Autor: Gerd Junker 15. Februar 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 34/2018: Neues vom Fiskus 2019: Die Vorabpauschale

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Der deutsche Fiskus hat die Besteuerung der Gewinne aus Investmentfonds erheblich verändert. Neu ist die Besteuerung mit Hilfe der sogenannten Vorabpauschale, die erstmalig am 2. Januar 2019 erhoben wird.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie ein Depot mit Investmentfonds / ETFs besitzen?

Nichts, wenn Sie Fonds steuergünstig in einer Fondspolice halten oder direkt Aktien oder Anleihen besitzen. Die Vorabpauschale fällt auch nicht bei geschlossenen Fonds oder Spareinlagen an. Neu ist jedoch, dass auch ohne ein Verkauf oder eine Ausschüttung eine Steuer erhoben wird. In der Folge werden Banken zu Erfüllungsgehilfen des Finanzamtes. Denn sie müssen Wege finden, damit diese Steuer tatsächlich gezahlt wird.

Je nach Bank wird die Steuer durch den Verkauf von Fondsanteilen oder durch den Einzug von einem Konto entrichtet.

Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Kontodeckung beziehungsweise auf einen Freistellungsauftrag, damit die Steuer erst gar nicht gezahlt werden muss. Sonst drohen unangenehme Folgen wie Strafzinsen oder Ärger mit dem Finanzamt.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 8. Dezember 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
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