Autor: Gerd Junker 27. November 2018

Main-Echo Wirtschaftstipp 32/2018: Kommt jetzt der große Crash?

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Kürzlich sprach ich mit dem Manager eines 2,5 Milliarden Euro Fonds. Aufgrund der aktuellen Turbulenzen an den Börsen fragte ich: “Kommt der große Crash?

Seine Antwort lautete: “Ja, es ist nur unklar wann!

Aktuell herrschen viele irrationale Ängste. Zum Beispiel die Strafzölle, die die Weltwirtschaft angeblich zusammenbrechen lassen. Unsere weltweite Wirtschaftsleistung liegt bei 73,7 Billionen Euro mit einem Wachstum von  3,7 Prozent. Um das zu stoppen, müssten 2,7 Billionen Euro durch Zölle vernichtet werden.

 

Rechnen wir einmal nach: 2018 wurden Zölle auf Waren im Wert von 0,8 Billionen Euro eingeführt. Bei einem maximalen Zollsatz von 25 Prozent wären das 0,2 Billionen Euro oder 0,29 Prozent der Wirtschaftsleistung. Definitiv zu wenig, um die Wirtschaft zu gefährden. Das Gleiche gilt für den Brexit und Italien. Die Wirtschaft wächst, die Kurse sind im Verhältnis zu den Gewinnen moderat und eine übertriebene Euphorie ist an den Börsen nicht erkennbar. Kaufen Sie also in den nächsten Monaten gute und ethisch vorbildliche Unternehmen und Sie werden es nicht bereuen..

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 24. November 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
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