Archiv für die Kategorie ‘Wald-Geldanlage’

Direktinvestments in Kakaoanbau – Wie Kakao gut gedeiht und Investoren davon profitieren

Dienstag, 28. August 2018

Gastbeitrag von Forest Finance

 

 

Investments, die Rendite mit sozialem und ökologischem Nutzen verbinden, sind immer gefragter: alleine in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Investitionen in sogenannte Impact Investments von 10,1 Milliarden Euro im Jahr 2014, auf 14,9 Milliarden Euro im Jahr 2015 und auf 19,9 Milliarden Euro in 2016 gestiegen (FNG 2017). Wir freuen uns über diese Entwicklung – wollen mit unseren Investoren aber noch mehr erreichen. Wir wollen dank nachhaltiger Direktinvestments mehr fairen Kakao produzieren!

 

 

Ein Kakaosetzling hat noch viel vor sich bis er Früchte trägt   (Quelle: Forest Finance)

 

 

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Baumhaushotels – Die 10 schönsten Rückzugsorte in den Bäumen

Freitag, 13. Juli 2018
Zusammenfassung: Baumhäuser wecken die Abenteuerlust und rufen Erinnerungen an die Kindheit wach. Immer mehr Baumkronenpfade laden zum Spaziergang über den Wäldern ein. Wer länger verweilen will, findet mittlerweile auch ein breites Angebot an Baumhaushotels – von puristisch bis luxuriös ist für nahezu jeden Baumliebhaber etwas dabei.

 

 

Abenteuerlust – Urlaub im Baumhaus

 

Wer nicht gerade zwischen Hochhäusern aufgewachsen ist, kann sich gewiss noch gut daran erinnern, wie schön es war, auf Bäume zu klettern, sich im dichten Zweigwerk zu verstecken oder auf einem Ast die Beine baumeln zu lassen. Und auch Stadtkinder verbinden mit diesen Bildern vielfach noch leicht verblasste Erinnerungen an Wochenenden im Wald oder auf dem Land – oder gar an Urlaub in naturbelassenen Gegenden.

 

Abenteuerlustige mit handwerklichem Geschick (oder mit Verwandten mit handwerklichem Geschick) bauten Baumhäuser und fanden dort einen ruhigen oder geheimen Ort für Träumereien oder um neue Streiche auszuhecken. Und einige ganz mutige verbrachten sogar ganze Sommernächte im Baumhaus. Die unbekannten Geräusche der Tiere der Nacht, der harzige und frische Geruch, der Gesang der Vögel beim morgendlichen Sonnenaufgang – das alles sind Eindrücke, die fest im Gedächtnis verhaftet sind.

 

 

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KakaoDirektinvest 6 – edel statt bitter

Freitag, 25. Mai 2018
Zusammenfassung: Dass ein Waldinvestment wie „KakaoDirektinvest 6“ gute Erträge verspricht, hängt mit der hohen Nachfrage nach Kakao auf dem Weltmarkt zusammen. Besonders gefragt ist Edelkakao, dem Rohstoff für edle Schokoladen.

 

 

Unwiderstehtlich – Schokolade in allen Variationen.

 

 

Vor drei Wochen haben wir an dieser Stelle unter dem Titel „KakaoDirektinvest 6 – Geld wächst doch auf Bäumen“ das neue Waldinvestment „KakaoDirektinvest 6 von ForestFinance  vorgestellt. Dieses Direktinvestment bietet ab einer Mindestanalagesumme von 7.500 Euro bei einer Laufzeit von lediglich sechs Jahren eine durchschnittliche Rendite von prognostizierten fünf Prozent pro Jahr. Erwirtschaftet werden die attraktiven Erträge durch den Anbau von Kakaopflanzen in Panama. Diese liefern hochwertigen Edelkakao, der auf dem Weltmarkt ausgezeichnete Preise erzielt.

 

Das Projekt von Waldinvestment-Spezialist ForestFinance besticht nicht nur durch eine solide Rendite und vergleichsweise kurze Laufzeiten für einen Sachwert, es ist zugleich auch ein sehr nachhaltiges Investment. Denn zum einen wird durch die professionelle Aufforstung  ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet, denn die angepflanzten Bäume bleiben auch bestehen, auch wenn sie keine Früchte mehr tragen. Zum anderen hat sich ForestFinance in Süd- und Mittelamerika auch einen guten Namen als fairer und langfristiger Arbeitgeber gemacht. Damit erfüllt KakaoDirektinvest 6 auch die Ansprüche an ein ethisches Investment.

 

 

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Neues Angebot von ForestFinance: KakaoDirektinvest 6

Mittwoch, 18. April 2018

Viele Anleger finden Waldinvestments grundsätzlich gut. Der natürliche Werkstoff Holz sorgt überall wo er eingesetzt wird für eine natürliche, wohnliche Atmosphäre. Er wächst nach und er entzieht als einzige Möglichkeit derzeit der Atmosphäre das schädliche Treibhausgas CO2.

 

ABER…vielen Anlegern ist die typische Anlagedauer für ein Holzinvestment von oftmals 25 bis 35 Jahren einfach zu lang. Wer kann solche Zeiträume noch überblicken, in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint.

 

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Kiri-Baum im Selbstversuch – Baum und Projekt wachsen und gedeihen

Mittwoch, 07. März 2018
Zusammenfassung: Holzinvestments sind gut für Umwelt und Klima. Aber sind es auch ertragreiche und sichere Geldanlagen? Grünes Geld hat sich mit den Kiri-Bäumen von WeGrow ausgiebig auseinander gesetzt und  selbst einen Kiri-Baum gepflanzt.

 

Bereits seit einigen Jahren bietet das Unternehmen WeGrow Kiri-Baum-Pflanzungen als ethisch-ökologisch Geldanlage an.  Während die meisten anderen Waldinvestment-Anbieter auf Pflanzflächen in wärmeren und meist auch feuchteren  Gebieten setzen, möchte WeGrow mit einer eigenen  Kiri-Variante auch in Deutschland ausreichen Volumen-Zuwachs für eine angemessene Rendite erzielen.

 

 

Was ist Kiri-Holz?

Der Kiri-Baum stammt ursprünglich aus Japan und Südost-Asien. Sein latainischer Name ist Paulownia. Er wird in Asien als Kulturbaum mit wertvollem und hoch geschätztem Edelholz seit rund 3.000 Jahren großflächig angebaut.

 

 

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ForestFinance überrascht mit positiver Nachricht: von 12 auf 7 Jahre verkürzte Laufzeit bei wichtigstem Angebot

Mittwoch, 14. Februar 2018
Zusammenfassung: Der langjährigste deutsche Anbieter von Wald-Investments, ForestFinance, überrascht mit einer positiven Nachricht: bei seinem am meisten nachgefragten Produkt namens GreenAcacia konnte die Laufzeit deutlich verkürzt werden.

 

Das Projekt GreenAcacia ist im oftmals idyllischen Kolumbien beheimatet.

Statt der Schlussernte in 12 Jahren ist die Schlussernte jetzt bereits nach 7 Jahren geplant.

 

Hintergrund sind die Ergebnisse umfangreicher Messungen aus dem Juli 2016, die auf sehr guten Holzzuwachs hindeuteten und die sich mittlerweile bestätigt haben.

 

Durch die verkürzte Laufzeit bei gleichzeitig ähnlichen prognostizierten Holz-Ernte-Mengen ergibt sich eine spürbar gestiegerte IRR-Rendite von 7,9 Prozent. Wie ForestFinance betont, wurden dabei die heutigen Holzpreise zu Grunde gelegt. In Wirklichkeit sollten die Holzpreise schon aufgrund der jährlichen Inflationsraten aber in den nächsten 7 Jahren steigen.

 

Das Faktenblatt des Anbieters zur Umstellung haben wir Ihnen online bereit gestellt (Download GreenAcacia Faktenblatt hier).

 

Beim Angebot GreenAcacia werden bestehende Akazien Monokulturen der Sorte Acacia Mangium  allmählich in gesunde Mischwälder umgewandelt. Das dabei entnommene Akazien-Holz wird verkauft und die Erlöse dem Kunden ausgezahlt. Erste Auszahlungen erfolgen prognosegemäß in 3 und 5 Jahren; die hauptsächliche Auszahlung erfolgt zur Haupternte im Jahr 2023.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2018: Sachwerte wie Rohstoffe, Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 16. Januar 2018

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

 

Junger Baum

Rohstoff Holz – ertragreich, nachwachsend und klimafreundlich.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Rohstoffe, Gold, Holz oder Windkraft (unten)

 

 

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Impressionen: MillerForest aus Paraguay

Mittwoch, 13. September 2017
Seit vielen Jahren vermitteln wir das Aufforstungsprojekt von MillerForest aus Schlier in Oberschwaben. Heute Impressionen von den Aufforstungsanlagen in Paraguay. Sie können Bilder von Baum-Erntern, Hackschnitzel-Verladung, Bodenvorbereitung und anderem sehen. Alle Bilder stammen frisch aus Paraguay.

 

 

 

 

Mehr zum aktuellen Angebot? Klicken Sie auf den Button:

 

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

KiriFarm Spanien – Nachhaltiges Holzinvestment

Dienstag, 05. September 2017

Zusammenfassung: Bäume sind hervorragende Helfer beim Kampf gegen die Klimakrise. Daher trägt auch nachhaltige Holzwirtschaft dazu bei, CO2-Emissionen zu binden. Besonders attraktiv ist die wirtschaftliche Nutzung von Holz, das von schnell wachsenden Baum-Arten stammt. Das junge Unternehmen „We Grow“ hat sich auf den Anbau und die Vermarktung von Kiri-Holz spezialisiert. Gerade wurde der Verkaufsprospekt für das vierte Holz-Investment des Unternehmens genehmigt: KiriFarm Spanien.

 

 

Kiri-Setzling: klein, aber oho! (Foto: We Grow)

Unser Klima ist in Gefahr. Wenn die Erderwärmung  weiter ansteigt, werden die natürlichen Lebensgrundlagen brutal zerstört. Eine unbequeme Wahrheit, auf die der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore bereits in seinem gleichnamigen Buch und Film hinwies und weltweite Beachtung fand.

 

Allerdings hat sich faktisch seitdem nicht viel getan. Dem wegweisenden Klima-Abkommen von Paris und den klimafreundlichen Technologien, die in vielen Staaten entwickelt und eingesetzt werden, stehen weiter steigende CO2-Emissionen entgegen, sowie ein US-Präsident, der den Klimawandel leugnet. Kein Wunder also, dass Al Gore mit seinem neuen Film „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ nochmals als Mahner das Wort ergreift und versucht, auf Entscheider auf der ganzen Welt einzuwirken.

 

 

Bäume sind effiziente Klimaschützer

Bäume speichern den Klimakiller CO2.

Politik und Wirtschaft stehen weltweit in der Verantwortung, die Klimakrise abzuwenden. Aber was lässt sich gegen die Klimaerwärmung konkret unternehmen?

 

– CO2-Emissionen reduzieren

– Erneuerbare Energien fördern

– Nachhaltig konsumieren

– Bäume pflanzen

 

Ganz klar, CO2-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Um das zu erreichen, müssen erneuerbare Energien stärker gefördert werden. Und natürlich müssen vor allem die Industrienationen ihren Lebensstil kritisch hinterfragen und ihren Konsum nachhaltiger gestalten.

 

Aber es gibt auch noch einen anderen wichtigen Punkt: Bäume speichern das klimaschädliche Kohlendioxid, bereits ein Baum bindet allein zehn Kilogramm CO2. Erhalt von Waldflächen, Aufforstung und Verwendung von Holz als natürlichem Rohstoff ist als das Gebot der Stunde. Denn Bäume sind die unentbehrlichen Helfer, um den Wettlauf mit der Zeit in Sachen Erderwärmung noch zu gewinnen. Nach wie vor ist die Aufforstung von Bäumen die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre wieder CO2 zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur darauf ab, weniger CO2 zu emittieren.

 

 

Nachhaltige Holzwirtschaft sorgt für gutes Klima

Eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Holzwirtschaft kann zur Verbesserung des globalen Klimas beitragen. In diesem Bereich gibt es innovative Projekte, die vielfältige Interessen unter einen Hut bringen:

 

– positive Entwicklung von Umwelt und Natur nachhaltigen Klimaschutz

wirtschaftlich attraktive Vermarktung der angebauten Hölzer

interessante Projekte für Anleger, denn der Aufbau und Betrieb einer Holzfarm bedarf auch des finanziellen Engagements von Investoren.

 

 

Kiribäume – schnelles Wachstum gesichert

Ein Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit hohem Engagement und Sachverstand nachhaltige Holzwirtschaft betreibt, ist die We Grow GmbH mit Sitz in Tönisvorst im Kreis Viersen, nahe der nordrhein-westfälischen Metropole Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt Kiri-Anbauprojekte zur nachhaltigen Holzproduktion und hat sich in kürzester Zeit zu einem der führenden europäischen Spezialisten in diesem Bereich entwickelt. We Grow wählt passende Standorte für Plantagen aus, pflanzt, pflegt, erntet und vermarktet die angebauten Edelhölzer.

 

Kiribäume sind schön und nützlich. (Foto: We Grow)

Der Kiribaum kommt ursprünglich aus Japan und anderen Teilen Südost-Asiens. Der Laubbaum, der teilweise auch als Blauglockenbaum bekannt ist, wächst – vor allem in den ersten Jahren – sehr rasant. Pro Jahr sind bis zu sechs Meter möglich. Damit ist der Kiri im Wachstum rund zehn Mal schneller als die Eiche. Ausgewachsen ist der Kiribaum etwa bei 15 Metern Höhe. Da der Kiribaum bezüglich des Bodens sehr anspruchslos ist, wird er zunehmend in Nordamerika und Europa kultiviert. Geerntet wird der Baum nach sieben bis 14 Jahren.

 

Wer mehr über den Kiribaum erfahren will, kann sich auch gerne unseren Selbst-Versuch mit 2 Kiribäumen ansehen.

 

Im Gegensatz zur ebenfalls schnellwachsenden Pappel, die auch ein Wachstum von zwei Metern pro Jahr erreicht, liefert der Kiribaum jedoch hochwertiges Holz. Während Pappelholz oft im Paletten-Bau verwendet wird, kommt Kiri-Holz hauptsächlich in der Möbelindustrie zum Einsatz. So sind beispielsweise die japanischen Kimonoschränke aus Kiri gefertigt, denn traditionell wird bei der Geburt eines Mädchens in Japan ein Kiri-Sämling gepflanzt. Wenn das Mädchen erwachsen ist, ist der Baum längst so hoch gewachsen, dass ein Möbelstück für den eigenen Haushalt gefertigt werden kann.

 

Aber auch außerhalb dieser traditionellen Pfade findet Kiri-Holz immer mehr Freunde. Das Material ist leicht, feuersicher, stabil und verfügt über eine ansprechende Maserung. Entsprechend wird das Holz bei der Fertigung von Skiern und Surfboards verwendet. Ebenso kommt Kiri beim Musikinstrumentebau, etwa für den Korpus von E-Gitarren, zum Einsatz oder auch als Material für Dekorationsartikel.

 

Eine Nachfrage, die sich die We Grow GmbH zu Nutze machen konnte. Mit ihrer eigenen geschützten Zucht „Nordmax 21“ wurde eine Kiri-Art entwickelt, die auch mit der kühlen Witterung in Deutschland zu Recht kommt und für den kommerziellen Anbau in Europa und damit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Holzproduktion hervorragend geeignet ist. Für die Entwicklung von „NordMax 21“ wurde das geballte Fachwissen der Unternehmensgründer genutzt, Gentechnologie wurde nicht angewendet. Dass „NordMax 21“ eine eigenständige Art ist, zeigt auch, dass der Baum bereits Eingang in den Botanischen Garten in Bonn gefunden hat.

 

 

Von der Studentenfirma zum aufstrebenden Unternehmen

Qualitätsholz mit schnellem Wachstum. (Foto: We Grow)

Bei We Grow ist der Name quasi Programm, denn das junge Unternehmen züchtet nicht nur Kiribäume, sondern wächst auch selbst stetig.

 

Angefangen hatte alles mit einer ambitionierten Idee von Peter Diessenbacher, der an der Universität in Bonn Agrarwissenschaften studierte. Durch sein besonders Interesse am Thema nachwachsende Rohstoffe, wurde er auf den Kiribaum aufmerksam. 2005 begann er die ersten Stecklinge zu Hause zu pflanzen. Fasziniert vom raschen Wachstum, mietete er ein Gewächshaus an und begann die Kiribäume über das Internet zu verkaufen. Aus der einstmaligen Studentenfirma entwickelte sich die Idee, Kiribäume auf großen Freilandflächen anzubauen und professionell zu vermarkten.

 

Eine wichtige Voraussetzung dafür wurde 2009 von Seiten der Europäischen Union  geschaffen. Seit diesem Jahr ist es erlaubt, Bäume auch außerhalb eines Waldes für die Holzwirtschaft zu pflanzen. Damit waren die rechtlichen Grundlagen für das Unternehmen We Grow geschaffen.

 

Los ging es dann auf einer fünf Hektar großen Pflanzfläche im Bonner Ortsteil Hoholz. Im Januar 2016 zog die Plantage nach Tönisvorst im Kreis Viersen um. Mittlerweile werden 350 Hektar auf 35 Plantagen bewirtschaftete. Damit wurden bereits mehr als 200.000 Kiribäume gepflanzt.

 

Geschäftspartnerin von der ersten Stunde an, war Dissenbachers Frau Allin Gasparian. Als diplomierte Volkswirtin zeichnet Gasparian für die strategische Unternehmensentwicklung verantwortlich, während Dissenbacher als Agraringenieur die technische Geschäftsführung von We Grow obliegt. Das Unternehmen verfügt heute über ein eingespieltes Team aus zwölf Mitarbeitern, die besonderes Wissen aus den Bereichen Agrarwirtschaft, Finanzen, Geographie und Umwelt mitbringen. Darüber hinaus beschäftigt We Grow rund 30 Mitarbeiter zur Jungpflanzenproduktion und zur Plantagen-Pflege.

 

 

Bereits drei erfolgreiche Platzierungen von Kiribaum-Investments

Die Idee, Holz als Geldanlage zu vermarkten ist nicht neu. Holz gilt als relativ risikoarmes Investment und verspricht eine gute Rendite. Das macht den nachwachsenden Rohstoff für institutionelle Anleger besonders interessant, aber auch private Investoren können sich an Holzprojekten beteiligen. Durch die rechtliche Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (KG), erhalten Anleger viele Mitspracherechte. Darüber hinaus können die Plantagen auch persönlich besucht und in Augenschein genommen werden.

 

Eine grüne Oase schon nach wenigen Jahren. (Foto: We Grow)

Bislang hat We Grow bereits drei Beteiligungsfonds (KiriFonds I-III) mit einem Kapitalvolumen von 18,2 Millionen Euro voll platzieren können. Mit diesen Beteiligungsangeboten ist es We Grow gelungen, ökonomische Interessen und ökologische Vorteile optimal miteinander zu verbinden. Ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg ist dabei ganz sicher auch die Kompetenz und das fachliche Know how, mit dem das Unternehmen seine Projekte betreibt.

 

In diesem Jahr geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Mit dem neuesten Projekt KiriFarm Spanien plant We Grow den Kauf von landwirtschaftlichen Flächen in Nord- und Zentralspanien um dort eine unternehmenseigene nachhaltige Kiri-Holzproduktion aufzubauen. Ziel ist es dabei, in den kommenden Jahren die KiriFarm zu bewirtschaften und zu pflegen. Nach frühestens zehn Jahren ist dann die Ernte und der Verkauf des Kiri-Holzes geplant.

 

Ein gutes Geschäft für We Grow, die Investoren und nicht zuletzt für das globale Klima. Durch das schnelle Wachstum des Kiribaums wird eine große Menge des Klimakillers CO2 gebunden. Experten gehen von 20 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr auf einem Hektar aus. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß einer vierköpfigen Familie.

 

 

KiriFarm Spanien – ein nachhaltiges europäisches Holzprojekt

Der Verkaufsprospekt für das vierte Kiribaum-Investment von We Grow wurde im August von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  genehmigt. Damit läuft jetzt die Kapitaleinwerbung für das Direktinvestment KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG.

 

Das Emissionsvolumen beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro und kann noch auf 10 Millionen Euro erhöht werden.

 

Die geplanten Kiri-Plantagen werden in Spanien angesiedelt sein und sollen über eine Gesamtgröße von etwa 180 Hektar verfügen. Die Anbauflächen werden durch die KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG entweder gepachtet oder direkt erworben.

 

Die Witterungsverhältnisse in Spanien versprechen ein schnelles Wachstum der Pflanzen. Daher beträgt die Anlagedauer auch lediglich zehn Jahre. Im Vergleich dazu waren die drei Vorgänger-Projekte in Deutschland auf zwölf Jahre angelegt.

 

Die Beteiligung fällt in die Assetklasse Wald- und Rohstoffe. Die Erträge der Vermögensanlage sollen durch den Verkauf des geernteten Holzes erwirtschaftet werden. Die ersten Ausschüttungen aus Zwischenernten sind nach Ablauf von acht Jahren geplant.

 

Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Die Rendite wird mit 7,2 Prozent pro Jahr gemäß IIR prognostiziert.

 

Anleger, die sich bis zum 30. September 2017 für eine Beteiligung an der KiriFarm Spanien entscheiden, profitieren von einem einmaligen Frühzeichnerbonus von 5,5 Prozent. Diese gewinnunabhängige Zahlung wird noch bis Januar 2018 gewährt, verringert sich aber nach dem 30. September 2017 in jedem Folgemonat um 0,5 Prozent.

 

 

Getestet und für gut befunden

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, befasst sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Kiribaum und hat das Angebot intensiv geprüft.

 

„Als Finanzdienstleister haben wir täglich mit Zahlen zu tun. Bei der KiriFarm Spanien haben wir allerdings nicht nur die wirtschaftliche und finanzielle Seite genau betrachtet, sondern auch das Produkt einer eingehenden Untersuchung unterzogen“, erklärt Gerd Junker.

 

Bereits 2014 haben die beiden Geschäftsführer von Grünes Geld den Praxistest  gestartet und zwei Kiri-Setzling wurden im heimischen Garten gepflanzt. Natürlich ist dieser Selbstversuch in keiner Weise wissenschaftlich abgesichert. Jedoch verlief das Wachstum der beiden ehemals 17 Zentimeter hohen Kiribäume durchaus rasant. Mittlerweile – gut drei Jahre später – messen die beiden Bäume bereits stattliche vier Meter. Dabei haben die Kiris nicht nur generell erfolgreich den deutschen Temperaturen getrotzt, sondern auch nach spätem Frost neue Triebe entwickeln können.

 

Aber nicht nur das gute Wachstum der Pflanzen überzeugte die Spezialisten von Grünes Geld, auch die bisherigen Erfolge der drei vollplatzierten Kiri-Investments des Unternehmens konnten sich sehen lassen.

 

 

Carmen Junker Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Wald schützen für ein gutes Klima

Sonntag, 16. Juli 2017
Zusammenfassung: Holz ist und bleibt ein wichtiger Rohstoff und CO2-Speicher. Aber Waldflächen nehmen weltweit ab. Mit Aufforstungsprogrammen soll gegengesteuert werden. Um die Wälder weltweit zu schützen, ist eine nachhaltige Forstwirtschaft gefragt. Wer in Holzprojekte investiert, kann langfristig gute Rendite erzielen und betreibt Klimaschutz.

 

Nicht nur Holzlieferant -  Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Nicht nur Holzlieferant – Wälder sorgen für ein gutes Klima.

Kaum eine Naturlandschaft ist so „beschäftigt“ wie der Wald. Weltweit zeichnet er als CO2-Speicher für den Klimaschutz verantwortlich und bietet als Ökosystem Lebensraum für vielfältige, Tiere, Pflanzen und Pilze. Außerdem ist der Wald als Holzlieferant in der Forstwirtschaft tätig. Darüber hinaus ist der Wald ebenso als Wohlfühlort zur Erholung und Entspannung beliebt, wie als attraktiver Sport- und mystischer Abenteuerspielplatz. Hierzulande dient der vielzitierte „deutsche Wald“ auch noch als Projektionsfläche für romantische und mystische Romane und regt seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen an.

 

Dass dem Wald bei so vielen anspruchsvollen Aufgaben ein Burnout drohen kann, ist auch eine der Quintessenzen von Peter Wohllebens Buch über „Das geheime Leben der Bäume“, in dem er auch die industrielle Forstwirtschaft anprangert, die den Wald in erster Linie nur noch als Massenproduzenten von Holz sieht.

 

Der Ex-Förster beschreibt einfühlsam die vielfältigen Kommunikationsarten der Bäume untereinander und führt seine Leserschaft in eine bislang gänzlich unbekannte Seite des Waldes ein. Wohlleben fordert einen langfristigen und nachhaltigen Umgang mit dem Wald. Bereits seit mehren Monaten führt Wohlleben die Bestsellerlisten an. Das Thema „Zukunft des Waldes“ trifft also den Nerv der Zeit.

 

 

Drei Billionen Bäume – aber es ist noch Platz für mehr

Auf der gesamten Erde stehen derzeit etwas mehr als drei Billionen Bäume. Zu diesem Ergebnis kam der US-Wissenschaftler Thomas Crowther von der forstwirtschaftlichen Fakultät der Yale University (Forestry & Environmental Studies). Die Studie liefert erstmalig wissenschaftlich belegte Zahlen über die Anzahl der Bäume weltweit. Bisherige Schätzungen gingen nur von 400 Milliarden Bäumen aus.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsJedoch hat sich der weltweite Baumbestand seit Beginn der menschlichen Zivilisation nahezu halbiert. Hinzu kommt, dass pro Jahr 9,5 Milliarden Bäume abgeholzt werden, häufig um die gewonnenen Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen, vielfach zur Viehzucht.

 

Ermittelt hat Crowther den weltweiten Baumbestand in erster Linie durch die computergestützte Auswertung von Satellitenbildern. Hinzu kamen die Daten, die an verschiedenen Orten erhoben wurden und Modellrechnungen. Die Summe von rund drei Billionen Bäumen entspricht durchschnittlich etwas mehr als 400 Bäume pro Mensch, in Deutschland sind es rund 100 Bäume pro Einwohner.

 

Motiviert ist die Studie durch die Anerkennung der enormen Bedeutung von Bäumen, respektive Wäldern, für das globale Klima. Die Forschungsergebnisse werden in zukünftige Prognosen zum Klimawandel einfließen.

 

 

Mit Aufforstung dem Klimawandel trotzen

Wälder sind beliebte und lebenswichtige Naturlandschaften.

Wälder sind beliebte und lebenswichtige Naturlandschaften.

Ohne die noch vorhandenen Waldflächen gäbe es kein lebensfreundliches Klima auf unserem Planeten. Denn jeder einzelne Baum ist in der Lage, jährlich zehn Kilogramm CO2 zu binden. Darüber hinaus regulieren Bäume die Qualität von Wasser und Luft.

 

Aufforstung ist eine der preiswertesten und einfach umzusetzenden Methoden, den Klimawandel aufzuhalten. Einen einfachen Aufforstungsplan verfolgt die weltweite Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet seit ihrer Gründung 2007. Sie geht davon aus, dass eine weitere Billion (1.000 Milliarden) Bäume rund ein Viertel der jährlich von Menschen produzierten CO2-Mengen kompensieren kann.

 

Entsprechend soll jeder Mensch auf der Welt 150 Bäume pflanzen. Gleichzeitig müssen bestehende Wälder geschützt werden. Platz genug gibt es: Experten gehen davon aus, dass weltweit etwa eine Milliarde Hektar zur Verfügung steht, die bewaldet werden kann. Mit bislang 14 Milliarden neu gepflanzter Bäume weltweit, mitunter auf eigens gekauften Aufforstungsflächen in Cancun/Mexiko, ist Plant-for-the-Planet auf einem erfolgreichen Weg. Unter dem Motto „Stop talking, start planting“ begeistert die Organisation viele Kinder und Jugendliche dafür, sich mit Klimaschutz aktiv auseinanderzusetzen. Schon 2012 forderte sie auch Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker dazu auf.

 

Dass die Anliegen von Plant-for-the-Planet ernst genommen werden, zeigt die UNEP (United Nations Environment Program), die 2011 offiziell den weltweiten Baumzähler in die Verantwortung der Organisation gab. Hier werden die neugepflanzten Bäume registriert. Auch verfügt Plant-for-the-Planet neben zahlreichen prominenten Unterstützern über einen wissenschaftlichen Beirat, der die neuesten Entwicklungen im Bereich des Klimaschutzes verfolgt und aktiv vorantreibt. Vorsitzender ist derzeit Baumzähler Thomas Crowther.

 

 

Holz – Baum – Wald, ein untrennbares Dreigespann

Holz ist seit Jahrtausenden ein lebensnotwendiger Rohstoff. In den Anfängen wichtig zum Hausbau, zur Befeuerung des Ofens, zum Heizen und Kochen. Später kommen Schiffs- und Bergbau dazu. Heute gilt Holz gemeinhin als angenehmer und haltbarer Werkstoff für viele Dinge des Lebens.

 

Angesichts des Klimawandels ist es daher besonders wichtig, den Wald als unverzichtbare Lebensgrundlage zu verstehen und nicht als Rohstofflager, das sich durch schnellwachsende Nadelbäume rasch wieder auffüllen lässt. Denn Baum ist nicht gleich Baum. Bei der Waldpflege spielen die vielfältigen landschaftlichen Gegebenheiten eine tragende Rolle. Mischwälder mit heimischen Arten werden als besonders gut für das Klima gesehen. Welche Bäume besonders gut dem Klimawandel gewachsen sind und viel CO2 speichern können, ist Gegenstand aktueller Untersuchungen. Dabei richtet sich das Interesse nicht nur auf Waldgebiete. Im Rahmen des bayerischen Projektes „Stadtgrün 21“ beobachten derzeit viele Kommunen, welche Bäume für ein gutes Klima in den Städten und Gemeinden sorgen können.

 

Holzprojekte für die Zukunft

„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ – Dieses Sprichwort ungeklärter Herkunft gilt für viele Bereiche des Lebens. Wie oft hätte schon etwas vor Jahren erkannt und erledigt werden müssen. Aber es gibt auch Hoffnung, denn der nächstbeste Zeitpunkt ist sicherlich nicht der schlechteste. Das gilt auch für Geldanlagen, bei einem früheren Start wären die Erträge schon früher sichtbar, aber wie gesagt, es ist nicht zu spät. Wer in Holzprojekte investiert befindet sich gewiss nicht auf dem Holzweg. Holz ist nachhaltig, lässt sich nachpflanzen, nimmt CO2 auf und sorgt für ein gutes Klima.

 

Da die Waldflächen – vielfältiger Anstrengungen zum Trotz – derzeit noch abnehmen, steigen die Preise für Holz weiter an. Eine gute Voraussetzung für nachhaltige Geldanlagen wie beispielsweise in Holzfonds, denn hier lassen sich langfristig sehr gute Renditen erzielen. Investiert wird hier in Möbelhersteller, Waldbesitzer, Sägewerke und weitere Unternehmen, die mit Holz arbeiten. Eine interessante Option, die der Umwelt, dem Klima und dem eigenen Geldbeutel nutzt.

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.