Autor: Gerd Junker 18. Februar 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 33/2018: Innerhalb von 30 Jahren ein klimaneutrales Europa

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Unser Alltag in den kommenden 30 Jahren wird von einer aktuellen Entscheidung bestimmt. Am Mittwoch wurde die Strategie für die EU-Klimapolitik vorgelegt. Die EU-Kommission fordert eine drastische Senkung des Kohlendioxid Ausstoßes. Bis 2050 sollen keine Klimagase mehr emittiert werden. Bislang verantwortet Europa rund 10 Prozent des jährlichen CO2 Ausstoßes weltweit.

Haben Sie schon darüber nachgedacht, welche Auswirkungen diese Entscheidung  auf Sie haben wird?

Der Abschied vom CO2 Ausstoß kostet Unternehmen, Bürger und die öffentliche Hand rund 290 Milliarden Euro jährlich. Unvermeidbares CO2, wie bei der Stahlproduktion, muss kompensiert werden. Beispielsweise durch  die Aufforstung von Wäldern. Eine Verteuerung des CO2 Preises oder eine CO2 Steuer erhöhen die Anreize, Treibhausgase zu reduzieren. Billigflüge wird es dann nicht mehr geben können. Auch Immobilienbesitzer sind gefragt denn durch energetische Sanierung lässt sich viel CO2. Gleichzeitig bieten innovative Technologien neue Chancen und Arbeitsplätze. Unternehmen, die  fossile Brennstoffe nutzen oder erzeugen werden dagegen unter Druck geraten..

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 1. Dezember 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

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