Autor: Elisabeth Jakob 18. November 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 42/2019: Weltgrößter Minenkonzern plötzlich CO2 ärmer.

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

Die wirtschaftliche Entwicklung Erneuerbarer Energien ist enorm. Weltweit steigen Unternehmen auf 100% Solarenergie und Strom aus Wasserkraft um.  BHP beispielsweise betreibt seine chilenischen Kupferminen künftig mit Ökostrom. Damit vermeidet BHP jährlich drei Millionen Tonnen CO2 Emissionen. Wenn keine Kohle mehr zur Energieerzeugung genutzt wird, fällt auch der beim Kohleabbau erhebliche Wasserverbrauch weg. Ebenso jeglicher Energieeinsatz für den Transport der Kohle. Wenn Rohstoffkonzerne auf erneuerbare Energien umstellen, wird der ökologische Rucksack von Batterien, E-Autos, Windkraftanlagen usw. kleiner.

Sie fragen sich wer BHP ist? Der Bergbaugigant BHP Group ist einer der 20 Konzerne die seit 1965 für die meisten CO2 Emissionen verantwortlich sind. 2015 führte der Dammbruch einer Eisenerzmine am Fluss Rio Doce zu einer der schwersten Umweltkatastrophen Brasiliens. Und der Großteil der Gewinne des Rohstoffkonzerns wird mit Abbau und Verkauf von Kokskohle und Energiekohle erwirtschaftet. Dennoch findet sich BHP in Nachhaltigkeitsfonds.

Sie meinen BHP ist nicht nachhaltig? Dann sind wir Ihr richtiger Ansprechpartner.

 

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 12.10.2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

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