Archiv für die Kategorie ‘Wald-Geldanlage’

Sichere Geldanlage 2018: Sachwerte wie Rohstoffe, Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 16. Januar 2018

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

 

Junger Baum

Rohstoff Holz – ertragreich, nachwachsend und klimafreundlich.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Rohstoffe, Gold, Holz oder Windkraft (unten)

 

 

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Impressionen: MillerForest aus Paraguay

Mittwoch, 13. September 2017
Seit vielen Jahren vermitteln wir das Aufforstungsprojekt von MillerForest aus Schlier in Oberschwaben. Heute Impressionen von den Aufforstungsanlagen in Paraguay. Sie können Bilder von Baum-Erntern, Hackschnitzel-Verladung, Bodenvorbereitung und anderem sehen. Alle Bilder stammen frisch aus Paraguay.

 

 

 

 

Mehr zum aktuellen Angebot? Klicken Sie auf den Button:

 

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

KiriFarm Spanien – Nachhaltiges Holzinvestment

Dienstag, 05. September 2017

Zusammenfassung: Bäume sind hervorragende Helfer beim Kampf gegen die Klimakrise. Daher trägt auch nachhaltige Holzwirtschaft dazu bei, CO2-Emissionen zu binden. Besonders attraktiv ist die wirtschaftliche Nutzung von Holz, das von schnell wachsenden Baum-Arten stammt. Das junge Unternehmen „We Grow“ hat sich auf den Anbau und die Vermarktung von Kiri-Holz spezialisiert. Gerade wurde der Verkaufsprospekt für das vierte Holz-Investment des Unternehmens genehmigt: KiriFarm Spanien.

 

 

Kiri-Setzling: klein, aber oho! (Foto: We Grow)

Unser Klima ist in Gefahr. Wenn die Erderwärmung  weiter ansteigt, werden die natürlichen Lebensgrundlagen brutal zerstört. Eine unbequeme Wahrheit, auf die der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore bereits in seinem gleichnamigen Buch und Film hinwies und weltweite Beachtung fand.

 

Allerdings hat sich faktisch seitdem nicht viel getan. Dem wegweisenden Klima-Abkommen von Paris und den klimafreundlichen Technologien, die in vielen Staaten entwickelt und eingesetzt werden, stehen weiter steigende CO2-Emissionen entgegen, sowie ein US-Präsident, der den Klimawandel leugnet. Kein Wunder also, dass Al Gore mit seinem neuen Film „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ nochmals als Mahner das Wort ergreift und versucht, auf Entscheider auf der ganzen Welt einzuwirken.

 

 

Bäume sind effiziente Klimaschützer

Bäume speichern den Klimakiller CO2.

Politik und Wirtschaft stehen weltweit in der Verantwortung, die Klimakrise abzuwenden. Aber was lässt sich gegen die Klimaerwärmung konkret unternehmen?

 

– CO2-Emissionen reduzieren

– Erneuerbare Energien fördern

– Nachhaltig konsumieren

– Bäume pflanzen

 

Ganz klar, CO2-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Um das zu erreichen, müssen erneuerbare Energien stärker gefördert werden. Und natürlich müssen vor allem die Industrienationen ihren Lebensstil kritisch hinterfragen und ihren Konsum nachhaltiger gestalten.

 

Aber es gibt auch noch einen anderen wichtigen Punkt: Bäume speichern das klimaschädliche Kohlendioxid, bereits ein Baum bindet allein zehn Kilogramm CO2. Erhalt von Waldflächen, Aufforstung und Verwendung von Holz als natürlichem Rohstoff ist als das Gebot der Stunde. Denn Bäume sind die unentbehrlichen Helfer, um den Wettlauf mit der Zeit in Sachen Erderwärmung noch zu gewinnen. Nach wie vor ist die Aufforstung von Bäumen die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre wieder CO2 zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur darauf ab, weniger CO2 zu emittieren.

 

 

Nachhaltige Holzwirtschaft sorgt für gutes Klima

Eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Holzwirtschaft kann zur Verbesserung des globalen Klimas beitragen. In diesem Bereich gibt es innovative Projekte, die vielfältige Interessen unter einen Hut bringen:

 

– positive Entwicklung von Umwelt und Natur nachhaltigen Klimaschutz

wirtschaftlich attraktive Vermarktung der angebauten Hölzer

interessante Projekte für Anleger, denn der Aufbau und Betrieb einer Holzfarm bedarf auch des finanziellen Engagements von Investoren.

 

 

Kiribäume – schnelles Wachstum gesichert

Ein Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit hohem Engagement und Sachverstand nachhaltige Holzwirtschaft betreibt, ist die We Grow GmbH mit Sitz in Tönisvorst im Kreis Viersen, nahe der nordrhein-westfälischen Metropole Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt Kiri-Anbauprojekte zur nachhaltigen Holzproduktion und hat sich in kürzester Zeit zu einem der führenden europäischen Spezialisten in diesem Bereich entwickelt. We Grow wählt passende Standorte für Plantagen aus, pflanzt, pflegt, erntet und vermarktet die angebauten Edelhölzer.

 

Kiribäume sind schön und nützlich. (Foto: We Grow)

Der Kiribaum kommt ursprünglich aus Japan und anderen Teilen Südost-Asiens. Der Laubbaum, der teilweise auch als Blauglockenbaum bekannt ist, wächst – vor allem in den ersten Jahren – sehr rasant. Pro Jahr sind bis zu sechs Meter möglich. Damit ist der Kiri im Wachstum rund zehn Mal schneller als die Eiche. Ausgewachsen ist der Kiribaum etwa bei 15 Metern Höhe. Da der Kiribaum bezüglich des Bodens sehr anspruchslos ist, wird er zunehmend in Nordamerika und Europa kultiviert. Geerntet wird der Baum nach sieben bis 14 Jahren.

 

Wer mehr über den Kiribaum erfahren will, kann sich auch gerne unseren Selbst-Versuch mit 2 Kiribäumen ansehen.

 

Im Gegensatz zur ebenfalls schnellwachsenden Pappel, die auch ein Wachstum von zwei Metern pro Jahr erreicht, liefert der Kiribaum jedoch hochwertiges Holz. Während Pappelholz oft im Paletten-Bau verwendet wird, kommt Kiri-Holz hauptsächlich in der Möbelindustrie zum Einsatz. So sind beispielsweise die japanischen Kimonoschränke aus Kiri gefertigt, denn traditionell wird bei der Geburt eines Mädchens in Japan ein Kiri-Sämling gepflanzt. Wenn das Mädchen erwachsen ist, ist der Baum längst so hoch gewachsen, dass ein Möbelstück für den eigenen Haushalt gefertigt werden kann.

 

Aber auch außerhalb dieser traditionellen Pfade findet Kiri-Holz immer mehr Freunde. Das Material ist leicht, feuersicher, stabil und verfügt über eine ansprechende Maserung. Entsprechend wird das Holz bei der Fertigung von Skiern und Surfboards verwendet. Ebenso kommt Kiri beim Musikinstrumentebau, etwa für den Korpus von E-Gitarren, zum Einsatz oder auch als Material für Dekorationsartikel.

 

Eine Nachfrage, die sich die We Grow GmbH zu Nutze machen konnte. Mit ihrer eigenen geschützten Zucht „Nordmax 21“ wurde eine Kiri-Art entwickelt, die auch mit der kühlen Witterung in Deutschland zu Recht kommt und für den kommerziellen Anbau in Europa und damit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Holzproduktion hervorragend geeignet ist. Für die Entwicklung von „NordMax 21“ wurde das geballte Fachwissen der Unternehmensgründer genutzt, Gentechnologie wurde nicht angewendet. Dass „NordMax 21“ eine eigenständige Art ist, zeigt auch, dass der Baum bereits Eingang in den Botanischen Garten in Bonn gefunden hat.

 

 

Von der Studentenfirma zum aufstrebenden Unternehmen

Qualitätsholz mit schnellem Wachstum. (Foto: We Grow)

Bei We Grow ist der Name quasi Programm, denn das junge Unternehmen züchtet nicht nur Kiribäume, sondern wächst auch selbst stetig.

 

Angefangen hatte alles mit einer ambitionierten Idee von Peter Diessenbacher, der an der Universität in Bonn Agrarwissenschaften studierte. Durch sein besonders Interesse am Thema nachwachsende Rohstoffe, wurde er auf den Kiribaum aufmerksam. 2005 begann er die ersten Stecklinge zu Hause zu pflanzen. Fasziniert vom raschen Wachstum, mietete er ein Gewächshaus an und begann die Kiribäume über das Internet zu verkaufen. Aus der einstmaligen Studentenfirma entwickelte sich die Idee, Kiribäume auf großen Freilandflächen anzubauen und professionell zu vermarkten.

 

Eine wichtige Voraussetzung dafür wurde 2009 von Seiten der Europäischen Union  geschaffen. Seit diesem Jahr ist es erlaubt, Bäume auch außerhalb eines Waldes für die Holzwirtschaft zu pflanzen. Damit waren die rechtlichen Grundlagen für das Unternehmen We Grow geschaffen.

 

Los ging es dann auf einer fünf Hektar großen Pflanzfläche im Bonner Ortsteil Hoholz. Im Januar 2016 zog die Plantage nach Tönisvorst im Kreis Viersen um. Mittlerweile werden 350 Hektar auf 35 Plantagen bewirtschaftete. Damit wurden bereits mehr als 200.000 Kiribäume gepflanzt.

 

Geschäftspartnerin von der ersten Stunde an, war Dissenbachers Frau Allin Gasparian. Als diplomierte Volkswirtin zeichnet Gasparian für die strategische Unternehmensentwicklung verantwortlich, während Dissenbacher als Agraringenieur die technische Geschäftsführung von We Grow obliegt. Das Unternehmen verfügt heute über ein eingespieltes Team aus zwölf Mitarbeitern, die besonderes Wissen aus den Bereichen Agrarwirtschaft, Finanzen, Geographie und Umwelt mitbringen. Darüber hinaus beschäftigt We Grow rund 30 Mitarbeiter zur Jungpflanzenproduktion und zur Plantagen-Pflege.

 

 

Bereits drei erfolgreiche Platzierungen von Kiribaum-Investments

Die Idee, Holz als Geldanlage zu vermarkten ist nicht neu. Holz gilt als relativ risikoarmes Investment und verspricht eine gute Rendite. Das macht den nachwachsenden Rohstoff für institutionelle Anleger besonders interessant, aber auch private Investoren können sich an Holzprojekten beteiligen. Durch die rechtliche Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (KG), erhalten Anleger viele Mitspracherechte. Darüber hinaus können die Plantagen auch persönlich besucht und in Augenschein genommen werden.

 

Eine grüne Oase schon nach wenigen Jahren. (Foto: We Grow)

Bislang hat We Grow bereits drei Beteiligungsfonds (KiriFonds I-III) mit einem Kapitalvolumen von 18,2 Millionen Euro voll platzieren können. Mit diesen Beteiligungsangeboten ist es We Grow gelungen, ökonomische Interessen und ökologische Vorteile optimal miteinander zu verbinden. Ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg ist dabei ganz sicher auch die Kompetenz und das fachliche Know how, mit dem das Unternehmen seine Projekte betreibt.

 

In diesem Jahr geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Mit dem neuesten Projekt KiriFarm Spanien plant We Grow den Kauf von landwirtschaftlichen Flächen in Nord- und Zentralspanien um dort eine unternehmenseigene nachhaltige Kiri-Holzproduktion aufzubauen. Ziel ist es dabei, in den kommenden Jahren die KiriFarm zu bewirtschaften und zu pflegen. Nach frühestens zehn Jahren ist dann die Ernte und der Verkauf des Kiri-Holzes geplant.

 

Ein gutes Geschäft für We Grow, die Investoren und nicht zuletzt für das globale Klima. Durch das schnelle Wachstum des Kiribaums wird eine große Menge des Klimakillers CO2 gebunden. Experten gehen von 20 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr auf einem Hektar aus. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß einer vierköpfigen Familie.

 

 

KiriFarm Spanien – ein nachhaltiges europäisches Holzprojekt

Der Verkaufsprospekt für das vierte Kiribaum-Investment von We Grow wurde im August von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  genehmigt. Damit läuft jetzt die Kapitaleinwerbung für das Direktinvestment KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG.

 

Das Emissionsvolumen beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro und kann noch auf 10 Millionen Euro erhöht werden.

 

Die geplanten Kiri-Plantagen werden in Spanien angesiedelt sein und sollen über eine Gesamtgröße von etwa 180 Hektar verfügen. Die Anbauflächen werden durch die KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG entweder gepachtet oder direkt erworben.

 

Die Witterungsverhältnisse in Spanien versprechen ein schnelles Wachstum der Pflanzen. Daher beträgt die Anlagedauer auch lediglich zehn Jahre. Im Vergleich dazu waren die drei Vorgänger-Projekte in Deutschland auf zwölf Jahre angelegt.

 

Die Beteiligung fällt in die Assetklasse Wald- und Rohstoffe. Die Erträge der Vermögensanlage sollen durch den Verkauf des geernteten Holzes erwirtschaftet werden. Die ersten Ausschüttungen aus Zwischenernten sind nach Ablauf von acht Jahren geplant.

 

Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Die Rendite wird mit 7,2 Prozent pro Jahr gemäß IIR prognostiziert.

 

Anleger, die sich bis zum 30. September 2017 für eine Beteiligung an der KiriFarm Spanien entscheiden, profitieren von einem einmaligen Frühzeichnerbonus von 5,5 Prozent. Diese gewinnunabhängige Zahlung wird noch bis Januar 2018 gewährt, verringert sich aber nach dem 30. September 2017 in jedem Folgemonat um 0,5 Prozent.

 

 

Getestet und für gut befunden

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, befasst sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Kiribaum und hat das Angebot intensiv geprüft.

 

„Als Finanzdienstleister haben wir täglich mit Zahlen zu tun. Bei der KiriFarm Spanien haben wir allerdings nicht nur die wirtschaftliche und finanzielle Seite genau betrachtet, sondern auch das Produkt einer eingehenden Untersuchung unterzogen“, erklärt Gerd Junker.

 

Bereits 2014 haben die beiden Geschäftsführer von Grünes Geld den Praxistest  gestartet und zwei Kiri-Setzling wurden im heimischen Garten gepflanzt. Natürlich ist dieser Selbstversuch in keiner Weise wissenschaftlich abgesichert. Jedoch verlief das Wachstum der beiden ehemals 17 Zentimeter hohen Kiribäume durchaus rasant. Mittlerweile – gut drei Jahre später – messen die beiden Bäume bereits stattliche vier Meter. Dabei haben die Kiris nicht nur generell erfolgreich den deutschen Temperaturen getrotzt, sondern auch nach spätem Frost neue Triebe entwickeln können.

 

Aber nicht nur das gute Wachstum der Pflanzen überzeugte die Spezialisten von Grünes Geld, auch die bisherigen Erfolge der drei vollplatzierten Kiri-Investments des Unternehmens konnten sich sehen lassen.

 

 

Carmen Junker Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Wald schützen für ein gutes Klima

Sonntag, 16. Juli 2017
Zusammenfassung: Holz ist und bleibt ein wichtiger Rohstoff und CO2-Speicher. Aber Waldflächen nehmen weltweit ab. Mit Aufforstungsprogrammen soll gegengesteuert werden. Um die Wälder weltweit zu schützen, ist eine nachhaltige Forstwirtschaft gefragt. Wer in Holzprojekte investiert, kann langfristig gute Rendite erzielen und betreibt Klimaschutz.

 

Nicht nur Holzlieferant -  Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Nicht nur Holzlieferant – Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Kaum eine Naturlandschaft ist so „beschäftigt“ wie der Wald. Weltweit zeichnet er als CO2-Speicher für den Klimaschutz verantwortlich und bietet als Ökosystem Lebensraum für vielfältige, Tiere, Pflanzen und Pilze. Außerdem ist der Wald als Holzlieferant in der Forstwirtschaft tätig. Darüber hinaus ist der Wald ebenso als Wohlfühlort zur Erholung und Entspannung beliebt, wie als attraktiver Sport- und mystischer Abenteuerspielplatz. Hierzulande dient der vielzitierte „deutsche Wald“ auch noch als Projektionsfläche für romantische und mystische Romane und regt seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an.

 

Dass dem Wald bei so vielen anspruchsvollen Aufgaben ein Burnout drohen kann, ist auch eine der Quintessenzen von Peter Wohllebens Buch über „Das geheime Leben der Bäume“, in dem er auch die industrielle Forstwirtschaft anprangert, die den Wald in erster Linie nur noch als Massenproduzenten von Holz sieht.

 

Der Ex-Förster beschreibt einfühlsam die vielfältigen Kommunikationsarten der Bäume untereinander und führt seine Leserschaft in eine bislang gänzlich unbekannte Seite des Waldes ein. Wohlleben fordert einen langfristigen und nachhaltigen Umgang mit dem Wald. Bereits seit mehren Monaten führt Wohlleben die Bestsellerlisten an. Das Thema „Zukunft des Waldes“ trifft also den Nerv der Zeit.

 

 

Drei Billionen Bäume – aber es ist noch Platz für mehr

Auf der gesamten Erde stehen derzeit etwas mehr als drei Billionen Bäume. Zu diesem Ergebnis kam der US-Wissenschaftler Thomas Crowther von der forstwirtschaftlichen Fakultät der Yale University (Forestry & Environmental Studies). Die Studie liefert erstmalig wissenschaftlich belegte Zahlen über die Anzahl der Bäume weltweit. Bisherige Schätzungen gingen nur von 400 Milliarden Bäumen aus.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsJedoch hat sich der weltweite Baumbestand seit Beginn der menschlichen Zivilisation nahezu halbiert. Hinzu kommt, dass pro Jahr 9,5 Milliarden Bäume abgeholzt werden, häufig um die gewonnenen Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen, vielfach zur Viehzucht.

 

Ermittelt hat Crowther den weltweiten Baumbestand in erster Linie durch die computergestützte Auswertung von Satellitenbildern. Hinzu kamen die Daten, die an verschiedenen Orten erhoben wurden und Modellrechnungen. Die Summe von rund drei Billionen Bäumen entspricht durchschnittlich etwas mehr als 400 Bäume pro Mensch, in Deutschland sind es rund 100 Bäume pro Einwohner.

 

Motiviert ist die Studie durch die Anerkennung der enormen Bedeutung von Bäumen, respektive Wäldern, für das globale Klima. Die Forschungsergebnisse werden in zukünftige Prognosen zum Klimawandel einfließen.

 

 

Mit Aufforstung dem Klimawandel trotzen

Wälder sind beliebte und lebenswichtige Naturlandschaften.

Wälder sind beliebte und lebenswichtige Naturlandschaften.

Ohne die noch vorhandenen Waldflächen gäbe es kein lebensfreundliches Klima auf unserem Planeten. Denn jeder einzelne Baum ist in der Lage, jährlich zehn Kilogramm CO2 zu binden. Darüber hinaus regulieren Bäume die Qualität von Wasser und Luft.

 

Aufforstung ist eine der preiswertesten und einfach umzusetzenden Methoden, den Klimawandel aufzuhalten. Einen einfachen Aufforstungsplan verfolgt die weltweite Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet seit ihrer Gründung 2007. Sie geht davon aus, dass eine weitere Billion (1.000 Milliarden) Bäume rund ein Viertel der jährlich von Menschen produzierten CO2-Mengen kompensieren kann.

 

Entsprechend soll jeder Mensch auf der Welt 150 Bäume pflanzen. Gleichzeitig müssen bestehende Wälder geschützt werden. Platz genug gibt es: Experten gehen davon aus, dass weltweit etwa eine Milliarde Hektar zur Verfügung steht, die bewaldet werden kann. Mit bislang 14 Milliarden neu gepflanzter Bäume weltweit, mitunter auf eigens gekauften Aufforstungsflächen in Cancun/Mexiko, ist Plant-for-the-Planet auf einem erfolgreichen Weg. Unter dem Motto „Stop talking, start planting“ begeistert die Organisation viele Kinder und Jugendliche dafür, sich mit Klimaschutz aktiv auseinanderzusetzen. Schon 2012 forderte sie auch Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker dazu auf.

 

Dass die Anliegen von Plant-for-the-Planet ernst genommen werden, zeigt die UNEP (United Nations Environment Program), die 2011 offiziell den weltweiten Baumzähler in die Verantwortung der Organisation gab. Hier werden die neugepflanzten Bäume registriert. Auch verfügt Plant-for-the-Planet neben zahlreichen prominenten Unterstützern über einen wissenschaftlichen Beirat, der die neuesten Entwicklungen im Bereich des Klimaschutzes verfolgt und aktiv vorantreibt. Vorsitzender ist derzeit Baumzähler Thomas Crowther.

 

 

Holz – Baum – Wald, ein untrennbares Dreigespann

Holz ist seit Jahrtausenden ein lebensnotwendiger Rohstoff. In den Anfängen wichtig zum Hausbau, zur Befeuerung des Ofens, zum Heizen und Kochen. Später kommen Schiffs- und Bergbau dazu. Heute gilt Holz gemeinhin als angenehmer und haltbarer Werkstoff für viele Dinge des Lebens.

 

Angesichts des Klimawandels ist es daher besonders wichtig, den Wald als unverzichtbare Lebensgrundlage zu verstehen und nicht als Rohstofflager, das sich durch schnellwachsende Nadelbäume rasch wieder auffüllen lässt. Denn Baum ist nicht gleich Baum. Bei der Waldpflege spielen die vielfältigen landschaftlichen Gegebenheiten eine tragende Rolle. Mischwälder mit heimischen Arten werden als besonders gut für das Klima gesehen. Welche Bäume besonders gut dem Klimawandel gewachsen sind und viel CO2 speichern können, ist Gegenstand aktueller Untersuchungen. Dabei richtet sich das Interesse nicht nur auf Waldgebiete. Im Rahmen des bayerischen Projektes „Stadtgrün 21“ beobachten derzeit viele Kommunen, welche Bäume für ein gutes Klima in den Städten und Gemeinden sorgen können.

 

Holzprojekte für die Zukunft

„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ – Dieses Sprichwort ungeklärter Herkunft gilt für viele Bereiche des Lebens. Wie oft hätte schon etwas vor Jahren erkannt und erledigt werden müssen. Aber es gibt auch Hoffnung, denn der nächstbeste Zeitpunkt ist sicherlich nicht der schlechteste. Das gilt auch für Geldanlagen, bei einem früheren Start wären die Erträge schon früher sichtbar, aber wie gesagt, es ist nicht zu spät. Wer in Holzprojekte investiert befindet sich gewiss nicht auf dem Holzweg. Holz ist nachhaltig, lässt sich nachpflanzen, nimmt CO2 auf und sorgt für ein gutes Klima.

 

Da die Waldflächen – vielfältiger Anstrengungen zum Trotz – derzeit noch abnehmen, steigen die Preise für Holz weiter an. Eine gute Voraussetzung für nachhaltige Geldanlagen wie beispielsweise in Holzfonds, denn hier lassen sich langfristig sehr gute Renditen erzielen. Investiert wird hier in Möbelhersteller, Waldbesitzer, Sägewerke und weitere Unternehmen, die mit Holz arbeiten. Eine interessante Option, die der Umwelt, dem Klima und dem eigenen Geldbeutel nutzt.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Holzinvestments – solide und klimafreundliche Geldanlage

Freitag, 30. Juni 2017
Zusammenfassung: Waldbesitz stand schon immer für Wohlstand. Darüber hinaus sind Bäume ein wichtiger CO<sub>2</sub>-Speicher und nachhaltig produziertes Holz ein umweltfreundlicher und begehrter Rohstoff. Investitionen in Holzprojekte sind damit eine interessante und lukrative Möglichkeit, Geld klimafreundlich anzulegen.

 

 

 

Den natürlichen Reichtum nachhaltig nutzen.

Bäume zählen zu den größten und ältesten Lebewesen unserer Erde. Und sie leisten einen enormen Beitrag dazu, unser Leben auf diesem Planeten zu erhalten. Sie sind die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre CO2 wieder zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur auf eine Reduktion des CO2 Ausstoßes ab.

 

Darüber hinaus sind Bäume die Lieferanten von regenerativer Energie und wertvoller Roh-, Bau- und Werkstoffe, denn nicht nur die Bäume im Wald leisten viel für den Klimaschutz, sondern auch das Holz an sich.

 

Obwohl Bäume ein relevanter Teil einer globalen Energiewende sein können, sinkt der Waldbestand weltweit um jährlich rund zehn Milliarden Bäume. Eine nachhaltige Aufforstung und Bewirtschaftung der Wälder können dieser Entwicklung entgegenwirken.

 

Lebende Bäume aber auch Holz sind wichtige Speicher des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), die für die steigende Erderwärmung verantwortlich zeichnen. Daher ist es zum einen wichtig, den Baumbestand weltweit zu erhalten und zu vergrößern. Zum anderen ist aber auch die nachhaltige Nutzung von Holz sinnvoll, denn Holz ist ein enorm vielzeitiger und natürlicher Rohstoff.

 

 

Klimafreundlich bauen und heizen mit Holz

Kein Wunder also, dass sich der Markt für das Naturwunder Holz positiv entwickelt und die Preise für Agrar-Rohstoffe weltweit langfristig steigen. Neben der Produktion von Möbel und Gebrauchsgegenständen bildet sich dabei auch eine starke Nachfrage nach Bauholz heraus.

 

Gerade innovative Holzbauprojekte – auch im urbanen Raum – gewinnen an Bedeutung und stellen eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zum konventionellen Bauen, etwa mit Beton, dar. Bauholz kann dagegen eine hervorragende Ökobilanz als Bau- und Werkstoff aufweisen und verfügt über eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und Wärmedämmung.

 

Auch als nachhaltiger Energieträger ist Holz von Bedeutung. Schließlich handelt es sich bei Energieholz um einen nachwachsenden Rohstoff und damit um einen bedeutenden erneuerbaren Energieträger.

 

Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle, verläuft die energetische Nutzung von Holz in einem klimaneutralen CO2-Kreislauf. Denn das beim Verbrennen des Holzes freigesetzte Kohlendioxid wird von den nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen. Wer also beim Heizen auf klassisches Brennholz, Hackschnitzel, Pellets oder Holzbriketts zurückgreift, handelt nachhaltig und schont wertvolle Ressourcen.

 

 

Wer in Wald investiert, ist nicht auf dem Holzweg

Der Wald steht schwarz und schweiget …

Waldbesitz zählt – historisch gesehen – zu den klassischen Anlagewerten und gilt als Garant für Wohlstand und Reichtum. Derzeit befinden sich in Deutschland noch immer rund 43 Prozent aller Waldgebiete in privater Hand. An der Spitze der größten Privatwaldbesitzer in Deutschland steht mit rund 20.000 Hektar seit Jahrhunderten unangefochten die Familie Thurn und Taxis.

 

Der größte Waldbesitzer ist jedoch der Freistaat Bayern mit 770.000 Hektar.

 

Auch ohne ein reiches Erbe ist es möglich, Waldbesitzer zu werden. Hier bieten sich nachhaltige Waldinvestments in Süd- und Mittelamerika an, denn gerade der Schutz der Regenwälder ist im Kampf gegen den Klimawandel von besonderem Interesse. Denn zum einen sind gerade sehr alte Baumbestände extrem leistungsfähige CO2-Speicher.

 

… und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.

Zum anderen erstrecken sich die tropischen Regenwälder Südamerikas über ein Gebiet mit einer riesigen Fläche von acht Millionen Quadratkilometern. Damit befindet sich hier die größte der drei Regenwaldregionen der Erde.

 

Diese zu erhalten ist nicht nur für den Klimaschutz eine bedeutende Aufgabe, sondern genauso für den Artenschutz und die weltweite Biodiversität. Jährlich verschwinden rund 150 Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich von der Erde.

 

Dabei ist die Biodiversität in den tropischen Regenwäldern besonders betroffen, denn viele Arten weisen eine nur sehr wenige Exemplare auf. Ohne den menschlichen Einfluss gehen Schätzungen zufolge nur bis zu 25 Arten pro Jahr verloren.

 

Wenn Aufforstungen von jungen Bäumen betrieben werden und man dieses Holz nutzt, schützt man indirekt die jahrhundertealten Naturwälder und Regenwälder. Denn wird ein Baum aus einer Aufforstung genutzt, braucht man schon keinen aus einem Regenwald fällen.

 

 

Einige interessante Holzinvestments im Überblick

Direktinvestments in Aufforstungsprojekte standen zeitweilig in keinem guten Ruf. Grund dafür war, dass eine unübersichtliche Zahl an Anbietern Projekte anboten, deren finanzielle wie ökologische Nachhaltigkeit nicht immer nachvollziehbar waren. Durch die verschärften gesetzlichen Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat sich die Zahl der Anbieter drastisch reduziert.

 

Einige Anbieter stellten das Anlagegeschäft komplett ein oder wurden durch Insolvenzen aus dem Markt gedrängt. Ausschließlich die beiden erfahrenen Emissionshäuser ForestFinance und Miller Forest haben bislang offizielle Verkaufsprospekte vorlegen können, die den strengen Anforderungen des Kleinanlegerschutzgesetzes Stand halten und somit von der BaFin geprüft und genehmigt wurden.

 

Miller Forest Energieholz 

Schnellwachsende Hölzer ernten – Naturwälder schützen.

Grundidee des Projektes Energieholz ist es, schnell wachsende Holzsorten anzubauen, die bereits nach sechs Jahren entnommen und zu Hackschnitzeln zum Heizen verarbeitet werden. Der Nachhaltigkeitsaspekt dabei ist der Schutz der Naturwälder. Denn die aufgeforsteten Wirtschaftsbäume werden statt der Naturbäume gefällt. Damit leistet das Projekt Energieholz einen wertvollen Beitrag gegen das Roden uralter Wälder in Paraguay. Das Emissionshaus MillerForest betreut rund 9.000 Hektar Waldflächen in Paraguay und arbeitet seit Jahren vertrauensvoll mit dem Forst-Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. vor Ort zusammen.

Anleger, die in Energieholz investieren wollen, müssen mindestens 3.870,00 Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren anlegen, eine Verlängerung der Laufzeit auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre ist möglich. Die prognostizierte Rendite (gemäß IRR) der Anlage beträgt bei einer Laufzeit von sechs Jahren 4,3 Prozent jährlich. Andere Varianten in andere Hölzer und mit Kauf der Grundstücksfläche sind ebenfalls von Miller erhältlich. Fragen Sie gerne bei uns nach (–> Kontakt).

 

 

ForestFinance KakaoWald

Braunes Gold – Die Frucht des Kakao-Baums.

Das Projekt KakaoWald investiert in die nachhaltige Aufforstung von peruanischen Kakaowäldern. Anleger pachten dafür eine Waldfläche von mindestens 1.000 Quadratmetern. Die Erträge werden durch die Ernte von Edel-Kakao erwirtschaftet. Der Anbau der Kakaobäume geschieht dabei nach den Kriterien des ökologischen Landbaus und des fairen Handels.

 

Der Nachhaltigkeitsgedanke des Projektes ist dabei, 20 Prozent der Investitionen für den Schutz von tropischen Regenwäldern in Panama einzusetzen. ForestFinance ist seit mehr als zwanzig Jahren im Markt aktiv und ist damit ein Pionier der nachhaltigen Direktinvestments.

 

Anleger, die in das Projekt KakaoWald investieren wollen, müssen mindestens 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter) einbringen. Die Mindestlaufzeit des Projektes beträgt 25 Jahre. Allerdings können Investoren bereits ab dem sechsten Jahr mit Erträgen rechnen und profitieren dann von regelmäßigen Einkünften durch den Verkauf des Kakaos. Die prognostizierte Rendite des KakaoWaldes beträgt sechs Prozent bei einer normalen Entwicklung der Anlage.

 

 

 

ForestFinance GreenAcacia

 Von der Acacia-Plantage zum biodiversen Mischwald.

Ein weiteres Holzprojekt des „Waldmachers“ FinanceForest ist GreenAcacia. Dabei wird in eine aufgeforstete Acacia-Plantagen in Kolumbien investiert. Die Plantage wird regelmäßig durchgeforstet und die entnommenen Bäume werden als Konstruktions- und Nutzholz verkauft.

 

Ziel ist es dabei, das Gebiet in einen dauerhaften Mischwald nach den Prinzipien der ökologischen und nachhaltigen Forstwirtschaft umzuwandeln und Menschen vor Ort langfristige und existenzsichernde Arbeit zu bieten.

 

Anleger die sich für GreenAcacia interessieren, können sich aber einer Mindestsumme von 2.625 Euro beteiligen. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwölf Jahre, erste Auszahlungen sind prognosegemäß nach drei Jahren möglich, anschließend immer nach den Zwischenernten des entnommenen Holzes. Die prognostizierte Rendite von GreenAcacia beträgt sechs Prozent pro Jahr und hängt von der Menge der Holzernte ab sowie von der Entwicklung der internationalen Holzpreise.

 

 

Steuerliche Besonderheiten bei privaten Veräußerungsgeschäften

Ein Holzinvestment bedeutet dabei nichts anderes als kaufen und später wieder zu verkaufen. Da es sich bei Holzprojekten um Sachwerte handelt, werden Anleger faktisch Eigentümer. Die Erträge, die sich aus diesen Geldanlagen ergeben, müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

 

Holz ist eine sichere Bank.

Wer seine Waldgebiete später – etwa nach der Mindestlaufzeit des Projektes – verkauft, muss einige weitere steuerrechtliche Punkte beachten. Für Privatanleger gilt, dass der entstandene Gewinn, der sich beim Verkauf der Ländereiern ergibt, steuerpflichtig ist.

 

Der Veräußerungsgewinn wird berechnet sich einfach nach der Formel „Verkaufspreis abzüglich Anschaffungspreis“. Ebenfalls abgezogen werden die Kosten, die durch den Verkauf entstanden sind, beispielsweise Notargebühren. Für den Veräußerungsgewinn gibt es keine Freibeträge. Bleibt der erzielte Gewinn aus dem privaten Verkauf im Jahr allerdings unterhalb der Freigrenze von 600 Euro, so bleibt dieser steuerfrei. Liegt der Betrag darüber, muss der Veräußerungsgewinn komplett versteuert werden

 

Allerdings gilt dies nur, wenn zwischen dem Kauf und der Veräußerung ein enger zeitlicher Zusammenhang besteht. Bei Grundstücken und Grundstücksrechten sieht der Gesetzgeber diesen engen Zusammenhang und für einen Verkauf, innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb liegt im Zeitraum bis zu zehn Jahren. Das bedeutet, dass beim Verkauf eines Holzprojektes innerhalb von zehn Jahren nach Erwerb, die „Einkommensteuer auf Spekulationsgewinne“ fällig wird.

 

Die Zehn-Jahres-Frist betrifft in den vorgestellten Projekten nur Investoren, die sich für einen Anlagehorizont von sechs Jahren beim Holzprojekt Energieholz von Miller Forest entschieden haben. Je nach dem, wie sich die Investition entwickelt hat, kann es steuerlich interessant sein, die Laufzeit zu verlängern. Ebenfalls von dieser steuergesetzlichen Regelung sind Anleger betroffen, die sich vor Ablauf der Mindestanlagedauer für einen Verkauf entscheiden. Das Unterschreiten der Mindestlaufzeit ist allerdings auch so nicht zu empfehlen, da mit weiteren Kosten zu rechnen ist.

 

Achtung: Unsere steuerlichen Hinweise sind unverbindlich und können zu einem späteren Zeitpunkt durch eine geänderte Steuergesetzgebung falsch werden. Steuern sind ein individuelles Themengebiet. Fragen Sie unbedingt Ihren Steuerberater zu diesem Thema.

 

Wer ein Holzprojekt erbt, also unentgeltlich erwirbt, muss keine zehn Jahre warten, bis der Sachwert steuerfrei veräußert werden kann. Für diese Fälle ist der Zeitpunkt des Erwerbs durch den für den Erblasser maßgeblich.

 

Wer bei privaten Veräußerungsgeschäften Verluste einfährt, kann diese mit erzielten Gewinnen aus dem gleichen Jahr, in gleicher Höhe, meist auch nur innerhalb der gleichen Art der Einkünfte ausgleichen. Abzüge sind nicht möglich.

 

 

Gut Holz!

Wer in Holz investiert, leistet einen ökologisch sinnvollen Beitrag und trägt zu einer Verbesserung des Klimas weltweit bei. Um sicher zu gehen, dass das Holzinvestment auch wirklich nachhaltig wirkt, sollten Anleger auf Projekte erfahrener Anbieter zurückgreifen und auf das FSC-Siegel  achten. Das FSC-Zertifikat steht für umweltgerechte, soziale und wirtschaftlich tragfähige Waldprojekte.

 

Da bei Direktinvestments oft unzählige Fragen auftauchen, ist es außerdem gut, wenn ein erfahrener Finanzexperte beratend zur Seite steht. Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, verfügt über eine langjährige Erfahrung mit Holzprojekten und kennt die Anbieter genau. Mit ausgewählten Holz-Projekten haben Anleger die unvergleichliche Möglichkeit, direkt und detailliert nachzuverfolgen, wie ihr Geld angelegt wird und wie es vor Ort positive ökologische und soziale Entwicklung bewirkt. Neben dieser hohen Transparenz und Wirksamkeit, lassen sich mit diesen Projekten darüber hinaus auch überdurchschnittliche Rendite erzielen. Damit stellen nachhaltige Holz-Projekte eine gute Geldanlage für viele Investoren da. Jeder Anleger ist anders. Daher bietet Grünes Geld nicht nur wirkungsvolle Holz-Projekte, sondern auch weitere interessante Spar- und Anlagemöglichkeiten rund um den schönsten und nützlichsten Werkstoff der Welt.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Kiribaum im Selbstversuch: aktuelle Situation Juni 2017

Freitag, 30. Juni 2017

Sie möchten mehr wissen?

Artikel vom 26.6.14
Artikel vom 22.7.14

Bilder vom 28.5.15
Artikel vom 3.6.16

 

 

Zusammenfassung: Auch nach 3 Jahren ist der Wuchs der selbst gepflanzten Kiri-Bäume erstaunlich. Aus 17 cm wurden heute 4 Meter. Den späten Frost im April 2017 haben die Bäume gut verkraftet.

 

 

 

Wir als Grünes Geld sind einer der wenigen Finanzdienstleister, die ausschließlich ethisch-ökologische Anlagen anbieten. Unsere Mandanten erzielen damit eine doppelte Rendite – eine finanzielle Rendite und einer ethische Rendite. Deshalb prüfen wir die Angebote vielleicht auch anders als andere. Eine unserer Prüfung führte dazu, dass wir 2 Kiri-Bäume im Selbstversuch hier in Deutschland pflanzten. Wir wollten einfach sehen, wie sich die tatsächliche Entwicklung mit den Angaben der Anbieter deckt.

 

 

Natürlich sind wir uns bewusst, dass die Bedingungen im eigenen Garten nicht optimal sind. Die Böden wurden bei uns nicht untersucht und optimiert; eine Düngung erfolgt nicht und Schattenwurf von umstehenden Immobilien verhindern optimales Wachstum.

 

 

Trotzdem: nach nunmehr 3 Jahren und einem Wachstum von 17 cm auf heute rund 4 Meter ist erstaunlich.

 

 

In 3 Jahren rund 4 Meter gewachsen: Kiri-Baum am 30 Juni 2017 (Bild: Grünes Geld)

 

 

 

 

 Höhe    Umfang in Brusthöhe
Baum 1 (früherer Goliath)     3,95 m  15 cm
Baum 2 (früherer David) 4,05 m  16 cm

 

 

 

Die im Bild gezeigten Bäume sind dabei Kiri’s der Sorte NordMax21® für die die We Grow Kiri GmbH in Deutschland bereits 2012 für 30 Jahre den Bundessortenschutz erhalten hat. Sie sind auch für die deutschen Klimaverhältnisse gemacht und vertragen leichten Frost.

 

 

 

Das mussten sie dieses Jahr unter Beweis stellen. Die Bäumen hatten bereits Triebe entwickelt, als der Frost im April zuschlug. Während in der Region viele Bauern von Ernte-Verlusten von teilweise 90 Prozent berichten und eine befreundete Winzerin 70 Prozent Ausfall in 2017 beklagt, haben die Kiri-Bäume nach 2-3 Wochen wieder neue Triebe entwickelt.

 

 

 

Die größte Überraschung: der frühere „Goliath“, also der Baum, der noch in 2016 größer war als der andere, hat durch eine neue Immobilie auf dem Nachbargrundstück weniger Sonne abbekommen. Die Folge: der frühere „David“, hat ihn überholt und ist heute dicker und höher.

 

 

 

Während der bekannteste Anbieter von Kiri-Baum-Investments, WeGrow aus Bonn, die ersten Projekte in Deutschland realisierte, sind aktuelle Anpflanzungen in Spanien beheimatet (Video zum KiriFonds III). Das neue Angebot KiriFonds IV soll demnächst erscheinen und wird derzeit – wie viele andere Projekte – noch bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) geprüft. Geben Sie uns hier bescheid, wenn Sie Informations-Material dazu wünschen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie Emissionshäuser: Miller Forest Investment AG

Dienstag, 04. April 2017
Zusammenfassung: Die deutsche Miller Forest Investment AG bietet Anlegern Direktinvestments in Aufforstungsprojekte in Paraguay an. Der Verkaufsprospekt des Unternehmens wurde Anfang des Jahres von der BaFin zugelassen. Entstanden ist das Engagement aus der Kompensation von CO2 durch die Südamerika-Flugreisen von Millers Schwesterunternehmen. Neben dem Verkauf und der Verpachtung von Aufforstungsflächen bietet Miller auch das Label „grünes Klima“ zur CO2-Kompensation von Unternehmen an.

 

 

Aufforstungsprojekte kompensieren das klimaschädliche CO2.

Anleger wollen im Allgemeinen ihr Geld in guten Händen wissen und eine Rendite erwirtschaften, die sich relevant von den aktuell niedrigen Zinsen eines klassischen Sparguthabens unterscheidet. Diesen Anspruch der Anleger können viele seriöse Finanzdienstleister befriedigen. Wenn Anleger jedoch auch inhaltlich hohe Ansprüche an ihre Investitionen stellen, sind Spezialisten gefragt. Im Bereich der ethisch-ökologischen Geldanlagen hat Grünes Geld den Ruf eines erfahrenen und versierten Anbieters erworben. Die engagierten Experten stellen für jeden Anlegertyp das passende Finanzkonzept zusammen, prüfen und bewerten ständig die aktuellen Angebote im Markt und beobachten die Entwicklung der ethischen, sozialen und ökologischen Investments genau.

 

Da gerade in diesem Bereich häufig kleinere Emissionshäuser aktiv sind, ist auch ein persönlicher Austausch mit den Anbietern der Fonds und Sachwertinvestitionen üblich. Teilweise werden die Investments von Grünes Geld auch direkt vor Ort in Augenschein genommen. Wie beispielsweise im Falle der Miller Forest Investment AG, einem Anbieter nachhaltiger Aufforstungsprojekte in Lateinamerika.

 

 

Miller Forest Investment AG – Auf einen Blick

Die Miller Forest Investment AG engagiert sich seit mehr als zehn Jahren im Bereich der nachhaltigen Aufforstung. Seit 2006 bietet das Unternehmen Direktinvestments in der Anlageklasse Wald an. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Gemeinde Schlier im oberschwäbischen Landkreis Ravensburg.

 

Gegründet wurde das Unternehmen von Josef Miller, der auch als Alleinvorstand fungiert. Miller ist seit den 1970er Jahren als Forstwirtschaftsmeister aktiv und hegt eine besondere Beziehung zum Wald als wichtiges Ökosystem für unser Erde. Diese Leidenschaft endet nicht mit den Grenzen seiner baden-württembergischen Heimat, sondern erstreckt sich bis in die Wälder Südamerikas, wo Miller Forest Invest Brach- und Weideflächen kauft und aufforstet.

 

Vor seinem Engagement als Anbieter von Direktinvestments, gründete Miller Bereits 1984 das Reiseunternehmen Miller Reisen GmbH. Das Schwesterunternehmen der Miller Forest Investment AG verfügt damit über mehr als 30 Jahre Erfahrung als Anbieter von individuellen Südamerikareisen und hat sich in diesem Bereich zum deutschen Marktführer entwickelt.

 

Darüber hinaus gehört auch der Online-Anbieter Miller Holz GmbH & Co. KG zur Unternehmensgruppe. Hier werden Holzprodukte aus der eigenen nachhaltigen Aufforstung vertrieben.

 

 

Waldinvestment – von Oberschwaben nach Paraguay

Die Idee, Brach- und Weideflächen in Südamerika aufzuforsten, entstand ursprünglich aus der Überlegung, das klimaschädliche CO2 aus den Flugreisen der Miller Reise GmbH sinnvoll durch Baumpflanzungen zu kompensieren. Dieser Gedanke konkretisierte sich weiter und Miller begann, in Paraguay Grundstücksflächen zu erwerben und nach den Prinzipien der nachhaltigen Waldwirtschaft aufzuforsten. Durch gewachsene Partnerschaften vor Ort und zunehmende Erfahrung gelang es Miller, die Waldbewirtschaftung stetig weiterzuentwickeln und als Vermögensanlage Investoren anbieten zu können.

 

In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Miller Forest Investment AG bereits mehr als 10.000 Hektar Land aufgeforstet und so rund 10 Millionen Bäume pflanzen können. Für dieses Waldinvestment in Paraguay konnte Miller Forest Investment bislang schon etwa 700 Anleger begeistern.

 

 

Nachhaltige Forstwirtschaft mit starken Partnern vor Ort

Dass sich das Waldinvestment vorteilhaft entwickeln konnte, ist nicht allein Millers forstwirtschaftlicher Expertise und Leidenschaft für Wald geschuldet. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, die ökologischen und ökonomischen Besonderheiten von Boden und Land genau zu kennen und gemeinsam mit starken und zuverlässigen Partnern vor Ort zu kooperieren.

 

Daher arbeitet Miller Forest Investment mit dem forstwirtschaftlichen Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. in Paraguay zusammen. Felber Forestal S.A. hat seinen Sitz in Independencia, einem Distrikt rund 180 Kilometer östlich von der Hauptstadt Paraguays, Asuncion. Kooperationen mit badischen Unternehmern haben in Independencia eine lange Tradition, der Distirkt wurde vor rund einhundert Jahren von einem badischen Winzer gegründet und lange als Weinanbaugebet bewirtschaftet.

 

Felber Forestal wird von dem Deutsch-Paraguayern Carsten Felber geführt. Der gelernte Möbelschreiner verfügt nicht nur über ein „Gefühl für Holz“, sondern ist auch seit mehr als 15 Jahren als Berater und Verwalter für landwirtschaftliche Flächen aktiv. Felber arbeitet in einem Team aus deutschen und paraguayischen Forstingenieuren und – fachleuten.

 

Eukalyptus fühlt sich auch im subtropischen Klima im Osten Paraguays wohl.

Felber Forestal zeichnet für den Kauf ehemaliger Weide- und Brachlandflächen verantwortlich. Die Aufforstungsgebiete, sogenannte „Estancias“, zählen zu den größten Waldflächen des Landes. Das Team von Felber Forestal bereitet die Böden vor, pflanzt die Bäume und pflegt die entstehenden Wälder. Bei der Aufforstung setzte Miller und Felber aus eine gesunde Mischung aus schnellwachsenden Laub- und Nadelbäumen, vornehmlich Eukalyptus und Kiefer. Um Schädigungen durch Monokulturen zu vermeiden und die regionale Biodiversität zu steigern, werden heimische Baumarten beigemischt. Zu den Aufgaben vor Ort zählen auch das regelmäßige Fällen von Bäumen, die Vermarktung des Holzes sowie die Wiederaufforstung nach den Regeln der nachhaltigen Forstwirtschaft.

 

Durch die Partnerschaft mit Felber Forestal kann Miller Forest auf ein professionelles Forstmanagement in Paraguay bauen. Denn Felber verfügt nicht nur über das notwendige Know-how für den Kauf und die Unterhaltung von Agrarimmobilien, sondern auch über einen modernen Maschinenpark, qualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte für den Verkauf der Holzernte.

 

 

Ökologische Vorteile der nachhaltigen Aufforstung

Der ökologische Vorteil der Holzprojekte von Miller Forest Investment liegt darin, dass schnell wachsende Holzarten bereits nach wenigen Jahren entnommen und vermarktet werden können. So wird die gleichbleibend hohe weltweite Nachfrage nach Holz als Rohstoff befriedigt, zugleich aber auch der natürliche Bestand der Wälder geschützt. Ebenfalls unangetastet bleiben die beigemischten Baumarten in den Aufforstungsgebieten.

 

Aufforstungsprojekte dienen dem Schutz des Klimas und bremsen die steigende Erderwärmung effektiv aus. Neue Wälder speichern durch die Photosynthese das klimaschädliche CO2, lassen die Bäume wachsen und lebensnotwendigen Sauerstoff an die Umwelt ab. Dabei binden zwei Kubikmeter Holz rund eine Tonne CO2 . Wenn nach der Entnahme von Holz die Flächen neu bepflanzt werden, entsteht ein positiver Kreislauf, von dem Mensch, Natur und Klima geleichermaßen profitieren.

 

 

 

 

 

 

Die Unternehmungen von Miller Forest Investment waren von Anfang an motiviert, den CO2-Ausstoß durch Flugreisen zu kompensieren. Daher bietet Miller Waldinvestments auch Firmen an, die ihren CO2-Verbrauch kompensieren und ihr Unternehmen klimaneutral stellen wollen. Diese Klimaneutralisierung wird unter dem Label „grünes Klima“ angeboten. Für jede Tonne CO2, die das jeweilige Unternehmen im Jahr emittiert, werden zwei Bäume auf den Aufforstungsflächen in Paraguay gepflanzt.

 

Dabei ermittelt Miller Forest den CO2-Ausstoß des Unternehmens, der durch Produktion, IT, Beschaffung und Logistik, Gebäude sowie Dienstwagen und- reisen verursacht wird und bietet den Unternehmen ein spezielles Waldinvestitionsmodell an. Mit dem Label „grünes Klima“ kompensieren Firmen so ihren CO2-Ausstoß nicht durch eine Spende, sondern durch eine unmittelbare Investition in die Anpflanzung neuer Bäume und damit direkt in den aktiven Klimaschutz.

 

 

Wald in Südamerika als interessantes Investment

Miller Forest verfolgt in Paraguay vier unterschiedliche Pflanzkonzepte.

  1. Energieholz

Für den 2. Zyklus keine neuen Anpflanzung nötig: der Stumpf treibt wieder aus

Das Projekt Energieholz hat zum Ziel, Hackschnitzel zur Herstellung von Biomasse zu produzieren. Dafür werden verschiedene Eukalyptusarten angepflanzt, die besonders zur Herstellung von Biomasse geeignet sind und durch ihr schnelles Wachstum eine regelmäßige Ernte alle fünf bis sechs Jahre ermöglicht. Ein weiterer Vorteil von Eukalyptuspflanzen ist dabei, dass nach der Holzernte keine neue Anpflanzung nötig ist, da die Baumstümpfe immer wieder neu austreiben (direkt zum Angebot).

 

  1. Wertholz

Das Projekt Wertholz basiert auf der Aufforstung von Eukalyptus- und Kiefernarten. Das Mischungsverhältnis der Baumarten beträgt dabei 7:3. Das geerntete Holz wird vor allem als Konstruktionsholz eingesetzt und im Fenster-, Treppen-, Tür- und Möbelbau verwendet. Gemäß der zu erwartenden höheren Einnahmen beim Verkauf von Konstruktionsholz, liegen die prognostizierten Erträge höher als bei Energieholz.

 

  1. Kombiwald

Bei diesem Projekt wird eine Hälfte des Waldes von den Anlegern gekauft oder gepachtet und mit Wertholz bepflanzt. Die andere Hälfte wird im Sinne des Energieholz-Konzeptes genutzt. Damit profitieren Anleger zum einen von den höheren Renditen des Wertholzes, zum anderen von den schnelleren Erträgen des Energieholzes.

 

  1. Naturwald

Das Pflanzkonzept Naturwald wechselt drei Reihen einheimischer Baumarten mit einer Reihe robuster Eukalyptusbäume ab. Diese schützen die heimischen Bäume vor starken Winden und fördern das Wachstum des Naturwaldes. Darüber hinaus wird die Hälfte der Aufforstungsfläche mit Energiewald bepflanzt, die den Naturwald finanziert.

 

Die Miller Forest Investment AG bietet Anlegern unterschiedliche Waldinvestments als nachhaltige Vermögensanlage an. Bei sämtlichen Anlagen handelt es sich um Direktinvestments der Anlageklasse Wald. Investoren wählen zwischen dem Kauf und der Pacht eines Stück Land in Paraguay. Dabei kann die Größe der Aufforstungsfläche ab einem Viertel Hektar individuell gewählt werden.

 

Die Fläche wird von Miller Forest aufgeforstet, gepflegt und das geerntete Holz vermarktet. Anlagen sind – je nach Projekt bei einer Grundstückspacht ab 967,50 Euro möglich. Die Anlagesumme beim Kauf einer Aufforstungsfläche beginnt bei 47.525 Euro. Dabei sind Renditen von bis zu acht Prozent möglich.

 

Das Aufforstungsprojekt Energieholz  hat beispielsweise eine prognostizierte Rendite von 4,3 Prozent jährlich. Die Laufzeit beträgt, angepasst an die Zyklen der Holzentnahme, mindestens sechs Jahre und ist auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre verlängerbar. Die Erträge müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft versteuert werden.

 

 

Direktinvestment – ökonomisch – ökologisch – sozial

Mit seinem Engagement zur Aufforstung der Regenwälder Paraguays verbindet Miller Forest ökonomischen Nutzen optimal mit Klima- und Umweltschutz und sozialen Werten.

 

Der Verkauf der nachhaltig angebauten Forstprodukte ermöglicht Investoren eine prognostizierte Rendite zwischen vier und acht Prozent pro Jahr. Zugleich nutzt die Aufforstung neuer Naturwälder nachhaltig dem Klima und schafft ökologisch wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, die durch Monokulturen und Rodungen bedroht sind. Was Klima und Natur nutzt, ist letztlich auch gut für die Menschen. Vor Ort werden durch Aufforstungsprojekte neue, sichere und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

 

Grünes Geld bietet das Waldinvestment Energieholz von Miller Forest Investment AG wieder an, nachdem der offizielle Verkaufsprospekt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Februar diesen Jahres genehmigt wurde.

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Ein Nachsatz zur Nachhaltigkeit

Eine gute Idee: Grillkohle aus nachhaltiger Holzwirtschaft.

Firmengründer Josef Miller hat mit seinen Unternehmungen stets den Blick auf das Große und Ganze behalten. Aber auch Details werden nicht vernachläsigt. Das zeigt auch das Angebot des Onlineshops der Miller Holz GmbH & Co. KG. Hier verkauft Miller neben Brenn- und Sperrholz auch handverarbeitete Grillkohle, die als Nebenprodukt bei der nachhaltigen Aufforstung anfällt und in einem traditionellen Kohlemeiler direkt vor Ort produziert wird. Jetzt, zum Start der Grillsaison eine nachhaltige Alternative zur konventionellen Grillkohle, die bei den Discountern meist aus illegalen Abholzungen stammt.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Serie Emissionshäuser: ForestFinance

Dienstag, 07. Februar 2017
Zusammenfassung: ForestFinance bietet seit mehr als zwanzig Jahren ökologische Waldinvestments an. Ziel ist es, den Erhalt und Aufbau von Wäldern durch nachhaltige Forstwirtschaft zu ermöglichen. Von der langfristigen ökologischen Waldbewirtschaftung profitieren dann Klima, Umwelt, Investoren und Mitarbeiter vor Ort gleichermaßen.

 

 

Das passende Finanzkonzept für jeden Anlegertyp finden. Ethische, soziale und ökologische Investments prüfen und anbieten, Hintergrundinformationen sammeln, Chancen und Risiken einer Anlage zu bewerten. Das hat Grünes Geld erfolgreich zu seiner Aufgabe gemacht.

 

Welche Unternehmen stehen aber hinter den Fonds und Sachwertinvestitionen, die Grünes Geld seinen Kunden anbieten kann? Wir stellen in loser Folge einige interessante Emissionshäuser vor. Den Anfang macht ForestFinance aus Bonn.

 

 

ForestFinance – auf einen Blick

Waldinvestments – eine wirklich grüne Geldanlage.

Bereits seit 1995 bietet die ForestFinance Gruppe nachhaltige Waldprojekte an. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig ökologische Mischwälder in Südamerika und Asien anzulegen und zu erhalten. Die FSC-zertifizierten und nachhaltig aufgeforsteten Waldprojekte werden als Direktinvestments für private und institutionelle Anleger angeboten.

 

In Deutschland firmiert ForestFinance als Forest Finance Service GmbH. Am Unternehmenssitz Bonn arbeiten rund 30 Mitarbeiter.

 

Das Unternehmen hat sich zum internationalen Player entwickelt und verfügt neben der Bonner Zentrale über Niederlassungen in Panama, Vietnam und Peru. Die Teams direkt vor Ort stellen sicher, dass die sozialen und ökologischen Anforderungen an die Projekte sowie die Qualitätsstandards eingehalten werden.

 

Die Forstflächen in Asien, Süd- und Mittelamerika umfassen rund 17.500 Hektar. Insgesamt verwaltet ForestFinance ökologische Waldinvestments im Wert von rund 90 Millionen Euro. An den unterschiedlichen Projekten sind mehr als 17.000 Kunden finanziell beteiligt.

 

Die zu erwartende Rendite ist vom jeweiligen Produkt abhängig und wird durch den Verkauf von kontrolliert entnommenem Holz oder durch den Verkauf von Agrarerzeugnissen, beispielsweise Edelkakao, erwirtschaftet.

 

 

Visionär und Firmengründer

Gegründet wurde das Unternehmen Mitte der neunziger Jahre von Harry Assenmacher in Bonn. Assenmacher war zu dieser Zeit bereits als Journalist und Sachbuchautor erfolgreich und arbeitete unter anderem für die Publikationen des alternativen „Verkehrsclub Deutschland“ (VCD) und des Umweltverbands BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland).

 

Sein erstes Projekt war die Aufforstung eines Waldgebietes in Panama. Dabei unterstrich Assenmacher die besondere Bedeutung von tropischen Wäldern zur Kompensation der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Von Anfang an waren zwei Dinge bei den Aufforstungen wichtig: Zum einen die sozial und ökologisch sinnvolle Aufstellung der Projekte, zum anderen sollten die Projekte auch als finanziell ertragreiche Investition auf einer wirtschaftlich soliden Basis stehen.

 

Bis Ende 2015 leitete Assenmacher als geschäftsführender Gesellschafter die Geschicke der Forest Finance Service GmbH. Anfang 2016 wechselte der heute 61-jährige als Vorsitzender in den sich in der Gründungsphase befindenden Aufsichtsrat des Unternehmen. Assenmacher steht damit dem Unternehmen auch zukünftig als Berater zur Seite und wacht über den Erhalt und die Weiterentwicklung seiner Unternehmensidee.

 

Die Geschäftsführung der Forest Finance Service GmbH liegt bei Christiane Pindur und Richard Focken. Beide Geschäftsführer verfügen neben ihrer fachlichen Expertise auch über vertiefente Kenntnisse zu den relevanten Themen Klimawandel, nachhaltige Bewirtschaftung und regionale Entwicklung.

 

 

Die Philosophie der „Waldmacher“

Zu den anfänglichen Investitionen von ForestFinance in Panama kamen über die Jahre  auch ökologische Mischforste in Vietnam, Kolumbien und Peru. Grundphilosophie des Unternehmens ist es, dem Wald einen Wert zu geben. Große Regenwaldflächen sind in den vergangenen Jahrzehnten unwiederbringlich zerstört worden. Die weltweit noch verbliebenen Wälder müssen daher effektiv geschützt werden, gleichzeitig ist Holz zu einem knappen  und wertvollen Wirtschaftsgut geworden.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsForestFinance hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein nachhaltiges Waldwirtschaftssystem zu entwickeln und damit ein Gegenkonzept zu schnellwachsenden Monokulturen zu etablieren. Die neu angelegten Wälder sind sogenannte Sekundärwälder, die auf ehemaligen Weide- und Brachflächen zu artenreichen tropischen Mischwäldern standortgerecht aufgeforstet werden.

 

Von dieser nachhaltigen Forstwirtschaft sollen alle Beteiligten profitieren. Die Investoren erwirtschaften durch langfristige Beteiligungen eine gute Rendite, die Menschen vor Ort erhalten für die Bewirtschaftung der Wälder dauerhafte Arbeitsplätze mit fairen Löhnen. Darüber hinaus sichern ökologische Mischwälder als neue Lebensräume die biologische Vielfalt für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Letztlich wird das globale Klima entlastet, denn Bäume kompensieren das gefährliche Treibhausgas CO2-Emissionen. Die Wälder werden dauerhaft angelegt und bewirtschaftet, auch bei der Holzernte wird kein Kahlschlag betrieben.

 

 

ForestFinance Direktinvestments

Der wirtschaftliche Erfolg gibt der Idee von ForestFinance Recht. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Wald-Sachwerten. Anleger haben bei ForestFinance die Wahl zwischen unterschiedlichen Finanzprodukten, unter anderem monatliche Sparverträge und Waldsparbücher sowie Sachwertinvestitionen wie der KakaoWald und GreenAcacia.

 

Der KakaoWald ist ein spezielles Agroforstsystem aus Kakaopflanzen und Schatten spendenden Bäumen in Peru. Die Besonderheit: Der Edelkakao wächst im Wald und nicht auf einer Plantage aus Monokulturen. Der Wald wird ohne den Einsatz von Gentechnologie und Chemikalien bewirtschaftet und Schritt für Schritt zu einem Mischwald umgewandelt. Mit einem Teil der Investitionen wird darüber hinaus ein Stück Primärwald in Panama geschützt. Die Laufzeit für dieses Projekt beträgt 25 Jahre. Die Investition hat eine Renditeprognose zwischen fünf und sieben Prozent. Beteiligungen sind ab einer Anlagesumme von 3.250 Euro möglich.

 

Das Projekt GreenAcacia wandelt eine bestehende Plantage in einen ökologischen Mischwald um. Um den Boden zu verbessern, werden Akazien als Vorstufe zur eigentlichen Aufforstung gepflanzt und bereits nach zwölf Jahren durchgeforstet. Die Mindestanlagesumme beträgt beim Projekt GreenAcacia 2.625 Euro, die Renditeerwartung liegt bei rund sechs Prozent.

 

 

Tropenwald in Bonn

ForestFinance unterstützt auch am Firmensitz Bonn den Regenwald.

Ein besonderer Mehrwert einer Sachwertbeteiligung ist, dass Anleger sich quasi jederzeit vor Ort von der Qualität ihres Projektes überzeugen können. Auch ForestFinance ist seinen Anlegern bei der Planung einer solchen Investorenreise behilflich.

 

Wer durch einen artenreichen Regenwald wandern will, muss allerdings nicht unbedingt eine klimabelastende Flugreise auf sich nehmen. Ein Ausflug ins Bonner Museum Koenig genügt. Denn im Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig kann eine Entdeckungsreise durch den Regenwald auf einer 500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche unternommen werden. Dabei können Besucher Treiberameisen am Boden bewundern und in einer begehbaren Würge-Feige den tropischen Wald näher kennenlernen. Am Kronendach des Museumswaldes hat sich ForestFinance mit einer Spende beteiligt.

 

 

Gute Beratung bei Sachwerten

ForestFinance vertreibt seine Finanzprodukte über ein Netz engagierter Finanzberater, die sich mit der sozialen und ökologischen Idee dieser Investments identifizieren.

 

Grünes Geld, unabhängiger Spezialist für nachhaltige Geldanlagen, berät Sie gerne zu den Sachwertinvestitionen von ForestFinance sowie zu allen Fragen rund um das Thema Vermögensaufbau und –verwaltung. Gemeinsam finden wir Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

KakaoWald – Süßes und sinnvolles Natur-Investment

Freitag, 09. September 2016
Zusammenfassung: Schokolade macht glücklich. Zum Glück beitragen können Anleger mit dem langfristigen Projekt KakaoWald. Hier wird Edel-Kakao in Peru angebaut und der Schutz von Regenwäldern in Panama unterstützt.

 

 

Kakao – Eine bitter-süße Erfolgsgeschichte

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Kakao, das „braune Gold“ ist in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas bereits seit mehr als 3.500 Jahren bekannt. Kakao galt bei den Azteken als ein Geschenk der Götter und auch den Indios war die Kakaopflanze heilig, die Kakaobohnen dienten sogar als offizielles Zahlungsmittel. Als Christoph Kolumbus bei seiner ersten Begegnung mit den Azteken an der Küste vom heutigen Honduras jedoch als Willkommensgabe unter anderem einen Sack mit Kakaobohnen bekam und das traditionell scharf-bittere Getränk angeboten bekam, war der Seefahrer wenig überzeugt. Den Wert des Kakaos entdeckte nur wenig später der spanische Eroberer Hernando Cortes. Dieser stellte fest, dass das Getränk Kraft spendet und Müdigkeit verschwinden lässt. Nach der Zerstörung des Aztekenreichs legten die Kolonialherren große Kakaoplantagen in Mittelamerika, Teilen Südamerikas und den karibischen Inseln an.

 

Der Kakao trat als begehrte Kolonialware vom spanischen Hof aus seinen Siegeszug in ganz Europa an. Allerdings verschwanden die ursprünglichen Rezepturen und so wurde aus den Kakaobohnen fortan ein süßes Getränk mit Honig, Rohrzucker, Vanille und weiteren Gewürzen zubereitet.

 

 

Kakao im Wandel

Der Weg vom Kakao-Getränk zur Schokolade in Tafeln dauerte noch fast dreihundert Jahre: Erst Mitte des 19. Jahrhunderts experimentierten britische, deutsche und holländische Unternehmen an den ersten „Essschokoladen“. Der Durchbruch gelang aber den Schweizern, die bis heute zu den führenden Schokoladenproduzenten und -konsumenten gehören. Dabei hat sich in erste Linie die Milchschokolade durchsetzen können.

 

Seit Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Schokolade neu entdeckt und wanderte – vielfach wieder befreit von Milch, Zucker und Nüssen – von der Süßigkeiten- in die Gourmetabteilung. Hier stand wieder die Kakaobohne im Mittelpunkt, die unterschiedlichen Aromen sowie die Spezifika des Kakaos unterschiedlicher Anbaugebiete. Von Trendforschern als „Sensual Food“ identifiziert, ist Schokolade eines der Lebensmittel, das mit Genuss und Qualität besondere geschmackliche Kriterien erfüllt. Darüber hinaus gelten die enthaltenen Flavonoide und Antioxidantien in den Kakaobohnen als gesundheitsfördernd. Insofern findet der rohe zerstoßene Kakao in Form von „Cacao Nibs“ auch positive Beachtung bei Raw-Food-Anhängern.

 

Wer sich mit den hochprozentigen Schokoladensorten nicht hundertprozentig anfreunden konnte, wurde im Zuge des generellen Schoko-Trends dennoch rehabilitiert: Denn Schokolade macht glücklich. Grund hierfür soll das sogenannte Glückshormon Serotonin sein, das im menschlichen Körper entsteht wenn das in der Schokolade enthaltene Tryptophan abgebaut wird. Experten halten jedoch die Tryptophan Menge in Schokolade für zu gering und erklären die mit Schokolade verbundenen Glücksgefühlte eher psychologisch. Mit dem Schokoladengenuss werden angenehme Erinnerungen verbunden und damit ein Wohlbefinden ausgelöst. In Deutschland werden aktuell rund neun Kilogramm Schokolade pro Kopf und Jahr vernascht.

 

 

Nachhaltiger Kakao-Anbau – Fair für Natur und Mensch

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Bis heute sind weite Teile Süd- und Mittelamerikas trotz der Kakaovorkommen nicht wirklich glücklich geworden. Die Eroberung der Länder, die Zerstörung der alten Hochkulturen und die Versklavung und Unterdrückung der indigenen Bevölkerung wirken immer noch nach.

 

Gleichzeitig findet ein enormer Raubbau an der Natur statt. Weite Teile der Regenwälder sind bedroht und gefährden damit auch den Fortbestand seltener Tier- und Pflanzenarten sowie des weltweiten Klimas insgesamt.

 

Positiv in diesem Zusammenhang: Das Interesse der Verbraucher an ökologischen und fair gehandelten Produkten wächst. Veränderungen sind also durchaus möglich und vollziehen sich bereits in vielfältigen Projekten.

 

Der KakaoWald

Ein interessantes Projekt ist der KakaoWald von ForestFinance.  Anleger investieren hier in den nachhaltigen Anbau von Kakao-Pflanzen in Peru. Ein Teil der Investitionen wird zugleich zum Schutz des Primärwaldes in Panama eingesetzt.

 

Dabei verfügt die Bonner ForestFinance-Gruppe über einige Erfahrung auf diesem Gebiet. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen in Aufforstungsprojekten in Panama, speziell in der Provinz Bocas del Toro, aktiv. Die Regenwälder Panamas gelten als besonders artenreich. Hier sind uralte Bäume mit zusammenhängenden Baumkronen sowie seltene Pflanzen zu finden. Schätzungsweise 30 Millionen, teils stark bedrohte Tierarten sind hier beheimatet. Begünstigt wird die biologische Vielfalt durch die geographische Lage zwischen Atlantik und Pazifik, die viel salzhaltige Luft und mineralreichen Regen mit sich bringt. Durch den Abbau von Bodenschätzen ist der Waldbestand jedoch auch stark gefährdet. Die Waldprojekte von ForestFinance werden regelmäßig durchforstet, ein Viertel der Waldfläche dient ausschließlich dem Naturschutz.

 

Der KakaoWald in Peru wird mit vielen unterschiedlichen Pflanzen aufgeforstet. Die Besonderheit: Kakao wird hier wirklich im Wald und nicht auf einer Plantage angebaut. Diese Agroforstsysteme stehen für Biodiversität und Artenvielfalt.

 

Nach jahrhundertelanger Ausbeutung ist es nun auch wichtig, dass die Menschen vor Ort von ihren Schätzen profitieren. Die Mitarbeiter vor Ort erhalten von ForestFinance faire Löhne, Sozialleistungen und sind unfallversichert. Die geschaffenen Arbeitsplätze sind langfristig angelegt. Die Kakaobauern bringen ihr traditionelles Wissen mit ein und werden in Entscheidungsprozesse mit einbezogen.

 

 

Eine Investition ohne bitteren Nachgeschmack

Investitionen in den KakaoWald von ForestFinance unterstützen die Aufforstung nachhaltiger Kakaowälder in Peru und schützen den Regenwald in Panama. Wer sich mit dem Thema Wald beschäftigt, plant in langen Zeiträumen. Entsprechend ist beträgt die Laufzeit von KakaoWald 25 Jahre. Der Gedanke beim Kakaowald entspricht eher den Gedanken beim Kauf einer Eigentumswohnung: lange Zeit halten, immer wieder von regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen profitieren.

 

Anleger, die in KakaoWald investieren wollen, pachten eine Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern Agro-Mischforst zum Preis von einmalig 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter). Die Investition wird dabei aufgeteilt in 20 Prozent zum Schutz der Regenwälder in Panama, die weiteren 80 Prozent gehen in den Anbau von Kakao-Bäumen in peruanischen Mischwäldern. Hier wird hochwertiger Edel-Kakao hergestellt, der den Kriterien des biologischen Landbaus und des fairen Handels entspricht.

 

Damit ist die Investition über Ländergrenzen gestreut. Erste Erträge durch die Kakao-Ernten sind bereits nach einigen Jahren möglich, ab dem sechsten Jahr ist eine jährliche Ausschüttung geplant. Diese soll mit 3.510 Euro pro Hektar KakaoWald starten und auf 4.240 Euro ansteigen.

 

Als langfristiges Natur-Investment ist KakaoWald von verschiedenen Faktoren, wie etwas klimatischen Veränderungen, schwankenden Ernteerträgen oder veränderlichen Weltmarktpreisen, abhängig. Bei einem erwartungsgemäßen Verlauf liegt die Renditeprognose jedoch bereits bei fünf bis sieben Prozent jährlich. Versteuert werden die Erträge übrigens als Einkünfte aus dem Betrieb einer Forst- und Landwirtschaft.

 

Grünes Geld bietet KakaoWald von ForestFinance als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die eine langfristige Geldanlage suchen, die hohen Ansprüchen an soziale und ökologische Kriterien entspricht. Darüber hinaus ist die bietet die Investition in ein konkretes Projekt eine hohe Identifikation mit dessen Zielen. Im Falle des KakaoWaldes kommt noch das positive Gefühl hinzu, welches Schokolade vermittelt.

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

GreenAcacia – Nachhaltige und faire Forstinvestments

Freitag, 02. September 2016
Zusammenfassung: Das Forstinvestment GreenAcacia betreibt Akazien-Monokulturen in Kolumbien, die schrittweise durchforstet in langlebige Mischwälder umgewandelt werden. Eine interessante Geldanlage für alle, die Nachhaltigkeit und Transparenz schätzen.

 

 

Kolumbien – Seit rund 25 Jahren versucht sich das Land für Auslandsinvestitionen interessant zu machen. Und das mit einigem Erfolg: Durch eine konsequent umgesetzte Marktwirtschaft und einer hohen inneren politischen Stabilität spielt Kolumbien heute in Sachen Wirtschaftswachstum in der vorderen Reihe der südamerikanischen Staaten mit.

 

Einer der erfolgreichsten Exportschlager ist sicher die Sängerin Shakira. Einigen fällt auch sicher noch der Literarturnobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez ein, der mit Romanen wie „Hundert Jahre Einsamkeit“ oder „Chronik eines angekündigten Todes“ einen intensiven Einblick in die Seele Lateinamerikas ermöglichte. Dass auch hochwertiges Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ein erfolgreiches Produkt aus Kolumbien sein kann, ist bislang noch nicht allerorts bekannt.

 

 

Kolumbien forstet auf

Südamerikanische Wälder bieten Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Südamerikanische Wälder bieten Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Der Weltholzverbrauch steigt seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts stetig an. Um die steigende Nachfrage zu befriedigen werden weltweit natürliche Wälder zerstört und ausgebeutet. Hinzu kommt, dass sich die Wälder vom Raubbau kaum erholen können und bei der Aufforstung vielfach schnellwachsende Bäume bevorzugt werden. Damit werden jahrhundertealte Mischwaldbestände ausgelöscht – in Europa wie in Südamerika gleichermaßen. Doch der Wald ist nicht nur Holzlieferant, sondern auch eine wichtige Schutzzone für Luft und Wasser und Heimat einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.

 

In den Regenwäldern Südamerikas können Plantagenhölzer den Urwald entlasten. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ökologische und nachhaltige Waldwirtschaft. Diesem Thema fühlt sich die ForestFinance Gruppe mit Sitz in Bonn seit mehr als zwanzig Jahren verpflichtet. Das Unternehmen forstet Brach- und Weideflächen in Panama, Peru und Kolumbien sowie in Vietnam auf und schafft dabei Mischwälder, die eine wichtige Aufgabe für den Klimaschutz übernehmen: Die Speicherung von CO2.

 

In Kolumbien ist ForestFinance im Osten des Landes, in der zweitgrößten Provinz Vichada, aktiv. Hier wurden große Waldflächen zugunsten der Viehzucht brandgerodet. Durch die Asche konnten die Wachstumsbedingungen für Futterpflanzen kurzfristig verbessert werden, langfristig erodieren die Böden jedoch.

 

Die kolumbianische Regierung wirkt dieser Entwicklung entgegen und fördert Aufforstungsmaßnahmen und Neuaufforstungen steuerlich. Bislang wurden bereits mehr als 60.000 Hektar aufgeforstet. Dabei wurden in erster Linie tropische Kiefern, Acacia mangium und Jatropha gepflanzt. In den kommenden drei Jahren sollen noch weitere 160.000 Hektar dazu kommen. Landesweit sollen insgesamt 1,3 Millionen Hektar des Landes bewaldet werden. Das Aufforstungsprogramm in Vichada läuft seit 2006. Seit dem konnten sich die Qualität der eigentlich nährstoffarmen Böden bereits durch die Existenz der Bäume nachweislich verbessern. Darüber hinaus wurden wieder vermehrt seltengewordene Tier- und Pflanzenarten beobachtet.

 

 

Acacia mangium – schnellwachsender Bodenverbesserer

Acacia mangium – die Akazie, zählt zu den beliebtesten Holzarten. Hart, widerstandsfähig und mit einer glänzenden edlen Oberfläche sind die Hölzer vor allem bei Möbelherstellern beliebt.

 

Aber auch in ihrem Vorleben als Baum hat die Akazie einiges zu bieten: So wachsen Akazien enorm schnell und haben nach vier Jahren bereits die zehn-Meter-Marke, nach sieben Jahren die 20-Meter-Marke überschritten. Als ausgezeichneter Stickstoffsammler eigenen sich Akazien darüber hinaus hervorragend, um ausgelaugte Böden zu renaturieren. Damit schafft die Akazie das, was kaum ein Baum in Monokultur schafft, sie hinterlässt nach dem Fällen einen verbesserten Boden.

 

Im Gegensatz zu weitreichenden Aufforstungen mit Monokulturen, sind Akazienwälder bewusst als Zwischenschritt geplant. Sie sollen durch ihre Eigenschaft, den Boden zu verbessern Wegbereiter für eine nachhaltige Aufforstung zu biodiversen Mischwäldern sein. Entsprechend ist die Holzentnahme der Akazien von Anfang an vorgesehen.

 

 

GreenAcacia – Faires und nachhaltiges Investment

Nachhaltige Nachhaltige Forstwirtschaft: Von der Akazie zum biodiversen Mischwald.

Nachhaltige Nachhaltige Forstwirtschaft: Von der Akazie zum biodiversen Mischwald.

Mit GreenAcacia bietet ForestFinance eine interessante Anlagemöglichkeit in den Sachwert Wald. Investiert wird in die bereits 2013 aufgeforsteten Acacia-Plantagen in Kolumbien. Die kritische Phase des Anwachsens der Sprösslinge ist damit bereits überwunden. Die Plantagen werden jetzt sukzessive in einen dauerhaften Mischwald mit langlebigen Holzsorten umgewandelt. Diese Entwicklung wird nach den Prinzipien einer ökologischen und nachhaltigen Waldwirtschaft durchgeführt.

 

Im Rahmen dieser ökologisch-nachhaltigen Forstwirtschaft, werden die Acacia-Plantagen über zwölf Jahre hinweg regelmäßig durchforstet. Durch die Holzentnahmen sind bereits drei Jahre nach dem Investment erste Auszahlungen möglich. Anschließend alle zwei Jahre bis zur letzten Ernte. Die geernteten Hölzer werden dann, abhängig von der Preisentwicklung, regional oder international gehandelt und kommen als Konstruktions- und Nutzholz auf den Markt.

 

Genauso langfristig wie die Planung von der Plantage zum Mischwald geschieht auch die Einbeziehung der Mitarbeiter vor Ort. Um die entstehenden Wälder nachhaltig zu schützen und für die kommenden Generationen zu erhalten, wird die lokale Bevölkerung in die Projekte mit einbezogen. Im Sinne eines fairen Handels werden angemessene Löhne und Sozialleistungen gezahlt, Weiterbildung in Arbeitssicherheit und nachhaltiger Forstwirtschaft angeboten und damit qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus ermöglichen Mikrokredite an Familienmitglieder der Mitarbeiter den weiteren Ausbau einer selbstständigen ökonomischen Existenz.

 

 

Lohnendes und nachhaltiges Investment

GreenAcacia bietet ein nachhaltiges Investment, das auf zwölf Jahr angelegt ist. Eine Beteiligung ist ab 2.625 Euro möglich, das entspricht einem Viertel Hektar Plantage. Das Investment hat eine prognostizierte Rendite von sechs Prozent pro Jahr, die primär von der Entwicklung des Holzpreises sowie der Holzerträge abhängt. Erste Auszahlungen sind bereits nach drei Jahren möglich, sowie nach den Zwischenernten nach fünf, sieben und neun Jahren.

 

Grünes Geld bietet GreenAcacia als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die genau wissen wollen, wo und wie ihr Geld angelegt wird, denn die Anleger sind eingeladen, die Projekte zu besuchen und sich persönlich von der Arbeit überzeugen.

 

 

Erstes Walddirektinvestment mit Verkaufsprospekt

Bis vor kurzem waren die Aufforstungsprojekte von ForestFinance als Immobiliengeschäfte eingestuft worden. Aufgrund des Kleinanlegerschutzgesetzes vom Juli 2015 werden die Investments von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) seit Anfang des Jahres als Vermögensanlagen eingestuft. ForestFinance reagierte schnell und verfügt seit Juni diesen Jahres über ein formelles Verkaufsprospekt für GreenAcacia, das den neuen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Damit bietet ForestFinance Anlegern das erste Walddirektinvestment mit Verkaufsprospekt an.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.