Autor: Gerd Junker 21. März 2019

Kryptowährungen: Ökologische Vorreiter statt Stromfresser

 

Quelle: Unsplash

 

Kryptowährungen haben sich nicht nur zu einer der populärsten Anlagemethoden auf dem Markt entwickelt. Mehrere der digitalen Coins schicken sich aktuell auch an, zu Vorreitern in Sachen Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften zu werden. Wieso Kryptowährungen deutlich grüner als ihr Ruf sind und wieso Währungen wie Peercoin und Litecoin sogar zum Erhalt der Umwelt beitragen können, wird im Folgenden geklärt.

 

 

Proof-of-Stake Prinzip: Nachhaltige Erzeugung von Kryptowährungen

Viele Industrien, die einst als Umweltverschmutzer angesehen wurden, gelten heute als ökologisch wertvoll. So zum Beispiel die Pharmaindustrie, welche sich von ihrem schlechten Image gelöst hat und heute die unternehmerische Sozialverantwortung und Umweltbelange neben Stichworten wie Shareholder Value betont. Eine ähnliche Entwicklung findet auf dem Markt der Kryptowährungen statt: Viel zu selten wird nämlich darüber berichtet, welch enormes Potential zum nachhaltigen Wirtschaften in Kryptowährungen steckt und mit welch großen Schritten die Branche darauf hinarbeitet, Coins noch umweltfreundlicher zu machen.

Beispiele gibt es genug: Peercoin ist eine Währung, die Mining mit Rücksicht auf die Umwelt bereits jetzt ermöglicht, wie Focus berichtet. Das Geheimnis liegt in der dahinterstehenden Technologie. Proof-of-Stake heißt das Mining-Konzept, mit welchem Peercoins hergestellt werden. Und im Gegensatz zum Proof-of-Work Mining, welches bei Bitcoin verwendet wird, ist Proof-of-Stake um ein Vielfaches umweltschonender.

 

Umweltschutz als zentrales Konzept

Daher ist Peercoin ökologisch so gut wie unbedenklich. Die Coin ist zudem nicht das einzige Beispiel für das grüne Wirtschaften im Krypto-Bereich: Auch die Währungen DASH, NEO, Reddcoin und Stratis setzen auf das Konzept. Die ökologische Weiterentwicklung neuer und bereits existierender Coins ist eines der erklärten Ziele der Branche und steht oft auf Portalen wie Coin Hero, welche über die aktuellen Nachrichten zum Thema Kryptowährungen berichten, im Zentrum der Diskussionen. Denn ökologische Währungen sind nachhaltig und bringen für die Anleger langfristig eine größere Rendite, sowie einen höheren Return of Investment.

Ebenso ist es für Broker wie Coinbase, eToro und Binance sinnvoll, genau diese Währungen anzubieten. Denn das von Bitcoin verwendete Proof-of-Work Prinzip ist beim Mining inzwischen auch für Endanwender laut Manager-Magazin nicht mehr profitabel. Der Markt korrigiert sich also selbst und steuert bereits von ganz allein in eine ökologische und grüne Zukunft.

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Cardano Coin: Vorreiter beim nachhaltigen Wirtschaften

Dies sollte Leser von Grünes Geld nicht überraschen, schließlich wurde auch hier bereits darauf hingewiesen, dass Rendite durch Klimaschutz ein brandaktuelles Thema ist. Kryptowährungen haben jedoch eines der größten Potentiale überhaupt, der Vorreiter der Green Economy zu werden: Die Coins sind vollständig digital, benötigen keine physischen Ressourcen in der Herstellung, machen die hohen bürokratischen Hürden von Banken und Staaten unnötig und können zudem gezielt dazu eingesetzt werden, um ökologisch nachhaltiger zu wirtschaften. Die Kryptowährung Cardano wurde beispielsweise speziell dafür entwickelt, in Ländern der Dritten Welt für den Aufbau nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen eingesetzt zu werden und sorgt auf diese Weise dafür, dass das Thema Stromverbrauch bei der Erzeugung nicht einmal mehr zur Debatte steht.

 

Fazit

Kryptowährungen haben ein gewaltiges Potential, der Vorreiter im grünen Wirtschaften zu werden. Bereits jetzt sorgen Innovationen wie das Proof-of-Stake Konzept und die Einführung von speziell auf Ökologie ausgerichteten Coins wie Cardano und Peercoin dafür, dass digitale Währungen die Finanzwirtschaft nachhaltiger werden lassen. Der Markt hat das Potential der ökologischen Schwerpunkte erkannt, ebenso wie die Anleger.

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