Mit ‘Aufforstungen’ getaggte Artikel

MillerForest Holzinvestments: Eigentumssicherheit in Paraguay vergleichbar mit Deutschland

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Interviewpartner Pierre Guttwein bei einer Inspektionsreise in Paraguay (Bild: MillerForest Investment AG)

 

Von Stiftung Warentest / Finanztest wurden bei der letzten großen Untersuchung nur 2 Anbieter von Aufforstungsprojekten als seriös eingeschätzt, eines davon ist die Miller Forest Investment AG. Wir konnten den Leiter Vertrieb & Marketing von Miller Forest für ein Interview über Umweltschutz, Sicherheit eines Forstinvestments und externe Kontrollgremien gewinnen. Lesen Sie seine Antworten exklusiv bei uns.

 

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GreenAcacia – Nachhaltige und faire Forstinvestments

Freitag, 02. September 2016
Zusammenfassung: Das Forstinvestment GreenAcacia betreibt Akazien-Monokulturen in Kolumbien, die schrittweise durchforstet in langlebige Mischwälder umgewandelt werden. Eine interessante Geldanlage für alle, die Nachhaltigkeit und Transparenz schätzen.

 

 

Kolumbien – Seit rund 25 Jahren versucht sich das Land für Auslandsinvestitionen interessant zu machen. Und das mit einigem Erfolg: Durch eine konsequent umgesetzte Marktwirtschaft und einer hohen inneren politischen Stabilität spielt Kolumbien heute in Sachen Wirtschaftswachstum in der vorderen Reihe der südamerikanischen Staaten mit.

 

Einer der erfolgreichsten Exportschlager ist sicher die Sängerin Shakira. Einigen fällt auch sicher noch der Literarturnobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez ein, der mit Romanen wie „Hundert Jahre Einsamkeit“ oder „Chronik eines angekündigten Todes“ einen intensiven Einblick in die Seele Lateinamerikas ermöglichte. Dass auch hochwertiges Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ein erfolgreiches Produkt aus Kolumbien sein kann, ist bislang noch nicht allerorts bekannt.

 

 

Kolumbien forstet auf

Südamerikanische Wälder bieten Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Südamerikanische Wälder bieten Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Der Weltholzverbrauch steigt seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts stetig an. Um die steigende Nachfrage zu befriedigen werden weltweit natürliche Wälder zerstört und ausgebeutet. Hinzu kommt, dass sich die Wälder vom Raubbau kaum erholen können und bei der Aufforstung vielfach schnellwachsende Bäume bevorzugt werden. Damit werden jahrhundertealte Mischwaldbestände ausgelöscht – in Europa wie in Südamerika gleichermaßen. Doch der Wald ist nicht nur Holzlieferant, sondern auch eine wichtige Schutzzone für Luft und Wasser und Heimat einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.

 

In den Regenwäldern Südamerikas können Plantagenhölzer den Urwald entlasten. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ökologische und nachhaltige Waldwirtschaft. Diesem Thema fühlt sich die ForestFinance Gruppe mit Sitz in Bonn seit mehr als zwanzig Jahren verpflichtet. Das Unternehmen forstet Brach- und Weideflächen in Panama, Peru und Kolumbien sowie in Vietnam auf und schafft dabei Mischwälder, die eine wichtige Aufgabe für den Klimaschutz übernehmen: Die Speicherung von CO2.

 

In Kolumbien ist ForestFinance im Osten des Landes, in der zweitgrößten Provinz Vichada, aktiv. Hier wurden große Waldflächen zugunsten der Viehzucht brandgerodet. Durch die Asche konnten die Wachstumsbedingungen für Futterpflanzen kurzfristig verbessert werden, langfristig erodieren die Böden jedoch.

 

Die kolumbianische Regierung wirkt dieser Entwicklung entgegen und fördert Aufforstungsmaßnahmen und Neuaufforstungen steuerlich. Bislang wurden bereits mehr als 60.000 Hektar aufgeforstet. Dabei wurden in erster Linie tropische Kiefern, Acacia mangium und Jatropha gepflanzt. In den kommenden drei Jahren sollen noch weitere 160.000 Hektar dazu kommen. Landesweit sollen insgesamt 1,3 Millionen Hektar des Landes bewaldet werden. Das Aufforstungsprogramm in Vichada läuft seit 2006. Seit dem konnten sich die Qualität der eigentlich nährstoffarmen Böden bereits durch die Existenz der Bäume nachweislich verbessern. Darüber hinaus wurden wieder vermehrt seltengewordene Tier- und Pflanzenarten beobachtet.

 

 

Acacia mangium – schnellwachsender Bodenverbesserer

Acacia mangium – die Akazie, zählt zu den beliebtesten Holzarten. Hart, widerstandsfähig und mit einer glänzenden edlen Oberfläche sind die Hölzer vor allem bei Möbelherstellern beliebt.

 

Aber auch in ihrem Vorleben als Baum hat die Akazie einiges zu bieten: So wachsen Akazien enorm schnell und haben nach vier Jahren bereits die zehn-Meter-Marke, nach sieben Jahren die 20-Meter-Marke überschritten. Als ausgezeichneter Stickstoffsammler eigenen sich Akazien darüber hinaus hervorragend, um ausgelaugte Böden zu renaturieren. Damit schafft die Akazie das, was kaum ein Baum in Monokultur schafft, sie hinterlässt nach dem Fällen einen verbesserten Boden.

 

Im Gegensatz zu weitreichenden Aufforstungen mit Monokulturen, sind Akazienwälder bewusst als Zwischenschritt geplant. Sie sollen durch ihre Eigenschaft, den Boden zu verbessern Wegbereiter für eine nachhaltige Aufforstung zu biodiversen Mischwäldern sein. Entsprechend ist die Holzentnahme der Akazien von Anfang an vorgesehen.

 

 

GreenAcacia – Faires und nachhaltiges Investment

Nachhaltige Nachhaltige Forstwirtschaft: Von der Akazie zum biodiversen Mischwald.

Nachhaltige Nachhaltige Forstwirtschaft: Von der Akazie zum biodiversen Mischwald.

Mit GreenAcacia bietet ForestFinance eine interessante Anlagemöglichkeit in den Sachwert Wald. Investiert wird in die bereits 2013 aufgeforsteten Acacia-Plantagen in Kolumbien. Die kritische Phase des Anwachsens der Sprösslinge ist damit bereits überwunden. Die Plantagen werden jetzt sukzessive in einen dauerhaften Mischwald mit langlebigen Holzsorten umgewandelt. Diese Entwicklung wird nach den Prinzipien einer ökologischen und nachhaltigen Waldwirtschaft durchgeführt.

 

Im Rahmen dieser ökologisch-nachhaltigen Forstwirtschaft, werden die Acacia-Plantagen über zwölf Jahre hinweg regelmäßig durchforstet. Durch die Holzentnahmen sind bereits drei Jahre nach dem Investment erste Auszahlungen möglich. Anschließend alle zwei Jahre bis zur letzten Ernte. Die geernteten Hölzer werden dann, abhängig von der Preisentwicklung, regional oder international gehandelt und kommen als Konstruktions- und Nutzholz auf den Markt.

 

Genauso langfristig wie die Planung von der Plantage zum Mischwald geschieht auch die Einbeziehung der Mitarbeiter vor Ort. Um die entstehenden Wälder nachhaltig zu schützen und für die kommenden Generationen zu erhalten, wird die lokale Bevölkerung in die Projekte mit einbezogen. Im Sinne eines fairen Handels werden angemessene Löhne und Sozialleistungen gezahlt, Weiterbildung in Arbeitssicherheit und nachhaltiger Forstwirtschaft angeboten und damit qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus ermöglichen Mikrokredite an Familienmitglieder der Mitarbeiter den weiteren Ausbau einer selbstständigen ökonomischen Existenz.

 

 

Lohnendes und nachhaltiges Investment

GreenAcacia bietet ein nachhaltiges Investment, das auf zwölf Jahr angelegt ist. Eine Beteiligung ist ab 2.625 Euro möglich, das entspricht einem Viertel Hektar Plantage. Das Investment hat eine prognostizierte Rendite von sechs Prozent pro Jahr, die primär von der Entwicklung des Holzpreises sowie der Holzerträge abhängt. Erste Auszahlungen sind bereits nach drei Jahren möglich, sowie nach den Zwischenernten nach fünf, sieben und neun Jahren.

 

Grünes Geld bietet GreenAcacia als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die genau wissen wollen, wo und wie ihr Geld angelegt wird, denn die Anleger sind eingeladen, die Projekte zu besuchen und sich persönlich von der Arbeit überzeugen.

 

 

Erstes Walddirektinvestment mit Verkaufsprospekt

Bis vor kurzem waren die Aufforstungsprojekte von ForestFinance als Immobiliengeschäfte eingestuft worden. Aufgrund des Kleinanlegerschutzgesetzes vom Juli 2015 werden die Investments von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) seit Anfang des Jahres als Vermögensanlagen eingestuft. ForestFinance reagierte schnell und verfügt seit Juni diesen Jahres über ein formelles Verkaufsprospekt für GreenAcacia, das den neuen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Damit bietet ForestFinance Anlegern das erste Walddirektinvestment mit Verkaufsprospekt an.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Mit GreenAcacia wertvollen Mischwald schaffen

Freitag, 14. Februar 2014

Nachhaltig mit einer gut prognostizierten Rendite zu einer verhältnismäßig kurzen Laufzeit in Holz investieren und dabei auch noch einen wertvollen Mischwald aufbauen – all das beinhaltet das Produkt GreenAcacia von einem der erfahrensten Waldinvestment-Anbieter ForestFinance. Bestehende Akazien-Monokulturen wurden in Kolumbien aufgekauft, werden in den 12 Jahren Investitions-Laufzeit mehrmals durchforstet und sukzessive durch Pflanzungen von einheimischen Baumarten in einen Mischwald mit hoher Biodiversität umgewandelt. Somit leistet man einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Wiederbelebung von ökologisch wertvollen Lebensräumen vieler einheimischer Tier- und Pflanzenarten.

 

Unsere Geschäftsführer Carmen Junker und Gerd Junker haben sich das Projekt genauer angesehen und präsentieren in einer Kurzanalyse Chancen und Risiken:

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Wenn Sie nur einen Artikel über Holzfonds lesen wollen, lesen Sie diesen

Montag, 10. Februar 2014

Manchmal kann das Internet sehr kompliziert sein. Es gibt zwar extrem viele Informationen, aber bis man sich hindurch gekämpft hat, weiß man gar nicht mehr, was man eigentlich gesucht hat. Aus den 3.330 Einträgen die alleine Google zum Thema Holzfonds findet, haben wir Ihnen die wirklich wichtigen Informationen zusammen gestellt. Damit sollte der ideale Einsteiger- und Fortgeschrittenen Artikel für Holzfonds entstanden sein – Feedback ist natürlich ausdrücklich erwünscht!

 

 

Nadelholz in den Alpen

 

Was ist ein Holzfonds?

Ein Holzfonds sammelt Geld von Anlegern ein und investiert dieses in Bezug mit dem Wertstoff Holz. Das können Wälder sein, aber das kann auch Holzverarbeitung sein oder ein sonstiges Themengebiet, das mit der Entwicklung des Holzmarktes zusammen hängt.

 

Welche Arten von Holzfonds gibt es ?

Es gibt grundsätzliche die Varianten „offener Investmentfonds“ und solche Fonds, die wir bei Grünes Geld unter dem Überbegriff „Projekte“ zusammen fassen. Das sind direkte Sachinvestments, die jedoch formell gesehen in unterschiedlichen Variationen angeboten werden. Das können Beteiligungsgesellschaften in Form einer GmbH & Co. KG sein, das können kombinierte Landpacht- und Dienstleistungsverträge sein, oder auch Zusicherungen von zu liefernden Mengen Holz in der Zukunft.

 

Welche Renditen können Holzfonds bieten?

Wenn wir in der Kategorie offenen Investmentfonds sind, halten wir den Pictet Timber für am aussichtsreichsten. Dieser hat in den letzten 5 Jahren durchschnittlich 20,2% Zuwachs pro Jahr erzielt. Aber Achtung: in diesem Fonds befinden sich Aktien von Holzunternehmen. Entsprechend müssen auch hier Schwankungen einkalkuliert werden. Die langfristige Renditeerwartung ist jedoch gut im zweistelligen Bereich. Sie sollten dazu einen Anlagehorizont von 10 Jahren oder mehr haben, auch wenn Sie börsen-täglich den Fonds kündigen können. Oder Sie mischen den Holzfonds zu einem Depot für Vermögensaufbau bei.

Im Bereich der Holz-Projekte sieht die Prognose anders aus. Agressive, meist jüngere Anbieter ohne tatsächlich vorgenommene Holzernten, versprechen hier Renditen von 12% und mehr. Je nach Verlauf des Projektes und je nach Entwicklung des Holzpreises können solche Renditen erzielt werden. Seriöse Anbieter wie MillerForest oder Forst Finance, die auch schon Holz geerntet und verkauft haben, sprechen meist von prognostizierten Renditen im Bereich 6% bis 9% pro Jahr.

 

Welche Anlagezeiträume muss man bei Holzfonds ansetzen?

Der große Charme von Holz liegt in der Stetigkeit und in den jahrhundertelangen Erfahrungen, die man mit dieser Art von Kapitalanlage schon gemacht hat. Allerdings führt das auch dazu, dass dem lange Anlagezeiträume gegenüber stehen. Ein Baum braucht Zeit zum Wachsen, auch wenn es in wärmeren und feuchteren Gefilden als in Deutschland ein wesentlich schnelleres Wachstum gibt.

 

Bei offenen Holzfonds kann man täglich sein Geld kündigen, aufgrund des Ausgabeaufschlags und der Schwankungen empfiehlt sich allerdings ein Anlagezeitraum von 10 und mehr Jahren. Bei Holzprojekten beginnt die Kapitalanlage schon ab 5 Jahren (Energieholz), kann aber typischerweise auch 25 Jahre betragen (zum Beispiel das Waldsparbuch mit Rücknahmegarantien des Anbieters).

 

Wie sicher sind Holzinvestments?

Auch hier gilt es zu unterschieden: ein offener Holzinvestmentfonds investiert in rund 50 große, börsennotierte Holz-Unternehmen weltweit. Durch die Streuung über Länder, Regionen, Währungen und Branchen (z.B. Waldbesitzer, Möbelindustrie, Zulieferunternehmen für Holzwerkzeug) ist das Kapital dort sehr sicher angelegt. Allerdings unterliegt es den Schwankungen an den Börsen, was nicht jedem gefällt. Für eine Anlagedauer von 10 Jahren oder mehr sind offene Holzfonds jedoch sehr gut geeignet und bieten eine hohe Sicherheit.

 

Bei den Holzprojekten sieht die Situation anders aus. Dort ist man direkter am Wertstoff Holz dran, das heißt die Sicherheit kommt über das Sachinvestment Holz selbst. Holz ist ein Material, das schon von Beginn der Menschheit an verwendet wurde. Nach heutigem Wissensstand wird Holz auch in Zukunft ein begehrter und wichtiger Rohstoff sein. Sein Verbrauch steigt etwas stärker als der Anstieg der Weltbevölkerung, so dass man von einem Trend hin zu Holz sprechen kann. Dem gegenüber stehen seit Jahrzehnten abnehmende Waldbestände auf der Erde, die durch die Urbanisierung und den Flächenverbrauch der anwachsenden Weltbevölkerung zusätzlich zu steigenden Holzpreisen führen.

 

Entsprechend liegen bei Holzprojekten die größten Risiken beim Anbieter – wie zuverlässig arbeitet dieser, was steckt hinter den Kulissen und welche Größe besitzt er? Deshalb ist eine umfassende Einschätzung des Holzanbieters unumgänglich, denn schließlich gibt es auch Anbieter, die bis dato noch nie einen Baum angepflanzt haben. Ob ein solcher Anbieter der richtige für eine Geldanlage ist, ist fraglich.

 

Wie nachhaltig sind Holzinvestments?

Jedes Holzinvestment fördert auf seine Weise den Wertstoff Holz. Jeder Stuhl, jede Schachtel oder jedes Spielzeug aus Holz ist wertvoll und nachhaltiger als wenn es aus erdölbasierendem Kunststoff gefertigt wäre. Darüber hinaus kann das Holzinvestment absolut unterschiedlich nachhaltig gestaltet sein. Die offenen Investmentfonds kennen zum Beispiel keine weiteren Nachhaltigkeitskriterien, so wird also kein besonderes Augenmerk auf zum Beispiel Umweltverschmutzung bei der Ernte oder schlechter Umgang mit Mitarbeitern oder Zulieferern gelegt.

Bei den Holzprojekten gibt es Anbieter, die rein auf die Renditeoptimierung hin arbeiten, Mitarbeiter schlecht bezahlen und Monokulturen entstehen lassen. Andererseits gibt es Anbieter, die sich Ethik und Ökologie auf die Fahnen geschriebenen haben und soziale Projekte mit der Bevölkerung vor Ort initiieren, tatsächliche Misch-Wälder entstehen lassen und trotzdem angemessene Renditen bieten (Beispiele: CacaoInvest oder GreenAcacia). 

 

Welche finanziellen Risiken geht man ein, welche Kosten gibt es?

Bei offenen Holzfonds wäre nur theoretsich ein Totalverlust möglich. Aufgrund der breiten, globalen Streuung des  Geldes kann praktisch nur bei panischen, vorzeitigen Verkäufen ein Verlust erlitten werden. Als wesentliche Kosten muss der einmalige Ausgabeaufschlag angesetzt werden (5% der Anlagesumme). Weitere Kosten sind bereits vor Angabe der Renditen in Abzug gebracht worden.

 

Bei den Holzprojekten ist das finanzielle Risiko der Totalverlust. Wenn man seine Geldanlage über einen Bankkredit finanziert hat, könnte es passieren, dass man sein angelegtes Geld verliert aber trotzdem den Bankkredit abzahlen muss. Alle Kosten sind in der Regel bei den Wald-Projekten bereits abgezogen, ein Agio wird meist nicht erhoben. 

 

Wo werden die Bäume angebaut?

Meist werden die Plantagen und Wälder in ganzjährig warmen und feuchten Gebieten angebaut. Damit ist ganzjähriges Volumen-Wachstum sichergestellt und eine etwaige Waldbrand-Gefahr nahezu auszuschließen. Das sind dann Gebiete in Panama, Paraguay, Kolumbien, Peru, Bulgarien oder Vietnam. Die politischen Verhältnisse sollten sehr stabil sein. In wenigen Fällen werden auch Wald-Projekte in Deutschland angeboten, die jedoch nur mit ganz besonderen Baumsorten (zum Beispiel Kiri-Holz) betrieben werden können.

 

Welche Baumsorten werden angepflanzt?

Das ist von Anbieter zu Anbieter und Land zu Land sehr unterschiedlich. Schnell wachsende Hölzer wie Eukalyptus oder Akazie können schon nach wenigen Jahren für erste Ernten sorgen. Auch ganz besondere Baumarten wie Kiri-Holz oder einheimische Hölzer in den einzelnen Anbau-Gebieten finden Anklang. Edelhölzer wie Mahagoni, Teak, Robinie oder Kirsch-Baum runden das sehr umfangreiche Angebot an Hölzern ab.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.