Autor: alexb 4. Mai 2012

Kaum zu glauben: England stehen trockene Zeiten bevor

Gartenschlauch

Wer in England zur Zeit seinen Garten mit einem Schlauch bewässter, muss mit einer saftigen Geldstrafe von bis zu 1.200 Euro rechnen.

2012 – ein bedeutsames Jahr für Großbritannien, schließlich werden im Sommer dort die Olympischen Spiele ausgetragen. Jedoch könnte dieses Jahr auch noch in ganz anderer Weise für dieses Land bedeutsam werden. Denn in England bricht Trockenheit aus. Es wird mit der schlimmsten Dürre des Landes seit 1976 gerechnet. Damals musste aus akuter Wassernot die Stadt London sogar mit Wassercontainern beliefert werden. Dazu wird es in 2012 zwar vermutlich nicht kommen, jedoch müssten sich die Bürger der Insel dennoch auf einiges Unangenehmes gefasst machen.

 

Während in Schottland und im englischen Nordwesten genügend Niederschläge und gefüllte Stauseen vorhanden sind, herrscht im Südosten Großbritanniens große Trockenheit. Die Flüsse Lee und Kennet, welche rund um die Metropole London entlangfließen, führen nur noch ein Viertel bis ein Drittel ihres normalen Wassers.

 

Aus diesem Grund hat die Regierung nun Vorkehrungen getroffen, die insbesondere für Hobby-Gärtnern und Langduscher ein Problem darstellen sollte. Von Anfang April an ist es nun nämlich nicht mehr erlaubt Gartenschläuche und Sprinkleranlagen zu verwenden. Anstatt zu baden sollen die Bürger ab sofort nur noch kurz duschen und beim Zähneputzen soll darauf geachtet werden, dass der Wasserhahn zugedreht ist. Pro Tag und Haushalt sollen somit vier Liter Wasser gespart werden. Wer gegen die im Volksmund genannten „hosepipe ban“ – also Schlauchverbot – verstoßen sollte, indem er beispielsweise seine Rosen bewässert, muss mit einer Strafe von bis zu 1.200 Euro rechnen.

Falls die Einschränkungen nicht ausreichen sollten, müssen Privathaushalte auch damit rechnen, dass ihnen stundenweise das Wasser abgedreht wird.

 

Londons Bürgermeister Boris Johnson fordert den Bau von Aquädukten, so wie es einst die Römer in der Antike taten. Eine Pipeline vom Nordwesten in den Südosten, damit Wasser auf der gesamten Insel gut verteilt werden kann. Laut Ministerin Spelman ist solch ein Bau jedoch kaum umsetzbar. Insbesondere wegen den enorm hohen Baukosten, die enstehen würden. Daher findet die Konservative Englands, dass es sinnvoller wäre, sich auf eine bessere Vernetzung der regional organisierten Privatunternehmen, welche bereits seit über 25 Jahren für die Wasserversorgung zuständig sind, zu konzentrieren. Am allerbesten hingegen ist jedoch die Genügsamkeit, so Ministerin Spelman, denn „Jeder weiß, wie man Wasser sparen kann“.

 

Doch nicht nur England ist von Wasserknappheit betroffen. Mit steigender Weltbevölkerung wird die Nachfrage nach Süßwasser immer größer. Investieren sie daher in nachhaltige Wertpapier, die sich für eine weltweit bessere Wasserversorgung stark machen.

 


 

Unser Tipp für Hilfe zur Lösung der WasserproblemeWasser Einmalsparen 10.000+ Ethik


Projekt Wasser Einmalsparen 10.000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 10.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 33,6%
2010: 21,7%
2011: – 12,5%
2012: 18,7%
2013: 22,6%
Besonderheiten a.) Sehr gute Chancen bei guter Stabilität
b.) Täglich kündbar
c.) Sie helfen das globale Wasserproblem zu bekämpfen
d.) Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

 

 


 

 

 

 

Mehr Informationen

 

 

 

 

 

 


 

 

Facebook Like

Kommentar hinzufügen

You must be logged in to post a comment.