres ausruhen, daher haben wir uns überlegt, was wir tun können, damit unsere Mandanten eine noch bessere Wertentwicklung und vor allem Risikoreduzierung  erreichen können.

Das Servicekonzept Eva ist ein gelungene Ergänzung.

 

E wie Erträge maximieren

V wie Verluste minimieren

A wie Automatisch informiert bleiben

 

Damit wurden die Möglichkeit erneut verbessert,  ethisch korrekt und rentabel Geld anzulegen oder anzusparen. Damit auch in Zukunft die Menschen denken, dass die Grünes Geld Musterdepots eine gute Idee sind.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Sparplan: die 7 wichtigsten Fragen und Antworten

Donnerstag, 25. September 2014

 

Sparpläne sind ideal um sich allmählich ein kleines Vermögen anzusparen. Doch stimmt das wirklich? Was muss ich beachten? Wie sicher sind sie? Und was ist ein Sparplan eigentlich? Die wichtigsten Fragen dazu haben wir hier zusammen gestellt.

 


 

 

sparplan-entwicklung-realer-mandant

Blick in ein reales Mandanten-Depot von Grünes Geld: Die schwarze Linie zeigt das investierte Geld. Bei einem Sparplan ergibt das ein Treppen-Diagramm, da jeden Monat ein kleiner Beitrag hinzu kommt. Der Gesamtwert ist “nach allen Kosten” (Bild: Grünes Geld GmbH).

 

Frage 1: Ein Sparplan – was ist das eigentlich genau?

Wer monatlich 25, 100 oder auch 500 Euro zur Seite legen will, kann einen Sparplan abschließen. Das geht auf Banken, doch dort sind die Zinsen derzeit unattraktiv. Häufig wird ein Sparplan mit Fonds gewählt, das verspricht eine wesentlich bessere Wertentwicklung. Diese Fonds können in einem Fondsdepot verwahrt werden und unterliegen dann der Abgeltungssteuer. Oder Sie werden im Rahmen einer Rentenversicherung bespart, dann sind die Kosten etwas höher – aber die Gesamtrendite “nach Steuern” meist besser (es greift dann die Ertragsanteilsbesteuerung).

Frage 2: Macht ein Sparplan Sinn?

Der größte Vorteil des Sparplans ist, dass sich der Sparer selbst überlistet. Er muss nichts mühsam zur Seite legen und dann irgendwann einmal anlegen. Er ist nicht auf zufällig vorkommende Geldsummen angewiesen. Er spart regelmäßig ganz bequem etwas an.

Bei Sparplänen die das Geld letztlich an schwankenden Börsen anlegen vermeidet der Sparer außerdem einen unglücklichen Zeitpunkt beim Einstieg erwischt zu haben. Denn er steigt ja jeden Monat neu ein – letztlich über Dutzende, Hunderte von Einstiegszeitpunkten.

Frage 3: Bringt der Sparplan überhaupt was?

Wer ein paar Jahre Zeit hat, der kann mit einem sinnvollen Sparplan praktisch nur Gewinn machen. Allerdings hängt die Höhe des Gewinns von 3 Faktoren ab: Sparbeitrag, Kursgewinn und Anspardauer. Für alle drei gilt, je höher / länger umso besser. Der wichtigste Faktor ist dabei die Anspardauer – sie geht am stärksten in die Ergebnisse ein (siehe auch Beitrag Altersarmut vermeiden: Die 3 Geheimnisse). Lieber einen kleineren Beitrag längere Zeit sparen als umgekehrt. Eine Indikation über den Wertverlauf können Sie oben im Diagramm eines realen Depots bei Grünes Geld sehen.

Frage 4: Gibt es irgendwelche Garantien?

Es kommt darauf an. Sparpläne in Fonds haben als Indikator die Vergangenheit der letzten 200 Jahre – wenn sich die Zukunft in etwa so verhält wie die Vergangenheit, wird ein gutes Ergebnis erzielt. Bei Fonds in Rentenversicherungen kann man Garantien dazu wählen: zum Beispiel die Beitragsgarantie, das heißt dass die Gesellschaft zu Beginn der Rente zumindest die eingezahlten Beiträge garantiert. Bei klassischen Rentenversicherungen ist ohnehin der Garantiezins vorhanden (bis 31.12.14: 1,75%, ab 1.1.2015: 1,25%), zu dem noch Überschüsse hinzu kommen. Aber Vorsicht: Garantien kosten Geld (Rendite) und sollten deshalb nur vor sehr vorsichtigen Menschen gewählt werden.

Frage 5: Was mache ich wenn die Kurse fallen?

Am besten freuen: denn niedrige Kurse bedeuten, dass für den konstanten Sparbeitrag (zum Beispiel 200 Euro monatlich) viel mehr Anteile am Fonds gekauft werden. Wer zum Beispiel in der Krise 2008/2009 Anteile kaufte, kann sich heute meist über eine Verdopplung des Anteilspreises freuen. Wichtig ist nur: beim späteren Verkauf sollten die Kurse wieder gestiegen sein. Davon kann man bei den weltweiten anlegenden Fonds ausgehen.

Frage 6: Lieber Sparplan oder Einmalanlage?

 

Die Frage stellt sich natürlich nur für Menschen, die einen bestimmten, größeren Geldbetrag gerade zur Verfügung haben. Wer ohnehin keinen einmaligen Geldbetrag im Moment hat, der kann ohnehin nur einen Sparplan wählen. Aber für die anderen ist es natürlich eine Überlegung, ob sie das Geld auf einmal einzahlen oder lieber gestückelt über zum Beispiel 12 Monate. Bei der Einmalanlage hängt viel vom Einstiegszeitpunkt ab. Ist dieser gerade sehr günstig, dann ist die Einmalanlage besser. Ist dieser aber gerade schlecht, also die Kurse hoch, dann wäre der Sparplan besser. Der Sparplan nimmt letztlich das Einstiegs-Zeitpunkt-Risiko heraus und ist deshalb die sicherere Methode.

Frage 7: Sollten die Anlageziele in die der Sparplan investiert lieber stark schwanken oder besser konstant sein?

Für Sparpläne gilt eindeutig: Je mehr die zu kaufenden Anteilspreise schwanken, umso besser. Denn bei starken Schwankungen kommt der Vorteil des Sparplans voll zum Tragen: Man kauft bei niedrigen Preisen (Kursen) viel ein, bei hohen Preisen (Kursen) kauft man automatisch weniger ein. Dieser Effekt (Fachsprache: Cost-Averaging) kann leicht bis zu 5% mehr Kapital am Ende ausmachen. Deshalb bei Sparplänen tendenziell stärker schwankende Wertpapier wählen.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.