Autor: Gerd Junker 27. November 2010

Krebs-Häufung am Lager Asse bestätigt Atom-Kritiker

Die Bürger sind in Aufruhr und die Kritiker fühlen sich bestätigt. Auch die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sah sich in ihren Warnungen bestätigt.

Die Zahlen sind beängstigend und kommen von offizieller Stelle. Sie stammen aus dem amtlichen niedersäsischen Krebsregister. Danach weist die Region um die Asse bei Wolfenbüttel nach Angaben des Gesundheits- und Sozialministeriums in Hannover eine Verdoppelung der Leukämieerkrankungen bei Männern auf. Auch bei Frauen ist die Leukämiekrebsrate erhöht. Deutlicher ist bei Frauen der Anstieg der Krebsrate für Schilddrüsenkrebs: die Rate ist 3 mal so hoch als im Durchschnitt.

Die Ärzteorganisation IPPNW sieht „einen weiteren Beleg für den ursächlichen Zusammenhang von ionisierender Strahlung und einem erhöhten Krebs- und Leukämierisiko“.

Atommüll-Fässer in Asse

Der Umgang mit radioaktiven Fässern in Asse sieht beängstigend aus

Die Behörden beteuern dagegen, dass seit Beginn der Überwachung 1966 zu keinem Zeitpunkt erhöhte Einträge radioaktiver Stoffe in der Umwelt messbar gewesen seien.

Das hilft den Betroffenen allerdings wenig. Fest steht nur, dass im Umfeld des als Atommülllagers dienenden ehemaligen Salzbergwerks Asse die Krebsraten steigen und die Menschen sterben.

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