Autor: Gerd Junker 6. April 2019

Main-Echo Wirtschaftstipp 11/2019: Windenergie: Zukunfts- oder Auslaufmodell?

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

In der vergangenen Woche haben die Tiefs Eberhard und Franz für heftige Stürme gesorgt. In der Folge kam es zu zahlreichen Unfällen, denn die Kraft der Winde ist enorm: Sie erreichten Geschwindigkeiten bis zu 150 Stundenkilometern.

 

Eine gewaltige Energie, die der Mensch zu nutzen weiß: Wind ist die erfolgreichste Quelle erneuerbarer Energien in Deutschland. Aus Windkraft wird bei uns doppelt soviel Strom gewonnen wie aus Biomasse, zweieinhalbmal soviel wie aus Sonne und fünfmal soviel wie aus Wasser.

 

Weltweit wurden im vergangenen Jahr 45 Gigawatt an neuer Windkraft-Kapazität errichtet. Das entspricht etwa der Kapazität von 40 Atomkraftwerken. Weltmarktführer in Sachen Windkraft ist der Hersteller Vestas aus Dänemark, gefolgt von Anbietern aus China und den USA. Die globalen Aussichten für Windenergie sind rosig. Alleine in diesem Jahr soll ein Drittel mehr an Kapazität gebaut werden.

 

Deutsche Anbieter haben es allerdings schwer, denn hierzulande entstehen kaum neue Windparks. Klimaschutz verkommt in der Politik zu einem Lippenbekenntnis.

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Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 16. März 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
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