Autor: Gerd Junker 2. August 2018

Main-Echo Wirtschaftstipp 19/2018: Enteignung durch langsame Gewöhnung

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Kennen Sie den Frosch im heißen Wasser? Wird er direkt hinein geworfen, springt er sofort wieder heraus und rettet sein Leben. Sitzt er aber im Wasser und es wird langsam erhitzt, stirbt er qualvoll.

Die allmähliche Gewöhnung hindert ihn am rettenden Sprung.

 

Wie dem Frosch geht es aktuell den Sparern. Die hohe Staatsverschuldung nach der Euro-Krise hat zu einer Inflationsrate geführt, die über den Sparzinsen liegt. Seit bald drei Jahren gibt es nahezu keine Zinsen auf Erspartes. Die Inflationsraten waren zunächst niedrig, so dass Sparer kaum etwas verloren. Doch die Inflationsrate stieg langsam an und erreicht aktuell bereits zwei Prozent. Die Folge: Sparer machen Jahr für Jahr zwei Prozent Verlust. In zehn Jahren ist also ein Fünftel des Kapitals aufgezehrt.

So zahlen wir alle für die Fehler Weniger.  Die Falle ist auch hier wieder die langsame Gewöhnung. Die Lösung:  Investieren statt Sparen.

 

Statt zu investieren, können Sie aber auch ab und zu Ihr Geld  ausgeben – zum Beispiel im Urlaub. Sie lesen uns wieder am 1. September.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 4. August 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
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