Autor: Gerd Junker 18. Februar 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 07/2019: Was bedeutet der Einkaufsmanager-Index für Ihr Geld?

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Die Idee des Einkaufsmanager-Index kommt aus den USA. Der Index PMI wird aus den Angaben von Einkäufern aus 400 Unternehmen ermittelt, die monatlich befragt werden. Das Prinzip: Ist die Stimmung positiv, kaufen und produzieren Unternehmen viel. Entsprechend wird eine gute wirtschaftliche Entwicklung erwartet.

 

In Deutschland wird der Index IHS Markit/BME Einkaufsmanager Index (EMI™) seit 1996 monatlich erhoben. Werte über 50 stehen für ein verstärktes Wachstum, Werte unter 50 deuten auf eine Schrumpfung hin. Der Einkaufsmanager-Index ist also ein Frühindikator. Aktuell liegt er leicht unterhalb der 50-Punkte-Grenze und sagt damit eine Abschwächung der Wirtschaft voraus.

 

Allerdings sollten Sie keine direkten Investitionsentscheidungen vom Einkaufsmanager-Index ableiten – dazu ist die Prognosekraft zu schwach. Grundsätzlich führt eine Rezession jedoch zu sinkenden Immobilienpreisen, Aktienkursen und Zinsen. Steigende Kurse erfahren Gold als sogenannte Angstwährung und die Kurse von Anleihen, die sich spiegelbildlich zu den sinkenden Zinsen verhalten.

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 16. Februar 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
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