Mit ‘Automobil’ getaggte Artikel

Main-Echo Wirtschaftstipp 06/2020: Wasserstoff: Der Durchbruch kommt

Donnerstag, 27. Februar 2020

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

 

 

 

Das Potenzial von Wasserstoff ist fantastisch”, so die Forschungsministerin Anja Karliczek im Handelsblatt vom 7. Februar 2020. Die Aussage hätte bereits im Jahr 2000 kommen können, denn schon da gab es einen Wasserstoff-Hype.

 

Die Vorteile von H2 sind verlockend, denn Wasserstoff kann 

  • klimaneutral verwendet werden,
  • die vorhandenen Gas-Netze als Transportwege nutzen und 
  • Energie mit wenig Gewicht und geringen Verlusten speichern.

 

Wasserstoff wird in den nächsten zehn Jahren den Durchbruch schaffen! Wieso ich mir so sicher bin? Die Technologie ist bewährt und bekannt. Einziger Nachteil bislang: die hohen Kosten. Doch der wachsende Klimaschutz erzeugt Druck: Mittlerweile prognostiziert McKinsey eine Kostensenkung der Wasserstoffnutzung allein durch Skaleneffekte um 60 Prozent innerhalb von zehn Jahren. Damit bewegen sich Busse und Lokomotiven schon in sechs Jahren auf dem Preisniveau von Dieselfahrzeugen; Anwendungen in der Industrie rechnen sich sogar noch früher.

Freuen wir uns also auf einen Energieträger, der so schnell wie Benzin getankt wird, leicht ist und aus dem Auspuff nur Wasser entweichen lässt

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 15.02.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 51/2019: Die besten Geldanlagen 2020 – Teil 3: Anleihen

Dienstag, 31. Dezember 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

Vor Kurzem sprach ich mit einem Anleger, der sich seit Jahren mit Aktien beschäftigt. Ich erklärte, dass die Asset Allocation wichtig sei und Anleihen klassischerweise mit ins Depot gehören. Da bekam er große Augen und fragte, was Anleihen überhaupt seien.

 

Anleihen sind Kredite an Unternehmen oder Staaten, die an der Börse gehandelt werden und einen variablen Kurs besitzen. Im Vergleich zu Aktien sind die Kurse viel stabiler und die Rendite geringer.

 

Privatanleger tun sich mit Anleihen schwer. Bei sicheren Schuldnern wie der Bundesrepublik Deutschland fallen die Renditen über alle Laufzeiten negativ aus. Auch werden viele Anleihen werden nur noch für 100.000 Euro oder mehr pro Anleihe emittiert, das erschwert die Stückelung. 

 

Unser Fazit für 2020: Auch nach zehn Jahren steigender Kurse an den Aktienbörsen sollten Anleger die Portfoliotheorie beherzigen, denn reine Aktiendepots sind zu riskant. Für  Privatanleger eignen sich Anleihefonds, möglichst mit rentierlichen Schwerpunkten wie Schwellenländern, Unternehmensanleihen, Mikrofinanzen oder speziellen Green Bonds – also Anleihen die ausschließlich in grüne Projekte investieren.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 04.01.2020

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Nachhaltige Branchen 3 – Automobilindustrie

Montag, 01. April 2019

Serie nachhaltige Branchen: EnergiewirtschaftPharmaAutomobilSüßwarenLebensmittelBanken / Finanzdienstleister

 

Zusammenfassung: Die Automobilbranche ist mehr denn je gefordert, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Nach den Abgas-Skandalen ist die Skepsis gegenüber den Herstellern gestiegen. Gleichzeitig fordern Kunden das nahezu Unmögliche: Große und sichere Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch. Einige Automobilhersteller stellen sich bereits erfolgreich den neuen Herausforderungen. Das Thema Nachhaltigkeit wird jedoch auch in den kommenden Jahren für die Automobilkonzerne wichtig bleiben. Gelöst werden müssen die Fragen nach reduzierten Schadstoffemissionen, niedrigem Energieverbrauch und er Zukunft der E-Mobilität generell.

 

Ökologisch nachhaltig, jedoch sehr langsam.

Mobilität bedeutet Beweglichkeit – und genau das macht den Reiz von Automobilen seit mehr als einhundert Jahren aus: Menschen können mit Hilfe von motorisierten Fahrzeugen den Radius ihrer Aktivitäten komfortabel vergrößern.

 

1886 entwickelt Carl Benz das erste Automobil mit Verbrennungsmotor und meldete es zum Patent an. Seit dieser bahnbrechenden Erfindung standen die Räder kaum noch still. Im 20. Jahrhundert lösten motorisierte Fahrzeuge zunehmend die bis dato üblichen Wagen mit Zugtieren ab. Technische Neuerungen trieben die Verbreitung des Automobils weiter voran. Wurden in den USA um 1900 noch rund 40 Prozent der Autos mit Dampf betrieben, 38 Prozent elektrisch und lediglich 22 Prozent mit Benzinmotor, fuhren ab der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nahezu alle Autos mit einem Verbrennungsmotor. Erst mit Beginn des neuen Jahrtausends spielt der Elektromotor wieder eine Rolle.

 

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