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Main-Echo Wirtschaftstipp 14/2018: America first in der Geldanlage

Samstag, 30. Juni 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Angesichts der unsicheren Kapitalmärkte stehen Anleger vor der Frage, wie sich ihre Aktien entwickeln werden? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen: Während die einen Aktienanteile reduzieren, bleiben andere bei ihren Quoten.

US-Aktien galten zuletzt als “überbewertet”, doch dieses Bild wandelt sich: Für eine überdurchschnittlich gute Entwicklung spricht die US-Unternehmenssteuerreform. Seit der Senkung von 35 auf 21 Prozent verfügen Unternehmen über zusätzliche freie Liquidität. Entsprechend wird ein zweistelliges Wachstum der Gesamtdividende in diesem Jahr erwartet.

Das größte Risiko stellen dagegen die steigenden Importzölle dar – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks. Interessant ist dabei, dass nachhaltige Anlagen aufgrund von Ausschlusskriterien ohnehin nicht in diesen Bereichen investiert sind. Die EU-Zölle belegen beispielsweise Reis & Orangen (Spekulation auf Nahrungsmittel) oder Stahl & Aluminium (hoher CO2-Emissionen). Denken Sie also in Schwächephasen über den antizyklischen Aufbau von US-Aktien oder US-Aktienfondspositionen nach.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 30. Juni 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“