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Autor: Elisabeth Jakob 24. Februar 2020

Main-Echo Wirtschaftstipp 04/2020: In 30 Jahren Vermögen halbiert

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

 

 

 

Haben Sie den Artikel am Dienstag in dieser Zeitung gelesen: “Sparkasse kündigt alte Sparverträge”? Laut Bericht sind in Aschaffenburg rund 3.800 Kunden mit einem Anlagevermögen von knapp 100 Millionen Euro betroffen. 

 

Was ist passiert? Sichere Prämienzahlungen passen nicht mehr in die heutige Zinswelt. Viele Kunden fühlen sich betrogen, denn langjährige Prämiensparverträge werden von der Bank nicht mehr getragen. Der BGH stärkt in einem Urteil die Sichtweise der Banken. 

 

Wer jetzt den Kopf in den Sand steckt und sein Geld einfach auf dem unverzinsten Konto stehenlässt, vergisst, dass die Preissteigerungsrate das Vermögen unaufhaltsam aufzehrt!

 

Wer jedes Jahr 2 Prozent durch die Preissteigerung verliert, halbiert sein Vermögen in nur 30 Jahren. Richtig gelesen: die Hälfte ist dann weg.

 

Doch es gibt durchaus Alternativen: Sparpläne und Einmalanlagen im Börsenumfeld oder auch Sachwertinvestments. In weniger als 60 Minuten erklären wir Ihnen in einem unverbindlichen Gespräch, welche Möglichkeiten es gibt. Vereinbaren Sie gleich am Montag einen Termin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 01.02.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
Autor: Elisabeth Jakob 23. Februar 2020

Main-Echo Wirtschaftstipp 02/2020: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 5: Immobilien

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

 

 

 

Zinsen sind der Preis des Geldes. Und dieser Preis ist derzeit extrem niedrig. Daher sind Sachwertanlagen gefragter denn je. Das gilt insbesondere für den Klassiker aller Sachwerte, die Immobilien.

 

Immobilienspezialist Engel und Völkers ermittelt in einem aktuellen Marktbericht einen Anstieg der Kaufpreise in der Stadt Aschaffenburg um rund 15 Prozent in nur 2 Jahren. Auch die Mieten steigen, allerdings langsamer. Die Folge: Wer sich für eine Immobilie in der Stadt als Kapitalanlage entscheidet, erhält aktuell eine Brutto-Rendite von 3 bis 4 Prozent pro Jahr.

 

Abzüglich der Anschaffungskosten von rund 10 Prozent und jährlicher Kosten lohnt sich diese Anlage nur, wenn sie über einen möglichst hohen Kredit finanziert wird. Allerdings erhöht sich das Risiko, wenn sich Mieteinnahmen oder das eigene Einkommen ungünstig verändern. Wer sich nicht selbst um ein Objekt kümmern möchte, kann über offene oder geschlossene Immobilienfonds investieren. Hier winken tatsächliche Renditen zwischen 2 und 4 Prozent.

Unser Fazit: So lange die Zinssituation unverändert bleibt, entwickelt sich der Immobilienmarkt weiter positiv – der größte Preisanstieg liegt allerdings bereits hinter uns. Attraktiven Renditen stehen entsprechende Risiken gegenüber. Die Entscheidung für Immobilien ist immer langfristiger Natur – in 10 Jahren kann sich viel ändern.

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 18.01.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 
Autor: Elisabeth Jakob 22. Februar 2020

Main-Echo Wirtschaftstipp 03/2020: Renditen der Grünes Geld Musterdepots 2019

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

 2019 haben sich die Grünes Geld Musterdepots durchweg positiv entwickelt und mit streng ethisch-ökologische Anlagekriterien gute Renditen erzielt:

–    Das ausgewogene Musterdepot Balance erwies sich passend für alle Marktlagen. Mit rund 50 % Aktienfonds erzielte es eine Rendite von 20,43 %, umgerechnet 6,2 % p.a. im 5-Jahres-Schnitt.

–    Mit etwa 70 % Aktien richtet sich das Depot Wachstum an chancenorientierte Anleger und erreichte 2019 einen Zuwachs von 24,30 % und 7,6 % p.a. auf 5-Jahres-Sicht. 

–     Das sicherheitsorientierte Depot Soziale Verantwortung bekämpft globale Armut. Von der Verbraucherzentrale Hamburg als Festgeldersatz beworben, lohnte es sich mit 1,05 %.

–    Das Investment in Unternehmen rund um den nachwachsenden Rohstoff Holz erreichte 2019 eine Wertsteigerung von 23,82 %. Auf 10-Jahres-Sicht erzielen Anleger 8,8 % p.a.

–    Sauberes Wasser – die kostbarste Ressource weltweit.  2019 legte das Musterdepot Wasser um 32,28 % zu. 

–    Klimaschutzinvestments bieten beste Chancen. 2019 erreichte das Musterdepot Klima einen Zuwachs von 35,91 %,  12,7 % p.a. im Fünf-Jahres-Schnitt.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 25.01.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 21. Februar 2020

Main-Echo Wirtschaftstipp 01/2020: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 4: Lebens- und Rentenversicherungen

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WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

Die Renditen bei klassischen Lebens- und Rentenversicherungen sinken auch 2020 weiter. Bei der laufenden jährlichen Verzinsung rechnen wir lediglich mit einem Schnitt von 2,3 Prozent. Kunden mit Altverträgen erhalten zwar vielfach noch höhere Renditen von bis zu 4 Prozent. Den Gesellschaften fällt es jedoch immer schwerer, ihre früheren Versprechen zu halten. Unter steuerlichen Aspekten sind Neuverträge dennoch besonders als fondsgebundene Verträge interessant.

Positive Entwicklungen gibt es in diesem Jahr bei der betrieblichen Altersvorsorge. Künftig werden erst ab einer monatlichen Rentenhöhe von 159,25 €  Krankenkassenbeiträge fällig. Damit – und mit den verpflichtenden Zuschüssen durch den Arbeitgeber – ist die betriebliche Altersvorsorge ab 2020 deutlich interessanter geworden. 

Noch eine gute Nachricht: Bei der Basisrente erhöht sich in diesem Jahr der steuerlich abzugsfähige Betrag auf 90 Prozent des Beitrags, maximal 22.541€ pro Person. 

Unser Fazit: Eine gut gestaltete Altersvorsorge lohnt sich. Lebens- und Rentenversicherungen bleiben durch steuerliche Vorteile auch weiterhin attraktiv. 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 11.01.2020

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 17. Februar 2020

Wieso Frauen besonders viel Geld anlegen sollten

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Frauen verdienen durchschnittlich weniger als Männer und haben deshalb geringere Rentenansprüche.  Sie müssen also privat rs Alter vorsorgen, um ihren Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Der Kapitalmarkt bietet dafür die besten Möglichkeiten.


Im Jahr 2019 war es der 18. März: Der Aktionstag „Equal Pay Day findet immer an dem Tag statt, bis zu dem Frauen im neuen Jahr arbeiten müssen, um auf das Gehalt zu kommen, das ihre männlichen Kollegen bereits Ende des Vorjahres erzielt haben. Klingt kompliziert, verdeutlicht aber einen einfachen Sachverhalt: Frauen verdienen weniger als Männer. Selbst r die gleiche Arbeit erhalten sie oft weniger Lohn als Männer. Dieser sogenannte Gender Pay Gap beträgt je nach Erhebungsmethode bis zu 21 %.


Aus der Lohnlücke folgt die Rentenlücke

Für Frauen ist die finanzielle Vorsorge fürs Alter deshalb besonders wichtig. Denn wer im Berufsleben weniger verdient, steht auch im Ruhestand finanziell schlechter da.
Aus dem Gender Pay Gap folgt der Gender Pension Gap und diese Rentenlücke ist beachtlich. Sie beträgt 26 %. Bis Zum 35. Lebensjahr liegen beide Geschlechter bei ihren gesetzlichen Rentenansprüchen noch gleichauf. Danach öffnet sich die Schere, Männer erwerben jetzt wesentlich mehr Rentenpunkte als Frauen. Im Rentenalter haben
sie folglich höhere Bruttorentenansprüche. Hinter dieser Entwicklung steckt meist der berufliche Werdegang von Frauen. Weibliche Angestellte arbeiten öfter in Teilzeit, pflegen Angehörige oder
setzen mehrere Jahre ganz aus, um sich um Kinder zu kümmern. Viele Frauen verhandeln darüber hinaus nicht ganz so hart ums Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Entsprechend fallen sowohl Gehalt als auch Rentenzahlungen selbst fü kinderlose Frauen und solche in gut bezahlten Berufen geringer aus. Wobei Frauen länger leben.“Unterm Strich haben sie so höhere finanzielle Risiken zu tragen als Männer“, sagt Antonia Grohmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Weltwirtschaft am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

   
 
   

Jeder Frau fehlen im Schnitt 25.000 Euro Rente

 

Der Staat bemüht sich zwar, die Rentenlücke zu schließen –  etwa mit der Mütterrente II,  die seit dem 1. Januar 2019 gilt. Die meisten Frauen müssen allerdings privat vorsorgen, wenn sie im Ruhestand unabhängig leben und ihren Lebensstandard halten wollen. Frauen fehlen im Vergleich mit Männern durchschnittlich 25.000 Euro Kapitalstock aus der gesetzlichen Rente, wenn sie mit 67 Jahren in den Ruhestand gehen und noch 15 Jahre Rente beziehen. Das geht aus der Kurzstudie The Gender Pension Gap in Germany“ hervor, die Professorin Alexandra Niessen-Ruenzi von der Universität Mannheim und Professor Christoph Schneider von der Tilburg University im Auftrag von Fidelity International erstellt haben.

               
   

Die beste Option für die private Altersvorsorge von Frauen bietet der Kapitalmarkt. Hier sind die Renditechancen besonders hoch. Insbesondere bei einem längeren Anlagezeitraum ab fünf Jahren kann sich das investierte Kapital signifikant vermehren. Wie hoch die monatliche Sparrate sein sollte, um die Rentenlücke im Alter zu schließen, hängt davon ab, in welchem Alter
eine Frau anfängt, Geld am Kapitalmarkt anzulegen. Eine 35Jährige musste beispielsweise jeden Monat 64 Euro sparen, wenn sie in einen Mischfonds mit einer erwarteten Rendite von 3pro Jahr investiert  – sofern sie mit 67 Jahren in Rente geht und dann 15 Jahre Rente bezieht.

 


Frauen halten die Börse für riskant


Bislang scheuen viele weibliche Anleger die rse. Einige sind risikoscheuer als Männer oder bevorzugen schlicht die vermeintliche Sicherheit von Bargeld. Nur 15 % aller deutschen Frauen investieren überhaupt m Wertpapiere, wie eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) aus dem Jahr 2018 zeigt. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je älter Frauen sind und je weniger sie verdienen,desto risikoscheuer agieren sie in finanziellen Dingen.Umso wichtiger ist es, Frauen umfassend über die Chancen,Risiken und vor allem die Möglichkeiten des Kapitalmarkts zu informieren. Finanzberater müssen keine geschlechtsspezifische Beratung bieten, sondern sollten vorgehen wie immer: Interessen, Anlageziele und Lebenssituation des Kunden bzw.der Kundin berücksichtigen und daraufhin ein Portfolio zusammenstellen, das zur Risikobereitschaft passt.

 

 

Autor: Elisabeth Jakob 13. Februar 2020

RE14-Anleihe im Endspurt: noch bis 6. März 4,5%-Zins-Anlage möglich!

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Jetzt geht es in den Endspurt: In Kürze schließt Reconcept  die erste Tranche der RE14-Multi-Asset-Anleihe. Die zweite Tranche wird voraussichtlich nicht vor Sommer 2020 auf den Markt kommen können.

Daher: Sichern Sie sich die attraktive Verzinsung der bewährten grünen Anleihe von soliden 4,5 Prozent p.a.! Jeder Tag zählt: Der Zinssatz wird tagesgenau ausgezahlt.

 

Klicken Sie für nähere Informationen hier:

 

 

Auf unserer Homepage stellen wir Ihnen noch einmal die Fakten zur Geldanlage RE 14 von reconcept ausführlich vor. Bitte kontaktieren Sie uns in den nächsten Tagen, wenn Sie noch in den  Kauf, Betrieb und die Veräußerung von Erneuerbaren Energien Projekte investieren wollen.

Autor: Gerd Junker 5. Februar 2020

Neue Kapitalanlage Ranft Energie 2019: ab 2 Jahren, bis zu 5,75 Prozent

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Die aus dem historischen und schön gelegenen Bad Mergentheim stammende Ranft Gruppe bietet aktuelle ein attraktives Investment im Bereich Photovoltaik an. Anleger können sich bereits ab 2 Jahren Mindestanlagedauer beteiligen (3,75 Prozent Zins pro Jahr). Wer länger dabei bleiben möchte wählt 4 Jahre / 4,75 Prozent oder 6 Jahre / 4,75 Prozent.

 

In was investiert man bei Ranft Energie 2019?

 

Grundsätzlich wird das Geld zur Stärkung der Eigenkapitalbasis der Ranft Energie GmbH gegenüber Banken bei der Aufnahme langfristiger Kredite. Ranft kann das Geld dann im Rahmen seiner unternehmerischen Tätigkeit verwenden und plant zum heutigen Stand, dass rund 2/3 der Investitionen in Photovoltaikkraftwerke und rund 1/3 in den Aufbau des Energiehandels gehen werden. Die Photovoltaikkraftwerke werden in Europa sein, Schwerpunkte die bisherigen Märkte von Ranft sind Deutschland und Italien.

 

Die Details des Nachrangdarlehens Ranft Energie 2019

 

Der Anleger gewährt Ranft ein Nachrangdarlehen, das bedeutet, dass seine Ansprüche erst dann gewährt werden, wenn die vorrangigen Gläubiger – also die Banken – bedient sind.

 

Das Darlehen wird verzinst und zahlt jährlich zum 1. Januar die aufgelaufenen Zinsen aus. Je nach Darlehensart gibt es die Mindestlaufzeiten 2 Jahre, 4 Jahre und 6 Jahre, zu denen frühestens gekündigt werden darf. Kündigt weder Ranft noch der Anleger das Darlehen, läuft es unbegrenzt weiter und zahlt entsprechend unbegrenzt seine Zinsen aus.

 

 

 

Alle Informationen zum Reconcept RE 14 Multi Asset-Anleihe

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: carmenju 31. Januar 2020

Überragende Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots 2019

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Zusammenfassung: Die Grünes Geld Musterdepots erfreuten sich 2019 einer sensationellen Wertentwicklung. Spitzenreiter war das Musterdepot Klima mit überragenden 35,98 Prozent Zuwachs.

 

Die Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots 2019 in Prozent

 

Themenfonds an der Spitze

 

Klimaschutz zahlte sich für Geldanleger aus im Jahr 2019. Mit 35,98 Prozent Zuwachs lag das Musterdepot Klima an der Spitze. Die Fonds investieren weltweit gezielt in Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die der globalen Erwärmung entgegenwirken oder deren ökologische und wirtschaftliche Folgen abmildern. Die Aktienauswahl erfolgt nach fundamental-qualitativen Kriterien. Dabei werden Unternehmen mit nicht nachhaltigen Strategien ausgeschlossen. Beispielhaft können in den beeinhalteten Fonds Aktien von Unternehmen wie dem Windturbinenhersteller Vestas oder der Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Railway beinhaltet sein.

 

Zweitplatzierter in der Rangliste der Wertentwicklung war das Themen-Musterdepot Wasser. Anleger freuten sich über 32,28 Prozent Wertentwicklung der Fonds. Nachdem 2018 das Musterdepot Wasser mit einem Rückgang von 11,3 Prozent zu kämpfen hatte, stieg der Wert 2019 rasant an. Anlageziel ist ein angemessener Wertzuwachs unter Einhaltung strenger ethisch-ökologischer Kriterien. Die Fonds investieren weltweit in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für die Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Wasserqualität, und Effizienz der Wassernutzung anbieten.

 

Auch Investitionen in die Wertschöpfung des nachwachsenden Rohstoffs Holz waren 2019 rentabel. Das Anlageziel ist die Kapitalsteigerung. Dazu werden mindestens zwei Drittel des Vermögens in ein diversifiziertes Portfolio mit Aktien von Gesellschaften investiert, die in der Finanzierung, der Anpflanzung und Verwaltung von Wäldern und Waldflächen und/oder der Herstellung, Be- und Verarbeitung sowie dem Vertrieb von Bauholz und anderen von Holz abgeleiteten Produkten und Dienstleistungen tätig sind. Das Anlageuniversum ist nicht auf eine bestimmte Region beschränkt. Im Fokus der Anlage steht der Rohstoff Holz. Über fünf Jahre konnten Anleger nach Kosten mit dem Musterdepot eine durchschnittliche Rendite von jährlich 5,9 Prozent erzielen. Das Musterdepot Holz ist bislang das schwankungsintensivste Depot. Das Grünes Geld Musterdepot legte 2019 um 23,82 Prozent zu.  Daher eignet es sich tendenziell eher zur Beimischung.

 

Wer Schwankungen vermeiden möchte und Gelder für die Armutsbekämpfung einsetzen möchte, für den eignet sich das Musterdepot Soziale Verantwortung. Die Mikrofinanzfonds brachten 2019 einen Zuwachs von knapp über 1 Prozent nach Kosten. Zur Beimischung oder die schwankungsarme Geldanlage ist das Musterdepot ideal.

 

 

Fonds für monatliches Sparen erfolgreich

 

Der Fonds des Monatssparen Spar-Morgen-Plan schloss mit einem Gewinn von 22,67 Prozent das Jahr 2019 ab. Anlageziel ist eine Kapitalanlage mit einer Vision für Kinder und Enkelkinder anzubieten: einen global alternativen Kapitalismus, der das Menschsein im Auge behält und darin einen Mehrwert sieht. Der Fonds investiert weltweit in Wertpapiere mit einer überzeugenden definierten, nachhaltigen Strategie. Der flexible Mischfonds investiert in Aktien, fest und variabel verzinsliche Staats- oder Unternehmensanleihen sowie in Aktien-, Renten- Geldmarkt- oder sonstige Fonds.

 

Der Fonds Ökovision Classic für Vermögenswirksame Leistungen legte im Gesamtjahr 2019 um 25,91 Prozent nach Kosten zu. Der Fonds ist zwar teuer denn Ökoworld verrechnet hohe Kosten, doch für den Anleger bleibt eine hervorragende Wertentwicklung bei sehr strengen ethisch-ökologischen Anlagekriterien. Anlageziel ist ein angemessener Wertzuwachs unter Einhaltung strenger ethisch-ökologischer Kriterien. Investiert wird global in Unternehmen der Bereiche regenerative Energien, umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, ökologische Nahrungsmittel, Umweltsanierung, regionale Wirtschaftskreisläufe und humane Arbeitsbedingungen, die in ihrer Branche und Region unter ökologischen und ethischen Aspekten führend sind und die besten Ertragsaussichten besitzen. Ausgeschlossen sind Atomindustrie, Chlorchemie, Gentechnik, Raubbau, Tierversuche, Kinderarbeit und Militärtechnologie.

 

Breit gestreut – nicht gereut

 

Die breit gestreuten Musterdepots aus dem Bereich Vermögensaufbau erfreuten die Anleger 2019 ebenfalls. Die meistgefragtesten Musterdepots sind Balance und Wachstum.

 

Das aus rund 30 Prozent Aktien und 70 Prozent festverzinslichen Wertpapieren bestehende Musterdepot Sicherheit konnte aufgrund der gefallenen Zinsen 2019 profitieren. Mit 9,31 Prozent Kurssteigerung in 2019 brachte es Anlegern eine erfreuliche Rendite. Der fünf-Jahres-Schnitt liegt daher inzwischen bei 2,4 Prozent p.a.  Wieder einmal zeigt sich dass es sinnvoll ist auch Schwächephasen wie 2018, in der das Musterdepot Sicherheit mit -2,46 Prozent abschnitt, durchzuhalten. Mittelfristig investieren ist für Anleger angezeigt.

 

Überzeugen konnte auch im Gesamtmarktvergleich das gefragteste aller Musterdepots. Das Grünes Geld Musterdepot Balance brachte einen Kurszuwachs von 20,43 Prozent nach Abzug der Fondskosten. Zur Hälfte aus Aktienfonds und zur anderen Hälfte aus Rentenfonds nutze es den Aufschwung in beiden Märkten. Anlageziel ist langfristiger Kaptialzuwachs. Die Fonds investieren vorwiegend in Aktien von Unternehmen, in auf Euro lautende Unternehmensanleihen, Staatsanleihen sowie von halbstaatlichen Institutionen (z.B. KfW) herausgegebene Anleihen, die eine Kombination aus guten finanziellen Ergebnissen und einer ausgezeichneten sozialen und ökologischen Leistung aufweisen. Neben den strengen ethisch-ökologischen Anlagekriterien überzeugt das Grünes Geld Musterdepot Balance mit Rendite. Selbst in der Schwächephase im Jahr 2018 hielt es sich mit rund 4 Prozent Rückgang sehr gut. Anleger die seit 5 Jahren im Musterdepot Balance dabei sind, kommen auf eine Rendite von 6,2 Prozent nach Kosten.

 

Mit dem Musterdepot Wachstum setzen Anleger betont in der Anlagestrategie den Aktienanteil. Zwischen 70 und 80 Prozent bewegt sich der Anteil des Musterdepots Wachstum. Neben zwei internationalen Aktienfonds findet sich ein Schwellenländer-Aktienfonds darin. Dieser investiert in Aktien von Unternehmen, die einen überwiegenden Teil ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten oder ihren Sitz in den Schwellenländern haben und deren Produkte und Dienstleistungen langfristig einen ökonomischen, ökologischen und sozialen Nutzen in diesen Ländern erbringen. Die festverzinslichen Wertpapiere werden über einen Mischfonds und einen internationalen Unternehmensanleihefonds beigesteuert. Mit dem höchsten Aktienanteil profitierte das Grünes Geld Musterdepot Wachstum mit 24,30 Prozent Zuwachs 2019 am meisten von den steigenen Börsen 2019.

 

 

Für jede chancen- und risikoneigung findet sich eine Anlagelösung. Entscheidend ist, dass die gewählte Struktur zu den eigenen Zielen passt. Experten wie Grünes Geld GmbH helfen Anleger sich im Dschungel der Kapitalanlage zurechtzufinden. Die Grünes Geld Musterdepots können eine Hilfestellung dabei sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.
Autor: Elisabeth Jakob 30. Januar 2020

Was Rezession für Anleger wirklich bedeuten würde

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Rezession in Deutschland? So schnell, wie das R-Wort in den Medien auftaucht, verschwindet es oft auch wieder. Die Furcht bei Anlegern aber bleibt. Zu Recht? Nicht unbedingt – denn hierzulande waren alle Rezessionsphasen in Wirklichkeit hervorragende Börsenjahre.

 

„Rezession“ ist für Anleger ein Schreckenswort. „Anleger sollten sich  warm anziehen“, „Furcht vor Rezession verschreckt Anleger“, „Die große Angst“ – so lauten die Schlagzeilen, wenn schlechte Konjunkturdaten veröffentlicht werden. Im Spätsommer letzten Jahres mehrten sich Meldungen dieser Art. Auch wenn inzwischen wieder weniger gewarnt wird – die Angst bei vielen Anlegern sitzt tief.

 

Und der Reflex: Anleger wollen risikobehaftete Anlageklassen wie Aktien aus dem Portfolio nehmen, weil sie verunsichert sind und nachlassende Unternehmensergebnisse erwarten. Wirklich zielführend ist das für kaum jemanden. Denn in heutiger Zeit ohne risikolosen Zins gefährdet der Verzicht auf Aktien das Ziel der langfristigen Vermögensbildung. Und wirklich gerechtfertigt
ist es auch nicht, wie ein durchaus überraschender Blick auf die Rezessionen im Nachkriegsdeutschland  zeigt.

 

Doch zunächst zu den Konjunkturfakten:

 

 

Deutschland ist zumindest offiziell ganz knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Die von vielen erwartete „technische Rezession“, also ein rückläufiges oder stagnierendes BIP in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen, blieb aus. Nach dem BIP-Rückgang um 0,2 % im zweiten Quartal meldete das Statistische Bundesamt für das dritte Quartal ein kleines Plus von 0,1 %. Das hat viele durchaus überrascht. Die Daten für das Schlussquartal 2019 stehen noch aus.

 

Alarmsignale – besonders aus der Industrie

Alarmsignale in Sachen Konjunktur gibt es nach wie vor. Welches Gewicht sie in der Einschätzung von Experten und in der Beachtung durch die Medien erhalten, bleibt allerdings offen. So ist der ifo Geschäftsklimaindex, der als wichtiger und verlässlicher Frühindikator gilt, zuletzt zwar wieder gestiegen, bleibt aber deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Die Einschätzung
der konjunkturellen Lage für Deutschland durch Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen fiel – gemessen am ZEW-Lageindikator – im Oktober 2019 auf den niedrigsten Wert seit April 2010. Die Arbeitslosenquote ging seit September – erstmals seit langer Zeit – im Vorjahresvergleich kaum noch zurück.

 

Und eine Welle des Arbeitsplatzabbaus rollt über das Land: Besonders betroffen sind Zulieferer für die Automobilindustrie. Letzteres passt ins Bild. Denn die Wirtschaft hierzulande zeigt sich konjunkturell zweigeteilt. Der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland gab von Oktober 2018 bis Oktober 2019 von 52,2 auf 42,1 Punkte mehr als deutlich nach. Werte unter 50 gelten als Boten der Rezession. Und die ist nach Meinung von Experten bei der industriellen Produktion schon da: „Die Industrie befindet sich in der Rezession, ihre Produktion ist seit gut eineinhalb Jahren rückläufig“, hieß es im gemeinsamen Herbstgutachten der fünf größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Während die Rezession im Industriesektor also schon angekommen ist, zeigt sich der Dienstleistungsbereich robust.

Rezession in Deutschland? Na und?

Die Schlaglichter auf die Datenlage machen deutlich: Die Rezessionsangst könnte jederzeit wieder befeuert werden. Und selbst wenn sie aktuell unbegründet erscheint wird sie uns und wird sie Anleger hierzulande weiter begleiten. Doch was wäre denn überhaupt, wenn die Zeichen in Deutschland wirklich und eindeutig auf Rezession stünden?
Dann wären erst einmal Übersicht und Ruhe bewahren gefragt: Der Blick sollte nicht allein den Wachstumsraten in Deutschland gelten. Denn weltweit und selbst in Europa gibt es noch Länder mit ordentlichem Wachstum, an dem Aktienanleger teilhaben können, wenn sie global diversifiziert investiert sind.

 

So prognostizierte der IWF für dieUSA 2020 immer noch ein BIP-Wachstum von 2,1 %, für China 5,8 %, für Indien 7 % und für fünf ASEAN-Länder (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand, Vietnam) 4,9%. In Europa sticht Spanien, trotz abschwächender Dynamik, mit 1,8 % heraus. Für die Weltinsgesamt ergibt sich dem IWF zufolge für 2020 immer noch ein Plus von 3,4 % nach 3% im Jahr 2019 – also keine Spur von krisenhaftem Einbruch aus globaler Sicht. Es lohnt sich daher, über die Grenzen des eigenen Wirtschaftsraums hinauszublicken. Wenn es eines weiteren Nachweises bedurft hätte, wie sinnvoll und wichtig ein global diversifiziertes Anlageportfolio ist – dies wäre einer.

 

Rezessionsjahre – gute Jahre an der Börse

Und deutsche Aktien in Zeiten von Rezession in Deutschland? Müsste man nicht diese dann wenigstens loswerden oder ihren Anteil im Portfolio reduzieren? Die überraschenden Fakten: Historisch gibt es dafür überhaupt keinen Grund. Eine rückläufige Wachstumsrate beim BIP war für Anleger hierzulande kein Schreckensszenario. ImGegenteil: In der Geschichte der Rezessionen in Deutschland seit 1945 galt bisher die Regel Rezessionsjahre sind gute, oft hervorragende Börsenjahre, die man nicht verpassen sollte.

 

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es in Deutschland sechs Rezessionen gegeben, in denen das reale  BIP für ein ganzes Kalenderjahr absolut zurückgegangen ist. In diesen Jahren stieg der deutsche Aktienindex jeweils um mehr als 10 %7. In der vom Platzen der Dot-Com-Blase ausgelösten Rezession 2002/03, als die BlP-Entwicklung zwei Jahre in Folge mit Minuszeichen versehen war, brachte 2003 fast rekordverdächtig ein Plus von beinahe 40 %. Als das BIP im Jahr nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise von 2009 um 5,7 % einbrach, stieg der DAX um fast 25 %. 1993 ging das BIP um 1 % zurück, der Index bewegte sich aber um satte 47% nach oben (siehe Grafik oben).

 

Das heißt nicht, dass Rezessionen an den Börsen keine Spuren hinterlassen. Sie sind natürlich verantwortlich für temporär schwache bzw. nachgebende Kurse an den Kapitalmärkten. Aber die sich immer wieder bestätigende Logik lautet: An der Börse wird die Zukunft gespielt. Eine bevorstehen de Abschwächung der Wirtschaft wird an den Börsen schon vorher eingepreist. So waren die Jahre vor dem Einsetzen einer Rezession in der Vergangenheit bestenfalls maue und oft auch miserable Börsenjahre. Wächst die Wirtschaft dann tatsächlich weniger oder schrumpft sie, wird schon wieder auf eine Erholung gesetzt. Von daher ist die Nachricht „die Rezession ist da“ meist als Signal des Aufbruchs zu neuen Chancen zu werten. Wer den verpasst, weil er geradedann nicht mehr in Aktien investiert ist, vergibt womöglich die größten Potenziale.

 

Die Anleihemärkte zeigten sich übrigens in der Vergangenheit noch sensibler in der Vorwegnahme konjunktureller Abwärtsbewegungen. Gemessen etwa am Performanceindex für deutsche Rentenpapiere (REX-P), ließen sich für Anleger beispielsweise in den deutschen Rezessionsjahren 1975, 1982 und 1993 deutlich zweistellige Renditen erzielen. Die Rezessionen der Jahre 2003 und 2009 nahmen die Renditen der Rentenmärkte sogar im jeweiligen Vorjahr vorweg. Da kein Ende des Nullzinses erwartet wird, dürften Anleihen diese Anzeichenfunktion künftig immer weniger erfüllen und die Aussicht auf zweistellige Erträge bei deutschen Staatsanleihen besteht realistisch auch nicht mehr.

Nicht die Nerven verlieren

Für Anleger gilt daher: Nicht in blinden Aktionismus verfallen! Wenn eine technische Rezession vorliegt. ist das kein guter Zeitpunkt für den Abbau von Aktienpositionen. Aktien zu halten oder sogar sukzessive die Aktienexponierung – in einem diversifizierten Portfolio – auszubauen dürfte zumindest aus der historischen Erfahrung die bessere Strategie sein.
Für Langfristanleger gilt ohnehin, dass sie sich über kurzfristige Schwankungen keine Gedanken zu machen brauchen.

 

Auf- und Abschwung gehören zur Marktwirtschaft ebenso wie zur Börse. Und auf lange Sicht ging es schon immer aufwärts. Das lässt sich zumindest mit Blick auf die Vergangenheit (und wie immer ohne Zukunftsgarantie) jedenfalls für Deutschland belegen. Das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts belegt: Wer 1968 eingestiegen ist und DAX-Werte 50 Jahre gehalten hat, kam Ende 2018 auf eine Rendite von 7,9 % im Jahr. Bei Kauf vor 25 Jahren ergab sich ein Plus von 6,3 %, bei 15 Jahren 6,7 % im Jahr. Zahlen, mit denen die meisten langfristig orientierten Anleger als Renditeaussichten durchaus gut leben könnten. Nur dürfen sie dazu eines nicht tun – sich zur falschen Zeit von Aktien abwenden.

Gewinne und Beschäftigung sinken,Unternehmen geraten in Schwierigkeiten. Die Phase vor dem unteren Wendepunkt ist die Depression (Krise), unter anderem gekennzeichnet durch hohe Arbeitslosigkeit, geringe Kapazitätsauslastung und Investitionen. Im Schema des Konjunkturzyklus markiert die Depression den Wendepunkt noch oben. Wirklich krisenhafte Entwicklungen, die viele land läufig mit dem Begriff der Depression verbinden (z.B. die Große Depression vor dem Zweiten Weltkrieg im Nachgang zum Börsencrash 1929) sind historisch die große Ausnahme.

Definitionen der Phasen uneinheitlich

Es gibt unterschiedliche Definitionen dazu, was die jeweiligen Phasen ausmacht. Je nach zugrunde gelegter Theorie, verfügbaren Indikatoren und den für die einzelnen Volkswirtschaften maßgeblichen Gremien. Beispiel Rezession: Während hierzulande zwei aufeinanderfolgende Quartale mit gleichbleibendem oder fallendem BIP als definierendes Merkmal einer Rezession
gelten, sieht es in den USA anders aus.

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Autor: Gerd Junker 28. Januar 2020

Wasserstoff im Transportwesen – wie ist der aktuelle Stand?

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Zusammenfassung: Der Ausstieg aus der Kohlenstoff-Wirtschaft wird immer konkreter. Die EU will bis 2050 CO2 neutral sein. Besonders der Verkehrssektor macht dabei Sorgen, denn hier gibt es bezüglich Platz und Gewicht Restriktionen, die so bei Gebäuden nicht bestehen. Nach der Abkehr von Benzin und Diesel bleiben als Alternativen Batterie-elektrische-Antriebe oder Wasserstoff-Antriebe.

 

Der Coradia iLint ist laut Hersteller Alstom weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt (Bild: pixabay)

 

1.) Wie funktioniert Wasserstoff im Transportbereich?

Grundsätzlich ist Wasserstoff in diesem Zusammenhang ein Energieträger, aus dessen Energie ein Kraftfahrzeug angetrieben werden kann. Dazu wird Wasserstoff zunächst aus Wasser und Energie, die idealerweise aus Erneuerbaren Energien stammt, aber heute meist aus Erdgas kommt, erzeugt. Der Wasserstoff kann sehr gut gespeichert und transportiert werden, dazu gehört auch das Betanken eines Wasserstoffautos in wenigen Minuten statt in Stunden wie beim batteriebetriebenen Elektrofahrzeug. An Bord des Fahrzeugs wird eine Brennstoffzelle genutzt, um aus dem Wasserstoff elektrische Energie zu erzeugen und damit Elektromotoren zu speisen, die das Fahrzeug antreiben. Technisch muss dazu noch eine Batterie zwischengeschaltet werden, da die Brennstoffzelle gerne konstant Strom abliefert.

 

2.) Wie sicher ist Wasserstoff?

Wer im Chemieunterricht aufgepasst hat kennt noch die Experimente mit Knallgas – das entsteht wenn Wasserstoff und Sauerstoff zusammen kommen. Wasserstoff ist außerdem sehr flüchtig, so dass die Sicherheit ein Thema ist, besonders wenn eventuell entweichender Wasserstoff nicht abziehen kann. Bei Bussen wird deshalb der Wasserstofftank gerne auf das Dach gebaut, so dass entweichender Wasserstoff sich nicht sammelt. Grundsätzlich ist die Wasserstoff-Technik aber schon sehr lange bekannt und entsprechend gut entwickelt; Versuche mit Gewehrschüssen auf moderne Wasserstofftanks überstanden die Tanks ohne Probleme.

 

3.) Wie schnell kann man ein H2 Auto betanken?

Bei batterieelektrischen Fahrzeugen sind die Ladezeiten immer wieder ein großes Thema. Bei Wasserstoff sieht das anders aus, denn in drei bis fünf Minuten ist ein Wasserstofftank wieder gefüllt. Übrigens prüft eine Wasserstofftankstelle mit einem kurzen Druckstoß, welchen Füllstand der Tank im Auto hat und ob der Verbindung zwischen Zapfpistole und Autotank perfekt sitzt.

 

4.) Wie sieht die Versorgung mit Wasserstofftankstellen aus?

Den rund 14.000 Tankstellen für Benzin und Diesel in Deutschland stehen aktuell erst rund 100 Tankstellen für Wasserstoff gegenüber. Damit sind auch Langstrecken zu beherrschen, auch wenn die Situation noch verbesserungswürdig ist. Grundsätzlich würden die Tankstellen ausreichen, um 40.000 Fahrzeuge zu versorgen, so dass die aktuell rund 1.000 Fahrzeuge gut versorgt sind. Eine neue Tankstelle für Wasserstoff zu errichten kostet zwischen 1,2 und 2 Millionen Euro, so dass ein weiterer Ausbau viel Kapital bindet. Werden mehr Tankstellen gebaut, sinken die Kosten pro Tankstelle um rund 50%, so H2 Mobility, ein Konsortium von Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total.

 

5.) Was ist effizienter: die Brennstoffzelle oder die Batterie?

Bei der Effizienz muss die gesamte Kette vom Windrad über die Wasserstofferzeugung im Elektrolyseur, den Transport, die Speicherung, die Umwandlung in Strom bis zum Antrieb betrachtet werden. Hier hat Wasserstoff seine Nachteile, denn nur jede 4. erzeugte Kilowattstunde kommt auf der Straße an – der Rest ist verloren. Das sind 25 Prozent Wirkungsgrad und damit deutlich weniger als bei den batterieelektrischen Antrieben, die einen Wirkungsgrad von 70 Prozent vorweisen können. Es wurde errechnet, dass sich bei einer kompletten Umstellung auf wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in Deutschland der Stromverbrauch verdoppeln würde, bei einer Komplettumstellung auf batterieelektrische Fahrzeuge die Stromproduktion nur um 25 Prozent steigen würde.

 

6.) Wie entsteht der Wasserstoff?

Heute gewinnt Deutschland seinen Wasserstoff hauptsächlich aus der Reformierung von Erdgas, aus flüssigen Kohlenwasserstoffen sowie Kohle. Man nennt diesen den „grauen Wasserstoff„.

 

Grüner Wasserstoff hingegen wird aus Erneuerbaren Energien, also typischerweise aus Windstrom oder Solarstrom, gewonnen. Man nennt ihn den „grünen Wasserstoff„, der heute erst 4 Prozent Anteil in Deutschland hat. Hier liegt aber die große Chance, denn die Wasserstoffgewinnung könnte verhindern, dass zu viel erzeugter Windstrom billig ins Ausland verkauft werden muss – dieser zu viel produzierte Windstrom kann kostengünstig Wasserstoff erzeugen.

 

Kritisch sehen Umweltschützer den „blauen Wasserstoff„. Dabei wird der Wasserstoff aus Erdgas gewonnen, das dabei entstehende CO2 aber abgeschieden und soll dann in Bergwerken oder in alten Erdgaslagerstätten „sicher“ deponiert werden. Man braucht nur wenig Fantasie um die Parallelen zu sicheren Lagerung von Atommüll zu erkennen.

 

7.) Wo wird die Brennstoffzellen als erstes breit eingesetzt werden?

 

Batterieelektrische Fahrzeuge mit grundsätzlich höherem Wirkungsgrad scheitern meist dann, wenn hohe Reichweiten erreicht werden sollen. Dann nimmt nämlich das für die großen Batterien benötigte Gewicht so zu, dass die Einschränkungen bei der Nutzlast zu hoch werden. Hier spielt Wasserstoff seine Vorteile aus. Der deutsche Automobilzulieferer Bosch und das Startup Nikola Motors arbeiten zusammen, um einen Truck mit Wasserstofftanks für eine Reichweite von 1.200 Kilometern zu entwickeln. Außerdem gibt es Anwendungen im Busverkehr. So will der Kreis Groß-Gerau seine Busfollte bis 2030 auf Wasserstoff umstellen, auch wenn die Anschaffungskosten pro Bus mit 600.000 Euro rund doppelt so hoch sind wie beim Diesel-Bus. Flixbus will mit Zulieferer Freudenberg einen Reisebus entwickeln, und die Bahnstrecke Bremervörde, Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude wird schon seit Sommer 2018 von einem Triebwagen mit Wasserstoffantrieb befahren.

 

8.) Wie sieht die Preisentwicklung aus?

Eine McKinsey Studie sieht einen weiteren Preisverfall bei Wasserstoff bis 2030 um rund 60 Prozent anstehen. Die Brennstoffzelle hat sich ebenfalls schon deutlich entwickelt, denn bei gleicher Leistung ist sie in den letzten 25 Jahren zehnmal kleiner geworden, der Platingehalt ist ebenfalls um den Faktor 10 gesunken. In einer modernen Brennstoffzelle steckt nur noch soviel Platin wie in einem Diesel-SCR-Katalysator. Trotzdem sind dem ganzen Grenzen gesetzt; auf absehbare Zeit wird die Brennstoffzelle nur in teureren Fahrzeugen verbaut werden.

 

9.) Welche Autos kann man heute schon kaufen?

Wer heute ein Wasserstoff-Auto kaufen will muss sich nicht lange umsehen. Seit 2015 wird der Toyota Mirai angeboten – Ende 2020 soll es eine Neuauflage geben. Heutiger Preis: rund 78.000 Euro. Bei einem Tank mit einen Kapazität von fünf Kilogramm Wasserstoff kann der Mirai damit rund 500 Kilometer weit fahren. Hyundai hat einen SUV im Angebot, den Nexo, der mit einem Tankinhalt von 6,33 kg eine theoretische Reichweite von 750 km hat und 69.000 Euro kostet. Nur mit Fullservice-Leasing ist der Mercedes GLC F-Cell zu haben, der als Plug-in-Hybrid sowohl mit einer 13,8 kWH Batterie als auch mit einem 4,4-kg-Tank ausgestattet ist, so dass der Wasserstoff rechnerisch für 478 Kilometer reicht. Im Herbst möchte Renault die Käufer mit den Transportern Master und Kangoo bedienen.

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.