Mit ‘Aquila’ getaggte Artikel

Ecoreporter lobt WindpowerINVEST II

Mittwoch, 03. September 2014

Der Spezialist zur Bewertung für ethisch-ökologische Geldanlagen Ecoreporter hat das Windkraftprojekt WindpowerINVEST II in einem kostenpflichtigen Beitrag genau unter die Lupe genommen. Anleger und Experten sind besonders gespannt, handelt es sich doch um den ersten nach neuem Recht von der Bafin genehmigten „AIF“ (Alternative Investment Fonds). Die neuen rechtlichen Bestimmungen bedeuten einen Zäsur für die Branche der Sachwertinvestments, da sie eine ganze Reihe neuer Anforderungen zur Erhöhung der Anlegersicherheit beinhalten. 

 

Eine der wichtigsten Bestimmungen war die nun vorgeschriebene Kapitalverwaltungsgesellschaft, bei der alle Geldströme zusammen fließen und die einen umfangreichen Einblick im Projekt hat. Außerdem wurden die regelmäßige, jährliche Bestimmung des Fondsvermögens vorgeschrieben. Auch die Fremdkapitalquote, also die aufgenommenen Schulden im Projekt, wurden nun gedeckelt.

 

Der Ecoreporter beurteilt das Projekt als „sorgfältig konzipiert“ und erkennt die erhöhte Sicherheit des AIF-Konzepts. Die Windkraftanlagen werden zu einem nach Ecoreporter-Vergleichen günstigen Einkaufsfaktor (Wie lange benötigt es, bis der Kaufpreis verdient ist?) eingekauft, auch wenn die absolute Höhe der Windturbinen-Preise hoch ist. Ausgeglichen wird das durch viele Windstunden, hohe Windgeschwindigkeiten und eine im Vergleich zu Deutschland 2-3fach höheren Einspeisevergütung in Großbritannien. Negativ fällt dem Ecoreporter die geringe, gedrosselte Leistung der Windturbinen des „deutschen Qualitätsanbieters Enercon“ auf, da damit das Windpotential sehr guter Windstandorte verschenkt wird. Er sieht hier politische Fehlanreize, die korrigiert werden sollten.

 

Insgesamt verdient sich das Projekt eine Ecoreporter Empfehlung. Den gesamten, kostenpflichtigen Bericht finden Sie auf den Seiten des Ecoreporters.

 

 

 

Windkraft Investment Aquila WindpowerINVEST 2

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

ENERCON Werksbesichtigung durch Grünes Geld

Montag, 04. August 2014

Wussten Sie, dass es über 23.000  Windkraftanlagen in Deutschland gibt und 7,3% des erzeugten Stroms in 2012 in Deutschland von Windkraftanlagen erzeugt wurden? Doch was steckt dahinter – was muss geschehen, damit wir die Energie des Windes tatsächlich nutzen können? Dazu besuchte Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker am 24. Juli 2014 den deutschen Premiumanbieter ENERCON, der in Deutschland nach eigenen Angaben Marktführer ist und einen Anteil von rund 50% hält (Onshore).

 

Auch beim WindpowerINVEST II eingesetzt: Rotoren von Enercon

Müssen die Windenergie aufnehmen: die bis zu 50 Meter lagen Rotorblätter von Enercon (Bild: Grünes Geld GmbH)

 

 

Enercon: Deutscher Mittelstand im besten Sinne

 

Enercon zeigt sich am Hauptstandort Aurich, nur rund 30 Kilometer von der Nordseeküste entfernt, als typischer deutscher Mittelständler im besten Sinne – auch wenn der Umsatz mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr schon eher an einen Konzern denken lässt. Enercon wurde 1984 durch Aloys Wobben gegründet und hat sich vom Pioneer zum Marktführer entwickelt. Offizielle Zahlen zum Onshore-Windmarkt sind schwierig zu erhalten, Enercon selbst geht jedoch von einem Marktanteil von rund 50% in Deutschland und 25% in Europa aus. Nur weltweit muss man sich dem dänischen Marktführer Vestas geschlagen geben.

 

Enercon verfolgt eine konsequente Qualtäts-Strategie. Die Windturbinen von Enercon haben dabei meist den höchsten Verkaufspreis, können aber durch niedrige laufende Kosten für Wartung und Instandhaltung punkten. Besonders das Enercon-Partner-Konzept (EPK) mit einem an die tatsächlich erzeugten Energiemenge gekoppelten Wartungspreis erfreut sich hoher Beliebtheit. Bis zu 15 Jahr kann damit der Betreiber der Windkraftanlagen Kalkulationssicherheit erlangen. Die Folge: nach objektiven Erhebungen des Windenergieverbandes ist die Kundenzufriedenheit bei Enercon Windkraftanlagen über Jahre hinweg stabil die höchste von allen Anbietern.

 

Eindrucksvolle Produktion der GFK-Rotoren

 

Gruppenbild Peters, Junker, Joppin: Enercon Anlagen im Einsatz im Aquila WindpowerINVEST II

Enercon Besuch durch Grünes Geld. Von links: Produktionsleiter Klaus Peters, Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker, Sales Enercon Henri Joppin (Bild: Grünes Geld GmbH).

Die Produktionshallen bei Enercon bieten einen ungewohnten Anblick. Aufgrund der sehr langen Bauteile (Rotorblätter sind oft 40 bis 50 Meter lang) und GFK-Bauweise mit verschiedenen Arbeitsprozessen sind die Hallen extrem groß. Sie wurden meist erst in den letzten Jahren errichtet und sind entsprechend angenehm gestaltet – so brauchen die modernen Hallen tagsüber keine künstliche Beleuchtung: durchaus eine Besonderheit in der Industrie.  Es wird im 3-Schichtbetrieb gearbeitet. In jeder Schicht wird ein Rotorblatt fertig gestellt, am Ende des Tages, also nach den 3 üblichen Schichten, werden die 3 Rotorblätter zu einem fertigen Rotor kombiniert.

 

Dabei ist wichtig, dass die Rotorblätter exakt gleich viel wiegen. Hier bedient sich Enercon eines Tricks: die drei Blätter werden gewogen, und das Schwerste wird als Referenz verwendet. Bei den anderen beiden werden zusätzliche Gewicht angebracht, um letztlich 3 gleich schwere Rotorblätter zu erhalten.

 

Eine weitere Frage aus dem Bereich Ökologie wurde geklärt: was passiert mit beschädigten Rotorblättern? Zunächst wird bei der Beschädigung eines Rotorblattes der komplette Rotor, also alle 3 Blätter, ausgetauscht und zurück zu Enercon gebracht. Das sorgt dafür, dass möglichst bald wieder Windenergie produziert werden kann. Die GFK-Rotorblätter werden dann bei Enercon repariert, d.h. defekte Stellen werden per Hand wieder in einen neuwertigen Zustand versetzt. Ein Recycling ist damit nicht notwendig.

 

Enercon im Einsatz: 4 Turbinen im WindpowerINVEST II

 

Übrigens werden 4 Enercon Windkraftturbinen des Typs E48 im aktuellen Projekt WindpowerINVEST II eingesetzt. Standort ist dabei Nordengland. Obwohl die Anlagen auf Land installiert wurden, herrschen nahezu Offshore-Bedingungen (fast 4000 Vollaststunden pro Jahr). Zusammen mit einer außergewöhnlichen hohen Förderung (rund 27 Eurocent pro kWh statt in Deutschland aktuell rund 15 Eurocent pro kWh) kann damit erstmals ein Windkraftprojekt ohne Fremdkapital von Banken angeboten werden. Ein klarer Vorteil, bringen doch gerade die Forderungen der Banken in Not geratenen Windkraftprojekten oftmals das Aus.

 

 

 

Mehr zum Aquila WindpowerINVEST 2

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Aquila WindpowerINVEST II: erste Details

Donnerstag, 17. Juli 2014

Wahrscheinlich das erste Erneuerbare Energien  Projekt mit einer BaFin Vertriebszulassung nach neuem Recht als AIF ist der Aquila WindpowerINVEST II. Zeitgleich mit der Zulassung wurden einige interessante Eckpunkte bekannt.

 

* Windkraftbeteiligung mit garantierter Einspeisevergütung

* reiner Eigenkapitalfonds: keine Risiko durch Bankkredite

* 4 deutsche Enercon Windkraft Anlagen im windreichen Großbritannien

* Enercon ist der größte deutsche Hersteller für Windkraftturbinen

* alle Anlagen sind fertiggestellt und speisen bereits Strom ein

* Projekt auf nur 10 Jahre ausgelegt

* Gesamtmittelrückfluss-Prognose: 164,3%

 

WindpowerINVEST II Strommix GroßbritannienWindpowerINVEST II investiert in Großbritannien

 

Großbritannien ist eine konstitutionelle Monarchie und umfasst die Regionen England, Wales, Schottland und Nordirland. Offzielles Staatsoberhaupt ist die Queen, Elizabeth II. Regierungschef ist der Premierminister David Camerion (seit Mai 2010). Das Kabinett besteht derzeit aus Konservativen und Liberaldemokraten. Großbritannien wird prinzipiell zentralistisch regiert, es wurden jedoch auch Rechte an die einzelnen Regionen Schottland, Wales und Nord-Irland abgegeben. Schottland stimmt am 18. September gar darüber ab, unabhängig von Großbritannien zu werden, das traditionell von England und dessen Metropole London dominiert wird.

 

Die politischen Verhältnisse in Großbritannien, der siebtgrößten Wirtschaftsnation der Welt, sind langfristig stabil. Das aktive EU-Mitglied, ehemals Mutterland der industriellen Revolution, hat sich in eine Dienstleistungsgesellschaft gewandelt. London ist der wichtigste Finanzplatz Europas und der zweitwichtigste der Welt.

 

Großbritannien bekennt sich ausdrücklich zu Erneuerbaren Energien

 

Die Energieversorgung sicher zu stellen und gleichzeitig den Klimaschutz voran zu bringen ist eine wichtige Aufgabe für Großbritannien. Dazu bereitet die britische Regierung derzeit die Electricity Market Reform vor, denn die Erneuerbaren Energien sollen bis 2020 rund 30% des Stroms liefern (verpflichtendes EU-Ziel). Bis 2050 möchte Großbritannien die CO2-Emissionen um 80% reduzieren.

 

 

 

Aquila WindpowerINVEST 2: Mehr Informationen

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Aquila® WindpowerINVEST II in BaFin-Prüfung

Donnerstag, 03. Juli 2014

Der Hamburger Anbieter für Sachwertanlagen Aquila lässt im Moment ein neues Windkraftprojekt von der Bafin prüfen. Vor einer Bafin-Genehmigung dürfen keine offiziellen Angaben veröffentlicht werden, Gerüchte besagen jedoch dass es sich bei dem möglicherweise WindpowerINVEST II genannten Projekt um einen reinen Eigenkapital-Windkraft-Fonds handeln soll. Projekte ohne Fremdkapital von Banken gefallen Anlegern aufgrund der damit höheren Sicherheit, da Banken durch Kredite ein Mitspracherecht in den Projekten haben. Das kann in Extremfällen zu Entscheidungen entgegen den Interessen der Anleger und im Sinne der Interessen der Banken führen.

Video. Green Building von Aquila Capital – nicht einfach nur Rasenfläche auf dem Dach.

Freitag, 17. Januar 2014

 

 

Unser Geschäftsführer, Gerd Junker, interviewt Stefan Parey, Director bei Aquila Capital, zum aktuellen Projekt Real EstateINVEST I. Es geht insbesondere um das Themengebiet Green Building und was ein modernes Green Building auszeichnet – nämlich mehr, als nur eine Rasenfläche auf dem Dach zu haben.

HydropowerINVEST IV kurz vor Ende der Zeichnungsfrist

Donnerstag, 08. August 2013

Das Projekt HydropowerINVEST IV von Aquila® steht kurz vor Ende des Platzierungszeitraumes am 31.08.2013. Interessenten sollten sich deshalb beeilen. Das Projekt investiert in 5 Wasserkraftwerke in der Türkei und ist mit einer Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland gegen unkalkulierbare Risiken versehen (wir berichteten bereits darüber).

 

Wasserkraft

Der Hydropower INVEST IV investiert in fünf türkische Wasserkraftanlagen.

 

Hier die wichtigsten Eckdaten des Projektes:

 

– 10 Jahre Laufzeit, Mindestbeteiligung 15.000,- €
– Investition in 5 bereits bestehende Wasserkraftwerke in der Türkei
– Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland
– Planungssicherheit durch staatlich geregelte Einspeisevergütung
– Wachstumsmarkt Türkei mit steigendem Energiebedarf

 

Weitere Details zum Projekt finden Sie hier:

 

 

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Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Die Türkei und Europa – ein interessantes Verhältnis

Mittwoch, 27. Februar 2013

Zwei Tage besuchte Frau Merkel die Türkei und beide Seiten wurden nicht müde, ihre tiefe Freundschaft und Verbundenheit zu betonen. Angela Merkels Weg führte nicht nur zu politischen Gesprächen in die Türkei. Sie legte auch eine kurze Stippvisite bei den knapp 300, nahe der syrischen Grenze stationierten Bundeswehrsoldaten ein. Diese unterstützen im Rahmen eines Nato-Auftrages die Türkei dabei, sich vor syrischen Angriffen zu schützen. Kulturelles stand mit den Höhlen von Kappadokien auf dem Programm. Sie zeigte somit, dass sie nicht nur zu den üblichen Gesprächsterminen in die Türkei kommt, sondern auch dass sie sich Zeit für das Land nimmt. Bei aller Freundlichkeit stand aber nach wie vor das Thema EU-Beitritt der Türkei im Vordergrund. Dass Angela Merkel weiterhin eine „privilegierte Partnerschaft“ einer Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union vorzieht, dürfte die Gespräche mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und dem Staatspräsidenten Gül nicht gerade vereinfacht haben. Dabei ist die  Entwicklung in der Türkei äußerst positiv, was die Beitrittswünsche verstärkt.

 

Wirtschaftsboom und wachsender Energiebedarf

 

Die Wirtschaft in der Türkei boomt und kürzlich wurde die Kreditwürdigkeit des Landes von der Ratingagentur Fitch heraufgestuft. Auch für Deutschland ist die Türkei ein nicht zu vernachlässigender Wirtschaftsfaktor. Bereits 2011 exportierten deutsche Firmen Wirtschaftsgüter im Wert von 20 Milliarden Euro in das Land am Bosporus. Somit ist die Türkei für die Exportwirtschaft in Deutschland inzwischen bedeutender als zum Beispiel Japan. Der Hunger nach Konsum und vor allem nach deutschen Produkten wächst bei der jungen, kaufkräftigen Bevölkerung in der Türkei. Sogar deutsche Handelsketten wie Rossmann, Deichmann, Tchibo oder Saturn erobern den Markt vor Ort. Mit der steigenden Wirtschaftskraft steigt auch der Energiebedarf des Landes und somit boomt auch dieser Sektor. Ein jährliches Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 8 % in den letzten Jahren steigert die Nachfrage nach Energie mindestens im gleichen Maße. Um das Land in dieser Frage unabhängig zu machen wird der Ausbau erneuerbarer Energien in der Türkei stark gefördert. Bis 2023 soll der Anteil regenerativer Energien an der Stromversorgung auf 30 % steigen. Ungenutztes Potential ist ausreichend vorhanden. Im Bereich der Wasserkraft zum Beispiel schöpft die Türkei Berechnungen zufolge bislang nur 22 % der möglichen Stromerzeugung aus. Auch durch Investoren aus dem Ausland wie zum Beispiel Aquila Capital sollen die Bestrebungen im Bereich der erneuerbaren Energien in der Türkei vorangetrieben werden (das aktuelle Projekt HydropowerInvest IV von Aquila Capital wird sogar mit einer Investitionsgarantie der Bundesrepublik abgesichert).

 

Moderne, Tradition und Wirtschaftswachstum - die Türkei ist ein Vielseitiges Land.

Moderne, Tradition und Wirtschaftswachstum – die Türkei ist ein Vielseitiges Land.

 

Unter diesen Aspekten wäre es nur fair, die Türkei durch einen Beitritt in die Europäische Union auch von den daraus entstehenden, wirtschaftlichen Vorteilen profitieren zu lassen. Der Vorläufer der EU war schließlich die EWG – die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Mit Sicherheit wurden bereits Länder in die europäische Staatengemeinschaft aufgenommen, die wirtschaftlich bedeutend schlechter aufgestellt waren. Doch die Erfahrungen der jüngsten Zeit mit Griechenland und Spanien legitimieren das zögerliche Verhalten bezüglich der EU Aufnahme.

 

Kulturelle Differenzen schaffen Vorbehalte

 

Jedoch spielen nicht nur um wirtschaftliche Interessen eine Rolle,  wenn ein Land das Beitrittsverfahren der EU anstrebt. Die kulturellen Unterschiede zwischen der bestehenden Europäischen Union und der Türkei sind groß und das Land ist teilweise nicht in der Lage oder nicht gewillt überfällige Reformen einzuleiten. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen der reichen und vom Wachstum profitierenden Bevölkerung – vorzugsweise in den Großstädten oder touristisch relevanten Gebieten – und der armen Landbevölkerung  immens. Gerade auf dem Land ist es für Mädchen noch immer so gut wie unmöglich an Bildung zu gelangen. Von knapp 6 Millionen Analphabeten in der Türkei sind rund 80% Mädchen. Auch Zwangsehen und Gewaltverbrechen innerhalb der Familie im Namen der Ehre sind nach wie vor an der Tagesordnung. Und auch die Kurdenfrage ist nicht gelöst.

 

Die Europäische Staatengemeinschaft ist schon jetzt bunt und vielfältig

 

Die Türkei scheint ein Land zu sein, welches im Zwiespalt zwischen Moderne und Fortschritt auf der einen, und Tradition und alten kulturellen Zwängen auf der anderen Seite gefangen ist. Allerdings zeichnet sich inzwischen in der türkischen Bevölkerung selbst ein Stimmungswechsel an. Wurde ein EU-Beitritt vor einigen Jahren noch von über 70 % der Türken befürwortet, so würde heute nur noch knapp die Hälfte für einen türkischen Beitritt in die Staatengemeinschaft stimmen, wenn es zu einem Referendum käme. Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise im EU-Raum und der stark wachsenden Konjunktur in der Türkei ist das nicht verwunderlich. Die Türken fragen sich immer offener, ob ein Bittstellen für ein ehrliches Aufnahmeverfahren – wie es in den vergangenen Jahren der Fall war – tatsächlich noch notwendig ist. Wirtschaftlich steht die Türkei als Wachstumsland stabiler da als viele Mitgliedsstaaten der EU und rein kulturell ist die Europäische Union längst kein homogener Raum mehr, sondern sie ist bunt und vielfältig. Es scheint die Zeit gekommen zu sein, in ehrliche Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu treten.

 

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

HydropowerINVEST IV erhält Investitionsgarantie

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Mit dem Projekt HydropowerINVEST IV investieren Anleger in 5 Wasserkraftwerke im Nordosten der Türkei. Viele potentielle Anleger fragen sich, wie sicher eine Geldanlage in solch einem Land sein kann? Schließlich ist die Türkei ein Land, das sich im Umbruch befindet und auch angesichts der aktuellen politischen Lage in Syrien eine Schlüsselrolle übernimmt. Der Anbieter Aquila Capital hat die Sorgen ernst genommen und für den Wasserfonds HydropowerINVEST IV eine Investitionsgarantie der Bundesrepublik beantragt und erhalten. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Bundesrepublik mit solchen Garantien Unternehmen, die Direktinvestments im Ausland tätigen und sichert somit folgende politische Risiken ab:

 

  1. Verstaatlichung, Enteignung oder enteignungsgleiche Maßnahme
  2. Bruch rechtsbeständiger Zusagen staatlicher oder staatlich kontrollierter Stellen
  3. Krieg, kriegerische Auseinandersetzungen, Revolution, Aufruhr oder terroristische Akte
  4. Zahlungsverbote oder Moratorien

 

Um den Anlegern des Projektes HydropowerINVEST IV ein optimales Risikomanagement zu bieten, hat Aquila zusätzlich zur Investitionsgarantie der Bundesrepublik die Kraftwerksgesellschaft mit einem umfangreichen Versicherungspaket abgesichert:

 

 

Versicherte Risiken des Projektes HydropowerINVEST IV

Versicherte Risiken des Projektes HydropowerINVEST IV

 

 

Die Türkei ist ein aufstrebendes Land, welches seinen Energiebedarf zur Zeit noch zu 80% mit Rohstoffimporten deckt. Dabei verfügt das Land noch über ein riesiges, ungenutztes Potential im Bereich der Wasserkraft. Nach der Öffnung des Energiesektors für Privatunternehmen bieten sich immer mehr Anreize, Projekte in diesem Bereich zu realisieren. Über die Chancen, die die Nutzung der Wasserkraft in Europa bietet, haben wir bereits im Oktober einen Artikel veröffentlicht.

 

Weitere Informationen zum Projekt HydropowerINVEST IV finden Sie hier:

 

Aquila HydropowerINVEST IV

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

Nutzung der Wasserkraft in Europa

Freitag, 19. Oktober 2012

Wasserkraft kommt unter den Erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle zu, da sie unvergleichlich effizient ist und zuverlässig zur Verfügung steht. In Europa ist die Nutzung bisher jedoch aufgrund der verschiedenen geografischen Voraussetzungen und des technischen und logistischen Know-hows höchst unterschiedlich. Während das Potential der Wasserkraft in den westeuropäischen Industrienationen wie beispielsweise in Deutschland nahezu erschöpft ist, bieten andere Länder noch gute Ausbaumöglichkeiten.

 

Wasserkraftnutzung in der Europäischen Union

 

Mit rund 70 Prozent Anteil an den Erneuerbaren Energien ist Wasserkraft die wichtigste regenerative Energiequelle in der Europäischen Union. Einer Studie der Deutschen Bank zufolge produziert sie derzeit 19 Prozent der Energie Europas, damit wird das Potenzial der Wasserkraft von 870 TWh/a zu etwa 64 Prozent ausgeschöpft. Somit bleiben aktuell rund zwei Fünftel des Potentials oder mehr als 30 TWh/a ungenutzt. Die Voraussetzungen für die Erschließung der Wasserkraft sind in den einzelnen Regionen unterschiedlich. So verfügen die EU-15 zwar über die größten Möglichkeiten, greifen gegenwärtig allerdings bereits auf 72 Prozent der vorhandenen Wasserkraft-Ressourcen zurück. In den EU-27 betrug die installierte Kapazität aus Wasserkraft im letzten Jahr 136 GW. Unter Einbezug der EURELECTRIC-Mitglieder Island, Kroatien, Türkei, Norwegen und Schweiz erhöht diese sich für 2011 um weitere 64 GW auf eine Gesamtleistung von 200 GW. Anhand der Schweiz, Norwegen, der Türkei und Kroatien lässt sich exemplarisch verdeutlichen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren verlaufen kann.

 

Wasserkraftwerk

Wasserkraftwerk in der Türkei (Quelle: Aquila Capital)

 

Norwegen und Schweiz nutzen Wasserkraft aufgrund der idealen Topographie und des hohen technischen wie wirtschaftlichen Standards bereits erfolgreich. Das rentable Ausbaupotential ist dort zum großen Teil erschöpft. Hier stehen Norwegen und die Schweiz stellvertretend für die meisten westeuropäischen Industrienationen. Länder wie die Türkei oder auch Kroatien haben ebenfalls geografisch gute Voraussetzungen, sind aber aufgrund der industriellen Entwicklung noch auf dem Weg, diese Energieressource zu erschließen. Südosteuropa verfügt mit 145 TWh/a zwar nur über die Hälfte des Potentials der EU-15, nutzt diese jedoch auch erst zu 40 Prozent. In einer Vielzahl von Ländern wie bspw.  Kroatien und Türkei befand sich der Energiesektor über einen langen Zeitraum in staatlicher Hand. In Folge der Öffnung des Sektors für Privatunternehmen und aufgrund der zunehmenden Liberalisierung des europäischen Strommarktes bieten sich jetzt zunehmend Anreize, um Projektrealisationen vorzunehmen.

 

Aktueller Vergleich des Wasserkraftpotentials:

 

Land Akt. installierte Leistung Wasserkraft in GW Noch vorhandenes Potential Wasserkraft in %
Schweiz 14,5 10
Norwegen 28 35
Türkei 14 64
Kroatien 2 70

Quelle: Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, eawag aquatic research, Statkraft, Norwegian Petroleum Directorate, ETA Umweltmanagement GmbH, IHK Rheinhessen, SETIS Strategic Engergy Technologies Information System, Aquila Capital Research

 

Allein die Türkei verfügt über 16 Prozent des theoretisch nutzbaren Wasserkraftpotentials innerhalb Europas. Genutzt werden derzeit jedoch lediglich 36 Prozent bzw. 46 TWh des vorhandenen Potentials von jährlich 128 TWh. Dabei treibt die wirtschaftlich rasante Entwicklung des Landes auch den Energiebedarf auf ein immer neues Rekordniveau. So zählt die Türkei zu einem der am schnellsten wachsenden Strommärkte der Welt. Experten erwarten allein in den kommenden acht Jahren eine Vervierfachung des Elektrizitätsbedarfs. Aktuell muss das Land am Bosporus den einheimischen Energiebedarf noch zu rund 80 Prozent aus Rohstoffimporten decken. Um das Land in Energiefragen unabhängiger zu machen, ist der Ausbau Erneuerbarer Energien und insbesondere der Wasserkraft daher auch im Fokus der politischen Entscheider.

 

Zukunft mit Speicher

 

Auch im Gesamtkontext des Ausbaus Erneuerbarer Energien spielt die Wasserkraft eine entscheidende Rolle. Während konventionelle Kraftwerke ihre Produktion dem aktuellen Bedarf anpassen können, müssen Wind- und Sonnenkraftwerke Energie erzeugen, wie sie anfällt. Daher sind effiziente Systeme notwendig, die überschüssige Energie speichern und im Bedarfsfall wieder abgeben. Hier liefert Wasserkraft einen unverzichtbaren Beitrag. 99 Prozent der weltweiten Speicherkapazität von Energie basiert heute schon auf der Technologie der Pumpspeicherkraftwerke. Produzieren Wind- und Solaranlagen nicht benötigten Strom, wird dieser genutzt, um Wasser in ein höher gelegenes Becken zu pumpen. Bei erhöhter Stromnachfrage fließt es wieder bergab und kann so in den Turbinen verstromt werden. da sich der Bedarf an kurzfristiger Stromspeicherung bis 2025 voraussichtlich verdoppelt, ist ein weiterer ausbau der Wasserkraftwerke als Speicher absehbar.

 

Fazit

 

Natürliche Voraussetzungen zur Wasserkraft-Nutzung sind in den Ländern Europas höchst unterschiedlich verteilt. Während die Fördermöglichkeiten in Ländern wie Deutschland, Norwegen und der Schweiz nahezu erschöpft und größtenteils auf die Effizienzsteigerung bereits vorhandener Anlagen beschränkt sind, bieten andere Länder wie Kroatien und die Türkei noch ein großes, nicht erschlossenes Potential. Mit dem Wirtschaftswachstum nehmen hier auch Wohlstand und Lebensstandard zu. Um den steigenden Pro-Kopf-Verbrauch an Strom künftig abzudecken, ist ein weiterer Ausbau der Wasserkraft notwendig und politisch gewollt. Anleger, die das Potential von Wasserkraft nutzen möchten, können sich über ausgewählte Fonds daran beteiligen. Zu beachten ist allerdings, dass es – wie bei allen Infrastruktur-Investments – ein Projektentwicklungsrisiko gibt, das je nach Zielland unterschiedlich hoch ist. Mit dem Aquila® HydropowerINVEST IV beteiligen sich Anleger an fünf Wasserkraftwerken in der nördlichen Türkei, die bereits errichtet und ans Netz angeschlossen sind.

 

 

 

Stefan Parey, Aquila Capital

 

Verfasser des Beitrages:

Stefan Parey ist Director – Leiter Freie VErtriebe bei Aquila Capital. Die bankenunabhängige Investmentgesellschaft für alternative Kapitalanlagen strukturiert und verwaltet Investmentlösungen, die sich durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auszeichnen und von globalen Makrotrends getragen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Absolute-Return- und Sachwertinvestitionen.
Eine dynamische Unternehmenskukltur und ein solides oprationelles Rückgrat befähigen das Unternehmen, maßgebliche Trends frühzeitig aufzugreifen und als First Mover in zukunftsträchtige Anlagestrategien zu übersetzen
2001 in Hamburg gegründet, unterhält Aquila Capital mittlerweile sechs Niederlassungen in Europa und Asien. Mit über 80 Mitarbeitern verwaltet das Unternehmen aktuell ein Vermögen von 4,1 Mrd. Euro.

Aquila HydropowerINVEST IV erhält von Scope Topbewertung

Freitag, 08. Juni 2012
Wasserkraft

Der Hydropower INVEST IV investiert in fünf türkische Wasserkraftanlagen.

HydropowerINVEST IV heißt der aktuelle Wassserkraftfonds aus dem Hause Aquila. Wie schon bereits seine Vorgänger erhält der Erneuerbare Energien Fonds eine Top-Bewertung. Das unabhängige Analysehause Scope verlieh dem Ökofonds die Gesamtnote „A“, somit ist er der zur Zeit am besten bewerterte Wasserkraftfonds im Markt.

 

Als besondere Stärke des HydropowerINVEST IV sehen die Experten von Scope, dass der Fonds in fünf bereits errichtete und produzierende Wasserkraftwerke, welche sich in der Türkei befinden, investiert. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass man von der türkischen Einspeisevergütung unabhängig ist, da ein lohnenswerter Stromverkauf in den europäischen Markt möglich ist.

 

Investieren auch Sie in diesen Erneuerbaren Energien Fonds. Aufgrund erwarteter Strompreissteigerungen stehen die Chancen gut für eine erhöhte Ausschüttung und größere Verkaufserlöse.

 


 

Unser Tipp: HydropowerINVEST IV

 


Projekt HydropowerINVEST IV
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 15.750 EUR
Ausschüttungen 2013: 2,00%
2014: 3,75%
2015-2021:7,75%
2022: 141,00%
Besonderheit – Fördert die „grundlastfähige“ Wasserkraft
– Nutzt staatlich garantierte Einspeisevergütung für kalkulierbare Einnahmen
– Hohe Sicherheit, da alle Anlagen bereits 2011 in Betrieb gingen

 

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