Mit ‘Atomkatastrophe’ getaggte Artikel

Atomkatastrophe gibt Japan den Anlass zur Einführung von Erneuerbaren Energien

Dienstag, 06. September 2011
Naoto Kan

Besonders der ehemalige Ministerpräsident Naoto Kan hat sich für die Einführung des neuen Einspeise-Gesetzes stark gemacht.

Erfreuliches geschah am 29.08.2011 für Anleger von Solarfonds oder Windfonds. Die japanische Regierung hat ein Gesetzt zur raschen Einführung von Erneuerbaren Energien verabschiedet. Wie es der Zufall so viel will ist das Gesetz am 13. März 2011, am Tag des Atom-Unglücks, im Kabinett verabschiedet worden. Damals war das Gesetz noch ohne jegliche Chance. Nun jedoch bekam es im Parlament eine deutliche Mehrheit. Einzig und allein aufgrund der Fukushima-Katastrophe.

 

Vor 25 Jahren spielte sich ähnliches in Deutschland ab. Erst nach dem Super-Gau in Tschernobyl kam der Gedanke auf, verstärkt auf Erneuerbare Energien zu setzen. Scheinbar braucht die Menschheit stets erst eine Katastrophe als Auslöser für ein Umdenken.

 


 

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Ähnlich wie in Deutschland führt das neue Gesetz dazu, dass in Japan die Solarenergie etwa zweimal so stark wie Windkraft oder Biomasse gefördert wird. Aktuell wird der Strom in Japan zu acht Prozent aus erneuerbaren Quellen gewonnen, bis 2020 sollen es aufgrund des neuen Einspeise-Gesetzes um die 25% werden. Sonnenkraft, Windstrom und Bioenergie wird in Japan somit künftig ähnlich wie in Deutschland gefördert.

 

Das Einspeise-Gesetz wird am 1. Juli 2012 in Japan in Kraft treten. Besonders Naoto Kan, der ehamalige Ministerpräsident, hat sich stark für das neue Gesetz bemüht. Für seinen Rücktritt war es sogar eine Bedingung gewesen das Gesetz einzuführen.

Fakten über das Atomkraft Unglück Tschernobyl: bis heute 200.000 Opfer

Donnerstag, 28. April 2011
AKW in Tschernobyl

Auch noch 25 Jahre nach der Atomkatastrophe ist das gesamte Land rund um Tschernobyl atomar verstrahlt.

25 Jahre sind nun schon seit der grausamen Atomkatastrophe von Tschernobyl vergangen. Viele Anwohner der Region verzehren bereits wieder Pilze oder Salate aus ihrem eigenen Garten. Nach ihrer Ansicht kann nach so vielen Jahren schließlich keine Gefahr mehr vor Radioaktivität bestehen. Ein folgeschwerer Irrtum. Das Land ist auch nach einem viertel Jahrhundert noch verstrahlt und somit auch jede dort angegebaute Nahrung. Die Folge dessen ist eine erhöhte Strahlenbelastung bei der Bevölkerung. Diese Strahlenbelastung wiederum kann zu einer tödlichen Krankheit wie beispielsweise Krebs, Schilddrüsendefekte, Herzstörungen, etc. führen.

 

Wie viele Menschen aufgrund des Super-GAUs ihr Leben verloren haben ist nicht klar definierbar, die Russische Akademie der Wissenschaften geht von ca. 200.000 Opfern aus, vermutlich ist die Anzahl jedoch noch um einiges höher.

 

Seit der Katastrophe wurden durchgehend Maßnahmen getroffen um die Sicherheit in der Ukraine zu bewahren. So wurde beispielsweise eine rießige Beton-Schicht um den Reaktor errichtet. Dennoch befürchten Experten weiterhin eine enorme Gefahr, insbesondere wegen den vielen Tonnen Atommüll, die noch immer im verantworlichen Reaktor gelagert sind. Deshalb ist nun die Errichtung eines neuen Sicherheitsbehälters in Planung. Die Kosten dafür werden 1,54 Mrd Euro betragen. Eine enorm hohe Summe, die aktuell auch noch nicht aufgebracht werden kann. Eine Finanzierungslücke von ca. 125 Mio. Euro ist aktuell noch vorhanden. Wenn alle Kosten gedeckt werden soll das Projekt bis 2015 fertiggestellt sein.

 


 

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Besonders Japan wirft aktuell einen genaueren Blick auf die Vorgehensweisen der Verantwortlichen von Tschernobyl. Schließlich wird ihnen das selbe auch noch vorbestehen. Das Ausmaß von Fukushima kann momentan zwar noch nicht genau hervorgesagt werden, dies wird erst möglich sein wenn die Reaktoren unter endgültiger Kontrolle liegen, jedoch sind die Folgen vergleichbar mit Tschernobyl.

 

Hier ein bisheriger Vergleich zwischen der Atomkatastrophe in Tschernobyl und der in Fukushima:

 

  Tschernobyl Fukushima
Radius der Evakuierung : 30km 20km (30km empfohlen)
Sperrzone: 4300km² k.A.
Evakuierte: 374.000 > 200.000
Sonstige Maßnahmen in der Sperrzone: Verbot der Lebensmittelproduktion Verbot von Fischerei und Lebensmittelproduktion