Autor: Gerd Junker 6. April 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 10/2019: Es ist nicht alles Gold was glänzt

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

In meiner langjährigen Tätigkeit im Finanzsektor habe ich schon viel erlebt. Und doch bin ich immer wieder erstaunt und verärgert wenn ich sehe, welche ungeeigneten und überteuerten Produkte angeboten werden. Diese Angebote schaden den Anlegern genauso wie dem Ruf meines Berufsstandes.

Aktuell versuchen einige Anbieter Gold als Anlage populär zu machen. Den Sparern wird suggeriert, dass Gold jetzt der sicherste Hafen für die Ersparnisse sei. Angeboten werden Goldsparpläne zu horrenden Kosten von bis zu 15 Monatsbeiträgen Abschlussgebühr. Übertüncht werden diese Kosten mit jährlichen Prämien oder Bonusgutschriften, sicherer Aufbewahrung im zollfrei-Lager und Auslieferungsmöglichkeit.

Gutgläubige Sparer lassen sich vom Glanz blenden und fallen auf unseriöse Angebote herein. Dabei gibt es längst auch sichere und preisgünstige Möglichkeiten, Gold physisch zu kaufen oder anzusparen. Schließlich hat Gold in der klassischen Vermögensallokation durchaus seine Berechtigung. Mit überteuerten und nur vermeintlich sicheren Goldsparplänen lässt sich jedoch keine Sicherheit erlangen.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 9. März 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

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