Autor: Gerd Junker 13. März 2017

Nachhaltig einem Fachkräftemangel vorbeugen – Runde 2 des FinTech-Stipendiums

Seit geraumer Zeit ist die Finanztechnologie-Branche auf dem Vormarsch. Mobiles und bargeldloses Bezahlen nimmt im Alltag und im Geschäftsleben eine immer größere Rolle ein. Daher wollen die Unternehmen smava, BillPay und FinLeap auch in diesem Jahr über das FinTech-Stipendium talentierten Nachwuchs für sich gewinnen.

Rasantes Wachstum ohne Fachkräftemangel

520230152In der Finanztechnologie, kurz auch FinTech genannt, geht es darum, immer neuartige Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Finanzdienstleistungen zu ermöglichen. Die Überweisung per Smartphone oder ein bargeldloses Bezahlen via Chip auf Veranstaltungen gehören bereits heute zum Alltag. Doch die Nachfrage nach sicheren und benutzerfreundlichen Bezahlarten bleibt bestehen. Aber auch Plattformen, die vom Kredit für Selbstständige bis hin zu Sparplänen oder kundenfreundlicher Aktien-Software verschiedenste Leistungen anbieten, können Schwerpunkt solcher FinTech-Unternehmen sein. Allein im Jahr 2014 wurden 12 Milliarden US-Dollar in diese Branche investiert. Aufgrund dieses dynamischen Wachstums befürchten viele Unternehmen schon bald einen erheblichen Fachkräftemangel. Dem wollen die drei Unternehmen smava, BillPay und FinLeap durch das FinTech-Stipendium vorbeugen.

Das FinTech-Stipendium 2017 – Auszeichnung für Finanztalente

540965992Zu einem Fachkräftemangel soll es in der Branche der technologiebasierten Finanzdienstleistungen gar nicht erst kommen. Daher haben die drei Unternehmen das FinTech-Stipendium ins Leben gerufen. Der Nachfrage nach innovativen Lösungen möchte man über junge, offen-denkende Talente begegnen. Hochschulen und Universitäten seien der ideale Ort, um den Nachwuchs zu finden, da Studenten Fachwissen, aber auch eine alternative Denkweise mit sich bringen. Zugleich möchte man alles daran setzen, Berufseinsteiger für diesen Bereich zu begeistern. „Es ist unser Anliegen, auf die außergewöhnlich guten Rahmenbedingungen von FinTech-Unternehmen aufmerksam zu machen.“, betonte smava-Geschäftsführer Alexander Artopé. Flexible Arbeitszeiten und gute Löhne gehören dabei zu einer Vielzahl weiterer Konditionen, die eine FinTech-Karriere für junge Menschen attraktiv machen soll. Aber auch die Prämien des Stipendiums sollen natürlich ein Anreiz sein.

Innovative Ideen für die Zukunft der Finanztechnologie werden belohnt

Für das FinTech-Stipendium können Studenten von mehr als 30 Hochschulen sich per Essay zum Thema Zukunft der Finanztechnologie bewerben. Dabei werden bewusst alle Fachrichtungen dazu aufgefordert, da man sich innovative Ansätze aus verschiedenen Blickwinkeln erhofft. Diese Essays werden schließlich auf Originalität und Inhalt geprüft und anschließend die drei besten Einsendungen mit Prämien von ein, zwei beziehungsweise drei Tausend Euro belohnt. Darüber hinaus erhalten die Gewinner zudem Nennungen durch die Unternehmen und unterschriebene Zertifikate für ihre Bewerbungsunterlagen. Auch in diesem Jahr haben smava, BillPay und FinLeap das Stipendium wieder für neue Bewerber geöffnet, die tolle neue Ideen für die Finanzdienstleister bereithalten.

 

 

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