Autor: Gerd Junker 14. April 2018

Main-Echo Wirtschaftstipp 02/2018: Weshalb Sie die Zinserhöhung in den USA interessieren sollte

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Bereits zum sechsten Mal hat die amerikanische Notenbank (FED) Ende März die Leitzinsen erhöht. Die Folgen weltweit: Kapitalkosten für Unternehmen verteuern sich, der Wirtschaft wird Liquidität entzogen.

Was bedeutet das?

Noch liegen die Zinsen in Euroland bei Null Prozent. Wenn die Zinsentwicklung hierzulande ähnlich verläuft wie in den USA, steht 2018 – durch eingestellte Anleihekäufe – eine Verknappung der Zentralbankliquidität auf dem Programm. Erste Zinserhöhungen sind dann 2019 zu erwarten.

Warum sollte Sie das interessieren?

  • Aktionärssicht: Kredite werden teurer, da Banken höhere Zinsen der Zentralbank an die Kunden weitergeben. Das trifft Verbraucher und Unternehmen. Jedoch haben in den letzten 50 Jahren von acht Phasen der Zinserhöhung nur vier zu Kursverlusten am Aktienmarkt geführt. Entscheidend war stets die gesamtwirtschaftliche Situation.
  • Verbrauchersicht: Spareinlagen profitieren nur langsam und zeitverzögert

von Zinserhöhungen. Kreditzinsen steigen nach einem Zinsschritt jedoch schnell.

Stellen Sie sich ab 2019 auf steigende Zinsen ein. Wer eine Finanzierung plant, sollte noch 2018 aktiv zu werden.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 14. April 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

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