Mit ‘Aktienstrategien’ getaggte Artikel

Der Triathlon der Geldanlage

Montag, 09. März 2020

 

 

 

 

 

 

 

Was Schwimmen, Radfahren und Laufen mit Multi-Asset-Fonds zu tun haben? Mehr, als man denkt!

7:51:13 – diese Zahlen leuchten auf der Anzeigetafel in der feuchten Hitze von Kailua-Kona, als Jan Frodeno ins Ziel läuft: die Zeit, mit der der deutsche Vorzeigetriathlet zum dritten Mal beim Ironman Hawaii siegt. Frodeno demonstriert damit am 12. Oktober 2019 (Ortszeit) einmal mehr, wie man verschiedene Disziplinen zu einer erfolgreichen Einheit verschmilzt. Triathleten müssen in drei Disziplinen bestehen. Beim Profi-lronman auf Hawaii sind das 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein anschließender Marathonlauf über 42,195 Kilometer. Wer die Mischung daraus richtig hinbekommt, der kann sein gesetztes Ziel erreichen. So wie Frodeno, der im letzten Jahr auf Hawaii einen neuen Streckenrekord aufstellen wollte – und es tat. Dazu konnte er sich in keiner der Disziplinen eine Schwäche leisten.

 

Alle Disziplinen im Griff: Ähnliches gilt auch für Manager von Multi-Asset-Strategien. Diese kombinieren verschiedene Anlageklassen wie etwa Aktien und Anleihen.
Disziplin eins des Portfoliomanagers ist es, für Rendite zu sorgen. Das geschieht in der Regel mit chancenorientierten Papieren wie zum Beispiel Aktien. Doch nur auf diese zu setzen würde bedeuten, die zweite Disziplin zu vernachlässigen: das Managen der Risiken. Wie hoch diese sein dürfen, unterscheidet sich von Fonds zu Fonds. Die DWS bietet daher Multi-Asset-Lösungen mit unterschiedlichen Risikoprofilen an. Mit der Wahl des für sie passenden Risikoprofils definieren Anleger praktisch die geplante Zeit. mit der sie ins Ziel kommen wollen. Um beim Risikomanagement zu punkten, nutzen die Manager eher defensive Papiere wie Anleihen, aber beispielsweise auch Gold. In der dritten Disziplin müssen sie darüber hinaus mit Liquidität sicherstellen, dass sie jederzeit manövrierfähig sind. Denn wem nützt die beste Anlageidee, wenn sie sich ausgerechnet zum gewünschten Zeitpunkt nicht umsetzen lässt?

 

„Die Mischung machts“, unterstreicht Henning Potstada, Multi-Asset-Fondsmanger.  „Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg im Fondsmanagement ist aber letztendlich die Flexibilität.“ So wie ein Weltklassetriathlet im Rennen spürt, wann er auf dem Rad Tempo machen oder sich beim Laufen etwas Luft gönnen muss, sollte ein MultiAsset-Manager wissen, wann er
mehr ins Risiko gehen kann und wann er lieber abbremsen sollte.

Kein Job für reine Spezialisten: Wer etwa nur ein Händchen für Aktien hat, droht zu überpacen Und bloße Risikoexperten wiederum kommen nicht hinterher, wenn das Tempo an der Börse anzieht. Das bedeutet für Multi-Asset-Manager: alles im Blick haben, nach Möglichkeit in allen Disziplinen punkten, ausdauernd dabeibleiben. So wie lronman Triumphator Frodeno. ,,Jan hat einfach keine Schwächen“, begründet der zweifache Hawaii-Sieger Normann Stadler den erneuten Erfolg seines Kollegen. Möglich macht solche Leistungen unter anderem das Team. Beim Triathleten sind es der Trainer und der Physiotherapeut, beim Fondsmanager unterstützen die Analysten, die Risikomanager und seine  Fondsmanager. Doch die finale Entscheidung trifft jeweils nur einer: der Sportler mit seiner Wunschzeit im Hinterkopf – und der Fondsmanager mit seinem Ertragsziel vor Augen.

 

 

Was für die Deutschen bei der Geldanlage zählt:

Sicherheit ist hiesigen Anlegern ganz besonders wichtig, gefolgt von Liquidität und Rendite:

 

 

 

Unterschiedliche, ethisch-ökologische Musterdepots die hinsichtlich Sicherheit, Verfügbarkeit oder Rendite opitmiert sind, finden Sie hier:

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 22/2019: Strategien gegen den Null- und Niedrigzins

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Die anhaltende Niedrigzinsphase hat Sparer in Deutschland insgesamt bereits 648 Milliarden Euro gekostet. Börsengeschäfte bieten eine Alternative in Zeiten des Null- und Niedrigzins, bringen aber auch Risiken mit sich. Setzen Sie daher auf bewährte Anlagestrategien mit geringem Risiko. 

 

  • Die Dividendenstrategie

Ziel eines Dividenden-Depots sind kontinuierlich steigende Einnahmen aus regelmäßigen Ausschüttungen. Interessante Unternehmen schütten maximal 70 Prozent ihres Jahresgewinns aus und weisen ein jährliches Dividendenwachstum von mindestens 10 Prozent aus. Wer langfristig anlegt, profitiert von Ausschüttungen. Kursgewinne sind hier nur ein positiver Nebeneffekt. 

Die Burggraben-Strategie

Unternehmen mit hohem Wettbewerbsvorteil können in den kommenden 20 Jahren eine überdurchschnittliche Rendite erzielen. Die Unternehmen sind wie durch einen Burggraben oder eine Ritterrüstung geschützt. Sei es durch hohe Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber, besonders kosteneffiziente Arbeitsweise oder internationale Dominanz.  

Nutzen Sie diese Strategien für Ihren Anlageweg und überwinden Sie die Null-Zins-Falle.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 1. Juni 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“