Autor: Gerd Junker 18. Februar 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 02/2019: Die wichtigsten Geldanlagen 2019 Teil 5 – Immobilien

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

In den letzten fünf Jahren waren Eigenheime eine gute Geldanlage. Je nach Lage konnte eine Gesamtrendite von über neun Prozent pro Jahr erzielt werden. Damit hat das «Betongold» die Aktienmärkte offenbar übertroffen.

Die Schattenseite dieser Entwicklung: Immer weniger private Haushalte können sich ein Eigenheim leisten, steigende Mieten verschlingen einen erheblichen Teil des Einkommens. Mit einer Mietpreisbremse und Subventionen für Erstkäufe von Wohnimmobilien (Baukindergeld) versucht die Politik entgegenzusteuern.

Die geringere Erschwinglichkeit führt zu Risiken und kann zu einem abrupten Ende des Immobilienbooms führen. Solange die Zinsen auf dem aktuell niedrigen Niveau bleiben, ist ein Ende des Preisanstiegs 2019 bei Immobilien nicht absehbar. Schwer ist es derzeit hier in der Region eine lukrative Immobilie zu finden. Sie sollten jedoch 2019 auf keinen Fall zu überhöhten Preisen kaufen, denn die nächsten zehn Jahre werden im Immobilienbereich weniger rosig sein als die letzten zehn Jahre.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 22. September 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

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