Archiv für die Kategorie ‘Umwelt’

Interview: Wohlstand erhöhen, ohne Ökosysteme zu zerstören

Freitag, 31. August 2018
In Kürze: Am 21. August 2018 interviewte Grünes Geld GmbH Herrn Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto Asset Management S.A. in Frankfurt. Die Kernthese von Güntner: wir müssen den Wohlstand erhöhen, ohne die Ökosystem zu zerstören.

 

Grünes Geld: Lassen Sie uns über das Thema nachhaltige Geldanlagen allgemein sprechen. Wer sich die Welt in den letzten 3 Jahren ansieht, erkennt, dass Despoten, rechtsgerichtete Nationalisten, Leugner des von Menschen verursachten Klimawandels und Autokraten in vielen Ländern an die Macht gekommen sind.

 

Auch die vormals so umweltbewussten Deutschen haben sich immer weniger engagiert bei der Energiewende gezeigt und ihre Auto’s haben sich als viel schmutziger als gedacht herausgestellt. Die Menschheit scheint von Ihrem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung immer weiter abzukommen.

 

Machen dann nachhaltige Investments noch Sinn? Kann sich der Anleger überhaupt noch leisten, auf kritische Branchen wie Rüstung oder Erdöl zu verzichten?

 

Markus Güntner, Swisscanto

Markus Güntner: Nachhaltige Investments machen aufgrund der von Ihnen genannten Beispiele erst recht Sinn! Denn das Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit muss weiterhin mit voller Kraft vorangetrieben werden.

 

Im Bereich der nachhaltigen Geldanlage sind ja auch durchaus positive Entwicklungen zu verfolgen. Der Ausstieg zahlreicher institutioneller Investoren aus dem Segment Kohleförderung oder deren Vorgaben an Asset Manager, das Kapital nachhaltig zu investieren, unterstreichen die wachsende Akzeptanz nachhaltiger Investments.

 

Bei Swisscanto Invest sind wir zudem davon überzeugt, dass langfristiger wirtschaftlicher Erfolg nur dann erzielt werden kann, wenn die Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft wahrgenommen wird. Entsprechend vertreten wir die Auffassung, dass sich nachhaltiges Anlegen aufgrund der positiven Wirkung auf den Gesellschaftsnutzen, mittel- bis langfristig auch finanziell lohnt.

 

Mit unserer nachhaltigen Investmentphilosophie wollen wir Menschen ansprechen, die einen Beitrag zur Lösung des weltweiten Wachstumsdilemmas leisten wollen: denn würden alle Menschen den Lebensstil der US-Bürger kopieren, würde der Ressourcenverbrauch um den Faktor zehn ansteigen. Unser nachhaltiges Fondsmanagement sucht also nach Unternehmen, die es dem Menschen ermöglichen, den Wohlstand zu erhöhen, ohne dabei die Ökosysteme zu zerstören.

 

Grünes Geld: Das Thema Wasser-Investments ist lange im Bereich ethisch-ökologischer Anlagen etabliert. Dieses Jahr war die finanzielle Performance der Wasser-Fonds meist mau und unterhalb des weltweiten Index MSCI World. Was ist los bei den typischen Wasser-Unternehmen, weshalb verschmäht sie die Börse aktuell?

 

Markus Güntner: Ein Grund für die Performance der Wasserfonds ist in diesem Jahr, dass der Sektor Industriegüter sich weit unter dem Durchschnitt entwickelte. Die stärksten Sektoren im MSCI World waren bis dato IT und Energie.

 

Beide Sektoren haben Wasserfonds aufgrund ihres thematischen Ansatzes in der Regel stark untergewichtet. Zusätzlich entwickelten sich die defensiven Wasserversorger schwach im Vergleich zu den Versorgern insgesamt, die Strom und Gasversorger miteinschließen.

 

Doch generell bleiben für Wasserfonds, die bisher langfristig sehr zufriedenstellende Renditen lieferten, die Aussichten positiv. Wir erwarten eine solide Nachfrage nach Wassertechnologieprodukten, da die Wasserinfrastruktur in den meisten Regionen entweder überaltert ist und deswegen erneuert werden muss oder neu aufgebaut werden muss.

 

Alleine in den USA sind über 40% der Wasserleitungen gemäß der „American Society of Civil Enginieers (ASCE)“ in einem sehr schlechten Zustand. Und auch die Wirtschaftsentwicklung in den Schwellenländern wird massive Investitionen in Wasserinfrastruktur notwendig machen.

 

Wir erachten den Wassersektor weiterhin als einen attraktiven Wachstumsmarkt, welcher sich auch in einem makroökonomisch schwierigeren Umfeld gut behaupten wird. Der Sektor hat einen großen Vorteil: Es gibt für Wasser kein Substitut und es sind keine disruptiven Technologien in Sicht, welche die Wasserindustrie grundlegend verändern werden.

 

Weiter kann erwartet werden, dass Unternehmen innerhalb der Wasserindustrie aufgrund von politischen bzw. regulatorischen Rahmenbedingungen zusätzliche Unterstützung erhalten werden. Gerade deshalb ist es bei diesen Investments sinnvoll regelmässig zu investieren um die Kursschwankungen zu nutzen.

 

Grünes Geld: Der Anlagenotstand im Bereich Anleihen hält weiter an. Die Zinswende ist in den USA vollzogen, in Europa aber noch in weiter Ferne. Swisscanto hat – möglicherweise als eine der Folgen davon – Fonds verschmolzen. Was versprechen Sie sich von den Verschmelzungen? Wie reagieren Sie grundsätzlich auf die niedrigen Zinsen – machen Anleihen mit Renditen von 0,3 Prozent überhaupt Sinn für die Anleger?

 

Markus Güntner: Generell wollten wir unser Profil im Bereich Nachhaltigkeit 20 Jahre nach Lancierung unseres ersten nachhaltigen Aktienfonds schärfen. Dazu gehörte, den Investoren eine klar gegliederte Produktpalette anzubieten.

 

Daher haben wir im Bereich der Anleihen eine sinnvolle Verschmelzung diverser Tranchen zu einem Fonds veranlasst. Wir verfügen nun im dunkelgrünen Segment über drei Fonds mit dem Namenszusatz Sustainable. Dies sind ein Aktien-, ein Misch- und ein reiner Rentenfonds.

 

Daneben haben wir bereits im März den herkömmlichen Mischfonds einen hellgrünen Anstrich verliehen und mit dem Namenszusatz Responsible gekennzeichnet. Fünf Responsible-Fonds stehen hier für verschiedene Risikoprofile zur Auswahl.

 

Neben drei dunkelgrünen und fünf hellgrünen Fonds runden drei Aktienfonds zu Wasser, Emerging Markets und Klimaschutz das nachhaltige Produktspektrum ab. Damit sehen wir uns als Pionier im Segment nachhaltiger Fonds für die Zukunft sehr gut gerüstet.

 

Und zu Ihrer Teilfrage bezüglich niedrig verzinster Anleihen: im unverändert vorherrschenden Tiefzinsumfeld bietet unser neu aufgelegter Anleihenfonds Renditechancen aufgrund der Fokussierung auf Unternehmensanleihen und Beimischung von BB-Schuldnern (ohne Staatsanleihen). Dieses breit gefächerte Portfolio soll adäquate Renditen in einem sehr heraufordernden Anleihen-Umfeld ermöglichen.

 

Grünes Geld: Bitte erzählen Sie unseren Lesern noch kurz etwas zu Swisscanto Invest.

 

Markus Güntner: Unter der Produktmarke Swisscanto Invest bieten wir unseren Kunden qualitativ hochstehende Anlagelösungen mit Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit an. Dabei haben nachhaltige Anlagen bei uns eine lange Tradition. Bereits seit 1996 verfügen wir über ein Nachhaltigkeitsresearch, das Analysen und Bewertungen nach Umwelt- und sozialen Corporate Governance Kriterien (ESG) für Aktien und Anleihen erstellt.

 

Die Fonds unserer Sustainability-Palette zeichnen sich dadurch aus, dass das Fondsvermögen überwiegend in Wertpapiere von Unternehmen bzw. Schuldnern investiert, die dem Prinzip der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Nachhaltige Unternehmen sind gemäß unserer Definition Gesellschaften, deren Produkte und Dienstleistungen Lösungsbeiträge für globale Nachhaltigkeitsprobleme mit einem langfristigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Nutzen erbringen.

 

Grünes Geld: Herr Güntner, vielen Dank für das Interview.

 

Swisscanto Fonds finden Sie unter anderem in unseren Musterdepots Wachstum Geldanlage, Wachstum Monatssparen, Balance Geldanlage, Sicherheit Geldanlage, Sicherheit Monatssparen und Spar-Morgen-Plan.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

2018 richtig investieren: 7 x Wissen zu nachhaltigen Geldanlagen

Montag, 23. Juli 2018
Zusammenfassung: Immer mehr Anleger interessieren sich für nachhaltige Investments. Aber wie findet man die passenden Finanzprodukte in diesem wachsenden Markt und welche Anlagen spiegeln die eigenen Werte wider? 7 x Wissenswertes zum Thema.

 

 

Geld nachhaltig anlegen und wachsen lassen. (Bildquelle: Pixabay)

 

Geld sinnvoll anlegen, für das Alter vorsorgen, Vermögen aufbauen – Themen, mit denen sich viele Menschen beschäftigen und dennoch immer wieder vor der schwierigen Frage stehen, welche Anlagestrategie für sie die richtige ist. Denn Geld anzulegen ist in anhaltenden Zeiten des Null- und Niedrigzinses weiterhin nicht leicht.

 

Kein Wunder also, dass viele Anleger resignieren. Experten gehen davon aus, dass aktuell noch immer gut 40 Prozent des Vermögens in Deutschland auf Girokonten, Sparbüchern und Tagesgeldkonten lagert und damit kaum Erträge bringt.

 

Schade eigentlich, denn eine durchdachte Geldanlage bringt viele persönliche und gesellschaftliche Vorteile. Schließlich werden durch die Investition in zukunftsfähige Projekte, Unternehmen und Staaten Entwicklungen angestoßen, die sich zum einen für den Anleger in Form von guten Erträgen auszahlen. Zum anderen profitieren auch Menschen von Projekte von diesen Investitionen und tragen beispielsweise dazu bei, soziale Projekte auf ein solides wirtschaftliches Fundament zu stellen oder Innovationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu realisieren.

 

 

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Kostenlos aber nicht umsonst – Öffentliche Bücherschränke & Co.

Freitag, 29. Juni 2018
Zusammenfassung: Kleidertauschparty, Food Sharing, öffentliche Bücherschränke, Give Boxen – in der Überflussgesellschaft ist vieles kostenlos zu haben. Und dieses Teilen ist sicher nicht umsonst – denn Wiederverwenden und Weitergeben spart nicht nur Geld und Ressourcen, sondern verschafft auch ein gutes Gefühl.

 

Raum für Begegnung und Austausch – allein oder mit anderen.

 

 

„Das Leben ist teuer“ und „man bekommt nichts geschenkt“ – natürlich ist an diesen beiden Binsenweisheiten auch etwas dran, aber sie vermitteln nicht gerade ein positives Lebensgefühl.

 

Wie groß ist jedoch dagegen die Freude – ganz überraschend – etwas im Alltag geschenkt zu bekommen. Und zwar ohne die geringste Gegenleistung – einfach so. Diese Momente können viele Menschen erleben, die an einem öffentlichen Bücherschrank ihr Lieblingsbuch aus Kindertagen wiederentdecken, auf einen spannenden Krimi-Autoren aufmerksam werden, den sie noch gar nicht kannten oder mit einem gebrauchten Reisführer eine kleine Auszeit von der Realität nehmen.

 

Oder stellen Sie sich vor, Sie spazieren durch die Stadt und finden in einer alten Telefonzelle, einer geöffneten Vitrine oder einer frei zugänglichen Garage Dinge, die Sie einfach mitnehmen dürfen und sollen. Zum Beispiel einen noch guten Kochtopf (der Vorbesitzer hat sich vielleicht einen Induktionsherd angeschafft und kann die guten Stücke nicht mehr selbst nutzen). Oder Tischtennisschläger (sicher, Sie hätten sich auch schon selbst welche kaufen können, aber eigentlich spielen Sie dafür nicht häufig genug). Oder Dekoratives für Haus und Garten (möglicherweise haben sich die Vorbesitzer daran satt gesehen – oder es handelt sich um Geschenke, die ein klein wenig am persönlichen Geschmack vorbei gingen).

 

Diese ungeahnten Möglichkeiten bieten öffentliche Bücherschränke und Give Boxen, die sich in den letzten zehn Jahren rasant verbreitet haben.

 

 

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Bereits 8 Windparks umgesetzt: Ökorenta Geschäftsführer stolz auf aktuelles Projekt Neue Energien IX

Montag, 25. Juni 2018
Zusammenfassung: Einer der langjährigsten Anbieter für Windkraft-Investments, Ökorenta, hat das Angebot Neue Energien IX aufgefrischt und wieder auf den Markt gebracht. Mittlerweile ist es kein Blindpool mehr und die Restlaufzeit ist nur noch 9,5 Jahre bei ca. 150 Prozent Gesamtrückfluss. Grünes Geld interviewt dazu den Ökorenta Geschäftsführer Christian Rose.

 

 

Windpark im Sonnenuntergang (©oekorenta/f.mack/2017)

 

 

 

1.) Herr Rose, Sie haben als Ökorenta mit dem Erneuerbare Energien IX einen der ganz wenigen Voll-Regulierten AIF’s im Bereich der Erneuerbare-Energien-Projekte am Start. Was geschieht innerhalb des Projektes mit dem Geld der Anleger und wie können Sie im aktuellen Niedrigzins-Umfeld eine Rendite in Höhe von 4 Prozent in Aussicht stellen?

 

 

Wir investieren über einen klar definierten Bewertungs- und Prüfungsprozess das Geld unserer Kunden in Erneuerbare-Energien-Gesellschaften, die sauberen Strom produzieren. Vereinfacht gesagt wird es in bestehende Windpark- und Photovoltaik-Gesellschaften in Deutschland investiert.

 

Durch die Portfolioausgestaltung reduzieren wir das Risiko im Vergleich zu Einzelinvestitionen erheblich. Die Diversifizierung und auf Ist-Daten beruhende Annahmen lassen uns in diesem Segment mit prognostizierten Renditen von gut 4 Prozent etwas zurückhaltender erscheinen als Einzelinvestitionen. Aufgrund unseres langjährig gewachsenen Netzwerks zu Betreibern, Projektieren und Herstellern sehen wir aktuell noch sehr gute Möglichkeiten in diesem stark nachgefragten Markt Investitionen zu tätigen, die auch Chancen auf höhere Renditen versprechen.    

 

 

 

Geschäftsführer Christian Rose von Ökorenta.

2.) Der Ökorenta Erneuerbare Energien IX konnte einige Wochen nicht gezeichnet werden – jetzt ist er wieder verfügbar. Durch was war das verursacht? 

 

Es wurde ein Nachtrag mit zwei wesentlichen Änderungen erforderlich, der einen Vertriebsstopp bis zur Genehmigung durch die BaFin beinhaltet.

  1. Zu Beginn unserer Fondsplatzierungen starten wir als sogenannter Blindpool. Mittlerweile konnten wir mit dem bereits platzierten Kapital wesentliche Investitionen in acht verschiedene Windparks umsetzen. Die aufgezeigten Investitionen vermitteln den Kunden einen guten Überblick über die Anlagestrategie, die Auswahl und die verfolgte Risikostreuung.
  2. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft als leitendes und haftendes Organ in diesem Fonds hat von der HTB Hanseatischen Fondshaus GmbH zur Auricher Werte GmbH gewechselt.

 

3.) Die Anleger sind verunsichert, da spezielle die Entwicklung der Windkraft- und Solarbranche in den vergangenen Jahren wechselhaft war. In Deutschland wurden außerdem die Vergütungssysteme umgestellt, so dass die erzielbaren Einspeisevergütungen deutlich niedriger wurden. Können Sie überhaupt ausreichend Erneuerbare Energien Projekte identifizieren, so dass das Geld gewinnbringend angelegt werden kann?

 

Ein klares Ja! Durch bereits bestehende Beteiligungen an über zweihundert Gesellschaften und das seit 19 Jahren kontinuierlich aufgebaute Netzwerk haben wir weiterhin Zugriff auf gute Projekte. Zudem stellen Privatpersonen die (noch) größte Eigentümergruppe im Markt der Erneuerbaren Energien und bieten auch für uns genügend Potential für weitere Investitionen.

 

Grundsätzlich ist die technologische Entwicklung in diesen beiden Bereichen äußert positiv und dynamisch. Auch die Ertragsschwankungen aufgrund Windaufkommen und Sonneneinstrahlung sind längst nicht mehr so gravierend und somit besser kalkulierbar. Die Umstellung auf ein Ausschreibungsverfahren und damit verbunden geringere Vergütungen aus dem EEG waren ein klares Ziel der Regierung, um diese Technologieform gegenüber anderen Energieformen noch attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen.

 

 

4.) Bitte stellen Sie uns und unseren Lesern zum Abschluss doch bitte in leicht verständlichen Worten die Ökorenta Gruppe vor und was der Unterschied zu anderen Anbietern ist.

 

Wir beschäftigen uns seit knapp 20 Jahren intensiv mit nachhaltigen Kapitalanlagen. Seit 13 Jahren emittieren wir eigene Fonds aus dem Bereich Erneuerbare Energien mit dem Schwerpunkt Windkraft bzw. Windparks. Der große Unterschied ist unser in den Portfoliofonds gelebter Diversifikationsgedanke, um Risiken zu minimieren. Zudem investieren wir in bereits bestehende Gesellschaften. So können wir fast immer auf tatsächliche Produktions- und Ertragszahlen zurückgreifen, die uns kalkulatorische Sicherheit geben.

 

Wenn also jemand in ein Portfolio im Bereich Erneuerbare Energien bzw. Umweltfonds investieren möchte, dann ist er bei uns an der richtigen Stelle!

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Blockheizkraftwerk Deutschland 4 – effizient und renditestark

Freitag, 22. Juni 2018
Zusammenfassung: Blockheizkraftwerke sind eine interessante Brückentechnologie auf dem Weg zur hundertprozentigen Nutzung regenerativer Energien. Der besondere Vorteil liegt in der hohen Effizienz. Aber auch als Geldanlage sind Blockheizkraftwerke nicht nur nachhaltig, sondern auch rentabel.

 

 

Hier könnte ein Blockheizkraftwerk stehen …

 

 

Vor zwei Wochen haben wir an dieser Stelle vorgestellt, wie Blockheizkraftwerke (BHKW) arbeiten, welche Vorteile die Kraft-Wärme-Kopplung bietet und welchen Beitrag die kleinen Kraftwerke für den Erhalt der Umwelt und den Schutz des Klimas leisten. Unter dem Titel „10 mal Wissenswertes zum Thema Blockheizkraftwerk“ ging es in erster Linie um die technische Seite der BHKW.

 

Nur der zehnte Punkt, „Welchen Mehrwert liefern Blockheizkraftwerke für Anleger?“, hat bereits das Thema angesprochen, das wir heute vertiefen – die monetäre Seite von Blockheizkraftwerken. Dabei stehen jedoch nicht die Ersparnisse durch niedrige Energiekosten im Mittelpunkt, die Besitzer von BHKW durchaus zu schätzen wissen. Vielmehr geht es um die Möglichkeiten, mit einer gezielten Investition in BHKW Geld mit einer guten Rendite anzulegen.

 

 

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RE12 EnergieZins 2022: Neuigkeiten vom Geschäftsführer

Freitag, 15. Juni 2018
Zusammenfassung: Reconcept aus Hamburg ist seit 1998 tätig und hat schon eine Reihe von Festzinsprodukten zur Finanzierung Erneuerbarer Energien Projekte herausgegeben. Alle laufen plangemäß und sie wurden teilweise schon komplett wieder an die Anleger zurück gezahlt. Jetzt hat Reconcept mit dem RE12 EnergieZins 2022 eines der interessantesten Festzinsprojekt für ökologische Anleger mit nur 4,5 Jahren Laufzeit und 5 Prozent Zins auf den Markt gebracht. Wir befragen Reconcept Geschäftsführer Dennis Gaidosch dazu.

 

 

Gondel einer Nordex Windanalage

Millimeterarbeit für sauberen Strom: 6 Monate Bauzeit, seit August 2016 am Netz – diese Nordex-Anlage wurde finanziert über ein Vorgängerangebot des RE12 EnergieZins 2022 von reconcept.

 

Grünes Geld:  Herr Gaidosch, Sie haben als reconcept Gruppe mit dem RE12 EnergieZins 2022 aktuell ein Fest-Zinsangebot mit nur 4,5 Jahren Laufzeit auf den Markt gebracht. Was geschieht innerhalb des Projektes mit dem Geld der Anleger und wie können Sie im aktuellen Niedrigzins-Umfeld einen Zins in Höhe von 5 Prozent in Aussicht stellen?

 

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Wüstenplanet Erde? – Dürren stoppen!

Freitag, 15. Juni 2018
Zusammenfassung: Erderwärmung und Klimakrise tragen dazu bei, dass immer mehr Gebiete weltweit verdorren und sich neue Wüsten bilden. Eine Gefahr für Mensch und Natur. Denn die zerstörten Lebensräume vertreiben immer mehr Menschen aus ihrer Heimat.

 

  

 

„Die Wüste lebt“ so lautet der Titel des Disney-Klassikers aus dem Jahr 1953. Der Dokumentarfilm fasziniert noch immer seine Zuschauer und zeigt die lebendige Vielfalt im Lebensraum Wüste.

 

Seit 1994 rufen die Vereinten Nationen zum Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürren“ auf. Begangen wird der Tag jährlich am 17. Juni. Dieser Aktionstag zeigt ein anderes Gesicht der Wüste. Denn hier sind nicht allmählich gewachsene Gebiete gemeint, sondern ehemals fruchtbare Landschaften, die durch Erderwärmung, Klimakrise, landwirtschaftlichen und industriellen Raubbau schlichtweg verwüstet wurden. Diese Gebiete werden zunehmend größer und entwickeln sich zu einem globalen Problem. – Einem Problem für Mensch und Natur.

 

Angestoßen wurde der Welttag gegen die Wüstenbildung – wie viele andere internationale Klimaaktivitäten auch – durch die Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992. Dort wurde die UN-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation beschlossen und von insgesamt 179 Staaten unterzeichnet. Diese haben sich verpflichtet, wirksame Langzeitprogramme zu entwickeln, um Dürren zu vermeiden und die Ausbreitung neuer Wüsten zu verhindern.

 

 

 

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Fakten aus der breitesten Untersuchung über Beteiligungen

Dienstag, 12. Juni 2018
Hohe Wellen - Wasserkraft - Energiefonds, Klimafonds

Wasser kann viel Energie transportieren: Auch Wasserkraft-Beteiligungen gehören zu den Energiefonds wie Solarfonds oder Windfonds.

 

 

Projekte sind die Königsklasse der ökologischen Geldanlagen. Mit dem Geld der Anleger werden direkt Solaranlagen, Windturbinen, Blockheizkraftwerke oder Wälder finanziert. Doch die Beteiligungen, Genussrechte oder Nachrangdarlehen leiden in der Öffentlichlichkeit häufig unter einem schlechten Image. Besonders die größeren  Ausfälle außerhalb des Öko-Bereichs, besonders bei Schiffen oder Containern, lassen viele Anleger direkt  abwinken.

 

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Wattner SunAsset 7 hat Ziel übertroffen: 8,9 Mio. Euro erreicht

Donnerstag, 31. Mai 2018

Zusammenfassung: Wie das Kölner Emissionshaus Wattner mitteilt hat das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 bereits mehr Anlegergelder eingesammelt als ursprünglich prospektiert. Knapp 9 Millionen Euro Kapital der Anleger haben den Weg in den Solarfonds bereits gefunden, 10 Photovoltaikkraftwerke sind angebunden.

 

Das Emissionshaus Wattner: überzeugende Bilanz

Deutscher Solarfonds: Wattner SunAsset 7Wenn wir einen Anleger eines älteren Wattner-Fonds fragen, ob er an einem neuen Angebot des Hauses interessiert sei, ist die Antwort praktisch immer „ja“.

 

Wen wundert’s, denn mit deutschen Solarkraftwerken Wattner bietet nicht nur ökologisch sinnvolle Investitionsprojekte an, sondern liefert auch finanziell überzeugende Leistungen.

 

Das seit 2004 aktive Emissionshaus konzentriert sich dabei konsequent auf eine Assetklasse: deutsche Solarfonds.

 

Dabei engagierte sich Wattner in Projekt-Entwicklungsfonds, die also alle Aufgaben übernehmen, bevor ein großes Solarkraftwerk tatsächlich Strom liefert. Diese haben bei meist kürzeren Laufzeiten relativ hohe Risiken und hohe Renditen.

 

Außerdem engagierte sich Wattner in Projekt-Betreiberfonds, also Fonds, die den tatsächlichen Betrieb von großen Solarkraftwerken übernehmen. Diese Projekte haben meist längere Laufzeiten bei relativ niedrigen Risiken und mittleren Renditen.

 

Insgesamt haben sich mehr als 6.000 Anleger für Wattner Projekte entschieden und in zehn Jahren die Rekordsumme von 435 Millionen Euro in 70 Solarkraftwerke mit 264 Megawatt Leistung investiert.
 
Dabei halten und betreiben Wattner SunAsset 2, 3, 5 und 6 ein Portfolio von 53 Anlagen mit insgesamt 216 Megawatt Leistung, die alle stabile Erträge liefern.
 
Die offizielle Leistungsbilanz von Wattner zeigt überzeugende Zahlen; alle angebotenen Wattner-Projekt haben die Anleger mit regelmäßigen und hohen Ausschüttungen begeistert.
 
Besonders eindrucksvoll: einer der ersten komplett abgewickelten Solarfonds in Deutschland, der Wattner SunAsset 1, hat mit einem Gewinn von 86 Prozent in 5 Jahren Laufzeit sogar die Prospektprognosen übertroffen.
 
 

Wattner SunAsset 7: aktueller Stand – voll im Plan

Das aktuelle Angebot Wattner SunAsset 7 ist ein Betreiberfonds für deutsche Solarkraftwerke. Er kauft also fertige Solarkraftwerke, die bereits abgenommen sind und Strom ans Netz liefern, und betreibt diese über die gesetzliche Förderdauer von rund 20 Jahren.
 
Aus den Stromverkäufen werden die Zinszahlungen an die Anleger geleistet – eine IRR-Rendite von 5,1 Prozent kommt so zustande.
 
Gerade hat Wattner bekannt gegeben, dass mit 8,9 Millionen Euro an eingesammelten Anlegergeldern mehr als die im Prospekt genannte Zielsumme von 8,7 Millionen Euro erreicht wurde. Da jedoch ausreichen Investitionsobjekte für Wattner verfügbar sind, können weitere ca. 5 Millionen Euro noch gezeichnet werden.
 
Laut Investitionsübersicht von Wattner sind mittlerweile stehen bereits 10 Solarkraftwerke des Fonds fest und sind gekauft oder werden gerade errichtet. Das anfängliche Blindpool-Risiko ist damit eliminiert.
 
 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Insektensterben – Das Ende des großen Krabbelns?

Freitag, 18. Mai 2018
Zusammenfassung: Am 20. Mai ist der Weltbienentag. Die Bedeutung von Bienen für die Ernährung der Weltbevölkerung ist bekannt. Mittlerweile setzen immer mehr Projekte für den Erhalt von Bienen ein. Aber auch ohne die unzähligen anderen Insekten sähe es nicht gut für die Menschen aus.

 

Bei Kleingärtnern unbeliebt – dennoch etwas ganz besonderes – der Maikäfer.

 

„Und ich rüttelte an Bäumen, und ich wühlte auch im Moos. Die Erfolge waren prächtig und mein Trickreichtum war groß. Würd‘ ich heut noch einmal loszieh‘n, blieb mein Schuhkarton wohl leer; Selbst ein guter Käferjäger brächte keinen Schornsteinfeger, keinen Müller, erst recht keinen Kaiser her: Es gibt keine Maikäfer mehr, es gibt keine Maikäfer mehr!“

 

Mit diesem Lied aus dem Jahr 1973 besang der Liedermacher Reinhard Mey bereits früh das Thema, das immer stärker in den Fokus der Berichterstattung gerät: Das Insektensterben.

 

Verantwortlich für dieses gigantische Artensterben – rund ein Drittel der Insekten ist bedroht – sind die immer knapperen Lebensräume verbunden mit den vielfältigen schädlichen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft und dem Einsatz vielfältiger Insektizide. Auch die drastischen Veränderungen des Klimas wirken sich auf die Biodiversität negativ aus.

 

 

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