Autor: Gerd Junker 11. März 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 08/2019: Eine verborgene Chance: Brennstoffzellen

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Der Hype um Elektro-Autos nimmt weiter an Fahrt auf. Ungeachtet der Umweltproblematik beim Rohstoffabbau für Nickel und Lithium und den langen Ladezeiten gelten Batteriefahrzeuge als hip. Leider ist es eine sehr einseitige öffentlichen Diskussion.

Bislang wenig beachtet – aber im Wirkungsgrad wesentlich effizienter – sind Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Dabei wird Wasser durch Strom – am besten aus erneuerbaren Quellen – in Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. In der Brennstoffzelle entsteht dann mittels umgekehrter Elektrolyse die Energie, die den Elektromotor antreibt. Diese Fahrzeuge überzeugen durch hohe Reichweiten von mehr als 600 km, kleinen Batterien und einen lediglich 3-minütigen Tankvorgang.

Drei Erfolgsmeldungen:

– Hyundai Motors und Toyota bieten bereits Brennstoffzellen-Autos an.

– Das kanadische Unternehmen Ballard Power arbeitet seit 1983 an der Brennstoffzellen-Technologie.

– In Japan sollen 2020 bereits 40.000 Brennstoffzellen-Autos auf den Straßen rollen.

Elektromobilität muss nicht nur akkubetrieben sein; weiten wir unseren Blick.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 23. Februar 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

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