Autor: carmenju 7. November 2014

Was kostet ein gutes Gewissen?

„Nichts!“

 

Ob diese Antwort tatsächlich stimmt, wurde vor kurzem von Prof. Dr. Christian Klein, Lehrstuhlinhaber für den Bereich Unternehmensfinanzierung an der Universität Kassel, wissenschaftlich auf den Prüfstand genommen.

 

Das Ergebnis der Meta Studie, die 35 empirische Einzelstudien ausgewertet hat ist eindeutig.

Nachhaltige Geldanlagen lohnen sich, das gute Gewissen kostet also nichts sondern wird auch noch belohnt. „Die Studie widerlegt das Vorurteil, nachhaltige Fonds brächten weniger Performance oder seien unsicherer als herkömmliche Fonds“, erklärt Prof. Dr. Christian Klein. „Dieses Ammenmärchen stimmt schlichtweg nicht.“

 

In seiner Studie, die er in Zusammenarbeit mit Miriam Hofmann erstellt hat, untersuchten sie 35 Einzeluntersuchungen. Dabei beschränkten sie sich jedoch nicht auf die Rendite allein, sondern legten den Fokus auf das Rendite-Risiko-Verhältnis.

Felsbrocken Vorurteile Schlag für Schlag abbauen

Und wieder ein Schlag gegen die Vorurteile

Im Ergebnis stellten sie fest: 15 Studien ergaben keinen Performanceunterschied, 6 Studien ergaben einen Nachteil doch 14 Studien belegten eine klar bessere Performance. Die Gründe für das bessere Abschneiden der nachhaltigen Fonds im Vergleich zu den Ergebnissen konventioneller Fonds könnten sein, dass Unternehmen, die auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen, weniger riskant handeln und von den Konsumenten besonders positiv wahrgenommen werden.

 

 

Diese Studie ist ein kräftiger Schlag wenn es darum geht, den Felsbrocken der Vorurteile bezüglich Nachhaltiger Geldanlage zu sprengen.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

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