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Mustergültige Nachhaltigkeit – Musterdepot Balance

Freitag, 25. November 2016
Zusammenfassung: Wie kann Geld in Zeiten des Niedrigzinses sinnvoll und ertragreich angelegt werden? Nachhaltige Musterdepots bieten dafür eine gute Möglichkeit. Die Depots enthalten Anlagevorschläge die genauso übernommen oder individuell verändert werden können. Das Musterdepot Balance setzt seinen Schwerpunkt auf eine Ausgewogenheit zwischen sicherer Geldanlage und soliden Erträgen.

 

 

Musterdepots – auf die Mischung kommt es an

Wie ein gutes Musterdepot: Harmonsich zusammengestellt und gut ausbalanciert.

Wie ein gutes Musterdepot: Harmonsich zusammengestellt und gut ausbalanciert.

Fondsparen wird immer beliebter. Kein Wunder, denn angesichts der Null- und Niedrigzinsen auf Sparguthaben, müssen auch sicherheitsorientierte Anleger neue Wege beschreiten, um ihr Vermögen zu erhalten und zu vermehren. Wer also bislang auf Sparbuch oder Bundesanleihen gesetzt hat, sucht und findet hier Alternativen mit durchaus interessanten Erträgen.

 

Wer allerdings bislang noch keine besonderen Erfahrungen in diesem Bereich der Geldanlagen gesammelt hat, sollte sich umfassend beraten lassen und nicht alles auf eine Karte setzen. Wie in nahezu allen Lebensbereichen, ist die Auswahl riesig und nicht auf Anhieb leicht zu überblicken.

 

Für viele Anleger sind Musterdepots daher eine gute Anlagestrategie. Dabei werden verschiedene sorgfältig ausgewählte Wertpapiere vorgeschlagen. Darüber hinaus können Anleger aber auch die Vorschläge variieren, unterschiedlich gewichten und nach ihren eigenen Vorstellungen optimieren.

 

In einem guten Musterdepot muss die Mischung stimmen. Dafür entscheidend ist die Prognose der zukünftigen Entwicklung der Papiere, deren Stabilität und Rentabilität. Anbieter nachhaltiger Geldanlagen achten außerdem darauf, dass das Geld der Anleger in klima- und umweltfreundliche oder soziale und ethische Projekte investiert wird.

 

 

Balance ist kein Drahtseilakt

Das Musterdepot Balance von Grünes Geld zeigt den gut ausbalancierten goldenen Mittelweg zwischen Sicherheit und hoher Wertentwicklung.

Dass dieser Weg wirklich golden ist, zeigt die Zehn-Jahres-Prognose: Gemäß der offiziellen Berechnungsmethode des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) entwickelte sich eine Einlage von 10.000 Euro im Musterdepot Balance über zehn Jahre auf die stolze Summe von rund 20.000 Euro. Damit hat sich das Anlagevermögen verdoppelt.

Als jährliche Rendite entspricht das einer Wertsteigerung von 5,39 Prozent pro Jahr im Durchschnitt. Basis für diese Berechnung ist die durchschnittliche Rendite der vergangenen fünf Jahre. Im direkten Vergleich dazu: aktuell liegt die Verzinsung von Sparbüchern ausnahmslos unter der ein-Prozent-Marke.

 

 

Strenge Nachhaltigkeitskriterien und Transparenz

Sicherheit und Stabilität sind nicht nur in der Finanzwelt lebenswichtig.

Sicherheit und Stabilität sind nicht nur in der Finanzwelt lebenswichtig.

Um das Musterdepot Balance sicher, ertragreich und nachhaltig zu gestalten, wird das Geld der Anleger in fünf Nachhaltigkeitsfonds investiert. Diese investieren zur Hälfte in festverzinsliche Wertpapiere von Unternehmen und Staaten, zur anderen Hälfte in Aktienunternehmen. Konkret wird das Geld auf rund 500 verschiedene Wertpapiere verteilt. Eine Streuung, die viel Sicherheit bietet. Denn durch die breite Aufstellung des Depots werden mögliche Schwankungen in einem Bereich schnell wieder durch die überdurchschnittliche Entwicklung in einem anderen Feld ausgeglichen.

 

Es gibt eine beachtliche Menge unterschiedlicher Wertpapiere in den Fonds, dennoch muss jede einzelne Investition die Nachhaltigkeitskriterien des Fondsmanagements passieren und wird nach ethischen und ökologischen Kriterien bewertet. Unter die Lupe genommen wird dabei unter anderem auch die Expertise der Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit. Gerade in den vergangenen Jahren hat – erfreulicherweise – das Kriterium der Nachhaltigkeit für viele Anleger an Bedeutung gewonnen, so dass viele Unternehmen und anschließend Fondsanbieter gerne von diesem Trend profitieren wollen. Die kritische Prüfung sämtlicher Wertpapiere stellt sicher, dass Anleger ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen und sich auf eine gewissenhafte Auswahl verlassen können. Anleger, die einen detaillierten Überblick wünschen, können durch ihren Online-Zugang ihr Depot genau einsehen. Das Musterdepot Balance bietet die solide Grundlage für ein nachhaltiges Investment. Vielfach entscheiden sich Anleger auf dieser Basis, weitere Themenfonds – wie beispielsweise Anlagen in Holz oder Erneuerbare Energien – in ihre Anlagestrategie mit einzubeziehen.

 

 

Einer kleiner Blick hinter den Vorhang …

Bei rund 500 unterschiedlichen Wertpapieren in einem Depot den Überblick zu behalten, das ist eine Aufgabe für Finanzprofis. Aber auch gerade private Anleger, die sich für nachhaltige Geldanalgen entscheiden, haben gerne etwas mehr als eine Idee davon, wo ihr Geld konkret eingesetzt wird und unter welchen Umständen Erträge erwirtschaftet werden.

 

 

 

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Das Musterdepot Balance setzt zu einem großen Teil über Rentenfonds auf Anleihen nachhaltiger Unternehmen und Staaten. Konkret werden diese Staaten nach einem umfassenden Katalog von rund einhundert Einzelkriterien bewertet. Schwerpunkte der Beurteilung bilden dabei das Engagement in Sachen Klimawandel und Energiepolitik, die Einhaltung von Menschenrechten und Grundrechten im Lande sowie das demokratische System. Positiv bewertet wurden dabei in den vergangenen Jahren skandinavische Staaten, aber auch Neuseeland oder die Benelux-Staaten.

 

Bei den Investitionen in ökologisch nachhaltige Projekte kommen beispielsweise Unternehmen in Frage, die gezielt Produkte mit einer hohen Energieeffizienz entwickeln, wie etwa der Leuchtmittelhersteller Osram, der mit LED- und Energiesparlampen zu einem weltweit reduzierten Stromverbrauch beiträgt.

 

 

Drum prüfe, wer sich länger bindet …

Begriffe wie langfristig und kurzfristig verschwimmen immer mehr in ihrer Bedeutung. Viele Anleger haben zwar durchaus einen Anlagehorizont von zehn Jahren und länger im Blick, wollen sich aber nicht von vornherein auf diese lange Zeit festlegen. Schließlich können sich im Leben jederzeit unvorhersehbare Situationen ergeben, in denen das angelegte Geld kurzfristig verfügbar sein sollte.

 

Auch hier kann das Musterdepot Balance punkten, denn das angelegte Geld ist prinzipiell jederzeit verfügbar, kann aber auch beliebig lange geführt werden. Da die Marktentwicklung nicht vorhersehbar ist, kann unter ungünstigen Bedingungen die kurzfristige Verfügung über das Geld allerding zu Renditeeinbußen oder schlimmstenfalls Verlusten führen. Wichtig zu wissen ist dabei, dass bei einer längeren Anlagedauer von zum Beispiel fünf oder mehr Jahren mögliche Wertschwankungen fast immer ausgeglichen werden.

 

 

Gute Vorsätze gleich umsetzen

Zugegeben, die Vorweihnachtszeit ist die Zeit, in der die meisten Menschen eher an „Geld ausgeben“ als an „Geld anlegen“ denken. Aber warum gute Vorsätze ins neue Jahr schieben?

 

Geldanlagen werden vielfach noch mit einem gewissen Respekt vor der komplizierten Welt der Hochfinanz betrachtet. Vollkommen zu Unrecht: Gerade Angebote wie ein Musterdepot bieten sich für jeden an, denn die monatliche Mindesteinlage beträgt lediglich 100 Euro, in unserem Musterdepot Spar-Morgen-Plan sogar nur 25 Euro. So lässt sich auch mit kleinen Beträgen ein kleines Vermögen aufbauen.

 

Das Musterdepot Balance bringt Ausgewogenheit in ihre Finanzen – mit guten Erträgen bei hoher Sicherheit und einer hohen ökologischen und sozialen Wirkung. Informieren Sie sich bei Grünes Geld zu Ihrem optimalen Sparplan.

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Sparplan: die 7 wichtigsten Fragen und Antworten

Donnerstag, 25. September 2014

 

Sparpläne sind ideal um sich allmählich ein kleines Vermögen anzusparen. Doch stimmt das wirklich? Was muss ich beachten? Wie sicher sind sie? Und was ist ein Sparplan eigentlich? Die wichtigsten Fragen dazu haben wir hier zusammen gestellt.

 


 

 

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Blick in ein reales Mandanten-Depot von Grünes Geld: Die schwarze Linie zeigt das investierte Geld. Bei einem Sparplan ergibt das ein Treppen-Diagramm, da jeden Monat ein kleiner Beitrag hinzu kommt. Der Gesamtwert ist “nach allen Kosten” (Bild: Grünes Geld GmbH).

 

Frage 1: Ein Sparplan – was ist das eigentlich genau?

Wer monatlich 25, 100 oder auch 500 Euro zur Seite legen will, kann einen Sparplan abschließen. Das geht auf Banken, doch dort sind die Zinsen derzeit unattraktiv. Häufig wird ein Sparplan mit Fonds gewählt, das verspricht eine wesentlich bessere Wertentwicklung. Diese Fonds können in einem Fondsdepot verwahrt werden und unterliegen dann der Abgeltungssteuer. Oder Sie werden im Rahmen einer Rentenversicherung bespart, dann sind die Kosten etwas höher – aber die Gesamtrendite “nach Steuern” meist besser (es greift dann die Ertragsanteilsbesteuerung).

Frage 2: Macht ein Sparplan Sinn?

Der größte Vorteil des Sparplans ist, dass sich der Sparer selbst überlistet. Er muss nichts mühsam zur Seite legen und dann irgendwann einmal anlegen. Er ist nicht auf zufällig vorkommende Geldsummen angewiesen. Er spart regelmäßig ganz bequem etwas an.

Bei Sparplänen die das Geld letztlich an schwankenden Börsen anlegen vermeidet der Sparer außerdem einen unglücklichen Zeitpunkt beim Einstieg erwischt zu haben. Denn er steigt ja jeden Monat neu ein – letztlich über Dutzende, Hunderte von Einstiegszeitpunkten.

Frage 3: Bringt der Sparplan überhaupt was?

Wer ein paar Jahre Zeit hat, der kann mit einem sinnvollen Sparplan praktisch nur Gewinn machen. Allerdings hängt die Höhe des Gewinns von 3 Faktoren ab: Sparbeitrag, Kursgewinn und Anspardauer. Für alle drei gilt, je höher / länger umso besser. Der wichtigste Faktor ist dabei die Anspardauer – sie geht am stärksten in die Ergebnisse ein (siehe auch Beitrag Altersarmut vermeiden: Die 3 Geheimnisse). Lieber einen kleineren Beitrag längere Zeit sparen als umgekehrt. Eine Indikation über den Wertverlauf können Sie oben im Diagramm eines realen Depots bei Grünes Geld sehen.

Frage 4: Gibt es irgendwelche Garantien?

Es kommt darauf an. Sparpläne in Fonds haben als Indikator die Vergangenheit der letzten 200 Jahre – wenn sich die Zukunft in etwa so verhält wie die Vergangenheit, wird ein gutes Ergebnis erzielt. Bei Fonds in Rentenversicherungen kann man Garantien dazu wählen: zum Beispiel die Beitragsgarantie, das heißt dass die Gesellschaft zu Beginn der Rente zumindest die eingezahlten Beiträge garantiert. Bei klassischen Rentenversicherungen ist ohnehin der Garantiezins vorhanden (bis 31.12.14: 1,75%, ab 1.1.2015: 1,25%), zu dem noch Überschüsse hinzu kommen. Aber Vorsicht: Garantien kosten Geld (Rendite) und sollten deshalb nur vor sehr vorsichtigen Menschen gewählt werden.

Frage 5: Was mache ich wenn die Kurse fallen?

Am besten freuen: denn niedrige Kurse bedeuten, dass für den konstanten Sparbeitrag (zum Beispiel 200 Euro monatlich) viel mehr Anteile am Fonds gekauft werden. Wer zum Beispiel in der Krise 2008/2009 Anteile kaufte, kann sich heute meist über eine Verdopplung des Anteilspreises freuen. Wichtig ist nur: beim späteren Verkauf sollten die Kurse wieder gestiegen sein. Davon kann man bei den weltweiten anlegenden Fonds ausgehen.

Frage 6: Lieber Sparplan oder Einmalanlage?

 

Die Frage stellt sich natürlich nur für Menschen, die einen bestimmten, größeren Geldbetrag gerade zur Verfügung haben. Wer ohnehin keinen einmaligen Geldbetrag im Moment hat, der kann ohnehin nur einen Sparplan wählen. Aber für die anderen ist es natürlich eine Überlegung, ob sie das Geld auf einmal einzahlen oder lieber gestückelt über zum Beispiel 12 Monate. Bei der Einmalanlage hängt viel vom Einstiegszeitpunkt ab. Ist dieser gerade sehr günstig, dann ist die Einmalanlage besser. Ist dieser aber gerade schlecht, also die Kurse hoch, dann wäre der Sparplan besser. Der Sparplan nimmt letztlich das Einstiegs-Zeitpunkt-Risiko heraus und ist deshalb die sicherere Methode.

Frage 7: Sollten die Anlageziele in die der Sparplan investiert lieber stark schwanken oder besser konstant sein?

Für Sparpläne gilt eindeutig: Je mehr die zu kaufenden Anteilspreise schwanken, umso besser. Denn bei starken Schwankungen kommt der Vorteil des Sparplans voll zum Tragen: Man kauft bei niedrigen Preisen (Kursen) viel ein, bei hohen Preisen (Kursen) kauft man automatisch weniger ein. Dieser Effekt (Fachsprache: Cost-Averaging) kann leicht bis zu 5% mehr Kapital am Ende ausmachen. Deshalb bei Sparplänen tendenziell stärker schwankende Wertpapier wählen.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.