Archiv für die Kategorie ‘Umwelt Banken’

Die Waffen meiner Bank

Montag, 11. April 2016
Zusammenfassung: Die Studie Die Waffen meiner Bank zeigt die umstrittenen Finanzierungs-Praktiken von Banken auf. Ohne mit dem Finger zu zeigen, liefert Sie gute Entscheidungshilfen für ethisch orientierte Geldanleger.
 

Die Studie „Die Waffen meiner Bank“, herausgegeben von Facing Finance und urgewalt, liefert Ihnen die Grundlagen für Ihre Entscheidung, ob Sie Ihr Geld bei einer Umweltbank anlegen sollen, die keine Waffengeschäfte finanziert.
 

die-waffen-meiner-bank-gewehrschussAktuell wird um die Frage in der politischen Diskussion heftig und kontrovers gestritten, ob Waffengeschäfte grundsätzlich erlaubt sein sollen und wie Lieferungen in die Krisenherde dieser Welt zu beurteilen sind. Auch die Politsatire „Die Anstalt“ hat sich mit diesem Thema befasst (ZDF, 5. April 2016 ). Die Studie „Die Waffen meiner Bank“ ergänzt und versachlicht diese Auseinandersetzung, indem sie sich mit der Aufbereitung von Fakten den unterschiedlichen Verknüpfungen von Rüstungsindustrie und Bankenwelt widmet. Sie fokussiert zwar die entscheidenden Problemstellungen, vermeidet aber jede Art von Belehrung oder Indoktrination. Dadurch ist sie für Sie eine wohltuende Entscheidungshilfe, ob Sie grünes Banking bei einer Ökobank betreiben oder bei einer anderen Bank Waffengeschäfte fördern wollen. Wie auch immer Sie sich nach der Lektüre entscheiden, Sie haben Ihren Entschluss bewusst getroffen.
 

Die Herausgeber – Förderer des grünen Bankings

 

 

Facing Finance e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen und verantwortungsbewussten Einsatz von Kapital in ökologische und soziale Projekte zu fördern. International anerkannte Standards der Menschenrechte, der Arbeitswelt und der Umwelt sollen eingehalten werden. Deshalb spricht Facing Finance die Bankkunden aller Größenordnungen an, bei ihren Einlagen auf die Einhaltung sozialer, ökologischer und ethischer Kriterien zu dringen. Der Verein ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler NGO(Nichtregierungsorganisationen)-Netzwerke. Spenden sind willkommen.

urgewalt e. V. sucht den direkten Einfluss auf Industrie und Banken, um für Mensch und Umwelt schädliche Aktivitäten zu unterbinden. Der Geldgeber trägt die Verantwortung; deshalb ist er zur Rechenschaft zu ziehen. Mit sorgfältiger Recherche, mutigem Einsatz und unkonventionellen Überlegungen wurde so manche Finanzierung von schädlichen Großvorhaben unterbunden. Dazu werden Kampagnen aufgelegt, damit sich die Verbraucher und Bürger auf ihre Macht als Konsumenten besinnen. Spenden sind willkommen.

 

Bestandsaufnahme für grünes Banking

 

Zu Beginn weist die Studie auf die durch repräsentative Umfragen bestätigte Tatsache hin, dass die Verkaufsorganisationen der Großbanken, Sparkassen und Volksbanken sehr genau wissen, dass zwei Drittel ihrer Kunden Rüstungsgeschäfte ablehnen. Ein Teil davon würde zu einer Ökobank wechseln, wenn er wüsste, dass sein Kreditinstitut Waffenexporte finanziere. Deshalb sind die Banken an aufgeklärten Kunden nicht interessiert, zumal diese Geschäfte hoch lukrativ sind. Ihr Volumen betrug 2014 immerhin 143 Billionen US-Dollar. Laut Veröffentlichungen des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitutes (SIPRI) lagen die Rüstungsverkäufe 2011 – 2015 um 14 % über denen des vorherigen Zeitraumes von fünf Jahren. 4,7 % entfallen davon auf Deutschland, das von China (5,9 %) vom vierten auf den fünften Platz verdrängt wurde. An der Spitze stehen die USA (33 %) und Russland (25 %).

 
 
 

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Maßnahmen des grünen Bankings

 

Eine grüne Bank einmal anders

Eine grüne Bank einmal anders

Wenn Sie nicht in die Rüstungsindustrie investieren oder ohne Ihr Wissen Anteilseigner eines Waffenlieferanten werden wollen, zeigen Ihnen die dargestellten Geldflüsse den richtigen Weg. Ein Institut ist dann eine wirkliche Umweltbank, wenn für alle Geldanlagen wie vergebene oder gekaufte Anleihen, direkt oder über andere Banken emittierten Gelder das Erreichen der Rüstungsindustrie ausgeschlossen ist. Dasselbe gilt für Fonds und Versicherungen. Banken geben sich gern den Anschein, eine Ökobank zu sein, indem sie sich auf die Gesamtkreditvergabe zurückziehen. Wenn ein Konzern eine Rüstungssparte hat, soll das gesamte Unternehmen der Kreditnehmer sein. Ob Geld bei der Abteilung Waffen ankomme, sei Sache des Kunden und nicht die der Bank. Aber das Prädikat Ökobank kann nur beanspruchen, wer jeglichen Geldstrom in die Rüstungsindustrie ausschließt.
 

Freunde des grünen Bankings

 

Umweltbanken sind die Freunde der nachhaltigen ökologischen Kapitalanlage. Sie schließen aus, dass Ihr Geld bei der Rüstungsindustrie ankommt. Deshalb setzt sich die Studie im Einzelnen mit vielen Kreditinstituten auseinander und beschreibt, ob und welche Beziehungen zu Waffengeschäften bestehen. Sie kommt so zu folgenden Ergebnissen: Die Kirchenbanken sind Ökobanken; denn sie vergeben keine Kredite an die Rüstungsindustrie. Ob Sparkassen oder Genossenschaftsbanken möglicherweise Umweltbanken sind, erschließt sich nur aus der Prüfung des Einzelfalles. Normale Geschäftsbanken sind jedenfalls nie Ökobanken.

 

Feinde des grünen Bankings

 

Ein eigenes Kapitel ist den weltweit großen Playern der Rüstungsindustrie unter Beteiligung der deutschen Unternehmen gewidmet. Es liefert die sachliche Grundlage, damit Sie sich Ihr Bild von den Waffengeschäften machen können.

 

Fazit

 

Die Studie verleiht Ihnen den Anstoß, Ihr grünes Banking gegen Waffengeschäfte zu entwickeln, sofern Sie nach der Lektüre diesen Weg gehen wollen. Sie will überzeugen, nicht überreden. Zur Auswahl der richtigen Umweltbank helfen dann die Darstellungen der Banken.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Neues Projekt im Blockheizkraftwerke Deutschland 3 eingebunden

Montag, 23. November 2015

 

Juli 2013. Wir sind bereits seit einigen Monaten an dem Thema Blockheizkraftwerke dran. Im Gegensatz zu Solarkraftwerken oder Windkraftwerken sind Blockheizkraftwerke ein Nischenthema für nachhaltige Geldanleger, ganz einfach weil es kaum Möglichkeiten gibt. Trotzdem beschäftigen wir uns damit. Es gibt einen Hamburger Anbieter, der da irgendetwas hat. Luana Capital heißen die. Aus unserer Sicht ein kleines Emissionshaus mit noch nicht all zu viel Erfahrung. Haben bis dahin etwas Solar gemacht, und kommen jetzt mit einem exotischen Thema.

 

Aber irgendwie haben die Hamburger Schwung und auch den Mut, mal etwas Neues zu wagen. Gerade in einer Zeit, in der ihre Branche aufgrund gesetzlicher Neuregelungen quasi zu Salzsäule erstarrt ist. Es kaum neue Projekte, und wenn, dann nur ganz sichere, seit Jahren bekannte Themen. Innovationskraft der Branche zu diesem Zeitpunkt: 0.

 

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Nur 6,5 Jahre, 160% Rückflüsse, nur Deutschland

Und da kommt Luana Capital mit Blockheizkraftwerken. So richtig Erneuerbare Energien sind das ja nicht, schließlich werden die Blockheizkraftwerke mit Erdgas betrieben. Aber Erdgas ist umweltschonend und Blockheizkraftwerke – kurz  BHKWs – holen super viel aus dem Erdgas raus. Dadurch, dass sie gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, können Wirkungsgrade von über 90 Prozent erreicht werden. Außerdem alles dezentral und vor Ort – also keine hohen Leitungsverluste beim Transport des Stroms und keine gierigen Stromkonzerne wie E.on, RWE, Vattenfall oder ENBW.

 

Wir lesen uns ein. Wir prüfen. Wir sprechen mit Experten aus verschiedenen Bereichen. Klar wird: die Technik ist gut und wichtig als Brückentechnologie hin zur dezentralen Energieversorgung mit nachwachsenden Energien. Und wenn Standorte gefunden werden, die auch im Sommer etwas mit der erzeugten Wärme anfangen können, ist ein BHKW auch finanziell äußert lukrativ.

 

Und letztlich entscheiden wir uns dafür, das 2. Blockheizkraftwerks-Projekt von Luana Capital unseren Mandanten zu empfehlen. Der Anbieter hat mit dem ersten Projekt bewiesen, dass er es kann. Und die Zusammenarbeit mit Luana zeigt, dass das Team engagiert und kompetent ist. Wer also eine höhere Rendite-Erwartung hat und das Thema Kraft-Wärme-Kopplung, wie Blockheizkraftwerke auch genannt werden, mag, kann den Luana Blockheizkraftwerke 2 ab Herbst 2014 bei uns bekommen.

 

Das 2. BHKW-Projekt von Luana wird zum vollen Erfolg. Rund das 3-fache des ursprünglichen Kapitals konnte eingesammelt werden. Über einen Vertrag mit einem Besitzer von 1.800 Wohneinheiten ist auch sichergestellt, dass genügend attraktive Standorte für die Anlagen zur Verfügung stehen.

 

Seit Sommer 2015 ist nun das Projekt Blockheizkraftwerke Deutschland 3 verfügbar. Nach Vorbild der ersten beiden Projekte, nur in Details verfeinert und deutlich größer, kann der Anleger wieder in Blockheizkraftwerke investieren. Nur 6,5 Jahre Laufzeit, 160 Prozent Gesamtrückfluss, nur Deutschland, das sind die Eckwerte.

 

 

Blockheizkraftwerke Deutschland 3: Nächstes Projekt in Hannover gesichert

 

Heute, rund 2 1/4 Jahre nach den ersten Untersuchungen durch uns, kann man auch beim Blockheizkraftwerke Deutschland 3 neue Erfolge vermelden. Schon 45 Prozent der geplanten Anlagesumme wurde von Interessenten abgenommen. Und für das nächste Projekt wurden jetzt die Stromliefer- und Wärmelieferverträge abgeschlossen. Es handelt sich um ein BHKW der Größe von 20 KWel in Hannover.

 

Der Standort hatte sich gegen den Erwerb und damit verbundenen Eigenbetrieb eines BHKW entschieden. Der Grund lag vor allem an der im Sommer 2015 erfolgten steuerlichen Änderungen für Selbstversorger, die zu erheblichen Nachteilen für Eigenversorger gegenüber externen Versorgern (wie den BHKW Deutschland 3) geführt hatten. Die Energielieferung startet noch in diesem Jahr.

 

 

 

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 Alle Informationen zum Blockheizkraftwerke Deutschland 3

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Zwischenstand Ökorenta Neue Energien VIII: Erste Investitionen erfolgt und bereits 38% platziert

Donnerstag, 05. November 2015

 

Mit dem Neue Energien VIII setzt Ökorenta eine der erfolgreichsten Reihen für Erneuerbare-Energien-Projekte in Deutschland fort. Seit rund 10 Jahren investieren die Neue Energien Projekte direkt in Windkraft und Solar in Deutschland. Immer in Anlagen, die bereits in Betrieb sind und die bereits Ist-Daten liefern. Nach nur 3 Monaten Platzierungszeit können erste Erfolgserlebnisse beim Ökorenta Neue Energien VIII verzeichnet werden.

 

 

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Hauptsitz von Ökorenta in Aurich (Bild: Ökorenta)

 

Erste Investitionen sind erfolgt

Wie der Anbieter aus dem an der Nordsee gelegenen Aurich meldet, konnten schon erste Investitionen in 22 Zielfonds getätigt werden. Die Beteiligung an den Erneuerbare Energien Anlagen erfolgt nämlich, in dem sich der Neue Energien VIII an den Betreibergesellschaften durch Erwerb von Gesellschaftsanteilen beteiligt. Damit können auch Bruchstücksanteile mit relative kleinen Kapitalpositionen gekauft, womit letztlich eine sehr breite Streuung erreicht wird. Der Neue Energien VIII wird letztlich in rund 50 unterschiedlichen Projekten investiert sein, die erfahrungsgemäß zu 99 Prozent im Bereich der Windkraft angesiedelt sein werden.

 

Platzierung verläuft sehr erfolgreich: schon 38% vergeben

windkraft-neue-energien-8Um Geld grün investieren zu können muss ein Projekt zunächst Anlegergelder einsammeln, in der Fachsprache wird das die Platzierungsphase genannt. Diese kann unterschiedlich lange sein und ist ein Indiz dafür, wie gut das Konzept beim Anleger ankommt. Sie kann bis zu 2 oder 3 Jahre dauern und Projekte in der jüngsten Vergangenheit hatten Schwierigkeiten, die geplante Kapitalsumme zügig einzuwerben.

 

Anders beim Ökorenta Neue Energien VIII, der schon nach kurzer Platzierungsphase 38% des geplanten Kapitals eingeworben hat. Die Beliebtheit des Projektes hat auch mit der bisherigen Bilanz der Serie zu tun (Download Performancebericht Ökorenta), die zwar nicht jede Prognose punktgenau trifft, aber überzeugende Renditen aufweist. Man kann aus dem Performance-Bericht eine realistische Rendite von rund 5 Prozent pro Jahr ableiten, die auch im Erneuerbare Energien VIII prognostiziert wird.

 

Unser Tipp: Schnell dabei sein lohnt sich, denn es gibt eine Vorab-Verzinsung von 3 Prozent p.a. Das ist das Vielfache von dem, was derzeit auf Tagesgeldkonten gezahlt wird.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

RE06 Windenergie Finnland: Große Erstinvestition steht fest

Freitag, 21. August 2015

 

 

Das Hamburger Emissionshaus Reconcept hat sich seit einigen Jahren zum Finnland Spezialisten gemausert, nachdem es zunächst nur nach einer Notlösung als Ersatz für die in Deutschland kaum noch lukrativen Windkraftprojekten ausgesehen hat. Doch Finnland ist eines der letzten Länder mit der Spitzenbewertung AAA für Stabilität und Finanzkraft und hält an seinen ambitionierten Ausbauzielen für die Windkraft fest. Bis 2020 sollen 2.500 Megawatt an Windenergie installiert sein. Jetzt hat Reconcept bekannt gegeben, dass das erste Windkraftprojekt für den aktuellen Fonds RE06 Windenergie Finnland auf dem Weg sei.

 

 

RE06 Windenergie Finnland verliert Blind-Pool Status: Windpark Kuusamo soll kommen

Wie das Emissionshaus Reconcept  aktuell ankündigte, geht man von einer Investition von in den Windpark Kuusamo im Nordosten Finnlands aus. Die Nennleistung beträgt 12 MW, das Gesamtvolumen für den Erwerb liegt bei 27 Mio. Euro. Damit ist das geplant Volumen des Fonds von rund 50 Mio. Euro bereits zu mehr als 50% vergeben.

 

 

 

RE06 Windenergie Finnland Karte Windpark Kuusamo

Ausreichen Projekte für den RE06 Windenergie Finnland: das Portfolio geplanter Windprojekte in Finnland (Bild: Reconcept).

 

 

 

Bei einem guten Platzierungsstand und aktuell nur noch 2,5 Mio. restlichem, zu platzierendem Eigenkapital, eine wichtige Nachricht. Der Fonds verliert damit seinen “Blind Pool Status”, der immer dann besteht, wenn die genauen Investitionsobjekte noch nicht fest stehen.

 

Der Standort ist im dünn besiedelten Hügelland Vaara-Suomi zu finden. Die Windgeschwindigkeiten sind hoch und reichen bis zu 8 m/s. Eingesetzt werden die effizienten Windturbinen von Nordex, die  N131/3000 mit 114 Meter Nabenhöhe und 131 Meter Rotordurchmesser. Die überstrichene Rotorfläche ist 25 Prozent größer als im Vorgängermodell N117.

 

 

 

Zugriff auf weitere rund 90 Windräder gesichert

Entwickelt wird der Windpark von Tuulialfa Oy als erstes gemeinsames Projekt mit Reconcept. Im gleichen Atemzug wurde die langfristige Kooperation mit den Finnen bekannt gegeben, womit sich Reconcept den Zugriff auf rund 90 Windkraftanlagen sichert. Denn Reconcept hat bei diesen Projekten jeweils ein vertragliches Vorkaufsrecht. “Für kommenden 5 Jahre haben wir damit genügend Assets für neue Beteiligungsangebote gesichert”, so Karsten Reetz, Geschäftsführer von reconcept.

 

 

Vorgängerfonds RE03 Windenergie Finnland: Anlagen speisen Strom ein

RE03 Windenergie Finnland Vorinstallation einer Nabe

Vorgängerprojekt RE03: Vorinstallation einer Nabe der Windturbine (Bild: Reconcept)

Beim direkten Vorgänger des RE06 Windenergie Finnland, dem RE03 (die anderen RE04, RE05 wurden anderweitig vergeben), können positive Nachrichten vermeldet werden.

 

Der Windpark Ylivieska Pajukoski konnte Mitte August fertig gestellt und an das Stromnetz angeschlossen werden. So liefert der RE03 Windenergie Finnland mittlerweile die ersten sauberen Kilowattstunden an die finnische Bevölkerung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mehr-zum-re06-windenergie-finnland

 

 

 

 

 

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Zukunftsenergie Deutschland 4 gestartet: Plus 63% in zehn Jahren geplant

Donnerstag, 13. August 2015

 

 

Neitzel & Cie hat ein neues Beteiligungs-Modell an dem operativ tätigen Zukunftsenergien Deutschland 4 gestartet. Es besitzt eine einzigartige Eigenschaft: Es streut das Risiko durch eine Investition in 2 Technologien – Blockheizkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen.

 

 

 

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In 2015 wieder ein Thema: Solarkraftwerke in Deutschland. Bisher die zuverlässigste Technik für Geldanleger.

 

Zukunftsenergie Deutschland 4: zu rund 1/3 in Blockheizkraftwerke

 

Blockheizkraftwerke oder auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind vereinfacht ausgedrückt Heizungsanlagen, die neben Wärme auch noch Strom produzieren. Der Vorteil: die zugeführte Energie wird fast komplett ausgenutzt, es geht kaum Energie verloren (Wirkungsgrad oberhalb von 90 Prozent erreichbar).

 

Damit wird die Umwelt wirkungsvoll entlastet, denn ein höhere Wirkungsgrad bedeutet weniger Schadstoffausstoß. Dabei werden moderne Blockheizkraftwerkte (kurz: BHKW) meist mit Erdgas betrieben, was per se weniger Treibhausgase bei der Verbrennung emittiert als andere fossile Brennstoffe.

 

Blockheizkraftwerke stehen außerdem für ein dezentrale Stromerzeugung. Statt Strom in riesigen, teilweise gefährlichen Energieerzeugungsanlagen zu produzieren und dann verlustträchtig über lange Strecken zu transportieren, wird der Strom bei BHKW’s dort erzeugt, wo er verbraucht wird. Noch ein Pluspunkt für die Umwelt.

 

Wirtschaftlich betrachtet bieten BHKW’s zwei Vorteile: Wenn eine gute Auslastung der Systeme über das Jahr verteilt sicher gestellt ist, also auch im Sommer Wärme abgenommen wird, erzielen sie sehr gute Renditen auf das eingesetzte Geld. Der zweite Vorteil ist, dass sie kaum auf staatliche Hilfen und Zusagen angewiesen sind. Ein Sicherheitsplus in Zeiten klammer Staatskassen, denn es wäre nicht das erste Mal, dass der Staat gemachte Zusagen wieder revidiert.

 

Zukunftsenergie Deutschland 4: zu rund 2/3 in Solaranlagen in Deutschland

 

Der größere Anteil der Investitionen, rund 2/3 der Gelder, werden in Solaranlagen in Deutschland investiert. Solaranlagen zeigen immer wieder eine beruhigende Eigenschaft für die Geldanleger: die Technik funktioniert zuverlässig, die Sonneneinstrahlung ist recht konstant, die finanziellen Ergebnisse deutscher Solaranlagen sind praktisch immer gut.

 

Die im Verkaufsprospekt vorgestellten Solaranlagen-Projekte in Deutschland wurden bereits vor ein paar Jahren, meist 2011, in Betrieb genommen. Entsprechend sind die tatsächlichen Ergebnisse bereits gut bekannt. Typische Neu-Projekt-Risiken wie abweichende Sonneneinstrahlungen gegenüber den Prognosen, entfallen entsprechend.

 

Übrigens gilt für Solar wie für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen: alle Anlagen müssen vor Kauf durch das Projekt Zukunftsenergien Deutschland 4 bereits komplett fertig gestellt sein, alle staatlichen Hürden müssen übersprungen worden sein, Abnahmen durch Gutachter müssen erfolgt sein.

 

 

Die Rendite überzeugt beim Zukunftsenergie Deutschland 4

 

Stellen Sie sich vor, sie würden einen 10-Jahresvertrag für Festgeld bei einer Bank abschließen. Der Zinssatz dafür beträgt aktuell, am 13. August 2015, 0,50 % (Ethikbank). Ihr Ergebnis für 10.500 Euro nach 10 Jahren: 11.025 Euro.

 

Im Vergleich dazu der Zukunftsenergie Deutschland 4 mit einem Gesamtmittelrückfluss von 163 Prozent – Ergebnis für 10.000 Euro Anlage zzgl. 5 Prozent Agio nach 10 Jahren: 16.300 Euro.

 

 

 

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Die High-Lights des Zukunftsenergie Deutschland 4:

 

 

– 6 % p. a. Auszahlung (ansteigend auf bis zu 8 %)

– Potenzielles Startportfolio besteht, die erste Investition steht bevor

– Alle Energieerzeugungs-Anlagen jederzeit handelbar (Verkauf)

– Keine Fertigstellungsrisiken

– Klare Investitionskriterien

– Hohe Investitionsquote von ca. 93 % inkl. einer Liquiditätsreserve von ca. 4 %

– Kompetenzteam bestehend aus kaufmännischer und technischer Betriebsführung, Sachverständigen, Ingenieurbüros und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

– Politisch gewollte und gesetzlich beschlossene Förderung (EEG und KWKG)

– Anlagedauer von rund 10 Jahren geplant

– Externe Mittelverwendungskontrolle in der Investitionsphase sowie laufende Liquiditätsflusskontrolle während der Betriebsphase durch unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Umweltbank – gute Zahlen auf der Hauptversammlung

Freitag, 26. Juni 2015

 

Die Umweltbank AG ist die einzige börsennotierte, deutsche, ethisch-ökologische Bank. Ich besuchte die Hauptversammlung der Umweltbank in Nürnberg am 25. Juni 2015 in der Meistersingerhalle. Aufgrund des Ausscheidens des Gründers und der Aufsichtsratsvorsitzenden war dies eine ganz besondere Hauptversammlung für die Umweltbank. Aber auch gute Geschäftszahlen und aufgebrachte Anleger ließen aufhorchen.

 

 

 

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Von links: Hofmann, Klotz, Schöne, Bašic, Weber, Hammermann (Hauptversammlung 25.6.15)

 

Umweltbank Gründer und Aufsichtsratsvorsitzende gehen

 

Die bisherige Geschichte der Umweltbank ist ganz eng mit Horst P. Popp verknüpft. Bereits Mitte der neunziger Jahre setzte er die Idee einer Bank um, die der Umwelt Gutes tut und damit wirtschaftlichen Erfolg hat. Laut Popp damals ein neuer Gedanke – zu dieser Zeit galt Umweltschutz als reiner Kostenblock. Vorbilder gab es allerdings schon, die Bochumer GLS Bank oder die Triodos Bank etwa. Doch von den heute weltweit rund 700 Ethikbanken konnte damals niemand auch nur träumen.

 

Popp gründete die Umweltbank, erhielt 1997 die Banklizenz und führte das Institut später an die Börse. Es folgten gute Geschäftszahlen mit einer ebenso positiven Entwicklung an der Börse. Zum 1.5.2015 schließlich trat Pop als Vorstandsvorsitzender im Alter von 57 Jahren zurück und übergab die Geschicke der Bank an die langjährigen Umweltbank Manager Goran Bašic (Vorstandssprecher) und Stefan Weber (Vorstand). Die Hauptversammlung 2015 erlebte Popp erstmals als reiner Aktionär (seine Beteiligungsgesellschaft hält 15,5 Prozent der Aktien) ohne Funktion auf dem Podium.

 

Nach einer Abkühlphase kann sich Horst P. Popp eine Mitarbeit im Aufsichtsrat vorstellen. Im Moment, und das zeigt das Besondere an der Umweltbank, ist er zur Vertretung eines mehrmonatig erkrankten Abteilungsleiters wieder im operativen Geschäft eingesprungen. Sicher eine interessante Erfahrung für Popp, der in seinem Grußwort anführte, dass er von ihm bearbeitete Anträge von den aktuellen Vorständen mit Korrekturen wieder zurück erhält. Eine neue Gefühlt für den ansonsten dominanten Anführer Popp.

 

Seit 18 Jahren schließlich war Dr. Irene Schöne im Aufsichtsrat der Umweltbank tätig. Mit der Hauptversammlung 2015, die sie als Aufsichtsratsvorsitzende noch leitete, scheidet auch sie aus Ihrem Amt aus. Sie hat die Bank in unruhigen Zeiten begleitet – Platzen der Börsenblase 2000, Bankenkrise 2008 oder Atomausstieg in Deutschland seien hier genannt, auch wenn die Umweltbank nur teilweise von diesen Vorgängen berührt wurde. Die 71jährige leitete die nicht immer einfache Hauptversammlung gekonnt und gut.

 

Zahlen der Umweltbank: prächtig, aber abklingend?

 

Wie im Geschäftsbericht der Umweltbank AG nachzulesen können sich die Aktionäre über ein wirtschaftlich wie ökologisch erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 freuen. Der Jahresüberschuss stiegt um 8,1% und die Dividende konnte von 1,20 Euro auf 1,30 Euro erhöht werden. Auch die von der Umweltbank ausgewiesene ökologische Rendite, gemessen in kg CO2 pro Aktie, stieg um 7,1% auf 506.

 

Im Vergleich zum Umweltbank Konkurrenten GLS Bank ziehen allerdings ein paar Wolken auf. Zwar gibt es im Detail große Unterschiede, denn die GLS Bank ist eine ökologische Vollbank, die auch normale Girokonten anbietet, aber trotzdem sprechen beide Institute eine ähnliche Klientel an. Während bei der GLS Bank die Kundenanzahl um 14 Prozent wuchs, stieg diese Zahl bei der Umweltbank nur um bescheidene 0,8 Prozent. Auch die Bilanzsumme der GLS Bank wuchs mit 12,5 Prozent deutlich stärker als die Bilanzsumme der Umweltbank (plus 3,3 Prozent) – eine wichtige Kennzahl zur Bestimmung der Bedeutung einer Bank.

 

Zwar berichtete der Vorstand von einer großen Verunsicherung in den ersten 3 Quartalen bei Photovoltaik- und Windkraftprojekten in 2014 durch politische Unsicherheiten in Deutschland, doch das Geschäft wuchs bereits im letzten Quartal 2014 und in den bisherigen Monaten des Jahres 2015 wieder stark an. So stark, dass die Umweltbank AG neues Eigenkapital benötigt um die Kreditnachfrage befriedigen zu können. Das möchte sie durch sogenannte CoCo Bonds von Anlegern einwerben.

 

Aus diesen ansteigenden Kreditzahlen heraus sieht der Vorstand ein gutes Wachstum für die Zukunft der Umweltbank voraus.

 

 

Umweltbank Kunden nutzten Hauptversammlung um Unmut kund zu tun

 

Gestört wurde die insgesamt überzeugende Hauptversammlung der Umweltbank durch Redebeiträge und Anfragen zweier Kunden, die dem Vernehmen nach in frühe Windfonds, die von der Umweltbank vermittelt wurden, investiert hatten und deren Erwartungen enttäuscht wurden. Letztlich wiesen die Umweltbank Vorstände die Vorwürfe jedoch zurück, zumal die Windkraft Beteiligungen nicht von der Umweltbank herausgegeben sondern nur vermittelt wurden. Vorwürfe waren eine unzureichende Prospektprüfung der Umweltbank AG. Als Beobachter konnte man den Eindruck gewinnen, dass persönliche Enttäuschungen von Anlegern der Umweltbank das Motiv für die Beiträge der Redner waren.

 

Computerpanne verursacht Abbruch der Versammlung um 21.00 Uhr

 

Bei der Auszählung zum nächsten Tagesordnungspunkt kam es zu einer Computerpanne. Die versammlungsleitende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Irene Schöne beriet sich mit dem protokollführenden Notar und entschied in Abstimmung mit ihren beiden Aufsichtsratskollegen, die Versammlung gegen 21.00 Uhr ohne Ergebnis vorzeitig zu beenden. Die Hauptversammlung soll aus Gründen der Rechtssicherheit voraussichtlich Ende September wiederholt werden. Über alle Tagesordnungspunkte wird dann erneut abgestimmt

 

 

 

 

 

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Was hat sich durch Deepwater Horizon geändert?

Donnerstag, 23. April 2015

 

Es war der 20. April 2010 – zufällig der Geburtstag des Diktators Adolf Hitler – als sich die größte Ölkatastrophe der USA ereignete. Sie wurde durch eine Explosion ausgelöst, in deren Folge 11 Arbeiter ums Leben kamen. Unglaubliche 87 Tage dauerte es, bis der Betreiber der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko das ausströmende Öl stoppen konnte. BP und die USA stritten sich mehrere Jahre darüber, wie viel Öl ausfloss: der letzte Stand waren 380 Millionen Liter.

 

 

 

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Deepwater Horizon: Folgen für die Natur noch nicht abschätzbar

 

 

 

 

Die tatsächlichen Folgen für die Tierwelt, die Pflanzenwelt und auch für die Menschen, die Fischer und die Strandbewohner sind bei weitem noch nicht abschätzbar. Klar ist, dass die Katastrophe für den Öl-Multi BP einen erheblichen Einschnitt bedeutete. Wegen mangelhaftem Krisenmanagement musste der damalige BP Chef Hayward wenige Monate später den Chefsessel verlassen und der damals gerade neu aufgelegte Claim “BP = Beyond Petroleum” klang und klingt wie purer Hohn. Ein US-Gericht verhängte wegen grober Fahrlässigkeit und wegen Verstoßes gegen den Clean Water Act die Höchststrafe von 4.300 Dollar pro ausgelaufenem Barrel. BP muss in der Folge 13,7 Milliarden Dollar an Strafe zahlen.

 

 

Doch welche Konsequenzen zieht die Menschheit und die Ölindustrie aus der Katastrophe? Wurde die Bohrung nach Öl in der Tiefsee eingestellt? Wurden freiwillig höhere Sicherheitsstandards eingeführt? Stiegen die Kosten der Ölförderung durch neue Sicherheitsbestimmungen deutlich an? Boykottieren die Bürger Öl- und  Benzin? Verstärken die Regierungen ihre Bemühungen zur ölunabhängigen Versorgung der Menschen mit Energie?

 

 

Tortz Rekordstrafen und fallender Ölpreise: in der Tiefsee wird mehr gebohrt

 

 

Doch leider sieht die Realität ganz anders aus. Die Menschen vergessen schnell und spürbare Konsequenzen sind nicht erfolgt. Keiner der großen Öl-Multis hat sich von Tiefseebohrungen verabschiedet – ganz im Gegenteil, sie verstärken ihre Anstrengungen erheblich.

 

Der Grund sind die riesigen Erdölvorkommen vor den Küsten der Welt. Geschätzter Wert: 1 Billion US-Dollar. Dabei ist der Ölpreis seit der Katastrophe 2010 gefallen, doch aufgrund ebenfalls gefallener Bohr- und Gewinnungskosten können die Unternehmen Tiefsee-Öl ab einem Barrel-Preis von 20 Euro gewinnbringend vermarkten.

 

Das einzige Umdenken der Ölmultis hat Experten zufolge bei der Bewertung der einzelnen Länder statt gefunden. Denn die USA haben Ihre Strafen für Umweltkatastrophen deutlich erhöht, so dass die USA unattraktiver wurden. Aber in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Nigeria, bleiben die Risiken überschaubar. Dort hat zum Beispiel Shell eine Verschmutzung verursacht, die über 15.000 Fischer betroffen hat – die Zahlungen für Shell: gerade einmal 70 Millionen. BP hingegen kalkuliert bei der Deepwater Horizon Katastrophe mit Gesamtkosten von mehr als 43 Milliarden Kosten (13,7 Milliarden davon als Strafzahlungen).

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Endlich: Durch SunAsset 5 können Anleger wieder in Photovoltaik investieren

Donnerstag, 09. April 2015

 

 

Der SunAsset 5 ermöglicht ethisch-ökologisch interessierten Anlegern nach vielen Monaten ohne interessante Angebote nun wieder die Investition in deutsche Photovoltaik-Kraftwerke. Diese Anlageklasse erfreute sich hoher Beliebtheit, denn neben dem ökologischen Nutzen bestechen vor allem die außergewöhnliche Sicherheit. Die deutsche Einspeisevergütung stellt praktisch eine staatliche Garantie für die Einnahmen der Kraftwerke dar, die konstanten Sonneneinstrahlungen sorgen für vollkommen entspannte Geldanlagen.

 

 

Wattner SunAsset 5 kauft laufende Solarkraftwerke

Ulrich Uhlenhut

Ulrich Uhlenhut: Vorstand von Wattner (Bild: Unternehmen)

Das Investitionsziel der Anlegergelder sind 6 bereits fest stehende Solarkraftwerke im Süden der neuen Bundesländer. Alle wurden bereits in Betrieb genommen, so dass keinerlei Genehmigungsrisiken oder Baurisiken bestehen. Sie lieferten 2014 zuverlässig Strom und konnten Werte erzielen, die sogar oberhalb der Prognosen lagen.

 

Photovoltaikanlagen gelten als technisch ausgereift. Die Verfügbarkeitswerte liegen nahe an 100%. Die jährliche Sonneneinstrahlung ist im Vergleich zu den jährlichen Windenergiewerten sehr konstant und stabil.

 

Die deutschen Einspeisevergütungen machen das Projekt sicher

Der wesentliche Vorteil von deutschen Photovoltaik-Projekten ist die staatlich garantierte, auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisevergütung.  Damit steht bei Anschluss eines Photovoltaik-Kraftwerks an das Stromnetz ganz konkret und auf den Cent genau fest, zu welchem Preis jede Kilowattstunde erzeugter Energie verkauft werden kann. Kombiniert mit der sehr gut kalkulierbaren, erzeugten Energiemenge lässt sich damit bereits beim Anschluss eines Kraftwerks an das Stromnetz die Einnahmesituation über die nächsten 20 Jahre berechnen. Ein unheimlicher Vorteil gegenüber den meisten anderen Geschäftsmodellen.

 

Solarkraftwerke als wichtiger Baustein bei der Energiewende

Nach wie vor ist die Photovoltaik eine wichtige Säule der Energiewende in Deutschland. Auch wenn die Politik die Sätze für die Einspeisevergütung drastisch gesenkt hat, bleibt das festgeschriebene Ausbauziel für Photovoltiak bestehen: 50 GW an Kraftwerkskapazität will Deutschland aufbauen. Bis zur Erreichen dieses Zieles ist es noch ein weiter Weg, denn Ende 2013 waren erst 35 GW erreicht – und der weitere Ausbau in 2014 war sehr niedrig.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wasserknappheit: In Kalifornien gibt’s Wasser in Restaurants nur noch auf Nachfrage. Auch sonst muss gespart werden

Dienstag, 07. April 2015

 

In Kalifornien ist das Lebensgefühl geprägt von Luxus und Wachstum. Der eigene Swimming-Pool hinter dem Haus gehört ebenso dazu wie die immer laufenden Klimaanlagen oder der immer grüne Rasen, obwohl beinahe Wüstenklima vorherrscht. Doch viele der lieb gewonnen Goodies könnten bald dem drastischen Wassermangel des Bundesstaates zum Opfel fallen, so wie jetzt  bereits das gewohnte Glas frischen Leitungswassers zum Essen im Restaurant.

2013-08-03 18.24.59Der fortschreitende Wassermangel der Erde wird meist mit den am stärksten betroffenen Regionen in Afrika oder Asien in Verbindung gebracht. Doch die  zunehmende Weltbevölkerung, die weiter durch Verschmutzung und Verbrauch abnehmenden Trinkwasservorräte, marode Infrastruktur und Verschwendung des kostbaren Gutes führend immer öfter auch in Industrienationen zu Wassermangel.

 

Aktuell ist die Situation im größten US-amerikanischen Bundesstaat Californien am drastischsten. Viel Wasser wird dort nämlich in den Bergen der Sierra Nevada gesammelt. Doch diese sind, obwohl erst April ist, bereits weitgehend schneefrei. Grund: Die Winterniederschläge blieben dieses Jahr aus.

 

 

Als erst Maßnahme wurde das obligatorische Glas Wasser zum Essen im Restaurant gestrichen – dieses gibt’s nur noch auf Nachfrage. Öffentliche Grünstreifen werden nicht mehr bewässert. Große Wasserschlucker im Haushalt sollen gegen wassersparende Geräte ausgetauscht werden und Gouverneur Jerry Brown möchte Golfplätze, Friedhöfe, Firmen und Universitäten zum Einsatz von Wasserspar-Technologien verpflichten.

 

 

Der größte Verbraucher mit rund 80 % des Wassers wird bislang allerdings geschont: die Landwirtschaft. Genau deshalb regt sich Unmut in der Bevölkerung, denn dort, wo am meisten erreicht werden kann, wird am wenigsten getan. Doch die Zwänge für die Politik sind groß, denn die Landwirtschaft steht für 50 Milliarden Dollar Umsatz jährlich und beschäftigt Zehntausende Menschen.

 

 

Wasserknappheit: Das können Sie dagegen tun

 

Wenn Sie sich jetzt fragen, was Sie gegen die zunehmende Wasserknappheit auf der Erde tun können, gibt es eine bequeme und lukrative Möglichkeit: investieren Sie in unserer Muster Wasser. Damit fließt Ihr Geld in hunderte von Unternehmen, die etwas gegen die Wasserarmut tun in dem Sie Filteranlagen bauen, Klärwerke, Meerwasserentsalzungsanlagen, etc. Damit helfen Sie das vielleicht dringendste Problem der Menschheit zu lösen. Gleichzeitig profitiert Ihr Geldbeutel, denn die Renditen waren in der Vergangenheit oftmals zweistellig.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Neue Ethikbank in Deutschland: Kuveyt Türk Bank hat Lizenz erhalten

Dienstag, 24. März 2015

 

 

 

Die Landschaft für ethisch ausgerichtete Banken in Deutschland ist bisher klar aufgeteilt: neben den etablierten GLS Bank, Umweltbank, Ethikbank und Triodos gibt es noch eine handvoll christlich orientierter Banken wie die Steyler Ethik Bank oder die Evangelische Bank eG. Jetzt wurde der ersten islamische orientierten Ethikbank die Lizenz für Bankgeschäfte in Deutschland erteilt.

 

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Neue Ethikbank in Deutschland: Kuveyt Türk (Bild:Unternehmen)

Es handelt sich um die aus Istanbul stammende Kuveyt Türk Bank, nach eigenen Angaben eine der größten Banken in der Türkei. Wie das Handelsblatt berichtet gehört sie zur kuwaitischen Kuwai Finance House Gruppe, einem großen Finanzkonzern. Sie zielt auf die knapp 5 Millionen in Deutschland lebenden Moslems, von denen offensichtlich mehr als 20 Prozent bereit seien, eine islamische Ethikbank zu Ihrer Hausbank zu machen.

 

Ethikbank mit islamischen Grundsätzen: ein großer Unterschied besteht

In vielen Punkten gleicht die neue Ethikbank den bisher am Markt befindlichen Wettbewerbern. So verbietet der Koran die Herstellung und den Vertrieb von Alkohol, Spekulationsgeschäfte auf Lebensmittel oder Prostitution und Pornographie. Auch die klassischen Ausschlusspunkte wie Waffen- und Rüstungsgeschäfte sind tabu. Neu dagegen sind das Verbot von Schweinefleisch und vor allem das Zinsverbot des Korans.

 

 

Wie kann eine Ethikbank mit dem Zinsverbot umgehen?

Das Zinsverbot wurde sowohl im Koran als auch im alten Testament festgeschrieben. So galt das Zinsverbot auch lange Zeit im Christentum, wurde jedoch über die Jahrhunderte abgeschwächt und im Mittelalter ganz fallen gelassen. Zinsen sind letztlich der Ausgleich dafür, dass der Geldgeber auf sofortigen Konsum verzichtet. Ohne Zinsen macht das Vergeben eines Kredites wirtschaftlich keinen Sinn. Ohne Kredite sind viele Vorhaben nicht möglich, man denke an den privaten Hausbau oder auch an die Errichtung neuer Fabriken, die sich erst im Laufe der Jahre durch den Verkauf der produzierten Produkte finanzieren.

 

Der Koran wird aktuell so interpretiert, dass er direkte, festgeschriebene Zinsen verbietet. Bezug genommen wird lt. Wikipedia auf den Koran, Sure 3, Vers 130: “Ihr Gläubigen! Nehmt nicht Zins, indem ihr in mehrfachen Beträgen wiedernehmt, was ihr ausgeliehen habt!”. Das schließt nach heutigem Verständnis festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen ebenso aus wie Zinsen aus Girokonten, Sparbriefen oder Sparbüchern.

 

Erträge, die auf einem Handel, oder eine Investition beruhen, sind jedoch erlaubt. Das ermöglicht Einnahmen aus Vermietung, Rohstoffhandel oder Leasing. Am gebräuchlichsten sind Investitionen in Aktien. Die dabei zu erzielenden Dividenden sind nicht fest vereinbart und ändern sich, damit islam-konform.

 

Nachdem die Zinsen auf Girkokonten oder Tagesgeldkonten ohnehin faktisch abgeschafft sind, hat die neue Ethikbank damit einen guten Einstiegszeitpunkt gewählt. Denn auch deutsche Anleger, die Zinsen einnehmen dürfen, schichten Ihr Anlegen von Bankkonten in Aktien um. Genau der Weg, den auch die neue Kuveyt Türk Bank geht.

 

Wie sieht der Start der neuen Ethikbank aus?

Drei Jahre nach der erstmaligen Antragsstellung hat die neue Ethikbank nun von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nun die Zulassung als Vollbank erteilt. Die Pläne sehen die Eröffnung von drei Filialen noch in diesem Jahr vor: Berlin, Frankfurt und Mannheim. Danach steht ein Standort in Köln auf der Wunschliste.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.