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Main-Echo Wirtschaftstipp 16/2019: Stillstand sorgt für Aufwind an den US-Märkten

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Die US-Aktienmärkte sind im zweiten Teil der Regierungszeit Trumps angelangt. Statistisch gesehen verspricht die zweite Hälfte der Amtszeit jedes Präsidenten hohe Renditen und Konsistenz. Denn aktive Regierungen nehmen große Gesetzesvorhaben in Angriff und schüren so Unsicherheit an den Märkten. Stillstand dagegen fördert die Risikobereitschaft. 

 

Nach den Zwischenwahlen herrscht meist eine Pattsituation und damit verbunden Stillstand. Im dritten Jahr einer Präsidentschaft verzeichneten in bislang 91 Prozent der Fälle die Aktienkurse einen Zuwachs von durchschnittlich 17,8 Prozent. Im vierten Jahr stiegen die Aktien in 82 Prozent der Fälle um durchschnittlich 11,1 Prozent. Die Entwicklung verlangsamt sich, sobald der politische Stillstand eingepreist ist. Wenn nur noch zwei starke Wahlkandidaten feststehen, beginnt die stärkere Hälfte des vierten Jahres.

 

Nutzen Sie den politischen Stillstand in den USA und bevorzugen Sie amerikanische Aktien. Die turbulente Zeit der Vorwahlen können Sie getrost ignorieren – denn je weniger Gesetze verabschiedet werden, desto stärker steigen die Aktien!

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 20. April 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“