Autor: Elisabeth Jakob 3. September 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 25/2019: Lohnt sich die Riester-Rente?

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

“Die Renten sind sicher” – das waren die 1980er Jahre. Anfang des Jahrtausends war klar, dass das staatliche Rentensystem nicht mehr ausreicht. So wurde 2002 eine staatlich geförderte, private Rentenversorgung eingeführt. Die sogenannte Riester-Rente.

 

Die gute Idee wurde jedoch schlecht umgesetzt. Zu unflexibel, zu hohe Kosten, zu kompliziert. Und so geriet das “Riestern” zu Recht in Verruf. 17 Jahre später hat sich am ursprünglichen Konzept viel geändert. Der Grundsatz – direkte jährliche Zuschüsse und Steuervorteile – ist jedoch erhalten geblieben. Die Zuschüsse belaufen sich oftmals auf 775 Euro im Jahr, die Steuervorteile können noch höher liegen.

 

Generell eignet sich die Riester-Rente lediglich als Ergänzung, um Versorgungslücke zu schließen. Als alleinige Absicherung ist sie zu gering. Durch die mittlerweile hohe staatliche Förderung rechnen sich die moderne Verträge besonders für Personen mit vielen Kindern oder für Gutverdienende.

 

Unser Fazit: “Riestern” bringt zwar eher kleine Renten, lohnt sich aber dennoch. Die Auswahl eines wirklich passenden Vertrages gelingt nur Profis.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 6. Juli 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
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