Mit ‘Aktienfonds’ getaggte Artikel

EVA Mandanten: Fonds im Depot aktualisieren

Dienstag, 17. April 2018
Zusammenfassung: Wer in den vergangenen Jahren ein Fondsdepot bei der FIL Fondsbank GmbH (FFB) nach den Vorgaben unserer Grünes Geld Musterdepots eingerichtet und sich für die Option mit dem Service-Konzept EVA entschieden hat, sollte 1x pro Jahr seine Fonds aktualisieren. Hintergrund ist, dass die Fonds in den Grünes Geld Musterdepots kontinuierlich von uns überprüft werden und wir die Musterdepots entsprechend aktualisieren.

 

 

 

 

 

Im folgenden Video zeigen wir Schritt-für-Schritt, wie eine Aktualisieren vorgenommen wird. Den entsprechenden Antrag können Sie direkt an auftrag@ffb.de schicken. Wer möchte, dass wir von Grünes Geld nochmal über den Antrag schauen, kann ihn aber auch gerne an info@gruenesgeld24.de senden.

 

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Sichere Geldanlage 2018: Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 08. Januar 2018

 

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds (unten)
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

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Grüne Altersvorsorge: Fondssparplan

Mittwoch, 26. Februar 2014

Wie wir im 1. Teil unserer losen Serie „Grüne Altersvorsorge“ dargestellt haben, reichen in aller Regel weder die Pension von Staatsdienern noch die gesetzliche Rente zur Absicherung des Lebensstandards im Alter, aus. Zu groß ist das Heer der Ruheständler, zu wenige zahlen Beiträge ein und tragen damit die Lasten der demografischen Entwicklung. Die deshalb entstehende Versorgungslücke muss entsprechend durch privates Ansparen über Jahrzehnte hinweg gedeckt werden. Eine attraktive Möglichkeit dazu: der Fondssparplan

 

Absicherung des Lebensstandards im Alter: ein langer Weg, der viele Chancen bietet.

Absicherung des Lebensstandards im Alter: ein langer Weg, der viele Chancen bietet.

Zunächst muss man wissen, was ein Fonds (Langform: Investmentfonds) überhaupt ist. Es handelt sich um ein streng reguliertes Sondervermögen, das in Dutzende von Aktien oder Anleihen oder andere Wertpapier investiert. Sondervermögen deshalb, weil auch im Insolvenzfall der den Fonds verwaltenden Bank oder Kapitalanlagegesellschaft das Fondsvermögen vor Zugriffen geschützt ist. Das Anlagevermögen gehört – im Gegensatz zu Einlagen bei Banken oder Anlagen in ETC’s oder Zertifikaten – immer den Anlegern des Fonds.

 

Schon mit kleinsten Anlagesummen ab 25 oder 50 Euro monatlich kann breit gestreut und weltweit diversifiziert das Geld in interessante Anlageklassen investiert werden. Das ist ein wesentlicher Fortschritt – früher waren zum Beispiel gut gestreute Aktiendepots vermögenderen Bevölkerungsschichten vorbehalten.

 

Der große Vorteil von Investmentfonds Sparplänen: Die Einzahlungen können bei Fondssparplänen immer verringert, erhöht oder unterbrochen werden. Fondssparpläne können darüber hinaus auch jederzeit aufgekündigt werden, und zwar ohne irgendwelche Gebühren oder versteckte Kosten.

Die wichtigsten Fondstypen sind Rentenfonds und Aktienfonds. Wer auf diese setzt, kann langfristig bequem ein kleines Vermögen aufbauen. Bei Rentenfonds investiert der Fondsmanager breit gestreut in Dutzende, meist hunderte Rentenpapiere (=Anleihen). Bei Aktienfonds investiert der Fondsmanager breit gestreut in unterschiedliche Aktien börsennotierter Unternehmen.

 

Die Aufteilung der Sparsumme in Renten- und Aktienfonds ist die Asset-Allocation. Sie bestimmt ca. 70% des Anlageerfolges, die Auswahl guter Fonds die restlichen 30%.

 

Um bei Fondsparplänen den Cost Average Effekt möglichst stark zu nutzen, sollte der Aktienanteil hoch sein. Denn die Kurse von Aktienfonds schwanken im zeitlichen Verlauf stärker als die von Rentenfonds, was zu dem gewünschten Cost Average Effekt (Durchschnittskosteneffekt) führt. Vereinfacht gesagt kauft man dabei mit seiner Sparsumme in Monaten, in denen die Kurse niedrig sind, verhältnismäßig viele Anteile – genau richtig, bei günstiger Ware viel zu kaufen. Der langfristige Renditevorteil kann dadurch bis zu 5% p.a. ausmachen.

 

Für langlaufende Fondssparpläne kann der Aktienfonds Anteil also hoch, zum Beispiel bei 80%, liegen. Wer sehr lange Zeiten ansparen möchte, kann sogar bis auf 100% Aktienanteil gehen. Wer eher im Bereich bis 5 Jahre sparen möchte, sollte niedrigere Aktienquoten wählen, zum Beispiel 30%. Die Rentenfonds sorgen dann für geringe Schwankungen. 

Doch was kommt heraus, wenn man über einen Zeitraum von zum Beispiel 30 Jahren einen Fondssparplan bedient? Wer sich die Renditen im bekanntesten Deutschen Aktienindex ansieht, kann erkennen, dass er in den vergangenen 30 Jahren (Zeitraum 1983 bis 2013) eine jährliche, durchschnittliche Rendite von 9,0% erzielt hätte. Geht man in erster Näherung davon aus, dass der oben beschriebene Cost Average Effekt den Ausgabeaufschlag ausgleicht, so erhält man bei einer monatlichen Rate von 300,00 Euro folgendes Vor-Steuer-Ergebnis:

 

 

Fondssparplan: Rendite wie DAX (9%), keine Steuern berücksichtigt.

Fondssparplan: Rendite wie DAX (9%), keine Steuern berücksichtigt. Berechnungen mit Dr. Kriebel Beratungsrechner; alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

Aus Einzahlungen in Höhe von 108.000 Euro (30 Jahre lang 300 Euro monatlich) werden in diesem Beispiel also rund 550.000 Euro. 

 

Wir empfehlen auch beim Einsatz von Fondssparplänen nur auf ethisch-ökologische Fonds zu setzen. Das stellt sicher, dass kein Geld in Rüstungskonzerne, Umweltverschmutzer oder in Kinderarbeitsfirmen fließt obwohl sehr gute Renditen erzielt werden. Einen für langfristige Fondssparpläne ideal geeignetes Musterdepot finden Sie zum Beispiel im Bereich Vermögensaufbau Wachstum oder, für monatliche Summen ab 300,00 Euro, beim Musterdepots Wachstum 300+

 

 

 Weitere Teile der Serie:

Die Versorgungslücke

Fondssparplan

Private Rentenversicherung

Riesterrente

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Die Jahressieger 2012 stehen fest – So entwickelten sich die Grünes Geld Musterdepots

Freitag, 25. Januar 2013

Das Jahr 2012 ist für die Anleger der Grünes Geld Musterdepots insgesamt positiv verlaufen. 18 der Musterportfolios legten sogar zweistellig zu, 12 verzeichneten Zuwächse im einstelligen Bereich.

 

Lediglich die beiden Musterportfolios Sonne lagen mit max. -2,57% moderat im Minus.

 

Spitzenreiter im vergangenen Jahr war die Anlage im Musterportfolio Holz Einmalsparen. Mit einer Jahresrendite von 25,6% Wertentwicklung erzielten Anleger mit diesem Themeninvestment einen satten Zuwachs.

 

Investiert wird in Unternehmen welche, die Finanzierung, Bepflanzung und Verwaltung von Wäldern und Waldflächen als Geschäftszweck haben, sowie in Hersteller von Produkten und Dienstleistungen entlang der forstwirtschaftlichen Wertschöpfungskette.

 

 

 Wertentwicklung Tabelle 2012

 

 

Platz 2 in der Rangliste der erfolgreichsten Grünes Geld Musterportfolios belegt Wasser Einmalsparen 5000+ Ethik mit 18,74% Rendite.

 

Das Portfolio beeinhaltet 100% Aktien. Die Gelder fließen in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Wasseraufbereitung und –recycling und Wasserinfrastruktur anbieten. Weiter beeinhaltet sind Firmen die zum Erhalt der Qualität natürlicher Wasserspeichersysteme beitragen, z. B. durch die Vermeidung bzw. Verringerung von Schadstoffeinträgen in Böden und Gewässer. Auch der Bereich effiziente Wassernutzung ist ein Investitionsfeld.
Die Unternehmen, in die investiert wird, müssen zudem strenge Kriterien für ökologische,
soziale und makroökonomische Nachhaltigkeit erfüllen.

 

Interessant ist hierbei, dass die Themenportfolios Wasser ohne zusätzliche Anwendung von Ethikkriterien 2% weniger gut abgeschnitten haben. Somit ist wieder einmal belegt, dass ethische Investition nicht zu Renditeeinbußen führt.

 

Eine weitere Anzahl unserer Investoren freuten sich über die Zuwächse im Grünes Geld Themenportfolio Einmalsparen Klima 2000+ Ethik. Dieses lag mit 16,02% im Plus. Der Klimawandel war auch 2012 beherrschendes Thema und so konnten Unternehmen die im Bereich Klimaschutz tätig sind davon profitieren.Die Fonds im Musterportfolio investieren in Unternehmen, die sich mit den immer größer werdenden Auswirkungen der globalen Erderwärmung auseinandersetzen. Schwerpunktmäßig gehören dazu regenerative Energien, der Wassersektor, die Baubranche, Versicherer, Versorger sowie der Anlagenbau. Die Unternehmensauswahl erfolgt in drei Schritten. Zuerst werden Branchen mit
signifikantem Nachfragepotential identifiziert. Im zweiten Schritt geht es um die Qualität der Unternehmen: Zum Beispiel eine gesunde Bilanzstruktur, eine überdurchschnittliche Gewinndynamik oder eine überzeugende Unternehmensstrategie. Eine Nachhaltigkeitsprüfung schließt den Auswahlprozess ab.

 

Das Gros unserer Anleger ist sehr ausgewogen investiert im Musterdepot Einmalsparen Sicherheit 10.000+ Ethik und Einmalsparen Standard 10.000+ Ethik.
Statt magerer Sparbuchzinsen bekamen die sicherheitsorientierten Geldanleger Renditen von 8,63%, den etwas moderaten Risikofreudigen flossen 11,15% Wertentwicklung zu. Chancenorientierten Mandanten brachte das Wachstumsdepot bei einer Aktienquote von maximal 80% einen Zuwachs von 12,05%.

 

Bei den Anlagen handelt es sich um breit aufgestellte Renten- und Aktienfonds die sich zur Basisanlage eignen. Grundsätzlich wird hier weltweit nach interessanten Unternehmen und Staaten Ausschau gehalten, die durch positive soziale, ökologische und ethische Nachhaltigkeitsarbeit glänzen. Die Anwendung von Ausschlusskriterien, wie Rüstung, Waffen, Prostitution und ausbeuterischer Kinderarbeit versteht sich bei den Grünes Geld Musterportfolios + Ethik von selbst.

 

 

Wertentwicklung 2012 Musterportfolios

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und, weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sichere Geldanlage 2013 – Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Mittwoch, 23. Januar 2013

Trotz aller Krisen in Europa und einer insgesamt schwachen Weltwirtschaft war 2012 ein gutes Jahr für nachhaltige Anleger. Grüne Aktien, Anleihen oder Projekte entwickelten sich prächtig. Doch wie wird 2013 – auf was sollten nachhaltige Anleger setzen, wenn sie eine sichere und trotzdem rentable Geldanlage wünschen?

Lesen Sie in meiner kleinen Serie den Ausblick auf die 5 wichtigsten Anlageklassen grünen Investments. Bedenken Sie dabei immer die goldene Regel jeder Geldanlage: niemals alle Eier in einen Korb legen, sondern das Geld immer verteilt anlegen. Das gleicht Schwächen einzelner aus und erhöht die Sicherheit ganz wesentlich.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1: Aktien und Aktienfonds, ethisch-ökologische Aktienfonds

 

Bei Aktien ist eine wichtige Lebensweisheit zu beachten: fast alles in der Welt läuft zyklisch. So wie auf Regen Sonne folgt, wie auf auf Streit Versöhnung folgt und folgt auf eine Wirtschaftskrise ein Aufschwung. Genauso wechseln sich auch an der Börse steigende und fallende Kurszyklen ab. Glücklicherweise ist es an den Aktienmärkten so, dass die Abschwungphasen kürzer und kleiner sind als die Aufschwungphasen – so kommen die langfristig guten Gewinne zustande.

 

Das Jahr 2012 war ein gutes Aktienjahr. Die folgende Grafik zeigt, wie sich die nachhaltigen Aktienmärkte in 2012 weltweit entwickelten:

 

Chart-Darstellung Dow Jones Sustainability Indizes Europa, Asien, Amerika und Welt.

Dow Jones Sustainability Index: in allen wichtigen Märkten kräftige Gewinne in 2012 (Quelle: onvista.de)

 

2012 war also ein sehr gutes Jahr für nachhaltige Aktien und nachhaltige Aktienfonds. Da das Jahr zuvor, 2011, ein durchwachsenes Jahr mit Verlusten war, droht noch keine Kurskorrektur aus zeitlicher Sicht.

 

Das andere wesentliche Kriterium ist, ob Geld in die Aktienmärkte fließt. Wichtigstes Kriterium: steigen die allgemeinen Zinsen, fließt Geld eher ab; fallen die allgemeinen Zinsen, fließt Geld eher in die Aktienmärkte zu. Die Zinsen befinden sich aktuell auf historisch niedrigem Niveau, so dass höchstens eine Zinssteigerung in Frage käme. Allerdings sind sich derzeit nahezu alle Experten einige, dass das Zinsniveau niedrig bleiben muss, da sonst die hoch verschuldeten Länder Südeuropas oder auch die führende Wirtschaftsnation USA, zu hohe Zinszahlungen für die Staatsanleihen zahlen müssten. Man kann also sagen, dass 2013 ausreichend Geld für die Aktienmärkte zur Verfügung stehen sollte.

 

Bleibt noch die Frage, ob Aktien derzeit eher günstig oder eher teuer sind. Auch hier droht keine Gefahr, denn die Gewinne der Aktien im Verhältnis zu Ihren Aktienkursen sind weiterhin auf normalem Niveau, von einer Überhitzung kann nicht die Rede sein  (so  z.B. der größte Vermögensverwalter der Welt, Blackrock).

 

Könnte es trotz der positiven Anzeichen zu einem Kurseinbruch an den Börsen kommen? Ja, denn die Aussichten sind derzeit so eindeutig positiv, dass nahezu jeder von einem guten Aktienjahr 2013 ausgeht. Und genau das ist häufig ein Indikator für sich ändernde Vorzeichen; für fallende Märkte!

 

Trotzdem bleibt mein Fazit: 2013 wird ein gutes Aktienjahr, auch und ganz besonders für nachhaltige Aktien. Denn Nachhaltigkeit ist wichtig und sorgt für eine gesunde Entwicklung langfristig orientierter, nachhaltiger Unternehmen. Die Kursentwicklung folgt dieser Entwicklung dann zwangsläufig.

 

Innerhalb der wichtigsten Kategorien für nachhaltige Aktien sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Bleiben attraktiv und werden besser als der Weltaktienmarkt abschneiden.

Holzinvestments: Hatten mit +22,% in 2012 ein sehr gutes Jahr. Auch hier die Prognose: Überperformance gegenüber den Standard-Aktienmärkten.

Mikrofinanz: Bleibt das ruhige, kontinuierlich steigende Investment mit 2-4 Prozent Gewinn pro Jahr.

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots):  Wegen dem Niedergang der Solar-Hersteller in Europa weiterhin schwer einzuschätzen. Talsohle könnte durchschritten sein.

Klimaschutz: Enthalten neben Erneuerbare Energien Unternehmen auch Wärmeschutz oder Infrastrukturanbieter. Wohl auch in 2013 die bessere „Erneuerbare Energien“ Variante.

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Alleskönner unter den Musterdepots bieten in den Abstufungen Sicherheit, Standard und Wachstum Zuwächse in der Größenordnung wie 2012.

 

 Nächster Teil:    Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Ökoworld: Für viele Unternehmen ein Ziel – in die Nachhaltigkeitsfonds kommen

Mittwoch, 22. Februar 2012

 

Ökoworld ist die ausschließlich ethisch-ökologisch arbeitende Fondsgesellschaft und kann auf 30 Jahre Erfahrung zurück greifen. Im Interview des Geschäftsführers Ralph Prudent erklärt er Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker, dass die Unternehmen sich mittlerweile aktiv bemühen, in die großen Nachhaltigkeitsfonds aufgenommen zu werden – und werden dabei natürlich immer nachhaltiger. Und auch finanziell sind die nachhaltigen Investments attraktiv und warten mit einem überzeugendem Rendite / Schwankungsbreite Verhältnis auf.

 

In unseren Musterdepots sind die Ökoworld Produkte öfters vertreten:

 

Klima Einmalsparen 500+ Ethik

Klima Einmalsparen 2000+ Ethik

Klima Einmalsparen 5000+ Ethik

Klima Einmalsparen 5000+

Wasser Einmalsparen 500+ Ethik

Wasser Einmalsparen 2000+ Ethik

Wasser Einmalsparen 5000+ Ethik

Wasser Einmalsparen 5000+

 

Möchten Sie mehr erfahren? Treten Sie in Kontakt mit uns.

 

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Elite-Universität Harvard: Vorsprung nachhaltiger Firmen 4,8 Prozent pro Jahr

Dienstag, 14. Februar 2012

Seit langem gibt es die Frage, ob nachhaltige Kriterien beim Investieren eher Rendite kosten oder eher zusätzliche Rendite generieren. Die berühmte US-Eliteuniversität Harvard hat nun eine Untersuchung zu genau diesem Thema veröffentlicht, wie die Financial Times Deutschland heute berichtet.

 

Die Forscher haben dazu 180 internationale Aktiengesellschaften untersucht. Dabei hat sich eine Gruppe explizit ethisch-ökologisch ausgerichtet und verhalten, während die andere Gruppe normal agierte.

 

Nachhaltigkeit ist gut für Natur, Mensch und den Geldbeutel

Hardvard-Universität: langfristig bringt Nachhaltigkeit bis zu 4,8 Prozent mehr Rendite pro Jahr

Ein erstes Ergebnis: Bei nachhaltig agierenden Firmen ist eine stärkere Ausrichtung auf Langfristigkeit festzustellen, z.B. in ihren Geschäftsberichten oder Ausblicken. Das ist die Basis der Überrendite.

 

Im untersuchten Zeitraum von 1993 bis 2010 haben dabei die nachhaltigen Unternehmen eine Mehrrendite von 2,3 Prozent pro Jahr erzielt – wenn man alle Aktien gleich gewichtet. Wenn man, wie z.B. im DAX üblich, die Marktkapitalisierung berücksichtigt, haben Sie sogar 4,8 Prozent pro Jahr mehr erzielt.

 

Wenn bestimmte Zusatzkriterien berücksichtigt werden wird der Vorsprung noch deutlicher. Das ist zum einen bei Firmen nahe am Endverbraucher. Das erklären die Harvard-Wissenschaftler mit der größeren Beachtung, die Privatleuter diesen Themen schenken im Vergleich zu Unternehmen oder Regierungen.  Zum anderen erreichen stark von Marken oder Reputation getriebene Wettbewerbszweige ebenfalls weitere Überrenditen durch Nachhaltigkeit. Und ein dritter Wirtschaftszweig sind nachhaltig ausgerichtete Unternehmen wenn sie stark vom Einsatz natürlicher Ressourcen abhängig ist. Hier könnten die Öffentliche Meinung über Förderung und Verbrauch von Ressourcen eine Rolle spielen.

 

Eine Einschränkung dieser positiven Nachricht gibt es jedoch. Die Ergebnisse der Studie gelten nur für langfristig orientierte Investitionen. Kurzfristig kann es erhebliche Abweichungen zu den Ergebnissen geben. Aber Nachhaltigkeit und Langfristigkeit gehören ohnehin zusammen – Zocker sind für nachhaltige Investments wenig geeignet.

 

Wer von der Überrendite nachhaltiger Investments profitieren möchte, sollte sich unsere Musterdepots für Vermögensaufbau genauer ansehen:

 

– höchste Sicherheit, gute Rendite: Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik

– sehr gute Sicherheit , sehr gute Rendite: Einmalsparen Standard 2000+ Ethik

– gute Sicherheit , höchste Rendite: Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 23. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Investments in entsprechende Unternehmen belohnen langfristiges Denken und entwickeln sich entsprechend stetiger und stabiler.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds (inkl. Ökofonds)

Das erste Halbjahr 2011 lief für die Aktien weltweit gut und sie erreichten ein Plus von rund 5%. Im August folgte eine überraschende Kurskorrektur und machte die Aktien für den Schlussspurt des Jahres recht günstig, so dass wichtige Leitindizes letztlich wieder in etwa dort ankamen, wo sie zu Jahresbeginn starteten. Der deutsche DAX schaffte die Erholung bis zum Jahresende nicht, ist mittlerweile seit dem Tief allerdings auch bereits um ca. 25% gestiegen.

 

Kursentwicklung Deutsche Aktien

Trotz des Rückgangs Mitte des Jahres ein lohnendes Investment. Oder wer hat mit seinem Tagesgeld in den letzten 3 Jahren sein Kapital um über 50% gemehrt?

Das freut natürlich alle regelmäßigen Sparer von Fondssparplänen. Sie konnten seit August zu wunderbar tiefen Preisen kaufen und die Idee des Cost-Average-Effekts bestätigte sich erneut.
Nach heftigen Aktienzusammenbrüchen wie 2008 gibt es historisch gesehen 4 Jahre keine weiteren Crashs gleichen Ausmaßes. Außerdem  ist in den USA Präsidentschaftswahlkampf, was ebenfalls regelmäßig zu guten Börsenjahren führt. Schließlich wollen die Präsidenten mit „Geschenken“ an das Wahlvolk Stimmen erkaufen. So sollte also 2012 zu einem ordentlichen Börsenjahr werden. Risiken wie die Euro-Krise können natürlich jederzeit für Überraschungen und kurzfristige Einbrüche sorgen.

 

Besonders grün ist das Licht weiterhin für Nachhaltige Investments, denn weiterhin sind nachhaltig agierende Unternehmen und Staaten im Vorteil. Umweltschutz ist das bestimmende Thema der nächsten Jahrzehnte und lohnt sich deshalb auch für Ihre grünen Investments. Natürlich gilt auch hier, dass der langfristige Gedanke beim Anleger wichtig ist. Enttäuschungen wie die Börsenentwicklung der Solarindustrie der letzten Jahre können Signale für mutige Anleger sein, genau jetzt in nachhaltige Solarfonds zu investieren – vielleicht der günstigste Zeitpunkt, der je erreicht wurde um sich langfristig mit Werten dieser Zukunftsbranche einzudecken. Unsere Musterdepots für Erneuerbare Energien Fonds bieten gut Chancen.
Ansonsten sind unsere breit aufgestellten Musterdepots für den nachhaltigen Vermögensaufbau für Anleger aller Chance/Sicherheits-Bedürfnisse gut Möglichkeiten. Sie sind nach der Methode von Stiftung-Warentest (Finanztest) aufgebaut und haben über einen 30 Jahres-Zeitraum folgende Werte erreicht:

 

     Historische Durchschnittsrendite pro Jahr    Historische Mindestrendite pro Jahr
Sicherheit   7,40% 4,90%
Standard 8,25% 4,00%
Wachstum 9,00% 2,00%

 

 

 

Nächster Teil:    Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds

 

 

Solaranlage in Italien geht wie geplant ans Netz

Montag, 29. August 2011

Der CHORUS CleanTech Portfolio Fonds ist ein nachhaltiger Fonds, in dem sich Anleger an Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftwerken gleichzeitig beteiligen können. Die Besonderheit an diesem nachhaltigen Investment ist die breite Streuung der Gelder auf ausgewählte Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien innerhalb Deutschlands und Europa.

 

Freiflächenanlagen in Italien - Profitieren Sie nicht nur von der Rendite

Zuletzt wurde durch den Emittenten bekannt gegeben, dass am 27. Juni eine in Deutschland errichtete Windenergieanlage und am 10. August eine Solaranlage in Italien erfolgreich ans Netz gegangen sind.

 

Anleger profitieren nicht nur von den Erträgen der Anlagen, sondern auch von der langjährigen Erfahrung des Initiators mit Erneuerbaren Energien. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energie Fonds besteht in diesem Fall beispielsweise kein  Projektierungs- und Baukostenrisiko, da der Fonds Festpreisvereinbarung mit erfahrenen Partnern aushandelt.

 

Die Grünes Geld GmbH greift gerne auf diese Expertise zurück und bietet im Bereich der erneuerbaren Energien bzw.  Solarprojekte ebenfalls CHORUS Produkte an. Unser Tipp: Investieren Sie mit dem CHORUS CleanTech Solar 5 Italien in ausgewählte Solaranlagen.

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment im Bereich erneuerbare Energien: CleanTech Solar 5 Italien

 


Projekt CleanTech Solar 5 Italien
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 EUR
Wertentwicklung bis 2015 jährlich: 7,25%bis 2016 jährlich: 8,00% 

bis 2018 jährlich: 9,00%

Besonderheit – investiert in schlüsselfertige Solarparks in Italien- Die italienischen Einspeisevergütungen, die ebenfalls auf 20 Jahre garantiert sind, gelten als besonders sicher- Sie helfen den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung zu unterstützen

 

Link zum CHORUS CleanTech Solar 5

 


 

Deutschlands Wasserwege: Die Qualität der Flüsse lässt auch 2011 zu wünschen übrig

Donnerstag, 25. August 2011

Deutschlands Flüssen geht es nicht gut – Durch eine wissenschaftliche Studie der Universität Koblenz-Landau, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg wurde deutlich, dass noch immer große Mengen an Schadstoffen in deutschen Flüssen nachgewiesen werden können.

Deutsche Flüsse - Wasserqualität ist weiterhin bedenklich

Deutsche Flüsse - Wasserqualität ist weiterhin bedenklich

 

Als Basis der Untersuchung dienten die Flüsse Elbe, Aller, Ems und Weser. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg wurden die Flüsse auf zahlreiche Stoffe hin überprüft. Die Gewässer wurden dauerhaft auf insgesamt 331 Schadstoffe hin untersucht. Dabei wurden Vorkommen und Schädlichkeit der Stoffe beurteilt. Abschließend fand eine Evaluation der Gewässer statt, die Aufschluss über die Belastung beziehungsweise der Wasserqualität geben soll.

 

Die Studie ergab, dass insgesamt 257 Stoffe nachgewiesen werden konnten, teilweise in sehr hohen Konzentrationen. Die Wissenschaftler konnten außerdem nachweisen, dass ein Großteil der gefundenen Substanzen teilweise erhebliche Auswirkungen auf Flora und Fauna hat. Beispielsweise sind Kleintiere wie Flusskrebse besonders betroffen.

 

Abschließend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Ziele der EU weiten Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die 2015 in großen deutschen Flüssen zum Tragen kommen soll, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erreicht werden können. Sofern die Schadstoffbelastung nicht abnimmt, ist ein erreichen der Ziele unrealistisch. Ein Ziel der WRRL ist beispielsweise die „schrittweise Reduzierung prioritärer Stoffe und Beenden des Einleitens/Freisetzens prioritär gefährlicher Stoffe“.

 

Weiterhin übt die Studie Kritik an der WRRL, da diese nur 33 von den insgesamt 331 geprüften Stoffen berücksichtigt. Durch die Studie konnte außerdem nachgewiesen werden, dass ein Großteil der 33 Stoffe der WRRL kaum Auswirkungen auf die Wasserqualität hat. Ein Ausweis der Wasserqualität eines Flusses nach WRRL Standard ist somit als kritisch zu bewerten.

 

Wasser: Die natürlichen Süßwasservorkommen in Europa sind ein wichtiger Teil der ökologischen Infrastruktur und in der Regel hochempfindliche Ökosysteme. Weltweit wird es mehr und mehr zur Herausforderung die Wasserversorgung der Menschen zu gewährleisten. Umso wichtiger sind eine nachhaltige Förderung der globalen Wasserversorgung,  sowie die Gewährleistung von sauberem Trinkwasser. Mit einer Investition in einen Wasserfonds oder mit den Musterportfolios „Wasser Monatssparen“ und „Wasser Einmalsparen“ haben Anleger beispielsweise die Möglichkeit sich am Ausbau der Wasserversorgung in Entwicklungsländern zu beteiligen.

 

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment im Bereich Wasser: Wasser Monatssparen 100+ Ethik

 


Projekt Wasser Monatssparen 100+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 100 Euro
Wertentwicklung 2009: 31,37%
2010: 23,91%
Besonderheit – Sehr gute Chancen bei guter Stabilität- Ethik- Kriterien werden berücksichtigt- Täglich kündbar. Um Schwankungen auszugleichen sollte die Anlagedauer möglichst 8 Jahre oder mehr betragen- Sie helfen das globale Wasserproblem zu bekämpfen

 Link zum Musterdepot Sicherheit 5000+ Ethik